DE1043699B - Geraet zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden Erntegutes - Google Patents
Geraet zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden ErntegutesInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
- A01D78/148—Rakes having only one heads carrying arm
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
DEUTSCHES
kl. 45 c 83/00
INTERNAT. KL. AOId
PATEJVTAZiIT
L26496III/45C
ANMELDETAG: 22. DEZEMBER 1956
BEKANNTMACHUNG
DEK ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LE GE S CHRIFT: 13. NOVEMBER 1958
DEK ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LE GE S CHRIFT: 13. NOVEMBER 1958
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden Erntegutes
mit einer Anzahl auf einem fahrbaren Gestell schräg zur Fortbewegungsrichtung angeordneter Rechenräder,
wobei der Hauptträger des Gestellrahmens durch die Nabenmitte eines der Rechenräder geführt
ist.
Die bekannten Geräte dieser Art haben den Nachteil, daß sie nur für einen Betriebszweck benutzt werden
können oder daß beim Umwandeln für einen anderen Betriebszweck wesentliche Änderungen vorgenommen
werden müssen bzw. ein erheblicher Arbeitsaufwand nötig ist.
Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß jedes Rechenrad mit seiner Nabe um
eine von seiner Drehachse und um eine von der Vertikalen verschiedene Achse verstellt werden kann, wobei
wenigstens zwei Verstellagen festgestellt werden können.
Eine derartige Verstellbarkeit der Rechenräder er- zo gibt eine einfache Umwandlung des Gerätes in eine
andere Betriebslage und erfordert, insbesondere wenn der Schwerpunkt der um die Verstellachse drehbaren
Teile auf oder in der Nähe der Verstellachse liegt, einen nur geringen Kraftaufwand.
Bei einer solchen Drehung des Rechenrades um die Verstellachse treten zwei Verstellagen auf, in denen
die Radebene senkrecht verläuft. Diese Lagen sind für die Bearbeitung des Erntegutes am vorteilhaftesten,
und die Rechenräder sind deshalb zweckmäßig in diesen beiden Stellungen feststellbar.
Bei der Drehung der Rechenräder um die Verstellachse ergeben sich auch stark geneigte Lagen, in
denen sich der niedrigste Punkt des Rechenrades in einer erheblichen Entfernung über dem Boden befindet.
Zweckmäßig sind die Rechenräder auch in einer solchen geneigten Lage feststellbar, so daß das Gerät,
bei gleichzeitiger Verriegelung der Drehachse, über Wege und Straßen transportiert werden kann.
Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Seitenrechen, der in einen Wender umgewandelt werden kann;
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch ein Rechenrad nach Fig. 1 gemäß der Linie H-II;
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt nach Linie IH-III der Fig. 2;
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf einen Seitenrechen anderer Ausführung, der in einen Wender umgewandelt
werden kann;
Fig. 5 ist eine teilweise Seitenansicht des Seitenrechens mit zwei Rechenrädern in der Transportstellung;
Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Laufrades.
Das Gestell des Seitenrechens nach Fig. 1 ist als Gerät zum seitlichen Versetzen
auf dem Boden liegenden Erntegutes
auf dem Boden liegenden Erntegutes
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz und Dipl.-Ing. W. Florack,
Patentanwälte, Düsseldorf, Schumannstr. 97
Patentanwälte, Düsseldorf, Schumannstr. 97
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 31. Dezember 1955
Niederlande vom 31. Dezember 1955
Cornelis van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Ganzes mit 1 bezeichnet. Dieses Gestell trägt vier Rechenräder 2, 3, 4, 5. Die Gestellteile zwischen den
Rechenrädern 2, 3 bzw. 3, 4 bzw. 4, 5 sind mit 6 bzw. 7 bzw. 8 bezeichnete Rohre. Die Rohre 6, 7 sind durch
ein Zwischenrohr 9 und die Rohre 7, 8 durch ein Zwischenrohr 10 miteinander verbunden. An dem vorderen
Ende des Rohres 6 ist ein nach rechts und hinten sich erstreckender Arm 11 und an dem hinteren Ende
des Rohres 6 ein nach links und vorn sich erstreckender Arm 12 angeschlossen. Die freien Enden der
Arme 11, 12 tragen je ein in der Höhe verstellbares, selbsteinstellendes Laufrad 13 bzw. 14. Das hintere
Ende des Rohres 8 ist verbunden mit einem sich hinter das Rechenrad 5 erstreckenden Rohr 15, das ein
verstellbares Laufrad 16 trägt.
