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DE1035241B - Muffe fuer druckueberwachte Kabel - Google Patents

Muffe fuer druckueberwachte Kabel

Info

Publication number
DE1035241B
DE1035241B DES34990A DES0034990A DE1035241B DE 1035241 B DE1035241 B DE 1035241B DE S34990 A DES34990 A DE S34990A DE S0034990 A DES0034990 A DE S0034990A DE 1035241 B DE1035241 B DE 1035241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
pressure
cables
sleeve according
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES34990A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Lohs
Friedrich Sommer
Emil Waegele
Hugo Angermaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES34990A priority Critical patent/DE1035241B/de
Publication of DE1035241B publication Critical patent/DE1035241B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/20Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
    • H02G15/205Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil for coaxial cables

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Muffen mit ineinanderliegenden Gehäusen mit drucküberwachte Kabel, wie sie z. B. für kombinierte koaxiale Trägerfrequenzkabel (HF-Tuben und zusätzlich besponnenen Leitern oder Viererseilen als Beipack) in verschiedenen Ausführungen verwendet werden. Der druckdichte Abschluß derartiger Muffen geschieht in bekannter Weise mit Massedichtungsstopfen, die in ihrer Wirksamkeit weitgehend von der Sorgfältigkeit bei der Montage abhängig sind. Bei kombinierten drucküberwachten Kabeln, die z. B. koaxiale Systeme und eine Anzahl Aderpaare als Beipack gleichzeitig enthalten, sind die bekannten Massedichtungsstopfen in Muffen, z. B. Aufteilungsmuffen, hinsichtlich der druckfesten Abdichtung des Kabels sehr unzuverlässig.
Es sind auch Kabelendverzweiger bekannt, die aus einem Gehäuse mit Deckel und einem als Endverschluß ausgebildeten unteren Gehäuseteil bestehen, der zur Feuchtigkeitsabdichtung mit Vergußmasse ausgefüllt ist. Es handelt sich hierbei um einen Kabelendverzweiger, der aus einem einzigen Gehäuse mit getrenntem Schalt- und Vergußraum besteht. Diese bekannten Ausführungsformen sind aber nicht für unter Gasdruck stehende Kabel vorgesehen oder geeignet.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform von Kabelmuffen hat man, um eine besonders zuverlässige Abdichtung von Aufteilungsmuffen zu erreichen, eine trichterförmige offene Innen- und eine geschlossene Außenmuffe benutzt. Die Außenmuffe nimmt die mit dem Fernkabel verlötete offene Innenmuffe auf; der trichterförmige offene Teil der Innenmuffe wird später mit Vergußmasse ausgegossen. Die Außenmuffe nimmt ferner die Spleißstellen zwischen den Aufteilungskabeln und dem Fernkabel auf und wird schließlich mit einem Messingdeckel verschlossen. Dieser Muffendecke] bildet mit der sogenannten Außenmuffe einen einzigen abgeschlossenen Raum, in welchen sowohl die Aufteilungskabel als auch die Fernkabel einmünden. Bei dien bekannten Abschlußmuffen handelt es sich um eine spezielle Kabelmuffe, in welcher lediglich mittels einer besonderen, nicht druckfesten Innenmuffe, d. h. mittels in einen Trichter gegossener Dichtungsmasse, die einzelnen Adern des Fernkabels abgedichtet werden. Die Zuverlässigkeit dieser Art der Abdichtung ist aber abhängig von der Art des Ausgießens der Dichtungsräume. Erfahrungsgemäß sind aber Massenstopfen nicht immer dicht, da die Lunkerbildung beim Einfüllen der Gießmasse große Unsicherheiten mit sich bringt.
Bei der Kabelmuffe nach der Erfindung, die aus ineinanderliegenden Gehäusen besteht, sind diese Gehäuse druckdicht ausgeführt und mit den abzweigenden Kabeln derart verbunden, daß ein mit einem Kabel verlöteter Abschlußraum druckdicht gegenüber Muffe für drucküberwachte Kabel
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Willy Lohs, Friedrich Sommer, Emil Wägele
und Hugo Angermaier, München,
sind als Erfinder genannt worden
