DE1066298B - Gekühlter Lichtbogen-Schutzgas-Schweißbrenner mit isolierendem Zwischenstück. Schweiz - Google Patents
Gekühlter Lichtbogen-Schutzgas-Schweißbrenner mit isolierendem Zwischenstück. SchweizInfo
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Description
Ein Brenner für das Lichtbogenschweißen und -schneiden von Metallen unter Schutzgas hat verschiedene
funktionelle Anforderungen zu erfüllen. Der Lichtbogen erzeugt eine sehr große Hitze, die für den
Schweiß Vorgang erforderlich ist, jedoch für den Brenner sehr rasch unerträglich wird, so daß eine intensive
Kühlung durch Zirkulation eines Kühlmediums unentbehrlich ist; insbesondere kommt in erster Linie
der Kühlung der Gasdüse eine große Bedeutung zu, weil dadurch das Ankleben und Anschweißen von
Spritzern und ein starker Verschleiß der Düse und ein erhöhter Gasverbrauch vermieden werden. Es sind
schon zahlreiche Bauarten der Kühlwasserführungen im Brenner ausgeführt worden, die aber den vielfältigen
Ansprüchen der Praxis nicht immer hinreichend Rechnung tragen, insbesondere wenn das Kühlmedium
bis in unmittelbare Nähe der Düse geführt werden muß.
Abgesehen vom Griff oder von Befestigungsvorrichtungen und von den Betätigungseinrichtungen weisen
die Brenner für das Lichtbogenschweißen und -schneiden von Metallen unter Schutzgas im allgemeinen die
folgenden Hauptbestandteile auf: im hinteren Teil ein metallisches Kernstück, das an einer Stelle entweder
in einem Griff bei handbetätigten Schweißpistolen oder an einem Support bei automatischen Schweißmaschinen
befestigt sein kann; im vorderen Teil eine Düse, die üblicherweise in einem Düsenhalter gehalten
wird. Düse und Düsenhalter werden vorteilhaft aus Metall hergestellt. Da das Kernstück beim Schweißen
unter elektrischer Spannung steht und die Aufgabe hat, den elektrischen Strom unmittelbar oder über ein
Stromzuführungsröhrchen auf die Elektrode zu übertragen, müssen, um jede schädliche Lichtbogenbildung
durch Massenberührung zwischen der Düse oder dem Düsenhalter und dem zu schweißenden Gegenstand
auszuschalten, diese vorderen metallischen Bestandteile vom Kernstück elektrisch isoliert sein. Zu diesem
Zweck wird zwischen dem Kernstück und dem Düsenhalter ein elektrisch isolierendes, ein- oder mehrteiliges
Zwischenstück angebracht.
Ferner weist das metallische Kernstück eine axiale Bohrung auf, die entweder zur Aufnahme einer nicht
schmelzenden Elektrode dient oder ein Stromzuführungsrohr aufnimmt, durch welches eine abschmelzende
Drahtelektrode vorgeschoben und unter elektrische Spannung gesetzt wird.
Da die Elektrode die axiale Zone des Brenners besetzt, müssen also die für die Zirkulation des Kühlmediums
notwendigen Leitungen sich außerhalb dieser axialen Zone befinden. Entweder liegen sie in
der Wand des Brenners, oder sie werden außen über Röhrchen und Schläuche vom zentralen Kernstück zur
Düse geleitet. Bei der letztgenannten Ausführung Gekühlter
Lichtbogen-Schutzgas-Schweißbrenner
mit isolierendem Zwischenstück
mit isolierendem Zwischenstück
Anmelder:
Verwaltungsgesellschaft
der Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon,
Zürich-Oerlikon (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Wiemuth, Patentanwalt,
Düsseldorf-Oberkassel, Hansaallee 255
Düsseldorf-Oberkassel, Hansaallee 255
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 11. März 1957
Schweiz vom 11. März 1957
Alfred Bärfuss, Sous-Geronde, Sierre,
und Willy WeIz, Glattbrugg, Zürich (Schweiz),
sind als Erfinder genannt worden
neigen die Übergangsglieder stets zu Undichtigkeiten und werden bei rauhem Betrieb leicht beschädigt.
