DE1075012B - I Schuhwerk mit mindestens einer im Gelenkbereich Ausschnitte auf weisenden Sohle - Google Patents
I Schuhwerk mit mindestens einer im Gelenkbereich Ausschnitte auf weisenden SohleInfo
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Description
DEUTSCHES
In der Hauptpatentanmeldung Sch 23361 VII/71 a
wurde ein Schuhwerk mit mindestens einer im Gelenkbereich Ausschnitte aufweisenden Sohle beschrieben,
wobei die Ausschnitte von den Sohlenkanten ausgehen und mit Einsätzen ausgefüllt sind, welche aus
weicherem, d. h. elastischerem Material bestehen als dem der Sohle. Kennzeichnend war die Anweisung,
jeder Sohlenkante mehrere etwa quer zur Sohlenlängsrichtung· verlaufende Ausschnitte zuzuordnen, deren
einen Ausschnitt begrenzende Kanten im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und deren Breite mindestens
der Dicke der Sohle entspricht und wobei auf der dem Fuß zugekehrten Sohlenoberseite ein der
Fußsohle entsprechend plastisches Fußbett angeordnet ist, welches mit dem Material der die Ausschnitte ausfüllenden
Einsätze aus einem Stück bestehen kann.
Wird eine ebene Sohle, insbesondere Brandsohle, wie eingangs angegeben, im Gelenkbereich so gestaltet,
daß sie verwringbar ist, so hat dies nach herrschender Auffassung nur dann Sinn, wenn es sich um Schuhwerk
handelt, das keinen Absatz aufweist, wie dies beispielsweise bei Turnschuhen der Fall ist. Das
Schuhwerk dient also lediglich dem Schütze des Fußes
gegen äußere Einflüsse. Die Verwendung eines solchen verwringbaren Gelenkes hat also bei Absatzschuhen
keinerlei Sinn, weil die Erfahrung gezeigt hat, daß Absatzschuhe, wenn sie kein eingebautes starres
Gelenkversteifungsstück aufweisen, durch den Fuß im Gelenkbereich nach unten durchgetreten werden. Man
ist daher dazu übergegangen, derartige Gelenkstücke immer starrer zu gestalten. Diese starren Gelenkstücke
werden sowohl in Schuhen vorgesehen, die eine ebene Brandsohle aufweisen, als auch in solchen, die
eine Fußplastik enthalten, so daß es dem Fachmann sinnlos erscheint, den an sich bekannten, eine Fußbettung
aufweisenden Schuhen ein weiches Gelenk zuzuordnen.
Es ist zwar empfohlen worden, die im Schuhwerk vorgesehenen starren Gelenkstücke zu entfernen, um
dafür zu sorgen, daß der Schuh den dynamischen Formänderungen folgen kann, denen der Schuh beim
Gehen unterworfen ist. Um die Auftrittsfläche im Schuh der Verwringung anzupassen, wurde empfohlen,
im Außenballenbereich des Fußes in dem Schuh ein Keilstück anzuordnen, um das Nachaußentreten des
Schuhes durch den Fuß zu verhindern. Diese an sich richtige Grundidee, dafür zu sorgen, daß sich der Fuß
im Schuh so bewegen kann, als ob er gar nicht beschuht wäre, konnte sich nicht durchsetzen, weil die
Erfahrung der Fachwelt im Gegensatz zu dieser Idee stand. Weil die Brandsohle bis auf die Zuordnung
eines Keilstückes im Außenballenbereich unverändert gelassen wurde, konnte diese gegebene Anweisung
keinen vollen Erfolg erzielen.
mit mindestens einer im Gelenkbereich
Ausschnitte aufweisenden Sohle
Ausschnitte aufweisenden Sohle
Zusatz zur Patentanmeldung Sch. 23361 VII/71 a
(Auslegeschrift 1 070 962)
(Auslegeschrift 1 070 962)
Anmelder:
Johannes Schaller,
Lindenfels (Odenw.), Kirschenweg 21
Unabhängig von vorstehenden Überlegungen hat man in den Schuhen ein der Fußsohle entsprechend
plastisch gestaltetes Fußbett eingebaut und dieses Fußbett je nach der herrschenden Meinung verschieden
gestaltet. So wurde z. B. eine Fußbettung empfohlen, bei der der hintere Teil der Fersenmuldung
bis zum Auftrittspunkt des Fersenbeines kugelig (symmetrisch) ausgebildet und weiterhin die Fersenmuldung
unsymmetrisch derartig gestaltet ist, daß die innere (mediale) Kante stärker überhöht ist als die
Außenkante der die Fersenmuldung begrenzenden Barriere, wobei der vordere Teil der Brandsohle
außen, insbesondere unter den Köpfchen der Mittelfußknochen, in Abhängigkeit von der jeweiligen Höhe
des Absatzes hochgestellt ist. Bei dieser Fußbettung wurde davon ausgegangen, daß die Auftrittsfläche des
Fußes im Schuh so gestaltet sein soll, daß sie der Fußstellung im Stand entspricht.
