DE1069377B - Verfahren zur Herstellung von vulkanisierten synthetischen kautschukartigen Isoolefin - Mehrfacholefin - Mischpolymerisaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von vulkanisierten synthetischen kautschukartigen Isoolefin - Mehrfacholefin - MischpolymerisatenInfo
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Description
DEUTSCHES
kl 39b 4/01
B '· r
internal KL-! C08d
PATENTAMT
C08 ί 23/22
St 6184 IVb/39 b
ANMELDETAG: 28. MA R Z 19 5 3
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
19. NOVEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von vulkanisierten synthetischen kautschukartigen
Isoolefin-Mehrfacholefin-Polymerisaten.
Isoolefin-Mehrfacholefm-Mischpolymerisate haben insbesondere
für die Herstellung von Bereifungsschläuchen, Heizschläuchen für die Herstellung von Luftreifen, Drahtisolierungen
und Säurebehälterauskleidungen große wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Sie haben verschiedene
sehr wichtige Eigenschaften, z. B. verhältnismäßig geringe Durchlässigkeit für Gase, hohe Reißfestigkeit und
chemische Widerstandsfähigkeit, insbesondere gegen Oxydation.
Die bisher hergestellten Luftreifenmäntel aus solchen Mischpolymerisaten waren jedoch wegen ihrer Trägheit
und des Mangels an Elastizität wenig brauchbar. Bei Verwendung von Füllstoffen, wie Ruß, wurde dies sogar
noch schlimmer. Dieser Mangel an Elastizität war lange Zeit ein ernsthaftes Hindernis für die praktische und
großtechnische Anwendung dieser Mischpolymerisate als Reifenkautschuk, obwohl ihre anderen Eigenschalten sie
zur Verwendung für Reifendecken besonders geeignet erscheinen lassen. Die bisher aus Isoolefm-Diolefin-Mischpolymerisatmassen
unter üblichen Verfahrensbedingungen hergestellten Reifen zeigten aber einen hohen Fahrwiderstand,
der auf das Fahrzeug eine starke Bremswirkung ausübte, und eine starke Abnutzung und boten
keine besonderen Vorteile. Versuche, die Elastizitätseigenschaften durch Zusatz von Weichmachern zu den
Massen zu verbessern, führten zu wesentlichen Verschlechterungen der Zerreißfestigkeits- und Modulwerte,
so daß diese Massen für die Herstellung von Luftreifen ungeeignet waren.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß man die rohen Polymerisate, mit oder ohne Durchmischung, in Gegenwart von
Ruß in der Wärme behandeln kann, vorausgesetzt, daß der verwendete Ruß auf seiner Oberfläche Sauerstoff enthält.
Es wurde nun gefunden, daß man Produkte der genannten Art mit wesentlich verbesserten Bruchfestigkeitsund
Elastizitätseigenschaften durch Zusammenmischen von Ruß und Isoolefm-Mehrfacholefin-Polymerisaten und
anschließende Wärmebehandlung dadurch erhalten kann, daß man das feste Isoolefin-Mehrfacholefin-Mischpolymerisat
außer mit dem Ruß noch mit 0,1 bis 1 °/0 Schwefel, Selen oder Tellur oder einer Verbindung vermischt, die
diese Elemente bei erhöhter Temperatur abgibt, woran sich die Temperaturbehandlung, dann, wie üblich, der
Zusatz von Vulkanisiermitteln, eine nochmalige Durchmischung sowie die Verformung und Vulkanisation
anschließt.
Die Behandlungstemperatur der Masse nach der Zumischung
des Rußes und Schwefels liegt im allgemeinen über 1200C, vorzugsweise zwischen 120 und 230° C; die
Behandlung kann wenige Minuten bis einige Stunden dauern, vorzugsweise 1J2 bis 7 Stunden.
Verfahren zur Herstellung
von vulkanisierten synthetischen
von vulkanisierten synthetischen
kautschukartigen
Isoolefin-Mehrfacholefin-
Mischpolymerisaten
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company, Elizabeth, N.J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Beil und A. Hoeppener,
Rechtsanwälte, Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Rechtsanwälte, Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 1. April 1952
V. St. v. Amerika vom 1. April 1952
Das Wärmebehandlungsverfahren nach vorliegender Erfindung dient dazu, die Trägheit und den Mangel an
Elastizität dieser Gemische aus den Mischpolymerisaten und Ruß zu beseitigen und die Massen zäher und »nerviger«
zu machen. Obwohl es bekannt ist, daß Ruß normalerweise die bereits vorhandene hohe innere Viskosität der
Isoolefin-Mehrfacholefin-Vulkanisationsprodukte erhöht, zeigen die Systeme aus den Mischpolymerisaten und Ruß,
wenn sie auf die hier beschriebene Weise in Gegenwart eines Stoffes aus der Schwefelgruppe oder einer Verbindung,
die eines dieser Elemente in der Wärme abgibt, in der Wärme behandelt werden, eine stark verminderte
Einwirkung des vorhandenen Rußes auf die innere Viskosität der Masse. Dieses Verfahren zur Verbesserung
der inneren Viskosität wie auch der Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften der Isoolefin-Mehrfacholefin-Mischpolymerisate
beschränkt sich nicht auf die Verwendung irgendeiner besonderen Rußart. Es wurde gefunden, daß
die Wärmebehandlung wirksam ist, einerlei, ob man Gas-, Ofen- und thermische Rußarten benutzt.
Die ungewöhnlichen und überraschenden Wirkungen, die, wie gefunden wurde, durch dieses verbesserte
Wrärmeeinwirkungs verfahren unter Verwendung von Stoffen der Schwefelgruppe erreicht wurden, sind im
wesentlichen auf die synthetischen Isoolefin-Mehrfacholefm-Mischpolymerisate
beschränkt. Obwohl man durch
909 649/433
die Wärmebehandlung bei natürlichem Kautschuk und anderen synthetischen Polymerisaten in Gegenwart von
Schwefel und derartigen Verbindungen auch geringfügige Verbesserungen der Eigenschaften erreichen kann, haben
diese Behandlungen doch dort unerwünschte Verschlechterungen anderer Eigenschaften des Kautschuks
und der Polymerisate zur Folge und ergeben Produkte von verminderter Brauchbarkeit. Die ihnen eigene außergewöhnliche
Widerstandsfähigkeit gegen oxydierende oder mechanische Zerstörung macht hingegen die Isoolefin-Mehrfacholefin-Mischpolymerisate
zur Veredelung nach dem neuen Verfahren besonders geeignet.
