DE1069157B - Auftragwalzenlagerung für Druckmaschinen - Google Patents
Auftragwalzenlagerung für DruckmaschinenInfo
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- DE1069157B DE1069157B DENDAT1069157D DE1069157DA DE1069157B DE 1069157 B DE1069157 B DE 1069157B DE NDAT1069157 D DENDAT1069157 D DE NDAT1069157D DE 1069157D A DE1069157D A DE 1069157DA DE 1069157 B DE1069157 B DE 1069157B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/30—Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
- B41F31/301—Devices for tripping and adjusting form rollers
Landscapes
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
Bei Auftragwalzenlagerungen von Druckmaschinen ist es bekannt, für jeden Lagerkörper der Walze ein
Andrückelement anzuordnen, das die Walze sowohl mit dem dazugehörigen Reiber als auch gleichzeitig
mit dem Formzylinder in Berührung hält. Derartige Lagerungen haben den Vorteil, daß besondere Führungen
für die Lagerkörper nicht erforderlich sind und daß es auch nicht notwendig ist, den Achsabstand
zwischen Walze und Reiber bzw. Formzylinder mittels Schrauben od. dgl. exakt einzustellen. Lediglich bei
Bogendruckmaschinen muß verhindert werden, daß beim Durchgang des Formzylinderkanals die Auftragwalzen
in den Kanal einfallen, und es sind für diesen Zweck entsprechende Anschläge vorgesehen.
Solche Lagerungen sind einfach in ihrem Aufbau und somit billig. Sie besitzen jedoch den großen Nachteil,
daß sich jede Unruhe zwischen Walze und Druckform auch auf die Berührungszone zwischen Walze
und Reiber auswirkt und umgekehrt. Die in einer Richtung wirkende Kraft des Andrückelementes, meistens
eines federbelasteten Hebels, der mit einer Fläche gegen das Walzenlager drückt, wird am Lagerkörper
in zwei Komponenten zerlegt, von denen die eine in Richtung des Reibers und die andere in Richtung
des Formzylinders verläuft. Da diese drei Kräfte in gegenseitigem Gleichgewicht stehen, wirkt sich jede
von außen kommende Änderung der einen Komponente auf die andere aus. Besonders nachteilig tritt
dies bei Bogendruckmaschinen in Erscheinung, wenn während des Durchgangs des Kanals von Seiten der
Platte kein Druck auf die Auftragwalze ausgeübt wird und die Walzenlagerkörper sich auf den vorerwähnten
Anschlägen abstützen. Dies ergibt zwangläufig eine Verringerung des Achsabstandes zwischen
Auftragwalze und Formzylinder und damit eine Relativbewegung zwischen Lagerkörper und Andrückelement,
die in der Berührungszone zwischen Auftragwalze und Reiber einen Markierungsstreifen erzeugt,
der sich bei der weiteren Drehung der Walze als Walzenstreifen auf das Druckbild überträgt.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch die Anordnung von zwei kraftschlüssig wirkenden Andrückelementen
für jeden Walzenlagerkörper, von denen das eine die Walze in Richtung des Reibers und
das andere in Richtung des Formzylinders andrückt. Änderungen im Achsabstand zwischen Auftragwalze
und Formzylinder, wie sie insbesondere bei Bogendruckmaschinen beim Durchgang der beiden Kanalkanten
sowie bei unrunden Walzen eintreten, können sich auf den Achsabstand zwischen Auftragwalze
und Reiber nicht mehr auswirken und besonders dann, wenn die Andrückelemente mit Flächen versehen sind,
die sich derart an den Lagerkörper anlegen, daß eine Verschiebung des Lagerkörpers entlang der Fläche
Auftragwalzenlagerung
für Druckmaschinen
für Druckmaschinen
Anmelder:
Roland Offsetmaschinenfabrik
Faber & Schleicher Aktiengesellschaft,
Offenbach/M., Christian-Pless-Str. 6-30
Faber & Schleicher Aktiengesellschaft,
Offenbach/M., Christian-Pless-Str. 6-30
Werner Koch, Offenbach/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
keine Änderung in der absoluten Lage des Andrückelementes erzeugt. Die Anlagefläche jedes Andrückelementes
wird deswegen vorzugsweise als Teil der Mantelfläche eines Zylinders ausgebildet, dessen Achse mit
der Achse des dazugehörigen Reibers bzw. des Formzylinders zusammenfällt. Die Vorteile der bekannten,
nicht zwangläufigen Walzenlagerhalterungen der einfache
und billige Aufbau sowie das leichte Herausnehmen und Einlegen der Walzen in die Maschine
werden beibehalten, die Nachteile dieser Konstruktionen jedoch vermieden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die auf der Innenseite des Maschinengestells angeordnete Walzenlagerung in der Ansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht.
