DE1086189B - Spannzange - Google Patents
SpannzangeInfo
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25B7/123—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools involving special transmission means between the handles and the jaws, e.g. toggle levers, gears with self-locking toggle levers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannzange mit einem Hauptschenkel, an dem die eine Backe fest
und die andere Backe schwenkbar angeordnet ist, wobei ein an der schwenkbaren Backe angelenkter
Nebenschenkel zusammen mit einem an ihm angelenkten Hebel, der sich an einem am Hauptschenkel
längsverstellbar angeordneten Stützlager schwenkbar abstützt, einen zur Verriegelung der schwenkbaren
Backe in der Spannstellung etwas über die Totpunktlage hinaus durchdrückbaren Kniehebel bildet.
Bei einer bekannten Spannzange dieser Art ist die Achse der Schwenkbacke am Hauptschenkel nicht verstellbar,
während das Kniehebelabstützlager verstellbar ist. Diese Lösung ermöglicht ein fächerförmiges
Öffnen der beiden Backen durch Drehen der schwenkbaren Backe um eine feste Achse; aber in Spannstellung
sind die Greifflächen der Backen niemals parallel, bis auf eine einzige Stellung. Dies ist beim
Einspannen von Werkstücken mit parallelen ebenen Flächen nachteilig.
Bei einer anderen bekannten, jedoch hinsichtlich der Kniehebelanordnung abweichenden Zangenausführungsform
ist das Kniehebelabstützlager am Hauptschenkel nicht verstellbar, während die Schwenkachse der schwenkbaren Backe quer zum
Hauptschenkel verstellbar ist, und zwar ist für diese Ouerverstellung im Hauptschenkel ein Langloch mit
als Rasten für die Schwenkachse dienenden Kerben vorgesehen. In verschiedenen Spannstellungen nehmen
bei dieser Zange die Greifflächen der Greifbacken stets parallele Stellungen zueinander ein. Es wird
zwar — entgegen der ersten Zangenausführungsform — ein Spannen von Werkstücken mit Parallelflächen
von beliebiger Stärke in vollkommener Weise ermöglicht, andererseits ergibt sich hierdurch kein
leichtes Spannen von z. B. winkelförmigen Werkstücken. Ferner ist bei dieser zweiten Zangenausführungsform
der Kniehebel nicht bis über die Totpunktlage hinaus durchdrückbar, und somit ist die
Zange nicht in der Spannstellung verriegelbar, so daß die Finger der die Zange umgreifenden Hand nicht
entlastet werden können, wenn das Werkstück während der Bearbeitung zwischen den Zangenbacken eingespannt
gehalten werden muß.
Für beide Ausführungen ist es bekannt, die Zange durch eine an der einen Backe angelenkte Greifbacke
zu ergänzen, was bei der ersten Ausführung es ermöglicht, Werkstücke mit parallelen Flächen und bei
der zweiten winkelförmige Werkstücke zu fassen. Hierfür müssen aber zusätzliche Greifbacken aufgesetzt
werden.
Die Erfindung, die diese Nachteile vermeidet, besteht im wesentlichen darin, daß bei einer Spannzange
der eingangs bezeichneten Ausführungsart die Spannzange
Anmelder:
Societe FACOM Manufacture Frangaise
Societe FACOM Manufacture Frangaise
de Petit Outillage,
Gentilly, Seine (Frankreich)
Gentilly, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Lehmann, Patentanwalt,
München 23, Ohmstr. 16
München 23, Ohmstr. 16
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 24. Februar 1964
Frankreich vom 24. Februar 1964
im Hauptschenkel angeordnete Schwenkachse der schwenkbaren Backe unabhängig von der Längsverstellung
des Kniehebelstützlagers quer zum Hauptschenkel verstellbar ist.
