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DE1068728B - M1H einer Rotationsdruckmaschine kombinierte Falzvorrichtung - Google Patents

M1H einer Rotationsdruckmaschine kombinierte Falzvorrichtung

Info

Publication number
DE1068728B
DE1068728B DENDAT1068728D DE1068728DA DE1068728B DE 1068728 B DE1068728 B DE 1068728B DE NDAT1068728 D DENDAT1068728 D DE NDAT1068728D DE 1068728D A DE1068728D A DE 1068728DA DE 1068728 B DE1068728 B DE 1068728B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
end plates
folding
crank
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068728D
Other languages
English (en)
Inventor
Bristol Alfred James Jones und William Henry Miles (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
2019 S&H Ltd
Original Assignee
Strachan and Henshaw Ltd
Publication date
Publication of DE1068728B publication Critical patent/DE1068728B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/16Rotary folders
    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
    • B65H45/166Rotary folders with folding jaw cylinders having an adjustable circumference
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/16Rotary folders
    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
    • B65H45/168Rotary folders with folding jaw cylinders having changeable mode of operation

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Mit einer Rotationsdruckmaschine kombinierte Falzvorrichtung Die Erfindung betrifft eine mit einer Rotationsdruckmaschine kombinierte Falzvorrichtung mit einer Primärwalze veränderlichen Durchmessers und bezweckt, den Walzendurchmesser über einen gegenüber dem Verstellbereich bekannter Walzen großen Bereich verstellen zu können, so daß die Geschwindigkeit der einen Maschinenteil verlassenden Papierbahn vor Eintritt in einen anderen Maschinenteil erheblich verringert oder vergrößert werden kann.
  • Walzen mit veränderlichem Durchmesser für Druck-oder Falzmaschinen sind an sich bekannt, jedoch hatte dies auf die Betriebsweise der Maschine keinen Einfluß, sondern diente nur dem Zweck, kleine Durchmesseränderungen infolge Abnutzung oder infolge der Streckung der Papierbahn auszugleichen.
  • Gemäß der Erfindung sind auf der Welle der aus mehreren Segmentstücken bestehenden Primärwalze mit ihr drehbare, mit radialen Nuten versehene Endplatten befestigt, wobei die Segmentstücke mit Ansätzen in den Nuten gleiten und auf der Welle zwei Schneckenklauen vorgesehen sind, die derart mit auf den Ansätzen befestigten Schneckenklauen im Eingriff stehen, daß bei Drehung der erstgenannten Schneckenklauen die Ansätze und die Segmentstücke radial zur Wellenachse bewegt werden.
  • Beispielsweise wird der Primärwalze einer Falzmaschine die bedruckte Papierbahn aus der Druckmaschine zugeleitet und liefert der Falzeinrichtung der Falzmaschine die von der Papierbahn abgeschnittenen Teile. Wenn die Geschwindigkeit, mit der die Bahn aus der Druckmaschine ankommt, veränderlich ist (z. B. wenn größere oder kleinere Blätter gedruckt werden), dient die erfindungsmäßige Ausbildung dazu, die Geschwindigkeit der abgeschnittenen Teile auf einen bestimmten Wert einzuregeln, bevor diese zur Falzeinrichtung gelangen.
  • Die Länge des Papierstoßes oder der Papierbahn ändert sich, je nachdem, was hergestellt wird. Daher müssen Einrichtungen derFalzvorrichtung vorgeschaltet werden, um einen Gleichlauf der Geschwindigkeiten der Papierbahn und der Falzeinrichtung zu erreichen.
  • Bei bekannten Einrichtungen zur Regelung der Geschwindigkeit der Papierbahn wird die Papierbahn für den Buchdruck in einzelne Längen geschnitten, wenn sie die Druckeinrichtung verlassen hat. Jede abgeschnittene Länge der Papierbahn wird dann so beschleunigt, daß ihre Geschwindigkeit mit derjenigen Geschwindigkeit übereinstimmt, mit der die Teile der Falzwalze zugeführt werden müssen, derart, daß die Geschwindigkeiten übereinstimmen, wenn die Länge der Papierbahn von dem Falzzylinder erfaßt wird.
  • Diese bekannten Vorrichtungen für den Gleichlauf der Geschwindigkeiten haben den der Erfindung gemäß vermiedenen Nachteil, daß sie die abgeschnittene Länge der Papierbahn so sehr beschleunigen, daß die Länge zum Falzzylinder gestoßen wird und man dadurch die Führungskante der Länge nicht unter der erforderlichen Kontrolle hat.
  • Man könnte auch für die gewünschte Abstimmung zwischen den Druckvorrichtungen und den Falzvorrichtungen in die Falzvorrichtung eine neue Primärwalze von geeignetem Durchmesser einbringen. Dies ist aber sehr unbequem und zeitraubend, und es wäre erforderlich, eine größere Menge von Walzen verschiedenen Durchmessers auf Lager zu halten Die Erfindung ergibt eine wesentlich zweckdienlichereEinrichtung für auf verschiedenePapierformate einstellbare Zylinderschneid- und Falzvorrichtungen, bei der die Umfangsgeschwindigkeit bei praktisch allen Herstellungsgrößen synchron mit der Geschwindigkeit der von der Druckmaschine gelieferten Bahn ist, ohne daß Gleichlaufeinrichtungen erforderlich sind, welche während des Laufens der Maschine arbeiten.
