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DE1091689B - Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrueckstaende aus dem Aschefall von Kesselfeuerungen - Google Patents

Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrueckstaende aus dem Aschefall von Kesselfeuerungen

Info

Publication number
DE1091689B
DE1091689B DET7131A DET0007131A DE1091689B DE 1091689 B DE1091689 B DE 1091689B DE T7131 A DET7131 A DE T7131A DE T0007131 A DET0007131 A DE T0007131A DE 1091689 B DE1091689 B DE 1091689B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
chains
scratches
stroke
scrapers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET7131A
Other languages
English (en)
Inventor
Wallace Greyham Jewkes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN THOMPSON TRIUMPH STOCKERS
Original Assignee
JOHN THOMPSON TRIUMPH STOCKERS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHN THOMPSON TRIUMPH STOCKERS filed Critical JOHN THOMPSON TRIUMPH STOCKERS
Publication of DE1091689B publication Critical patent/DE1091689B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/001Ash removal, handling and treatment means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrückstände aus dem Aschefall von Kesselfeuerungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrückstände aus dem Aschefall von Kesselfeuerungen mittels über die Aschenauffangfläche hin- und herbewegter Kratzer, die durch ihre Schubflächen die Verbrennungsrückstände beim Räumhub ausschieben und beim Leerhub (Rückhub) aufpflügen.
  • Zum Austragen von Verbrennungsrückständen aus dem Aschefall von Kesselfeuerungen sind bereits viele Vorrichtungen vorgeschlagen worden. Diese Vorschläge sind auf die verschiedensten, im Laufe der Zeit entwickelten Feuerungsanlagen abgestimmt. Insbesondere mit der Einführung desWanderrostes ergab sich die Notwendigkeit, Verbrennungsrückstäride aus dem Aschefall laufend abzuführen, um den Wanderrost gegen Wärmestrahlung der im Aschefall liegenden Verbrennungsrückstände zu schützen. Für diese Zwecke wurden vielfach endlose Kettenzüge verwendet, die vom Wanderrost direkt angetrieben werden und die mit Kratzern versehen sind, die schließlich den Aschefall säubern. Ein besonderer Vorschlag einer solchen Räumvorrichtung ordnet die Kratzer derart an der Kette an, daß die Kratzer im unteren Trumm auf der Oberfläche der Aschenauffangfläche entlangschleifen und die Asche vor sich herschieben. Am Ende der Räumstrecke, an dem die Kratzer in das obere Kettentrumm überwechseln, heben sie sich von der Aschenauffangfläche ab.
  • Ein anderer Vorschlag zum Austragen der Verbrennungsrückstände aus dem Aschefall sieht die Verwendung eines auf an beiden Längsseiten des Aschefalls angeordneten Schienen laufenden Wagens vor, der mit einem auf der Aschenauffangfläche aufstehenden Räumblech versehen ist. Der Wagen kann vermittels Seilzug über die gesamte Länge des Aschefalls gezogen werden, wobei das Blech die Asche vor sich herschiebend austrägt.
  • Es ist auch bekannt, an Stelle eines Kettenzuges eine eine Hin- und Herbewegung ausführende Stange oder mehrere Stangen zu verwenden, an denen Kratz er befestigt sind, die in der einen Bewegungsrichtung die Verbrennungsrückstände pflugartig ablösen und in der anderen Bewegungsrichtung vermittels einer ihnen eigenen senkrechten Fläche vor sich herschiebend austragen. Bei solchen mit hin- und hergehenden Stangen arbeitenden Kratzern sind die Stangen hohl ausgeführt und dienen zur Zuführung von Spülwasser.
  • Bei an endlosen umlaufenden Ketten aufgehängten Kratzern ist auch vorgeschlagen worden, die Anordnung so zu treffen, daß jeder Kratzer an den Ketten mittels eines Gestänges befestigt ist, das sich nach oben so verbreitert, daß die rücklaufenden Kratzer zwischen dem Gestänge der vorlaufenden Kratzer zurückbewegt werden können. In diesem besonderen Falle sind die Kratzer trapezförmig ausgebildet, und die Tragarme in Fortsetzung der schrägen Seitenwände der Kratzer verlaufen ebenfalls schräg nach aufwärts.
