DE1086956B - Sicherheitsventil - Google Patents
SicherheitsventilInfo
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- DE1086956B DE1086956B DED30528A DED0030528A DE1086956B DE 1086956 B DE1086956 B DE 1086956B DE D30528 A DED30528 A DE D30528A DE D0030528 A DED0030528 A DE D0030528A DE 1086956 B DE1086956 B DE 1086956B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K7/00—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
- F16K7/02—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
- F16K7/04—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force
- F16K7/06—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of a screw-spindle, cam, or other mechanical means
- F16K7/061—Screw clamps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pipe Accessories (AREA)
Description
JQ U m sj a j j
DEUTSCHES
hen Kosten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitsventil der eingangs umschriebenen Art zu
Drittel des lichten Schlauchdurchmessers anhebt. Dann ist bei geöffnetem Ventil noch ein weitgehend widerstandsfreier
Durchgang vorhanden und es ergibt sich
schaffen, das sich wohlfeil herstellen läßt, eine große 20 eine auch hohen Anforderungen genügende Ansprech-
Dauerhaftigkeit aufweist und auch ungewöhnlichen Beanspruchungen zuverlässig genügt. Dies wird erfindungsgemäß
im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein an sich bekannter, das Schließglied bildender Schlauch
aus nachgiebigem Werkstoff durch die Belastungskraft nachgiebig abdichtend zusammengedrückt ist. Die hier
vorgesehene Ausgestaltung eines Sicherheitsventils als Schlauchventil bietet mannigfaltige Vorteile, da mit
dem Betriebsmedium nunmehr nur noch der Schlauch
sicherheit und -genauigkeit.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführunigsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein Sicherheitsventil gemäß eitlem Schnitt I-I
nach Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt H-II nach Fig. 1. Das Schließglied des dem Ausführungsbeispiel zugrundeliegenden
Sicherheitsventiles ist von einem Schlauch 10 gebildet, der zwei Lagen 11 und 12 aufaus
nachgiebigem, vorzugsweise elastischem Werkstoff 30 weist. Die innere Lage 11 hat eine nur geringe Dicke
in Berührung kommt, der so ausgewählt werden kann, und besteht aus einem Kunststoff beispielsweise auf
daß er dem Betriebsmedium dauerhaft standhält. Wei- der Basis von Polytetrafluorätylen. Die äußere Lage 12
terhin werden auch die beweglichen Stellglieder des mag aus Gummi od. dgl. hergestellt sein, dem bedarfs-Ventils
gegen einen Angriff durch das Betriebsmedium weise noch Textileinlagen od. dgl. einverleibt sind,
sicher geschützt, da sie lediglich von der Außenseite 35 Der Schlauch 10 ist in einem aus den Teilen 13 und 14
her auf den Schlauch einwirken, also mit dem Be- zusammengefügten Gehäuse untergebracht. Die Getriebsmedium
nicht in Berührung kommen. Es sind häuseteile 13 und 14 liegen in einer zur Richtung des
also keine störanfälligen Dichtungen bzw. Packungen Ventildurchganges parallelen Ebene gegeneinander
erforderlich. Entgegen den Erwartungen hat außerdem und sind in an sich bekannter Art durch Schrauben
die Erfahrung bestätigt, daß auch eine vielen prakti- 40 od. dgl. verbunden. Den Anschlußflanschen 15 des Ge
sehen Anforderungen genügende Ansprechsicherheit des Ventils vorhanden ist, obwohl im Gegensatz zu den
bisher üblichen Sicherheitsventilen dem Druck des Betriebsmediums eine nicht in der bisher üblichen Art
umgrenzte starre Fläche ausgesetzt ist, denn die Belastungskraft läßt sich jeweils so einregulieren, daß
das Ventil beim Erreichen eines vorgegebenen Ansprechdruckes öffnet und nach dem Absinken des
Druckes auch wieder zuverlässig schließt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, den das Sicherheitsventil im
wesentlichen bildenden Schlauch einem Gehäuse einzulagern. Dieses unterstützt zweckmäßig den Schlauch
auf der dem Angriffsbereich der Belastungskraft gehäuses 13, 14 ist je eine aus starrem Werkstoff wie
Metall bestehende Ringscheibe 16 vorgelagert, die mit ihrem inneren Bereich die zugeordnete Stirnseite der
äußeren Schlauchlage 12 abdeckt. Über der Ringscheibe 16 liegt eine aus nachgiebigem Werkstoff wie
einem Asbestfaser-Dichtungsstoff bestehende Ringscheibe 17. Diese unterstützt einen der inneren
Schlauchlage 11 angeformten Ringkragen 18. Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß beim Anziehen der
Flanschverbindung der innerhalb des Gehäuses liegende Schlauchteil keinerlei schädliche Verformungen
erfahren kann, während anderseits der Ringkragen 18 der inneren Schlauchlage 11 nachgiebig abgestützt
wird, so daß eine zuverlässige Dichtigkeit der Flansch-
009 570/225
verbindung gewährleistet ist. Die beiden das Schließglied bildenden Lagen 11 und 12 können durch Klebebzw.