Daß nach der Erfindung die beiden sonst getrennt üblichen Verstellmöglichkeiten zusammen vorgesehen
sind, bedeutet keine bloße Aneinanderfügung der beiden bekannten Ausführungen, sondern eine wirkliche
Kombination; denn die Erfindung ergibt nicht nur die Vorteile der beiden gesonderten Verstellungsarten, sondern noch einen ergänzenden Vorteil, wie
ihn keine der beiden Verstellungsarten für sich allein ergeben kann.
Wenn wie bei den bekannten Zangen die Verstellung des Abstützlagers des Kniehebels ein fächerförmiges
Öffnen der Zange ermöglicht und wenn die Verstellung der Schwenkachse der schwenkbaren Backe ein Verschieben
dieser Backe gestattet, so ermöglicht die Kombination der beiden Verstellungsarten außerdem
bei weit geöffnetem Zangenmaul durch die Verstellung des Kniehebelabstützlagers eine größere
Schwenkmöglichkeit der schwenkbaren Backe als bei den Zangen mit verstellbarer Schwenkachse, aber
festem Kniehebelabstützlager.
Die erfindungsgemäße Zange ist vielseitig verwendbar,
da über einen großen Stärkebereich der Werkstücke sowohl Werkstücke mit parallelen Flächen als
auch winkelförmige Werkstücke eingespannt werden können.
Weitere kennzeichnende Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung sowie aus der nur beispielsweise
gegebenen Zeichnung.
009 568/68
In dieser zeigt
Abb. 1 einen Aufriß (teilweise im Schnitt) von einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Spannzange in Spannstellung mit einem dünnen Werkstück,
Abb. 2 und 3 Teilschnitte nach den Linien 2-2 und und 3-3 in Abb. 1,
Abb. 4 einen Aufriß (teilweise im Schnitt) der Spannzange vor der \rerriegelung in der Spannstellung,
Abb. 5 die Zange in der größtmöglichen Spannstellung, wenn die Schwenkachse der schwenkbaren
Backe die zur festen Backe nächstliegende Stellung einnimmt,
Abb. 6 eine Teilansicht der Zange beim Einspannen eines dünnen Werkstückes, wobei die Schwenkachse
der schwenkbaren Backe sich in der zweiten möglichen Stellung befindet,
Abb. 7 einen Aufriß der geöffneten Zange, wobei die Schwenkachse der schwenkbaren Backe die
äußerste Stellung einnimmt,
Abb. 8 die Zange in der entsprechenden Spannstellung,
Abb. 9 einen Aufriß, teilweise im Schnitt, einer weiteren Ausführungsform der Zange,
Abb. 10 und 11 zwei Einzelansichten von zwei weiteren Ausführungsformen des Langloches für die
Verstellung der Schwenkachse der schwenkbaren Backe.
Gemäß dem in Abb. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel
weist die Spannzange einen Hauptschenkel 1 auf, der durch ein U-förmig gebogenes
Blech gebildet wird (Abb. 3). Die U-Schenkel verbreitern sich stetig vom Ende α bis zu einem Punkt b,
weisen dann eine Schräge bc auf, an die sich eine Auskehlung und eine Ausnehmung def anschließt.
In den beiden Ausnehmungen def, die in den U-Schenkeln des Hauptschenkels 1 vorgesehen sind,
ist eine Greifbacke 2 angeordnet, die mit dem angrenzenden Teil des Hauptschenkels 1 die feste
Backet bildet und deren Greiffläche3 Querrillen aufweist, deren Kanten in einer Ebene UU liegen.
In der Nähe der Schräge bc weisen die U-Schenkel des Hauptschenkels 1 zwei einander so gegenüberliegende
Öffnungen bzw. Langlöcher 4 (Abb. 1 und 2) auf, daß ihre Längsachsen VV vorzugsweise ziemlich
senkrecht auf der Ebene UU stehen. Der der Schräge bc zugekehrte Längsrand jedes Langloches 4 ist mit
einer Reihe kreisbogenförmiger Kerben 5a bis 5e versehen.
Der Zentriwinkel jeder Kerbe beträgt hochstens 180°. Die Gegenseite jedes Langloches ist
geradlinig und zur Achse VV parallel.
