DE1045888B - Schrittdaempfender Asphaltbodenbelag - Google Patents
Schrittdaempfender AsphaltbodenbelagInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
- C08L95/00—Compositions of bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch
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Description
- Schrittdämpfender Asphaltbodenbelag Die Erfindung betrifft eine Gußasphaltmasse mit einem 10- bis 12 0/obigen Bitumengehalt für einen auf einer Trittschalldämmatte ruhenden Asphaltbelag. Insbesondere soll der Belag Verwendung finden für Betonfußböden und andere harte Fußböden in Geschossen von Wohnhäusern, Geschäftshäusern, Fabriken und ähnlichen Gebäuden, in denen eine Dämpfung der Schrittgeräusche erwünscht ist.
- Bekanntlich verpflanzen sich Schrittgeräusche mit großer Stärke durch fast alle Bauelemente, so z. B. über Betonfußböden; mit wesentlich geringerer Stärke jedoch durch weiches Material, wie Baumatten aus Mineralwolle oder anderem anorganischen bzw. organischen Material, da solche Baumatten zum Teil die Schallschwingungen aufnehmen und das Schrittgeräusch bis zu 80 o/o dämpfen Zur Dämpfung von Schrittgeräuschen wurde vorgeschlagen, sogenannte »schwimmende« Böden zu verwenden, d. h. Böden, bei denen ein Betonbelag auf einer auf dem Betonboden bzw. einem anderen harten, tragenden Boden ruhenden Baumatte gegossen ist.
- Solche schwimmenden Böden haben jedoch den Nachteil, daß dem Gebäude damit eine erhebliche Wassermenge zugeführt wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, wo der Bau bereits ziemlich trocken ist. Außerdem wird die Belastung der Betonkonstruktion durch solche Betonschichten wesentlich erhöht, da deren Gewicht z. P. bei 4 cm dicker Betonschicht etwa 135 kg pro Quadratmeter betragen kann. Zur Behebung dieser Nachteile wurde vorgeschlagen, anstatt eines Betonbelages einen Asphaltbelag zu verwenden, der über einer aus Holzbeton bestehenden Fläche, die auf einer aus Mineralwolle oder einem anderen weichen Material hergestellten Baumatte ruht, oder iiber einer auf der betreffenden tragenden Betonkonstruktion liegenden Faserplatte gegossen wird. Eine Faserplatte wirkt jedoch weit weniger dämpfend als eine weiche Baumatte, und die Verwendung einer Holzbetonplatte als Einlage zwischen Asphaltbelag und Baumatte hat den Nachteil, daß der Asphaltbelag nicht genügend gegen eine Punktbelastung gesichert ist, die ein Brechen des Belages verursachen könnte.
- Diese Nachteile werden beseitigt, indem erfindungsgemäß zur Dämpfung der Schrittgeräusche ein aus Gußasphaltmasse hergestellter Asphaltbodenbelag verwendet wird, der direkt auf der auf dem Boden ruhenden Baumatte angebracht wird, wobei ein Bitumen verwandt wird, dessen Schmelzpunkt zwischen 90 und 150"C liegt und dessen Penetrationskoeffizient Null ist, während der Guß asphalt 40 bis 60 O/o mineralischen Füllstoff enthält, der durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,074 mm dringen kann.
- Ein solcher Asphaltbodenbelag hat sich als im hohen Grade schalldämpfend und als besonders widerstandsfähig gegen Punktbelastung erwiesen.
- Um die Schrittdämpfung zu erhöhen, kann es zweckmäßig sein, Maßnahmen vorzusehen, um sogenannte Schallbrücken zu vermeiden, die leicht durch Unebenheiten in der tragenden Eisenbetonunterlage entstehen.
- Zu diesem Zweck kann die Baumatte auf einer trockenen Sandschicht angebracht werden, die zum Ausglätten der Oberfläche der Betonunterlage dient.
- Die Baumatte kann in bekannter Weise aufgebaut und auf der der tragenden Eisenbetonschicht zugekehrten Seite mit Wellpappe bekleidet sein, wogegen sie auf der anderen Seite möglichst unbekleidet sein soll, da dann eine bessere Verbindung zwischen der Matte und dem auf dieser ruhenden Asphaltbelag erzielt wird.
- Als Beispiel für die Herstellung des erfindungsgemäßen Fußbodenbelages sei erwähnt, daß der die Geschoß trennung tragende Eisenbetonboden mit einer dünnen, trockenen Sandschicht ausgeglättet werden kann, auf der dann eine Mineralwollmatte bzw. eine andere aus anorganischem oder organischem Material hergestellte, verhältnismäßig weiche Baumatte aufgelegt und mit einer leichten Handwalze festgewalzt wird. Danach walzt man auf diese Matte eine Pulverasphaltschicht ein, z. B. 10 kg pro Quadratmeter, auf die wiederum eine Gußasphaltschicht der obenerwähnten Beschaffenheit in einer Dicke von 15 bis 20 mm angebracht wird.
Claims (3)
- PATENTANSPROCHE: 1. Asphaltbodenbelag, der auf einer Trittschalldämmatte ruht und der auf einem Unterboden aus Beton od. dgl. angeordnet ist, auf Basis einer Gußasphaltmasse mit einem 10- bis 120/oigen Bitumengehalt, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußasphalt ein Bitumen mit einem Schmelzpunkt zwischen 90 und 1500 C und einem Penetrationskoeffizient Null, sowie 40 bis 60% mineralische Füllstoffe enthält, die durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,074 mm dringen können.
- 2. Asphaltbodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baumatte auf der trockenen Sandschicht angebracht ist, die zum Ausglätten der Oberfläche der Betonunterlage dient.
- 3. Asphaltbodenbelag nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen Gußasphaltbelag und Baumatte vorgesehene eingewalzte Pulverasphaltschicht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DK1045888X | 1953-08-10 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1045888B true DE1045888B (de) | 1958-12-04 |
Family
ID=8157339
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA20911A Pending DE1045888B (de) | 1953-08-10 | 1954-08-06 | Schrittdaempfender Asphaltbodenbelag |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1045888B (de) |
-
1954
- 1954-08-06 DE DEA20911A patent/DE1045888B/de active Pending
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