Haftmittel miteinander verbunden sein. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, die Lagen unverbunden
gegeneinanderliegen zu. lassen. Die äußere Lage 12-des
Schließgliedes weist in ihrem mittleren Bereich einseitig einen Ansatz 19 auf, der unter Vermittlung
eines Spreizgliedes 20 -und einer Spannmutter 21 an dem Gehäuseteil 13 festgelegt ist, wobei durch die
Form des Gehäuseteiles 13 der Schlauch 10 bis etwa zu einem Drittel seines lichten Durchmessers angehoben
ist. Auf der dem Ansatz 19 gegenüberliegenden Seite ist der äußeren Lage des das Schließglied bildenden
Schlauches ein Zapfen 22 angeformt, der einen beispielsweise einvulkanis-ierten Gewindering 23 trägt.
Mit diesem ist ein im wesentlichen kappenförmiges Verbindungsstück 24 verschraubt, das unter Vermittlung
eines geteilten Ringes 25 und einer Überwurfmutter 26 axial mit einer Spindel 27 gekuppelt ist, die
bei 28 in dem oberen Gehäuseteil 14 längsverschiebbar geführt ist. Die Spindel 27 trägt auf einem aufgesetzten
Federteller 29 das untere Ende einer Schraubendruckfeder 30, die andernends unter Vermittlung eines
Federtellers 31 gegen eine Hohlschraube 32 anliegt, in der das freie Ende der Spindel 27 verschiebbar lagert.
Die Hohlschraube 32 ist in einem Gewinde eines Joches
33 verschraubbar und durch eine Gegenmutter 34 sicherbar. Das Joch 33 ist durch zwei Säulen 35 an
dem Gehäuseoberteil 14 befestigt. Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, trägt der kappenförmige Teil 24 seitlich
gerichtete Arme 36, die den Schließdruck über die gesamte Breite des flachgedrückten, das Schließglied bildenden
Schlauches verteilen.
Die Vorspannung der Feder 30 wird mit Hilfe der Hohlschraube 32 so eingestellt, daß unter Vermittlung
des kappenförmigen Teiles 24 auf den Schlauch 10 ein Druck ausgeübt wird, der die erforderliche Abdichtung
herbeiführt und dabei dem normalen Betriebsdruck der Anlage widersteht. Wächst dieser Druck auf
einen unzulässigen Wert an, so wird unter Vermittlung des dem Druck ausgesetzten Bereiches des Schlauches
10 eine Kraft auf die Spindel 27 ausgeübt, die die Vorspannung der Feder 30 übersteigt. Das Ventil öffnet
sich also und läßt den Überdruck abströmen. Nach dem Erreichen des zulässigen Betriebsdruckes schließt
sich unter der Spannung der Feder 30 das Ventil erneut.
Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung.
Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich.
Für viele Fälle wird es beispielsweise ausreichen, auf ein Gehäuse der dargestellten Art zu verzichten,
das den gesamten, das Schließglied bildenden Schlauch umhüllt. Gelegentlich kann es zur Erzielung einer besonders
hohen Ansprechgenauigkeit zweckdienlich sein, das Ventil zweigliedrig auszubilden, d.h., zwei
verstellbare, entgegengesetzt bewegliche Abstützungen für den Schlauch vorzusehen. Durch Gestänge können
solche Abstützungen gemeinsam der Wirkung einer Belastungskraft wie Feder od. dgl. unterstellt werden.
Ebenso wie die Form des Gehäuses läßt sich auch diejenige des das Schließglied bildenden Schlauches
mannigfaltig abwandeln.
