DE1090510B - Kameraverschluss - Google Patents
KameraverschlussInfo
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- DE1090510B DE1090510B DEP13730A DEP0013730A DE1090510B DE 1090510 B DE1090510 B DE 1090510B DE P13730 A DEP13730 A DE P13730A DE P0013730 A DEP0013730 A DE P0013730A DE 1090510 B DE1090510 B DE 1090510B
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- torsion
- stop
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- shutter
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kameraverschluß mit einer Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen
mehrerer sektorartiger Verschlußlamellen und mit einem zusätzlichen Federantrieb zur Beschleunigung
der Lamellenbewegung, der bei Beginn der Öffnungsbewegung die Lamellenbewegung unterstützt
und im letzten Teil der Schließbewegung hemmend auf sie wirkt, während er in der dazwischenliegenden
Bewegungsphase keine~ Kraft auf den Lamellenantriebsring ausübt.
In dem Bestreben, größere und schneller arbeitende Verschlüsse zu erhalten, bei denen die Trägheitsprobleme
annähernd in der vierten Potenz im Verhältnis zu ihrer Größe anwachsen und beachtliche Belichtungszeiten
erreichbar sind, was mit den üblichen Federausklinkvorrichtungen nicht möglich ist, ist erfmdungsgemäß
der zusätzliche Federantrieb als Torsionsstabfederung ausgebildet, die über einen Schwinghebel
gelenkig mit den Verschlußlamellen verbunden ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung besteht diese Torsionsstabfederung aus
einem Torsionsfederstab und einem ihn umgebenden Rohr, das an seinem einen Ende fest mit dem Torsionsfederstab
verbunden ist.
Bei der Ausbildung nach der Erfindung ergibt sich außer den vorstehend erwähnten Vorteilen gegenüber
dem bisher bekannten Stand der Technik noch der weitere bedeutende Vorteil, daß die Verschlußbewegung
ohne unerwünschten Stoß und dabei außerdem noch schneller erfolgt als bisher. Es können ferner wesentlich
schwerere Verschlußlamellen verwendet werden, die auch mit größerer Geschwindigkeit bewegt
werden, als es bisher möglich war.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Grundriß des Teiles der Haupttragplatte, der die Verschlußlamellen und den zusätzlichen
Federantrieb trägt,
Fig. 2 in schaubildlicher Darstellung den Federantrieb zum Betätigen der Verschlußlamellen und
Fig. 3 einen Schnitt durch die Torsionsstabfederung.
Der im Beispiel dargestellte Verschluß weist fünf Lamellen 13 auf, die in ihren Schwerpunkten, um
Drehzapfen 14 verschwenkbar sind und zum öffnen und Schließen der in· der Mitte der Platte 22 befindlichen
Verschlußöffnung 15 dienen. Die Drehzapfen 14 sind im gleichen Abstand voneinander um die VerschlußÖffnung
15 angeordnet. Die Verschlußlamellen 13 sind untereinander durch Laschen 16 gelenkig verbunden,
welche tangential zu der Verschluß Öffnung 15 liegen. Eine der Verschlußlamellen besitzt einen Arm
17j der über einen Lenker 34 an einem Schwinghebel
33 angeschlossen ist, welcher über eine Verbindungs-Kameraverschluß
Anmelder:
Peto Scott Electrical Instruments Limited, London
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. W. Koch,
Hamburg 4, Siinon-von-Utredit-Str. 43,
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 27, Patentanwälte
stange 32 gelenkig mit einem an der Stirnseite einer Spindel 30 sitzenden Kurbelzapfen 31 verbunden ist.
Die Spindel 30 liegt hinter der Tragplatte 22 und ist senkrecht dazu angeordnet.
Auf der Spindel 30 sitzt eine Feder 35, die mit ihrem einen Ende an einem nicht dargestellten, sie
umgebenden Gehäuse und mit ihrem anderen Ende an einem Ring 55 befestigt ist, welcher fest auf der
Spindel 30 sitzt. Dieser Ring 55, der einen Anschlag
56 hat, ist mit Spiel von einem Anschlagbegrenzungsring umgeben, der an zwei gegenüberliegenden Stellen
auf der einen Flachseite je einen Anschlag 59, 60 aufweist und um Stifte 58 kippbar gelagert ist, so daß je
nach seiner Kippbewegung der eine oder andere Anschlag 59 bzw. 60 in die Bahn des Anschlages 56 gelangt.
Das Kippen des Anschlagbegrenzungsringes erfolgt über den Hebelarm 62 mit Hilfe zweier nicht
dargestellter Elektromagnete. Durch den einen Elektromagneten wird somit das öffnen und durch den
anderen das Schließen des Verschlusses gesichert, je nachdem, welcher Anschlag 59 bzw. 60 in die Bahn
des Anschlages 56 gekippt wird.
Ist die Feder 35 gespannt und liegt der Anschlag 56
gegen den Anschlag 59., dann wird die Drehbewegung der Spindel 30 und damit des Kurbelzapfens 31 in
dieser Richtung unterbunden. Ist aber der Ring nach der anderen Richtung gekippt, so daß die beiden Anschläge
56, 59 voneinander gelöst .sind, dann kann die Spindel 30 und damit der Kurbelzapfen 31 durch die
Feder 35 um eine halbe Umdrehung gedreht werden, bis der Anschlag 56 gegen den Anschlag 60 trifft.