  • Während die Kratzer im allgemeinen an zwei auf beiden Längsseiten des Aschefalls angeordneten endlosen umlaufenden Kettenzügen angeordnet sind, ist auch schon vorgeschlagen worden, nur einen solchen endlosen Kettenzug zu verwenden, der mehr oder weniger in der Mitte des Aschefalls liegt, insbesondere bei Verwendung eines Wassersumpfes, in den die Asche über Schächte eingeführt wird. Obwohl diese Räumvorrichtungen alle mehr oder weniger befriedigend arbeiten, sind sie doch mit verschiedenen Mängeln behaftet, die hauptsächlich in der Ausgestaltung der Kratzer und ihrer Anlenkung an die Antriebsmittel ihren Grund haben.
  • Einerseits sind die Kratzer derart an den Antriebsniitteln, beispielsweise Ketten, aufgehängt, daß sie über die zu räumende Aschenauffangfläche gezogen werden und durch ihr Gewicht auf der Oberfläche aufliegen. Es ist daher leicht verständlich, daß ein Austragen von Verbrennungsrückständen nur dann vollständig möglich ist, wenn diese bereits locker auf der Oberfläche liegen. Festgebackene Schlackenrückstände lassen sich durch diese Kratzer nicht entfernen, sondern die Kratzer werden vielmehr darüber hinweggleiten.
  • Andere Räumeinrichtungen sind demgegenüber so an ihren Antriebsmitteln angeordnet, daß sie annähernd einen rechten Winkel mit der zu räumenden Fläche bilden und das auszuräumende Gut vor sich herschieben. Die Verbindung zwischen Räumvorrichtung und Antriebsmittel ist dabei mehr oder weniger starr, um eine kräftige Kratzwirkung zu erzielen. Bei dieser Art der Ausgestaltung werden die Antriebsmittel und auch die Kratzer stark in Mitleidenschaft gezogen, da immer dann, wenn der Kratzer gegen festhaftende Verbrennungsrückstände trifft, große Widerstände auftreten, die eine frühzeitige Abnutzung der Räumeinrichtung zur Folge haben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung bringt demgegenüber einen beträchtlichen Fortschritt, indem die Art der Aufhängung der Kratzer und ihre Führung ein Austragen und Lösen der Verbrennungsrückstände gestattet, bei dem weder die Kratzer noch die Antriebsmittel schädlichen Beanspruchungen ausgesetzt sind und daher praktisch wartungsfrei lange Zeit in befriedigender Weise arbeiten werden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Kratzer an an einem Kettenzug schwenkbar angelenkten Kratzerarmen befestigt sind, die länger sind als dei Abstand zwischen der Aschenauffangfläche und dem Kettenzug, und daß die Arme so am Kettenzug angelenkt sind, daß die Kratzer beim Räumhub geschleppt und beim Leerhub (Rück-hub) geschoben werden. Dabei wirkt es sich vorteilhaft ans, daß die Kratzer im Querschnitt dreieckige Form haben, wobei die auf der Oberfläche aufliegende Seite leicht konkav gekrümmt ist, so daß die Längsränder dieser Seite scharfe Kanten bilden, mit denen der Kratzer auf der Fläche aufliegt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung aufgeführt und in der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele zeigt, dargestellt.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung und zeigt ihre Lage mit Bezug auf den Wanderrost und die Feuerbuchse-.
  • Fi-. 2 ist eine Draufsicht auf die Päumvorrichtung gemäß Fig. 1: Fig. 3 ist eine Ansicht von der rechten Seite der Fig. 1; Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 1, in der die Räumvorrichtung im wesentlichen an ihrer inneren Bewegungsgrenze gezeigt ist; dies ist durch Punkt-Strich-Linien in Fig. 1 angedeutet, und Fig. 5 ist eine andere Ausgestaltungsform der Räumvorrichtung nach Fig. 1 mit zwei Räumvorrichtungen in Tandetnanordnung.
