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DE1027376B - Strahlungsschutz zur Abschirmung der Kopfhaut gegen infrarote Strahlen bei der Haardauerwellung - Google Patents

Strahlungsschutz zur Abschirmung der Kopfhaut gegen infrarote Strahlen bei der Haardauerwellung

Info

Publication number
DE1027376B
DE1027376B DEK21259A DEK0021259A DE1027376B DE 1027376 B DE1027376 B DE 1027376B DE K21259 A DEK21259 A DE K21259A DE K0021259 A DEK0021259 A DE K0021259A DE 1027376 B DE1027376 B DE 1027376B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
radiation protection
scalp
sleeve
radiation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK21259A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rudolf Goldammer
Benedikt Klaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KEGEL KG KADUS WERK LUDWIG
Original Assignee
KEGEL KG KADUS WERK LUDWIG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KEGEL KG KADUS WERK LUDWIG filed Critical KEGEL KG KADUS WERK LUDWIG
Priority to DEK21259A priority Critical patent/DE1027376B/de
Publication of DE1027376B publication Critical patent/DE1027376B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D6/00Details of, or accessories for, hair-curling or hair-waving devices
    • A45D6/18Protecting devices or packages for hair curlers or the like while in use

Landscapes

  • Hair Curling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen. Strahlungsschutz zur Abschirmung1 der Kopfhaut gegen infrarote Strahlen bei der Haairdauerwellung.
Nach dier Patentanmeldung K 21258 III/33c sind zu diesem Zweck und zur Erhöhung der Strahlumgsaiufnahme auf senkrecht zur Kopfhaut stehenden Wicklern: dach- oder rippenförmige' Auffangflächen angeordnet bzw. auf die Wickler aufsetzbar, wobei die Normale der Auffangfläche auf die Strahlungsquelle zeigt.
Es wurde nun gefunden, daß die Strahlungsaufnahme bei Beibehaltung des Strahlungsschutzes daduirch weiter verbessert werden kann, daß sich die Auffangfläche als trichterförmige Erweiterung an den, oberen, Rand einer senkrecht zur Kopfhaut stehenden. Wickelhülse anschließt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß bei Anwendung eines Troekenluftstram.es die Trockenluft durch die Trichter bedeutend besser in das Innere der Steilwickler gelangt als bei den bisher bekannten Steilwicklern ohne trichterförmige Erweiterung.
Es sind zwar Vorkehrungen bekannt, bei denen jeder Wickler durch einen Schlauch mit Warmluft versorgt wird. Diese Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß der Friseur auf umständliche und zeitraubende Weise jeden einzelnen Wickler mit einer Muffe an einen Schlauch und jeden einzelnen Schlauch an eines der Mundstücke des Haartrockengerätes anschließen muß. Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden.
Was: den. Strahlungsschutz für die Kopfhaut bzw. die erhöhte Strahlungsaufnahme für die Haarwickler anbelangt, so sind auch schon Mittel hierfür bekanntgeworden, die sich jedoch als völlig unzureichend erwiesen haben,. Beispielsweise sind bei Flachwicklern Grundklamtnern bekanntgeworden, die unmittelbar auf der Kopfhaut bzw. auf den Haaren, aufliegen und eine vorzugsweise geschwärzte, der Strahlungsquelle zugewandte Oberfläche zwecks* erhöhter Strahlungsaufnahme besitzen, während die der Kopfhaut zugewandte Oberfläche hell gehalten ist, damit keine Abstrahlung auf die Kopfhaut und möglichst keine Wärmebelästigung erfolgt.
Da die Grundklammern aber unterhalb des Wicklers angeordnet ,sind, erfolgt eine schlechte Wärmeübertragung auf den Wickler und den auf diesen aufgewickelten Haarwickel.