  • Ein Ausführungsbeispiel für eine Primärwalze regelbaren Durchmessers für eine Falzmaschine für verschiedene Papierformate gemäß der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Fig. 1 zeigt vorwiegend schematisch das Zusammenwirken zwischen der Primärwalze einer sekundären Falzwalze und einer rotierenden Schneideeinrichtung; Fig. 2 und 3 zeigen in Achsrichtung Ansichten der Primärwalze teilweise geschnitten. Es sind nur die Flächenstücke und die Tragkörper dargestellt. Fig. 2 zeigt die Walze in der Stellung kleinsten Durchmessers, während Fig. 3 die Walze bei größer eingestelltem Durchmesser zeigt; Fig. 4 ist eine Ansicht der Primärwalze und der umlaufenden Schneideinrichtung; Fig. 5 und die Fortsetzung der Fig. 5 zeigen einen Längsschnitt durch die Primärwalze entsprechend der Linie V-V der Fig. 4; Fig. 6 ist eine Teilansicht, gesehen in der Richtung des Pfeiles VI der Fig. 5; Fig.7 ist eine Teilansicht der Primärwalze, teilweise geschnitten, gesehen in der Richtung des Pfeiles VII der Fig. 5; Fig.8 zeigt Teile der Primärwalze, teilweise geschnitten, gesehen in der Richtung des Pfeiles VIII der Fig. 4; Fig. 9 ist eine Ansicht der Primärwalze, und es sind hier nur einzelne Teile dargestellt, während die anderen Teile aus Gründen der Übersicht fortgelassen sind.
  • Die Primärwalze 11 arbeitet mit einer umlaufenden Schneideinrichtung 12 und mit einer sekundären Falzwalze 13 zusammen (Fig. 1). Die sekundäre Falzwalze 13 hat einen festen Durchmesser, und ihre Achse liegt gegenüber der übrigen, nicht dargestellten Falzeinrichtung fest. Die Primärwalze 11 hat einen regelbaren Durchmesser und kann der Achse der Walze 13 genähert oder von ihr entfernt werden, um so die Änderungen des Durchmessers der Walze 11 auszugleichen.
  • Auf diese Weise haben die gegenüberliegenden Teile auf dem Umfang der beiden Walzen immer den richtigen Abstand voneinander. Die umlaufende Schneidwalze 12 besitzt ein Messer 14 und kann so angeordnet werden, daß der radiale Abstand der Schneidkante des Messers von der Achse der Vorrichtung immer in einem festen Verhältnis zu dem Radius der Primärwalze 11 steht. In dem dargestellten Beispiel beträgt dieses Verhältnis 1 zu 3. Die Schneideinrichtung kann der Achse der Primärwalze 11 genähert oder von ihr entfernt werden. Hierdurch kann man die Änderungen des Durchmessers der Walze 11 und des Abstandes des Messers 14 so ausgleichen, daß sie immer eine bestimmte Lage gegeneinander haben und das Messer 14 mit entsprechenden Einrichtungen auf der Walze 11 zusammenwirken kann, um die Papierbahn 15 zu schneiden. Die genannte Bewegung der Walze 11 und der Schneideinrichtung 12 kann durch eine Spindel 16 bewirkt werden, welche zwei verschiedene Gewinde 17 und 18 besitzt. Die Gewinde können verschiedene Teilungen haben. Das Gewinde 17 führt eine Mutter 19 an dem Führungsstück20 der Schneideinrichtung 12, während das Gewinde 18 eine Mutter 21 an dem Führungsstück 22 der Walze 11 führt. Das Verhältnis zwischen den Teilungen der Gewinde 17 und 18 ist so gewählt, daß, wenn die Achse der Walze 11 durch Drehen der Spindel 16 der Achse der sekundären Walze 13 genähert oder von ihr entfernt wird, um die relativen Stellungen durch Änderung des Durchmessers der Walze 11 zu regeln, die Achse der Schneideinrichtung 12 ebenfalls um den richtigen Betrag der Achse der Walze 11 genähert und entfernt wird, um so das Messer 14 und den Umfang der Walze 11 stets in richtiger Lage zu halten.
  • Die PapierbahnlS kann auch aus einer Zahl von z. B. zwei oder vier Streifen 34 bestehen, welche einzeln aus der Druckeinrichtung kommen und übereinanderliegend der Walze 11 zugeführt werden. Aus der Sammelvorrichtung 23 wird die Papierbahn der Walze 11 auf einer Tangente zugeführt, welche an der Walze 11 an der Berührungsstelle der Walze mit dem Messer 14 anliegt. Die Sammeleinrichtung23 kann in ihrem Rahmen 24 so verstellt werden, daß diese Richtung der Zuführung erhalten bleibt, wenn der Durchmesser der Walze 11 geändert wirct Die Primärwalze 11 hat eine Welle25, auf der in einem bestimmten Abstand zwei Endspalten 26 und 27 angeordnet sind. Diese Endplatten sind axial verschieblich und so mit Paßfedern gehalten, daß sie mit der Welle umlaufen, wobei jede Platte mit sechs in gleichen Winkeln angeordneten radialen Nuten 28 versehen ist.
