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DE1100570B - Einstossvorrichtung fuer Zieh-, insbesondere Rohrziehbaenke - Google Patents

Einstossvorrichtung fuer Zieh-, insbesondere Rohrziehbaenke

Info

Publication number
DE1100570B
DE1100570B DEV16754A DEV0016754A DE1100570B DE 1100570 B DE1100570 B DE 1100570B DE V16754 A DEV16754 A DE V16754A DE V0016754 A DEV0016754 A DE V0016754A DE 1100570 B DE1100570 B DE 1100570B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
push
clamping
brake
slide
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV16754A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schmidt
Herbert Fleischer
Guenter Matthes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWERMASCHB IAHEINRICH RAUIA
Original Assignee
SCHWERMASCHB IAHEINRICH RAUIA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHWERMASCHB IAHEINRICH RAUIA filed Critical SCHWERMASCHB IAHEINRICH RAUIA
Priority to DEV16754A priority Critical patent/DE1100570B/de
Publication of DE1100570B publication Critical patent/DE1100570B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C5/00Pointing; Push-pointing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C5/00Pointing; Push-pointing
    • B21C5/003Pointing; Push-pointing of hollow material, e.g. tube
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C5/00Pointing; Push-pointing
    • B21C5/006Pointing; Push-pointing of solid material, e.g. wire or profiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spann- und Einstoßvorrichtung, vorzugsweise für eine Rohrziehbank, mit welcher der Rohranfang des zu ziehenden Rohres vor Beginn des Ziehprozesses durch die Ziehmatrize gestoßen wird. Bekanntlich ist dieser Einstoßvorgang notwendig, um den Rohranfang nach Austritt aus der Ziehmatrize von der Greifvorrichtung des Ziehwagens erfassen zu können.
Zu diesem Zweck hat man Vorrichtungen entwikkalt, bei denen der Einspann- und Einstoßvorgang teils mechanisch, teils hydraulisch vorgenommen wird. Der Einspannvorgang wird meist durch kegelige oder keilförmige Spannkörper bewerkstelligt, die gegen einen gleichfalls konischen Außenring gedrückt werden, so daß eine gleiche Wirkung wie bei Spannpatronen an Drehbänken oder Bohrfuttern entsteht.
Auch sind geteilte zylindrische Spannhülsen bekannt, die mittels hydraulischer Druckkolben die Ummantelung des Ziehgutes verengen und so den Spannvorgang bewirken.
Das Einstoßen des Rohres in die Ziehmatrize wird auch durch Hohlkolben getätigt, die durch ein Druckmedium beaufschlagt werden und in Verbindung mit der Spannvorrichtung das Einstoßen des Rohres vollziehen. Bei diesen hydraulisch betätigten Einstoßvorrichtungen, bei denen auch gleichzeitig das Einspannen des Rohres hydraulisch erfolgt, sind zwei getrennt arbeitende Kolben notwendig, wobei ersterer mit seiner Bewegung das Ein- oder Ausspannen des Rohres und der zweite die Einstoß- und Rückholbewegung ausführt.
Bei den bekannten Spannvorrichtungen, die mit den kegeligen oder keilförmigen Spannstücken ausgerüstet sind, zeigt sich, daß bei geringer Konizität ein Verkeilen der Spannstücke auftritt, und daß bei starker Konizität der aufzuwendende, axiale Druck sehr hoch gewählt werden muß, um ein sicheres Einspannen des Ziehgutes zu gewährleisten.
Es sind auch schlittenartige Transportzangen entwickelt worden, bei denen an Laschen pendelnd befestigte und von einer Antriebseinrichtung unmittelbar beaufschlagbare Klemmbacken an das Rohr angelegt werden; durch den Stoß der Antriebseinrichtung legen sich die Klemmbacken bei Schräglage der Laschen fest an das Rohr an, da sich der durch Reibung am Vorlauf gehinderte Schlitten zunächst noch nicht bewegt. Bei entgegengesetzter Laufrichtung des Schlittens lassen sie sich leicht wieder vom Rohr abheben. Hierbei treten aber unter Umständen Spannfehler auf, wenn infolge Verölung des Rohres die Klemmbacken nicht genügend Haftung auf der Rohroberfläche finden oder der Reibungswiderstand des Schlittens wechselt. Mit der Erfindung sollen derartige für das Ziehen und Stoßen von Rohren gebräuch-
Einstoßvorrichtung für Zieh-,
insbesondere Rohrziehbänke
Anmelder:
VEB Schwermaschinenbau
»Heinrich Rau«,
Wildau (Kr. Königs Wusterhausen)
Hans Schmidt, Herbert Fleischer und Günter Matthes, Wildau (Kr. Königs Wusterhausen),
sind als Erfinder genannt worden
liehe Zangenschlitten für den Einstoßvorgang geeignet gemacht wenden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß unter Verwendung eines jener an sich bekannten, zur Stoßachse zentrischen Hohlkolbens als auf die Klemmbacken einwirkende Antriebseinrichtung dieser über mehrere Kolbenstangen mit einer in der Führung des Stoßschlittens verschiebbaren Gleitplatte fest verbunden und diese mittels Lenkern an die Klemmbacken des durch eine besondere Hemmeinrichtung angeschlossen ist.