Umfangreiche Versuche haben nun gezeigt, daß ein
voller Erfolg erreichbar ist, wenn man das Schuhwerk nach der Hauptpatentanmeldung so gestaltet, daß die
Fersenmuldung des Fußbettes, wie an sich bekannt, im rückwärtigen Teil bis zum Auftrittspunkt des
Fersenbeines symmetrisch gestaltet, den fußinnenseitig angeordneten Rand der die Fersenmuldung nach
vorn begrenzenden Barriere im Bereich des Fußlängsgewölbes mit einer größeren Überhöhung als der des
Außenrandes versieht und dafür sorgt, daß die Auftrittsfläche im vorderen Sohlenbereich in bekannter
Weise von der Fußinnenseite nach der Fußaußenseite zu ansteigend verläuft, wobei die Größe des Anstieges
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in bekannter Weise von der Höhe des jeweiligen Absatzes abhängig ist.
Durch eine solche Gestaltung des Schuhwerkes, insbesondere der Brandsohle, wird jede Verspannung
derselben im Gelenkbereich vermieden, wenn sich der Schuh dem Bewegungsablauf des Fußes beim Gehen
anpaßt. Der Fuß wird, und das nicht nur im Stand, geradegestellt und behält seine optimale Geradestellung auch während des Gehens bei. Durch diese
Kombination der oben angegebenen Merkmale wird dem aufrichtenden Muskelapparat des Fußes und des
Unterschenkels die Möglichkeit gegeben, sich ungehindert zu entfalten, so daß dadurch ein Durchtreten
des Fußes im Gelenkbereich und damit auch ein Durchtreten des Gelenkes des Schuhes verhindert
wird. Wesentlich ist dabei, daß· durch die im Gelenkbereich vorgesehenen, durch ein stark elastisches
Material ausgefüllten Ausschnitte bestimmter Breite gemäß der Hauptpatentanmeldung eine Stauchung im
Bereich der Innenkante der Sohle und eine Streckung im Bereich der Außenkante derselben möglich wird,
so daß also der Fersenteil nicht nur gegenüber dem vorderen Teil der Sohle gehoben und gesenkt, sondern
auch in einem BewegungsVorgang quer dazu nach
innen eingedreht werden kann.
Um dies deutlicher zu machen, wird noch folgendes bemerkt: Ein mit einem Absatzschuh mit ebener
Brandsohlenauftrittsfläche bekleideter Fuß zeigt im Stand eine deutliche Fehlstellung, d. h., die Gelenkspalten
klaffen einseitig, und der erste Strahl wird aufgebogen. In der Gehbewegung versucht ein
gesunder Fuß, sich zu verwringen. Er wird aber, wenn die Brandsohle im vorderen und hinteren
Bereich eben ist und im Gelenk ein starres Gelenkstück vorgesehen ist, daran gehindert, sich aktiv aufzurichten.
Auch dann, wenn man das starre Gelenkstück aus einem solchen Schuh entfernt, kann sich der
Fuß in der Bewegung nicht aktiv aufrichten.
Wenn man die Sohle, insbesondere die Brandsohle, wie erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, gestaltet,
dann besitzt der Fuß eine der Absatzhöhe entsprechende Ausgangsstellung, die eine Fehlstellung
im Stand verhindert. Vollzieht sich die Abwicklung des beschuhten Fußes nun weiter, dann bewegt sich
die sich hebende Ferse fußeinwärts, also nach innen, und nähert sich gleichzeitig dem Großzehenballen.
Eine Behinderung des Fußes durch das Schuhwerk tritt bei Beachtung der oben gegebenen Anweisung
nicht auf. Da man durch diese Anweisung ganz automatisch die erforderliche Geradestellung des Fußes
erzielt, besteht keinerlei Gefahr, daß das Gelenk des Schuhes nach unten durchgetreten und dadurch der
Absatz nach hinten weggedrückt wird. Die Gefahr des Wegdrückens des Absatzes besteht nur dann, wenn
das Gelenk des Absatzschuhes im Sinne der Erfindung weich gestaltet ist, die Sohle bzw. Brandsohle jedoch
keine Fußplastik aufweist, sondern im wesentlichen eben ist. Dieses Wegdrücken des Absatzes ist dann
um so stärker, je höher der Absatz ist.