  • Zwei Gruppen von Tragkörpern sind an jedem Ende der Walze vorgesehen. Die Tragkörper 29 der ersten Gruppe wechseln sich am Umfang der Platten 26 und 27 mit Tragkörpern der zweiten Gruppe ab. Jeder Tragkörper 29 und 30 besitzt eine Nabe mit einer Gleitbahn 31, die in einer Nut 28 so beweglich ist, daß die Tragkörper gegenüber der Achse der Welle 25 radial verschieblich sind.
  • Die Walze 11 besitzt weiter zwei Gruppen von Flächenstücken, welche den Umfang des Zylinders zwischen den beiden Endplatten 26 und 27 bilden. Die Flächenstücke 32 der ersten Gruppe wechseln sich am Umfang der Walze mit Flächenstücken 33 der zweiten Gruppe ab. Jedes Flächenstück32 der ersten Gruppe ist an seinem Ende mit einem Tragkörper 29 an einer der Platten 26 oder 27 befestigt. Ebenso ist jedes Flächenstück33 der zweiten Gruppe am Ende an einem Tragkörper 30 an einer der Platten 26 oder 27 befestigt. Die Flächenstücke 32 sind an ihren Tragkörpern 29 befestigt und können bei der Uberholung oder Wartung der Maschine von ihren Tragkörpern entfernt werden. Die Flächenstücke 33 der zweiten Gruppe sind an ihren Tragkörpern 30 so befestigt, z. B. durch Stiftschrauben, daß sie leicht auswechselbar sind.
  • Die in Umfangsrichtung weisenden Kanten 35 der Flächenstücke 33 der zweiten Gruppe überlappen die gegenüberliegenden Kanten 36 der Flächenstücke 32 der ersten Gruppe (Fig. 2 und 3). Die überlappenden Teile der Flächenstücke 33 der zweiten Gruppe haben nach innen gerichtete Planflächen37, welche in Flächenberührung mit nach außen gerichteten Planflächen 38 auf denAußenseiten der Flächenstücke 32 der ersten Gruppe stehen, wenn die Walze mit einem besonderen Satz von Flächenstücken 33 der zweiten Gruppe auf den kleinsten Durchmesser eingestellt ist (Fig. 2). Die Abmessungen sind so gehalten, daß, unabhängig von der radialen Einstellung der Flächenstücke, die Flächenstücke33 der zweiten Gruppe stets die Flächenstücke 32 der ersten Gruppe etwas überlappen (Fig. 3), wobei die Walze eine praktisch ebene zylindrische Oberfläche hat.
  • Es kann jede beliebige Mehrzahl vonFlächenstücken in jeder Gruppe gewählt werden, wobei die Zahl der Flächenstücke der Gruppen übereinstimmt, doch haben Versuche ergeben, daß es günstig ist, drei Flächenstücke für jede Gruppe, insgesamt also sechs, vorzusehen. Eine solche Anordnung erlaubt in einfacher Weise, die Primärwalze für drei auf dem Umfang der Walze folgende Stücke der Papierbahn dadurch einzurichten, daß die Umfangslänge der Walze durch radiale Verschiebung der Flächenstücke so lange geändert wird, bis die Umfangslänge den drei Stücken der Papierbahn entspricht. Die Walze ist mit Greifern versehen, welche geeignet sind, die Führungskante eines Stoßes von Blättern zu ergreifen. Weiter besitzt sie Schneidwerkzeuge, welchemit dem umlaufendenTrennmesser 14 zusammenwirken, um die Papierbahn unmittelbar vor den Greifern so zu schneiden, daß eine Schleppkante an einem Stoß von Blättern entsteht und eine Führungskante am nächsten Stoß. Weiter besitzt sie Falzkanten, welche geeignet sind, einen Stoß von Blättern quer zur Linie, die vorzugsweise in der Mitte zwischen denFührungskanten und Schleppkanten liegt, so von derPrimärwalze wegzudrücken, daß dieserStoß von den Greifern in dem Sekundär-Falzzylinder erfaßt wird.
  • Ein Satz von unteren und oberen Greifern 39 bzw.
  • 40 und ein Schneidelement 41 sind auf jedem Flächenstück 32 der ersten Gruppe angeordnet, während eine Falzkante42 mit jedem Flächenstück33 der zweiten Gruppe verbunden ist. Da nur ein Trennmesser 14 in der Schneidvorrichtung 12 vorgesehen ist und dies Trennmesser 14 mit allen drei Schneidelementen 41 auf der sich drehendenWalze 11 zusammenwirkt, dreht sich die Schneidvorrichtung 12 dreimal bei jeder Umdrehung der Primärwalze 11. Wenn die Primärwalze in der unten beschriebenen Weise so eingestellt wird, daß ihre Umfangslänge gleich der Länge dreier Papierstöße ist, wird der radiale Abstand der Schneidkante des Trennmessers 14 von der Achse der Schneidvorrichtung 12 auch so eingestellt, daß das Trennmesser immer genau mit den Schneidelementen zusammenwirkt.
