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DE1101104B - Verfahren zur Herstellung eines feilenartig wirkenden Schneidelementes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines feilenartig wirkenden Schneidelementes

Info

Publication number
DE1101104B
DE1101104B DES58870A DES0058870A DE1101104B DE 1101104 B DE1101104 B DE 1101104B DE S58870 A DES58870 A DE S58870A DE S0058870 A DES0058870 A DE S0058870A DE 1101104 B DE1101104 B DE 1101104B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
sheet metal
cutting
plane
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58870A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Beard
Christopher Hodgson Booth
Widcomb Hill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TREFOREST TRADING ESTATE
Simmonds Aerocessories Inc
Original Assignee
TREFOREST TRADING ESTATE
Simmonds Aerocessories Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TREFOREST TRADING ESTATE, Simmonds Aerocessories Inc filed Critical TREFOREST TRADING ESTATE
Publication of DE1101104B publication Critical patent/DE1101104B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines feilenartig wirkenden Schneidelementes Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines feilenartig wirkenden Schneidelements aus härtbarem Blech mit einer Vielzahl gerader Schneidkanten, bei dem das Blech vielfach in der Richtung der zu erzeugenden Schneidkanten geschlitzt wird, wobei ein Blechstreifen an einer Seite jedes Schlitzes aus der Ebene des Bleches herausgedrückt wird, derart, daß eine Scherkante aus der Blechebene herausragt.
  • Diese Schneidelemente können beispielsweise flach oder gekrümmt sein zur Verwendung in einer Feile, oder sie können auch als zylindrische oder kegelförmige Trommeln oder Scheiben od. dgl. mehr zwecks Verwendung als rotierendes Werkzeug ausgebildet sein.
  • Der nachstehend verwendete Ausdruck »Blechebene« soll die Ebene bezeichnen, die zur schneidenseitigen Blechoberfläche unmittelbar um diebetreffende Schneide herum tangential ist. Bei einem gekrümmten Element ist also diese Ebene für verschiedene Zähne oder Schneiden jeweils eine andere.
  • Die bekannten Schneidelemente der eingangs erwähnten Art wurden bisher hergestellt, indem man das Blech längs einer Reihe paralleler Linien in einem Stanz- oder ähnlichen Vorgang einschnitt und eine Kante jedes Schlitzes über die Blechebene heraushob. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die sich dabei ergebende Schneide nicht genügend scharf ist und einen negativen Spanwinkel besitzt. Weiterhin stieß man bei der Abführung der Späne auf Schwierigkeiten, sofern die Schneidkanten nicht so weit aus der allgemeinen Ebene des Elements herausragten, daß die Festigkeit der Schneiden gefährdet war.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, Schneidkanten mit positivem Spanwinkel dadurch zu erzeugen, daß man den Blechstreifen, aus dem das Element hergestellt werden sollte, schräg zur Blechrichtung durch Stanzen schlitzt und den die Schneidkante bildenden Blechstreifen so weit biegt, daß noch ein positiver Spanwinkel übrigbleibt. Dieses Verfahren hat sich jedoch in der Praxis als unausführbar erwiesen, da der Stanzstempel dabei eine sehr spitze Schneidkante haben muß, die einerseits schnell verschleißt und andererseits die Neigung hat, auf dem zu stanzenden Blech zu gleiten. Dadurch wird nicht nur die Schneidkante am Blech bereits stumpf hergestellt, sondern es erhält auch die erzeugte Scherfläche, welche die Spanfläche der Schneide bilden soll, einen solchen Winkel zum Blech, daß der Spanwinkel doch wieder negativ wird.
  • Diese Mängel der bisherigen Verfahren werden entsprechend der Erfindung dadurch beseitigt, daß nach dem Herausdrücken ein Abschnitt jedes herausgedrückten Streifens den Schlitz verbreiternd abgeschert wird, um an dem verbleibenden Streifenteil eine Schneidkante zu bilden, wobei die Lage des verbleibenden Streifenteils zu der allgemeinen Blechebene während des Abscherens im wesentlichen unverändert bleibt.
