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DE1086752B - Leistungsverstaerkerstufe mit Doppelbasistransistor in Emitterschaltung - Google Patents

Leistungsverstaerkerstufe mit Doppelbasistransistor in Emitterschaltung

Info

Publication number
DE1086752B
DE1086752B DEM33618A DEM0033618A DE1086752B DE 1086752 B DE1086752 B DE 1086752B DE M33618 A DEM33618 A DE M33618A DE M0033618 A DEM0033618 A DE M0033618A DE 1086752 B DE1086752 B DE 1086752B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emitter
amplifier stage
transistor
input
power amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM33618A
Other languages
English (en)
Inventor
James F Marshall
Howard T Mooers
Richard J Zelinka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE1086752B publication Critical patent/DE1086752B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/04Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with semiconductor devices only
    • H03F3/14Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with semiconductor devices only with amplifying devices having more than three electrodes or more than two PN junctions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Leistungsverstärkerstufe mit Doppelbasistransistor in Emitterschaltung Die Erfindung bezieht sich auf ausgesprochene Leistungsverstärkerstufen mit Doppelbasistransistoren. Bei einem Dopselbasistransistor sind im allgmeinen auf einer Basis aus Halbleitermaterial zwei gleichrichtende Verbindungselektroden zwischen zwei Basiskontakten niedrigen Widerstandes angeordnet.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß eine Vorspannungsquelle zwischen dem Emitter und dem »freien« Basiskontakt eine bestimmte Sperrspannung für den Eingangskreis zwischen dem Ernitter und dem anderen Basiskontakt liefert. Es ist überraschend gefunden worden, daß eine solche Anordnung eine wesentliche Verbesserung der Linearität der Beziehungen sowohl zwischen Eingangsstrom und Ausgangsstrom als auch zwischen Eingangsspannung und Ausgangsstrom sowie zwischen Eingangsspannung und Eingangsstrom bewirkt und die Konstanz des Eingangswiderstandes erhöht. Durch die erwähnte Vorspannungsquelle wird die aktive Emitter-Basis-Verbindung zum Teil gesperrt. Die Signalspannung bewirkt dann, daß der restliche Teil der Basis-Emitter-Strecke, der durch die im Eingangskreis liegende Gleichspannungsquelle wie üblich in Flußrichtung vorgespannt ist, wechselnd vergrößert oder verkleinert wird.
  • Doppelbasistransistoren und Verstärkerschaltungen damit auch solche Schaltungen, in denen zwischen Emitter und dem zweiten Basiskontakt eine Vorspannung angelegt ist, sind an sich bekannt. Die bisher vorgeschlagenen Schaltungen lösen jedoch andere Aufgaben, nämlich die Veränderung der Verstärkung mittels der Hilfsbasis-Vorspannung, die Verbesserung der Hochfrequenzeigenschaften solcher Verstärker oder die Möglichkeit, den Strom zwischen zwei Kollektoren zu schalten, die Seite an Seite gegenüber einem einzigen Emitter angeordnet sind.
  • Die bekannten Schaltungen benutzen vorwiegend Transistoren, die auch nicht für Hochleistungsverstärkung geeignet sind, da sie Typen benutzen, die für Hochfrequenzverstärkung bei geringer Leistung entwickelt worden sind. Im Gegensatz dazu dient die Schaltung gemäß der Erfindung ausschließlich der Verbesserung der Verzerrung in Leistungsausgangsstufen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 und 5 zeigen Verstärkerschaltungen gemäß der Erfindung; Fig. 2, 3 und 4 sind graphische Darstellungen verschiedener Arbeitscharakteristiken; Fig. 6 und 7 geben die Bauart der vorzugsweise verwendeten Ausführungsform eines Doppelbasistransistors wieder. In Fig. 1 ist eine Verstärkerstufe mit einer pnp-Flächentetrode dargestellt. Der Transistor 