DE1043890B - Roller covers or belts for drafting devices on spinning machines - Google Patents
Roller covers or belts for drafting devices on spinning machinesInfo
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Description
Walzenbezüge oder Laufriernchen für Streckwerke an Spinnereimaschinen Die Erfindung betrifft Walzenbezüge oder Laufriemchen für Streckwerke an Spinnereimaschinen, bestehend aus einem oder mehreren PolyvinylhaFzen, die aus Polymerisations.produkten von Vinylehlorid oder einer Mischung aus etwa 95% Vinylchlorid und etwa 50/a Vinylacetat oder einer Mischung solcher Polymerisate besteht, die außerdem noch auf lOUGe° wichtsteile Kunstharz 50 bis 150 Gewielitsteile eines bei über 7° C damit verträglichen Weichmachers enthalten.Roller covers or treads for drafting devices on spinning machines The invention relates to roller covers or belts for drafting devices on spinning machines, Consists of one or more polyvinyl fibers made from polymerisation products of vinyl chloride or a mixture of about 95% vinyl chloride and about 50 / a vinyl acetate or a mixture of such polymers, which also have a weight percentage of lOUGe ° Synthetic resin 50 to 150 parts by weight of a plasticizer that is compatible with it at over 7 ° C contain.
Beim Verziehen der Faserlunten, Vorgarne, Bänder in Walzenstreekwerken entsteht statische Elektrizität auf den Walzenoberflächen. Dies hat die Bildung von Wickeln auf den Oberwalzen und von Faserbüscheln (:>Augenbrauen«) zwischen den Oberwalzen und ihren Reinigungsorganen zur Folge. Auch bei den Laufrietnchen der Hochverzugsstreckwerke sind die Textilfasern in Berührung mit der Arbeitsfläche des Laufriemchens. Sowohl die Oberwalzen wie die Laufriemchen müssen eine von statischen Ladungen freie Oberfläche haben, damit hochwertiges Garn hergestellt werden kann. Bei Laufriemchen muß die Arbeitsoberfläche nachgiebig und elastisch sein. Die Laufriemchen sollen sich während des Betriebes nicht übermäßig dehnen oder strecken. Außerdem sollen sie gegenüber der Einwirkung von Ölen, die bei der Anwendung vorkommen, widerstandsfähig sein.When warping the fiber rovings, roving, ribbons in roller streak works static electricity is generated on the roller surfaces. This has education of laps on the top rollers and of tufts of fibers (:> eyebrows ") between the Upper rollers and their cleaning organs result. Even with the Laufrietnchen High-draft drafting units are the textile fibers in contact with the work surface of the belt. Both the top rollers and the belts must be static Charges have a free surface so that high-quality yarn can be produced. With treads, the work surface must be flexible and elastic. The treads should not stretch or stretch excessively during operation. aside from that they should be resistant to the effects of oils that occur during use be.
Ziel der Erfindung sind daher Walzenbezüge bzw. Laufriemehen mit einer von statischen Aufladungen freien Arbeitsoberfläche, die die gewünschten physikalischen Eigenschaften besitzen, nämlich Zusammendrückbarkeit, Elastizität, Festigkeit gegenüber übermäßiger Streckung oder Dehnung und die erforderliche Widerstandskraft gegenüber dem Angriff von Ölen und anderen Stoffen, die bei der Verwendung der Vorrichtung vorkommen.The aim of the invention is therefore roll covers or belts with a Static-free work surface that has the desired physical Have properties, namely compressibility, elasticity, strength against excessive stretching or stretching and the required resistance to it the attack of oils and other substances when using the device occurrence.
