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DE1031277B - Tuerhebevorrichtung fuer waagerechte Verkokungskammeroefen - Google Patents

Tuerhebevorrichtung fuer waagerechte Verkokungskammeroefen

Info

Publication number
DE1031277B
DE1031277B DEK23922A DEK0023922A DE1031277B DE 1031277 B DE1031277 B DE 1031277B DE K23922 A DEK23922 A DE K23922A DE K0023922 A DEK0023922 A DE K0023922A DE 1031277 B DE1031277 B DE 1031277B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camshaft
switching
valves
housing
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK23922A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Doll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEK10931A external-priority patent/DE916943C/de
Priority to DEK12413A priority Critical patent/DE918637C/de
Priority to DEK15599A priority patent/DE928525C/de
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK23922A priority patent/DE1031277B/de
Publication of DE1031277B publication Critical patent/DE1031277B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/12Closing and opening the doors for ovens with horizontal chambers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/14Devices for lifting doors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Türhebevorrichtung für waagerechte Verkokungskammeröfen Das Zusatzpatent zum Hauptpatent 916943 betrifft eineTürhebevorrichtung für waagerechteVerkokungskammeröfen, mittels der die Tür nach dem Entriegeln angehoben, zurückgezogen und beiseitegefahren wird, wobei das Entriegeln und Anheben mittels pneumatisch oder hydraulisch betätigter Entriegelungseinrichtungen, einer Druckeinrichtung und einer Rückholeinrichtung zum Anlüften und Absenken der Tür vorgenommen wird.
  • Nach dem Zusatzpatent sind die Druckmittelzuleitungen zu diesen Einrichtungen über ein Umstellorgan miteinander verbunden, daß zunächst die Druckeinrichtung, dann die Entriegelungseinrichtungen und endlich die Rückholeinrichtung betätigt werden, wobei die Druckmittelzufuhr zu den nacheinander eingeschalteten Einrichtungen bis zu ihrer in der gleichen Reihenfolge vorzunehmenden Entlüftung aufrechterhalten wird.
  • Nach dem Zusatzpatent besteht das Umstellorgan aus einem in einem Gehäuse angeordneten, mit einem Küken verbundenen Drehschieber, der axial verlaufende Bohrungen hat, die nacheinander über gleichachsig verlaufende Bohrungen des Gehäuses die Verbindung der Druckluft mit den erwähnten Betätigungseinrichtungen herstellen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, je ein Ventil für die Druckeinrichtung, Rückholeinrichtung sowie ein gemeinsames Ventil für die beiden Entriegelungseinrichtungen und ein für alle Ventile gemeinsames Entlüftungsventil durch eine Nockenwelle zu steuern. Hierbei sind jedoch die einzelnen Ventile für sich je in einem Gehäuse angeordnet und mit je einem Anschluß für die Druckmittelzufuhr für die zu den Arbeitseinrichtungen führenden Leitungen und einem zu dem Entlüftungsventil führenden Anschluß versehen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Verbesserung des bei der Türhebevorrichtung nach dem Zusatzpatent zu betätigenden Umstellorgans, das eine größere Dichtigkeit und Sicherheit gegen unbefugtes Schalten sowie gegenüber dem bekannten Umstellorgan mit durch eine Nockenwelle betätigten Ventilen eine wesentliche Vereinfachung aufweist.
  • Die Erfindung besteht zunächst in einer derartigen Anordnung der Ventile in einem gemeinsamen Gehäuse, daß die von einem Ventil gesteuerte Druckmittelzufuhr über das Gehäuseinnere zu den mit Öffnungen der Gehäusewandung verbundenen Arbeitseinrichtungen erfolgt.
  • Gemäß der Erfindung ist das Umstellorgan ferner so ausgebildet, daß nur die Öffnung des Gehäuses des Umstellorgans für die Druckluftzufuhr, die Öffnung der mit der Rückholeinrichtung verbundenen Leitung und die Öffnung für die Entlüftung mit je einem von der Nockenwelle gesteuerten Ventil versehen sind. Die Öffnungen der mit der Druckeinrichtung und mit den Entriegelungseinrichtungen verbundenen Leitungen sind somit ständig geöffnet und benötigen keine von der Nockenwelle beeinflußten Ventile.