Die zum Anstellen und Abziehen der Backen vom Rohr dienende Hemmeinrichtung kann aus Bremszylindern bestehen, in denen ein Staudruck überwunden werden muß, oder von Bremsbrücken gebildet sein, wie sie nachstehend beschrieben werden. Die Klemmbacken selbst haben auswechselbare Spannaufsätze, die eine oder mehrere wellenförmige Erhebungen aufweisen und/oder mit einem Bremsbelag, z. B. Hartgewebe, Kunststoff usw., versehen sind.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Einstoßvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Zylinder des Hohlkolbens,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Spannaufsatzes.
In einem Hohlzylinder, bestehend aus einem Außenringl und einem Innenring 2 und zwei Deckeln 3 und 4 gleitet ein Ringkolben 5. Vorzugsweise sechs gleichmäßig verteilte Kolbenstangen 6, die durch den Deckel 4 hindurchgehen, sind in einer Gleitplatte 7 fest angeordnet. Vorzugsweise drei der Kolbenstan-
109 528/287
gen 6 sind an ihren Enden mit Augen versehen, die über Hebel 8 und Bolzen 9 mit Klemmbacken 10 beweglich verbunden sind. Die Klemmbacken 10 sind mit Laschenil und Bolzen 12 gelenkig an einem Stoßschlitten 13 befestigt und tragen austauschbare Spannaufsätze 19, die mit wellenförmigen Erhebungen 20 und/oder einem Bremsbelag, wie Gummi, Preßstoff usw., versehen sind. Eine Bremseinrichtung, bestehend aus einem Bremszylinder 15, einer Verbindungsleitung 16 mit eingebautem Drosselventil 17, Kolben 21 und Kolbenstange 14, die in einem Stoßschlitten 13 fest angebracht ist, ist zwischen jeweils zwei Klemmbacken 10 angeordnet.
Mit einem Druckmedium wird der Hohlkolben 5 auf der Seite des Deckels 3 beaufschlagt. Der Hohlkolben 5 drückt über die Kolbenstangen 6, Hebel 8 und Bolzen 9 auf die Klemmbacken 10. Die Gleitplatte? macht dabei die Bewegung der Kolbenstangen 6 mit. Die Klemmbacken 10 bewegen sich parallel zur zentralen Achse an den Laschen 11 auf die Außenwand eines Rohres 23 zu und spannen es ein. Um ein vollständiges Spannen zu erreichen, wird die Bewegung des Stoßschlittens 13 durch die hydraulischen Bremszylinder 15 gehemmt. Sie sind vollständig mit einem Medium gefüllt, das durch eine Bewegung des Stoßschlittens 13 gezwungen wird, durch die Verbindungsleitung 16 und das Drosselventil 17 auf die andere Kolbenseite des Bremszylinders 15 zu fließen. Der durch das Drosselventil 17 erzielte Staudruck wirkt auf den Kolben 21 und die Kolbenstange 14 und damit auf den Stoßschlitten 13. Bei jeder Bewegung des Stoßschlittens 13 muß also der Staudruck der Bremszylinder überwunden werden; er wirkt als Gegenkraft entgegen der Antriebseinrichtung und gewährleistet eine einwandfreie Einspannung des Rohres 23. Nachdem das Rohr 23 in die Klemmbacken 10 eingespannt ist, d.h. die Klemmbacken 10, Laschen 11 und Stoßschlitten 13 ein starres System bilden, bewegt sich dieses unter Überwindung des Staudruckes der Bremszylinder 15 in Pfeilrichtung um das Maß des Hubes in Führungen 18 vorwärts. In der vorderen Endstellung wird das Medium umgesteuert, d.h. der Hohlkolben 5 auf der Seite des Deckels 4 beaufschlagt. Dadurch bewegt sich der Hohlkolben 5 mit den Kolbenstangen6 und Gleitplatte? entgegen der Pfeilrichtung. Dabei heben sich die Backen 10 vom Werkstück ab. Die Wirkung des Staudruckes der Bremszylinder 15 gewährleistet jetzt ein einwandfreies Abheben der Klemmbacken 10. Nachdem diese mit dem Stoßschlitten 13 wieder ein starres System bilden (durch Anlage der Backen am Stoßschlitten), bewegt sich dieser in die Ausgangslage zurück.
Die Spannaufsätze 19 sind auswechselbar, um bei unterschiedlichem Durchmesser des Rohres 23 die Differenz ausgleichen zu können und mit einer oder mehreren, wellenförmigen Erhöbungen 20 und/oder mit Bremsbelag versehen, um ein sicheres Spannen des Rohres 23 zu erreichen.
Eine weitere Ausführungsform der Bremseinrichtung besteht (wie in Fig. 1 oben dargestellt) aus einer Bremsbrücke 25 mit Bremsbeilage 24, Feder 26 und Bolzen 27. Der Stoßschlitten 13 hat am Außendurchmesser eine (nicht gezeichnete) Abflachung, auf die die Bremsbrücke 25 mit der Bremsbeilage 24 durch die Federn 26 drückt. Die Befestigung der Bremsbrücke 25 erfolgt durch Bolzen 27 an der Führung 18. Sind dünnwandige Rohre zu ziehen, so wird in das Rohr 23 in bekannter Weise ein Dorn 22 zur Vermeidung von Einbeulungen eingeführt (Fig. 3).