  • Die Umfangslänge der Primärwalze 11 wird in der Weise eingestellt, daß man alle Tragkörper 29 und 30 in radialer Richtung auf den Endplatten 26 und 27 gleichzeitig auswärts oder einwärts bewegt. Ein Satz der Flächenstücke 33 der zweiten Gruppe kann z. B. so ausgelegt sein, daß man damit jedes Flächenstück einen halben Zoll in radialer Richtung bewegen kann, also den Durchmesser der Walze um ein Zoll vergrößern kann. Will man den Durchmesser der Walze 11 mehr als z. B. ein Zoll vergrößern, so wird ein Satz größerer Flächenstücke33 der zweiten Gruppe auf die Tragkörper 30 aufgebracht.
  • Die Radialbewegung der Tragkörper 29 und 30 und der Flächenstücke 32 und 33 gegenüber den Endplatten 26 und 27 wird in folgender Weise erreicht: Eine Muffe43 ist drehbar und axial verschieblich auf der Welle 25 zwischen den Endplatten 26 und 27 angeordnet. Sie trägt auf jedem Ende einen ringförmigen Ansatz mit Spiralgewinde oder eine Spirale 44.
  • Jeder Tragkörper 29 und 30 trägt einen Ansatz mit Spiralgewinde oder Spiralklotz 45. Alle Spiralklötze 45 auf den Tragkörpern 29 und 30 auf der einen Endplatte 26 kämmen mit der Spirale 44 auf dem einen Ende der Muffe43, und ebenso kämmen alle Spiralklötze 45 auf den Tragkörpern 29 und 30 auf der anderen Endplatte 27 mit der anderen Spirale 44. Wenn die Muffe43 und die Spiralen44 gegenüber der Welle 25 verdreht werden, bewegen die Spiralbahnen der im Eingriff stehenden Spirale44 und der Spiralklötze 45 die Tragkörper 29 und 30 in radialer Richtung gegenüber der Welle 25 und den Endplatten 26 und 27. Die Drehung der Muffe43 gegenüber der Welle 25 erfolgt durch eine Spindel 46, welche drehbar in der Endplatte 26 angeordnet ist und welche auf ihrem inneren Ende mit einem Kammrad 47 versehen ist, das mit einer Verzahnung48 auf einer der Spiralen44 zusammenarbeitet. Das äußere Ende 49 der Spindel 46 ist so ausgeführt, daß man mit einem passenden Schlüssel die Spindel mit der Hand drehen kann.
  • Wenn die radiale Einstellung der Flächenstücke 32 und 33 und ihrer Tragkörper 29 und 30 beendet ist, werden sie in dieser Stellung so arretiert, daß sie keine radiale Bewegung mehr ausführen können. Die Arretierung wird dadurch erreicht, daß man die Muffe 43 und die Spirale 44 gegenüber der Welle 25 und den Endplatten 26 und 27 gegen Drehung sichert.
  • Die Endplatten 26 und 27 sind auf der Welle 25 über Paß federn 50 axial beweglich, und die Endplatte 27 stößt gegen einen Ringansatz 51 auf der Welle 25.
  • Die Endplatte 26 besitzt außen eine Nabe 52. Ein Ab- schluß ring 53 sitzt drehbar auf der Welle 25 und stößt gegen einen anderen Ringansatz auf der Welle 25. Der Abschluß ring 53 ist auf die Nabe52 an der Stelle 55 aufgeschraubt und besitzt ein Schneckengewinde 56, das voll einer nicht dargestellten Schnecke angetrieben wird, die mit der Hand gedreht wird, um den Abschluß ring 53 zu drehen.
  • Wenn der Abschluß ring 53 gedreht wird, sorgt die Gewindeanordnung 55 zwischen dem Abschluß ring 53 und der Endplatte 26 zusammen mit dem axialen Widerlager desAbschlußringes mit dem Ringansatz 54 dafür, daß die Endplatte 26 entlang der Welle 25 in Richtung auf die Endplatte27 bewegt wird. Da die axiale Bewegung der Endplatte27 durch den Ringansatz 51 begrenzt ist, ist die ganze Anordnung aus Muffe 43, Spiralen 44, Spiralklötze 45, Tragkörper 29 und 30 und Endplatten 26 und 27 durch Reibungskräfte gegenseitig festgehalten. Um diesen Reibungsschluß noch wirksamer zu machen, sind die Gewindegänge auf den Spiralen 44 und den Spiralklötzen 45 quadratisch ausgeführt, und man erhält so eine besonders gute Flächenwirkung zwischen den Spitzen oder äußeren Enden der Zähne der Spiralen und den Basen oder Wurzeln der Zähne der Spiralklötze. Weiterhin besitzen die Zähne auf den Spiralklötzen 45 auf jeder Seite in Umfangsrichtung Plauflächen 57 (Fig.6) in der Ebene der Basen dieser Zähne. Diese Planflächen bewirken eine weitere Flächenreibung mit den Spitzen der Zähne auf den Spiralen 44.