  • Aus einer derartigen Ausbildung des Umstellorgans ergibt sich, daß bereits mit dem ersten Schaltvorgang nach Schließen des Entlüftungsventils und Öffnen des Druckmittelzufuhrventils die Druckmittelzufuhr über das Umstellorgan zu der Druckeinrichtung und zu den Entriegelungseinrichtungen gleichzeitig freigegeben wird. Dadurch werden somit die Schließfedern der Entriegelungseinrichtungen zusammengedrückt, und gleichzeitig wird auch die Tür mittels der Druckeinrichtung um das entsprechende Maß gelüftet, wobei der Rückholmotor entlüftet bleibt.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist, auch die Öffnungen des Gehäuses des Umstellorgans für die zu der Druckeinrichtung und den Entriegelungseinrichtungen führenden Leitungen mit Ventilen zu versehen, die zwar nicht von der Nockenwelle betätigt werden, aber von Hand verstellbar und schließbar sind. Auf diese Weise läßt sich nach Erfordernis die Druckmittelmenge zu der Druckeinrichtung und zu den Entriegelungseinrichtungen derartig regeln, daß eine gewünschte Voreilung der Bewegung einer der verschiedenen Einrichtungen, insbesondere aber des schnelleren Entweichens des Druckmittels aus der unteren Entriegelungseinrichtung erzielt wird, um beispielsweise zunächst den Anpreßdruck der unteren Riegel herzustellen. Ferner kann auf diese Weise beispielsweise bei Ausfall der Druckeinrichtung zum Anlüften der Tür diese durch Schließen des zugehörigen Ventils abgeschaltet werden und das Anlüften von Hand erfolgen.
  • Um jedoch ein unbefugtes Betätigen von Hand auszuschließen, sieht die Erfindung ferner vor, den Handgriff des Schaftes der einzelnen Ventile durch einen abnehmbaren Bügel zu sichern.
  • Ferner ist Gegenstand der Erfindung, das Schalten mittels eines Schalthebels vorzunehmen, der mit einer auf der Nockenwelle lose angeordneten Nabe verbunden ist, wobei der Schalthebel eine unter Federdruck stehende Klinke hat, die in das mit der Nockenwelle fest verbundene Klinkenrad derart eingreift, daß durch Schwingbewegung die Nockenwelle stufenweise geschaltet wird.
  • Dieses stufenweise Schalten ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung durch ein ausschwenkbar angeordnetes Sperrglied gesichert, daß sich durch sein Eigengewicht in Aussparungen der Nabe bzw. eines auf derselben angeordneten Bundes legt, wobei diese Aussparungen einen den Schaltstufen entsprechenden Abstand haben. Die Schaltbewegung kann daher erst nach Abheben des Sperrgliedes erfolgen, wobei sich das Sperrglied nach Beendigung eines Schaltvorganges in die zugehörige Aussparung legt.
  • Um aber bei Hochhalten des Sperrgliedes ein zu weitgehendes Schalten jeder Stufe zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung ferner an der Nabe des Schalthebels ein Ansatz angeordnet, der sich gegen einen die Schaltbewegung begrenzenden festen Anschlag legt.
  • Die Erfindung ist in den zugehörigen Zeichnungen in einer bevorzugten Ausführungsform veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt durch ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Umstellorgan; Fig. 2 stellt einen senkrechten Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1 dar; Fig. 3 bis 6 sind schematische Darstellungen des Umstellorgans, die die verschiedenen Schaltstufen zeigen. -Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind in einem Gehäuse 1 in Bohrungen 2 Ventile 3, 4, 5; 6, 7, 8 angeordnet. Von diesen Ventilen werden nur die Ventile 3, 4, 5 von einer Nockenwelle 9 gesteuert, die in einem waagerechten zylindrischen Kanal 10 gelagert ist und an der einen Seite mittels eines Schaftes 11 in einer Stopfbüchse 12 das Gehäuse dicht durchsetzt. Das andere Ende der Nockenwelle ist mittels einer Zentrierschraube 13 geführt.
  • Die Nockenwelle 9 hat an ihrem Umfang Aussparungen 14, so daß sämtliche Ventile miteinander Verbindung haben. Das Ventil 3 dient zur Steuerung des durch eine seitliche Öffnung 15 des Gehäuses zugeführten Druckmittels. Durch die in gleicher Weise angeordnete Öffnung 16 des Ventils 4 findet die Entlüftung statt, während die Öffnung 17 des Ventils 5 zur Zufuhr des Druckmittels aus dem Umstellorgan zu der Rückholeinrichtung dient, die durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Leitung mit dieser und der Öffnung 17 verbunden ist. Die Steuerung der Ventile 3, 4 erfolgt mittels einer auf der Nockenwelle 9 angeordneten Nockenscheibe 18 und die Steuerung des Ventils 5 mittels einer Nockenscheibe 19.