Ein weiterer Punkt ist die sorgfältige Abdichtung des Schutzgasraumes gegenüber den vom Kühlmedium
durchflossenen Räumen und gegenüber Fremdgasen. Bei all diesen Anforderungen soll die Ausführung des
Brenners trotzdem handlich, einfach, robust und betriebssicher sein.
Die Erfindung soll die Nachteile der bekannten Ausführungen ausschalten und es ermöglichen, die für die
Zirkulation des Kühlmediums notwendigen Leitungen so zu gestalten, daß die Anzahl der Bestandteile des
Brenners auf ein Minimum reduziert wird und daß diese Bestandteile, die alle eine im wesentlichen zylindrische
Form haben, koaxial angeordnet sind und um ihre gemeinsame Achse jede beliebige Drehstellung
annehmen können, wobei die Leitungen für das Kühlmedium jeweils aufrechterhalten bleiben.
Die Erfindung betrifft also einen gekühlten,' für das
Lichtbogenschweißen und -schneiden unter Schutzgas bestimmten Brenner, der ein im Betrieb unter elektrischer
Spannung stehendes metallisches Kernstück mit axialer Bohrung für die Elektrode und eingebauten
Längskanälen für die Zu- und Ableitung des Kühlmediums aufweist und ferner mit einer Gasdüse versehen
ist, welche an der Mündung eines äußeren, doppelwandigen Metallmantels befestigt ist, der seiner-
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seits einen Teil des Kernstückes umfaßt und von
diesem durch mindestens ein nichtleitendes Zwischenstück elektrisch isoliert ist.
Die Erfindung besteht darin, daß das isolierende Zwischenstück in an sich bekannter Weise aus zwei
oder mehr Teilen besteht und· daß in an sich bekannter Weise vor und hinter dem einen Teil je ein Dichtungsring
angeordnet ist, von denen der eine sich gegen einen Anschlag abstützt und der andere zwischen dem
Zwischenstück und einer Spannmutter liegt, daß weiterhin beim Anziehen der Spannmuter in axialer Richtung
beide Dichtungsringe radial gegen das Kernstück einerseits und den Metallmantel anderseits derart
gepreßt werden, daß die Ringe sowohl dichten als auch gleichzeitig den Metallmantel gegenüber dem
Kernstück in jeder beliebigen Drehstellung zentrieren und feststellen, ferner dadurch gekennzeichnet, daß
die Wände des Metallmantels zwei halbschalenförmige, mit einem Teil ihrer Länge über die Düse und
mit einem anderen Teil ihrer Länge über die Längskanäle im Kernstück sich erstreckende, an ihrem vorderen
Ende untereinander verbundene Kühlkammern zur Längsführung des Kühlmediums einschließen und
daß der beidseits abgedichtete Teil des Zwischenstückes zwei hintereinander angeordnete Ringleitungen
aufweist, auf deren Höhe im Kernstück und im Metallmantel radiale Durchgänge vorhanden sind,
welche je einen Längskanal, eine Ringleitung und eine Kühlkammer untereinander verbinden.
Vorzugsweise ist jede der Ringleitungen durch in der Innen- und in der Außenfläche ausgesparte, einander
gegenüberliegende Vertiefungen gebildet, wobei der dazwischenliegende Steg in an sich bekannter
Weise mit öffnungen durchbrochen ist.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besteht der abgedichtete Teil des Zwischenstückes aus
zwei Teilen, von denen jeder eine der beiden Ringleitungen aufweist, wobei zwischen den beiden Teilen
ein weiterer, mittels der Spannmutter spannbarer Dichtungsring angeordnet ist, der einen Leckdurchfluß
des Kühlmediums zwischen den beiden Ringleitüngen verhindert.
Die Beschreibung der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Brenners darstellt.
Fig. 1 zeigt in Ansicht den erfindungsgemäßen Brenner;
Fig. 2 ist der Längsschnitt VII-VII der Fig. 1;
Fig. 3 und 4 sind die Querschnitte VIII-VIII und IX-IX von Fig. 2.
■ Der in den Fig. 1 bis 4.dargestellte Brenner ist für
das Lichtbogenschweißen mit abschmelzender Elektrode besonders vorteilhaft. Zur intensiveren Kühlung
der Düse wird das Kühlmedium über das vordere Ende des Kernstückes hinaus bis in die Nähe des
Düsenaustrittes geführt.