Der Formzylinder 1 sowie die Reibwalze 2 sind in der Seitenwand 3 einer Druckmaschine drehbar gelagert.
Die Auf tragwalze 4 trägt auf ihrem Achsschenkel zwei Wälzlager 5^ 6 und wird über diese
mittels des Andrückhebels 7 in Richtung des Formzylinders 1 und mittels des Andrückhebels 8 in Richtung
der Reibwalze 2 angedrückt. Hierbei steht der Hebel 7 mit dem Lager 5 und der Hebel 8 mit dem Lager 6 in
Berührung, so daß eine Bewegung des Lagers 6 entlang der Anlagefläche des Hebels 8 beim Durchgang der
Zylinderlücke an dem Berührungspunkt des Lagers 5 mit dem Hebel 7 nichts ändert. Die beiden Lager können
sich beim Springen der Walzen relativ zueinander verdrehen, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.
Der Hebel 7 ist auf dem Bolzen 9 drehbar gelagert und wird mittels Zugfeder 10 im Uhrzeigersinn verdreht.
Die Spannung der Feder 10 kann mit der Mutter 11 verändert werden, wobei die Kontermutter
909 649/71
12 die eingestellte Stellung sichert. Ein Anschlagstift
13 begrenzt die Verdrehung des Hebels 7. Eine Zugfeder 14 verdreht den auf dem Bolzen 15 gelagerten
Hebel 8 entgegen dem Uhrzeigersinn, ein Stift 16 dient als Anschlag. Zum Einstellen der Walze 4 gegenüber
dem Formzylinder 1 ist ein Hebel 17 angeordnet, der am einen Ende einer im Ständer 3 drehbar
gelagerten Welle 18 befestigt ist, deren anderes Ende den zweiarmigen Hebel 19 trägt. Eine leichte Feder 20
hält den Hebel 17 mit dem Wälzlager 5 in Berührung, ίο so daß jede Bewegung der innerhalb der Seitenwände
gelagerten Walze 4 an der Ständeraußenseite leicht kontrollierbar ist. Während des Durchgangs des Kanals
des Formzylinders 1 stützt sich der Hebel 19 mittels des Anschlagbolzens 21 auf der Stellschraube
22 ab, die an dem einen Arm des Winkelhebels 23 angeordnet ist und mit der Mutter 24 gesichert wird.
Der Winkelhebel 23 ist auf dem Bolzen 25 drehbar gelagert und wird von der Feder 26 im Uhrzeigersinn
verdreht, wobei sich eine Rolle 27 auf dem Nocken 28 abstützt, der auf der Welle 29 befestigt ist. Soll beim
Abstellen der Maschine die Auftragwalze 4 von der Druckform abgehoben werden, so wird durch Verdrehen
des Nockens 28 der Winkelhebel 23 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Auftragwalzenlagerung für Druckmaschinen, bei der die Auftragwalze auf jeder Seite der Maschine in Lagerkörpern gehalten ist und kraftschlüssig sowohl an den Formzylinder als auch an den Reiber angedrückt wird, gekennzeichnet durch zwei kraftschlüssig, jedoch unabhängig voneinander wirkende Andrückelemente (7, 8) für jeden Walzenlagerkörper, von denen das eine die Walze (4) in Richtung des Formzylinders (1) und das andere in Richtung des Reibers (2) andrückt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 382 685.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©909 649/71 11.59
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1069157B true DE1069157B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594354
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1069157D Pending DE1069157B (de) | Auftragwalzenlagerung für Druckmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1069157B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0090179A1 (de) * | 1982-03-26 | 1983-10-05 | M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Verhindern von Walzenstreifen an Walzwerken einer Druckmaschine |
EP0600230A1 (de) * | 1992-12-02 | 1994-06-08 | MAN Roland Druckmaschinen AG | Walzenlagerung |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE382685C (de) * | 1923-10-05 | Faber & Schleicher Akt Ges | Federnde Lagerung fuer die von einer gemeinschaftlichen Verreibwalze gespeisten Feucht- oder Farbwalzen an lithographischen Rotationsdruckmaschinen |
-
0
- DE DENDAT1069157D patent/DE1069157B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE382685C (de) * | 1923-10-05 | Faber & Schleicher Akt Ges | Federnde Lagerung fuer die von einer gemeinschaftlichen Verreibwalze gespeisten Feucht- oder Farbwalzen an lithographischen Rotationsdruckmaschinen |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0090179A1 (de) * | 1982-03-26 | 1983-10-05 | M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Verhindern von Walzenstreifen an Walzwerken einer Druckmaschine |
EP0600230A1 (de) * | 1992-12-02 | 1994-06-08 | MAN Roland Druckmaschinen AG | Walzenlagerung |
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