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DE1070440B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1070440B
DE1070440B DENDAT1070440D DE1070440DA DE1070440B DE 1070440 B DE1070440 B DE 1070440B DE NDAT1070440 D DENDAT1070440 D DE NDAT1070440D DE 1070440D A DE1070440D A DE 1070440DA DE 1070440 B DE1070440 B DE 1070440B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
trough
nozzles
bottom opening
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070440D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1070440B publication Critical patent/DE1070440B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0225Gravity replenishment from a reserve, e.g. a hopper

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Sch 24563 III/45 h
ANMELDETAG: 14. A U G U S T 1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
AUSLEGESCHEIFT: 3. DEZEMBER 1959
Die Erfindung betrifft eine Feuchtfütterungsvorrichtung für Schweine mit einem sich nach unten verjüngenden Futtervorratsbehälter, von dessen schlitzartiger Bodenöffnung das Futter mittels einer Fördereinrichtung in den darunter angeordneten Trag gelangt.
Es sind Fütterungsvorrichtungen bekannt, bei denen durch eine Schwimmereinrichtung an einem Ende der Vorrichtung im Trog ein bestimmter Wasserspiegel eingehalten werden soll. Auf dieses Wasser im Trog gelangt das von der Fördereinrichtung freigegebene Futter. Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß das trockene Futter auf dem Wasser ,schwimmt und die Vermischung des Wassers mit dem Futtermehl völlig den Schweinen überlassen bleibt. Abgesehen von möglichen Futterverlusten bei diesem Vorgang ist der Wasserverbrauch hierbei nicht kontrollierbar. An den Trogstellen in der Nähe des Wasserzulaufes erhalten die Schweine zuviel Wasser, und am anderen Trogende ist für das nachfallende Futter zuwenig oder kein Wasser vorhanden.
Nun kann bekanntlich das Schwein von trockenem Futter nicht mehr fressen, als es einspeicheln kann, und dies ist erfahrungsgemäß beispielsweise für die Schweinemästerei zuwenig. Erhält das Schwein zuviel Wasser, so schlürft es das Futter, speichelt es nicht ein, und die Futterverwertung ist unvollständig.
Die bekannte Vorrichtung kann auf zwei Arten Verwendung finden. So kann die Fütterung zu bestimmten Tageszeiten erfolgen, wobei insbesondere die vorerwähnten Nachteile auftreten. Es ist aber auch mög-Hch, eine vollautomatische Fütterung vorzusehen, so daß die Schweine je nach Bedarf aus dem Trog fressen. Bei der vollautomatischen Fütterung kann zwar eher mit einer gleichmäßigen Verteilung von Futter und Wasser im Trog gerechnet werden, jedoch tritt hier der Nachteil auf, daß nicht kontrollierbar ist, welche Futtermenge das einzelne Tier zu sich nimmt. Kranke, freßunlustige Tiere können nicht rechtzeitig erkannt, behandelt und gegebenenfalls ausgesondert werden.