Von den beiden einander gegenüberliegenden Langlöchern 4 werden die beiden Enden einer zylindrischen
Schwenkachse 6 mit dem gleichen Radius wie die Kerben 5" bis 5", der höchstens gleich der halben
Mindestbreite der Langlöcher ist, aufgenommen. Die Schwenkachse 6 ist vorzugsweise am Ende einer
zweiten schwenkbaren Backe B angeordnet, die V-förmig ausgebildet ist und eine Greifbacke 7 aufweist,
die mit der Greifbacke 2 zusammenwirkt. Die Greiffläche 8 der Greifbacke 7 ist gleichfalls gerillt, und
ihre Kanten bilden vorzugsweise eine gekrümmte Fläche, z. B. Krümmungsradius r.
Die schwenkbare Backe B ist mit einem gewissen Spiel zwischen den Innenflächen der beiden U-Schenkel
des Hauptschenkels 1 angeordnet.
Der V-Schenkel der Backe B. an dem die Schwenkachse
angeordnet ist, weist auf seiner Außenseite, in der Höhe der Schwenkachse, einen Vorsprung 9 auf,
an den sich das abgerundete Ende 10 dieses V-Schenkels anschließt. Am Vorsprung9 ist eine Zugfedern
befestigt. Diese Feder, die etwas um das abgerundete Ende 10 herumläuft, ist an ihrem anderen Ende mit
einem Haken 12 in einem Schlitz im Steg des Hauptschenkels 1 befestigt.
Durch die Feder 11 wird die schwenkbare Backe B um die Schwenkachse 6 im Sinne des Pfeiles Z1
(Abb. 1) geschwenkt und das Zangenmaul geöffnet.
Im Bereich des Scheitels der schwenkbaren Zangenbacke B ist die Materialstärke durch zwei
Fräsungen 13 verringert, so daß Raum für die beiden U-Schenkel 14 eines Nebenschenkels 15 entsteht. Der
Nebenschenkel 15, der sich in den Hauptschenkel 1 einlegen kann, ist an der schwenkbaren Zangenbacke B
um einen Zapfen 16 drehbar angelenkt.
Der Nebenschenkel 15 der Zange bildet mit dem Hebel 17 einen Kniehebel. Der Hebel 17 ist zwischen
den Schenkeln des Nebenschenkels 15 an einem Zapfen 18 angelenkt. Der, Zapfen 18 ist etwa in der
Mitte des Nebenschenkels 15 angeordnet.
Der Hebel 17 ist mit seinem anderen Ende mittels eines Zapfens 19 an einem Bügel 20 des Stützlagers 21
angebracht, das im Hauptschenkel 1 entlang der Längsachse WW verstellbar ist. Dieses Stützlager 21
ist in Richtung zu den Greifbacken durch eine Gewindespindel 22 mit der Achse WW verlängert.
Die Spindel ist längsverschiebbar, aber nicht drehbar.
Auf die Spindel ist eine Mutter 23 aufgeschraubt, die sich drehen, aber nicht längsverschieben kann, da
sie in einem Ausschnitt 24 im Hauptschenkel 1 angeordnet ist. Die Mutter weist eine zylindrische Form
und eine gerändelte Außenfläche auf. Ferner ist sie mit mehreren, z. B. vier Markierungen 25 versehen,
die mit einer Festmarke 26 zusammenwirken, die auf der Oberfläche des Hauptschenkels 1 am Rand des
Ausschnittes 24 angeordnet ist.
Die Spindel 22 wird im Hauptschenkel 1 durch einen Ring 27., der mit dem Hauptschenkel 1 verschweißt
oder sonstwie an ihm fest angeordnet ist, senkrecht zur Achse WW geführt und gehalten.
Durch Drehen der Mutter 23 in dem einen oder anderen Sinne erzielt man eine Verschiebung der
Spindel 22 und des Stützlagers 21 in oder entgegen dem Sinne des Pfeiles/2 und damit eine entsprechende
Verschiebung des Zapfens 19 des Kniehebels.