Durch die Erwärmung der Gemische aus Isoolefin-Mehrfacholefin-Mischpolymerisaten,
Ruß und Elementen der Schwefelgruppe, nämlich Schwefel, Selen- oder
Tellur, oder einer chemischen Verbindung, die eines der genannten Elemente in der Wärme abgibt, wird eine
Wechselwirkung zwischen dem Mischpolymerisat und der Oberfläche des Rußes hervorgerufen, wobei der Schwefelbestandteil
chemisch mitwirkt. Seine Gegenwart in der Mischung während der Reaktion ist deshalb ebenso erforderlich
wie die des Rußes. Mit der Erwärmung kann eine gleichzeitige, anschließende oder zwischendurch erfolgende
Durchmischung, z. B. durch Kneten, verbunden werden.
Eine Durchmischung allein, ohne Erwärmung der genannten Gemenge, ergibt noch keine Verbesserung der
physikalischen Eigenschaften, weil bei niedrigen Temperaturen die im allgemeinen für praktische Zwecke vorteilhaften
Ergebnisse zu langsam erreicht werden, wenn es überhaupt zu einer Einwirkung der beiden Mischungsbestandteile
aufeinander kommt. Auf der anderen Seite zeitigt die Erwärmung ohne mechanisches Mischen der
Mischpolymerisat-Ruß-Schwefel-Gemenge zwar einige vorteilhafte Ergebnisse, diese sind aber etwas geringer als
diejenigen, die man bei der Wärmebehandlung unter Kneten erhält. Für die einzelnen Konzentrationen des
Schwefels und seiner Äquivalente gibt es jeweils bevorzugte Temperatur- und Rührbedingungen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird z. B. eine Mischung aus Isoolefm-Mehrfacholefm-Mischpolymerisat,
Ruß und Schwefel (in einer Konzentration von nicht über 1 %, auf die Menge des Mischpolymerisats
bezogen) eine bestimmte Zeit lang erwärmt. Es besteht eine genaue Beziehung zwischen der Konzentration
des zugegebenen Schwefels, der Erwärmungszeit, der Temperatur, bei der die Mischung behandelt wird, und
dem Grad der erreichbaren Verbesserung der physikalischen Eigenschaften.
Die Wärmebehandlung ohne mechanisches Mischen kann im allgemeinen für etwa 1Z2 bis 7 Stunden bei
Temperaturen zwischen 120 und 230° C in einem Heizgefäß dauern. Gute Ergebnisse erhält man durch Erwärmung
der Mischung unter statischen Bedingungen in Dampf. Am besten ist eine etwa 5stündige Wärmebehandlung
der Mischungen aus den Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisaten in Gegenwart von etwa 0,2 °/0
Schwefel bei 160° C. Für den Betrieb im großen sind die Behandlungszeiten meist kürzer.
Man kann z. B. zur mechanischen Durchmischung einen Banbury-Mischer oder ein Walzwerk benutzen. Im
Banbury-Mischer erwärmt man die Mischung im allgemeinen ungefähr 10 bis 60 Minuten lang auf etwa 120
bis 230° C. Je höher die Temperatur ist, desto kürzer ist im allgemeinen die für die thermische Behandlung zur
Erzielung gleicher, verbesserter Ergebnisse benötigte Zeit.
Wenn man abwechselnd erwärmt und mechanisch durchmischt, geschieht dies zweckmäßig periodisch, etwa
abwechselnd in einem heizbaren Behälter bei Temperaturen zwischen 120 und 230° C für die Dauer von je
15 bis 60 Minuten, \vorauf man z. B. in einem Walzwerk bei 26 bis 32° C 2 bis 10 Minuten lang mischt. Diese
abwechselnden Verfahrensstufen des Erwärjliens ufed
Mischens wiederholt man so oft, bis die gewünschte Verbesserung erreicht ist, also in etwa bis.zu zwöH
Arbeitsgängen. Mehr als etwa zwölf Arbeitsgänge sind aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu empfehlen.
Die Art des für das Verfahren geeigneten Rußes und
die anzuwendenden Mengen davon können sich in einem
ίο weiten Bereich ändern. Sowohl verstärkende Rußarten,
z. B. Gas- und Ofenruße, als auch nicht verstärkende Rußarten, wie thermische Ruße, sind brauchbar. Die
Rußmengen können zwischen 20 und 200 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile des Mischpolymerisats liegen.
Etwa 50 Gewichtsteile Ruß auf 100 Teile Mischpolymerisat haben sich als am besten für die Herstellung
hochwertiger Produkte für viele Zwecke erwiesen.
Jeder Stoff der Schwefelgruppe (Schwefel, Selen und
Tellur) sowie auch reaktionsfähige Verbindungen davon, sowohl organischer als auch anorganischer Art, sind für
vorliegendes Verfahren brauchbar, z. B. Tetramethylthiuramdisulfid, Mercaptobenzothiazol, 2,2-Benzothiazyldisulfid
und andere schwefelhaltige aliphatische, alicyklische, aromatische und heterocyclische Verbindungen,
wie auch Salze und andere Derivate; ferner Phosphor- und Antimonsulfide, -selenide und -telluride. Diese
»schwefel«-haltigen Zusätze müssen bei der Behandlungstemperatur den zur Reaktion benötigten Schwefel
oder sonstige Elemente der Schwefelgruppe abgeben.
Meist benutzt man elementaren Schwefel, da er im Vergleich zu den anderen Stoffen am leichtesten erhältlich
ist und sich seine Konzentration leicht regeln läßt, um genau die gewünschte Wirkung zu erzielen.