  • Dadurch erhält man eine scharfe Schneide, und gleichzeitig wird ein Schlitz gebildet, durch welchen die Späne leicht abgeführt werden können, selbst wenn - wie es bevorzugt wird - die fertige Schneide von der Blechebene einen Abstand besitzt, der erheblich geringer ist als die Dicke des Bleches.
  • Vorzugsweise erfolgt das Abscheren des Abschnittes senkrecht zur Blechebene, und der nach dem Abscheren verbleibende Streifenteil wird zurück auf das Blech zu gebogen, wobei die Schneidkante einen positiven Spanwinkel erhält.
  • Die Verformung des Blechs kann verschieden erfolgen. So kann man auch beim Herausdrücken des Blechstreifens aus der Blechebene zuerst in dem Blech eine Auswölbung mit Dachprofil, dessen Firstkante parallel zu der später zu bildenden Schneidkante verläuft, erzeugen, die an den beiden quer zum Scheitel der Auswölbung verlaufenden Seiten vom Blech durch Schnittflächen getrennt ist.. .
  • Nachfolgend sind an Hand der Zeichnungen vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. F ig. 1 und 2 sind ein Teillängsschnitt bzw. ein Teilgrundriß eines Bleches beim ersten Arbeitsgang der Bildung einer Schneide; Fig. 1 zeigt außerdem noch einen Preßstempel und die zugehörige Matrize, Fig. 3 und 4 sind Ansichten ähnlich Fig. 1 und 2; sie zeigen den Blechstreifen nach dem zweiten Arbeitsgang.
  • Fig. 5 ist ein Teillängsschnitt des fertigen Schneidelements durch eine Schneide, Fig.6 und 7 sind Teilschnitte; sie zeigen eine Abwandlung des Verfahrens nach Fig. 1 bis 5, Fig.8, 9 und 10 sind Teillängsschnitte eines Bleches; sie zeigen die Bildung eines Schneidelementes aus demselben nach einem zweiten Verfahren.
  • Das in Fig. 1 bis 5 dargestellte Verfahren dient der Herstellung normalerweise flacher Schneidelemente zur Verwendung als Feilen und ähnliche Werkzeuge, wobei eine Vielzahl von Schneiden 25 in jedem Element in Reihen von parallelen Querlinien 1, die gleichen Abstand voneinander haben, angeordnet ist. In jeder Linie befinden sich im Abstand voneinander Schneiden 25, die in den benachbarten Linien zueinander versetzt sind.
  • Zur Herstellung der Schneidelemente läuft ein Streifen 3 aus Flußstahl mit einer Stärke von rund 1 mm absatzweise durch eine zweistufige Stanze mit mehreren Stempeln, wobei die einzelnen Stufen um den doppelten Abstand zwischen den benachbarten Linien 1 auseinanderliegen; in Fig. 1 und 3 ist dies schematisch dargestellt.
  • Beim ersten Arbeitsgang (Fig. 1) wird der Blechstreifen durch die Stempel 4 im Zusammenwirken mit der Matrize 5 in zwei Reihen 1 eingeschnitten. Jeder Stempel 4 hat einen kurzen, flachen Vorderteil 6 und einen schrägen Hinterteil 7; die entsprechende Matrize besitzt eine Vertiefung 5 a von dreieckigem Querschnitt, die der Neigung des Stempelteils 7 entspricht. Durch das Stanzen wird ein rechteckiger Streifen 8 mit einem Abschnitt 9 gebildet, der waagerecht steht und sich gerade um die Blechstärke über das Blech erhebt, sowie ein schräger Teil 10. An seinen Seitenkanten 11 ist der Streifen 8 vom Blech 3 abgetrennt.