Der Hebel 17, der den einen der beiden Kniehebelarme darstellt, ist über den Zapfen 18 durch einen
Sporn 28 verlängert, der sich auf der Innenfläche 29 des Nebenschenkels 15 abstützen kann und, wie
Abb. 7 zeigt, das Abwinkein des Kniehebels begrenzt.
Ferner ist am freien Ende des Nebenschenkels 15 mittels eines Zapfens 30 ein Auslösehebel 31 angelenkt.
Dieser Hebel 31 ist über den Zapfen 30 hinaus durch einen Fortsatz 32 verlängert, der normalerweise
innerhalb des Nebenschenkels 15 gelagert ist und mit der Außenseite 33 des Hebels 17 zusammenarbeiten
kann. Dieser Fortsatz 32 ist mit der Innenseite 34 des Hebels 31 über einen Bogen 35 verbunden,
der einen Entriegelungsnocken bildet.
Zum richtigen Einspannen eines Werkstückes P bestimmter Stärke bei einer bestimmten Stellung der
Schwenkachse 6 der schwenkbaren Backe B muß das Wegstück h (Abb. 4), um das der Mittelzapfen 18 des
Kniehebels in Richtung des Pfeiles /3 nach Andrücken der Greifbacken 2 und 7 an das Werkstück bewegt
werden kann, genügend groß sein. Die schwenkbare Backe wird verriegelt, wenn die Achse des Zapfens 18
in die Ebene XX, die durch die Zapfen 16 und 19 geht, fällt oder wenn der Zapfen 18 etwas über diese
5 6
hinaus durchgedrückt ist. Dies setzt eine gewisse oder nicht geöffnete Zange hält, mit zwei Fingern von
Winkelbewegung i (Abb. 4) des Nebenschenkels 15 hinten über den Hauptschenkel 1 greift und die
und des Hebels 31 voraus. Diese Einstellung wird Schwenkachse 6 zwischen die beiden Finger faßt.
z. B. erzielt, indem man den Hebel 31 in die Stellung Hierauf drückt man die Schwenkachse 6 nach unten
31 (Abb. 4) schwenkt, so daß sich seine Außenseite 5 und verschiebt sie in der entsprechenden Richtung,
an dem Ende 35' des Steges des Nebenschenkels 15 Abb. 6 zeigt die Backen in Spannstellung, wobei die
abstützt, während das Ende seines Fortsatzes 32 auf Schwenkachse 6 der schwenkbaren Backe sich in der
die Außenseite 33 des Hebels 17 drückt. Kerbe 5* befindet. Man erkennt, daß die Oberfläche 8
Die Einstellung gilt nur für ein Werkstück P von der Greifbacke 7 so ausgebildet ist, daß das Spannen
bestimmter Stärke;, und sie muß für andere Werk- io des Werkstückes P durch die Enden der Greifbacken2
Stücksstärken neu erfolgen. und 7 erfolgt.
Die Arbeitsweise der Zange zum Einspannen eines Abb. 7 zeigt die Zange weit geöffnet, wobei die
bestimmten Werkstückes P nach vorheriger Einstel- Schwenkachse 6 im äußersten Kerbenpaar 5e sitzt,
lung ist klar. Die freigegebene Zange kann sich unter Abb. 8 zeigt die Zange mit derselben Schwenkder
Einwirkung der Feder 11 öffnen, wobei die 15 achseneinstellung in Spannstellung für ein aus einem
Öffnungsstellung durch das Zusammenwirken des Winkeleisen C und einem Flachstück P1 bestehendes
Fortsatzes 28 des Hebels 17 mit dem Hebel 29 be- Werkstück. Diese Abbildung läßt einen der wesent-
stimmt wird (Abb. 7). liehen Vorteile der Erfindung erkennen, der sich
Zum Einspannen eines Werkstückes P genügt es, einerseits aus der kombinierten Einstellbarkeit der
bei geöffneter Zange den Hebel 31 zum Haupt- 20 Schwenkachse 6 und des Abstützlagers 21 des Knieschenkel
1 zu drücken. Der Kniehebel, dessen einer hebeis und andererseits aus der V-Form der Backe B
Teil 17 sich auf dem Zapfen 19 des Stützlagers 21 ergibt.