  • Das erste Beispiel, welches in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, zeigt einen horizontalen Blechboden 1, der in dein unteren Teil der Feuerbuchse A angeordnet ist und sich von der Mündung der Buchse in der Kesselwand bis zu einem Punkt erstreckt, der etwas weiter innen liegt als das innere Ende des RostesB. Vor und unter der Ebene des vorderen Randes dieses Bodensl ist ein Aschensammelkasten angeordnet, in dem in einem abgeteilten oberen Raum 4 die Antriebswelle 5 parallel zur Rostfläche angeordnet ist. Zwei treibende Kettenräder 6 sind auf der Welle 5 unter einem Zwischenraum befestigt, der etwas kleiner ist, als der Rost breit ist. Die Kettenräder 6 liegen unter der Ebene des unteren Teiles des Rostes B. Mit jedem Kettenrad 6 befindet sich eine Antriebskette 7 im Eingriff, die aus Gliedern besteht, die gelenkig mittels Bolzen 8 verbunden sind. Auf jedem Bolzen ist eine Tragrolle 9 drehbar gelagert. Die Ketten 7, welche parallel zueinander liegen, sind in gleichmäßigen Ab- ständen durch Distanzstäbe 10 verbunden. jede Kette wird in einer U-förmigen Führung 11 mittels der Tragrollen 9 geführt. Diese laufen auf der inneren Fläche der Flanken. Es sind zwei übereinander angeordnete Führungen 11 für jede Kette 7 vorgesehen, die unter den Seitenrändern des Rostes B angeordnet sind. Die Führungen befinden sich über den größten Teil ihrer Länge in Berührung und erstrecken sich vorn inneren Ende des Rostes B bis fast zum Anfang der Feuerung. Von da ab laufen die oberen und die unteren Führungsschienen 11 auseinander und sind gleichzeitig nach unten geneigt. Die untere Führung ist stärker geneigt als die obere Führung. In dein Zwischenraum zwischen den beiden Führungen ist eine Versteifungsplatte 12 angeordnet. die sich über die ganze Breite der Räumvorrichtung erstreckt. Die vorderen Enden der Führungen sind durch gekrümmte Führungsstücke 13 verbunden, die die Tragrollen 9 an der Außenseite führen, wenn sich die Ketten um die Kettenräder 6 lierumbewegen. Seitenbleche 14 verbinden an jeder Seite der Räumvorrichtung die auseinanderführenden Teile der Führungen 11. Sie tragen auch die Lager 15 für die Antriebswelle 5. Die oberen Führungen sind durch Teile 16 verbunden, welche mit ihren hervorstehenden Enden auf Schultern 17 ruhen (Fig. 3 und 4), die an der unteren Seite der Rahmenkonstruktion des Wanderrostes B befestigt sind. Die Teile der Führungen 11, die sich in die Feuerbuchsen hinein erstrecken, sind so weit wie möglich von dem Boden 1 entfernt, auf welchem sich die Asche u. dgl. sammelt, vorzugsweise am oder in der Nähe des inneren Endes des Rostes B.
  • jede Kette 7 ist so eingerichtet, daß sie sich in den Führungen 11 hin- und herbewegen kann, und besitzt eine Länge, die etwas größer ist als die Länge des Rostes B, so daß, wenn ein Ende der Kette 7 in der Nähe des inneren oder hinteren Endes der oberen Führung 11 angelan gt ist, das andere Ende der Kette7 im vorderen Ende der unteren Führung11 liegt, wie das in Fig. 1 gezeigt ist. Die Antriebswelle 5 wird wechselweise jeweils für eine ausreichende Anzahl von Umdrehungen in entgegengesetzte Richtungen gedreht, damit die Kette 7 in der Führung 11 aus der einen Stellung, in welcher das Ende der Kette in der unteren Führting in der Nähe des Kettenrades liegt, in die andere Stellung gebracht wird, die durch die strichptinktierten Linien in Fig. 1 angedeutet ist. Die Welle 5 kann von Hand betätigt werden. Vorzugsweise wird jedoch ein Elektromotor oder eine andere Antriebsart verwendet. Der Antrieb ist in Fig. 3 mit 18 bezeichnet. Geeignete Zeitschalter oder Mechanismen können vorgesehen sein.
  • Die Enden der Ketten 7, die in den unteren Führungen 11 laufen, sind mit nach innen gerichteten Drelizapfen 19 versehen, auf denen schwenkbar die oberen Enden von Verbindungsstangen 20 gelagert sind, die eine wesentlich größere Länge haben, als der Zwischenraum zwischen der unteren Führung 11 und dem Boden 1 hoch ist. Die beiden Stangen 20 sind an ihren oberen Enden durch eine Ouerstange 21 verbunden. An ihren unteren Enden sind sie fest an voneinander getrennten Punkten mit der hinteren Fläche 22 a des Kratzers 22 verbunden, der sich quer über den Boden 1 erstreckt. Der Kratzer ist von massiver Konstruktion. Er kann aus Eisen gegossen sein, hat im wesentlichen eine dreieckige Querschnittsform und ist mit den Enden der Verbindungsstangen 20 so verbunden, daß seine untere Fläche 22 b wenigstens mit ihrer Vorderkante 23 und Hinterkante 24 auf dem Boden 1 aufliegt, wenn sich die Drehzapfen 19 an irgendeinem Punkt auf der Horizontalen der unteren Führungen 11 befinden. Die untere Fläche 22 b ist vorzugsweise zwischen ihrer vorderen und hinteren Kante 23 und 24 etwas ausgehöhlt, damit die Berührungsfläche zwischen dem Boden 1 und dem Kratzer 22, der von beträchtlichem Gewicht sein kann, verringert wird. Die Verbindungsstangen 20 sind nach innen und abwärts geneigt angeordnet.