Gegebenenfalls kann man den Polymerisaten noch mineralische Füllstoffe und Pigmente, z. B. Tonerde,
Kalk, pulverförmige Kieselsäure, wie Diatomeenerde, oder Eisenoxyd und weiteren Ruß, zugeben, und zwar
entweder vor der Wärmebehandlung oder besser erst danach. Man gibt sie in Mengen zu, wie sie in der Kautschuktechnik
üblich sind. Es kann ferner erwünscht sein, den wärmebehandelten Mischungen noch größere Mengen
von Weichmachern oder eine kleine Menge einer verhältnismäßig wenig flüchtigen organischen Verbindung,
z. B. Dibutylphthalat oder Dioctylphthalat, einzuverleiben. Auch andere Stoffe, wie Farben oder Oxydationsverhütungsmittel, kann man zusetzen.
Die Gemische werden nach der erfindungsgemäßen Wärmebehandlung mit Vulkanisierungsmitteln, insbesondere
Schwefel, Weichmachern und Vulkanisationsmitteln, wie Tetramethylthiuramdisulfid, Mercaptobenzothiazol
oder 2,2'-Benzothiazyldisulfid, in der für Vulkanisierungszwecke üblichen Weise vermengt. Auch
nichtschwefelhaltige Vulkanisationsmittel können zweckmäßig sein. Durch Wärmebehandlung bei Temperaturen
zwischen 135 und 200° C wird das so behandelte Polymerisat in üblicher Weise innerhalb von 15 bis 120 Minuten
zu elastischen, kautschukartigen Produkten vulkanisiert.
Es wurde festgestellt, daß die neuen Produkte eine alle drei Bestandteile, nämlich das Mischpolymerisat, den
Ruß und den Schwefel, erfassende Einwirkung erfahren haben und daß die Mengen des zugegebenen Schwefels
und die angewandten Temperaturbereiche im umgekehrten Verhältnis zueinander stehen und in sehr engen Bereichen
liegen. Mit zu kleinen Schwefelmengen ist keine ausreichende Behandlung des Mischpolymerisates möglich,
während andererseits zu große Schwefelmengen eine Aufspaltung verursachen, bei der Schwefelwasserstoff frei wird
und minderwertige »regenerierte Kautschuke-Produkte entstehen. Obwohl Mischungen aus Isoolefin-Mehrfach-
olefin und Ruß bereits weitgehend für Luftreifenschläuche und verschiedene andere Zwecke verwendet wurden,
waren sie doch nicht für Verwendungszwecke geeignet, bei denen es auf Abriebfestigkeit ankam, z. B. für Laufflächen
von Luftreifen. Dieser Mangel wird durch die \'orliegende Erfindung behoben. Die neuen Mischungen
unterscheiden sich von den bekannten durch erhöhte Zerreißfestigkeit,erhöhte Elastizität,geringere Erwärmung
während des Biegens und bei Erschütterungen.
Bei oberflächlicher Betrachtung ähneln die Massen — mit der Ausnahme, daß sie weicher erscheinen — den
bekannten Mischungen; bei ihrer Verwendung und bei Untersuchung fallen die Unterschiede jedoch ins Auge.
Aus dem oben über das Behandlungsverfahren Gesagten ergibt sich, daß zahlreiche Mischpolymerisate nach Art
der Olefin-Diolefin-Mischpolymerisate und besonders solche mit Molekulargewichten zwischen 20 000 und
200 000 und Jodzahlen unter 50 für das vorliegende Verfahren in Frage kommen.
Die Erfindung betrifft besonders die nicht vulkanisierten, wärmebehandelten Mischpolymerisat-Schwefel-Ruß-Massen,
jedoch auch die vulkanisierten Produkte sind neu, einerlei, ob sie durch Schwefelvulkanisation
oder in bekannter Weise als Nichtschwefelvulkanisation unter Verwendung von Chinondioximen oder Dinitrosobenzol
oder deren Äquivalenten erhalten werden. In beiden Fällen ist durch die Vorbehandlung in Gegenwart
von Schwefel eine chemische Vereinigung zwischen dem Ruß und dem Mischpolymerisat durch eine Schwefelbrücke
entstanden; diese Massen kann man in bekannter Weise vulkanisieren.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung des Verfahrens; die Erfindung ist jedoch nicht auf sie
beschränkt.
Beispiel 1
Einfluß der Schwefelkonzentration
Einfluß der Schwefelkonzentration
Es wurde eine Reihe von Versuchen angestellt, um den Einfluß der Schwefelkonzentration bei der Wärmebehandlung
von Ruß und Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisaten zu untersuchen. Die auf diese Weise hergestellten
Mischungen werden in Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Mischungen für den Schwefelkonzentrationsversuch
Mischungen für den Schwefelkonzentrationsversuch
Probe Nr.
4 5
4 5
Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisat
Ofenruß
Stearinsäure
Schwefel
Zinkoxyd
Schwefel
Tetramethylthiuramdisulfid
2,2'-Benzothiazyldisulfid
100,0
50,0
0,5
0,1
5,0
2,0
1,0
1,0
2,0
1,0
1,0
Mengeirverhältnisse für die Wärmebehandlung
100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 |
50,0 | 50,0 | 50,0 | 50,0 | 50,0 | 50,0 |
0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
0,15 | 0,2 | 0,3 | 0,4 | 0,5 | 0,75 |
Mengenverhältnisse für die Vulkanisation
5,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 |
2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 |
1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
100,0
Mit den für die Wärmebehandlung angegebenen Mengenverhältnissen wurden acht Proben hergestellt. Das
hier verwendete kautschukartige Mischpolymerisat wurde aus einer Polymerisationsbeschickung von etwa 970I0
Isobutylen und 3 °/0 Isopren hergestellt; dieser Kautschuk
hatte einen Mooney-Wert von 60 bis 70 und eine Jodzahl (Wijs) von etwa 10,0. Alle Proben, außer Probe 8, wurden
in Gegenwart der verschieden angegebenen Mengen Schwefel in der Wärme behandelt. Die angegebenen
Mischungen aus Mischpolymerisat, Ruß und Stearinsäure wurden zunächst in einem Banbury-Mischer gemischt. In
allen Fällen gab man Schwefel während einer 5minutigen Knetung in einem kalten (26 bis 32° C) Laboratoriums-Walzwerk
von 15-30 cm Größe zu. Anschließend behandelte man die schwefelhaltigen Mischungen ohne die
Vulkanisationszusätze in der Wärme und knetete erneut. Die Massen wurden wiederholt abwechselnd je eine halbe
Stunde auf 165° C mit Dampf erwärmt und danach 5 Minuten bei einem Walzenabstand von 0,9 mm geknetet.
