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DE1040730B - Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln

Info

Publication number
DE1040730B
DE1040730B DEC12306A DEC0012306A DE1040730B DE 1040730 B DE1040730 B DE 1040730B DE C12306 A DEC12306 A DE C12306A DE C0012306 A DEC0012306 A DE C0012306A DE 1040730 B DE1040730 B DE 1040730B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
urea
detergents
acid ethanolamide
ethanolamide
alkylolamides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC12306A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Richard Huttenlocher
Dr Werner Kaufmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEM FAB DUEREN GmbH
Original Assignee
CHEM FAB DUEREN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHEM FAB DUEREN GmbH filed Critical CHEM FAB DUEREN GmbH
Priority to DEC12306A priority Critical patent/DE1040730B/de
Publication of DE1040730B publication Critical patent/DE1040730B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/26Organic compounds containing nitrogen
    • C11D3/32Amides; Substituted amides
    • C11D3/323Amides; Substituted amides urea or derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/38Cationic compounds
    • C11D1/52Carboxylic amides, alkylolamides or imides or their condensation products with alkylene oxides
    • C11D1/523Carboxylic alkylolamides, or dialkylolamides, or hydroxycarboxylic amides (R1-CO-NR2R3), where R1, R2 or R3 contain one hydroxy group per alkyl group