  • Die Ventile 3, 4, 5 bestehen aus einem Ventildichtkörper 20, der mit einem Schaft 21 verbunden ist. Der Schaft 21 durchsetzt in einer Stopfbüchse 23 ein in das Gehäuse 1 des Umstellorgans eingeschraubtes Gehäuse 24. Der Ventildichtkörper 20 wird mittels einer Schraubenfeder 25 gegen einen Ventilsitz 26 anliegend gehalten, wenn durch die zugehörigen Nockenscheiben 18 bzw. 19 das Ventil nicht in der Öffnungsstellung gehalten wird.
  • Auf den Nockenscheiben 18, 19 sind im Bereich von in den waagerechten Kanal 10 mündenden Öffnungen 27 Druckrollen 28 angeordnet, die von Rollenhaltern 29 im Bereich der Bohrungen 27 geführt werden. Die Rollenhalter 29 wirken auf einen aus dem Ventildichtkörper 20 herausragenden Zapfen 30 ein, wenn die zugehörigen Nockenscheiben 18, 19 mittels der Welle 9 entsprechend geöffnet wird. Die Rollenhalter 29 werden mittels einer auf dem Zapfen 30 angeordneten Schraubenfeder 31 mit ihren zugehörigen Rollen gegen die Nockenscheibe 18, 19 anliegend gehalten.
  • Die nicht von der Nockenwelle 9 betätigten Ventile 6, 7, 8 sind ständig geöffnet und werden mittels eines auf dem Schaft 21 angeordneten und mit Gewinde versehenen Gliedes 32 in das Gehäuse 24 eingeschraubt. Auf diese Weise ist der Ventildichtkörper 20 gegen den Ventilsitz 26 verstellbar, so daß die durch die zugehörigen Verbindungsöffnungen 61 strömende Druckmittelmenge regelbar und von Hand abschließbar ist.
  • Der Schaft 21 jedes Ventils hat einen Handgriff 34. Der Schaft 21 der Ventile 3, 4, 5, die von der Nockenwelle 9 gesteuert werden, muß sich bei der Steuerung frei bewegen können. Der Schaft 21 der Ventile 6, 7, 8 ist jedoch während der Steuerung unbeweglich. Um jedoch ein unbefugtes Verstellen der Ventile zu vermeiden, sind die Handgriffe 34 von einem Bügel 36 umgeben, der den Schaft 21 der nicht gesteuerten Ventile 6, 7, 8 mittels Schrauben 35 einklemmt. Dabei liegen die Handgriffe 34 der Ventile 3, 4, 5 ebenfalls im Bereich dieses Bügels, jedoch frei beweglich.
  • Auf dem außenliegenden Ende des Schaftes 11 der Nockenwelle 9 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ein Klinkenrad 62 fest angeordnet. Das Klinkenrad 62 ist von einer Nabe 37 umgeben, die lose auf dem Klinkenrad 62 liegt und mit einem rohrförmigen Schalthebel 38 fest verbunden ist. In dem rohrförmigen Schalthebel 38 liegt eine Klinke 39, die unter dem Andruck einer Schraubenfeder 40 steht.
  • Das Klinkenrad 62 hat vier Zähne 41, 42, 43, 44. Beim Eingriff der Klinke 39 hinter einem der Zähne 41 bis 44 wird durch Bewegung des Schalthebels 38 in Richtung des Pfeiles 45 die Nockenwelle 9 bewegt, wodurch ein Schaltvorgang hervorgerufen wird. Um diesen Schaltvorgang zu bewirken, muß zunächst ein Sperrglied 47, das einen in eine Aussparung eines Bundes 48 eingreifenden Vorsprung 49 hat, aus dieser Aussparung herausgezogen werden. Der Bund 48 ist fest mit der Nabe 37 verbunden, so daß in der dargestellten Lage eine Bewegung des Schalthebels ohne Anheben des Sperrgliedes 47 nicht möglich ist.