Insgesamt wurden zwölf derartige Arbeitsgänge durchgeführt. Das Produkt wird dabei immer glatter
und weicher, und die Schnittflächen werden eher schwarzglänzend als stumpf grauschwarz.
Nach Abschluß des Mischverfahrens gab man die erwähnten Vulkanisationsmittel zu und vulkanisierte die
Proben 35 Minuten lang bei 153° C.
Das dynamische Verhalten der vulkanisierten Proben 1 bis 8 wurde durch die freie Vibration einer unter Druck
stehenden zylindrischen Probe in einem Pendelprüfgerät unter Belastung untersucht, das als Yerzley-Oszillograph
bezeichnet wird. Die Dämpfungs- oder Hysteresiswirkung wird als Produkt der inneren Viskosität und der Frequenz
ausgedrückt, da in frei schwingenden Systemen die Frequenz nicht auf einem konstanten Wert gehalten werden
kann. Die absolute Dämpfungswirkung oder die als Wärme absorbierte Druckarbeit hat zu der Frequenz und
der inneren Viskosität das durch folgende Gleichung ausgedrückte Verhältnis:
60
Absolute Dämpfung = Ψη = 2 π^
Darin bedeutet
Darin bedeutet
f = Frequenz,
η = innere Viskosität,
M = Amplitude,
A = Querschnittsfläche des Probestückes,
h = Höhe des Probestücks.
M, die Amplitude, wird durch die Höhe des Gewichtes bestimmt, mit dem das Pendel belastet wird, A und h
sind Dimensionskonstanten, r\f steht also in direkter Beziehung
zu dem bei Vibration auftretenden Energieverlust. Der Dämpfungsfaktor i]f ist der inneren Viskosität
direkt und der Elastizität oder Nachgiebigkeit der vulkanisierten Probe umgekehrt proportional.
Messungen dieser ^f-Funktion wurden bei den Proben
1 bis 8 bei 50° C vorgenommen. Diese Messungen sind in Tabelle 2 aufgezeichnet.
Ebenso wurden bei den vulkanisierten Proben 1 bis Messungen der Spannung gemacht. Diese Daten sind
ebenfalls in Tabelle 2 aufgeführt.
Tabelle 2
Einfluß der Schwefelkonzentration auf die physikalischen Eigenschaften
Einfluß der Schwefelkonzentration auf die physikalischen Eigenschaften
Teile Schwefel auf 100 Teile Polymerisat
Modul (kg/cm2) bei
loo»/,,
200°/0
300°/0
400%
Zerreißfestigkeit (kg/cm2)
°/0 Dehnung
Dämpfung, r\f · lO^6 (Poisen mal
Schwingungen in der Sekunde)
Die Spannung in den Vulkanisationsprodukten steigt scharf an, wenn man den in der Wärme behandelten
Proben Schwefel zusetzt. Sie erreicht bei einem Zusatz von etwa 0,15 Teilen Schwefel unter den angegebenen
besonderen Bedingungen einen Höchstwert. Bei einer Schwefelkonzentration über 0,2 Teile sinkt der Modul
zuerst rasch und über etwa 0,3 °/0 Schwefel linear ab. Mit
den Änderungen im Spannungsverhalten gehen Veränderungen in der Elastizität des Vulkanisationsprodukts
parallel. Die Dämpfung geht bei Zusatz von Schwefel zu den in der Wärme behandelten Massen zurück und erreicht
bei 0,2 Teilen ihren Mindest wert. Zusätze von weiterem Schwefel erhöhen die Hysteresis.
— | 0,1 | 0,15 | 0,2 | 0,3 | 0,4 | 0,5 |
27,7 68,2 119,5 166,6 |
28,1 84,3 151,1 205,6 |
27,4 81,5 151,1 209,5 |
27,0 82,6 149,7 213,3 |
27,0 76,9 141,6 203,8 |
26,3 75,5 139,2 206,7 |
26,3 74,5 137,1 213,0 |
177,5 | 205,6 | 209,5 | 213,3 | 203,8 | 206,7 | 213,0 |
435 | 400 | 400 | 410 | 410 | 425 | 445 |
4,59 | 2,71 | 2,51 | 2,43 | 2,60 | 2,81 | 2,77 |
Das Nachlassen der günstigsten Eigenschaften des Vulkanisationsproduktes bei Schwefelkonzentrationen
über 0,2 Teile in den wärmebehandelten Massen ist bezeichnend.
Beispiel 2
Einfluß verschiedener Arten von Ruß
Einfluß verschiedener Arten von Ruß
Es wurden Mischungen mit mehreren verschiedenen handelsüblichen Rußarten in der Wärme behandelt.
Tabelle 3 zeigt die verschiedenen für die Versuche verwendeten Mischungen.
Tabelle 3
Mischungen mit verschiedenen Rußarten
Mischungen mit verschiedenen Rußarten
11
Probe Nr.
! 13
14
15
Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisat
Ofenruß mit hohem Modulus
Ofenruß, halb verstärkend
Gasruß, leicht verarbeitbar
Gasruß, mittelmäßig verarbeitbar . .