  • Beim zweiten Arbeitsgang (Fig. 3) wird der Abschnitt 9 jedes Streifens 8 herausgestanzt, und es verbleibt nur der schräge Teil 10, vor dem sich nun ein rechteckiger Schlitz 12 befindet. Zu diesem Zweck wird jeder Teil 8 von einer Matrize 15 aufgenommen, deren Oberfläche 16 der Neigung des Teils 10 angepaßt ist, so daß dieses auf ihr aufliegt. Die Stirnfläche des Stempels 17 ist leicht abgeschrägt, so daß das hintere Ende 18 desselben den Teil 10 zuerst berührt. Die Hinterkante des Stempels 17 ist so ausgerichtet, daß der Stempel nach dem Abscheren des Abschnittes 9 eng anschließend in eine Aussparung 19 des Gesenks hineingeht. Da der Stempel 17 eine waagerechte Oberfläche berührt, hat er weniger das Bestreben, längs der Oberflächen zu gleiten, als wenn der Streifen 8 bis zu seiner Vorderkante geneigt wäre.
  • Bei diesem Stanzvorgang erhält der Teil 10 eine scharfe Schneidkante 25 mit einem Spanwinkel von Null und einem Freiwinkel C, der sich auf etwa 30° beläuft. Die Schneide 25 wird nun so zurückgebogen, daß sie von der Oberfläche 20 des Bleches 3 einen Abstand D, hier gleich etwa 1 mm, hat. Für einige Zwecke kann das so erzeugte Schneidelement völlig angemessen sein. Soll die Schneide 25 nicht so weit vorstehen, so kann das Verfahren in der-Weise abgewandelt werden, daß der Streifen 10 nach dem ersten Arbeitsgang von der Wurzel bis zur Vorderkante schräg verläuft. Wenn nun der Streifen 10 in einem Abstand auf halbem Wege zwischen Vorderkante und Wurzel abgeschert wird, dann steht die Schneide nur noch um etwa Y2 mm vor.
  • Normalerweise wird man an der Schneide25 einen positiven Spanwinkel vorziehen. Dies kann erreicht werden, indem man die Stempel 4 und 17 das Blech 3 nicht senkrecht zum Blech angreifen läßt. Ein zweckmäßiger Weg ist jedoch der, daß man die Schneide 25 nach rückwärts gegen die Blechebene 3 zurückbiegt, wie es Fig. 5 zeigt. Die Schneidkante 25 bekommt dann die Anstell- und Spanwinkel C bzw. R' sowie einen Abstand D' von der Oberfläche 20. Im dargestellten Beispiel haben die Winkel C und R' eine Größe von etwa 15°, und D' beträgt rund Y2 mm.
  • Eine bessere Schneide kann man durch Abschleifen erhalten, wie es in Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Anstatt die Schneide wie in Fig. 5 nach rückwärts bis in die gewünschte Endlage zurückzubiegen, wird dieselbe noch etwas weiter nach rückwärts: zurückgebogen, bis in die in Fig. 6 gestrichelt angedeutete Lage.
  • Das Blech wird dann als Ganzes abgeschliffen, wodurch eine neue Schneide 30 sowie eine flache Oberfläche 31 unmittelbar dahinter zurückbleiben, wobei die Oberfläche 31 parallel zu der Oberfläche 20 ist. Die Schneidkante 30 wird dann bis in die gewünschte, in Fig. 7 dargestellte Endlage gebogen, wo sie die Anstell-und Spanwinkel C" bzw. R" und von der Oberfläche 20 einen Abstand D" hat. Im dargestellten Beispiel beträgt C" etwa 10°, R" etwa 15° und D" 0,38 mm.
