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DE1028361B - Spuelkasten, insbesondere fuer Schueleruebungstische - Google Patents

Spuelkasten, insbesondere fuer Schueleruebungstische

Info

Publication number
DE1028361B
DE1028361B DEH23163A DEH0023163A DE1028361B DE 1028361 B DE1028361 B DE 1028361B DE H23163 A DEH23163 A DE H23163A DE H0023163 A DEH0023163 A DE H0023163A DE 1028361 B DE1028361 B DE 1028361B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
table according
cistern
fittings
water
outlet nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH23163A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Hillemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHULMOEBEL und LEHRMITTELFABR
Original Assignee
SCHULMOEBEL und LEHRMITTELFABR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHULMOEBEL und LEHRMITTELFABR filed Critical SCHULMOEBEL und LEHRMITTELFABR
Priority to DEH23163A priority Critical patent/DE1028361B/de
Publication of DE1028361B publication Critical patent/DE1028361B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/02Laboratory benches or tables; Fittings therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Spülkasten, insbesondere für Sdiülerübungstisclie Die Erfindung betrifft einen Spülkasten, insbesondere für Schülerübungstische.
  • Schülerübungs-, Experimentier- und Arbeitstische, beispielsweise für den C-hemie- und Physikunterricht, sind an sich bekannt. Dabei gelangten bislang für den Physikunterricht und den Chemiennterricht gesonderte Experimentierübungstische zur Verwendung.
  • Um solcherart getrennte Räume herzurichten und auszustatten, bedarf es natürlich außer viel Platz auch entsprechend hoher Anschaffungskosten.
  • Die bisherigen Ubungstische für Chemie hatten seitlich oder mittig die Versorgungsstellen für Wasserzufiuß und -abnahme.
  • Der Zufluß bestand wegen der erforderlichen Spülhöhe aus starren Standfsäulen mit entsprechenden Wasserauslaufstutzen, gewöhnlich zwei- oder dreiteilig, wodurch bei Physik- oder sonstigen Arbeitsübungen die Bewegungsfreiheit und Sicht stark behindert wurden und außerdem eine entsprechende Tischfiächenminderung entstand.
  • Unter den Wasserstandssäulen, die ständig etwa 30 cm über den Tisch ragten und zudem außerordentlich sperrig wirkten, waren ein Abfluß- und Spülbecken angebracht.
  • Diese Tische sind geeignet für den reinen Chemieunterricht. Bei den Physikeinrichtungen hatten die Tische keine Wasserversorgung. Die Gas- und Stromanschlüsse waren an der Zarge vor dem Tisch oder durch Gehänge über dem Tisch angebracht.
  • Für Haushaltszwecke zum Spülen für Geschirr und als Tisch verwendbar ist bereits ein Spülkastentisch bekannt, der schwenkbare, jedoch nicht in der Höhe verstellbare Wasseraustrittsstutzen hat. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform eines Aufwaschtisches ist zwar eine Abdeckplatte vorgesehen. Die Abfluß rohre befinden sich unterhalb der Spülkästen.
  • Hierbei ist aber kein Wasserzufluß vorhanden, der einen verschiebbaren Wasseraustrittsstutzen aufweist.
  • Ein weiterer bekannter Waschtisch hat einen schwenkbaren Spülkasten, bei dem ebenfalls der zwar schwenkbare Wasseraustrittsstutzen nicht in der Höhe verstellt werden kann. Auch ein derartiger Tisch ist für Experimentier- und Versuchszwecke nicht geeignet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Experimentier-und Arbeitstisch für chemische, physikalische und sonstige Versuche zu schaffen, der mit mindestens einem Wasseraustrittsstutzen in einem Spülkasten versehen ist und für die verschiedensten Zwecke, z. B. für Versuche in Schulen, Laboratorien od. dgl., verwendet werden kann, wobei ein Wasseranschluß zur Verfügung steht, der in bestimmter Höhe über der Arbeitsplatte (Deckplatte) angeordnet sein muß. Wird dieser Wasseranschluß nicht benötigt, so muß er so abgedeckt sein, daß bei Aufstellung von elektrischen Geräten od. dgl. auf der Deckplatte diese vollständig gegen Endschluß isoliert ist.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einem Tisch, insbesondere einem Schülerübungs-, Experimentier- und Arbeitstisch, mit mindestens einem Wasseraustrittsstutzen in einem feststehenden Spülkasten und einer den Spülkasten und die Armaturen verdeckenden Platte in einem mit der Wasserzuleitung verbundenen Endrohr ein Verschieberohr mit Austrittsstutzen auf und ab gleitbar angeordnet und/oder ein mit der Wasserleitung verbundenes, in der vertikalen Ebene kippbares Rohr mit Austrittsstutzen vorgesehen, derart, daß die Austrittsstutzen in der ausgezogenen bzw. hochgekippten Stellung über die Tischplatte hinausragen und in der eingeschobenen bzw. ungekippten Stellung mit Abstand unterhalb der Tischplatte sich befinden.
  • Ein derartiger Tisch mit einem Verschieberohr mit Austrittsstutzen ermöglicht es einerseits, aus einer bestimmten Höhe über dem Arbeitstisch Wasser zu entnehmen und andererseits, bei eingeschobenem Austrittsstutzen den Arbeitstisch frei von Armaturen zu haben.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen Spülkasten, insbesondere für Schülerübungstische od. dgl., im Vertikallängsschnitt, Abb. 2 den Spülkasten in Draufsicht und Abb. 3 das untere Ende des mit Wasseraustrittsstutzen ausgestatteten, in einem Standrohr auf und ab gleitbaren Verschieberohres, ebenfalls im Vertikallängsschnitt.
