DE109171C - - Google Patents
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- DE109171C DE109171C DENDAT109171D DE109171DA DE109171C DE 109171 C DE109171 C DE 109171C DE NDAT109171 D DENDAT109171 D DE NDAT109171D DE 109171D A DE109171D A DE 109171DA DE 109171 C DE109171 C DE 109171C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
London.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Füllfederhalter mit centralem Luftrohr, der sich
dadurch auszeichnet, dafs dieses centrale LuItrohr einerseits unterhalb der Schreibfeder, andererseits
im oberen, tintenfreien Theile des Tintenbehälters mündet.
Ein grofser Uebelstand der Füllfederhalter mit Luftrohr, der bei dem vorliegenden Halter
durch die erwähnte Anordnung dieses centralen Luftrohres vermieden ist, bestand nämlich bisher
darin, dafs einmal der Tintenausflufs von vornherein nur schwer von Statten ging, das
andere Mal sehr leicht überhaupt versagte.
Es lag dies daran, dafs der Luftzutritt aus dem Luftrohre nach dem Tintenbehälter nicht,
wie im vorliegenden Falle, am oberen, sondern stets am unteren, der Feder nächst liegenden
und in die Tinte tauchenden Ende des Luftrohres stattfand. Infolge dessen konnte einerseits
die Luft nie in bester und wirksamster Weise auf den Tintenspiegel direct von oben
herab drücken, andererseits wurde die Lufteintrittsöffnung aus dem Luftrohre nach dem
Tintenbehälter sehr leicht durch Tintensatz verstopft und der Halter functionirte überhaupt
nicht mehr, bis nach einer eben so beschwerlichen als unangenehmen Reinigung dieser stets
schwer zugänglichen Luftlöcher der Luft wieder Zutritt zu dem Tintenbehälter ermöglicht war.
Der neue Füllfederhalter ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar veranschaulicht
Fig. ι den neuen Halter im Längsschnitt.
Fig. 2 giebt, gleich Fig. 1, einen Längsschnitt einer etwas abgeänderten Construction des Halters,
Fig. 3 einen Längsschnitt der inneren Theile des Halters nach Fig. 1 und
Fig. 4 einen Längsschnitt der inneren Theile des Halters nach Fig. 2.
Alle Figuren zeigen den Halter in vergröfsertem Mafsstabe, um dessen Einrichtung
besser erkennen zu lassen.
' Der Halter, wie er in Fig. 1 und 3 dargestellt
ist, besteht aus einem Behälter A1, in dessen eines Ende eine Kappe oder ein
Pfropfen B eingeschraubt ist. In dem anderen Ende dieses Rohres A2 ist eine Hülse E befestigt,
in welche das Tintenrohr A eingeschoben ist, das an seinem nach der Schreibfeder
hin gerichteten Ende ein Loch C besitzt, sowie einen Boden hat, der von dem
Luftrohre H durchdrungen wird. Das Luftrohr erstreckt sich nach aufwärts bis in den
oberen Theil des Behälters A1. Die Schreibfeder D wird in den Raum zwischen der
Hülse E und dem Tintenrohr A eingeschoben.
Will man den Halter in die Tasche stecken, so wird über das Ende der Hülse E, welches
aus dem Behälter A1 hervorragt, eine Kappe G geschoben, die dann also über die Federspitze
schützend hinweggreift.
Das im Behälter ^1 sitzende Ende der
Hülse E ist mit einem Gewinde I versehen, um in den Behälter A1 hineingeschraubt werden
zu können.
Nimmt man diesen in oben beschriebener Weise eingerichteten Halter in Gebrauch, so
wird sich, wie leicht verständlich, die Tinte im Tintenrohre A sammeln und das Luftrohr H
mit seinem oberen Ende im tintenfreien Räume des Behälters A1 liegen. Es kann daher die
Luft vollkommen frei am unteren Ende des Rohres H eintreten, am oberen, offenen Ende
dieses Rohres nach Lüften des Pfropfens B ungehindert austreten und dann unmittelbar,
d. h. ohne zuvor durch Tinte hindurchdringen zu müssen, auf den Tintenspiegel wirken, so
dafs die Tinte aus der Oeffnung C leicht ausströmen und nach der Schreibfeder gelangen
kann.
Die in Fig. 2 und 4 dargestellte Construction gleicht im Grofsen und Ganzen derjenigen
der Fig. 1 und 3, nur mit dem Unterschiede, dafs das Tintenrohr A, das Luftrohr H und
der Gewindetheil / hier aus einem Stück gefertigt sind und die Hülse E gegen einen
Bund K des Tintenrohres A abschliefst. Bei dieser Construction ist auch ein geripptes
Blechstreifchen P benutzt, und zwar ist dasselbe zwischen der Feder und dem Tintenrohr
derart eingeschoben, dafs es den Tintenstrom nach der Feder D hinleitet. An Stelle eines
solchen gerippten Blechstreifens kann man aber auch ebenso gut an genannter Stelle Rillen in
das Tintenrohr einschneiden.
Die Menge des Tintenzuflusses nach der Feder wird durch entsprechendes Oeffnen des
Schraubpfropfens B geregelt. Der Pfropfen B hat vorteilhaft ein Gummipolster M, welches
sich beim Einschrauben des Pfropfens in den Behälter A1 gegen das gegenüberliegende Ende
des Luftrohres H aufprefst und dadurch dieses Ende des Rohres luftdicht schliefst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Füllfederhalter mit centralem Luftrohr, welches einerseits unterhalb der Schreibfeder, andererseits im oberen tintenfreien Theile des Tintenbehälter mündet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE109171C true DE109171C (de) |
Family
ID=379093
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT109171D Active DE109171C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE109171C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1012462B (de) * | 1952-05-27 | 1957-07-18 | Daniel Yves Auscher | Fluessigkeits-Zulaufeinrichtung fuer Fuell-Zeichen- und Fuell-Schreibgeraete |
-
0
- DE DENDAT109171D patent/DE109171C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1012462B (de) * | 1952-05-27 | 1957-07-18 | Daniel Yves Auscher | Fluessigkeits-Zulaufeinrichtung fuer Fuell-Zeichen- und Fuell-Schreibgeraete |
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