Es ist ferner bekanntgeworden, Wickler und Klammern zu verwenden, die Infrarot besonders stark absorbieren. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die Wickler oder Klammern aus großmolekularen Stoffen, z. B. auch großmolekularen Kunststoffen, hergestellt werden,, die Infrarot besonders stark ab-Strahlungssctmtz
zur Abschirmung der Kopfhaut
gegen infrarote Strahlen
bei der Haardauerwellung
Zusatz zur Zusatzpatentanmeldung K 21258III/33 c
(Auslegeschrift 1 020 161)
Anmelder:
Kadus-Werk Ludwig Kegel K. G.,
Neustadt (Schwarzw.)
Dr. Rudolf Goldammer, Lenzkirch (Schwarzw.),
und Benedikt Klaus, Neustadt (Schwarzw.),
sind als Erfinder genannt worden
sorbieren. Weitere Maßnahmen bestehen darin, daß die Wickler eine rauhe oder künstlich aufgerauhte Oberfläche besitzen.
Diese Vorschläge haben jedoch nichts mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu tun, durch die eine einfache und äußerst leicht zu handhabende Einrichtung geschaffen worden ist, die, worauf eingangs bereits hingewiesen wurde, neben dem Strahlungsschutz und der Strahlungsaufnahme auch noch günstig hinsichtlich der Luftzuführung zu den Haarwickeln ist.
Die zuvor erwähnten Mittel zur erhöhten
Strahlungsaufnahme für Infrarot können bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung selbstverständlich noch zusätzlich zur Anwendung kommen, worauf noch hingewiesen werden wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, den trichterförmig erweiterten Tesi abnehmbar mit der Wickelhülse zu verbinden, da der Trichter beim Aufwickeln des Haares im Wege sein kann.
Die von der Wickelhülse bzw. von der Hülse, in die die Papillote eingelegt wird, abnehmbaren Trichter besitzen erfindungsgemäß einen zylindrischen Teil, der auf die Hülse auf- oder in diese emschiebbar ist, wobei der zylindrische Teil Durchbräche besitzt, die mit entsprechenden Durchbrüchein in, der Wickeilhülse in Übereinstimmung gebracht werden können. Die Anordnung von Durchbrüchen in dem zylindrischen Teil des Trichters als auch in dien
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Hülsen ist notwendig1, damit die eingeblasene Trocfcenluft von innen durch das Saar strömen kann.
Es ist selbstverständlich, daß die Konizität des Trichters so bemessen wird, daß nebeneinanders <tehende Haarwickler einschließlich der zugehörigen Auffangtrichter sich 'nicrit gegenseitig behindern. Die Trichter können zu diesem Zweck auch einen verschiedenen;, beispielsweise kreisförmigen, quadratischen oder mehreckigen. Querschnitt besitzen.
selbstverständlich auch möglich, den zylindrischen Teil weit kurzer auszubilden., jedoch wird durch die dargestellte Ausführungsform ein besserer Halt und ein besserer Wärmeübergang erzielt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausfübrungsform handelt es sich ebenfalls um einen Steilwickler, dessen Verankerungsimittel 7 durch einen ringförmigen Teil 8 in die Hülse eingezogen oder aus dieser herausgedrückt werden können. Der im Verbindung mit
Erfinidungsgemäß wird- -weiter vorgeschlagen, die io dieser Ausführungsform dargestellte Trichter besteht Trichter aus einem -junelastisch verformbaren, ebenfalls aus einem konisch erweiterten Teil 3 und flexiblen Werkstoff herzustellen, um je nach Bedarf einem, zylindrischen Teil 4, der Durchbrüche 5 beeinem variablen Einlaßqüerscbnitt bilden zu können. sitzt. Der zylindrische Teil 4 ist bei dieser Ausfüh-Auf diese Weise ist eine praktisch vollkommene Er- rungsform jedodh durch einen Boden 9 abgeschlossen, fassung des zur Verfügung stehenden Luftstromes 15 damit beil infraroter Bestrahlung die Strahlen von, der möglich, und es läßt sich ein vollständiger Strahlungs- Kopfhaut abgehalten werden, schutz erzielen.·. ■ -. — -gej ^61n Steilwickler nach Fig. 3 ist der zydin- ·,