  • Nach der Erfindung sollen nunmehr Schülerübungs-, Experimentiser- und Arbeitstische beispielsweise für Physik- und Chemiennterricht so ausgebildet werden, daß sie wahlweise für den einen oder anderen Zweck verwendbar sind. Erreicht wird dies im wesentlichen durch Verwendung eines besonders praktisch ausgebildeten Spülkastens a.
  • Dieser Spülkasten ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit einem konsolartigen Ausbau a1 versehen, in welchem mit Wasseraustrittsstutzen versehene Armaturen b und c so gelagert sind, daß sie sich gegebenenfalls in den Innenraum a2 des Spülkastens versenken und durch eine Abdeckpzlatte d, die in eine entsprechende Ausnehmung e der Tischplattef eines Experimentiertisches - lose einfügbar ist, nach außerhalb unsichtbar verschließen lassen.
  • Der Spülkasten ist mittig mit einem Ablaufstutzen a3 versehen, dem ein Siebeinsatz g übergeordnet ist; In dem konsolartigen Ausbau al des Spülkastens ist ein an eine Wasserzuleitung h angeschlossenes Standrohr i gelagert, in dem ein mit Wasserauslaufstutzen ausgerüstetes Verschieberohur j auf und ab gleitbar ist.
  • Das Standrohr ist sowohl dem konsolartigen Ausbau a1 des Spülkastens als auch dem Verschieberohe j gegenüber entsprechend abgedichtet.
  • Nach dem offenen des Wasserabsperrhahnes h, der dem Einlaßstutzen h' vorgelagert ist, tritt das Wasser in das Standrohr i und in das Verschieberohr j, das an seinem unteren Ende und/oder in einem ringförmigen, der Führung des Rohres dienenden Körper jl Öffnungen hat zum Zwecke des Wasserdurchlasses und Wasserdruckausgleichs zwischen dem kolbenartig wirkenden Ansatzkörper des Verschieberohres und dem abgedichteten Kopfstück des Standrohres. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß bei geschlossenem Absperrventil kein Dauerdfuck auf den Dichtungen der Armatur rwht.
  • Abb. 1 der Zeichnung läßt das Verschieberohfr im Gebrauchszustand - und in strichpunktierter Darstellung während des Nichtgebrauchs erkennen.
  • In einem bestimmten Abstande vom Verschi,eberohr ist auf dem konsolartigen Ausbau al gleichzeitig das Kipprohr c gelagert, welches mit einem Gelenkstück c in Verbindung steht.
  • Das Gelenkstück bzw. das Kipprohr ist so ausgebildet, daß im Bedarfsfalle an Stelle eines Wasseraustrittsstutzens c auch: mehrere solcher vorgesehen werden können.
  • Für Armaturen mit mehrfacher Abnahme läuft vom Gelenk durch ein Verteilerstück, bestehend aus mehreren Abgängen, das Wasser zu den zwischen dem Verteilerstück und dem Schlauchansatz angebrachten Zwischenventilen, damit jede einzelne Abzweigung gesondert geöffnet oder geschlossen werden kann.
  • Eine Abzweigung hat jedoch kein Zwischenventil, um von dem Gelenkstück den Wasserdruck zu regeln.
  • Aus diesem Grunde ist dem Gelenkstück c1 ein Zwischenventil für die Gesamtzuführung vorgelagert.
  • Die Kipparmatur läßt sich in vertikaler Ebene so kippen, daß sie ebenso wie das Verschieberohr von dem Innenraum a2 des Spülkastens bzw. von dem Standrohr i gänzlich aufgenommen wird.
  • Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes sind unter anderem darin zu erblicken, daß die Tischplatte des Experimentiertisches in verdecktes Zustand frei ist von erdgebundenen Anschlüssen, was insbesondere bei gefahrbringenden Experimenten mit elektrischem Strom von Wichtigkeit ist, die Tischplatte in ihrer ganzen Größe für das Experimentieren zur Verfügung steht und daß durch Verwendung eines Verschieberohres jede beliebige Spülhöhe und jede gewünschte Ablaufrichtung für Schlauchverbindungen zu den Experimenten gegeben ist und ferner, daß der Schwenkhahn mit einem oder mehreren Abflüssen versehen werden kann, je nach der Anzahl der anzusetzenden Wasserstrahlpumpen.
  • Es ist jedoch also möglich, daß bei Experimenten, bei denen mit Wasser, Abfluß, Wasserscrahlpumpen, Spülung u. dgl. gearbeitet werden muß, diese gleichzeitig zur Verfügung stehen, während bei Experimenten, bei denen eine Wasserversorgung nicht nötig ist, diese auch nicht hinderlich sind und der für den Schüler gefahrbringende Moment des Zwischenschaltens zwischen der Erdung und dem Strom unterbunden wird.
  • Der konsolartige Ansatz kann auch so erweitert bzw. der Spülkasten so ausgebildet sein, daß er gleicitizeitig der Lagerung und Aufnahme von Gas- oder ähnlichen Armaturen dient und eventuell auch die Versenk- bzw. Kipparmaturen sich außenseitig des Spülkastens anordnen und absenken lassen.
  • Ferner wird als im Rahmen der Erfindung liegend angesehen, an Stelle einer Versohiebe- und einer Kipparmatur entweder nur Verschiebe- oder Kipparmaturen einzubauen.
  • Im Sinne der Erfindung ausgebildete Ubungs-, Experimentier- und Arbeitstische sind außerordentlich praktisch, ünd sie gewährleisten infolge ihrer vielseitigeren Verwendbarkeit nicht nur ganz beträchtliche Raumeinsparungen, sondern auch Anschaffungskosten.
  • PATENTANSPR8CHE 1. Tisch, insbesondere Sohülerübungs-, Experi mentier- und Arbeitstisch, mit mindestens einem Wasseraustrittsstutzen in einem feststehenden Spülkasten und einer den Spülkasten und die Armaturen yerdeckenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit der Wasserzuleitung verbundenen Standrohr (i) ein Verschieberohr (j) mit Austrittsstutzen auf und ab gleitbar angeordnet ist und/oder daß ein mit der Wasserzuleitung verbundenes, in der vertikalen Ebene kippbares Rohr (c) mit Austrittsstutzen vorgesehen ist, derart, daß die Austrittsstutzen (b, c) in der ausgezogenen bzw. hochgekippten Stellung über die Tischplatte (f) hinausragen und in der eingeschobenen bzw. ungekippten Stellung mit Abstand unterhalb der Deckplatte (d) sich befinden.