Um die gegebene Anweisung zu verbessern, ist es zweckmäßig, der Sohle mindestens im Großzehenballenbereich
eine Ausnehmung zuzuordnen, die durch ein Material ganz oder teilweise ausgefüllt ist, das
elastischer ist als das Material der Sohle, wobei der tiefste Punkt des Großzehenballenbereiches tiefer
liegen sollte als die Oberseitenfläche der dementsprechend gleiche Dicke aufweisenden, noch nicht mit
dem Fußbett vereinigten Sohle, insbesondere Brandsohle, um die Fußbettung so dünn wie möglich gestalten
zu können. Eine weitere Verbesserung wird erzielt, wenn man dafür sorgt, daß auch im Fersenbereich
eine Ausnehmung vorgesehen ist, die durch ein Material ganz oder teilweise ausgefüllt wird, das
elastischer ist als das Material der Sohle. Auch hier sollte der tiefste Punkt der Fersenmuldung tiefer
liegen als die Oberseitenfläche der Sohle, insbesondere Brandsohle.
Zusätzlich zu den vorbeschriebenen Ausnehmungen kann die Sohle auch im Bereich der Auftrittsfläche der
Zehenkuppen (Beeren) eine Ausnehmung bzw. mehrere Ausnehmungen aufweisen, die ebenfalls durch ein
Material ganz oder teilweise ausgefüllt sind, das elastischer ist als das Material der Sohle, insbesondere
Brandsohle. Dieses elastischere Material kann weicher und 'elastischer sein als das mit der ebenen Sohle bzw.
Brandsohle z. B. durch Vulkanisieren verbundene, die Erhöhungen und Vertiefungen des Fußbettes bildende
Material, das selbst elastischer sein soll als das Material der Sohle, insbesondere Brandsohle. Eine
einfache Fertigung solcher Sohlen läßt sich erreichen, wenn für die Ausfüllung der Ausnehmungen und Ausschnitte
einerseits sowie für die Bildung des Fußbettes andererseits das gleiche Material verwendet
wird. Selbstverständlich können die Ausschnitte auch durch ein sehr elastisches Material ausgefüllt werden,
das also elastischer ist als das die Fußbettung bildende.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf die Unterseitenfläche einer erfindungsgemäß gestalteten Brandsohle,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IH-III der Fig.l,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der
Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der·
Fig. 1,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 1,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 1.
Die beispielsweise aus Leder oder Werkstoff, der aus durch Bindemittel getränkten Fasern besteht, oder
aus Kunststoff, wie Polyvinylchlorid, gefertigte Brandsohle 1 weist im Gelenkbereich Ausschnitte 2
von einer Breite auf, die größer ist als die Dicke der Brandsohle 1. Diese Ausschnitte sind ausgefüllt mit
dem Material, das die Fußbettung bildet, obwohl sie auch aus einem Material gefertigt sein können, das
elastischer ist. als das Material, das die Fußbettung bildet. Im Bereich des Großzehenballens ist eine Ausnehmung
3 vorgesehen, im Bereich der Ferse eine Ausnehmung 4 und im Bereich der Beeren der Kleinzehen
eine Ausnehmung 5, die ebenfalls durch das die
Fußbettung bildende Material ausgefüllt sein können. Es empfiehlt sich, mindestens die Ausnehmungen 3
und 4 durch ein noch elastischeres Material auszufüllen, wenngleich es selbstverständlich am einfachsten
ist, die Ausschnitte 2 und die Ausnehmungen 3,4
und 5 durch das Material auszufüllen, das die Fußbettung darstellt.
Wie aus den Schnitten der Fig. 2 bis 9 ersichtlich, ist der Brandsohle eine Fußbettung zugeordnet, deren
Gestaltung auf Grund umfangreicher Versuche ermittelt worden ist und sich als die optimal beste ergab.
Wie aus den Schnitten der Fig. 2 bis 5 ersichtlich, liegt die Oberseitenfläche der Fußbettung im mittleren
Bereich der Ausnehmung 3 tiefer als die Oberseitenfläche
der Brandsohle 1 ohne die mit ihr verbundene Fußbettung. Entsprechendes gilt auch für die Fersenmulde
4, wie aus den Fig. 8 und 9 erkennbar ist, während die anderen Flächen der eigentlichen Fußbettung
in oder oberhalb der Oberseitenfläche der noch keine Fußbettung aufweisenden Brandsohle liegen. Selbstverständlich
kann man die Brandsohle auch so gestalten, daß die tiefsten Punkte der Fußbettung im
Bereich des Großzehenballens bzw. der Ferse in der Oberseitenfläche der keine Fußbettung aufweisenden
Brandsohle liegen, was aber den Nachteil hat, daß dadurch die Fußbettung dicker wird. Deutlich erkennbar
ist, daß die Fußbettung im Spitzenteil der Brandsohle eben ist, solange die Brandsohle noch nicht durch
einen Fuß belastet wird. Im Bereich zwischen dem Spitzenteil und dem Gelenkteil liegt die Brandsohlenaußenkante
6 höher als die Brandsohleninnenkante 7, im Gelenkbereich (Fig. 6) liegen beide Kanten in der
gleichen Höhe. Im Bereich der Fersenbarriere (Fig. 7) liegt die Brandsohleninnenkante 7 höher als die Brandsohlenaußenkante
6j während beide Kanten im Bereich der Fersenauftrittspunkte gleiche Höhe haben (Fig. 8).
