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DE1055889B - Reibungsstossdaempfer zwischen zwei federnd miteinander verbundenen Maschinen- oder Fahrzeugteilen - Google Patents

Reibungsstossdaempfer zwischen zwei federnd miteinander verbundenen Maschinen- oder Fahrzeugteilen

Info

Publication number
DE1055889B
DE1055889B DEK30517A DEK0030517A DE1055889B DE 1055889 B DE1055889 B DE 1055889B DE K30517 A DEK30517 A DE K30517A DE K0030517 A DEK0030517 A DE K0030517A DE 1055889 B DE1055889 B DE 1055889B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
rubber
shock absorber
friction body
absorber according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK30517A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Thomas Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK30517A priority Critical patent/DE1055889B/de
Publication of DE1055889B publication Critical patent/DE1055889B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/08Vibration-dampers; Shock-absorbers with friction surfaces rectilinearly movable along each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Reibungsstoßdämpfer zwischen zwei federnd miteinander verbundenen Maschinen-oder Fahrzeugteilen Die Erfindung bezieht sich auf einen Reibungsstoßdämpfer zwischen zwei federnd miteinander verbundenen Maschinen- oder Fahrzeugteilen mit einem starren Reibungskörper, der gegenüber Gummielementen mit Reibungsflächen derart verschiebbar ist, daß er bei kleinen Amplituden praktisch reibungsfrei geführt wird.
  • Ein bekannter Reibungsstoßdämpfer dieser Gattung besteht aus einem rohrförmigen Gehäuse, dessen Gleitflächen mit einem Reibbelag aus Gummi belegt sind, an welchem der Reibungskörper mit beweglichen und exzentrisch gelagerten Reibschuhen zur Anlage kommt. Dabei ergibt sich, daß dieser Reibungsstoßdämpfer nur für geringe Beanspruchungen verwendbar ist, da sich seine Reibungskraft mit wachsender Amplitude infolge der exzentrischen Lagerung der Reibschuhe stark vergrößert, so daß bei hohen Beanspruchungen, wie sie bei Kraftfahrzeugen, Lokomotiven, schweren Maschinenteilen u. dgl. gegeben sind eine Zerstörung des Gummibelages eintritt. Er wirkt außerdem nur in einer Richtung und ist infolge der beweglichen Lagerung der Reibschuhe auch nicht wartungsfrei. Schließlich ist der bekannte Reibungsstoßdämpfer wegen seiner Vielteiligkeit und der notwendigerweise gewölbten Oberfläche der Reibschuhe sowie deren Bolzenlagerung schwierig und teuer herzustellen.
  • Demgegenüber ist die Aufgabe der Erfindung darin zu sehen, einen einfach und billig herzustellenden sowie wartungsfreien Reibungsstoßdämpfer der genannten Gattung zu schaffen, der ohne die Gefahr einer Zerstörung auch für große Beanspruchungen verwendet werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Gummielemente in an sich bekannter Weise beiderseitig mit Metallteilen bekleidet sind.
  • Es ist bekannt, bei Stoßdämpfern für kehr kleine Amplituden in Pumpengestängen ringförmige Gummi-Metall-Elemente anzuordnen, die aus einer Außenhülse, einer koaxialen Innenhülse und einer dazwischen einvulkanisierten Gummischicht bestehen. Dabei wirkt lediglich die Gummischicht als solche dämpfend, so daß es sich um keinen Reibungsstoßdämpfer handelt und eine Lösung der Erfindungsaufgabe weder geoffenbart noch nahegelegt ist.
  • Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird jedoch nicht nur eine vorteilhafte Lösung der Erfindungsaufgabe gewährleistet. Ein wesentlicher Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist noch darin zu sehen, daß er ohne weiteres zwischen Gleitführungen eingebaut werden kann und zudem in beiden Richtungen wirkt. Durch Neigen der Reibungsflächen gegen die Längsachse des Reibungskörpers ist außerdem möglich, ohne bewegliche Zwischenglieder eine progressive Dämpfung der Schwingungen zu erzielen.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen Reibungsstoßdämpfer mit parallelen Reibungsflächen in einem Längslittelschnitt nach der Linie I-I in Abb. 2, Abb. 2 den Reibungsstoßdämpfer im Querschnitt längs der Linie II-II in Abb. 1, Abb. 3 einen Längsmittelschnitt durch einen Reibungsstoßdämpfer mit zur Schwingungsrichtung geneigten Reibungsflächen, Abb. 4 einen Reibungsstoßdämpfer mit zur Schwingungsrichtung geneigten Reibungsflächen in einem Längsmittelschnitt nach der Linie IV-IV in Abb. 5, Abb. 5 den Reibungsstoßdämpfer im Querschnitt längs der Linie V-V in Abb. 4, Abb. 6 einen in eine Achslagergleitführung eingebauten Reibungsstoßdämpfer im lotrechten Quermittelschnitt längs der Linie VI-VI in Abb. 7 und Abb. 7 einen waagerechten Längsmittelschnitt des Reibungsstoßdämpfers nach der Linie VII-VII in Abb. 6.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1 und 2 ist der Reibungsstoßdämpfer zwischen zwei Maschinen- oder Fährzeugteilen 1 und 2 vorgesehen, die durch eine in der Zeichnung nicht mehr dargestellte nicht oder nur schwach gedämpfte Federung, z. B. mit Schrauben-, Torsio,ns- oder Gummifedern, verbunden sind. Zum Anschließen an einen Teil 1 ist eine mit diesem fest, z. B. durch Schweißen verbundene Zug- und Druckstange 3 vorgesehen, deren Längsachle in Schwingungsrichtung liegt. Das freie Ende der Zug- und Druckstange 3 ist mit einem Gewinde 4 versehen, das in eine entsprechende Gewindebohrung 5 eines quaderförmigen Reibungskörpers 6 eingeschraubt ist. Die Gewindebohrung 5 des Reibungskörpers 6 verläuft dabei koaxial zu dessen Längsachse. Der Reibungskörper 6 ist an zwei gegenüberliegenden Längsflächen mit Reibungsauflagen 7 versehen, die z. B. nach Art eines Bremsbelages aus Asbestpreßmasse oder vorzugsweise aus Hartmetall, wie z. B. Manganhartstahl, bestehen. Die freien, zu den Längsflächen des Reibungskörpers 6 parallelen Flächen der Reibungsauflagen 7 bilden die Reibungsflächen 8 des Reibungskörpers 6. Der Reibungskörper 6 kann selbst aus gut härtbarem Werkstoff hergestellt werden, so daß sich Reibungsauflagen 7 erübrigen.
  • Parallel zu jeder Reibungsfläche 8 des Reibungskörpers 6 ist ein plattenförmiges Gummi-Metall-Element 9 vorgesehen, dessen dem Reibungskörper 6 zugewandte Metallplatte 10 mit einer Verschleißauflage 11. z. B. aus Manganhartstahl, versehen ist. Die freie, der Reibungsfläche 8 des Reibungskörpers 6 zugewandte Fläche der Verschleißauflage 11 liegt auf dieser auf und dient ebenfalls als Reibungsfläche 12. Die Länge der Verschleißauflage 11 und des Gummi-Metall-Elementes 9 richtet sich nach dem relativen Federweg zwischen den beiden zu verbindenden Maschinen- oder Fahrzeugteilen 1 und 2 und der Länge des Reibungskörpers 6 bzw. seiner Reibungsauflagen 7. Sie ist meist so bemessen, daß die Reibungsflächen 8 des Reibungskörpers 6 auf den Reibungsflächen 12 der Gummi-Metall-Elemente 9 stets auch bei großen Amplituden voll aufliegen. Das Verhältnis der Reibungsflächen 8 und 12 kann jedoch mit gleicher Wirkung auch umgekehrt werden, d. h., die Länge der Reibungsflächen 8 des Reibungskörpers 6 ist entsprechend größer als die der Reibungsflächen 12 der Gummi-Metall-Elemente 9. Die vom Reibungskörper 6 abgewandte Metallplatte 13 jedes Gummi-Metall-Elementes 9 ist mit dem zweiten der beiden Maschinen- oder Fahrzeugteile 1 und 2 fest verbunden. Hierfür können beispielsweise ein geschlossenes, beide Gummi-Metall-Elemente 9 aufnehmendes Gehäuse oder, wie in der Zeichnung dargestellt ist, zwei an diesem Maschinenteil oder Fahrzeugteil 2 fest, z. B. mittels Schrauben angeordnete Winkelstücke 14 vorgesehen werden, an denen die Gummi-Metall-Elemente 9 mittels Schrauben 15 oder Schraubenbolzen befestigt sind. Die Gummi-Metall-Elemente 9 sind mit Druckvorspannung eingebaut, derart, daß die Reibungsflächen 8 und 12 fest aufeinanderliegen. Zum Erzielen und Einstellen der Vorspannung können beispielsweise zwischen den zu den Reibungsflächen 8 und 12 parallelen Schenkeln der Winkelstücke 14 und den zugewandten Metallplatten 13 der Gummi-Metall-Elemente 9 Blecheinlagen 16 (Abb. 4 und 5) eingelegt oder die Winkelstücke 14 durch verstellbare Zuganker 17 in ihrem Abstand verstellt werden. Alle Schraubverbindungen sind in bekannter Weise, z. B. durch Federringe. Splinte. Gegenmuttern od. dgl., gesichert.