Claims (1)

  1. 2. Tisch nach Anspruch i, dadurch gekenezeichnet, daß das untere Auslaufende des Verschieberohres (j) von einem ringförmigen Führungskörper (jl) umgeben ist.
    3. Tisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Führungskörper (j) des Verschieberohres (j) und das untere Ende des Verschieberohres (j) mit Bohrungen od. dgl. versehen sind.
    4. Tisch nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschieberohr (j) in einem konsol artigen Ausbau (S) unterhalb des oberen Spülkastenrandes gelagert ist.
    5. Tisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kipprohr (c) mit einem Gelenkstück (cit) verbunden ist und mit mehreren Wasseraustrittsstutzen in Verbindung steht.
    6. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gelenkstück (cit) ein Zwischenventil vorgeschaltet ist.
    7. Tisch nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Wasserzufuhrarmaturen an Gas angeschlossene Armaturen angeordnet sind.
    8. Tisch nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme der Armaturen dienende konsolartige Ausbau (S) so ausgebildet ist, daß er gleichzeitig sämtliche etwa er- forderlichen weiteren Armaturen neben den Versenk- bzw. Kipparmaturen aufzunehmen vermag.
    In Betracht gezogene Drucksahriften: Deutsche Patentschriften Nr. 4438i2, li63i3; USA.-Patentschrift Nr. 2473862.
DEH23163A 1955-03-02 1955-03-02 Spuelkasten, insbesondere fuer Schueleruebungstische Pending DE1028361B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4082391A (en) * 1976-12-15 1978-04-04 Turner Roland P Stowable galley
DE2649246A1 (de) * 1976-10-29 1978-05-11 L E Frank & Co Gmbh Arbeitstisch, insbesondere zum entwickeln von offsetplatten
FR2447225A1 (fr) * 1979-01-23 1980-08-22 Hauville Francois Table de laboratoire

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE116313C (de) * 1900-01-20
DE443812C (de) * 1927-11-03 Conrad Zeidler Tisch mit verdeckt angeordnetem, zum Gebrauch nach vorn herausziehbarem Waschgefaess
US2473862A (en) * 1946-03-27 1949-06-21 John D Clawsey Combination sink and dining table

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