Ersichtlich ist daran weiterhin, daß der hintere Teil der Fersenmulde bis zum Auftrittspunkt des Fersenbeines
symmetrisch ist. Die Fersenbarriere ist in Fig. 9 mit 8 bezeichnet.
Claims (8)
1. Schuhwerk mit mindestens einer im Gelenkbereich Ausschnitte aufweisenden Sohle, wobei die
Ausschnitte von den Sohlenkanten ausgehen und mit Einsätzen ausgefüllt sind, welche aus
weicherem Material bestehen als dem der Sohle, nach Patentanmeldung Sch 23361 VII/71a, wonach
jeder Sohlenkante mehrere etwa quer zur Sohlenlängsrichtung verlaufenden Ausschnitte zugeordnet
sind, deren einen Ausschnitt begrenzende Kanten im wesentlichen parallel zueinander verlaufen
und deren Breite mindestens der Dicke der Sohle entspricht und wobei auf der dem Fuß zugekehrten
Sohlenoberseite ein der Fußsohle entsprechend plastisch gestaltetes Fußbett angeordnet
ist, welches mit dem Material der die Ausschnitte ausfüllenden Einsätze aus einem Stück bestehen
kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Fersenmuldung des Fußbettes, wie an sich bekannt, im
rückwärtigen Teil bis zum Auftrittspunkt des Fersenbeines symmetrisch gestaltet ist, daß im
Bereich des Fußlängsgewölbes der fuß innenseitig angeordnete Rand (7) der die Fersenmuldung nach
vorn begrenzenden Barriere (8) eine größere Überhöhung als der Außenrand (6) aufweist und daß
die Auftrittsfläche im vorderen Sohlenbereich in bekannter Weise von der Fußinnenseite nach der
Fußaußenseite zu ansteigend verläuft, wobei die Größe des Anstieges in bekannter Weise von der
Höhe des jeweiligen Absatzes abhängig ist.
2. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (1) mindestens im Großzehenballenbereich
eine Ausnehmung (3) aufweist, die durch ein Material ganz oder teilweise ausgefüllt
ist, das elastischer ist als das Material der Sohle (1), insbesondere Brandsohle.
3. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der tiefste Punkt des Großzehenballenbereiches (3) tiefer liegt als die
Oberseitenfläche der durchgehend gleiche Dicke aufweisenden, noch nicht mit dem Fußbett vereinigten
Sohle (1), insbesondere Brandsohle.
4. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch im
Fersenbereich eine Ausnehmung (4) vorgesehen ist, die durch ein Material ganz oder teilweise ausgefüllt
ist, das elastischer ist als das Material der Sohle (1), insbesondere Brandsohle.
5. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4
oder 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch der tiefste Punkt der Fersenmuldung (4) tiefer
liegt als die Oberseitenfläche der noch nicht mit dem Fußbett vereinigten Sohle (1), insbesondere
Brandsohle.
6. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5 oder 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sohle (1), insbesondere Brandsohle, auch im Bereich der Auftrittsfläche der Zehenkuppen
(Beeren) eine Ausnehmung (5) bzw. mehrere Ausnehmungen aufweist, die ebenfalls durch ein
Material ganz oder teilweise ausgefüllt ist bzw. sind, das elastischer ist als das Material der Sohle
(1), insbesondere Brandsohle.
7. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das die Ausnehmungen
(3, 4, 5) ausfüllende Material weicher und elastischer
ist als das mit der ebenen Sohle (1) z. B. durch Vulkanisieren verbundene, die Erhöhungen
und Vertiefungen des Fußbettes bildende Material, das selbst elastischer sein soll als das Material der
Sohle (1), insbesondere Brandsohle.
8. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausfüllung der
Ausnehmungen (3,4, 5) und Ausschnitte (2) einerseits sowie für die Bildung des Fußbettes andererseits
das gleiche Material verwendet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 943 996, 687 183,
681464;
deutsche Patentanmeldung T 4301 VII/71 a (bekanntgemacht
am 4. 12.1952);
USA.-Patentschrift Nr. 2211 509.
USA.-Patentschrift Nr. 2211 509.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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