10 enthält ein mittleres Basisteil aus halbleitendem Material vom n-Typ mit zwei Basiskontakten 14 und 15 von geringem Widerstand, zwischen denen eine Emitterelektrode 12 und eine Kollektorelektrode 13 angebracht sind. Der größte Teil des Basiswiderstandes liegt dabei zwischen der Kollektor- und der Emitterelektrode. Der Kollektor 13 ist über den Lastwiderstand 16 mit dem negativen Pol einer Batterie 20 verbunden. Ihr positiver Pol ist mit dem Emitter 12 verbunden, der außerdem am positiven Pol einer einstellbaren Vorspannungsbatterie 25 liegt, deren negativer Pol mit der Sekundärwicklung eines Eingangstransformators 26 verbunden ist. Der Basiskontakt 14 ist mit der zweiten Klemme der Sekundärwicklung desTransformators 26 verbunden. Der andere Basiskontakt 15 wird durch eine Batterie 30 auf konstantem positivem Potential in bezug auf den Emitter gehalten.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung wird vorzugsweise als A-Verstärker benutzt, der niedrige Verzerrung und gute Leistungsverstärkung besitzt. Der Transistor wird dabei in der üblichen Emitterschaltung betrieben, bei der der Emitter dem Eingangs-und Ausgangskreis gemeinsam ist. Bei Änderung der Transistordaten kann es vorteilhaft sein, einen Widerstand in Serie mit der Batterie 30 zu schalten, um dieselbe Charakteristik zu erhalten. Die Polarität dieser Vorspannung ist so gewählt, daß die Emitterverbindung in Sperrichtung, d. h. negativ gegen den freien Basiskontakt 15 vorgespannt wird. Diese Spannung ist verhältnismäßig groß (beispielsweise 5 Volt) im Vergleich zu der vollen Eingangssignalspannung, die benötigt wird, um den Transistor auf maximalen Ausgangsstrom zu steuern.
  • Fig. 2 zeigt das Verhältnis des Eingangsstromes Ibl am Basiskontakt 14 zum Kollektorausgangsstrom Ic für verschiedene Vorspannungspotentiale Vb2, die zwischen Basiskontakt 15 und Emitter 12 angelegt werden. Wenn das Sperrspannungspotential wächst, so ergibt sich für den Eingangsstrom Ibl eine Schwelle, bevor der Kollektorstrom zu fließen beginnt. Dieser Schwellenwert kann auf verschiedene Weise eingestellt werden, vorzugsweise durch die einstellbare Batteriespannung 25 in Flußrichtung. Die 5-Volt-Vorspannungskurve z. B. zeigt ferner, daß ein Ruhestrom von 150 bis 200 mA erforderlich ist, um im A-Betrieb zu arbeiten.
  • Die Kurven von Fig. 2 zeigen, daß das Stromverstärkungsmaß des Transistors größer wird, wenn das Vorspannungspotential wächst, wie durch die zunehmende Steilheit der Kurven dargestellt ist. Die Linearität wird ebenfalls verbessert, wenn das Vorspannungspotential wächst.
  • Fig. 3 zeigt das Verhältnis der Eingangsspannung hbl zum Kollektorausgangsstrom 1c für drei konstante Sperrspannungen Vb.e. Eine Untersuchung der 5-Volt-Kurve zeigt, daß jenseits des Sehwellenwertes eine ungefähr lineare Beziehung zwischen der Eingangsspannung und dem Ausgangsstrom besteht, während die anderen Kurven über einen so ausgedehnten Bereich nicht linear sind.
  • Fig. 4 zeigt die Eingangsspannung Vbl im Verhältnis zum Eingangsstrom Ibl für konstante Vorspannungen Vb2. Die Kurve für TTb2 = 5 Volt zeigt, daß jenseits des Schwellenwertes die Eingangsspannung im wesentlichen linear zum Eingangsstrom verläuft, d. h. daß im Arbeitsbereich der Eingangswiderstand im wesentlichen konstant ist. Diese Kurven sind von einem Oszillogramm kopiert und bestätigen Verhältnisse, wie sie nach den Fig. 2 und 3 erwartet werden konnten.