abstützt, bewirkt über den Zapfen 16 die Drehung der Infolge der V-Form der schwenkbaren Backe kann
schwenkbaren Backe B um die Schwenkachse 6 ent- diese über den waagerechten Schenkel des Winkel-
gegen der Richtung des Pfeiles f1 (Abb. 1), bis die 25 eisens greifen.
beiden Greifbacken 2 und 7 sich an das Werkstück P Zusätzlich zu dieser Verstellmöglichkeit kommt
anpressen und der Kniehebel eine etwas über die Tot- noch die Schwenkmöglichkeit der schwenkbaren
punktlage hinaus durchgedrückte Stellung einnimmt. Backe B durch Verschieben des Kniehebelabstütz-
Durch den Auslösehebel 31 wird in an sich bekann- lagers 21. Von einer Ausgangsstellung ab, bei der die
ter Weise das Überführen des Kniehebels von der 30 Fläche 8 der Greifbacke 7 eine Tangente an eine
Spannstellung in die Lösestellung beim Öffnen der Ebene YY (Abb. 8) ist, die zu der durch die Gegen-
Zange erleichtert. Es genügt, den Hebel 31 im Sinne fläche 3 der festen Greifbacke 2 bestimmten und durch
des Pfeiles /4 (Abb. 1) um den Zapfen 30 zu schwen- den Mittelpunkt der Kerbe 5a gehenden Ebene UU
ken, so daß sein Nocken 35 an der Seite 33 des Hebels parallel ist, kann die schwenkbare Backe sowohl nach
17, der sich selbst noch in der Kniehebelspannstellung 35 außen als auch nach innen geschwenkt werden,
befindet, eine Linksverschiebung des Zapfens 30 mit Die Schwenkung der schwenkbaren Backe B von
Bezug auf den Hebel 17 und ein Schwenken des dieser Ausgangsstellung ab nach außen im Sinne des
Hebels 15 in die Lösestellung des Kniehebels bewirkt. Pfeiles /7 um die in der Kerbe 5e befindliche Schwenk-
Das kann mit einem Finger der die Zange haltenden achse 6 erfolgt um einen Winkelwert k1, der dem bei
Hand geschehen. 40 Abb. 5 angegebenen Wert k ziemlich gleich ist und der
Abb. 5 zeigt die Zange in Spannstellung für die größten Spannöffnung der Zange entspricht. Zu
größte Werkstückstärke, wenn die Schwenkachse 6 diesem Winkelwert k1 der Auswärtsschwenkung der
der schwenkbaren Backe in der ersten Kerbe 5a eines schwenkbaren Backe B kommt noch die Einwärts-
jeden Langloches 4 sitzt. Die dabei eingenommene schwenkbarkeit um den Winkelwert / im umgekehrten
Maulöffnung der Zange entspricht einem Winkel k. 4-5 Sinne des Pfeiles /7.
Die Schwenkachse 6 der schwenkbaren Backe kann Bei der Stellung der Schwenkachse 6 in der Kerbe
auf verschiedene Weise verstellt werden. Einmal kann 5e ist / ein Maximum, und man sieht aus dieser
man so vorgehen, daß man die Zange etwas öffnet, so Abbildung, daß der mögliche Änderungsbereich k1 +1
daß die Greifbacken 2 und 7 weit genug voneinander der Backen mit Bezug aufeinander recht beträcht-
entfernt sind, um durch leichtes Schwenken der 50 Hch ist.