  • Die hintere Fläche 22 o, des Kratzers 22 (in Bewegungsrichtung nach dem Aschesammelkasten hin gesehen) ist in vertikaler Richtung konkav geformt und im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Bodens 1 angeordnet. Die verbleibende Fläche 22 c bildet einen verhältnismäßig kleinen Winkel, z. B. von 30 bis 401, mit der Horizontalen.
  • Die Wirkungsweise der Räumvorrichtung ist folgende: Befindet sich der Kratzer 22 anfänglich an dem Vorderende der Feuerung auf dem Boden 1, wie es durch die ausgezogenen Linien in Fig. 1 dargestellt ist, so schiebt die sich drehende Antriebswelle 5 die Ketten 7 nach innen durch die unteren Führungen 11, wodurch der Kratzer 22 auf dem Boden 1 nach innen geschoben wird, wobei seine verhältnismäßig scharfe Führungskante 23 unter den Asche- und dergleichen Ansammlungen auf dem Boden 1 hindurchpflügt, bis der Kratzer 22 seine innere Endstellung erreicht hat. Diese Stellung ist durch strichpunktierte Linien in Fia#. 1 dargestellt. Daraufhin wird die Drehrichtung der Ailtriebswelle 5 umgekehrt, so daß sich die Ketten 7 in den unteren Führungen 11 nach außen bewe-,gen und in den oberen Führungen 11 zurücklaufen. Folglich wird der Kratzer 22 über den Boden 1 zurückgezogen, und die hintere Fläche 22 a, welche nun führt, schiebt die Asche auf dem Boden 1 vor sich her. Da ihre hintere Kante 24 verhältnismäßig scharf ist, schabt sie in befriedigender Weise von dem Boden 1 alle Ansammlungen weg, welche beim Vorschub darauf haftengeblieben waren.
  • In dem zweiten dargestellten Beispiel (Fig. 5) sind zwei Kratzer 22 hintereinander vorgesehen und so angeordnet, daß sie durch die Ketten 7 gleichzeitig betätigt werden. Der Vorschub der Ketten 7 ist dementsprechend halbiert. Der innere Kratzer 22 dient dazu, die Asche von dem inneren Ende des Bodens 1 zu einem Punkt zu bringen, der etwas außerhalb der Mitte des Bodens 1 liegt, und der äußere Kratzer 22 ist so angeordnet, daß er von dem äußeren oder vorderen, Ende des Bodens 1 bis etwa zur Mitte des letzteren gelangt. In diesem Falle ist es von Vorteil, daß der Teil 1 a des Bodens 1, über welchen sich der innere Kratzer bewegt, nach außen ansteigt. Die Asche, welche von dem inneren Kratzer 22 abgegeben wird, fällt dann über den vorderen Rand 25 der geneigten Platte la auf das innere Ende des horizontalen Bodenteiles 1 b an einer Stelle, wo sie von dein vorderen Kratzer 22 erfaßt werden kann. Die Wirkungsweise dieser Ausgestaltungsforin der Vorrichtung ist ähnlich der, die in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist.
  • Wenn ein einzelner Kratzer verwendet wird, können die Antriebsketten 7 endlos sein und können sowohl wechselweise in entgegengesetzten Richtungen als auch dauernd in der gleichen Richtung bewegt werden. Geeignete Kettenräder od. dgl. können auch an den inneren Enden vorgesehen sein. Wenn die Ketten 7 in einer Richtung angetrieben werden sollen, wird die erforderliche Hin- und Herbewegung des Kratzers 22 durch die Bewegung der Drehzapfen 19 in ihren unteren Führungen 11 und ihre Zurückziehun- entlang' der oberen Führungen 11 erfolgen. Die Distanzstangen10, die vorher zwischen den beiden Ketten 7 vorgesehen waren, sind weggelassen, und die Führungen 11 selbst sind so geformt, daß eine seitliche Verlagerung der Ketten während ihrer Bewegung unmöglich wird.