  • Der zum Umfang zeigende Teil jedes Flächenstückes 32 der ersten Gruppe ist ein Kreisbogen, dessen Radius gleich dem kleinsten Wert des Radius ist, auf den das Flächenstück gegenüber der Welle 25 eingestellt werden kann. Ebenso hat der zum Umfang zeigende Teil jedes Flächenstückes der zweiten Gruppe einen Radius, der gleich dem kleinsten Radius ist, auf den das Flächenstück eingestellt werden kann.
  • Die Walze 11 hat nur dann genau kreisförmigen Querschnitt, wenn die Flächenstücke der ersten Gruppe und der kleinste Satz von Flächenstücken der zweiten Gruppe auf die Stellung des kleinsten Radius eingestellt sind. Die Umfangslängen der Flächenstücke33 der zweiten Gruppe sind so gewählt, daß diese Elemente den größeren Teil des Walzenumfangs bilden.
  • Die nach außen gerichteten Flächen der Flächenstücke 32 der ersten Gruppe bilden nur einen kleinen Teil der Walzenoberfläche. Die radiale Regelbarkeit einer bestimmten Größe von Flächenstücken der zweiten Gruppe ist klein, und bei tlber- oder Unterschreitung der Grenzen der radialen Regelbarkeit dieser bestimmten Größe wird ein neuer Satz von Flächenstücken, die größer oder kleiner sind, auf den Tragkörpern der zweiten Gruppe angebracht.
  • Der Kurvenverlauf der gebogenen Oberflächen der Flächenstücke der ersten Gruppe entspricht dem Zylinderdurchmesser nur bei einem bestimmten Satz von Flächenstücken, eben dem kleinsten, aber die nach außen gerichteten Teile der genannten Oberflächen der Flächenstücke der ersten Gruppe sind so schmal (da sie ja von den Flächenstücken der zweiten Gruppe überlappt werden), und der radiale Verstellbereich der Flächenstücke der zweiten Gruppe mit bestimmter Krümmung ist so klein daß jede Abweichung der Walzen von der wahren Zylinderform nicht so groß ist, daß sie die Arbeit der Walze stört, die ja darin besteht, mit einer bestimmten Länge der Papierbahn zusammenzuarbeiten.
  • Wie im vorangegangenen bereits erwähnt, ist ein Satz von unteren und oberen Greifern 39 und 40 auf jedem Flächenstück 32 der ersten Gruppe angeordnet.
  • Wenn die Walze 11 nicht »sammelt«, sind die unteren Greifer 39 so eingestellt, daß sie nicht greifen, während die oberen Greifer40 durch eineHinabbewegung zu den unteren Greifern 39 die Führungskante jedes folgenden Stoßes von Blättern ergreifen. Wenn die Walze aber »sammelt«, ergreifen die unteren Greifer 39 die Führungskante jedes zweiten Stoßes von Blättern. In dieser Beschreibung ist der Hinweis auf das »Sammeln« so zu verstehen, daß zwei Stöße von Blättern von der Walze 11 aufgenommen werden und zu einem einzigen Stoß zusammengefaßt werden, bevor sie von dem Sekundär-Falzzylinder 13 ergriffen werden.
  • Abwechselnde Stöße werden ähnlich in der Weise gedruckt, daß der erste Stoß von den unteren Greifern 39 in einer bestimmten Stellung von der Walze 11 aufgenommen wird, er über eine ganze Umdrehung der Walze gehalten wird, ohne von der Walze 13 erfaßt zu werden, und daß dann ein zweiter, verschieden gedruckter Stoß von den oberen Greifern 40 in derselben Stellung aufgenommen wird, der nun über den ersten Stoß und über die Greifer 39 zu liegen kommt. Nun legen die beiden übereinandergelegten Stöße den Weg um die Walze 11 gemeinsam zurück, bis sie als ein einziger Stoß von der Walze 13 erfaßt werden. Durch die Anordnung von drei Sätzen von Greifern 39 und 40 auf der Walze 11 in gleichen Winkelabständen ist sichergestellt, daß ein erster Stoß von den Greifern in einer einzigen Stellung nur einmal alle zwei Umdrehungen der Walze 11 gesammelt wird, und ein zweiter Stoß in derselbenRichtung bei der entsprechenden zweiten Umdrehung gesammelt wird.
  • In ähnlicher Weise bedeutet »Nicht-Sammeln« in dieser Beschreibung, daß nur ein Stoß von Blättern von der Walze 11 aufgenommen wird und als ganzer Stoß zum Sekundär-Falzzylinder befördert wird. Ein Stapel von Blättern wird durch die oberen Greifer 40 bei jeder Umdrehung der Walze 11 erfaßt, und obgleich die Greifer 39 auch arbeiten, schließen sie sich vor der Greifstellung, und der Stoß von Blättern wird zwischen den Greifern 39 und 40 bei jeder Umdrehung erfaßt.
  • Die Wirkungsweise der Greifer kann man in den Fig. 5 und 7 erkennen. In jedem Satz von Greifern auf der Walze 11 ist je ein unterer Greifer 39 und ein oberer Greifer 40 am Ende der Walze angeordnet.
  • Beide Greifer 39 und 40 an einem Ende sind drehbar und getrennt auf einer Spindel 58 befestigt, deren Achse im rechten Winkel zur Achse der Welle 25 liegt.