  • Das Schalten erfolgt nun derart, daß nach Ausklinken des Sperrgliedes 47 der Schalthebel 38 in Richtung des Pfeiles 46 in die durch strichpunktierte Linie 60 dargestellte Ebene geschwenkt wird. Dabei greift die Klinke 39 hinter den Zapfen 41 des Klinkenrades 62. Durch Schwenken des Schalthebels 38 in die strichpunktiert dargestellte Ebene 50 erfolgt der erste Schaltvorgang. Dieser sowie jeder weitere Schaltvorgang wird dadurch begrenzt, daß ein auf der Nabe 37 angeordneter Nocken 51 gegen eine Hülse 52 zur Anlage kommt. In gleicher Weise wird die Schwenkbewegung des Schalthebels 38 in die strichpunktierte Ebene 60 durch einen an der Nabe 37 angeordneten Nocken 53 begrenzt. Die Hülse 52 sitzt auf dem verlängerten Schaft 54 einer im Gehäuse 1 der Umstellvorrichtung eingesetzten Kopfschraube 55.
  • Mit dem erwähnten ersten Schaltvorgang sind die Ventile 3 und 4 mittels der von der Nockenwelle 9 gedrehten Nockenscheibe 18 aus der in Fig. 3 schematisch dargestellten Lage in die in Fig. 4 dargestellte Lage umgestellt worden. Dabei ist somit die Druckmittelzufuhr durch das Ventil 3 zu dem Gehäuse 1 freigegeben, wobei gleichzeitig das Entlüftungsventil 4 geschlossen wurde. Es kann somit Druckluft durch die zugehörige Öffnung 61 des Ventils 6 zu der Druckmitteleinrichtung und durch die Öffnung 61 der Ventile 7 und 8 zu den Entriegelungseinrichtungen gelangen. Dadurch werden gleichzeitig mittels der Entriegelungseinrichtungen die Riegel gelöst und die Tür mittels der Druckeinrichtung angelüftet.
  • Die Tür wird nunmehr nach Ausschwenken der Riegel aus dem Bereich der Riegelhaken von der Ofenkammer abgezogen. Nach erfolgtem Ausdrücken des Kokses aus der Ofenkammer wird die Tür wieder eingesetzt.
  • Es erfolgt nunmehr eine in der gleichen Weise wie bereits erwähnt vorgenommene Bewegung des Schalthebels 38 zunächst in Richtung des Pfeiles 46, wobei die Klinke 39 nunmehr hinter den beim ersten Schaltvorgang weitergeschalteten Zahn 44 greift.
  • Durch Bewegen des Schalthebels 38 in die strichpunktierte Ebene 50 wird ein weiterer Schaltvorgang eingeleitet, durch den das Ventil 5 betätigt wird, das nunmehr die Druckmittelzufuhr zu der Rückholeinrichtung freigibt, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Es stehen somit nunmehr sämtliche Einrichtungen unter der Einwirkung des Druckmittels.
  • Durch Fallenlassen des vorher abgehobenen Sperrgliedes 47 und Loslassen des Schalthebels 38 fällt der letztere nach jeder Schaltung in die in Fig. 2 dargestellte senkrechte Lage zurück, wobei das Sperrglied 47 mit seinem Zapfen 49 in eine der zugehörigen Aussparungen des Bundes 48, in diesem Falle hinter einen Ansatz 58, gelangt. Das auf die Rückholeinrichfung wirkende Druckmittel bewirkt nunmehr ein Aufheben des durch die Druckeinrichtung erzielten Anlüftdruckes, so daß die Tür sich langsam absenken kann. Vorzugsweise ist dabei die wirksame Druckfläche der Rückholeinrichtung um so viel kleiner gegenüber der wirksamen Druckfläche der Druckeinrichtung, daß unter Berücksichtigung des großen Eigengewichtes der Tür das Absenken nur allmählich unter weichem Aufsetzen erfolgt.
  • Bei der nunmehr vorhandenen Entlüftung sämtlicher Betätigungseinrichtungen muß die Entlüftung des Rückholmotors erst zum Schluß folgen, um mit Sicherheit das Ausschwenken der Türhebeklauen aus dem Eingriff mit der Tür zu erzielen. Um hierfür einen weiteren Schaltvorgang zu ersparen, erfolgt die Entlüftung in einem einzigen Schaltvorgang, wie aus Fig.6 ersichtlich, wobei jedoch die in der Rückholeinrichtung eingeschlossene Druckluft nicht durch das Ventil s, das geschlossen worden ist, entweicht, sondern durch eine kleine Öffnung 57 eines Hohlraumes 58 des Ventilschaftes. Dadurch erfolgt die Entlüftung der Rückholeinrichtung nur allmählich, so daß mit Sicherheit die Türhebeklauen abgesenkt werden.
