DE1051652B - Schlepper - Google Patents
SchlepperInfo
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- DE1051652B DE1051652B DEW16807A DEW0016807A DE1051652B DE 1051652 B DE1051652 B DE 1051652B DE W16807 A DEW16807 A DE W16807A DE W0016807 A DEW0016807 A DE W0016807A DE 1051652 B DE1051652 B DE 1051652B
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- shaft
- gear block
- tractor
- stub
- gear
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- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/28—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of power take-off
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B71/00—Construction or arrangement of setting or adjusting mechanisms, of implement or tool drive or of power take-off; Means for protecting parts against dust, or the like; Adapting machine elements to or for agricultural purposes
- A01B71/06—Special adaptations of coupling means between power take-off and transmission shaft to the implement or machine
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D49/00—Tractors
- B62D49/06—Tractors adapted for multi-purpose use
Landscapes
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- Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
- Arrangement Of Transmissions (AREA)
Description
- Schlepper Die Erfindung betrifft einen Schlepper, bei dem die Vorderachse den Motor trägt, der Getriebeblock an dem Motor angebracht ist und eine zwischen dem Getriebeblock und der Hinterachse angeordnete Gelenkwelle das Ausgleichgetriebe für die Hinterräder antreibt.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen solchen Schlepper so auszugestalten, daß er einerseits in vielseitiger Weise zum Antrieb von landwirtschaftlichen Geräten mittels entsprechender Kraftabgabestellen geeignet ist und daß andererseits an ihm verschiedene anzutreibende landwirtschaftliche Geräte leicht anbringbar sind.
- Man kennt zwar schon Schlepper, bei denen außer der zum Ausgleichgetriebe führenden Kardanwelle eine zusätzliche Zapfwelle vorgesehen ist, die entweder gemäß der Drehzahl der Kardanwelle oder aber auch direkt vom Wechselgetriebe antreibbar ist. Diese Ausführungsform sowie andere bekannte Schlepperausführungen gestatten es zwar, die Motorkraft mittels einer Zapfwelle bzw. einer Zapfstelle dazu auszunutzen, daß vom Motor her nicht nur der Schlepper als solcher, sondern auch ein meist mit dem Schlepper verbundenes landwirtschaftliches Arbeitsgerät angetrieben wird. Der Nachteil dieser Ausführungsformen besteht aber darin, daß sie nur eine begrenzte An"vendungsmöglichkeit hinsichtlich der Art des Antriebes und damit auch der Art des anzutreibenden Gerätes, so z. B. nur den Antrieb eines hinter dem Schlepper aufgesattelten Gerätes, gestatten.
- Die Erfindung will hier Abhilfe schaffen. Sie besteht in erster Linie darin, daß aus dem Getriebeblock zwei VG'ellenstümpfe herausragen, die mit der Gelenkwelle zum Antrieb des Ausgleichgetriebes und mit einer weiteren Gelenkwelle zum Antrieb einer Zapfwelle leicht lösbar kuppelbar sind. Hieraus ergibt sich eine Reihe von Vorteilen.
- Löst man z. B. die weitere Gelenkwelle und treibt den Schlepper mit Hilfe der erstgenannten Gelenkwelle, so erhält man unter letzterer einen freien Raum, der es dann gestattet, landwirtschaftliche Geräte, wie z. B. einen Drillmaschinenantrieb, dort unter den Schlepper unterzustoßen. Der Antrieb dieses Gerätes ist dann von dem frei liegenden Wellenstumpf her möglich. Man kann auf den jeweils frei liegenden Wellenstumpf oder auf die Wellenstümpfe die Antriebsmittel, wie z. B. Zahnräder, Riemenscheiben usw., aufstecken, die jeweils benötigt werden, bzw. man kann auch das anzutreibende landwirtschaftliche Gerät direkt mit diesen Wellenstümpfen verbinden. Man kann ferner auch somit die Gelenk-,vellen ohne weiteres durch solche anderer Bauart oder anderer Länge ersetzen. Das letztere wird dann in Betracht 2 kommen, wenn aus irgendeinem Grunde der Achsabstand des Schleppers verändert werden soll.
- Der Landmann kann also einen derartigen Schlepper in bequemer Weise so umgestalten, wie es für die durchzuführende Arbeit am zweckmäßigsten ist. Diese Möglichkeit, den Schlepper den verschiedensten Bedingungen bzw. Zusatzgeräten anpassen zu können, ist aber gerade für ein kleineres landwirtschaftliches Unternehmen von Bedeutung, da ein solcher Betrieb aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus sich nicht eine Reihe von Spezialschleppern oder Spezialinaschinen anschaffen kann, sondern eine universell einsetzbare Maschine benötigt.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine der beiden Wellenstümpfe das eine Ende einer im Getriebeblock gelagerten Welle, deren anderes Ende aus dem Getriebeblock nach vorn herausragt und als Zapfwellenstumpf dient. Es ist zwar für sich bei einem Schlepper bekannt, einen nach vorn ragenden Wellenstumpf zur Kraftabnahme vorzusehen, doch besitzen diese bekannten Schlepper nicht die übrigen vorteilhaften Merkmale der Erfindung und stellen somit wiederum nur eine Spezialausführung dar, aber kein universell anwendbares Gerät. Im Gegenteil dazu kann bei der Erfindung der Landmann das anzutreibende Arbeitsgerät an der Vorderseite, an der Rückseite oder aber auch im Mittelbereich des Schleppers je nach Belieben anbringen.
- In an sich bekannter Weise kann ferner nach der Erfindung einer der beiden Wellenstümpfe mit einer der Motordrehzahl entsprechenden konstanten Drehzahl antreibbar sein. Somit kann der Antrieb des Arbeitsgerätes wegunabhängig, d. h. unabhängig von der jeweiligen Schaltstellung des Wechselgetriebes, erfolgen.