Thermischer Ruß, feinteilig
Thermischer Ruß, mittlere
Teilchengröße
Ofenruß, leitfähig
Ofenruß, mit hohem Abriebwiderstand
Stearinsäure
Schwefel
Zinkoxyd
Schwefel
Tetramethylthiuramdisulfid
2,2'-Benzothiazvldisulfid
100,0 50,0
0,5 0,2
5,0 2,0 1,0 1,0 Mengenverhältnisse für die Wärmebehandlung
100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 |
50,0 | 50,0 | 50,0 | 50,0 | ||
50,0 | 50,0 | ||||
0,5 0,2 |
0,5 0,2 |
0,5 0,2 |
0,5 0,2 |
0 0
"to "cn |
PP
"to "cn |
Mengenverhältnisse für die Vulkanisation
5,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 |
2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 |
1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
Die für die Wärmebehandlung benutzten Proben d. h., sie wurde nicht vorbehandelt, während die andere
wurden aus je 50 Gewichtsteilen jeder Rußart mit 100 Ge- Hälfte unter Wärmebehandlung, wie oben beschrieben,
wichtsteilen Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisat herge- zwölfmal geknetet wurde. Sämtliche bei den Vulkani-
stellt und in einem 15 · 30-cm-Walzwerk gemischt. In sationsprodukten dieser Proben erhaltenen Daten sind in
jedem Falle diente eine Hälfte der Probe zur Kontrolle, 70 Tabelle 4 angegeben.
Tabelle 4 Einfluß verschiedener Rußarten auf Vulkanisationsprodukte
10
A B
A B
11
Probe Nr.
12
A B
A B
13
A B
14
15
A | |
12,3 29,8 54,4 |
36,2 69,6 98,4 119,3 |
66,7 | 125,8 |
355 | 435 |
0,70 | 5,59 |
• 1015 | 4,56 • 107 |
Modul (kg/cm2) bei
100%
200%
300°/0.
400%
500%
600%
700%
Zerreißfestigkeit
(kg/cm2)
% Dehnung
Dämpfung, r\f ■ 10" 6
(Poisen mal Schwingungen je Sekunde)
bei 50° C
(Poisen mal Schwingungen je Sekunde)
bei 50° C
Spezifischer Widerstand Ω/cm
33,7
74,5
108,9
26,3
75,5
126,5
21,7
47,4
71,0
92,81
20,3
56,2
94,9
130,0
124,4
375
375
161,7 101,2 140,6
375 1415 I435
17,5
40,4
75,5
115,3
170,5
207,0
585
17,5
59,7
126,5
196,8
230,2
465 17,5
36,9
66,7
103,7
154,6
209,1
226,7
660
660
3,52 2,42
4,53
• 107
• 107
5,45
■ 107
■ 107
1,95 1,42
4,07
• 107
• 107
7,51
• 1014
• 1014
3,28 1,74 4,36 I 9,33 17,5
54,4
119,5
189,8
241,5
490
490
14,0
23,9
30,9
39,3
23,9
30,9
39,3
50,2
467
467
4,32 j 1,85 1,16
4,36
9,33
ΙΟ7 · ΙΟ14 · ΙΟ7 ! · ΙΟ14
12,3
28,1
47,4
66,7
28,1
47,4
66,7
14,0
26,3
37,9
37,9
!6,4 43,9
485 1360
485 1360
0,71
3,13 1,28
0,79
1,06
• 10ι;
• 10ι;
155,3 465
A Proben, keine Vorbehandlung.
B Wärme-Knetbehandlung in zwölf Arbeitsgängen
Nach dem üblichen ASTM-Verfahren wurden Daten über die Spannung und Dehnung der Vulkanisationsprodukte erhalten. Nach der Wärmebehandlung in
Gegenwart von Schwefel zeigen diese Vulkanisationprodukte erhöhte Spannungsfähigkeit. Im allgemeinen
entsteht bei wärmebehandelten Mischungen kein Verlust in der äußersten Dehnung; bei Massen, in denen Gasruß
enthalten ist, kommen jedoch geringfügige Verluste in der äußersten Dehnung vor.
Die Zerreißfestigkeit der Vulkanisationsprodukte wird durch Zusatz bestimmter Mengen Schwefel zu der Mischpolimerisat-Ruß-Masse
während der Wärmebehandlung erhöht. Der sich bei thermischen Gasruß enthaltenden
Massen zeigende Anstieg der Zerreißfestigkeit ist besonders bemerkenswert. Die Verwendung dieser thermischen
Rußarten bei Isobutylen-Diolefin-Mischpolymerisaten ergibt im allgemeinen hohe Vulkanisationselastizität. Trotz
dieser Eigenschaft ist ihre praktische Anwendbarkeit wegen der anormal niedrigen Zerreißfestigkeit sehr beschränkt.
Ihre Anwendungsmöglichkeiten können deshalb durch die für die Zerreißfestigkeit gezeigten Verbesserungen
sehr ausgedehnt werden.
Die in Tabelle 4 aufgeführten Daten zeigen die bei der Wärmebehandlung der schwefelhaltigen Massen erhaltenen
Dämpfungs- (Hysteresis-) Wirkungen. Diese verminderte
Dämpfungswirkung ist das direkte Ergebnis der verminderten inneren Viskosität der Proben.
Der Dispersionsgrad von Pigmentruß in den Polymerisaten wird im allgemeinen durch die Wärmebehandlung
mit Schwefel verbessert. Diese erhöhte Dispersionswirkung zeigt sich bei Messungen der elektrischen Leitfähigkeit.
Geringe Dispersion der Proben hat nur geringen elektrischen Widerstand zur Folge.
Verbesserte Rußteilchendispersion bringt gleichzeitig Verminderung der elektrischen Leitfähigkeit mit sich.
Gute Dispersion bedeutet hohen Widerstand. In Tabelle 4 werden die Daten gezeigt, die bei Versuchen über die
elektrischen Eigenschaften der vulkanisierten Proben erhalten wurden.
Beispiel 3
Statische Wärmebehandlung
Statische Wärmebehandlung
Es wurden Vergleichsversuche ausgeführt, bei denen Mischungen aus Ofenruß und Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisaten
mit oder ohne Schwefel in der Wärme behandelt wurden. Einzelheiten werden in Tabelle 5 gezeigt.
Tabelle 5
(Gewichtsteile)
(Gewichtsteile)
Isobutylen-Isopren-Mischpoly-
merisat
Ofenruß, halb verstärkend. ..