Claims (6)
1. Sicherheitsventil mit einem mit vorgegebener Kraft belasteten Schließglied, dadurch gekennzeich
net, daß ein an sich bekannter, das Schließglied bildender Schlauch (10) aus-nachgiebigem Werkstoff
durch die Belastungskraft (30) nachgiebig abdichtend zusammengedrückt ist.
2. Sicherheitsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schließglied bildende
Schlauch (10) auf der dem Angriffsbereich der Belastungskraft (30) gegenüberliegenden Seite
durch ein ihn umfassendes Gehäuse (13, 14) etwa bis zu einem Drittel 'des lichten Schlauchdurchmessers
angehoben unterstützt ist.
3. Sicherheitsventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schließglied
bildende Schlauch (10) mehrlagig ausgebildet ist, wobei die innere Lage (11) aus einem den Beanspruchungen
durch das Betriebsmedium angepaßten Werkstoff, vorzugsweise Kunststoff, wie Polytetrafluorätlrylen, besteht.
4. Sicherheitsventil nach Anspruch 1 oder folgenden,"
dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Lage (12) des nachgiebigen Schlauches (10) an
dem Stirnende des Ventilgehäuses (13., 14) endet und die innere Lage (11) einen sich dem Gehäuseflansch
(15) auflegenden Ringkragen (18)" aufweist, wobei vorzugsweise das Stirnende der
äußeren Lage (12) des Schlauches (10) starr abgedeckt ist.
5. Sicherheitsventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ventilgehäuse (13, 14)
eine starre Ringscheibe (16) vorgelagert ist, deren innerer Bereich sich dem Stirnende der äußeren
Schlauchlage (12) anlegt und die außenseitig eine dünne, nachgiebige Dichtungsringscheibe (17)
trägt, die den Ringkragen (18) der inneren Schlauchlage (11) stützt.
6. Sicherheitsventil nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das aus
metallischem Werkstoff, insbesondere Gußeisen, bestehende Ventilgehäuse (13, 14) mit einem
korrosionsbeständigen Überzug versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 67 179, 1015 655;
USA.-Patentschrift Nr. 2 686 533.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 570/225 8.60
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED30528A DE1086956B (de) | 1959-04-24 | 1959-04-24 | Sicherheitsventil |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED30528A DE1086956B (de) | 1959-04-24 | 1959-04-24 | Sicherheitsventil |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1086956B true DE1086956B (de) | 1960-08-11 |
Family
ID=7040535
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED30528A Pending DE1086956B (de) | 1959-04-24 | 1959-04-24 | Sicherheitsventil |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1086956B (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3811649A (en) * | 1972-07-20 | 1974-05-21 | Resistoflex Corp | Constrictable tube valve with plural wall tube |
US4140041A (en) * | 1976-04-29 | 1979-02-20 | Commissariat A L'energie Atomique | Explosive-forming device for the obturation of a pipe by compression |
US4326695A (en) * | 1981-01-15 | 1982-04-27 | Lincoln Edgar B | Positive opening device for pinch valve sleeves |
DE3236249A1 (de) * | 1982-09-30 | 1984-04-05 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Flachschlauch-ventil |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE67179C (de) * | M. E. J. VEIT in Berlin N., Brunnenstafse 41 | Sicherheitsventil mit Membran | ||
US2686533A (en) * | 1949-04-28 | 1954-08-17 | Gratzmuller Jean Louis | Diaphragm type safety valve |
-
1959
- 1959-04-24 DE DED30528A patent/DE1086956B/de active Pending
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE67179C (de) * | M. E. J. VEIT in Berlin N., Brunnenstafse 41 | Sicherheitsventil mit Membran | ||
US2686533A (en) * | 1949-04-28 | 1954-08-17 | Gratzmuller Jean Louis | Diaphragm type safety valve |
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US4140041A (en) * | 1976-04-29 | 1979-02-20 | Commissariat A L'energie Atomique | Explosive-forming device for the obturation of a pipe by compression |
US4326695A (en) * | 1981-01-15 | 1982-04-27 | Lincoln Edgar B | Positive opening device for pinch valve sleeves |
DE3236249A1 (de) * | 1982-09-30 | 1984-04-05 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Flachschlauch-ventil |
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