Der Brenner besitzt ein metallisches Kernstück 1 mit axialer Bohrung für die Aufnahme des Stromzuführungsrohres
und der Drahtelektrode — beide nicht eingezeichnet — mit zwei Längskanälen 11 und
12, die über Bohrungen 13 und 14 mit den Leitungen verbunden sind, welche das Kühlmedium zum Brenner
zuführen bzw. von ihm wegleiten. In diesem Ausführungsbeispiel wurden die beiden Längskanäle 11
und 12 im Kernstück 1 von vorn gebohrt und sind an den Lötstellen 15 und 16 an ihren vorderen Enden
abgeschlossen.
Der äußere metallische Mantel 2 ist doppelwandig und schließt zwischen seinen beiden Wänden zwei
halbschalenförmige Kühlkammern 31 und 32 ein, die sich nach hinten über die Längskanäle 11 und 12 und
nach vorn bis um die Düse 3 erstrecken. Diese beiden Kühlkammern 31 und 32 sind voneinander durch die
beiden Längsrippen 33 und 34 getrennt, die aber nicht bis ganz nach vorn reichen, so daß die beiden Kühlkammern
31 und 32 an ihrem vorderen Ende miteinander in Verbindung stehen und das Kühlmedium an
diesen Stellen von der einen Kühlkammer in die andere fließen kann. Der Mantel 2 dient gleichzeitig als
ίο Düsenträger für die Düse 3.
Im Prinzip ist der Mantel 2 vom Kernstück 1 durch ein Zwischenstück elektrisch isoliert, wobei zwei hintereinander
angeordnete Ringnuten 19 und 22 die Verbindung der beiden Längskanäle 11 und 12 je mit
einer der beiden halbschalenförmigen Kühlkammern 31 und 32 herstellen, und zwar dadurch, daß der eine
Längskanal.11 durch eine radiale öffnung 18 und die eine Kühlkammer 31 durch mindestens eine radiale
öffnung 20 mit der einen Ringnut 19, ferner daß der andere Längskanal 12 durch eine radiale öffnung 21
und die zweite Kühlkammer 32 durch mindestens eine radiale öffnung 23 mit der zweiten Ringnut 22 verbunden
sind. Damit das Kühlmedium nicht direkt zwischen dem Kernstück 1 und dem Zwischenstück
sowie zwischen diesen und dem Mantel 2 von einer Ringnut zur anderen fließen kann, können auf diesen
Strecken Labyrinthdichtungen vorgesehen sein.
In dem abgebildeten Ausführungsbeispiel ist das Zwischenstück dreiteilig und besteht aus dem Anschlag
38 und dem abgedichteten Teil, der seinerseits wiederum aus zwei hintereinander angeordneten, auf
dem Kernstück 1 aufgeschobenen Ringen 35 und 36 zusammengesetzt ist, die mit den Ringnuten 19 bzw.
22 versehen sind. Der Längskanal 11 ist durch die Öffnung 18 mit der Ringnut 19, der Längskanal 12
durch die öffnung 21 mit der Ringnut 22 verbunden. Die beiden Ringnuten 19 und 22 stehen durch die
öffnungen 20 bzw. 23 mit den halbschalenförmigen Kühlkammern 31 bzw. 32 in Verbindung. In den
+0 Ringen 35 und 36 müssen selbstverständlich die Nuten sowohl auf die innere als auch auf die äußere Oberfläche
geöffnet sein und müssen also durch die volle Wand der Ringe hindurch verbunden sein, wobei dann
die beiderseits der Nut sich befindenden Teile der
4-5 Ringe durch Abstandhalter auseinandergehalten werden.
In der vorteilhaften dargestellten Ausführung dieser Ringe sind die Ringnuten 19 und 22 durch in
der Innen- und Außenfläche der Ringe ausgesparte, sich gegenüberliegende Vertiefungen gebildet, wobei
jeweils zwischen den sich gegenüberliegenden Vertiefungen ein als Abstandhalter wirkender, mit Verbindungslöchern
37 durchbrochener Steg stehengelassen worden ist.