  • Fig. 5 zeigt eine Gegentaktstufe gemäß der Erfindung. Die Schaltung enthält zwei Transistoren 10 und 10a vom selben Typ wie in Fig. 1. Die Kollektoren 13 und 13 a sind mit den Enden der im Mittelpunkt angezapften Primärwicklung eines Ausgangstransformators 28 verbunden, dessen Sekundärwicklung mit dem Lastwiderstand 16 verbunden ist. Der Mittelabgriff der Primärwicklung dieses Transformators ist mit dem negativen Pol einer Batterie 32 verbunden, deren anderer Pol mit den Emittern 12 und 12a verbunden ist. Die Basiskonstante 14 und 14a sind mit den Enden der im Mittelpunkt angezapften Sekundärwicklung des Transformators 26 verbunden, dessen Mittelabgriff über eine einstellbare Batterie 34 mit den Emittern 12 und 12 a verbunden ist. Die beiden Basiskontakte 15 und 15a sind direkt miteinander verbunden, und zwischen ihnen und den Emittern 12 und 12a wird durch eine Batterie36 ein positives Sperrpotential gehalten.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten Gegentaktschaltung sind die Basiskontakte 15 und 15 a ebenfalls positiv in bezug auf die Emitter 12 und 12a vorgespannt. Die Vorspannung aus der Batterie 34 im Eingangskreis kann auf den Schwellenpunkt der Transistorleitung eingestellt werden, so daß die Transistoren in ihren linearen Gebieten im echten B-Betrieb arbeiten können.
  • Fig.6 und 7 zeigen den vorzugsweise benutzten Aufbau des Leistungstransistors 10 im Detail, der von dem Erfinder an anderer Stelle bereits vorgeschlagen ist, und zwar Fig. 6 die Draufsicht und Fig. 7 einen vertikalen Schnitt entlang der Linie VII-VII. Der Transistor ist vorzugsweise ein eindiffundierter Legierungs-Flächen-Typ. Die Basis 11 aus Halbleitermaterial trägt ein Paar entgegengesetzt angeordnete ringförmige Elektroden 12 und 13. Die Emitterelektrode 12 liegt zwischen zwei ringförmigen Basiskontakten 14 und 15 von geringem Widerstand und ist vorzugsweise etwas schmaler als die Kollektorelektrode 13.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Leistungsverstärkerstufe mit Doppelbasistransistor in Emitterschaltung, bei der zusätzlich zu den Vorspannungsquellen im Eingangs- und Ausgangskreis eine Vorspannungsquelle zwischen zweitem Basiskontakt und Emitter vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese zusätzliche Spannungsquelle (30) eine Sperrspannung solcher Größe im Eingangskreis einstellt, daß die Verstärkung weitgehend linear ist (Fig. 1).
  2. 2. Verstärkerstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Vorspannung (25) in Flußrichtung im Eingangskreis der Arbeitspunkt des Transistors auf A-Betrieb eingestellt ist.
  3. 3. Leistungsverstärkerstufe in Gegentakt-B-Anordnung, gekennzeichnet durch die Zusammenschaltung zweier Verstärkerstufen gemäß Anspruch 1 (Fig. 5).
  4. 4. Verstärkerstufe nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines bereits vorgeschlagenen Leistungstransistors vom Diffusions-Legierungstyp, bei dem auf den gegenüberliegenden Flächen eines scheibenförmigen Basiskörpers ringförmigeEmitter- bzw. Kollektorelektroden (12, 13) aufgebracht sind und ferner die Emitterelektrode konzentrisch zwischen zwei ringförmigen Basiskontakten (14, 15) angeordnet ist (Fig. 6, 7), In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 739 294; französische Patentschrift Nr. 1095 877; R. F. Shea, »Principles of Transistor Circuits«, 1953, S. 470 bis 475; »Electronics«, 1953, Januar, S. 112 und 113.
DEM33618A 1956-03-21 1957-03-20 Leistungsverstaerkerstufe mit Doppelbasistransistor in Emitterschaltung Pending DE1086752B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1095877A (fr) * 1953-01-19 1955-06-07 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux appareils utilisant des semi-conducteurs
GB739294A (en) * 1952-06-13 1955-10-26 Rca Corp Improvements in semi-conductor devices

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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FR1095877A (fr) * 1953-01-19 1955-06-07 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux appareils utilisant des semi-conducteurs

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