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DE1072681B - Gekapselte Schaltanlage - Google Patents

Gekapselte Schaltanlage

Info

Publication number
DE1072681B
DE1072681B DE1952L0012979 DEL0012979A DE1072681B DE 1072681 B DE1072681 B DE 1072681B DE 1952L0012979 DE1952L0012979 DE 1952L0012979 DE L0012979 A DEL0012979 A DE L0012979A DE 1072681 B DE1072681 B DE 1072681B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
rockers
housing
contacts
chassis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1952L0012979
Other languages
English (en)
Inventor
Essen Friedrich Rehkopf
Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m.b.H., Frankfurt/M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m.b.H., Frankfurt/M filed Critical LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m.b.H., Frankfurt/M
Priority to DE1952L0012979 priority Critical patent/DE1072681B/de
Priority to FR1081414D priority patent/FR1081414A/fr
Priority to BE521761D priority patent/BE521761A/xx
Publication of DE1072681B publication Critical patent/DE1072681B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/02Details
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/12Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
    • H02B11/167Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal truck type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Gekapselte Schaltanlage Es sind Hochspannungsschaltanlagen bekannt, bei denen ein auf einem Gestell oder einem Wagen befindlicher Leistungsschalter in ein Gehäuse eingefahren wird, in dem das Sammelschienensystem und der Kabelanschluß angeordnet sind. Dabei führen sowohl vom Sammelschienensystem als auch von dem Kabelänschluß Leitungen zu je einem festen Kontakt, denen am fahrbaren Teil angebrachte Gegenkontakte entsprechen. Diese zusätzlichen Kontakte stellen Trennkontakte dar, die an die Stelle eines sonst vorhandenen, mit dem Leistungsschalter verbundenen Trennschalters treten. Dabei sind dem Schaltwagen zwei Grenzstellungen zugeordnet. In der einen befindet sich der Schalter in der Schließstellung und in der anderen bei geöffneten Kontakten in der Trennstellung.
  • Bei Ausführungen dieser Art kann ein einwandfreies Einfähren des Schalters in das Gehäuse durch Bodenunebenheiten vor dem Gehäuse erschwert und damit überhaupt das Schließen der Trennkontakte bzw. eine einwandfreie Kontaktgabe an diesen verhindert werden. Auch kann, sofern keine wirksamen Sperrvorrichtungen den Schaltwagen in den Grenzstellungen festhalten, die Kontaktgabe in der Schließstellung durch Erschütterungen beeinträchtigt werden oder der Schaltwagen z. B. aus der Trennstellung in die Schließstellung zurückrollen, wodurch das bedienende Personal unter Umständen gefährdet wird. Ähnliche Schwierigkeiten können auch bei anderen bekannten gekapselten Schaltanlagen auftreten, bei denen an den Seitenwänden des Gehäuses Laufschienen angebracht sind, auf denen die Rollen des fahrbaren Leistungsschalters laufen und diesen dabei vom Boden abheben.
  • Um derartige Mängel zu vermeiden und ein genaues Einfahren des Schalters in die Trennkontakte sowie eine sichere Kontaktgabe zu erreichen, geht die Erfindung von einer gekapselten Schaltanlage mit einem mit Trennkontakten versehenen Leistungsschalter aus, der über drehbar angeordnete Schwingen mit festen, den Trennkontakten zugeordneten Gegenkontakten am Gehäuse in Eingriff gebracht wird. Während es sich bei der bekannten Schaltanlage um einen mit dem Gehäuse schwenkbar verbundenen Leistungsschalter handelt, der wohl aus dem Gehäuse herausgeschwenkt, aber nicht ohne größere Montagearbeit ausgewechselt werden kann, betrifft-die Erfindung eine gekapselte Schaltanlage, deren Leistungsschalter in kurzer Zeit aus dem Gehäuse entfernt werden kann, so daß das Innere des Gehäuses leicht zugänglich ist bzw. der Schalter durch einen anderen schnellstens ersetzbar ist. Erfindungsgemäß sind die an dem fahrbaren Schalter oder am Fahrgestell des Schalters drehbar gelagerten Schwingen durch am Schalter oder am Fahrgestell angebrachte Federn in einer derartigen Lage gehalten, daß sie beim Einfahren des Schalters auf am Boden des Gehäuses angebrachte Gegenlager treffen, wobei der Schalter über die lotrechte Stellung der Schwingen hinaus in die Schließstellung bewegt wird. Durch die Anordnung von einfachen Gegenlagern am Boden des Gehäuses, auf denen der Schaltwagen mit den Schwingen ruht, ist man von der Beschaffenheit des Bodens außerhalb des Gehäuses für das Fahren des Schalters sowohl in die Schließstellung als auch in die Trennstellung unabhängig, so daß der Ein- und Ausfahrvorgeng in kürzester Frist vor sich geht. Durch das Schv enken des Schaltwagens über die Totpunktlage der Schwingen hinaus ist außerdem die Kontaktgabe so ges chert, daß eine besondere Arretiervorrichtung für diese Schalterstellung nicht notwendig ist. Das Schwenken des Schaltwagens kann vorteilhafterweise durch einen Hilfshebel erfolgen, der lösbar an dem Wagen oder an den Schwingen angebracht ist.