  • Falls gewünscht, kann eine Anzahl von Räumvorrichtungen gemäß der Erfindung nebeneinander angeordnet sein, die von einer gemeinsamen Antriebswelle angetrieben werden.
  • Die Antriebsketten werden von dein transportierten Material nicht berührt und sind sowohl gegen die Hitze der Feuerung als auch gegen die Hitze und Schleifwirkung der Asche geschützt. Die Antriebswelle 5 und die Kettenräder 6 können auch außerhalb vor der Feuerung angeordnet sein und sind in ähnlicher Weise gegen die schädlichen Einwirkungen geschützt. Die erfindungsgemäße Räumvorrichtung kann auch so konstruiert sein, daß sie in verschiedenen lichten Höhen arbeitet, indem die Längen der Verbindungsstangen 20 zwischen den Räumvorrichtungen 22 und den Antriebsketten 7 geändert werden. Außerdem kann die untere Fläche 22b des Kratzers 22 so geformt sein, daß sie sich der Querschnittsform der Mulde oder des Grabens, in welcher der Kratzer sich bewegt, anpaßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrückstände aus dem Aschefall von Kesselfeuerungen mittels über die Aschenauffangfläche hin- und herbewegter Kratzer, die durch ihre Schubflächen die Verbrennurigsrückstände beim Räumhub ausschieben und beim Leerhub (Rückhub) aufpflügen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzer (22) an an einem Kettenzug (7) schwenkbar angelenkten Kratzerarmen (20) befestigt sind, die länger sind als der Abstand zwischen der Aschenauffangfläche (1, la) und dem Kettenzug, und daß die Arme so am Kettenzug angelenkt sind, daß die Kratzer beim Räumhub geschleppt und beim Leerhub (Rückhub) geschoben werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzer (22) im Querschnitt dreieckige Form haben, wobei die untere mit der Aschenauffangfläche (1) in Berührung befindliche Seite (22b) leicht konkav gekrümmt ist, so daß die Längsränder dieser Seite (22b) scharfe Kanten bilden, mit denen der Kratzer auf der Fläche (1) aufliegt. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kratzer (22) tragenden und bewegenden Arme (20) schwenkbar auf Bolzen (8) gelagert sind, welche die Kettenglieder (7) miteinander verbinden und Rollen (9) für die Bewegung der Kette tragen. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (11), in denen sich die aus kurzen Gliedern (7) und Rollen (9) gebildeten Ketten hin- und herbewegen, U-förmigen Querschnitt haben und mit ihrer offenen Seite nach innen weisen. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in gleichmäßigen Ab- ständen die Bolzen (8) durch Distanzstäbe (10) ersetzt sind, die sich von dem einen Kettenzug quer über die zu räumende Fläche (1) hinweg zum nächsten Kettenzug erstrecken und an ihren beiden Enden Rollen (9) des entsprechenden Kettenzuges tragen. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (20) in der Nähe ihrer Anlenkpunkte (19) durch Stangen (21) miteinander verbunden sind. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kettenzüge (7) zwei Kratzer (20, 22) in Tandernanordnung tragen, von denen jeder nur einen Teil (la, lb) der zu räumenden Fläche (1) bearbeitet, wobei der eine Flächenteil (la) unter einem Winkel zur Waagerechten geneigt angeordnet ist, dessen Scheitelpunkt am Ende des Vorwärtshubes des innersten Kratzers (22) liegt (Fig. 5). 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kratzer (20, 22) bewegenden Ketten (7.) endliche Ketten sind. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kratzer (20, 22) bewegenden Ketten (7) endlose Ketten sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 144 239, 347 183, 642 967, 715 340, 817 780; britische Patentschrift Nr. 451351.
DET7131A 1951-12-14 1952-12-13 Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrueckstaende aus dem Aschefall von Kesselfeuerungen Pending DE1091689B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE347183C (de) * 1922-01-14 Adolf Gutknecht Kratzer mit drehbar befestigten Mitnehmern
GB451351A (en) * 1934-12-03 1936-08-04 Lebrecht Steinmuller Improvements in and relating to furnace grates
DE642967C (de) * 1933-05-28 1937-03-20 Seyboth Feuerung G M B H Entaschungsvorrichtung fuer mechanische Feuerungen
DE715340C (de) * 1940-08-08 1941-12-19 L & C Steinmueller Vorrichtung zum Fortbewegen von Schuettgut
DE817780C (de) * 1948-10-02 1951-10-18 Steinmueller Gmbh L & C Vorrichtung zum Entfernen von Schuettgut, insbesondere von Verbrennungsrueckstaenden

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