den mit anderen Kabeln verlöteten Kabelabschlußräumen angeordnet ist. In einer 'speziellen Ausführungsform der Erfindung ist die Muffe gekennzeichnet durch ein vorzugsweise zylinderförmiges, druckfest mit den Kabeln verbundenes, vorzugsweise verlötetes äußeres Gehäuse, in dem sich mindestens ein druckfestes, mit einem Kabel verbundenes Gehäuse befindet. Die Abdichtung der Druckräume gegenüber den sie verlassenden Kabeladern erfolgt in Trennflächen, die für die druckfeste Abdichtung der Kabeladern mit z. B. in den Trennflächen angeordneten Durchführungen versehen sind. In einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist die Muffe dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung der den Druckraum verlassenden elektrischen Durchführungen, die mit den Kabelleitern verbunden, vorzugsweise verlötet sind, mittels in Glas- oder Keramikperlen eingeschmolzener Metallteile erfolgt. Die elektrischen Durchführungen sind auf einer Seite im drucküberwachten Raum mit den Kabelleitern des z. B. kombinierten durchzuführenden Kabels verlötet und auf der anderen Seite mit den symmetrischen Leitungen des abzweigenden Kabels verbunden, Dabei ist der Anschluß des durchzuführenden Kabels sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite der elektrischen Durchführungen möglich unter der Voraussetzung, daß auch das äußere Gehäuse druckfest ist. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Muffe dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einem drucküberwachten Gehäuse ein Anschluß für die Überwachung vorgesehen ist. In einer zweckmäßigen Ausbildung der Muffe, ζ. B. als Aufteilungsmuffe, sind der Boden und Deckel mit einer Anzahl rohrförmiger Stutzen versehen, durch die die abzweigenden Kabel mit ihrem Bleimantel hindurchgeführt und druckfest verlötet werden.
809 579/366
1 036
Die Kabelmuffe nach, der Erfindung erlaubt ein Prüfen der Kabelanlage mittels einer Gasdruckübefwachungsanlage, ohne daß ein Kabel anderer Art, z. B. ein Ortskabel, in diese Anlage einbezogen werden müßte. Würde man ein Fernüberwachungskabel mit einem nicht überwachten oder anders überwachten Kabel ohne Zwischengehäuse verbinden, so müßte jedes Kabel mit besonderen Abschlußkästen ■versehen sein.
Bei der Kabelmuffe nach der Erfindung ist aber noch im Gegensatz zu anderen bekannten Kabelmuffen ein Ausgießen der Gehäuse mit Vergußmasse nicht notwendig. Aber auch die geforderte Spannungsfestig-.keit in Kabelanlagen macht ein Ausgießen der Gehäuse nicht erforderlich; denn die spannungsgefährdeten Stellen sind die Aderndurchführungsstellen, die bei der Kabelmuffe nach der Erfindung ausreichend spannungssicher zu gestalten sind. Jedes Kabel ist somit gegenüber dem anderen absolut zuverlässig abgedichtet, so daß es nicht vorkommen kann, daß von dem einen Kabel infolge Überdruck Feuchtigkeit in das andere Kabel übertreten kann. Dadurch, daß das eine Abschlußgehäuse in dem anderen Abschlußgehäuse untergebracht ist, entfallen auch die Aderndurchführungselemente für eines der Gehäuse, während im Falle, daß jedes der Kabel mit einem besonderen Endverschluß versehen ist, die Kabeladern untereinander im Freien verbunden und aus jedem der Gehäuse gasdruckdicht herausgeführt werden müssen.
Die durch die Erfindung dargestellten Muffen können, speziell bei kombinierten drucküberwachten Kabeln mit ein oder mehreren koaxialen Systemen (Tuben) und zusätzlich besponrtenen Leitern oder Viererseilen als Beipack, als Aufteilungsmuffen in vielfachen Zweckkombinationen verwendet werden.
In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel einer Aufteilungsmuffe für drucküberwachte Kabel geget>en. Es bedeutet
Fig. 1 eine Aufteilungsmuffe für drucküberwachtes, kombiniertes Kabel mit HF-Tube und symmetrischen Leitungen als Beipack, im Schnitt dargestellt, mit im Innern befindlichem, mit dem abzweigenden symmetrischen Kabel druckdicht verlötetem Gehäuse,