Um den Umlauf des Kühlmediums abzudichten, ist vor dem vorderen Ring 35 und hinter dem hinteren
Ring 36 je eine elastische Dichtung 25 und 26 angeordnet. Die vordere Dichtung 25 stützt sich auf den
auf dem Kernstück 1 aufgeschraubten Anschlag 38 aus isolierendem Material. Hinter der hinteren Dichtung
26 befindet sich die auf das Kernstück 1 greifende Spannmutter 29. Durch Anziehen dieser Mutter 29
werden gleichzeitig die beiden Dichtungen 25 und 26 gespannt, wodurch sie die vom Kühlmedium durchflossenen
Räume abdichten und ferner, indem sie nach außen und nach innen pressen, den Mantel 2 auf dem
Kernstück 1 in jeder beliebigen Hochstellung festhalten. Es ist vorteilhaft, zwischen den beiden Ringen
35 und 36 noch eine dritte Dichtung 39 anzubringen, welche die beiden Ringnuten 19 und 22 voneinander
abdichtet.
Ks wäre ferner auch möglich, den Anschlag 38 auf eine andere Weise zu befestigen als durch Aufschrauben.
So käme z. B. auch ein in einem Sitz zurückgehaltener zweiteiliger Gegenring in Frage. Die
Spannmutter kann auch vorn angeordnet sein.
Vor dem Kernstückaustritt und dem Anschlag 38 kann noch in an sich bekannter Weise ein keramischer
Ring 40 vorgesehen sein, der gleichzeitig die beiden erstgenannten Teile vor eventuellen Metallspritzern
schützt und auch zur regelmäßigen Verteilung des aus dem Kernstückaustritt ausströmenden Schutzgases
beiträgt.
Um eine einwandfreie Kühlung der Düse, d. h. einen
möglichst großen Übergang der Wärme von der Düse zum gekühlten Mantel zu sichern, muß die Düse satt im
Mantel sitzen. Dies wird am besten dadurch erreicht, daß die Düse 3 eine konische Fläche 41 aufweist, die
an eine entsprechende konische Fläche der Mündung des Mantels 2 angepaßt ist und mittels einer auf einem
Vorsprung 42 der Düse greifenden Überwurfmutter 43 angepreßt wird. Es läßt sich aber auch der doppelwandige
Mantel 2 mit einer unmittelbaren Kühlung der Düse durch das Kühlmedium kombinieren oder
an seinem vorderen Ende direkt als Düse ausbilden.
In diesen Brenner tritt das Kühlmedium durch die Bohrung 13 ein, fließt durch den Längskanal 11, die
Öffnung 18, die Ringnut 19, die öffnung 20 in die
halbschalenförmige Kühlkammer 31 ein, wo es nach vorn bis in die Nähe der Düse 3 geführt wird. Es
fließt dort um die vorderen Enden der Trennrippen 33 und 34 in die zweite Kühlkammer 32 und wird durch
die Öffnung 23, die Ringnut 22, die öffnung 21, den Längskanal 12 und die Bohrung 14 abgeleitet. Das
Kühlmedium kann selbstverständlich im Brenner auch dem umgekehrten Weg folgen.
Das Schutzgas wird im Kernstück 1 durch die Längsbohrung 44 nach vorn geleitet.
Der erfindungsgemäße Brenner weist den Vorteil einer intensiven Kühlung auf, die auf einfachste Weise
erzielt wird. Sämtliche Teile des Brenners haben im wesentlichen zylindrische Form, sie sind mit dem
Kernstück koaxial und können jede beliebige Lage um ihre gemeinsame Achse einnehmen. Der Brenner
läßt sich also ohne Schwierigkeiten durch einfaches In- oder Aufeinanderschieben oder -schrauben seiner
Bestandteile in der richtigen Reihenfolge, ohne Rücksichtnahme auf die Lage der einzelnen Bestandteile
um ihre gemeinsame Achse, zusammenbauen. Durch Festziehen einer einzigen Mutter 29 wird die Zirkulation
des Kühlmediums nach außen dicht abgeschlossen, und gleichzeitig werden Mantel- und Kernteil des
Brenners aufeinander festgesetzt. Durch einfaches Lösen dieser Mutter läßt sich sofort der Kühlmantel
mit der Düse abnehmen, und die Einzelteile können überprüft und gegebenenfalls ausgewechselt werden.