  • Die Wirkungsweise des Reibungsstoßdämpfers ist wie folgt: Bei einer Relativbewegung zwischen den beiden Maschinen- oder Fahrzeugteilen 1 und 2 in Schwingungsrichtung x verändert sich die Lage des Reibungskörpers 6 zwischen den Winkelstücken 14 nach Maßgabe der Amplitude der Schwingung. Ist die Amplitude der Schwingung klein, so haften die Reibungsflächen 8 und 12 des Reibungskörpers 6 und der vorgespannten Gummi-Metall-Elemente 9 fest aufeinander, so daß die Gummischicht beider Gummi-Metall-Elemente 9 in Schwingungsrichtung x auf Schub beansprucht und jede der mit der Verschleißauflage 11 versehenen Metallplatten 10 der Gummi-Metall-Elemente 9 gegenüber der anderen Metallplatte 13 in Schwingungsrichtung x verschoben wird. Der Widerstand der Gummi-Metall-Elemente 9 ist in einem in seiner Größe durch die Dicke der Gummischicht, die Gummiqualität und -mischung sowie die Druckvorspannung bestimmten Bereich praktisch unbeachtlich, so daß in diesem frei wählbaren Bereich kleiner Amplituden durch den Stoßdämpfer keine Rückwirkung auf den abgefederten Teil 2 eintritt und diese Stöße infolge der Massenträgheit der verhältnismäßig großen Massen der Maschinen- oder Fahrzeugteile 1 und 2 in der Federung untergehen. Bei Schwingung mit größerer Amplitude tritt jedoch nach Erschöpfen der möglichen Schubbewegung der Gummi-Metall-Elemente 9 ein Gleiten des Reibungskörpers 6 auf den Verschleißauflagen 11 ein, so daß der Reibungsstoßdämpfer in der üblichen Weise, d. h. gleichmäßig dämpfend, wirkt.
  • Soll bei größeren Amplituden eine progressive Dämpfung erzielt werden, so können die Reibungsflächen 8 und 12 in der Schwingungsrichtung x, in der eine progressive Dämpfung erzielt werden soll. schwach geneigt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist der Reibungsstoßdämpfer nach Abb. 3, der in zwei Richtungen dämpft und daher zwei Paar entgegengesetzt geneigter Reibungsflächen 8 auf einem als doppelseitiger Keil ausgebildeten Reibungskörper 6 aufweist.
  • Der Aufbau des Ausführungsbeispiels entspricht nach Abb. 3 rechte Seite bis auf die Verdoppelung und Neigung der Reibungsflächen 8 und 12 und der Gummi-Metall-Elemente 9 dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 linke Seite ist zwischen den Reibungsflächen 8 und 12 in der Mittellage des Reibungsstoßdämpfers ein geringer, in der Zeichnung vergrößert dargestellter Abstand a vorgesehen, wodurch sich der Bereich der praktisch freien Beweglichkeit vergrößern und die Größe der nicht zu dämpfenden Amplituden ohne Auswechseln der Gummi-Metall-Elemente 9 beliebig verändern läßt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel dieser Art mit besonders starker Reibungsdämpfung ist das Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 und 5. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Reibungskörper 6 als doppelseitiger Keilstumpf ausgebildet, so daß die Reibungsflächenpaare 8 wiederum gegen die Achse der Schwingungsrichtung x zueinander entgegengesetzt geneigt sind. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Abb.3 sind jedoch die Gummi-Metall-Elemente 9 wie im Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 parallel zur Schwingungsrichtung x an ihren Winkelstücken 14 angeschraubt.
