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DE1060042B - Einrichtung zur Messung des Kurzschluss-Widerstandes eines Verteilungsnetzes - Google Patents

Einrichtung zur Messung des Kurzschluss-Widerstandes eines Verteilungsnetzes

Info

Publication number
DE1060042B
DE1060042B DES57073A DES0057073A DE1060042B DE 1060042 B DE1060042 B DE 1060042B DE S57073 A DES57073 A DE S57073A DE S0057073 A DES0057073 A DE S0057073A DE 1060042 B DE1060042 B DE 1060042B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
network
resistor
frequency
current
hzk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57073A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Poleck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES57073A priority Critical patent/DE1060042B/de
Publication of DE1060042B publication Critical patent/DE1060042B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/16Measuring impedance of element or network through which a current is passing from another source, e.g. cable, power line

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei einem Verteilungsnetz wird durch Sicherungen Vorsorge getroffen, daß in einem Kurzschlußfall die Netz-Kurzschlußströme keine schädliche Höhe erreichen können. Dazu braucht man aber die Kenntnis von der Größe des Kurzschluß-Widerstandes des Netzes und zwar die Widerstandsgröße, die bei einem angenommenen Kurzschlußfall wirksam ist. Zur Bestimmung des Kurzschluß-Widerstandes des Netzes ist es üblich, das Netz durch einen bekannten Widerstand zu belasten und die durch die Belastung eintretende Absenkung der Netzspannung zu messen. Aus dem Spannungsunterschied, der sich bei belastetem und nichtbelastetem Netz ergibt, sowie dem durch den Belastungswiderstand fließenden Strom kann der Innenwiderstand des Netzes, also der Kurzschluß-Widerstand ermittelt werden.
Eine vorgeschlagene Anordnung, welche den Spannungsunterschied mißt, beruht darauf, daß ein Belastungswiderstand in rascher Folge an das Netz angeschaltet und abgeschaltet wird, so daß die durch die Belastung verminderte Spannung, sowie gleichzeitig auch während der Dauer der Abschaltung des Widerstandes die Spannung des unbelasteten Netzes gemessen und der Unterschied zwischen beiden Spannungen angezeigt wird.
Beide Methoden gehen zur Bestimmung des Kurzschluß-Widerstandes häuptsächlich von dem Spannungsunterschied zwischen belasteten und unbelasteten Netz aus.
Unmittelbar nach Betrag und Phase wird der Kurzschluß-Widerstand eines Netzes mittels einer Einrichtung zur Messung des Kurzschluß-Widerstandes eines Verteilungsnetzes, bei der ein Netzbelastungswiderstand für eine kurzzeitige Spannungsabsenkung dient und bei dem ein periodischer Schalter den Belastungswiderstand zu- und abschaltet, erhalten, welche erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schalter (S) mit einer Frequenz (f2), vorzugsweise der Hälfte oder einem Drittel der Netzfrequenz (Z1) betätigt, daß in Reihe mit dem Belastungswiderstand (R) ein Stromwandler (JV) angeordnet, daß am Netz eine Reihenschaltung aus einem veränderbaren, das Netz nachbildenden Widerstand (HZK') und einem auf die Frequenz (/2) selektiv ansprechenden Nullindikator (F, G1) angeschlossen ist und daß der Wandlerausgang einen solchen Strom dem das Netz nachbildenden Widerstand (HZK') aufprägt, daß durch dessen Veränderung eine Nullanzeige des Instrumentes (F, G1) ereichbar ist.
Der Strom der Hilfsfrequenz kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung von einem Generator oder durch eine periodische Änderung des Belastungswiderstandes hervorgerufen werden. Weiterhin kann die Nachbildung über einen vom Belastungsstrom er-Einrichtung zur Messung
des Kurzschluß -Widerstandes
eines Verteilungsnetzes
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr.-Ing. Hans Poleck, Karlsruhe,
ist als Erfinder genannt worden
regten Stromwandler gespeist werden. Der Nachbildungswiderstand kann aus einem Blindwiderstand, z. B. einem induktiven Widerstand und aus einem ohmschen Widerstand bestehen, die getrennt für sich einstellbar sind. Man kann aber auch einen Dauerstrom über den Belastungswiderstand fließen lassen und, nachdem man vorher die Komponenten des Nachbildungswiderstandes eingestellt hat, kann man an der Nachbildung eine Spannung ablesen, die ein Maß für die Spannungsabsenkung im Fehlerfall ist.
Zur Erläuterung der Erfindung dient eine Schaltskizze. Diese Schaltskizze zeigt einen Generator fv der das Netz darstellt, dessen Kurzschlußwiderstand zu bestimmen ist. Der Kurzschluß-Widerstand des Netzes ist durch einen Widerstand HZK angedeutet. Im allgemeinen ist dies ein komplexer Widerstand. Zwischen zwei Punkten K1 und K2 des Netzes ist ein Stromweg gebildet, der einen Stromwandler W, einen Belastungswiderstand R und einen Schalter 51 enthält. Der Schalter 5* sei beispielsweise ein fremdgesteuerter Schalter, und die Steuerfrequenz, mit der seine Steuerspule erregt wird, ist mit f2 bezeichnet.
Sobald der Schalter 5" iffl Rhythmus der Frequenz f2 geschaltet wird, ergibt sich ein mit der Steuerfrequenz f2 modulierter Belastungsstrom der Netzfrequenz Z1, welcher über einen Belastungswiderstand R und über den Stromwandler W fließt. Jedesmal, wenn der Strom zustande kommt, sinkt die Spannung im Netz ab, und jedesmal, wenn der Strom unterbrochen wird, kehrt die volle Netzspannung zurück. Nun erzeugt der Stromwandler W in seiner Sekundärwicklung einen Strom beispielsweise gleicher Stärke, der über einen das Netz nachbildenden Widerstand HZK' (kurz Nachbildungswiderstand genannt)
.. ": 909 558/204