Kühlkanäle und -kammern können auch in größerer Anzahl bzw. in Unterteilung angeordnet sein.
Als Kühlmedium eignen sich im allgemeinen Flüssigkeiten, z.B. Wasser; gegebenenfalls können auch
Gase, insbesondere Preßluft, genügen.
Claims (3)
1. Gekühlter, für das Lichtbogenschweißen und -schneiden unter Schutzgas bestimmter Brenner,
der ein im Betrieb unter elektrischer Spannung
stehendes metallisches Kernstück mit axialer Bohrung für die Elektrode und eingebauten Längskanälen
für die Zu- und Ableitung des Kühlmediums aufweist und ferner mit einer Gasdüse versehen ist, welche an der Mündung eines äußeren
doppelwandigen Metallmantels befestigt ist, der seinerseits einen Teil des Kernstückes umfaßt und
von diesem durch mindestens ein nichtleitendes Zwischenstück elektrisch isoliert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das isolierende Zwischenstück in an sich bekannter Weise aus zwei oder mehr Teilen (35 und 36, 38) besteht und daß in an sich
bekannter Weise vor und hinter dem einen Teil (35 und 36) je ein Dichtungsring (25, 26) angeordnet
ist, von denen der eine (25) sich gegen einen Anschlag (38) abstützt und der andere (26)
zwischen dem Zwischenstück (36) und einer Spannmutter (29) liegt, daß weiterhin beim Anziehen
der Spannmutter (29) in axialer Richtung beide Dichtungsringe (25,26) radial gegen das Kernstück
(1) einerseits und den Metallmantel (2) anderseits derart gepreßt werden, daß die Ringe
(25, 26) sowohl dichten als auch gleichzeitig den Metallmantel (2) gegenüber dem Kernstück (1) in
jeder beliebigen Drehstellung zentrieren und feststellen, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die
Wände des Metallmantels (2) zwei halbschalenförmige, mit einem Teil ihrer Länge über die Düse
(3) und mit einem andern Teil ihrer Länge über die Längskanäle (11, 12) im Kernstück (1) sich
erstreckende, an ihrem vorderen Ende untereinander verbundene Kühlkammern (31, 32) zur
Längsführung des Kühlmediums einschließen und daß der beidseits abgedichtete Teil (35 und 36)
des Zwischenstückes zwei hintereinander angeordnete Ringleitungen (19, 22) aufweist, auf deren
Höhe im Kernstück (1) und im Metallmantel (2) radiale Durchgänge (18, 20, 21, 23) vorhanden
sind, welche je einen Längskanal (11 bzw. 12), eine Ringleitung (19 bzw. 22) und eine Kühlkammer
(31 bzw. 32) untereinander verbinden.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Ringleitungen (19, 22) durch
in der Innen- und in der Außenfläche ausgesparte, einander gegenüberliegende Vertiefungen gebildet
ist, wobei der dazwischenliegende Steg in an sich bekannter Weise mit Öffnungen (37) durchbrochen
ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abgedichtete Teil des Zwischenstückes
aus zwei Teilen (35, 36) besteht, von denen jeder eine der beiden Ringleitungen (19, 22)
aufweist, wobei zwischen den beiden Teilen (35, 36) ein weiterer, mittels der Spannmutter (29)
spannbarer Dichtungsring (39) angeordnet ist, der einen Leckdurchfluß des Kühlmediums zwischen
den beiden Ringleitungen (19, 22) verhindert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 733 801;
deutsche Patentschriften Nr. 968 531, 936 587;
schweizerische Patentschrift Nr. 280 899;
österreichische Patentschrift Nr. 176 729;
USA.-Patentschriften Nr. 2 571 684, 2 510 415,
702 333, 2 680 797, 2 726 310, 2 512 706, 2 673 278, 736 787.
702 333, 2 680 797, 2 726 310, 2 512 706, 2 673 278, 736 787.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Publication Number | Publication Date |
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DE1066298B true DE1066298B (de) | 1959-10-01 |
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DENDAT1066298D Pending DE1066298B (de) | Gekühlter Lichtbogen-Schutzgas-Schweißbrenner mit isolierendem Zwischenstück. Schweiz |
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