  • Zwischen der einer Reibungsfläche 8 des Reibungskörpers 6 zugeordneten Verschleißauflage 11 und der zugewandten Metallplatte 10 des tragenden Gummi Metall-Elementes 9 ist jeweils ein keilförmiges Zwischenstück 18 angeordnet und fest mit diesen verbunden. Die Neigt= des Zwischenstückes 18 entspricht dabei der Neigung der zuliegenden Reibungsfläche 8 des Reibungskörpers 6, die vorzugsweise für sämtliche Reibungsflächen 8 und 12 und damit auch Zwischenstücke 18 gleich ist. Jeweils zwei mit ihren kleineren Stirnflächen einander zugewandte Zwischenstücke 18 können an diesen miteinander verbunden oder auf einer gemeinsamen Grundplatte 19 aufgeschweißt sein, die jeweils auf den reibungskörperseitigen Metallplatten 10 der beiden an einem Winkelstück 14 befestigten Gummi-Metall-Elemente 9 angeschraubt ist.
  • Zum Erhöhen der Reibungswirkung sind die größeren, vom Reibungskörper abgewandten Stirnflächen der Zwischenstücke 18 und die der jeweiligen damit verbundenen Grundplatten 19 ballig oder gewölbt ausgebildet. Jeder der gewölbten Stirnflächen ist eine ebene Gleitfläche 20, z. B. aus Manganhartstabl, zugeordnet, die fest an dem die Gummi-Metall-Elemente 9 tragenden Maschinen- oder Fahrzeugteil 2 angeordnet ist.
  • Kommen die Reibungsflächen 8 des Reibungskörpers 6 nach Zurücklegen des Leerlaufweges auf denen der Gummi-Metall-Elemente 9 zum Aufliegen, so gleiten sie an diesen unter Zusammendrücken der Gummischichten der Gummi-Metall-Elemente 9 entlang, wobei sich die Reibung progressiv vergrößert. Dabei werden die beiden Zwischenstücke 18 der wirksamen Reibungsflächen 8 durch die parallel zur Schwingungsrichtung x wirkende Druckkomponente gegen ihre Gleitflächen 20 gedrückt und durch die senkrecht zur Schwingungsrichtung x wirkende und die Gummi-Metall-Elemente 9 zusammendrückende Druckkomponente in deren Richtung auf ihrer Gleitfläche 20 verschoben, so daß sich eine weitere Steigerung der Reibungsarbeit bei großen Amplituden ergibt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist nicht nur auf für sich ein Maschinenelement bildende Reibungsstoßdämpfer beschränkt, wie das Ausführungsbeispiel nach den Abb. 6 und 7 zeigt.
  • Hierbei handelt es sich um eine Gleitführung für Achslager von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen. Jeder Achsschenkel 21 eines Radsatzes ist dabei in bekannter Weise im Innenring 22 eines Wälzlagers, vorteilhaft eines Pendelrollenlagers, fest gelagert, dessen Außenring 23 ebenfalls fest im Gehäuse des Achslagers angeordnet ist und in üblicher Weise durch einen oder zwei Deckel 24 in diesem gehalten wird. Das Achslagergehäuse besteht aus einem starken Innenring 25 mit Federauflage 26 und einem mit diesem durch Ringscheiben 27 verbundenen schwächeren Außenring 28, der von den lotrechten Kräften entlastet ist. Der Außenring 28 ist, in der Ansicht gesehen, beiderseits mit je einem angeschweißten Fortsatz 29 versehen, dessen lotrechte Flächen durch ein U-förmiges, mit seiner hohlen Seite dem Achslager zugekehrtes Profilstahlstück gebildet werden. Die Außenflächen des Profilstahlstückes jedes Fortsatzes 29 sind mit Manganhartstahlauflagen 30 versehen. Jeder Fortsatz 29 ist in einer U-förmigen, lotrecht an einer Seitenfläche des Achslagerausschnittes 31 des Rahmens befestigten Gleitführung 32 geführt, die an ihren lotrechten, den Manganhartstahlauflagen 30 der Fortsätze 29 gegenüberliegenden Innenflächen ebenfalls mit Manganhartstahlauflagen 33 versehen sind. Dabei ist zwischen den zu den Seitenflächen des Achslagerausschnittes 31 parallel liegenden Manganhartstahlauflagen 33 und der dazu parallelen Innenfläche der U-förmigen Gleitführung 32 ein plattenförmiges Gummi-Metall-Element 9 vorgesehen, das mit einer Metallplatte 13 an der Gleitführung 32 fest angebracht und auf der anderen Metallplatte 10 mit den Manganhartstahlauflagen 33 bekleidet ist. Das Gummi-Metall-Element 9 ist wiederum vorgespannt. Das Achslager bildet somit, im Grunde genommen, den Reibungskörper 9 eines Reibungsstoßdämpfers gemäß Abb. 1 und 2.