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einstoßvorrichtung für Zieh-, insbesondere Rohrziehbänke, mit einem in der Stoßachse beispielsweise gleitend geführten Stoß schlitten, der durch eine unmittelbar an seinen durch Laschen pendelnd befestigten Klemmbacken angreifende Antriebseinrichtung in und außer Klemmstellung versetzbar sowie entgegen einer beispielsweise in seiner Führung in beiden Bewegungsrichtungen wirksamen Hemmkraft verschiebbar, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines an sichbekannten, zur Stoßachse zentrischen Hohlkolbens (5) als Antriebseinrichtung dieser über mehrere Kolbenstangen (6) mit einer in der Führung (18) des Stoß Schlittens (13) verschiebbaren Gleitplatte (7) fest verbunden und diese mittels Lenkern (8) an die Klemmbacken (10) des durch eine besondere Hemmeinrichtung (14 bis 17, 21, 24 bis 27) mit einstellbarer Kraft abbremsbaren Stoßschlittens
(13) angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmeinrichtung aus Bremszylindern (15) besteht, in denen sich ein -Kolben (21) befindet, der mit seiner Kolbenstange
(14) mit dem Stoßschlitten (13) fest verbunden ist, und daß ein Drosselventil (17) vorgesehen ist, das mit dem Druckmedium des Bremszylinders durch eine Verbindungsleitung (16) in Verbindung steht, die-an den Zylinderenden angezapft-ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmeinrichtung aus einer in der Führung (18) des Stoßschlittens (13) angeordneten Bremsbrücke (25) und einer Bremsbeilage (24) besteht, die durch Federn (26) auf eine Abflachung am Umfang des Stoß Schlittens (13) einen Druck ausübt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Rohr (23) zugewendeten Seite der Klemmbacken (10) auswechselbare Klemmaufsätze (19) angeordnet sind, die eine oder mehrere wellenförmige Erhebungen und/oder einen Bremsbelag aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 828 391, 949 555; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 040 483; französische Patentschrift Nr. 942 599; USA.-Patentschrift Nr. 2 732 932.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 528/287 2.61
DEV16754A 1959-06-20 1959-06-20 Einstossvorrichtung fuer Zieh-, insbesondere Rohrziehbaenke Pending DE1100570B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR942599A (fr) * 1946-01-11 1949-02-11 Wellman Seaver Rolling Mill Co Perfectionnement au procédé de fabrication des tubes métalliques
DE828391C (de) * 1948-10-19 1952-01-17 Kammerich Werke A G Verfahren zum Ziehen von Rohren
US2732932A (en) * 1956-01-31 strock
DE949555C (de) * 1955-01-04 1956-09-20 Sundwiger Eisen Maschinen Einstosseinrichtung an Ziehbaenken
DE1040483B (de) * 1957-06-01 1958-10-09 Reisholz Stahl & Roehrenwerk Ausziehvorrichtung in einer Stossbank zum Herstellen von nahtlosen Rohren insbesondere grosser Laenge

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