- LT m die Kraftabzapfung für ein an der Vorderseite des Schleppers angebrachtes Gerät zu erleichtern, besteht die Erfindung weiterhin darin, daß der Getriebeblock eine Abstufung zur Aufnahme des nach vorn ragenden Zapf-wellenstumpfes aufweist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- Die Vorderachse 1 mit den Vorderrädern 2 trägt den Motor 3, an den der Getriebeblock 4 angebaut ist. Über die Holmenanordnung 5 ist der aus den Teilen 1 bis 4 bestehende Vorderwagen an die Hinterachsanordnung 6 angeschlossen. 7 bezeichnet das Differentialgetriebe der Hinterradanordnung, während 8 die Hinterräder selbst sind. Die Hinterradanordnung kann von dem Vorderwagen lösbar und gegenüber den Holmen 5 verschivenkbar sein, jedoch ist dies nicht Gegenstand der Erfindung.
- An den Zapfwellenstumpf 9 des Getriebes 4 ist die frei liegende Gelenkwelle 10 leicht lösbar angelenkt, die an ihrem anderen Ende 11 gelenkig mit dem Differentialgetriebe 7 verbunden ist.
- Die zusätzlich zur Gelenkwelle 10 vorgesehene Gelenkwelle 12 ist gleichfalls über Doppelgelenke 13 und 14 leicht lösbar mit einem Zapfwellenstumpf 18 am Getriebeblock 4 bzw. einer Zapfwelle 16 am Gehäuse des Differentialgetriebes 7 verbunden. Die beiden Wellen 10 und 12 sind als Teleskopwellen gestaltet, d. h. ausziehbar.
- Der Wellenstumpf 15 stellt ein Ende einer im Getriebeblock 4 gelagerten Welle dar, deren anderes Ende 15 aus dem Getriebeblock nach vorn herausragt und als Zapfwellenstumpf dient.
- Das Getriebe ist mittels des Hebels 4' derart schaltbar, daß der Zapfwellenstumpf 18 bzw. der Zapfwellenstumpf 15 auch bei stehendem Schlepper, d. h. bei nicht rotierender Gelenkwelle 10, antreibbar ist. Somit können mit diesen Zapf-,vellenstümpfen und auch mit dem Zapfwellenstumpf 16 verbundene Arbeitsgeräte wegunabhängig betrieben werden.
- Um die Abzapfung an der Stelle 15 möglichst zu erleichtern, kann das Gehäuse des Getriebeblockes 4 gemäß Ziffer 17 abgestuft sein.
- Es ist also möglich, in allen Bereichen des Schleppers, d. h. nach vorn, nach hinten und in der Mitte, Arbeitsgeräte anzubringen und mit einer entsprechenden Zapfstelle des Schleppers zu verbinden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schlepper, bei dem die Vorderachse den Motor trägt, der Getriebeblock an den Motor angebaut ist und eine zwischen dem Getriebeblock und der Hinterachse angeordnete Gelenkwelle das Ausgleichgetriebe für die Hinterräder antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Getriebeblock (4) zwei Wellenstümpfe (9 und 18) herausragen, die mit der Gelenkwelle (10) zum Antrieb des Ausgleichgetriebes und mit einer weiteren Gelenkwelle (12) zum Antrieb einer Zapfwelle (16) leicht lösbar kuppelbar sind.
- 2. Schlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Wellenstümpfe das eine Ende einer im Getriebeblock gelagerten Welle ist, deren anderes Ende (15) aus dem Getriebeblock nach vorn herausragt und als Zapfwellenstumpf dient.
- 3. Schlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d-aß einer der beiden Wellenstümpfe in an sich bekannter Weise mit einer der Motordrehzahl entsprechenden konstanten Drehzahl antreibbar ist.
- 4. Schlepper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeblock eine Abstufung (17) zur Aufnahme des nach vorn ragenden Zapfwellenstu.mpfes aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 516418; deutsche Patentanmeldungen D 2158II/63c (bekanntgemacht am 9. 10. 1952), D 7994 I1/63 c (bekanntgemacht am 21.5.1952), W6495II/63c (bekanntgemacht am 27. 11. 1952) ; schweizerische Patentschriften Nr.266812, 276052; USA.-Patentschrift Nr. 2 195 909; Konstruktion, 1950, Heft 10.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW16807A DE1051652B (de) | 1953-04-25 | 1953-04-25 | Schlepper |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW16807A DE1051652B (de) | 1953-04-25 | 1953-04-25 | Schlepper |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1051652B true DE1051652B (de) | 1959-02-26 |
Family
ID=7595845
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW16807A Pending DE1051652B (de) | 1953-04-25 | 1953-04-25 | Schlepper |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1051652B (de) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE516418C (de) * | 1929-02-06 | 1931-01-23 | Emde & Meissner | Kugelkopfgelenk |
US2195909A (en) * | 1938-05-16 | 1940-04-02 | Detroit Harvester Co | Power take-off assembly |
CH266812A (de) * | 1948-08-17 | 1950-02-15 | Meili Ernst | Traktor mit Zapfwelle. |
CH276052A (fr) * | 1949-05-06 | 1951-06-30 | Vevey Atel Const Mec | Dispositif de prise de mouvement pour outils actionnés par tracteurs. |
-
1953
- 1953-04-25 DE DEW16807A patent/DE1051652B/de active Pending
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE516418C (de) * | 1929-02-06 | 1931-01-23 | Emde & Meissner | Kugelkopfgelenk |
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CH276052A (fr) * | 1949-05-06 | 1951-06-30 | Vevey Atel Const Mec | Dispositif de prise de mouvement pour outils actionnés par tracteurs. |
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