  • Damit sind die Schaltvorgänge beendet, so daß nunmehr die Türhebevorrichtung von der Tür entfernt werden kann. Die Stellung der Ventile, wie sie in Fig. 6 dargestellt ist, entspricht der in Fig. 3 dargestellten, wobei lediglich die Lage der Nockenwelle unterschiedlich ist. Es ist zweckmäßig, die Nockenwelle wieder in die in Fig. 3 dargestellte Anfangsstellung zu bringen, zu welchem Zweck der Schalthebel 38 in der beschriebenen Weise zunächst mit seiner Klinke 39 hinter den Zahn 43 und dann hinter den Zahn 42 greift.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Türhebevorrichtung für waagerechte Verkokungskammeröfen mit pneumatisch oder hydraulisch betätigten Entriegelungseinrichtungen, einer Druckeinrichtung und einer Rückholeinrichtung zum Anlüften und Absenken der Tür, deren Druckmittelzuleitungen über ein Umstellorgan so miteinander verbunden sind, daß nacheinander die Druckeinrichtung, die Entriegelungseinrichtungen und die Rückholeinrichtung unter Druck zu setzen sind und die Druckmittelzufuhr bis zur Entlüftung der Einrichtungen aufrechterhalten wird, nach Zusatzpatent 928525, wobei die Ventile des Umstellorgans von einer Nockenwelle gesteuert werden, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Ventile in einem gemeinsamen Gehäuse, daß die von einem Ventil gesteuerte Druckmittelzufuhr über das Gehäuseinnere zu den mit Öffnungen der Gehäusewandung verbundenen Arbeitseinrichtungen erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (15) des Gehäuses des Umstellorgans für die Druckluftzufuhr, die Öffnung (17) der mit der Rückholeinrichtung verbundenen Leitung und die Öffnung (16) für die Entlüftung mit je einem von der Nockenwelle gesteuerten Ventil (3, 4, 5) versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung und Anordnung der Nockenwelle (9) und Ventile (3, 4, 5), daß bei der ersten Schaltung des stufenweise schaltbaren Umstellorgans zum Lösen der Tür das Entlüftungsventil (4) geschlossen und das Ventil (3) für die Druckluftzufuhr geöffnet wird, so daß Druckluft durch die nicht bei den Schaltvorgängen schließbaren Öffnungen (61) des Gehäuses (1) zu der Druckeinrichtung und den Entriegelungseinrichtungen strömen kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (61) des Gehäuses, die mit zu der Druckeinrichtung und zu den Entriegelungseinrichtungen führenden Leitungen verbunden sind, mit von Hand verstell- und schließbaren Ventilen (6, 7, 8) versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (21) der Ventile außen durch einen abnehmbaren Bügel (36) gegen betriebsstörendes Verstellen gesichert ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß außen auf der Nockenwelle (9) eine mit einem Schalthebel (38) fest verbundene Nabe (37) lose angeordnet ist, wobei der Schalthebel eine unter Federdruck stehende, in ein mit der Nockenwelle fest verbundenes Klinkenrad (62) derart eingreifende Klinke (39) hat, daß durch Schwingbewegung die Nockenwelle stufenweise geschaltet wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (48) Aussparungen, in die sich ein ausschwenkbar angeordnetes Sperrglied (47) mit einem Vorsprung (49) durch sein Eigengewicht legt, in einem der Schaltstufe ent= sprechenden Abstand voneinander hat. B. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (37) mit Nocken (51, 53) versehen ist, die sich beim Schalten gegen einen die Schaltbewegung begrenzenden festen Anschlag (52) anlegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung K 12413 VI/10 a.
DEK23922A 1951-08-09 1954-10-30 Tuerhebevorrichtung fuer waagerechte Verkokungskammeroefen Pending DE1031277B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179538B (de) * 1959-11-24 1964-10-15 Pintsch Bamag Ag Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen der Tueren waagerechter Verkokungskammern

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None *

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DE1179538B (de) * 1959-11-24 1964-10-15 Pintsch Bamag Ag Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen der Tueren waagerechter Verkokungskammern

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