Bekannt sind Walzenbezüge oder Laufriemchen für Streckwerke an Spinnereimaschinen
aus Polyvinylchlorid oder einem Polymerisationsprodukt einer Mischung aus etwa 950/e
Vinylchlorid und etwa. 5% Vinylacetat oder deren Mischungen, wobei je 100 Gewichtsteilen
des Harzes zwischen etwa 50 und 150 Gewichtsteile eines Weichmachers einverleibt
sind, der sich mit dem Harz in derartigen Mengen bei Temperaturen oberhalb ?° C
verträgt und die Mischung frei von der Bildung statischer Aufladungen macht. Die
Erfindung besteht darin, daß die Weichmacher a) vollkommen aliphatisch, b) ein vorwiegend
aliphatischer Ester einer aliphatischen Säure, c) ein vorwiegend aliphatischer Ester
der Phosphorsäure, d) ein vorwiegend aliphatisches Phosphonat oder eine beliebige
Kombination davon sind. Die Herstellung der erfindungsgemäßen Mischung zur Verwendung
bei der Herstellung eines Streckwalzenüberzugs kann z. B. nach folgendem Beispiel
erfolgen
Als Weichmacher kann jedes der unten aufgeführten Weichmachungsmittel für das Harz verwendet werden. Die drei erstgenannten Weichmacher werden bevorzugt. Selbstverständlich können auch Mischungen der verschiedenen Weichmacher verwendet werden.Any of the plasticizers listed below can be used as plasticizers can be used for the resin. The first three plasticizers mentioned are preferred. Mixtures of the various plasticizers can of course also be used will.
Chemische Zusammensetzung des Weichmachers 1. Triäthylenglykolester von Fettsäuren mit ö bis 10 Kohlenstoffatomen.Chemical composition of the plasticizer 1. Triethylene glycol ester of fatty acids with δ to 10 carbon atoms.
2. Glyceroltriacetat.2. Glycerol triacetate.
3. Tributoxyäthylphosphat. 4. Methylacetyltricinoleat. 5. Triactylphosphat.3. Tributoxyethyl phosphate. 4. Methyl acetyl tricinoleate. 5. Triactyl phosphate.
6. Linearer Sebacatpolyglykolester. 7. Linearer Adipatpolyglykolester. B. Triglykoldioctoat.6. Linear sebacate polyglycol ester. 7. Linear adipate polyglycol ester. B. triglycol dioctoate.
9. Butylbenzylsebacat. 10. Caprylbenzylsebacat.9. Butyl benzyl sebacate. 10. Caprylbenzyl sebacate.
11. 2-Äthylhexyldiesteramid. 12. Tributylphosphat.11. 2-ethylhexyl diester amide. 12. Tributyl phosphate.
13. Fettsäurenitril.13. Fatty Acid Nitrile.
14. Polyäthylen,lykoldi-2-äthylenxoat. 15. Triglykoldihexoat.14. Polyethylene, lykoldi-2-ethylene oxoate. 15. Triglycol dihexoate.
16. Di-(2-äthylbutyl-cellosolve)-succinat. 17. Hochmolekularer M. W. Polyäther.16. Di (2-ethylbutyl cellosolve) succinate. 17. High molecular weight M. W. polyether.
18. Hochmolekularer M. W. Polyätherester 19. Dioctylstyrylphosphonat.18. High molecular weight M.W. polyether ester 19. Dioctyl styryl phosphonate.
20. Dibutylbenzolphosphonat. 21. Dioctylbenzolphosphonat. Die Weichmacher 1, 2, 4, 6, 7, 8, 11 und 13 bis 18 gehören zu der obenerwähnten Gruppe (a), d. h. zu den vollständig aliphatischen Weichmachern; die Weichmacher 9 und 10 gehören zur Gruppe (b), nämlich denjenigen, die ein vorwiegend aliphatischer Ester einer aliphatischen Säure sind; die Weichmacher 3, 5 und 12 gehören zur Gruppe (c), nämlich denjenigen, die ein vorwiegend aliphatischer Ester der Phosphorsäure sind, und die Weichmacher 19, 20 und 21 gehören zur Gruppe (d), nämlich denjenigen, die vorwiegend aliphatische Phosphonate sind. Außerdem kann jedes andere Weichmachungsmittel oder Mischung aus den von den obenerwähnten Gruppen (a) bis (d) ausgewählten Weichmachern in den bei Temperaturen von über 7,2° C verträglichen Mengen von etwa 50 bis 100 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Harz ver-,v endet werden, solange der Weichmacher das Harz nicht schädlich beeinflußt oder seine physikalischen Eigenschaften so ändert, daß die Arbeitsoberfläche des Artikels unbefriedigend wird. Der oder die ausgewählten Weichmacher hängen von der jeweiligen Art des herzustellenden Apparateteils, den Arbeitsbedingungen, die er antrifft, und anderen veränderlichen Faktoren ab. Die Menge des verwendeten Weichmachers hängt ebenfalls von derartig veränderlichen Faktoren ab. Bei Streckwalzenüberzügen wird die Menge des verwendeten Weichmachers im allgemeinen durch die bei der fertigen Streckwalze erwünschte Härte und den Widerstand der