Die Laufräder 13 und 14 sind in gleicher Weise an ihren Tragorganen befestigt, wie dies im einzelnen
in Fig. 6 für das Rad 14 gezeigt ist.
Der Arm 12 trägt ein Rohr 17, in welchem das obere Ende einer Stange 18 frei drehbar ist, deren unteres
Ende die Achse 19 des Laufrades 14 trägt. Mit-
■809 673/451
tels einer Handkurbel 20 kann eine Schraubspindel 21
im oberen Ende des Rohres 17 bewegt werden. Auf diese Weise kann die Höhenlage des Laufrades 14
gegenüber dem Gestell 1 eingestellt werden. Mit der Stange 18 sind die horizontal liegenden Schenkel 22,
23 (Fig. 1) einer Gabel fest verbunden. Die Gabelschenkel 22, 23 haben Bohrungen zum Durchstecken
eines Bolzens 24, der die Gelenkachse für einen Zugarm 25 bildet. An dem vorderen Ende 26 dieses Zugarmes
greift eine Zugkraft an, die den Seitenrechen in der Richtung des Pfeiles V fortbewegt. Die Lage
des Zugarmes 25 bestimmt die Lage des Laufrades 14, das zwar ein selbsteinstellendes Laufrad ist, aber
während des Ziehens nicht als solches wirkt. Das Laufrad 13 hat den Schenkeln 22, 23 entsprechende
Gabelschenkel 27, 28, die ebenfalls einen Bolzen aufnehmende Bohrungen haben. Nach Entfernung des
Bolzens 24 vom Laufrad 14 kann der Zugarm 25 weggenommen, zwischen den Gabelschenkeln 27, 28 des
Laufrades 13 eingesetzt und mit dem Bolzen 24 in der neuen Lage gelenkig befestigt werden. Das Gerät ist
dann in einen zur Richtung des Pfeiles w fortbewegten Wender umgewandelt, wobei das Laufrad 14
selbsteinstellend geworden ist, während die Lage des Laufrades 13 von dem Zugarm 25 ^a bestimmt wird.
Das hintere Ende des Rohres 15 trägt ein senkrechtes Rohrstück 29, in dessen unterem Teil das
obere Ende einer Stange 30 drehbar ist, deren unteres Ende die xA.chse 31 des Laufrades 16 trägt. Die Höhenlage
des Laufrades 16 gegenüber dem Gestell 1 kann auf die gleiche Weise wie bei dem Laufrad 14 mit
Hilfe einer Kurbel 32 eingestellt werden. Mit der Stange 30 ist eine mit Löchern 34 versehene Stellplatte
33 verbunden, über der ein gelochter Ansatz 35 liegt, der fest mit dem Rohr 29 verbunden ist. Ein
durch eines der Löcher 34 hindurchgeführter Bolzen 35 verriegelt den Ansatz 35. Auf diese Weise kann das
Laufrad 16 entweder in der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien oder in der mit gestrichelten Linien dargestellten
Lage 16.4 verriegelt werden. Die Lage 16 A ist
für die Verwendung des Gerätes als Wender bestimmt.
Die Rechenräder 2 bis 5 sind gleicher Konstruktion, wie an Hand der Fig. 1 bis 3 beschrieben. Das
Rechenrad besteht aus einer Nabe 37, einer Felge 38, Zinken 39 und Speichen 40. Die Speichen 40 sind
durch Öffnungen in der Felge 38 geführt, und die außerhalb der Felge liegenden Teile der Speichen bilden
Zinken 3S. Die Nabe 37 bildet den äußeren Ring eines als Ganzes mit 41 bezeichneten Kugellagers mit
Ktigeln 42 und einem inneren Lagerring 43. Der innere Ring 43 ist ein Teil eines Kugelhalblagers 44,
mit dem er -durch Arme 45, 46, 47 verbunden ist. Das auf das Lager 44 passende Gegenlager 48 ist mittels
Bolzen 49 mit dem Lager 44 verbunden und dient zur -Lagerung des Rohres 10. Eine axiale Verschiebung
des Rohres 10 nach links verhindert ein Ring 50. Ein auf das Rohr 10 geschweißter Anschlag 51 an der
gegenüberliegenden Seite der Lager 44, 48 verhindert eine Verschiebung des Rohres IO nach rechts. In
einem Abstand von dem Anschlag 51 ist ein z\veiter Anschlag 52 fest mit dem Rohr 10 verbunden. Beide
Anschläge sind mit Löchern versehen, durch die ein bei 55 umgebogener Verxiegelungsbolzen 53 mit einem
Ring 54 hindurchgesieckt ist. Zwischen dem Ring 54 t:nd dem Anschlag 52 ist um den Bolzen 53 eine
Schraubfeder 56 gelegt. Das Lager 48 hat einen mit einer Öffnung 58 versehenen Anschlag 57. Der durch
die Öffnung 58 gesteckte Bolzen 53 verriegelt das Lager 48 in der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Lage
gegenüber dem Rohr 10. Das Lager 44 hat einen mit einer Öffnung 60 versehenen Anschlag 59. Die Lager
44 und 48 können also in zwei verschiedenen Stellungen gegenüber dem Rohr 10 verriegelt werden. In der
zweiten Verriegelungsstellung nimmt dann das Rechenrad die in Fig. 1 gestrichelt gezeichnete Lage 4. A ein.