Die erfindungsgemäß ausgebildeten, trichterförmi- drisch© Teil 4 des Trichters in die Hülse 10 des gen Steilwickler bzw. Papillotierhülsen sind auch dann Wickelkörpers eingeschoben. Bei dieser Ausführungs- . mit großem Vorteil anwendbar, wenn die Trocknung 20 form ist es jedoch nicht möglich, den Boden 11 vollnicht durch einen Luftstrom, sondern durch infrarote kommen geschlossen auszuführen, sondern es muß Bestrahlung erfolgen solLWerden die Trichter in an eine öffnung für den Kolben 12 frei gelassen werden, sich bekannter Weise aus. einem Werkstoff hergestellt, Das gleiche ist bei dem Wickler nach Fig. 4 nötig,
der einen für Infrarotstrahlen besonders günstigen da auch hier innerhalb der Wickelhülse 13 ein Kolben Wärmeabsorptionskoeffizienten besitzt, so dienen sie 25 14, an desisen unterem Ende sich die Verankerungsbei diesem Trocknungsverfahren zuir erhöhten organe 15 befinden, geführt wird. Der zylindrische
Teil 4 des Trichters ist auch hier in die Hülse eingeschoben.
In Fig. 5 ist eine Wickelhülse 16, in die eine Papillote eingelegt werden kann, ebenfalls in Verbindung mit einem Trichter dargestellt. Der zylindrische Teil 4 des Trichters ist bei Anwendung von infraroten Strahlen durch einen Boden 17 abgeschlossen, der jedoch bei Anwendung von Trockenluft entfallen
zuir
Strahlungsaufnahme, wobei sie die aufgenommene Wärme an die eigentliche Wickelhülse und damit an den Haarwickel bzw. an die eingelegte Papillote weitergeben.
Es genügt jedoch auch, wenn zumindest die der Strahlungsquelle zugekehrte Seite des Trichters in bekannter Weise mattschwarz gefärbt wird, um dadurch die Strahlungsaufnahme zu erhöhen. Die
Trichter wirken gleichzeitig als Abschirmung und 35 kann.
Sofern bei der Vorrichtung nach Fig. 1 Infrarotstrahlung zur Anwendung kommen soll, muß der zylindrische Teil 4 des Trichters selbstverständlich auch durch einen Boden abgeschlossen werden.
Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtungen wird das Haar in bekannter Weise auf die hülsenförmigen Wickelkörper aufgewickelt bzw. (Fig. 5) in .diese eingelegt. Nach Aufstellen der Wickler und Verankerung derselben im Haar wird
Schutz für die nicht mit Haaren bedeckten Teile der Kopfhaut.
Bei der Anwendung der reinen Infrairottrocknung ist es jedoch nötig, die-Wickler im Innern derart abzuschließen, daß die infraroten Strahlen nicht durch den hohlen Wickler hindurch auf die Kopfhaut gelangen.
Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, die Hülse oder den zylindrischen Teil des. Trichters an
seinem unteren, der Kopfhaut zugewandten Ende mit 45 der zylindrische Teil 4 des Trichters so weit wie mögeinem für infrarote Strahlen undurchlässigen Material lieh in die Wickelhülse eingeschoben. Durch Drehung abzuschließen. Der die infraroten Strahlen abschir- des Trichters werden dann die Durchbrechungen mit mende Verschluß wird in bekannter Weise auf der denen in der Wickelhülse zur Deckung gebracht, dader Kopfhaut zugekehrten Seite mit einer wärme- mit die Luft ungehindert aus den öffnungen nach isolierenden Schicht ader mit einer Oberfläche mit 50 außen austreten kann bzw. überhaupt eine Luftzirkueinem schlechten Emissioniskoeffizienten für Infrarot, lation stattfindet.
Es wurde schon darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Wickler bzw. Papillotierhülsen zur reinen Strahlungstrocknung mittels Infrarotstrahlen als auch bei gleichzeitiger Anwendung von Strahlungstrocknung und Luftstromtrocknung benutzt werden können. Selbstverständlich ist es auch möglich, die erfindungsgemäßen Wickler mit den aufgesetzten trichterförmigen Erweiterungen bei reiner Luftstromtrocknung anzuwenden, wobei dann die trichterförmigen Erweiterungen nicht mehr als
vorzugsweise mit einer hellen, polierten Oberfläche, versehen.