Arbeitsoberfläche gegen Bildung statischer Elektrizität bestimmt. Bei den oben aufgeführten Weichmachern sind 50 Teile Weichmacher pro 100 Teile Harz geeignet, in allen die Bildung statischer Elektrizität zu verhindern, mit Ausnahme bei dem Weichmacher 6, einem linearen Polyester, bei dem etwa 85 Gewichtsteile Weichmacher pro 100 Teile Harz erforderlich sind, um eine von statischer Elektrizität freie Arbeitsoberfläche zu gewährleisten. Besteht bei Verwendung einer derartigen Menge eines Weichmachers die Gefahr, daß der Apparateteil für spezifische Zwecke zu elastisch und nachgiebig wird, so wird einer der obenerwähnten übrigen Weichmacher, wie z. B. 1, gewählt. Die Auswahl der Weichmacher ist auf breiter Basis möglich.20. Dibutylbenzenesphosphonate. 21. Dioctylbenzenesphosphonate. The plasticizers 1, 2, 4, 6, 7, 8, 11 and 13 to 18 belong to the above-mentioned group (a), i.e. H. to the completely aliphatic plasticizers; plasticizers 9 and 10 belong to group (b), namely those having a predominantly aliphatic ester of a aliphatic acid; plasticizers 3, 5 and 12 belong to group (c), viz those that are a predominantly aliphatic ester of phosphoric acid, and the Plasticizers 19, 20 and 21 belong to group (d), namely those that predominantly are aliphatic phosphonates. In addition, any other plasticizer or Mixture of the plasticizers selected from groups (a) to (d) mentioned above in the quantities of about 50 to 100 that are tolerated at temperatures above 7.2 ° C Parts by weight per 100 parts by weight of resin are used as long as the plasticizer does not adversely affect the resin or change its physical properties in such a way that that the working surface of the article becomes unsatisfactory. The selected Plasticizers depend on the type of apparatus to be manufactured, the Working conditions he encounters and other changing factors. the The amount of plasticizer used also depends on such variable factors away. In the case of draw roll covers, the amount of plasticizer used will generally be due to the hardness desired in the finished drawing roller and the resistance of the working surface Determined against the formation of static electricity. With the plasticizers listed above 50 parts of plasticizer per 100 parts of resin are suitable, in all the formation of static Prevent electricity, with the exception of plasticizer 6, a linear polyester, which requires about 85 parts by weight of plasticizer per 100 parts of resin, to ensure a static-free work surface. Consists when using such an amount of a plasticizer there is a risk that the apparatus part becomes too resilient and compliant for specific purposes, one of the above becomes other plasticizers, such as. B. 1 selected. The choice of plasticizers is broader Basis possible.
Ein bevorzugter Füllstoff besteht aus gefälltem Calciumsilikat. An Stelle dessen können auch andere Füllstoffe, wie z. B. Ton, Schlämmkreide und Ruß verwendet werden. Titandioxyd und Ruß werden hauptsächlich als Farbpigmente verwendet, und an ihrer Stelle können auch andere Pigmente Verwendung finden. Das Bleiweiß dient als Hitzestabilisator, und an seiner Stelle können auch andere Materialien, wie z. B. Bleistearat, basisches Bleisilikat u. dgl., verwendet werden.A preferred filler consists of precipitated calcium silicate. At Instead, other fillers, such as. B. Clay, whipped chalk and soot be used. Titanium dioxide and soot are mainly used as color pigments, and other pigments can be used in their place. The white lead serves as a heat stabilizer, and other materials can also be used in its place, such as B. lead stearate, basic lead silicate and the like., Can be used.
Die Mengen der verwendeten Füllstoffe, Pigmente und Stabilisierungsmittel sind veränderlich und nicht kritisch. Diese Mischbestandteile sind wohlbekannt, und es wird dem Fachmann keine Schwierigkeit bereiten, je nach Erfordernis die verschiedenen Füllstoffe, Pigmente und Stabilisierungsmittel zu mischen.The amounts of fillers, pigments and stabilizers used are changeable and not critical. These blending ingredients are well known and it will present no difficulty to those skilled in the art, the various ones as required Mixing fillers, pigments and stabilizers.