Stearinsäure
Schwefel
Schwefel
Tetramethylthiuramdisulfid
2,2'-Benzothiazyldisulfid . .
Zinkoxyd
2,2'-Benzothiazyldisulfid . .
Zinkoxyd
Probe Nr.
17
Mengenverhältnisse
für die
Wärmebehandlung
Wärmebehandlung
100,0
50,0
0,5
100,0
50,0
Mengenverhältnisse
für die
Vulkanisation
Vulkanisation
2,2
1,0
1,0
5,0
1,0
1,0
5,0
Die Mengen für die Wärmebehandlung wurden 0, 1J2,
1, 2, 3 und 5 Stunden lang bei 160° C ohne mechanisches Kneten erwärmt, worauf man Schwefel, Zinkoxyd und
Beschleunigungsmittel innerhalb von 5 Minuten bei 26,6 bis 32,2° C in einem Walzwerk mit einem Walzenabstand
von 1 bis 1,143 mm zugab. Die Endprodukte wurden 45 Minuten lang bei 153° C vulkanisiert.
Die Tabellen 6 und 7 zeigen die sehr guten Wirkungen, die man erhielt, wenn man Mischungen aus Ofenruß und
den Mischpolymerisaten in Gegenwart von begrenzten
909 649/433
ιϊ
Mengen Schwefel wärmebehandelte, im Vergleich mit den ohne Schwefel erhaltenen Ergebnissen.
. Bei Verlängerung der Wärmebehandlungszeit zeigt sich ein Ansteigen der Zerreißfestigkeit wie auch der Modulwerte und ein Absinken der Dämpfungswirkungen, wenn Schwefel während der Vorbehandlung zugegen ist. Ist kein Schwefel vorhanden, so werden keine derartigen Veränderungen beobachtet.
. Bei Verlängerung der Wärmebehandlungszeit zeigt sich ein Ansteigen der Zerreißfestigkeit wie auch der Modulwerte und ein Absinken der Dämpfungswirkungen, wenn Schwefel während der Vorbehandlung zugegen ist. Ist kein Schwefel vorhanden, so werden keine derartigen Veränderungen beobachtet.
Gegenversuch ohne Schwefel Wärmebehandelte Proben (Kontrolle)
Erwärmungszeit, Stunden
1 | 2 |
21,0 | 22,4 |
47,4 | 48,1 |
71,7 | 72,0 |
97,7 | 100,1 |
105,4 | 109,6 |
440 | 460 |
2,50 | 2,54 |
Modul (kg/cm2) bei
100%
200%
300%
400%
Zerreißfestigkeit (kg/cm2)
% Dehnung
Dämpfung, η f ■ 10~e (Poisen mal Schwingungen in der
Sekunde), bei 50° C
24,2
51,3
75,5
97,0
51,3
75,5
97,0
108,2
445
445
2,33
23,5
49,5
49,5
75,2
100,1
100,1
109,3
425
425
2,51
22,1
48,1
74,5
100,1
117,7 470
2,41
101,9
116,0
450
Mit Schwefel
In Gegenwart von Schwefel wärmebehandelte Proben
Erwärmungszeit, Stunden
1A I 1 2 I 3
Zerreißfestigkeit (kg/cm2)
Modul (kg/cm2) bei
100%
200%
300%
400%
% Dehnung
Dämpfung, η f ■ 10~e (Poisen mal Schwingungen in der
Sekunde), bei 50° C
111,7
24,6
52,0
75,9
96,6
52,0
75,9
96,6
465
2,37
2,37
118,5
23,9
56,2
84,3
105,8
405
2,15
2,15
128,3
23,9
60,4
92,8
123,0
405
1,95
1,95
141,3 139,9
24,6
64,6
98,7
134,2
410
1,57
1,57
24,2
63,2
101,9
139,9
400
145,8
105,4
142,3
405 1,54
Einfluß der Vulkanisationszeit auf die Eigenschaften der Vulkanisationsprodukte
Es wurde ein Versuch durchgeführt, um den Einfluß der Vulkanisationszeit auf die während der Wärmebehandlung
in Gegenwart oder in Abwesenheit von Schwefel erhaltenen Eigenschaften der Vulkanisationsprodukte zu untersuchen. Die Einzelheiten über den
Versuch werden in Tabelle 8 gezeigt.
Die Proben für die Wärmebehandlung wurden in zwölf Arbeitsgängen abwechselnd erwärmt und geknetet. Jeder
Arbeitsgang bestand aus halbstündigem Erwärmen in offenem Dampf bei 160° C und anschließendem 5minutigem
Kneten in einem gewöhnlichen Walzwerk (15 · 30cm, 0,1 bis 0,114 cm Walzenabstand bei 27 bis 32° C). Schwefel,
Zinkoxyd und die Beschleunigungsmittel wurden beim letzten Kneten zugesetzt. Die Proben 19 und 20 wurden
danach 20, 30, 45 und 70 Minuten lang bei 154° C und die Proben 21 und 22 wurden 10, 20, 40 und 80 Minuten lang
bei 150° C vulkanisiert.
Die Wirkungen bei Veränderung der Vulkanisationszeit sind aus den Tabellen 9 und 10 ersichtlich, die die
Spannungs-Dehnungs-Daten für eine Anzahl von Vergleichsproben darstellen. Teil A zeigt Daten für reguläre
Isobutylen-Isopren-
Mischpolymerisat . . .
Ofenruß, halb verstär-
Ofenruß, halb verstär-
kend
Oxydierter Ofenruß .. .
Stearinsäure
Schwefel
6o
Zinkoxyd
Schwefel
Tetramethylthiuram-
disulfid
2,2'-Benzothiazyldisulfid
Probe Nr.
