DE1088008B - Vorrichtung zum Herstellen von Werkstuecken aus Streifen - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Werkstuecken aus StreifenInfo
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 7
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D35/00—Combined processes according to or processes combined with methods covered by groups B21D1/00 - B21D31/00
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21D37/00—Tools as parts of machines covered by this subclass
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
DEUTSCHES
Es ist gebräuchlich, Werkstücke aus Streifen in der Weise herzustellen, daß aus dem Streifen eine Grundform
herausgestanzt wird, die dann in anderen Werkzeugen entsprechend weiterbearbeitet wird. Es wird
auch außer einem Einzel-Schnittwerkzeug und besonderen Einzelwerkzeugen für die Weiterbearbeitung
ein sogenanntes Folgewerkzeug verwendet.
Außerdem ist eine Vorrichtung zum Stanzen bekannt, bei der die mit festgelagerten Unterwerkzeugen
zusammenwirkenden Oberwerkzeuge an um eine in der Schneidebene vor und/oder hinter den Unterwerkzeugen
parallel zur Bandschubvorrichtung liegende Achse drehbaren Werkzeugträgern angeordnet
sind. Eine solche Vorrichtung erlaubt eine sehr gedrängte Bauweise gegenüber üblichen großen Stanzmaschinen.
Die bewegten Massen sind bedeutend kleiner, so daß mit weniger Energieaufwand schneller
gearbeitet werden kann. Abgesehen davon, ist eine Lagerung auf Wellen oder Achsen genauer als eine
Lagerung von Werkzeugen in Längsführungen, so daß auch das hergestellte Werkstück größere Maßhaltigkeit
hat.
Zur Ausgestaltung einer solchen Stanzvorrichtung als Folgewerkzeug ist erfindungsgemäß mindestens
einer der Werkzeugträger lose gelagert und als gegen Federkraft nockengesteuerter Niederhalter sowie als
Führung für weitere Schnitt-, Biegestempel u. dgl. ausgebildet, die unabhängig gegen Federkraft nockengesteuert
sind. Hierdurch ist es möglich, eine größere Zahl von Folgearbeiten, wie Biegen, Sicken, Einscheren,
dem Schneidvorgang anzuschließen oder aber die eine oder andere weitere Bearbeitung in der
gleichen Stellung, in der das Schneiden vor sich ging, mit großer Genauigkeit vorzunehmen.
Es kann zweckmäßig sein, mehrere Werkzeuge auf einem Haltekörper zu befestigen, so daß man für
mehrere Arbeitsvorgänge mit einem Haltekörper und einem Nocken auskommt.
Im Hinblick auf eine gedrängte Bauweise der Vorrichtung und auf ein genaues Zusammenspiel aller
Arbeitsvorgänge wird mit einer einzigen Nockenwelle mit der entsprechenden Zahl Nocken die Bewegung
der einzelnen Werkzeuge gesteuert und auch der Streif en vorschub von dieser Nockenwelle aus abgeleitet.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar
Abb. 1, zum Teil im Schnitt, eine Längsansicht einer Vorrichtung mit zwei Schneidwerkzeugen und
mehreren Folgewerkzeugen,
Abb. 2 bis 4 Schnitte nach den Linien H-II, III-III
und IV-IV,
Abb. 5 ein Stück des Streifens des in Abb. 6 dargestellten Werkstückes aus Blech.
Vorrichtung zum Herstellen
von Werkstücken aus Streifen
von Werkstücken aus Streifen
Anmelder:
VEB Funkwerk Erfurt,
Erfurt, Rudolfstr. 47
Erfurt, Rudolfstr. 47
Fritz Stössel und Heinrich Felsberg, Erfurt,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Auf einer Grundplatte 1 ist eine Tragleiste 2 befestigt, die der Träger für die Schnittplatte 3 und
das Führungsstück für die Federböden 4 und 5 von Folgewerkzeugen ist. Weiter sind mit der Grundplatte
1 Lagerkörper 6 und 7 verbunden, in denen die Wellen 8, 9 und 10 gelagert sind. Auf den Wellen 8
und 9 sitzen, durch Nut und Feder an die Drehbewegung gebunden, die kreismesserartigen Schneidwerkzeuge
11 und 12. Die Welle 9 dient dem lose gelagerten Werkzeugträger 13 als Schwenkachse. Die Welle
10 hat Nocken 14,15 und 16. Die Nockenwelle wird über die Keilriemenscheibe 17 von einem (nicht gezeichneten)
Motor aus angetrieben. Auf der Nockenwelle, die über das Zahnradvorgelege 18 auch die
Wellen 8 und 9 antreibt, sitzt auf der dem Antrieb entgegengesetzten Seite außerhalb des Lagerkörpers
die Kurventrommel 19 für den Streifenvorschub. An dem um die Welle 9 schwenkbaren Werkzeugträger
13 ist der Haltekörper 26, auf dem die Schnittstempel 27 α, 27 & und das Trennmesser 28 befestigt sind, und
außerdem der Biegestempel 29 mit dem auf ihm befestigten Biegestempel 30 verschiebbar, geradlinig
geführt gelagert. Der Werkzeugträger 13 wird entgegen der Kraft der Feder 31 durch den Nocken 14
während des Arbeitsvorganges auf den Streifen 20 gedrückt und dient so als Niederhalter. Während
dieser Zeit wird zuerst durch den Nocken 15 der Haltekörper 26 mit seinen Schnittstempeln 27α, 27 &
und seinem Trennmesser 28 gegen die Kraft der Feder 33 und dann werden durch den Nocken 16 die
Biegestempel 29 und 30 gegen die Kraft der Feder 32 betätigt.