Backe .5 um den Zapfen 16 im Sinne des Pfeiles/5 Selbstverständlich wird dieser Änderungsbereich
(Abb. 1) die Schwenkachse6 aus den Kerben, z.B. & + 1 in dem Maße vermindert, als die Schwenk-5",
heraustreten zu lassen, worauf man die unteren achse 6 in Kerben eingesetzt wird, die näher zur
Enden des Hauptschenkels 1 und des Auslösehebels 31 festen Backe hin liegen. Befindet sich die Schwenkzusammendrückt.
Im Laufe dieses Vorganges bilden 55 achse 6 in der Kerbe 5a (Abb. 5) so ist der Winkelunter
der Einwirkung des auf den Hebel 31 aus- wert / gleich Null, und es bleibt nur noch der
geübten Druckes der Kniehebel und der Hebel 31 Winkel k1.
zusammen eine Einheit, die sich im umgekehrten Der zusätzliche Schwenkwinkel / wird durch die
Sinne des Pfeiles/4 um den Zapfen 19 dreht; die Vereinigung der beiden Einstellmöglichkeiten erschwenkbare
BackeB wird also von der festen Backet 6° reicht. Tatsächlich läßt sich die Zange, wenn man, wie
im Sinne des Pfeiles/6 (Abb.1) entfernt. Die Schwenk- bekannt, nur das Kniehebelabstützlager 21 verstellen
achse 6 wird in demselben Sinne bewegt und geht kann, während die Schwenkachse 6 nicht verschoben
nacheinander über die Kerben der Langlöcher 4 hin- werden kann, nur um den Winkel k öffnen (Stellung
weg, vorausgesetzt, daß die schwenkbare Backe B in Abb. 5 ohne Langlöcher 4).
durch öffnen der Zange geschwenkt ist und die Kerben 65 Sind dagegen Langlöcher 4 vorgesehen, während
einen Zentriwinkel kleiner als 180° besitzen, so daß das Kniehebelabstützlager 21 nicht verstellbar ist
eine Verriegelung der Schwenkachse 6 vermieden (zweite bekannte Anordnung), so ermöglichen die
wird. Langlöcher 4 zwar die Verschiebung des Zapfens 6
Zum anderen kann man die Schwenkachse 6 dadurch um den Höchstwert m (Abb. 8), aber die schwenkbare
verschieben, daß man mit einer Hand die geöffnete 70 Backe B bleibt dabei zu sich selbst parallel und kann
von der Ebene YY ab nicht geschwenkt werden, so daß sie zu dieser ständig tangential bleibt, und sie
kann weder den Winkel k1 noch den Winkel / beschreiben.
Die Vereinigung der beiden Verstellmöglichkeiten bietet einen besonders wichtigen Vorteil, nämlich das
leichte Einspannen winkelförmiger Werkstücke, z. B. des Werkstückes C-P1, was keine der bekannten
Spannzangen ermöglicht.
In Abb. 9 ist eine Abänderung der erfindungsgemäßen Zange dargestellt. Sie unterscheidet sich von
dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel durch folgende Punkte:
Der Hauptschenkeil0 ist einfach und nicht U-förmig
ausgebildet; die schwenkbare Backet1 greift über den Hauptschenkeil0; die beiden Schenkel der BackeB1
tragen die Schwenkachse 6, und es ist nur ein Langloch 4° im Hauptschenkel lß vorgesehen.
Der den Kniehebel mitbildende Nebenschenkel 15° weist eine Verlängerung 31° auf, so daß der Auslösehebel
31 entfällt; die Mutter 23 fällt weg, und die Verstellung wird durch die Schraube 22° selbst erreicht,
und zwar durch Einschrauben in eine Gewindelängsbohrung 36, die im unteren Ende des
Hauptschenkels 1° vorgesehen ist.
Die Zange nach Abb. 9 wird im wesentlichen wie das vorher beschriebene erste Ausführungsbeispiel
gehandhabt.
