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DE1045888B - Schrittdaempfender Asphaltbodenbelag - Google Patents

Schrittdaempfender Asphaltbodenbelag

Info

Publication number
DE1045888B
DE1045888B DEA20911A DEA0020911A DE1045888B DE 1045888 B DE1045888 B DE 1045888B DE A20911 A DEA20911 A DE A20911A DE A0020911 A DEA0020911 A DE A0020911A DE 1045888 B DE1045888 B DE 1045888B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
asphalt
mat
concrete
mastic
floor covering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA20911A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DANSK ASFALTFABRIK AS
Original Assignee
DANSK ASFALTFABRIK AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DANSK ASFALTFABRIK AS filed Critical DANSK ASFALTFABRIK AS
Publication of DE1045888B publication Critical patent/DE1045888B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L95/00Compositions of bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Schrittdämpfender Asphaltbodenbelag Die Erfindung betrifft eine Gußasphaltmasse mit einem 10- bis 12 0/obigen Bitumengehalt für einen auf einer Trittschalldämmatte ruhenden Asphaltbelag. Insbesondere soll der Belag Verwendung finden für Betonfußböden und andere harte Fußböden in Geschossen von Wohnhäusern, Geschäftshäusern, Fabriken und ähnlichen Gebäuden, in denen eine Dämpfung der Schrittgeräusche erwünscht ist.
  • Bekanntlich verpflanzen sich Schrittgeräusche mit großer Stärke durch fast alle Bauelemente, so z. B. über Betonfußböden; mit wesentlich geringerer Stärke jedoch durch weiches Material, wie Baumatten aus Mineralwolle oder anderem anorganischen bzw. organischen Material, da solche Baumatten zum Teil die Schallschwingungen aufnehmen und das Schrittgeräusch bis zu 80 o/o dämpfen Zur Dämpfung von Schrittgeräuschen wurde vorgeschlagen, sogenannte »schwimmende« Böden zu verwenden, d. h. Böden, bei denen ein Betonbelag auf einer auf dem Betonboden bzw. einem anderen harten, tragenden Boden ruhenden Baumatte gegossen ist.
  • Solche schwimmenden Böden haben jedoch den Nachteil, daß dem Gebäude damit eine erhebliche Wassermenge zugeführt wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, wo der Bau bereits ziemlich trocken ist. Außerdem wird die Belastung der Betonkonstruktion durch solche Betonschichten wesentlich erhöht, da deren Gewicht z. P. bei 4 cm dicker Betonschicht etwa 135 kg pro Quadratmeter betragen kann. Zur Behebung dieser Nachteile wurde vorgeschlagen, anstatt eines Betonbelages einen Asphaltbelag zu verwenden, der über einer aus Holzbeton bestehenden Fläche, die auf einer aus Mineralwolle oder einem anderen weichen Material hergestellten Baumatte ruht, oder iiber einer auf der betreffenden tragenden Betonkonstruktion liegenden Faserplatte gegossen wird. Eine Faserplatte wirkt jedoch weit weniger dämpfend als eine weiche Baumatte, und die Verwendung einer Holzbetonplatte als Einlage zwischen Asphaltbelag und Baumatte hat den Nachteil, daß der Asphaltbelag nicht genügend gegen eine Punktbelastung gesichert ist, die ein Brechen des Belages verursachen könnte.
  • Diese Nachteile werden beseitigt, indem erfindungsgemäß zur Dämpfung der Schrittgeräusche ein aus Gußasphaltmasse hergestellter Asphaltbodenbelag verwendet wird, der direkt auf der auf dem Boden ruhenden Baumatte angebracht wird, wobei ein Bitumen verwandt wird, dessen Schmelzpunkt zwischen 90 und 150"C liegt und dessen Penetrationskoeffizient Null ist, während der Guß asphalt 40 bis 60 O/o mineralischen Füllstoff enthält, der durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,074 mm dringen kann.
  • Ein solcher Asphaltbodenbelag hat sich als im hohen Grade schalldämpfend und als besonders widerstandsfähig gegen Punktbelastung erwiesen.
  • Um die Schrittdämpfung zu erhöhen, kann es zweckmäßig sein, Maßnahmen vorzusehen, um sogenannte Schallbrücken zu vermeiden, die leicht durch Unebenheiten in der tragenden Eisenbetonunterlage entstehen.
  • Zu diesem Zweck kann die Baumatte auf einer trockenen Sandschicht angebracht werden, die zum Ausglätten der Oberfläche der Betonunterlage dient.
  • Die Baumatte kann in bekannter Weise aufgebaut und auf der der tragenden Eisenbetonschicht zugekehrten Seite mit Wellpappe bekleidet sein, wogegen sie auf der anderen Seite möglichst unbekleidet sein soll, da dann eine bessere Verbindung zwischen der Matte und dem auf dieser ruhenden Asphaltbelag erzielt wird.
  • Als Beispiel für die Herstellung des erfindungsgemäßen Fußbodenbelages sei erwähnt, daß der die Geschoß trennung tragende Eisenbetonboden mit einer dünnen, trockenen Sandschicht ausgeglättet werden kann, auf der dann eine Mineralwollmatte bzw. eine andere aus anorganischem oder organischem Material hergestellte, verhältnismäßig weiche Baumatte aufgelegt und mit einer leichten Handwalze festgewalzt wird. Danach walzt man auf diese Matte eine Pulverasphaltschicht ein, z. B. 10 kg pro Quadratmeter, auf die wiederum eine Gußasphaltschicht der obenerwähnten Beschaffenheit in einer Dicke von 15 bis 20 mm angebracht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Asphaltbodenbelag, der auf einer Trittschalldämmatte ruht und der auf einem Unterboden aus Beton od. dgl. angeordnet ist, auf Basis einer Gußasphaltmasse mit einem 10- bis 120/oigen Bitumengehalt, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußasphalt ein Bitumen mit einem Schmelzpunkt zwischen 90 und 1500 C und einem Penetrationskoeffizient Null, sowie 40 bis 60% mineralische Füllstoffe enthält, die durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,074 mm dringen können.
  2. 2. Asphaltbodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baumatte auf der trockenen Sandschicht angebracht ist, die zum Ausglätten der Oberfläche der Betonunterlage dient.
  3. 3. Asphaltbodenbelag nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen Gußasphaltbelag und Baumatte vorgesehene eingewalzte Pulverasphaltschicht.
DEA20911A 1953-08-10 1954-08-06 Schrittdaempfender Asphaltbodenbelag Pending DE1045888B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK1045888X 1953-08-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1045888B true DE1045888B (de) 1958-12-04

Family

ID=8157339

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA20911A Pending DE1045888B (de) 1953-08-10 1954-08-06 Schrittdaempfender Asphaltbodenbelag

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