Am Beispiel der Abschirmung einer Elektronenröhre 25 (Abb. 6) wird das Arbeiten der Vorrichtung
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erläutert. Der Streifen 20 (Abb. 5) hat die Breite des
fertigen Werkstückes. Er wird über ein Führungsstück 21 in die Vorrichtung gebracht und durch den
einen Arm des Winkelhebels 22, der durch die Steuerkurve 23 der Kurventrommel 19 um seine Achse 24
geschwenkt wird, absatzweise an den Schneidwerkzeugen 11 und 12 vorbei- und den Stanz- und Biegewerkzeugen
27 a, 27 b, 28, 29, 30 zugeführt. Die Vorschublänge
entspricht der Länge der Abschirmung 25. Die Herstellung dieser Abschirmung erfolgt in drei
Arbeitsabschnitten A, B, C (Abb. 5). Im Abschnitte
wird der Streifen beidseits entsprechend der Form der Schneidwerkzeuge 11 und 12 zugeschnitten. Es
folgt dann, bedingt durch die Platzverhältnisse in der Vorrichtung, eine Stellung, in der an dem Teil des
Streifens, der den Bereiche gerade verlassen hat, keine Bearbeitung vorgenommen wird. Im Bereich B
werden die beiden Lappen 25α durch die Schnittstempel
27 a, 27 & eingeschnitten, und der im Bereich C befindliche Teil des Streifens wird durch das Trennmesser
28 vom übrigen Streifen getrennt. Im Bereich C wird der Zuschnitt durch die Biegestempel 29
und 30 in die endgültige Form gebogen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Herstellen von Werkstücken aus Streifen, bei der die mit festgelagerten Unterwerkzeugen zusammenwirkenden Oberwerkzeuge an um eine in der Schneidebene vor und/oder hinter den Unterwerkzeugen parallel zur Bandvorschubrichtung liegende Achse drehbaren Werkzeugträgern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Werkzeugträger (13) lose gelagert und als gegen Federkraft (31) nockengesteuerter (14) Niederhalter sowie als Führung für weitere Schnitt-, Biegestempel u. dgl. (27 a, 27 b, 28, 29, 30) ausgebildet ist, die unabhängig gegen die Federekraft (32, 33) nockengesteuert (15, 16) sind.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 137 640;österreichische Patentschrift Nr. 97 374;USA.-Patentschriften Nr. 1 917 359, 2 135 579,
577 021;»American Machinist«, 15. September 1952, S. 116 und 117.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV5825A DE1088008B (de) | 1953-05-23 | 1953-05-23 | Vorrichtung zum Herstellen von Werkstuecken aus Streifen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV5825A DE1088008B (de) | 1953-05-23 | 1953-05-23 | Vorrichtung zum Herstellen von Werkstuecken aus Streifen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1088008B true DE1088008B (de) | 1960-09-01 |
Family
ID=7571371
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEV5825A Pending DE1088008B (de) | 1953-05-23 | 1953-05-23 | Vorrichtung zum Herstellen von Werkstuecken aus Streifen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1088008B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102015010580A1 (de) * | 2015-08-12 | 2017-02-16 | GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) | Trenn- und/oder Umformwerkzeug zur Bearbeitung eines Flächenbauteils und Verfahren zur Einbringung einer Stapelsicke in das Flächenbauteil mit dem Trenn- und/oder Umformwerkzeug |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE137640C (de) * | ||||
AT97374B (de) * | 1922-11-02 | 1924-06-25 | Bryant & May Proprietary Ltd | Vorrichtung zur Anbringung angelenkter Deckel an rechtwinkeligen Metallschachteln. |
US1917359A (en) * | 1930-04-28 | 1933-07-11 | Cameron Can Machinery Co | Can making machine |
US2135579A (en) * | 1936-05-04 | 1938-11-08 | Johnson George Walter | Can body making machine |
US2577021A (en) * | 1947-04-29 | 1951-12-04 | Atlas Imp Diesel Engine Co | Apparatus for notching can body blanks |
-
1953
- 1953-05-23 DE DEV5825A patent/DE1088008B/de active Pending
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US1917359A (en) * | 1930-04-28 | 1933-07-11 | Cameron Can Machinery Co | Can making machine |
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