  • Die beiden Greifer liegen Seite an Seite und sind so gebogen, daß das Angriffsende 59 des oberen Greifers über dem Angriffsende 60 des unteren Greifers 39 liegt.
  • Die Spindel 58 liegt in einem Träger 61, welcher in dem Tragkörper 29 parallel zur Welle 25 verschieblich ist. Die beiden Träger 61 an jedem Ende der Walze sind durch eine Welle 62 verbunden, welche rechtsgängiges Gewinde für den einen Träger und linksgängiges Gewinde für den anderen Träger hat. Ein Kegelrad 63 (Fig. 5) auf der Welle 62 kämmt mit einem Kegel rad 64 auf einer Spindel65, welche drehbar in einem am Tragkörper29 befestigten Träger 66 angeordnet ist. Das Ende 67 der Spindel 65 kann einen Verstellschlüssel aufnehmen, so daß die Spindel mit der Hand verstellt werden kann. Wenn die Spindel 65 gedreht wird, werden die Träger 61 zusammen mit den Greifern 39 und 40 einander genähert oder voneinander entfernt, so daß der Abstand zwischen den Greifern auf einem Ende der Walze und den Greifern am anderen Ende eingestellt werden kann und so der verwendeten Blattbreite angepaßt werden kann. Ein Teil 68 jedes Trägers 61 tritt durch eine Nut 69 (durch welche die Greifer auch herausragen) durch das Flächenstück32 hindurch, so daß er mit der Oberfläche dieses Flächenstückes abschließt und zusammen mit den Greifern 39 und 40 einen Stoß Blätter ergreifen kann.
  • Zwei Wellen 70 und 71 sind zwischen zwei Tragkörpern 29 für ein Flächenstück32 drehbar gelagert.
  • Die beiden Wellen 70 und 71 sind auch durch die beiden Träger 61 für die Greifer drehbar und axial verschieblich hindurchgeführt. Die Welle 70 trägt an jedem Ende ein Teil mit Kegelverzahnung72, welches auf der Welle in einer Keilnut 73 verschieblich ist, so daß es sich mit der Welle zusammen dreht, aber in Längsrichtung gleiten kann. Das Teil mit Kegelverzahnung72 sitzt in dem Träger 61 und kämmt mit einem anderen kegelverzahnten Teil 74 an dem unteren Greifer 39. Wenn die Welle 70 in einem bestimmten Winkel um ihre Achse gedreht wird, werden die beiden unteren Greifer 39 ebenfalls auf den Spindeln 58 gedreht, so daß sie aus der Greifstellung herausgehoben und wieder zurückgestellt werden können.
  • Ebenso besitzt die Welle 71 ein gleitbar angeordnetes Teil 75 mit Kegelverzahnung an jedem Ende einer Keilnut 76. Die Teile75 mit Kegelverzahnung liegen in den Trägerin 61 und kämmen mit kegelverzahnten Teilen 77 an den oberen Greifern 40, so daß die Drehung der Welle 71 um einen bestimmten Winkel die Greifer 40 hebt oder senkt und diese dementsprechend keine Blätter greifen oder aber Blätter ergreifen.
  • Auf der Welle 70 ist ein Zahnrad 78 aufgekeilt, das mit einem anderen Zahnrad 79 auf einer Spindel 80 kämmt. Die Spindel 80 besitzt eine Kurbel 81, auf deren Ende ein Kurbelzapfen 82 angeordnet ist. Sie ist drehbar in dem Tragkörper 29 an einem Ende der Walze gelagert. Ebenso trägt die Welle 71 ein Zahnrad 83, welches mit einem anderen Zahnrad 84 auf einer Spindel 85 kämmt. Die Spindel 85 trägt eine Kurbel 86, auf deren Ende ein Kurbelzapfen 87 sitzt. Sie ist in dem Tragkörper 29 an dem anderen Ende der Walze gelagert.
  • Der Kurbelzapfen 82 ist in einer Nut 88 in dem freien Ende eines Hebels 89 geführt (Fig. 4, 5 und 9), welcher an der Stelle 90 auf der Platte 27 drehbar befestigt ist. Der Hebel besitzt einen geführten Nocken 91, der mit einer Nut 92 zusammenarbeitet. Die Nut 92 befindet sich in einer Nockenführung 93, welche gegenüber der Welle 25 drehbar angeordnet ist und eine Innenverzahnung94 besitzt. Ein Rad 95 mit Außenverzahnung ist auf einem Träger 96 angeordnet, welcher auch gegenüber der Welle 25 drehbar ist. Die beiden Verzahnungen 94 und 95 stehen über Planetenräder 97 in Verbindung, welche mit Zapfen 98 drehbar an den Endplatten 27 befestigt sind. Es kann entweder die Nockenführung93 oder der Zahnradträger96 an dem Maschinengestell 99 der Falzmaschine mit einer Klaue 100 befestigt sein. Die Klaue 100 sitzt auf einer Welle 101, welche durch eine Kurbel 102 gedreht wird, und sie greift -in eine der zusammengehörenden Aussparungen 103 oder 104, um die Nockenführung93 oder den Zahnradträger 96 am Maschinengestell festzuhalten.