  • Bei dem in Fig.8 bis 10 dargestellten Verfahren läuft der Blechstreifen 3 ebenfalls durch eine zweistufige Stanze mit mehreren Stempeln, deren Arbeitsweise schematisch in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, und zwar in Stufen gleich dem doppelten Abstand zwischen benachbarten Schneidenreihen. Im ersten Arbeitsgang wird der Blechstreifen 3 durch Stempel 41 bearbeitet, die im Grundriß die Form eines Rechtecks haben und deren Stirnseite den Querschnitt eines symmetrischen V hat. Die beiden Stirnflächen 42 jedes Stempels 41 treffen sich in einer Kante 43, die parallel zu der fertigen Schneidkante verläuft. Mit dem Stempel wirkt eine Matrize 44 zusammen. Bei dem Stanzvorgang wird eine Vertiefung 45 von rechteckigem Grundriß erzeugt, die an ihren kürzeren Seiten 46 vom Blech 3 abgetrennt ist und V-Profil hat. Beim zweiten Arbeitsgang der zweistufigen Stanze wird der herausgedrückte Teil 45 von einem Gesenk 46 a aufgenommen, das sich der Form des deformierten Teils anpaßt und in der Mitte einen Schlitz 47 hat, in den ein Stempel 48 von rechteckigem Querschnitt satt hineingeht. Der Stempel 48 entfernt beim Stanzen den zentralen Abschnitt der Vertiefung 45.
  • Beim nächsten Arbeitsgang (Fig. 10) werden die Blechabschnitte49 und 50 nach rückwärts in die Blechebene 3 zurückgebogen. Wie bei dem in Fig. 5 dargestellten Vorgang erhält man dadurch die Schneidkante 52 mit den positiven Anstell- und Spanwinkeln C' bzw. R' sowie mit dem Abstand d1 von der Oberfläche 20. Die Kante 53 wird weiter auf den Blechstreifen 3 zu verschoben als die Schneidkante 52 und bildet so eine nicht schneidende Anlage, die ein zu tiefes Eindringen der Schneidkante 52 verhindert. Im dargestellten Beispiel haben die Winkel C' und R' eine Größe von je 15°, d1 ist gleich 0,5 mm und d2 gleich 0,25 mm, was eine maximale Schnittiefe von etwa 0,25 mm ergibt.
  • Es ist vorteilhaft, symmetrisch zu stanzen, wie es in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, weil dadurch die Einwirkung seitlicher Kräfte auf die Stempel vermieden wird. Dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig; auch brauchen die Stempel den Blechstreifen nicht gerade unter einem rechten Winkel anzugreifen. Um beispielsweise das Verschieben der Blechabschnitte 49 und 50 zu vermeiden, kann der Stanzvorgang nach Fig.9 so abgewandelt werden, daß mehr von dem Blechabschnitt 50 weggenommen wird. Der Spanwinkel Null der Schneide 52 nach Fig. 9 genügt für einige Zwecke. Findet man, daß die Schneidkante zu weit von der Oberfläche 20 entfernt ist, so kann der Arbeitsgang nach Fig. 8 in der Weise modifiziert werden, daß man eine flachere Vertiefung stanzt. Unter vielen anderen möglichenAbwandlungenkann man anstatt der Schneide 52 eine abgeschliffene Kante 30 vorsehen, indem man sich an das Verfahren nach Fig. 6 und 7 hält.
  • Ebenso können nicht schneidende Anlaufflächen zur Begrenzung der Schnittiefe, wie die Blechabschnitte 50, an dem Blechelement nach Fig. 5 angebracht werden. Wo eine Schneide mit dem Spanwinkel Null und geringem Vorsprung erforderlich ist, können die Stempel und Gesenke für den Arbeitsgang nach Fig. 3 geändert werden, um gegenüber den Schneiden 25 Anlaufflächen wie 50 zu erhalten, wobei man dann auf den Arbeitsgang nach Fig. 5 verzichten kann. Das effektive Hervorstehen der Schneiden 25 über die Oberfläche 20 kann auf diese Vereise vermindert werden, wenn sie auch dabei selbst den Abstand von rund 1 mm beibehalten.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist ganz besonders zur Herstellung von Schneidelementen mit großem Keilwinkel geeignet, wie etwa 60° und darüber. Das Schneidelement kann zu einer Halbrundfeile gebogen sowie zu einer Trommel od. dgl. geformt werden. Mit einer geringen Abweichung können die oben beschriebenen Verfahren zu der Herstellung von Schneidelementen in Scheibenform verwendet werden.