Tm Gegensatz zu dieser bekannten Vorrichtung, die als Naßfütterungsvorrichtung bezeichnet werden muß, schlägt die Erfindung eine Feuchtfütterungsanlage vor, die dadurch gekennzeichnet ist, daß parallel zur Bodenöffnung bzw. zur Fördereinrichtung eine Reihe von Wasserdüsen angeordnet ist, welche gegen das in den Trog einfallende Futter gerichtet sind. Vorteilhaft ist es dabei, wenn die aus den Düsen austretenden feinzerstäubten Wasserkegel einander überschneiden.
Bei der Erfindung durchfällt also das trockene Futter eine Zone, in der es angefeuchtet wird. Die Anfeuchtung erfolgt in dünnen Schichten, was für die gleichmäßige Durchfeuchtung wesentlich ist. Von Vorteil ist dabei, daß die Durchfeuchtung für die ganze Troglänge Feuchtfütterungsvorrichtung
für Schweine
Anmelder:
Georg Schindele, Zeil bei Memmingen
Georg Schindele, Zeil bei Memmingen,
ist als Erfinder genannt worden
gleichartig und auch das Futter an einer Trogstelle in sich gleichmäßig feucht ist. Die Schweine erhalten somit eine freßfertige Mischung, deren Feuchtigkeitsgehalt vom Mäster bestimmt ist. Die Durcharbeitung des Futters durch das Schwein während der Fütterung verändert den Feuchtigkeitsgehalt nicht.
Der Arbeitsaufwand für diesen Vorgang ist extrem gering. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß bestimmte Futterzeiten eingehalten werden können, wodurch eine einfache Kontrolle von gegebenenfalls freßunlustigen Tieren möglich ist.
Die, Erfindung ist sowohl bei einer Trogreihe als auch bei zwei, parallel zueinander verlaufenden Trogreihen anwendbar. Vorzugsweise verwendet hierfür die Erfindung einen einzigen, walzenartigen, mit Längsnuten versehenen Drehkörper, der die Bodenöffnung abschließt und mit den beiden Begrenzungen der Bodenöffnung derart zusammenwirkt, daß je nach seiner Drehrichtung das Futter auf die eine oder andere Seite eines unter dem Drehkörper angeordneten keilartigen Verteilers fällt.
Fördereinrichtungen, die aus einem walzenartigen, mit Längsnuten versehenen Drehkörper bestehen, sind für diese Zwecke an sich bereits bekannt. Die bekannten Einrichtungen dieser Art sind jedoch derart ausgebildet, daß jedem Trog je ein Drehkörper zugeordnet ist, so daß also bei zwei Trogreihen zwei Drehkörper notwendig sind. Jeder Drehkörper beschickt eine Seite des bekannten keilartigen Verteilers zwischen den beiden Trogreihen.
Zweckmäßig ist es, wenn bei der Ausführungsform nach der Erfindung mit zwei Trogreihen je eine gegen den A^erteiler gerichtete Düsenreihe zu beiden Seiten der Bodenöffnung vorgesehen ist.
Bei einem bewährten praktischen Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Vorrichtung aus Formsteinelementen aufgebaut, die entsprechend der Stallänge nach dem Baukastenprinzip aneinandergereiht sind.
909 687/37