  • Dabei ergibt sich nicht nur die Reibungsdämpfung des Erfindungsgegenstandes ohne Übertragung der kleinen harten Stöße mit geringer Amplitude, sondern darüber hinaus eine Gleitführung, die senkrecht zu den Gummi-Metall-Elementen spielfrei und elastisch nachgiebig ist und darüber hinaus sogar einen geringeren Verschleiß ergibt, da bei kleinen lotrechten Bewegungen diese noch zu keinem Gleiten der Gleitflächen, sondern lediglich zu einem gegenseitigen Verschieben der Metallplatten der Gummi-Metall-Elemente führt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf Reibungskörper beschränkt, die nur an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen Reibungsflächen aufweisen. Zur Steigerung der Wirkung können mehr als zwei Reibungsflächen am Reibungskörper vorgesehen werden, z. B. bei quaderförmigen oder pyramidenstumpfförmigen vier Reibungsflächen und entsprechend auch mindestens vier Gummi-Metall-Elemente.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Reibungsstoßdämpfer zwischen zwei federnd miteinander verbundenen Maschinen- oder Fahrzeugteilen mit einem starren Reibungskörper, der gegenüber Gummielementen mit Reibungsflächen derart verschiebbar ist, daß er bei kleinen Amplituden praktisch reibungsfrei geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummielemente (9) in an sich bekannter Weise beidseitig mit Metallteilen (10, 13) bekleidet sind.
  2. 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungskörper (6) erst nach einem Leerlaufweg in Eingriff mit den Metallteilen (10) kommt.
  3. 3. Stoßdämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Reibungskörper (6) und die inneren Metallteile (10) an sich bekannte keilförmige Zwischenstücke (18) geschaltet sind, deren Reibungsflächen (12) im Abstand (a) von den dazu parallelen Reibungsflächen (8) des Reibungskörpers angeordnet sind.
  4. 4. Stoßdämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede außenliegende, etwa senkrecht zur Schwingungsrichtung (x) angeordnete Stirnfläche der keilförmigen Zwischenstücke (18) gewölbt ist und auf einem fest mit dem die Gummimetallelemente (9, 10, 13) aufnehmenden Teil (2) verbundenen Gleitstück (20) aufliegt.
  5. 5. Stoßdämpfer nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungskörper (6) als doppelseitiges Keilstück ausgebildet und jeder Reibungsfläche (8) im Abstand ein keilförmi,ges Zwischenstück (18) mit einem Gummi-Metall-Element (9, 10, 13) zugeordnet ist.
  6. 6. Stoßdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reibungsfläche (8) ein gesondertes Gummi-Metall-Element (9, 10, 13) zugeordnet ist (Abb. 3).
  7. 7. Stoßdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei keilförmige Zwischenstücke (18) fest miteinander verbunden sind. B.
  8. Stoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskörper (6) und die Gummi-Metall-Elemente (9, 10, 13) mittel- oder unmittelbar mit Hartstahlauflagen (7, 11, 30 33) versehen sind.
  9. 9. Stoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungskörper (6) als Achslagergehäuse ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 803 454; britische Patentschrift Nr. 605 332; USA.-Patentschrift Nr. 2 212 153.
DEK30517A 1956-12-07 1956-12-07 Reibungsstossdaempfer zwischen zwei federnd miteinander verbundenen Maschinen- oder Fahrzeugteilen Pending DE1055889B (de)

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DE1170716B (de) * 1962-04-28 1964-05-21 Mak Maschb Kiel G M B H Reibungsschwingungsdaempfer, insbesondere fuer Fahrzeugfederungen
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