Die Rechenräder 2, 3, 5 sind in gleicher Weise gelagert, so daß auch diese Räder in die in Fig. 1 gestrichelt
gezeichneten Lagen 2 A1 ZA und 5 A gebracht
werden können.
In der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage ist das Gerät ein Seitenrechen, der bei 26
von einem Schlepper oder einem Zugtier fortbewegt wird und das auf dem Boden befindliche Erntegut
links vom Rechenrad 5 zu einem Schwaden ablegt, da das von einem vorhergehenden Rechenrad nach links
versetzte Erntegut von jedem nachfolgenden Rechenrad weiter nach links versetzt wird.
Das Gerät kann in einen Wender umgewandelt werden, indem man den Zugarm 25, wie oben beschrieben,
von dem Laufrad 14 löst und mit dem Laufrad 13 verbindet, das Laufrad 16 in der Lage 16 A verriegelt
und die Rechenräder 2 bis 5 in die Lagen 2 A bis 5 A einstellt. Bei Ausübung einer Zugkraft am Zugarm 25
nimmt dieser dann die in Fig. 1 gestrichelt gezeichnete Lage 25 A ein, und die Laufräder 13, 14 stellen
sich dann in die zur Laufradlage 16 A parallelen Lagen 13^4 und 14*4 ein. Bei der Benutzung des Gerätes
als Wender, d. h. beim Fortbewegen des Gerätes in der Richtung des Pfeiles W, bearbeiten die Rechenräder
2A bis 5^4 dann das Erntegut in schmalen
Bodenstreifen unabhängig voneinander.
In Fig. 1 ist das Rechenrad 4 noch in einer dritten Lage 4 B gezeichnet, die beim Umstellen von der
Lage 4 in die Lage 4^4 durchlaufen wird. Da das
Rechenrad in dieser Lage 45 einen Winkel mit der Vertikalen bildet, ist das Rechenrad vom Boden frei,
so daß diese Lage 45 für Transportzwecke über Wege und Straßen geeignet ist. Diese Lage3B und AB ist
in Fig. 5 für zwei Reehenräder gezeigt.
Wie in Fig. 1 beim Rechenrad 4 in der Lage 45
dargestellt, liegen die Zinken 39 mit ihren Enden in der Radebene nicht in radialer Richtung. Dies hat den
Zweck, daß das Erntegut an der hinteren Seite des Rades, wo die Zinken sich nach oben bewegen und
ihre Enden sich xtach unten erstrecken, leicht von den
Zinken abfallen kann und nicht über das Rad nach
vorne mitgenommen wird. Dies ist sowohl bei Verwendung des Gerätes als Seitenrechen bei Fortbewegung
in Richtung des Pfeiles V als auch bei Verwendung als Schwadenwender, bei Fortbewegung in Richtung
des Pfeiles W wichtig.
■Die Mittellinie 61 des Rohres 10, welche an der
Stelle der Nabe 37 des Rechenrades4 zugleich die Mittellinie des Gestelles ist, fällt mit der Verstellachse,
um welche die kinematische, nicht materielle Drehachse =52 des Rechenrades 4 bei Drehung der Lager
44, 48 um das Rohr 1Ό bewegt wird, zusammen.