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahrens. zur Herstellung von Waschmitteln Aus der Literatur ist die Herstellung von Harnstoffaddukten von Kohlenwasserstoffen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren und deren Estern, Fettalkoholen, Allcylnitrilen und Alkylaminen bekannt.
  • Es wurde nun gefunden, daß aus organischen Lösungsmitteln erhältliche, wohldefinierte Harnstoffaddukte von Alkylolamiden höhenmolekularer Fettsäuren mit scharfen Schmelzpunkten, die im Gegensatz zu den höhenmolekularen Alkylolamiden selbst kristalline Struktur haben, besonders zur Herstellung von Waschmitteln geeignet sind. Zweckmäßig erfolgt die Herstellung dieser Harnstoffaddukte durch Umsetzung der Alkylolamide mit Harnstoff in wasserfreien Lösungen niederer Alkohole, wie Methanol, Äthanol, Propanol, Glykol usw., aus denen sie nach 1 bis 2stündigem Erhitzen und anschließender Abkühlung der Lösungen als Kristallbrei anfallen. Vorzugsweise setzt man die höhenmolekularen Fettsäurealkvlolamide mit dem Harnstoff in einem Verhältnis von 1 : 4 und darüber um.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Waschmittel eignen sich besonders die aus Laurinsäureäthanolamid, Myristinsäureäthanolamid, Palmitinsäureäthanolamid, Stearinsäureäthanolamid und COlsäureäthanolamid gewonnenen Harnstoffaddukte. An Stelle der Äthanolamide können die entsprechenden Propanolamide verwendet werden.
  • Die erfindungsgemäß verwendeten Harnstoffaddukte der Fettsäurealkylolamide lassen sich pulverförmigen Wasch- und Reinigungsmitteln leicht zumischen, wobei durch ihren Zusatz die micellare Struktur der Waschmittellösungen günstig beeinflußt wird. Sie wirken auch als Lösungsvermittler auf Schmutzfette, die aus Textilien oder anderem Waschgut entfernt werden sollen, und steigern die Waschkraft der Waschmittel. Weiterhin stabilisieren die erfindungsgemäß hergestellten Produkte den Schaum von Waschmittellösungen, der normalerweise bei Belastung durcb Schmutzfette vermindert wird, und verhindern die Abscheidung von Öl und Schmutzfett in Waschflotten. Eine bemerkenswerte Nebenwirkung ist der günstige Einfluß, den sie auf die menschliche Haut ausüben. Sie schützen vor Hautirritationen, die bei Gebrauch von synthetischen Waschmittellösungen auftreten können, und verhindern dadurch Schädigungen der menschlichen Haut bei der Anwendung synthetischer Waschmittel.
  • Beispiel 1 800- Harnstoff werden unter Rückflußkühlung in 1500 ccm Methanol gelöst, zu dieser Lösung 300g geschmolzenes Laurinsäureäthanolamid zugefügt und 1 Stunde lang zum Sieden erhitzt. Dabei scheidet sich bereits ein Teil des gebildeten Addukts ab. Das Lösungsmittel wird dann teilweise abdestilliert, das Harustoffaddukt abgekühlt, durch Absaugen vom Methanol befreit und getrocknet. Ausbeute 900 g. Der Äthanolamidgehalt des Addukts beträgt 19,8%. Das Filtrat, in welchem sich noch Äthanolamid und Harnstoff befinden, kann wieder verwendet werden.
  • Bei der Prüfung eines synthetischen Waschmittels gegenüber künstlich angeschmutztem Tamistragewebe wurde eine Waschkraft von 52% gemessen. Die Zusatzmenge zur Waschflotte betrug 6 g/1, die Waschtemperatur 90° C über 15 Minuten. Das Produkt war zusammengesetzt aus 20% waschaktiver Substanz, 350/a Phosphatgemisch, 5% Wasserglas und 8% Perborat.
  • Werden diesem Waschmittel 5% Harnstoffaddukt nach Beispiel 1 zugegeben, so wird eine Waschkraft von 74% unter denselben Prüfungsbedingungen erhalten. Beispiel 2 800- Harnstoff werden wie im Beispiel 1 in 1500 ccm Methanol gelöst und anschließend mit 300 g Kolzosfettsäurepropanolamid erhitzt. Ausbeute 925g. Der Gehalt des Addukts an Propanolamid beträgt 181/0.
  • Das Produkt eignet sich besonders als Zusatz zu Geschirrspülmitteln, die 3U Teile waschaktive Substanz, 7 Teile Phosphate und als Ballastsalz eine entsprechende Menge Natriumsulfat enthalten. Bei Prüfung dieses Spülmittels ohne Zusatz treten bei der Wäsche von künstlich angeschmutzten Tellern schon nach drei bis vier Tellern Fettabscheidungen in den Waschflotten auf. Bei Zusatz von 6%. des Produkts nach Beispiel 2 können sieben bis acht Teller ohne Schwierigkeiten gewaschen werden. Beispiel 3 800 g Harnstoff werden in 1500 ccm Äthanol gelöst und mit 330g ölsäureäthanolamid erhitzt.-Ausbeute 960 g. Der Äthanolamidgebalt des Produkts beträgt 17,6%.
  • Diese Verbindung eignet sich besonders als Zusatz zu Waschpulvern, die für die Wäsche von wollenen Gespinsten, Geweben und Gewirken Verwendung finden. Durch Zusatz von 100% des Produkts zu einem Feinwaschmittel wird ein Wollgewebe, das 7% Mineralölschmälze enthält, bis auf einen Restfettgehalt von 0,5 % gesäubert, während ohne Zusatz der Ölsäureäthanolamid-Harnstoff-Verbindung die Restfettwerte über 3% liegen bei Einhaltung derselben Versuchsbedingungen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1: Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln unter Verwendung von Harnstoffaddukten, dadurch gekennzeichnet, daß man Wasch- und Reinigungsmitteln Harnstoffaddukte von Alkylolamiden höherer Fettsäuren zusetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Reaktionsprodukt aus der Umsetzung von Alkylolamiden höhermolekularer Fettsäuren mit Harnstoff im Verhältnis von 1 : 4 und darüber als Zusatz verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Harnstoffaddukte verwendet, zu deren Herstellung Laurinsäureäthanolamid, Myristinsäureäthanolamid, Palmitinsäureäthanolamid, Stearinsäureäthanolamid oder Ölsäureäthanol- oder -propanolamid verwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 964 694; USA.-Patentschrift Nr. 2 559 584.
DEC12306A 1955-12-21 1955-12-21 Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln Pending DE1040730B (de)

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ID=7015177

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164371B (de) * 1959-10-23 1964-03-05 Mayborn Products Ltd Mittel zum gleichzeitigen Reinigen und Faerben von Textilien in Pulver- oder Granulaform

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR964694A (de) * 1947-04-15 1950-08-22
US2559584A (en) * 1948-01-23 1951-07-10 Atlas Powder Co Solid compositions containing polyoxyethylene aliphatic amines and amides

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