Claims (10)

  1. hATF.NTANSPFl(ICf(H: 1. Verfahren zur Herstellung eines feilenartig wirkenden Schneidelements mit einer Vielzahl gerader Schneidkanten aus hartbarem Blech, bei dem das Blech vielfach in der Richtung der zu erzeugenden Schneidkanten geschlitzt wird, wobei ein Blechstreifen an einer Seite jedes Schlitzes aus der Ebene des Blechs herausgedrückt wird, derart, daß eine Scherkante aus der Blechebene herausragt, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Herausdrücken ein Abschnitt (9) jedes herausgedrückten Streifens den Schlitz verbreiternd abgeschert wird, um an dem verbleibenden Streifenteil (10) eine Schneidkante (25) zu bilden, wobei die Lage des verbleibenden Streifenteils zu der allgemeinen Blechebene während des Abscherens im wesentlichen unverändert bleibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abscheren des Abschnittes (9) senkrecht zur Ebene des Blechs erfolgt und daß nach dem Abscheren der verbleibende Streifenteil (10) zurück auf das Blech (3) zu gebogen wird, wobei die Schneidkante (25) einen positiven Spanwinkel (R' in Fig. 5) erhält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem Abscheren verbleibende Streifenteil (10) nach dem Zurückbiegen auf das Blech (3) parallel zur Blechebene geschliffen und anschließend nochmals aus der Ebene. des Blechs herausgedrückt wird, jedoch nicht so weit wie beim ersten Herausdrücken gemäß Anspruch 1.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schlitzen des Blechs (3) der wegzuschneidende Abschnitt (9) im wesentlichen parallel zur Ebene des Bleches bleibt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (9) mittels eines Stempels (17) und einer Matrize (15) abgeschert wird, wobei der nach dem Abscheren verbleibende Streifenteil (8) von letzterer gestützt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herausdrücken des Blechstreifens (49) aus der Blechebene zuerst in dem Blech (3) eine Auswölbung mit Dachprofil, dessen Firstkante (43) parallel zu der später zu bildenden Schneidkante (52) verläuft, erzeugt wird, die an den beiden quer zum Scheitel der Auswölbung verlaufenden Seiten (46) vom Blech durch Schnittflächen getrennt ist.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die größte Materialverschiebung bei der Erzeugung der Auswölbung mindestens eine Blechstärke beträgt. B.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Blech (3) in zwei Arbeitsschritten eingewirkt wird, wobei in dem ersten Schritt das Herausdrücken des Blechstreifens (8, 9, 49, 50) und in dem anderen Schritt das Abschneiden des Abschnittes (9) erfolgt.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Blech (3) nicht schneidende Anlaufflächen (50) herausgedrückt werden, welche die Schnittiefe der Schneiden (52) regeln.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Ausschneiden des Abschnittes aus dem herausgedrückten Teil zwei Teile (49, 50) des letzteren verbleiben, die sich an den Längsseiten eines rechteckigen Spaltes gegenüberstehen, worauf der eine Teil (49) zurück auf das Blech (3) zu gebogen wird, um die Schneide (52) zu bilden, während der andere Teil (50) noch weiter zurückgebogen wird, um eine die Schnitttiefe der Schneide begrenzende Anlauffläche zu bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 923 341; britische Patentschriften Nr. 753 501, 772 738; USA.-Patentschriften Nr. 10 088, 684 171.
DES58870A 1957-07-11 1958-07-05 Verfahren zur Herstellung eines feilenartig wirkenden Schneidelementes Pending DE1101104B (de)

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