Die Kerben in den Langlöchern 4 und 4a sind bei
den beschriebenen Ausführungsformen kreisförmig, doch ist dies nicht die einzig mögliche Form. So
zeigt z. B. bei der in Abb. 10 dargestellten Ausführungsform das Langloch 46, das eine nicht mehr
gradlinige, sondern zulaufende Form aufweist, rechteckige Kerben 37. In diesem Fall muß die Schwenkachse
66 in der schwenkbaren Backe drehbar gelagert sein, und der bzw. jeder mit dem bzw. den Langlöchern
46 zusammenarbeitende Schwenkachsenteil 38 hat eine Form, die zu der der Kerben paßt.
Die Drehmöglichkeit der Schwenkachse 6* in der Backe B1 ist notwendig, um das Schwenken dieser
Backe zu ermöglichen, da der bzw. die Teile 38 infolge ihrer Form in den Kerben des bzw. der Langlöcher
46 festgehalten sind. Bei dem in Abb. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Feder 11°, die
die Schwenkachse 6 in den Kerben des Langloches 4° hält, anders angeordnet als im ersten Beispiel. Sie ist
einerseits bei 9° an der schwenkbaren Backe B\ und
andererseits bei 12" an einer öse des Nebenschenkels
15° befestigt.
Abb. 11 stellt eine letzte Abänderung der Verstellmöglichkeit der schwenkbaren Backe B2 dar. Bei
dieser weist jedes der beiden Langlöcher 4e statt der bei dem vorhergehenden Beispiel vorgesehenen ;
Kerben eine Zahnung 39 auf, die eine Zahnstange bildet und in die ein Zahnrad 40 am Ende der
Schwenkachse 6° eingreift.
Die Greifbacken können irgendwie anders so ausgeführt sein, daß sie auch z. B. zum Lochen, Markieren,
Schneiden usw. verwendbar sind.
Claims (4)
1. Spannzange mit einem Hauptschenkel, an dem die eine Backe fest und die andere Backe
schwenkbar angeordnet ist, wobei ein an der schwenkbaren Backe angelenkter Nebenschenkel
zusammen mit einem an ihm angelenkten Hebel, der sich an einem am Hauptschenkel längsverstellbar
angeordneten Stützlager schwenkbar abstützt, einen zur Verriegelung der schwenkbaren
Backe in der Spannstellung etwas über die Totpunktlage hinaus durchdrückbaren Kniehebel
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die im Hauptschenkel (1; la) angeordnete Schwenkachse (6)
der schwenkbaren Backe (B; B1) unabhängig von
der Längsverstellung des Kniehebelstützlagers (21; 22α) quer zum Hauptschenkel (1; 1°) verstellbar
ist.
2. Spannzange nach Anspruch 1, bei der zur Querverstellung der Schwenkachse im Hauptschenkel
wenigstens ein Langloch mit als Rasten für die Schwenkachse dienenden Kerben vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerben (5° bis 5e; 37; 39) an der dem Zangenmaul
zugekehrten Längsseite des Langloches (4; 4a) vorgesehen sind, und daß eine Feder (11) an
beiden Backen (A, B) befestigt ist, die sich um ein abgerundetes Ende (10) der schwenkbaren Backe
(B) legt, derart, daß sie die Schwenkachse (6) in eine der Kerben zieht und gleichzeitig die
schwenkbare Backe (B) zu öffnen versucht.
3. Spannzange nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerben (37) eine mehreckige,
z. B. rechteckige, Form haben, der eingreifende Teil (38) der Schwenkachse (&>) dieselbe
Form hat, und die Schwenkachse in der schwenkbaren Backe (B) drehbar gelagert ist.
4. Spannzange nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerben eine Zahnstange
(39) bilden, und tier eingreifende Teil (40) der Schwenkachse (6e) der schwenkbaren Backe ein
Zahnrad ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 452 689;
USA.-Patentschriften Nr. 2 463 721, 2 519 973, ! 523 385, 2 590 750, 2 592 803.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 568/68 7.60
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR1086189X | 1954-02-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1086189B true DE1086189B (de) | 1960-07-28 |
Family
ID=9612675
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF16588A Pending DE1086189B (de) | 1954-02-24 | 1955-01-17 | Spannzange |
Country Status (1)
Country | Link |
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1955
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