Bei der Herstellung der Stoffzusammensetzung werden die verschiedenen Bestandteile in einem geeigneten Behälter oder Mischgefäß gemischt. Darauf werden die gemischten Bestandteile auf einer erhitzten zweiwalzigen Mühle, deren Temperatur zwischen etwa 135 und 150° C beträgt, verschmolzen. Die verschmolzene Mischung wird sodann in schlauchförmige Teile von gewünschter Länge ausgepreßt. Danach läßt man die ausgepreßten Schläuche abkühlen und schneidet sie anschließend in Überzüge, Laufriemen od. dgl. von der gewünschten Größe. Bei der Herstellung von Walzenbezügen werden die Bezüge auf Metallwalzen befestigt und die Außenfläche des Überzuges auf den gewünschten Durchmesser und Oberflächenglätte geschliffen.When preparing the composition of matter, the different Ingredients mixed in a suitable container or mixing vessel. Be on it the mixed ingredients on a heated two-roll mill, their temperature is between about 135 and 150 ° C, fused. The fused mixture will then pressed into tubular parts of the desired length. Then you let the squeezed hoses cool down and then cut into coatings, Belt or the like of the desired size. In the manufacture of roll covers the covers are attached to metal rollers and the outer surface of the cover on ground to the desired diameter and surface smoothness.
Eine Mischung, die sich zur Herstellung von Laufriemchen eignet, ist
z. B. die folgende:
Bei der Herstellung des Laufriemens sind die Misch-, Schmelz- und Auspreßvorgänge die gleichen wie die oben in Zusammenhang mit der Mischung für Walzenbezüge erwähnten. Den ausgepreßten Schlauch fertigt man in Massen an, die den für das fertige endlose Riemchen benötigten so nahe wie möglich kommen. Der Schlauch wird danach auf einem Kern befestigt, dessen äußerer Durchmesser dem inneren Durchmesser des herzustellenden Laufbandes entspricht, und schließlich wird das Ganze bei einer Temperatur von 120° C etwa 1 Stunde lang in einem Ofen erhitzt, wobei die Mischung »gebrannt« wird. Danach wird der Schlauch in Laufriemchen von der gewünschten Größe getrennt. Falls erforderlich oder erwünscht, kann die Außenfläche poliert oder geschliffen werden, um eine Arbeitsoberfläche mit der erforderlichen Struktur zu erhalten. Es können auch andere Teile für Spinnereimaschinen aus den erfindungsgemäßen Mischungen hergestellt werden.In the manufacture of the belt, the mixing, melting and Squeezing operations are the same as those described above in connection with the mixture for roll covers mentioned. The squeezed out hose is made in bulk, the one for the finished one endless straps needed to come as close as possible. The hose is afterwards attached to a core, the outer diameter of which corresponds to the inner diameter of the corresponds to the treadmill to be manufactured, and finally the whole thing becomes a Heated temperature of 120 ° C for about 1 hour in an oven, with the mixture Is "burned". After that, the hose is made into treads of the desired size separated. If necessary or desired, the outer surface can be polished or sanded to get a work surface with the required structure. It Other parts for spinning machines can also be made from the mixtures according to the invention getting produced.
Claims (4)
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA18730A DE1043890B (en) | 1953-09-05 | 1953-09-05 | Roller covers or belts for drafting devices on spinning machines |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA18730A DE1043890B (en) | 1953-09-05 | 1953-09-05 | Roller covers or belts for drafting devices on spinning machines |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1043890B true DE1043890B (en) | 1958-11-13 |
Family
ID=6924252
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA18730A Pending DE1043890B (en) | 1953-09-05 | 1953-09-05 | Roller covers or belts for drafting devices on spinning machines |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1043890B (en) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE736104C (en) * | 1934-07-11 | 1943-06-08 | Wacker Chemie Gmbh | Drive belt u. like |
DE742329C (en) * | 1937-08-04 | 1943-11-29 | Ig Farbenindustrie Ag | Process for the production of plastic masses from polyvinyl compounds |
CH274264A (en) * | 1948-01-21 | 1951-03-31 | Ulvsunda Gummifabriks Aktiebol | Process for the production of soft pressure rollers from polyvinyl chloride gelatinized to form a rubber-like mass. |
US2560420A (en) * | 1948-09-20 | 1951-07-10 | Dodge Cork Company Inc | Laminar product of polymerized vinyl chloride resin and comminuted cork and process of manufacturing the same |
-
1953
- 1953-09-05 DE DEA18730A patent/DE1043890B/en active Pending
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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