Die gesamte zum Öffnen und Schließen des Verschlusses benötigte Energie wird also durch die Feder
35 aufgebracht. Je größer nun der Verschluß ist und
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je schneller er sich öffnen soll, desto stärker muß die Feder 35 sein, und desto schwerer ist der Schlag oder
Stoß, mit dem der Anschlag 56 gegen den Anschlag 59 bzw. 60 trifft. Dadurch wird naturgemäß die Lebensdauer
sehr herabgemindert.
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil durch die Anordnung einer zusätzlichen Federung vermieden.,
die gleichzeitig ein schnelleres Öffnen und Schließen, und zwar auch bei Verschlüssen mit schweren Lamellen,
bewirkt. Diese zusätzliche Federung — eine Torsionsstabfederung 67, die fest mit dem Schwinghebel
33 in Verbindung steht und parallel der Spindel 30 verläuft — besteht aus einem Torsionsfederstab 70
und einem ihn umgebenden Rohr 69., das an seinem einen Ende fest mit dem Torsionsfederstab 70 verbunden
ist. Das Rohr 69 ist an einem Flansch 68 befestigt, der lösbar an der Platte 22 sitzt. Ferner ist
lösbar an dieser Platte ein hülsenartiges Gehäuse befestigt, das ein Kugellager 71 enthält, welches auf dem
einen nach vorn durch die Platte 22 hindurchragenden Ende des Torsionsfederstabes 70 sitzt. Der Torsionsfederstab
70 ist unmittelbar hinter dem Kugellager 71 mit dem Schwinghebel 33 verbunden.
Die vorstehend beschriebene Torsionsstabfederung 67 beschleunigt die Anfangsbewegung der Spindel 30
und damit des Kurbelzapfens 31 über das eine Viertel der Drehbewegung und bremst die Bewegung im
zweiten Viertel, so daß am Ende einer halben Umdrehung nur wenig mehr Energie in den bewegten
Teilen vorhanden ist, als durch die Feder 35 aufgebracht wird. Wenn die Feder 35 nur so stark gemacht
wird, daß sie die Reibung überwindet, dann hat der Anschlag 56 am Ende einer halben Umdrehung die
Beschleunigung Null, so daß kein Stoß erzeugt wird, wenn er gegen den Anschlag 59 trifft, gleichgültig, wie
stark die Drehstabfederung 67 ist. Diese kann also so stark ausgeführt werden, wie es gewünscht wird, um
den Verschlußlamellen 13 die gewünschte Geschwindigkeit zu erteilen.
Claims (2)
1. Kameraverschluß mit einer Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen mehrerer sektorartiger Verbchlußlamellen
und mit einem zusätzlichen Federantrieb zur Beschleunigung der Lamellenbewegung,
der bei Beginn der Öffnungsbewegung die Lamellenbewegung unterstützt und im letzten Teil
der Schließbewegung hemmend auf sie wirkt, während er in der dazwischenliegenden Bewegungsphase keine Kraft auf den Lamellenantriebsring
ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Federantrieb aus einer Torsionsstabfederung (67)
besteht, die über einen Schwinghebel (33) gelenkig mit den Verschlußlamellen (13) verbunden ist.
2. Kameraverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstabfederung (67)
aus einem Torsionsfederstab (70) und einem ihn umgebenden Rohr (69) besteht, das an seinem einen
Ende fest mit dem Torsionsfederstab (70) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 568 181, 894 957;
USA.-Patentschrift Nr. 2 662 457;
französische Patentschrift Nr. 890 035.
Deutsche Patentschriften Nr. 568 181, 894 957;
USA.-Patentschrift Nr. 2 662 457;
französische Patentschrift Nr. 890 035.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 953 573.
Deutsches Patent Nr. 953 573.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©· 009 610/140 9.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP13730A DE1090510B (de) | 1955-03-08 | 1955-03-08 | Kameraverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP13730A DE1090510B (de) | 1955-03-08 | 1955-03-08 | Kameraverschluss |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1090510B true DE1090510B (de) | 1960-10-06 |
Family
ID=7364771
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP13730A Pending DE1090510B (de) | 1955-03-08 | 1955-03-08 | Kameraverschluss |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1090510B (de) |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE568181C (de) * | 1933-01-16 | Deckel Friedrich | Objektivverschluss | |
FR890035A (fr) * | 1942-07-03 | 1944-01-26 | Obturateur à disques pour appareils photographiques | |
DE894957C (de) * | 1950-07-22 | 1953-10-29 | Erich Dipl-Ing Burger | Photographischer Objektivverschluss |
US2662457A (en) * | 1948-11-04 | 1953-12-15 | Polaroid Corp | Combined shutter and diaphragm mechanism for cameras |
DE953573C (de) * | 1952-05-03 | 1956-12-06 | Willy Neubert | Verschluss fuer photographische Kameras mit hin- und hergehenden Lamellen |
-
1955
- 1955-03-08 DE DEP13730A patent/DE1090510B/de active Pending
Patent Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE568181C (de) * | 1933-01-16 | Deckel Friedrich | Objektivverschluss | |
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DE953573C (de) * | 1952-05-03 | 1956-12-06 | Willy Neubert | Verschluss fuer photographische Kameras mit hin- und hergehenden Lamellen |
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