19 ! 20 21
Mengenverhältnisse für die Wärmebehandlung
100,0 | 100,0 | 100,0 |
50,0 | 50,0 | 50,0 |
0,5 | 0,5 0,2 |
0,5 |
Mengenverhältnisse für die Vulkanisation"
5,0 2,0 |
5,0 2,0 |
5,0 2,0 |
1,0 | 1,0 | 1,0 |
1,0 | 1,0 | 1,0 |
Mischungen von nicht oxydiertem Ruß SRF und Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisat
ohne Schwefel. Teil B
13
zeigt die Wirkung der Wärmebehandlung der Mischung in Gegenwart von 0,2 Teilen Schwefel auf 100 Teile des
Polymerisats. Teil C wiederum zeigt den Einfluß der Wärmebehandlung auf eine Mischung aus Mischpolymerisat
und nicht oxydiertem Ofenruß. Teil D schließlich zeigt die Ergebnisse, die bei einer Wärmebehandlung
erhalten werden, wenn der zugefügte Ruß eine oxydierte Oberfläche hat.
Tabelle Einfluß unterschiedlicher Vulkanisationszeiten
A Ohne Schwefel wärmebehandelt und abermals geknetet
Modul (kg/cm2) bei
100%
200%
300%
400%
500%
Zerreißfestigkeit (kg/cm2)
% Dehnung
Vulkanisationszeit, Minuten bei 153° C
20
18,3
37,9
59,7
82,6
107,2
130,0 560
30
45
19,3 40,4 63,3 86,1 105,4
114,2 510
21,1
46,4 71,0 91,4
70
22,8 49,2 73,8
96,6 ί 94,2 420 '■
Mit Schwefel wärmebehandelt und abermals geknetet
Modul (kg/cm2) bei
100%
200%
300%
400%
500%
Zerreißfestigkeit (kg/cm2)
% Dehnung
Vulkanisationszeit, Minuten bei 153° C
20 | 30 | 45 |
14,7 | 17,5 | 19,6 |
43,2 | 49,9 | 56,9 |
81,5 | 93,5 | 101,9 |
121,2 | 130,7 | 140,6 |
155,7 | ||
168,3 | 169,7 | 158,1 |
560 | 495 | 445 |
70
21,1
66,7
108,9
144,8
144,8 400
Tabelle Einfluß unterschiedlicher Vulkanisationszeit
Mit Ofenruß, halb verstärkend, wärmebehandelt und abermals geknetet
Modul (kg/cm2) bei
100%
200%
300%
400%
500%
Zerreißfestigkeit (kg/cm2)
% Dehnung
Vulkanisationszeit, Minuten bei 15O0C
10
9,5
19,6 34,1 53,1 80,5
169,4 770
20
14,7 27,7 49,5 79,4 108,9
167,3 670
40
17,9 40,7 70,3 97,7 126,5
130,7 510
80
20,3
49,5
76,9
105,1
117,0 430
Oxydierter Ofenruß, halb verstärkend, wärmebehandelt und abermals geknetet
Modul (kg/cm2)
100%
200%
300%
400%
500%
bei
Zerreißfestigkeit
(kg/cm2)
(kg/cm2)
% Dehnung . . .
Vulkanisationszeit, Minuten bei 150° C
20
40
10,89i
29,8
63,9
111,4
155,7
194,4
610
610
13,0
31,6
77,6
126,2
183,5 550
14,0
45,3
95,2
147,2
182,1
182,1 500
105,8
154,3
164,1 430
Einfluß des Rußes bei der Wärmebehandlung
Dieser Versuch soll veranschaulichen, welche Wirkungen sich beim Vorhandensein von Ruß ergeben. Diese
Daten zeigen, daß die mit dem Mischpolymerisat und Schwefel erzielten Wärmebehandlungsergebnisse das Vorhandensein
von Ruß erfordern, um wirksam zu sein. Einzelheiten über den Versuch sind aus folgender Tabelle
11 zu ersehen.
Isobutylen - Isopren - Mischpolymerisat
Ofenruß, halb verstärkend
Stearinsäure
Schwefel
Zinkoxyd
Schwefel
Tetramethylthiuram-
disulfid
2,2'-Benzothiazyldisulfid . .
27
Probe Nr.
28
Mengenverhältnisse für die Wärmebehandlung
100,0 0,5
100,0
0,5 0,2
100,0 50,0 0,5 0,2
Mengenverhältnisse für die Vulkanisation
5,0 2,0
1,0 1,0
5,0 2,0
1,0 1,0
Die für die Wärmebehandlung bestimmten Mengen wurden auf die gleiche wie oben im Beispiel 4 beschriebene
Weise in zwölf Arbeitsgängen durch Erwärmen und Kneten behandelt. Die Proben wurden bei 152,7° C
45 Minuten lang vulkanisiert.
Die Wirkungen der Wärmebehandlungen auf die Polymerisate allein, auf Gemische von Polymerisat und
Schwefel sowie solche aus Polymerisat, Schwefel und Ruß, werden in Tabelle 12 gezeigt.
Einfluß des Rußes
Wärmebehandelt und erneut geknetet
Modul (kg/cm2) bei 100 % |
27 | Probe Nr 28 |
29 | |
65 | 200 % | 23,2 47 1 |
22,8 49 2 |
24,2 67 1 |
300 % | 69,2 89,2 |
74,5 94,9 |
108,9 147,6 |
|
400% | ||||
70 | ||||
Fortsetzung | Tabelle | 12 | 29 |
27 | Probe Nr 28 |
154,6 430 1,56 |
|
Zerreißfestigkeit (kg/cm2) °/0 Dehnung Dämpfung, r\f · 10^6 (Poisen mal Schwingungen in der Sekunde), bei 50° C |
97,0 440 2,37 |
108,9 480 2,00 |
|
Probe Nr. 27 .... Polymerisat allein. Probe Nr. 28 .... Polymerisat und Schwefel.
Probe Nr. 29 Polymerisat, Schwefel und Ruß.
Die über die Dämpfungswirkungen erhaltenen Daten zeigen ebenfalls, daß Ruß notwendig ist, um beim Wärmebehandlungsverfahren
die günstigsten Ergebnisse zu erzielen.
Beispiel 6
Wärmebehandlung im Banbury-Mischer
Die folgenden, in Tabelle 13 aufgeführten Grundmischungen wurden im Banbury-Mischer unter Verwendung
eines Mischfaktors 17 "kalt« gemischt.