  • Eine besonders hohe Standfestigkeit des Schaltwagens erreicht man einem weiteren Erfindungsvorschlag gemäß durch eine an sich bekannte Dreipunktstützung, die drei Schwingen vorsieht, wobei zwei Schwingen an der den Trennkontakten zugewandten Wand des Schaltwagens und eine Schwinge in der Mitte an der Vorderwand des Wagens drehbar angeordnet sind. Dadurch werden Unebenheiten des Bodens bzw. Veränderungen des Schaltgehäuses weitgehend ausgeglichen. Um die Grenzstellungen genau einstellen zu können, sind Anschläge vorgesehen, gegen die sich die Schwingen in diesen Stellungen legen und in der Schließstellung auch die Einfahrkontakte von dem Druck der Horizontalkomponente des Schaltergewichts entlasten. Da für Überholungsarbeiten der Schaltwagen mit dem Leistungsschalter ganz ausgefahren wird, ist für die Trennstellung ein von Hand lösbarer Anschlag vorgesehen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt den Schalter im eingefahrenen und Abb. 2 im ausgefahrenen Zustand.
  • In einem fahrbaren Gestell 1 ist der Leistungsschalter 2 befestigt. Dieser Schalter trägt zwei feste Trennkontakte 3 und 4, die sich nach Abb. 1 in festem Eingriff mit den Kontakten 5 und 6 befinden, von denen der Kontakt 5 mit dem Sammelschienensystem und der Kontakt 6 mit dem abgehenden Kabel verbunden ist. Die Leitungen von den Sammelschienen und zu dem Kabel sind nur durch Pfeile angedeutet. An dem unteren Teil 7 des Fahrgestelles sind die drehbaren Schwingen 8 und 9 angebracht. Diese ruhen im eingefahrenen Zustand des Schalters auf festen Gegenlagern 10 und 11, die mit dem Erdboden bzw. einer Platte verbunden sind. Die Räder 12 des Wagens sind vom Boden abgehoben. Das Fahrgestell ruht also nur auf den Schwingen 8 und 9, die über die Totpunktlage hinweggeschwenkt sind. Ein Lösen des Schalters ohne gewollte Krafteinwirkung aus den Trennkontakten ist daher nicht möglich. Die Anschläge 14 am Fahrgestell für die Schwingen 8 und 9 sorgen für eine Begrenzung der Schließstellung.
  • In Abb. 2 ist das gleiche Fahrgestell in einer Stellung dargestellt, in der nach vorheriger Ausschaltung des Leistungsschalters auch die Verbindung des Schalters mit den Sammelschienen und dem Kabelanschluß unterbrochen ist. Die Schwingen 8 und 9 sind über die Totpunktlage in anderem Sinne hinausgeschwenkt und liegen an den Anschlägen 13 an. Die Zugfedern 15 sorgen dafür, daß die Schwingen in dieser Lage gehalten werden, so daß sie beim Wiedereinfahren des Schalters unbedingt auf die festen Gegenlager 10 und 11 treffen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gekapselte Schaltanlage mit einem mit Trennkontakten versehenen Leistungsschalter, der über drehbar angeordnete Schwingen mit festen, den Trennkontakten zugeordneten Gegenkontakten am Gehäuse in Eingriff gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem fahrbaren Schalter oder am Fahrgestell des Schalters drehbar gelagerten Schwingen (8, 9) durch am Schalter oder am Fahrgestell angebrachte Federn in einer derartigen Lage gehalten sind, daß sie beim Einfahren des Schalters auf am Boden des Gehäuses angebrachte Gegenlager (10, 11) treffen und der Schalter über die lotrechte Stellung der Schwingen hinaus in die Schließstellung bewegt wird.
  2. 2. Schaltanlage nach: Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenken des Wagens durch einen- an ihm oder an den Schwingen (8, 9) angreifenden Hilfshebel erfolgt.
  3. 3. Schaltanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Standfestigkeit des Schaltwagens eine Dreipunktstützung durch drei Schwingen vorgesehen ist.
  4. 4. Schaltanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Trennstellung ein von Hand lösbarer Anschlag vorgesehen ist, nach dessen Ausrastung der Schaltwagen weiter ausgefahren werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 401084; britische Patentschrift Nr. 608 012; USA.-Patentschriften Nr. 2 501345, 2 563 441.
DE1952L0012979 1952-07-28 1952-07-28 Gekapselte Schaltanlage Pending DE1072681B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1952L0012979 DE1072681B (de) 1952-07-28 1952-07-28 Gekapselte Schaltanlage
FR1081414D FR1081414A (fr) 1952-07-28 1953-07-17 Installation de commutation blindée
BE521761D BE521761A (de) 1952-07-28 1953-07-28

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1952L0012979 DE1072681B (de) 1952-07-28 1952-07-28 Gekapselte Schaltanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1072681B true DE1072681B (de) 1960-01-07

Family

ID=7259359

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1952L0012979 Pending DE1072681B (de) 1952-07-28 1952-07-28 Gekapselte Schaltanlage

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE521761A (de)
DE (1) DE1072681B (de)
FR (1) FR1081414A (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE401084C (de) * 1921-12-27
GB608012A (en) * 1946-02-14 1948-09-08 Bertram Thomas Engineers Ltd Improvements in truck type electric switchgear
US2501345A (en) * 1947-06-02 1950-03-21 Westinghouse Electric Corp Metal-clad switchgear
US2563441A (en) * 1947-12-20 1951-08-07 Ite Circuit Breaker Company High-voltage cell structure

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US2563441A (en) * 1947-12-20 1951-08-07 Ite Circuit Breaker Company High-voltage cell structure

Also Published As

Publication number Publication date
FR1081414A (fr) 1954-12-20
BE521761A (de) 1953-08-14

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