  • Die Kurbel 102 greift am Maschinengestell in der dargestellten Stellung durch einen federbelasteten Stift 105 in eine der Aussparungen 106 oder 107.
  • Wenn die Nockenführung93 am Maschinengestell 99 festgelegt ist, liegt auch die Nut 92 fest, und die unteren Greifer 39 müssen nun einmal während jeder Umdrehung der Walze 11 öffnen und schließen. Die Offnungsstellung ist durch die radial am weitesten außen liegende Stelle 108 der Nut 92 bestimmt. Die geschilderte Stellung ist die Schaltung des »Nicht-Sammeln.
  • Wenn der Zahnradträger 96 am Maschinengestell 99 festgelegt ist, dreht sich die Nockenführung 93 um die Welle 25 und den Zahnradträger96, wobei das Verhältnis der Geschwindigkeiten 3 zu 2 beträgt. Es macht also die Nut für den Nocken eine Umdrehung, während die Walze zwei drittel Umdrehungen macht. Wenn infolgedessen die Walze in Richtung des Pfeiles in Fig. 4 sich dreht, werden die Greifer 39 in jeder der drei Stellungen A, B und C auf der Walze in dieser Reihenfolge betätigt. Die Greifer 39 werden also in einer dieser Stellungen einmal bei jeweils zwei Umdrehungen der Walze geöffnet. Das ist die Schaltung auf .samt meln«.
  • Der Kurbelzapfen 87 wird durch eine ähnliche Einrichtung an den Endplatten 26 betätigt. Eine Nut 109 ist in einem Hebel 110 eingeschnitten, welcher an der Stelle 111 an der Endplatte26 drehbar befestigt ist.
  • Der Hebel 110 trägt einen geführten Nocken 112, der mit einer Nut 113 in einer Nutführung 114 zusammenarbeitet. Jedoch ist die Nutführung 114 stets fest am Maschinengestell 99 angebracht, so daß die Greifer 40 einmal während jeder Umdrehung der Walze geöffnet werden, unabhängig davon, ob die Walze auf »Nicht-Sammeln« oder »Sammeln« eingestellt ist.
  • Die Anordnung der Hebel 89 und 110 zusammen mit den Nuten 88 und 109 ist so ausgelegt, daß in der geschlossenen Stellung der Greifer 39 und 40 die genannten Nuten und die Kurbeln 81 und 86 radial zur Walze und in einer Richtung liegen. Man kann infolgedessen eine radiale Verstellung der Flächenstücke32, welche die Greifer tragen, nach außen oder innen vornehmen, während die Lage der Kurbelzapfen 82 und 87 gegenüber den Nuten bei allen solchen Verstellungen ungeändert bleibt.
  • Die Einrichtung 41 zum Schneiden der Papierbahn in jedem Flächenstück32 enthält eine Nut (Fig. 1), welche in Drehrichtung der Walze 11 um ein Stück vor den Greifern liegt, so daß die Papierbahn kurz vor der Greifstellung geschnitten wird.
  • Die Falzeinrichtung enthält eine Kante 42, die etwa in der Mitte jedes Tragkörpers 30 angeordnet ist und aus einer Nut 115 (Fig. 5) in dem Flächenstück 33 heraustreten kann.
  • Die Kante 42 ist auf einem Schwingrahmen 116 (Fig. 8) angeordnet, die verstellbar an einer Spindel 117 mit Stiftschrauben festgemacht ist. Die Spindel 117 ist drehbar in Lagern in den beiden Tragkörpern 30 für ein Flächenstück 33 gelagert.
  • Eine Kurbel 119 ist auf einer Welle 120 befestigt, welche drehbar in dem Tragkörper 30 an einem Ende des Flächenstückes 33 befestigt ist. Ein Zahnrad 121 auf der Welle 120 kämmt mit einem Zahnrad 122 auf der Spindel 117. Die Kurbel 119 trägt auf ihrem äußeren Ende einen bewegbaren Nocken 123, der von einem am Maschinengestell 99 befestigten Nocken 124 bei der Drehung der Walze angestoßen werden kann. Jedesmal wenn der bewegbare Nocken 123 durch den festen Nocken 124 nach innen gedrückt wird, wird die Kante 42 aus der Walze durch die Nut 115 nach außen gedrückt und drückt dabei die Blätter, welche um die Walze herum quer zur genannten Nut liegen, in Greifvorrichtungen auf der sekundären Falzwalze. In dem gleichen Augenblick, in dem die Blätter von der Walze 13 erfaßt werden, werden sie von den Greifern 39 und 40 freigegeben. Normalerweise wird die Kurbel 119 durch eine Feder 126 nach außen gedrückt, und ihre Auswärtsbewegung ist durch einen Anschlag 127 begrenzt.