In der Zeichnung sind "einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 bis 4 verschiedene Auisführungsformen von Steilwicklern mit eingesetztem Trichter im Längsschnitt,
Fig. S eine Papillote -ebenfalls mit eingesetztem Trichter im Schnitt.
Der in Fig. 1 dargestellte Steilwickler besteht aus einem hülsenförmigen Körper 1, der an seinen Enden schwalbenschwanzförmigeVerankerungsmittel 2 trägt. Der in diesen Wickler eingesetzte Trichter besteht aus einem konisch erweiterten Teil 3 und einem zylindrischen Teil 4, der mit geringem Spiel in die Hülse 1 eingeführt ist.
Der zylindrische Teil 4 des Trichters besitzt Durchbrüche 5, die mit den Durchbrüchen; 6 der Hülse 1 in Übereinstimmung gebracht werden können. Es ist Strahlungsschutz zu dienen brauchen, sondern lediglich eine bessere Luftzufuhr zu den Wicklern bewirken.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Strahlungsschutz zur Abschirmung der Kopfhaut gegen infrarote Strahlen bei der Haardauerwellung unter Verwendung einer senkrecht zur Kopfhaut stehenden, mit Durchbrüchen versehenen
Wickelhülse, die am oberen, der Strahlungsquelle zugewandten Ende eine Auffangfiäche besitzt, insbesondere nach Patentanmeldung K 21258 III/33c, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Auffangfläche als trichterförmige Erweiterung an den oberen Rand der Hülse anschließt.
2. Strahlungsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dier trichterförmig erweiterte Teil abnehmbar mit der Hülse verbunden ist.
3. Strahlungsschutz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den trichterförmig erweiterten Teil ein zylindrischer Teil anschließt, der auf die Hülse auf- oder in diese einschiebbar ist, wobei der zylindrische! Teil Durchbrüche besitzt, die mit entsprechenden Durchbrüchen in der Wickelhülse in Übereinstimmung gebracht werden können..
4. Strahlungsschutz nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der trichterförmig erweiterte Teil aus einem unelastisch verformbaren, flexiblen Werkstoff besteht.
5. Strahlungsschutz nach den Ansprüchen 1 bisi 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse und der trichterförmig erweiterte Teil aus einem Werkstoff bestehen, der zumindest auf der der Strahlungsquelle zugekehrten Seite einen für Infrarotstrahlen besonders günstigen Wärmeabsorptionskoeffizienten besitzt.
6. Strahlungsschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse oder der zylindrische Teil des Trichters an seinem unteren, der Kopfhaut zugewandten Ende mit einem infrarotstrahlenundurehlässigen Materiai verschlossen ist.
7. Strahlungsschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die infraroten Strahlen abschirmende Verschluß auf der der Kopfhaut zugewandten Seite mit einer wärmeisolierenden Schicht oder mit einer Oberfläche mit einem schlechten Emiseionskoeffizienten für Infrarot, vorzugsweise in Form einer hellen, polierten Oberfläche, versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung ρ 49896 ΠΙ/33 c;
britische Patentschrift Nr. 617 491;
USA.-Patentschriften Nr. 2 528 335, 2 678 654.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 958/19 3.
DEK21259A 1954-02-23 1954-02-23 Strahlungsschutz zur Abschirmung der Kopfhaut gegen infrarote Strahlen bei der Haardauerwellung Pending DE1027376B (de)

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GB617491A (en) * 1945-10-06 1949-02-07 Eugene Ltd An improved method and apparatus for hair permanent waving utilizing radiant heat energy
US2528335A (en) * 1948-06-23 1950-10-31 William H Bottorf Hair drying unit
US2678654A (en) * 1952-04-30 1954-05-18 Schneebeli Andre Ernest Method and apparatus for permanently waving hair

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