■ Da die Verstellachse'61, wie aus Fig. 2 hervorgeht, eine geneigte Lage "hat, sind die beiden relativen
Größtwerte, welche der -zwischen der Ebene des Rechenrades 4 und der Vertikalen eingeschlossene
Winkel während einer sollen Umdrehung der Lager
44, 48 um 'äas Rohr 10 .annimmt, -verschieden. Der
größere der beiden ist also besonders günstig für die Transportstelking des Rechenrades. Ebenso wie das
Rohr 10 sind auch die R-ohre 15, 9, €4 in gleichem Maße und in gleicher Richtung geneigt, während die
Rohre S, 7, 8 in -entgegengesetzte-r Richtung schräg
geführt sind. Bei der Ausfübrungsform gemäß Fig. 4
wird das Gestell durch drei Laufräder 70, 71, 72 abgestützt. Die Laufräder 70, 71 sind in ihrer Höhe
gegenüber dem Gestell einstellbar und tragen einen Gestellrahmen 73, der bei 74 mit einem Träger 75
verbunden ist. Eine Strebe 76 verstärkt diese Verbindung. Das Laufrad 72 unterstützt mittels einer kurzen,
an dem Träger 75 befestigten Strebe 76 das hintere Ende des Trägers 75. Das Laufrad 72 kann in
verschiedenen Richtungen festgestellt werden wie das Laufrad 16 in Fig. 1.
Das Laufrad 71 ist ein selbsteinstellendes Laufrad, ähnlich wie das Laufrad 13 in Fig. 1. Die Achse 77
des Laufrades 70 ist um eine senkrechte Achse 78 drehbar, und die Lage dieses Laufrades 70 bestimmt
sich durch die Lage des Zugarmes 79, an dem das Gerät in der Richtung des Pfeiles V fortbewegt wird.
Gegenüber dem Laufrad 14 in Fig. 1 besteht der Unterschied, daß der Zugarm 79 beim Umwandeln des
Gerätes für eine andere Arbeitslage nicht abgenommen und an ein anderes Laufrad angesetzt wird, sondem
beim Laufrad 70 verbleibt.
Der Gestellrahmen 73 trägt ein frei um die kinematische Achse 81 drehbares Rechenrad 80. Die Achse 81
kann sich um eine Verstellachse 82, die mit der Mittellinie des Gestellrahmens 73 in der Mitte des Rechenrades
80 zusammentrifft, bewegen, da die Büchse 83 um den Gestellrahmen 73 drehbar ist. Die Büchse 83
kann mittels Verriegelungsvorrichtung 84 und Verriegelungsbolzen 85 in zwei um 180° abweichenden Lagen,
in denen die Ebene des Rechenrades 80 senkrecht liegt, verriegelt werden. Außerdem kann für Transportzwecke
die Büchse 83 auch in der Lage verriegelt werden, in der die Achsen 81 und 82 in einer senkrechten
Ebene liegen.
An dem Träger 75 sind drei Büchsen 86, 87, 88 drehbar gelagert und in verschiedenen Winkellagen
mittels Verriegelungsvorrichtung 89, 90, 91 feststellbar. Mit den Büchsen 86, 87, 88 sind Streben 92, 93,
94 fest verbunden, deren freie Enden Büchsen 95, 96, 97 tragen, deren Mittellinien in beiden Arbeitsstellungen
der Rechenräder 98, 99, 100 zur Mittellinie 82 parallel sind. Die Büchsen 95, 96, 97 sind, ebenso wie
die Büchse 83 des Gestellrahmens 73, drehbar in zwei Lagen feststellbar. Auf den Büchsen 95, 96, 97 sind
Rechenräder 98, 99, 100 aufgesetzt.
In der Arbeitslage als Seitenrechen gemäß Fig. 4 haben die Rechenräder 98, 80, 99,100 die durch voll
ausgezogene Linien dargestellte Lage. Das Gerät kann in einen Wender umgewandelt werden, indem man
durch Drehung der Büchsen 95, 83, 96, 97 um 180° die Rechenräder 98, 80, 99, 100 in die durch gestrichelte
Linien dargestellte Lagen 98 A, 80^4, 99 Λ
und 100^4 bringt. Die Zinken der Rechenräder sind,
ebenso wie bei der Konstruktion nach Fig. 1 und 2, nach dem Verstellen der Rechenräder immer wieder
in einer gegenüber der nur sehr wenig veränderten Fortbewegungsrichtung V günstigen Position, da die
Verstellachsen etwa senkrecht zur Fortbewegungsrichtung verlaufen. Für Transportzwecke können auch
hier die Rechenräder in einer Zwischenlage festgestellt werden, in der ihre Ebenen einen großen Winkel mit
der Vertikalen bilden.
