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DE1093549B - Verfahren zur Herstellung von Kunststoffueberzuegen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststoffueberzuegen

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Publication number
DE1093549B
DE1093549B DEK27630A DEK0027630A DE1093549B DE 1093549 B DE1093549 B DE 1093549B DE K27630 A DEK27630 A DE K27630A DE K0027630 A DEK0027630 A DE K0027630A DE 1093549 B DE1093549 B DE 1093549B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
components
polyester
paint
plastic coatings
films
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK27630A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dittner
Willy Ermler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KASIKA CHEM FAB GmbH
Original Assignee
KASIKA CHEM FAB GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE553416D priority Critical patent/BE553416A/xx
Application filed by KASIKA CHEM FAB GmbH filed Critical KASIKA CHEM FAB GmbH
Priority to DEK27630A priority patent/DE1093549B/de
Priority to AT201849D priority patent/AT201849B/de
Priority to GB3813356A priority patent/GB838392A/en
Priority to FR1189893D priority patent/FR1189893A/fr
Publication of DE1093549B publication Critical patent/DE1093549B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/005Curtain coaters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/002Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the work consisting of separate articles
    • B05C5/004Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the work consisting of separate articles the work consisting of separate rectangular flat articles, e.g. flat sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/30Processes for applying liquids or other fluent materials performed by gravity only, i.e. flow coating
    • B05D1/305Curtain coating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/36Successively applying liquids or other fluent materials, e.g. without intermediate treatment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin

Landscapes

  • Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Kunststoffüberzügen oder -filmen aus kaltpolymerisierenden Polyesterlacken.
Es ist bereits bekannt, bei Verwendung derartiger Lacke den Polymerisations- und Härtevorgang dadurch zu beschleunigen und für eine industrielle Fließproduktion geeignet zu machen, daß man den Lösungen ungesättigter Polyesterharze vor dem Auftrag sowohl Katalysatoren, z. B. organische Peroxyde, als auch Beschleuniger, etwa Naphthenate, zusetzt. Dies hat aber den großen Nachteil, daß die Polymerisation nicht nur am Arbeitsstück rasch fortschreitet, sondern schon in den Vorratsgefäßen des Lackes einsetzt, so daß entweder äußerst schnell gearbeitet werden muß oder eine zunehmende Verkrustung und Zusetzung der Gefäße stattfindet, die insbesondere zu einer Verstopfung von Schlitzen, Düsen u. dgl. führt.
Man hat nun zur Verhütung derartiger Erscheinungen bereits vorgeschlagen, so zu verfahren, daß man den ungesättigten Polyesterlack in zwei Komponenten zerteilt, dessen einer der Katalysator und dessen anderer der ao Beschleuniger zugesetzt wird, wobei die Mischung beider Teile erst auf dem Arbeitsstück erfolgt, so daß also auch die Polymerisation erst außerhalb der Auftragsvorrichtung einsetzt. Dieser Gedanke, in der Theorie sehr brauchbar, hat sich in seiner bisherigen praktischen Handhabung nicht bewährt. Man hat nämlich die Lackkomponenten mittels Pistolen zerstäubt, um eine innige Mischung derselben zu erzielen. Hierbei zeigt sich aber, daß es nicht möglich ist, zu gleichmäßigen Lackschichten zu gelangen, weil der Auftrag von manueller Geschicklichkeit abhängt. Die äußerst dünnen Überzüge werden ungleichförmig, polymerisieren demgemäß flächig verschieden und erhalten ein fleckiges Aussehen. Auch der Versuch, den Lack mit dem Pinsel aufzutragen, hat sich als untauglich erwiesen.
Demgegenüber besteht das erfindungsgemäße Verfahren darin, daß die Reaktionskomponenten auf die zu lackierende, zügig fortbewegte Auftragsfläche, z. B. ein Werkstück, als zwei dünne, herabfließende Filme übereinandergegossen werden.
Es ist überraschend, daß diese Methode zu einem einwandfreien Erfolg führt. Denn wenn auch die z. B. als Gießköpfe mit Ausflußschlitzen ausgebildeten Behälter für die Lackkomponenten hintereinander über dem vorbeigeführten Arbeitsgut angeordnet werden, haben sie doch einen gewissen, konstruktiv bedingten Abstand voneinander, so daß keine eigentliche Mischung, sondern eine Übereinanderschichtung der Komponenten eintritt. Die Erfahrung zeigt indessen, daß eine augenblickliche gegenseitige Diffusion eintritt und demgemäß eine rasch fortschreitende Polymerisation stattfindet, die angesichts des gleichförmigen Vergießens der Lackschichten zu einem vollauf befriedigenden Arbeitsergebnis führt. Tatsächlich durchhärten auf dem kurzen Transportweg Verfahren zur Herstellung
von Kunststoffüberzügen
Anmelder:
Kasika Chemische Fabrik G.m.b.H.,
Berlin-Britz, Gradestr. 60-72
Willy Ermler, Berlin,
und Hans-Joachim Dittner, Berlin-Buckow II,
sind als Erfinder genannt worden
hinter der Auftragsstelle infolge sofort einsetzender Polymerisation die übereinandergegossenen Lackschichten alsbald zu einem einzigen, gleichmäßigen Überzug von regelmäßiger Dicke, ohne daß etwa an der Berührungsstelle zwischen den beiden Schichten eine lichtbrechende Trennschicht auftreten würde.
Die eine der beiden Lackkomponenten kann beispielsweise aus einer ungesättigten Polyestermischung in monomerer, polymerisationsfähiger Vinylverbindung mit Zusatz von Cobaltnaphthenat als Beschleuniger bestehen, während die andere Lackkomponente in vorzugsweise gleicher Menge durch eine ungesättigte Polyestermischung in monomerer, polymerisationsfähiger Vinylverbindung mit Zusatz eines organischen Peroxydes als Katalysator gebildet wird.
Als Katalysatoren können unter anderem auch Cyclohexanonperoxyd, Benzoylperoxyd oder Cumolhydroperoxyd dienen, wobei als Lösungsmittel für diese Peroxyde Phthalsäureester oder Ketone verwendbar sind.
Polyestermischungen bestehen zweckmäßig aus einem oder mehreren Estern mehrwertiger Alkohole mit ungesättigten und gesättigten Dicarbonsäuren, die in monomeren, polymerisationsfähigen Vinylverbindungen gelöst sind.
Als Anwendungsbeispiel wird folgende Aufteilung des aufzutragenden Gutes mit den jeweiligen Härtemitteln und Beschleunigern genannt.
I. Teil
92 Teile Polyestermischungen, bestehend z. B. ■aus einem oder mehreren Estern mehrwertiger Alkohole mit ungesättigten und gesättigten Dicarbonsäuren, gelöst in monomeren, polymerisationsfähigen Vinylverbindungen,
8 Teile einer Lösung von Cobaltnaphthenaten in einer monomeren Vinylverbindung.
009 649/385
II Teü
92 Teile Polyestermischungen, bestehend ζ. Β· aus einem oder mehreren Estern mehrwertiger Alkohole mit ungesättigten und gesättigten Dicarbonsäuren, gelöst in monomeren, polymerisationsfähigen Vinylverbindungen,
8 Teile einer Lösung eines oder mehrerer organischer Peroxyde (z. B. Cyclohexanonperoxyd, Benzoylperoxyd, Cumolhydroperoxyd) in einem Phthalsäureester und/oder Ketonen.
Das Auftragen der Lackkomponenten kann in beliebiger Reihenfolge vorgenommen werden. Vorzugsweise bedient man sich hierzu sogenannter Gießköpfe, wie sie an sich zum Verarbeiten z. B. von Lacken oder Emaille bekannt sind. Für die Zwecke des erfindungsgemäßen Verfahrens werden zwei mit Vorratsbehältern verbundene Gießköpfe in Abstand nacheinander mit parallelen Austrittsschlitzen angeordnet, unter denen sich in an sich ebenfalls bekannter Weise eine Transporteinrichtung zur Vorbeibewegung des Arbeitsgutes befindet. Dabei lassen sich Einrichtungen zum Zurückführen des überschüssigen Lackes zu den Gießköpfen vorsehen, wobei eine Pumpe, Saug- oder Hebevorrichtung zur Überführung der überschüssigen Lackkomponenten aus den entsprechenden Auffangbehältern in die Vorratsbehälter dient.
In der Zeichnung ist beispielhaft ein Schema für eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Die Gießköpfe, die die beiden Lackkomponenten enthalten, sind mit 1 und 2 bezeichnet. Ein zu lackierendes Arbeitsstück 3, auf welches die Lackschichten aufgegossen werden, wird in Richtung des Pfeiles 4 mittels zweier Transportbänder 5 unter den Gießköpfen vorbeibewegt. Unterhalb der Auftragsstelle sind Auffangbehälter 6 und 7 vorgesehen, die den etwaigen Überschuß beider Lackkomponenten getrennt aufnehmen, von wo aus dann die Rückführung zu den Gießköpfen erfolgt.
Die aus den Gießköpfen 1 und 2 auf die Trägerschicht 3 aufgegossenen Schichten kommen entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren zunächst in ungehärtetem Zustand aufeinander, wobei dann aber an ihrer Berührungsstelle alsbald die gewünschte wechselseitige Reaktion zur Polymerisierung in durchgehend gleichmäßiger Form einsetzt.
Die Gießköpfe und auch die Auffangbehälter könnten, soweit erforderlich, beliebige Einrichtungen zum Temperieren besitzen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Kunststoffüberzügen oder -filmen aus kaltpolymerisierenden Polyesterlacken, die auf eine Auftragsfläche in zwei die reaktionsfähigen Komponenten enthaltenden Teilmengen aufeinander aufgebracht werden, deren eine einen Härter und deren andere einen Beschleuniger enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionskomponenten auf die zügig fortbewegte Auftragsfläche als zwei dünne, herabfließende Filme übereinandergegossen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackkomponenten in gleichen Mengen aufgetragen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 756 058, 825 166;
deutsche Patentanmeldungen St 2431 X/39a (bekanntgemacht 31. 7.1952), F 6943 IVc/75c (bekanntgemacht 12.3.1953);
französische Patentschrift Nr. 1 061 133;
britische Patentschriften Nr. 250 400, 309 866,459884, 481 651, 566 543, 572 557, 574 621;
USA.-Patentschrift Nr. 2 586 275;
»Farbe und Lack«, 1956, S. 105;
»Merkblatt über Polyester« (Chemische Werke Hüls), 1954, S. 2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 649/385 11.60
DEK27630A 1955-12-17 1955-12-17 Verfahren zur Herstellung von Kunststoffueberzuegen Pending DE1093549B (de)

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