Fig. 2 eine Aufteilungsmuffe mit Schnitt durch das im Innern befindliche Gehäuse.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Aufteilungsmuffe aus einem dünnwandigen Zylinder 1, der zum beidseitigen Abschluß mit weich aufzulötenden Deckeln 2 versehen ist, in die rdhrförmige, zur Aufnahme von Kabeln bestimmte Stutzen 3 eingeschweißt sind. Im Innern des aus Zylinder 1 und Deckel 2 gebildeten Druckraumes befindet sich ein pultförmiges Gehäuse 4, das mit einem der rohrförmigen Stutzen 3 verschweißt ist.
Das durch einen rohrförmigen Stutzen 3 eingeführte drucküberwachte kombinierte Kabel 9 mit HF-Tube 10 und symmetrischen Leitungen 11 mündet mit seinem koaxialen Teil 10 durch einen rohrförmigen Stutzen 3 in einen druckdichten koaxialen Abschluß 12, z. B. Winkelendverschluß. Der im äußeren Zylinder 1 vorhandene Anschluß stutzen 13 ist für die Drucküberwachung vorgesehen.
In der Fig. 2 wird das im Innern der Aufteilungsmuffe befindliche Gehäuse 4, das mit einem mit Reißdraht weich aufzulötenden Deckel 5 druckfest abschließbar ist, dargestellt. Es ist in einer Trennfläche mit in Glasperlenö eingeschmolzenen Metallteilen versehen. Mit dem inneren pultförmigen Gehäuse 4 und Deckel 5 ist das symmetrische Leitungen enthaltende Kabel 7 druckfest verlötet. Die symmetrischen Leitungen 8 enden an in Glasperlen 6 eingeschmolzenen Lötanschlüssen. Zwischen den rohrförmigen Stutzen 3 und den Bleimänteln der Kabel 9 und 7 und dem koaxialen Abschluß 12, z. B. Winkelendverschluß, besteht eine druckfeste Weichlötung 14.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Kabelmuffe mit ineinanderliegenden Gehäusen, dadurch gekennzeichnet, daß diese druckdicht ausgeführt und mit den abzweigenden Kabeln derart verbunden sind, daß ein mit einem Kabel verlöteter Abschlußraum druckdicht gegenüber den mit anderen Kabeln verlöteten Kabelabschlußräumen angeordnet ist.
2. Muffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein vorzugsweise zylinderförmiges, druckfest mit den Kabeln verbundenes, vorzugsweise verlötetes äußeres Gehäuse, in dem sich mindestens ein druckfestes, mit einem Kabel verbundenes Gehäuse befindet.
3. Muffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung der Druckräume gegenüber den sie verlassenden Kabeladern in Trennflächen erfolgt.
4. Muffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die druckfeste Abdichtung der Kabeladern in den Trennflächen angeordneten Stopfbuchsen erfolgt.
5. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung der den Druckraum verlassenden elektrischen Durchführungen, die mit den Kabelleitern verbunden, vorzugsweise verlötet sind, mittels in Glas- oder Keramikperlen eingeschmolzener Metallteile erfolgt.
6. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einem druckül>erwachten Gehäuse ein Anschluß für die Überwachung vorgesehen ist.
7. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit rohrförmigen Stutzen versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 511 584, 761 226;
J. Fleig, »Einführung in das Fernmeldebauwesen«, 1950, S. 53 ff.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 579/366 7.58
DES34990A 1953-08-27 1953-08-27 Muffe fuer druckueberwachte Kabel Pending DE1035241B (de)

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DES34990A DE1035241B (de) 1953-08-27 1953-08-27 Muffe fuer druckueberwachte Kabel

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Publications (1)

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DE1035241B true DE1035241B (de) 1958-07-31

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DE (1) DE1035241B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE511584C (de) * 1930-10-31 Krone & Co Kabelendverzweigung
DE761226C (de) * 1941-09-07 1953-02-16 Siemens & Halske A G Verbindungsmuffe fuer vieladrige elektrische Kabel oder Leitungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE511584C (de) * 1930-10-31 Krone & Co Kabelendverzweigung
DE761226C (de) * 1941-09-07 1953-02-16 Siemens & Halske A G Verbindungsmuffe fuer vieladrige elektrische Kabel oder Leitungen

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