Wenn statt mit allen Rechenrädern mit nur einigen der Rechenräder gearbeitet werden soll, beispielsweise
mit den Rechenrädern 98, 80,99 oder mit den Rechen- 6g
rädern 80, 100 in der Lage 80^4, 100^4, dann können
die nicht benutzten Rechenräder nicht durch Verstellung in die Transportlage ausgeschaltet werden, da
sie in ihrer geneigten Lage die Arbeit der benachbarten Rechenräder stören wurden. Man dreht dann die
die nicht benutzten Rechenräder tragenden Streben, beispielsweise die Streben 92, 93, 94, um etwa 45 bis
90° nach oben und verriegelt sie in dieser Lage.
Claims (14)
1. Gerät zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden Erntegutes mit einer Anzahl auf
einem fahrbaren Gestell schräg zur Fortbewegungsrichtung angeordneter Rechenräder, wobei
der Hauptträger des Gestellrahmens durch die Nabenmitte wenigstens eines der Rechenräder
geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Rechenrad (2, 3, 4, 5) mit seiner Nabe
(37) um eine von seiner Drehachse (62) und von der Vertikalen verschiedene Achse (61) verstellt
werden kann, wobei wenigstens zwei Verstellagen festgestellt werden können.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellachse (61) mit der Vertikalen
einen Winkel von mehr als 45° bildet.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellachse (61) mit der
Drehachse (62) des Rechenrades (4) einen Winkel von mehr als 10° bildet.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt der
um die Verstellachse (61) drehbaren Teile auf oder in der Nähe dieser Achse liegt.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder (2 bis 5)
bei der Verstellung um die Verstellachse (61) in den beiden Lagen feststellbar sind, in denen die
Radebene etwa senkrecht verläuft.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder (2 bis 5) in einer dritten
Lage feststellbar sind, in der die Rechenräder zur Vertikalen geneigt sind und die Verstellachse (61)
zweckmäßig mit der Horizontalen einen Winkel von mehr als 5° bildet.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellachse weniger
als 30° von der horizontalen Lage abweicht.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellachse (61)
in wenigstens einer der Betriebslagen etwa in Fortbewegungsrichtung des Gerätes verläuft.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rechenräder
(2 bis 5) tragenden Teile (6, 7, 8) des Gestellrahmens jeweils von der Rückseite des vorhergehenden
zur Vorderseite des nachfolgenden Rechenrades verlaufen.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellachse (61)
im Bereich der Rechenradnabe (37) mit der Mittellinie des Gestellrahmens (10) zusammenfällt.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (37, 43),
um das das Rechenrad frei drehbar ist, mit einem zweiteiligen, um die Verstellachse (61) drehbaren
Lager (44, 48) fest verbunden ist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellachse
quer zur Fortbewegungsrichtung des Gerätes verläuft.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Zugvorrichtung (79)
durch die Nabe eines der Rechenräder (80) ge-
führter Hauptträger des Gerätegestelles an seinem rückwärtigen Ende an einen weiteren Hauptträger
(75) angeschlossen ist, der die anderen Rechenräder (98, 99,100) trägt.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Rechenrad um eine zweite, von dem Rechenrad
entfernt liegende Achse (75) aus der Arbeitsstel-
lung in eine unwirksame Stellung hochgeschwenkt werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Prospekt der Firma Bautz A. G., Saulgau (Wttbg.), mit dem Titel »Die aufsehenerregende Bautz-Spinne System Lely« und dem Druckvermerk Nr. 1435-65 610.
Prospekt der Firma Bautz A. G., Saulgau (Wttbg.), mit dem Titel »Die aufsehenerregende Bautz-Spinne System Lely« und dem Druckvermerk Nr. 1435-65 610.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL1043699X | 1955-12-31 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1043699B true DE1043699B (de) | 1958-11-13 |
Family
ID=19867702
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL26496A Pending DE1043699B (de) | 1955-12-31 | 1956-12-22 | Geraet zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden Erntegutes |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1043699B (de) |
-
1956
- 1956-12-22 DE DEL26496A patent/DE1043699B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
None * |
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