  • In der sekundären Falzwalze 13 können auf einem Durchmesser zwei Greifnuten 125 gegenüberliegen. Die Walzel3 ist so ausgelegt, daß sie eine Umdrehung macht, wenn die Walze 11 zwei drittel Umdrehungen zurücklegt. Auf diese Weise liegt einer Nut 115 während der Drehung der Walze 11 immer eine Stellung einer Greifnut 125 gegenüber. Wenn die Walze 11 auf »Nicht-Sammeln« eingestellt ist, werden die Greifnuten 125 auf beiden Seiten der Walze 13 eingesetzt, so daß die Blätter von der Walze 11 jedesmal dann abgenommen werden, wenn eine Nut 115 und eine Falzkante 42 zur Walze 13 gelangen. Wenn jedoch die Walze 11 auf »Sammeln« eingestellt ist, werden die Greifnuten 125 nur auf einer Seite der Walzel3 eingesetzt. Obgleich also die Falzkanten 42 die Blätter vom Umfang der Walze 11 jedesmal beim Vorbeigang an der Walze 13 wegdrücken, werden nur die Blätter jeder zweiten Falzkante von der Walze 13 erfaßt. Diese Anordnung erlaubt, nur jeden zweiten Stoß der Papierbahn zu ergreifen, ohne daß besondere Einrichtungen in der Walze 13 für das abwechselnde Aufnehmen nötig wären.
  • Die Lage der bewegbaren Nocken 123 gegenüber dem festen Nocken 124 ist vorzugsweise ungeändert bei allen Durchmessern der Walzfell, wobei die Berührungslinie zwischen den Walzen 11 und 13 konstant ist und der feste Nocken 124 in der Nähe der genannten Berührungslinie angeordnet ist.
  • Obwohl bei einigen Durchmessern der Primärwalze 11 ein Unterschied in der Oberflächengeschwindigkeit zwischen der genannten Walze und der sekundären Falzwalze 13 bestehen kann, haben Versuche ergeben, daß solche Unterschiede keine Schwierigkeiten machen und daß durch sorgfältige Einstellung der Falzkante 42 und der Greifelemente 125 ein zufriedenstellender Übergang des Stoßes von Blättern von der Primärwalze 11 zur Sekundärwalze 13 trotz der verschiedenen Geschwindigkeiten der beiden Teile erreicht werden kann.
  • I)ATENT.NSPP\t,CHI.
  • 1. Mit einer Rotationsdruckmaschine kombinierte Falzvorrichtung mit einer Primärmralze veränderlichen Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (25) der aus mehreren Segmentstücken (32,33) bestehenden Primärwalze mit ihr drehbare, mit radialen Nuten (28) versehene Endplatten (26, 27) befestigt sind, wobei die Segmentstücke (32, 33) mit Ansätzen (31) in den Nuten (28) gleiten, und daß auf der Welle (25) zwei Schneckenklauen (45) vorgesehen sind, die derart mit auf den Ansätzen (31) befestigten Schneckenklauen (44) im Eingriff stehen, daß bei Drehung der erstgenannten Schneckenklauen (45) die Ansätze (31) und die Segmentstücke (32, 33) radial zur Wellenachse bewegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Falzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatten (26, 27) und Schneckenklauen (45) auf der Welle (25) zwischen festen Widerlagern (51, 54) axial verschieblich sind, wobei die Endplatten (26,27) und Schneckenklauen (45) derart gegenüber einem der Widerlager (54) bewegbar sind, daß sie ohne die Möglichkeit einer gegenseitigen Verdrehung reibungsschlüssig gegeneinander klemmen.
    3. Falzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung der Endplatten (26, 27) und der Schneckenklauen (45) zwischen den Widerlagern (51, 54) durch einen mit einem Schraubengewinde (55) versehenen, zwischen einem der Widerlager (54) und einer der Endplatten (26) liegenden Ring (53) erfolgt, wobei eine der Endplatten (26) in axialer Richtung gegenüber dem Widerlager (54) beweglich ist.
    4. Falzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Primärwalze Greifvorrichtungen (39, 40) für die Papierbahnen vorgesehen sind, die auf den Segmentstücken (32) befestigt sind und von Hebeln (89) der Endplatten (26, 27) dadurch verschwenkt werden, daß ein Nocken (91) der Hebel (89) in eine Nutführung (92) der Walzenlagerung eingreift, wobei das Verschwenken der Hebel (89) durch eine auf einer Spindel (80) gelagerte Kurbel (81) erfolgt, und wobei ein Kurbelzapfen (82) der Kurbel (81) in eine Nut (88) des Hebels (89) derart eingreift, daß bei zur Walzenachse radialer Lage der Nut (88) und der Kurbel (81) die Papier- bahnen von den Greifvorrichtungen (39, 40) ergriffen werden.
    5. Falzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwalze auf einer Spindel (117) in den Segmentstücken (32) gelagerte Falzglieder (42, 115) hat, die mit Greifern (125) einer sekundären Falzwalze (13) zusammenarbeiten, wobei eine auf der Spindel (117) gelagerte Kurbel (119) mit einem Zapfen (123) und einem Nocken (124) auf der Lagerung der Primärwalze (11) so zusammenarbeiten, daß die Falzglieder (42, 115) bei jeder Umdrehung der Primärwalze betätigt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 12 870, 278 128, 695 794; britische Patentschrift Nr. 357 762.
DENDAT1068728D M1H einer Rotationsdruckmaschine kombinierte Falzvorrichtung Pending DE1068728B (de)

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