Claims (5)

geleitet wird. Der Nachbildungswiderstand besteht beispielsweise aus einer Induktivität und einem ohmschen Widerstand. Es ist nun möglich, durch Einstellung dieser beiden Nachbildungsteile zu erreichen, daß die Arbeit des Schalters S zwischen den Punkten Ä"3 und K2 nicht bemerkbar ist. Das ist dann der Fall, wenn der durch den Sekundärstrom des Wandlers W in der Nachbildung HZK' erzeugte Spannungsabfall dem Spannungsabfall des Netz-Kurzschluß-Widerstandes HZK in Größe und Phase genau entgegengesetzt ist. Dieser Zustand der vollständigen Kompensation des Spannungsabfalls infolge des Belastungsprüfstromes im Netz wird durch ein Anzeigegerät G1 kenntlich gemacht. Dieses liegt zwischen den Punkten K3 und K2 und ist durch ein vorgeschaltetes Filter/7 selektiv für die Hilfsfrequenz, d. h. eine Seitenfrequenz, also ft + f2 oder Z1 — f2 empfindlich gemacht. Nachdem der vollkommene Abgleich der Nachbildung mit dem Netz-Kurzschluß-Widerstand erreicht ist, kann man die weitere Messung auch bei ständig geschlossenem Schalter 51 durchführen. Dann fließt über den Nachbildungswiderstand nur ein Strom der Netzfrequenz fv und ein an dem Nachbildungswiderstand angelegter Spannungsmesser G2 kann dann den Spannungsabfall an diesem Nachbildungswiderstand anzeigen. Die Frequenz /2 ist vorteilhafterweise von der Netzfrequenz derart verschieden, daß die Frequenz f2 beispielsweise die Hälfte oder ein Drittel der Netz- 3c frequenz beträgt. Das Filter F hält von dem Anzeigegerät G1 alle Frequenzen fern, welche das Netz liefert. Statt eines Schalters S, der den Belastungs■· strom periodisch schaltet, kann auch eine Hilfsspannungsquelle vorgesehen sein, welche einen Hilfsstrom netzfremder Frequenz erzeugt, oder es kann ein Widerstandsgebilde oder eine Drosselspule vorgesehen sein, deren Widerstand oder induktiver Betrag periodisch geändert wird. Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Messung des Kurzschlußwiderstandes eines Verteilungsnetzes, bei der ein Netzbelastungswiderstand für eine kurzzeitige Spannungsabsenkung dient und bei dem ein periodischer Schalter den Belastungswiderstand zu- und abschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (S) mit einer Frequenz (f2), vorzugsweise der Hälfte oder einem Drittel der Netzfrequenz (Z1) betätigt, daß in Reihe mit dem Belastungswiderstand (R) ein Stromwandler (W) angeordnet, daß am Netz eine Reihenschaltung aus einem veränderbaren, das Netz nachbildenden Widerstand (HZK') und einem auf die Frequenz (Z2) selektiv ansprechenden Nullindikator (F, G1) angeschlossen ist und daß der Wandlerausgang einen solchen Strom dem das Netz nachbildenden Widerstand (HZK') aufprägt, daß durch dessen Veränderung eine Nullanzeige des Instruments (F, G1) erreichbar ist.
2. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung für die Betätigung des Schalters (5) mit netzfremder Frequenz (Z2) von einem Generator (G) erzeugt oder die Änderung der Belastung durch eine periodische Änderung des Belastungswiderstandes hervorgerufen ist.
3. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Netz nachbildende veränderbare Widerstand (HZK') ein Scheinwiderstand ist und aus zwei Widerstandsteilen, einem für die Blindkomponente und einem für die ohmsche Komponente besteht.
4. Meßeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Abgriffen der Teile des das Netz nachbildenden Widerstandes (HZK') die Wirk- und die Blindkomponente des zu erwartenden Netzkurzschlußstromes bzw. -Widerstandes ablesbar ist.
5. Meßeinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn nur ein Strom der Netzfrequenz über den das Netz nachbildenden Widerstand (HZK') fließt, die Spannung an dem richtig eingestellten Widerstand (HZK') als Maß für den zu erwartenden Netzkurzschlußstrom bzw. -Widerstand dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Elektrotechnische Zeitschrift«, Ausgabe B, H. 12, S. 429 bis 431.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 553/204 6.59
DES57073A 1958-02-24 1958-02-24 Einrichtung zur Messung des Kurzschluss-Widerstandes eines Verteilungsnetzes Pending DE1060042B (de)

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DE1060042B true DE1060042B (de) 1959-06-25

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257960B (de) * 1965-10-29 1968-01-04 Friedrich Lauerer Dipl Ing Schaltung zur Messung der Netz-Innenimpedanz
DE1287211B (de) * 1967-02-13 1969-01-16 Friedrich Dipl Ing Schaltung zum Messen des Innenwiderstandes eines Wechselstromnetzes

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257960B (de) * 1965-10-29 1968-01-04 Friedrich Lauerer Dipl Ing Schaltung zur Messung der Netz-Innenimpedanz
DE1287211B (de) * 1967-02-13 1969-01-16 Friedrich Dipl Ing Schaltung zum Messen des Innenwiderstandes eines Wechselstromnetzes

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