31
Probe Xr.
32
32
33
34
Isobutylen-Isopren-Mischpolymerisat Gasruß mittlerer Verarbeitbarkeit . .
Stearinsäure
Schwefel
Zinkoxyd
Schwefel
Tetramethylthiuramdisulfid
2,2'-Benzothiazyldisulfid
Mengenverhältnisse für die Wärmebehandlung
100,0 100,0 ! 100,0 ; 100,0 ! 100,0
50,0 50,0 ! 50,0 ! 50,0 50,0
0,5 0,5 0,5 j 0,5 0,5
0,1 ! 0,3 0,5
5,0
2,0
1,0
1,0
2,0
1,0
1,0
0,5
Mengenverhältnisse für die Vulkanisation
j 5,0 5,0 5,0
■ 2,0 2,0 2,0
1,0 1,0 1,0
1,0 1,0 ! 1,0
Für dieses Verfahren wurde der Banbury-Mischer mit Wasser gut gekühlt. Man knetete das Polymerisat
2 Minuten lang und gab danach die Hälfte des Rußes zu. Die Gesamtbeschickung aus Ruß, Schwefel und Stearinsäure
war 2 Minuten nach dem ersten Einsatz von Ruß im Mischer. Die Kipptemperaturen lagen alle um etwa
6O0C.
Für die Wärmebehandlung leitete man Dampf in den Banbury-Mischer und knetete jede der Mischungen
30 Minuten lang durch, wobei die Temperatur bis auf etwa 200° C anstieg.
Jede der beiden Grundmischungen wurde sowohl vor
/Reihe A) wie auch nach der Banbury-Wärmebehandlung ^Reihe B) nach dem in Tabelle 8 gezeigten Rezept
jertiggemischt. Die Vulkanisationsmittel gab man in .edem Fall auf einem 15-30 cm großen Walzwerk mit
einem Walzenabstand von 0,1 bis 0,114 cm bei 27 bis 320C
innerhalb von 5 Minuten zu. Anschließend wurden die Mischungen 20 Minuten lang bei 153° C vulkanisiert.
Die bei der Untersuchung dieser Vulkanisationsprodukte
erhaltenen Daten sind in Tabelle 14 aufgeführt. Aus dieser Tabelle kann man ersehen, daß die Zugabe von Schwefel
während der Wärmebehandlung im Banbury-Mischer höchst erwünschte Verbesserungen der Eigenschaften des
Mischpolymerisats verursacht. Bei Verwendung von Schwefel sind die Moduli höher und die innere Viskosität
niedriger. Bei Zusatz einer Schwefelmenge von 0,3 % und mehr ist eine Vulkanisation zu verzeichnen, die später
bei der Wärmebehandlung im Banbury-Mischer wieder zerstört wird, mit dem Ergebnis, daß ein regeneriertes
Produkt entsteht. Die physikalischen Eigenschaften sind schlechter als bei allen regenerierten Kautschuken.
31 A
Mischung Xr.
I 32 A
33 A
34 A
Teile Schwefel auf 100 Teile des
Polymerisats
Polymerisats
Modul (kg/cm2) bei
100%
300%
400%
500%
600%
Zerreißfestigkeit (kg/cm2)
°/0 Dehnung
Dämpfung, r]f-lQ-6 (Poisen
Sekunde), bei 50° C
Sekunde), bei 50° C
Ohne ( Wärmebehandlung hergestellt
mal Schwingungen je 0,0
17,5
33,3
60,1
93,5
135,6
180,6
220,4
695
695
4,42
0,05
19,6
36,5
66,0
104,4
149,4
193,0
221,8
675
675
3,86
0,1
19,3
40,0
70,3
110,3
154,6
200,7
227,4
680
680
3,38
0,3
19,3
39,3
69,9
107,5
151,1
197,2
227,1 685
4,25
0,5
19,3
42,5
75,2
115,6
161,3
208,1
226,7 650
4,77
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung vo ι vulkanisierten
kautschukartigen synthetischen Isoolefm-Mehrfacholefm-Mischpolymerisaten
mit verbesserten Bruchfestigkeits- und Elastizitätseigenschafte α durch Zusammenmischen
von Ruß mit den Kautschukmassen
■ ■ . 909 649/433
und anschließende Wärmebehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß man das feste Isoolefm-Mehrfacholefm-Mischpolymerisat
außer mit dem Ruß noch mit 0,1 bis l°/0 Schwefel, Selen oder Tellur oder einer
Verbindung vermischt, die diese Elemente bei erhöhter Temperatur abgibt, woran sich die Temperaturbehandlung,
dann, wie üblich, der Zusatz von Vulkanisiermitteln, eine nochmalige Durchmischung sowie die
Verformung und Vulkanisation anschließt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturbehandlung nach Zumischung
des Rußes und Schwefels, Selens oder Tellurs bei über 120° C, vorzugsweise zwischen 120
und 230° C, vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturbehandlung wenige
Minuten bis wenige Stunden lang, vorzugsweise 0,5
bis 7 Stunden lang, im umgekehrten Verhältnis zur angewandten Temperatur von z. B. 120 bis 230° C,
durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturbehandlung 10
bis 60 Minuten lang bei gleichzeitigem Kneten erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ruß verwendet wird, der
an der Oberfläche frei von Sauerstoff ist.
In Betracht gezogene Druckschriften :
Britische Patentschriften Nr. 536 876, 563 992;
USA.-Patentschriften Nr. 2118 601, 2 239 659, 2 392 590, 427 514, 2 458 843, 2 494 766, 2 510 808, 2 557 642, 2 561 239;
Britische Patentschriften Nr. 536 876, 563 992;
USA.-Patentschriften Nr. 2118 601, 2 239 659, 2 392 590, 427 514, 2 458 843, 2 494 766, 2 510 808, 2 557 642, 2 561 239;
Industrial and Engineering Chemistry, Bd. 43, Heft 2, S. 430ff. (1951).
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