Claims (4)

Diese einfache Bauweise wird durch den einfachen Aufbau der erfindungsgemäßen Feuchtfütterungsvorrichtung begünstigt, bei der außer den Formsteinelementen nur die drehbare Walze und die Düsenreihen anzuordnen sind. in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 deren Seitenansicht mit abgenommener Abdeckung. Der Futtervorratsbehälter 1 wird zweckmäßig derart bemessen, daß die eingefüllte Kraftfuttermenge etwa für den Zeitraum einer Woche ausreichend ist. Der walzenförmige Drehkörper2 ist in der Bodenöffnung 3 des Vorratsbehälters 1 angeordnet und besitzt eine Vielzahl von Längsnuten 4. Bei der Drehung der Walze 2 in Richtung des Pfeiles 5 gelangt das Futter in den Trog 6, während bei Drehung in Richtung des Pfeiles 7 der Trog 8 gefüllt wird. Zwischen den beiden Trögen 6 und 8 ist ein Verteiler 9 vorgesehen, dessen oberes Ende 10 keilförmig ausgebildet ist. Dieser Verteiler sorgt dafür, daß je nach der Drehrichtung immer ein Trog gefüllt wird. An die mit 11 bezeichnete Wasserleitung sind zwei Abzweigleitungen 12 und 13 angeschlossen, die durch die Ventile 14 und 15 geöffnet bzw. abgesperrt werden können. In den parallel zur Bodenöffnung 3 bzw. zur Walze 2 verlaufenden Teilen 16 und 17 der Zweigleitungen 12 und 13 sind Reihen von Düsen 18 vorgesehen, die gegen das in die Tröge 6 bzw. 8 einfallende Futter bzw. gegen den Verteiler 9 gerichtet sind. Die feinzerstäubten Wasserkegel 19, die aus den Düsen 18 austreten, überschneiden einander. Wird vorausgesetzt, daß die aus den Düsen 18 austretende Wassermenge ungefähr immer gleich ist, dann kann der Feuchtigkeitsgehalt der Kraftfuttermischung durch langsameres oder schnelleres Drehen der Walze 2 am Handrad 20 reguliert werden. Etwaige Ungleichmäßigkeiten der Durchfeuchtung werden von den Schweinen während der Fütterung mit dem Rüssel ausgeglichen. Die Tröge6und8 sind durch Formsteinelemente21 gebildet, die jeweils etwa eine Länge von 25 bis 50 Zentimeter aufweisen. Sie können nach dem Baukastenprinzip zu jeder gewünschten Futtertroglänge aneinandergereiht werden. Die stirnseitige Begrenzung 22 und 23 erfolgt ebenfalls durch Formsteine. In diesen Begrenzungswänden sind jeweils zwei Nuten 24 und 25 vorgesehen, in die die Dielen 26 und 27 des Vorratsbehälters 1 eingeschoben sind. Zum Zwecke der Sauber- haltung der Kraftfuttermenge im Vorratsraum 1 ist dieser über seine gesamte Länge mit einer Abdeckung versehen. In dem Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung für doppelseitige Benutzung dargestellt. Eine Vorrichtung für nur einseitige Benutzung ist sinngemäß in gleicher Weise aufgebaut. L0 Patentanspruch k:
1. Feuchtfütterungsvorrichtung für Schweine mit einem sich nach unten verjüngenden Futtervorratsbehälter, von dessen schlitzartiger Bodenöffnung das Futter mittels einer Fördereinrichtung in den darunter angeordneten Trog gelangt, mit einer Einrichtung zur geregelten Zufuhr von Wasser in den Trog, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Bodenöffnung (3) bzw. zur Fördereinrichtung (2) eine Reihe von Wasserdüsen (18) angeordnet ist, welche gegen das in den Trog einfallende Futter gerichtet sind.
2. Feuchtfütterungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Düsen austretenden, feinzerstäubten Wasserkegel (19) einander überschneiden.
3. Feuchtfütterungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Fördereinrichtung einen walzenartigen, mit Längsnuten versehenen Drehkörper aufweist, der die Bodenöffnung abschließt und bei seiner Drehbewegung das Futter aus dem Vorratsbehälter austreten läßt, mit einem keilartigen, zwei Tröge trennenden Verteiler unter der Fördereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein einziger mit den beiden Begrenzungen der Bodenöffnung zusammenwirkender Drehkörper (2) vorgesehen ist, der je nach seiner Drehrichtung das Futter auf die eine oder andere Seite des Verteilers (9) fallen läßt.
4. Feuchtfütterungsvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch je eine gegen den Verteiler gerichtete Düsenreihe (18) zu beiden Seiten der Bodenöffnung (3).
5. Feuchtfütterungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Formsteinelemente (21), die entsprechend der Stallänge nach dem Baukastenprinzip aneinandergereiht sind.
35
45 In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 766 725.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 687/37 11.59
DENDAT1070440D Pending DE1070440B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1070440B true DE1070440B (de) 1959-12-03

Family

ID=595332

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1070440D Pending DE1070440B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1070440B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3233590A (en) * 1964-01-27 1966-02-08 Venca George Method and apparatus for feeding germinated grain
DE1924124A1 (de) * 1969-05-12 1970-11-26 Siegfried Duchstein Vorrichtung zur Schweinefuetterung
WO2002080660A1 (en) * 2001-04-06 2002-10-17 G. E. Baker (U.K.) Ltd Method of and apparatus for feeding pigs

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3233590A (en) * 1964-01-27 1966-02-08 Venca George Method and apparatus for feeding germinated grain
DE1924124A1 (de) * 1969-05-12 1970-11-26 Siegfried Duchstein Vorrichtung zur Schweinefuetterung
WO2002080660A1 (en) * 2001-04-06 2002-10-17 G. E. Baker (U.K.) Ltd Method of and apparatus for feeding pigs

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