DE1026768B - Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von Luft - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von LuftInfo
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- F25J3/00—Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification
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- F25J3/04—Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream for air
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Zerlegung von Luft mittels
Rektifikation bei niedriger Temperatur und insbesondere auf ein Verfahren und ein System zur Beseitigung
von Kohlendioxyd- und anderen Verunreinigungen mit höheren Siedepunkten während oder vor
der Rektifikation, um sie in ihre Hauptbestandteile zu zerlegen und die infolge der Ansammlung fester
Kohlendioxydteilchen auftretenden Schwierigkeiten zu beseitigen.
In Systemen zur Luftzerlegung unter niedriger Temperatur, bei welchen die unter überatmosphärischem
Druck stehende Luft durch indirekten Gegenstromwärmeaustausch mit austretenden Trennungsprodukten gekühlt werden muß, war es üblich, den
Kohlendioxydgehalt der Luft durch eine chemische Vorbehandlung oder durch ihr Zusammenbringen mit
Adsorptionsmitteln vor dem Kühlen auf Temperaturen unter —80° C herabzusetzen oder zu beseitigen. Es
ist hierfür bereits vorgeschlagen worden, den CO2-Gehalt
auf weniger als 100 Teile pro Million herabzusetzen und die gereinigte, auf über 40 at komprimierte
Luft durch den Wärmeaustauscher zu führen. Die vorherige Entfernung des Kohlendioxyds wurde
dabei für wesentlich erachtet, damit die infolge der Abscheidung von festen Kohlendioxydteilchen auf
den Oberflächen der Wärmeaustauscher auftretenden Schwierigkeiten vermieden werden. Bei Versuchen,
ein solches System ohne Anwendung der kostspieligen chemischen Entfernung des Kohlendioxyds zu betreiben,
mußten die Gegenstromwärmeaustauscher doppelt vorgesehen werden, damit einer aufgetaut
werden konnte, während der andere in Betrieb war. Hierdurch wurden, zusätzlich zu den erheblichen
Investitionskosten für einen doppelten Gegenstromwärmeaustauscher, beträchtliche Kühlverluste verursacht,
wenn der Austauscher zum Auftauen angewärmt und wieder auf Betriebstemperatur gekühlt
wurde.
Bei einem System, in welchem die unter erheblichem Druck eintretende Luft in zwei Ströme aufgeteilt
wird, von denen einer in einem Gegenstromwärme- austauscher durch ausströmenden Stickstoff aus der
Rektifizierkolonne gekühlt wird, während der andere eine Expansionsmaschine durchläuft, wurde gefunden,
daß eine übermäßige Ausfällung von Kohlendioxyd im Gegenstromwärmeaustauscher vermieden werden
kann, wenn die Temperatur der unter Zuführdruck stehenden Luft nicht unter —140° C gesenkt wird und
wenn die Luft nicht mit Oberflächen des Wärmeaustauschers, die eine Temperatur unter —155° C aufweisen,
in Berührung kommt. Um jedoch solche Wärmebedingungen im Gegenstromwärmeaustauscher
aufrechtzuerhalten, muß mehr Luft durch den Aus-Verfahren und Vorrichtung
zur Zerlegung von Luft
zur Zerlegung von Luft
Anmelder:
Union Carbide Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Schneckenhofstr. 27
Frankfurt/M., Schneckenhofstr. 27
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 1. Juni 1954
V. St. v. Amerika vom 1. Juni 1954
Ladislas Charles Matsch, Kenmore, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
tauscher und weniger durch die Expansionsmaschine geleitet werden, damit dies einer maximalen Leistung
des Kreislaufsystems entspricht. Aus dieser übermäßigen Luftmenge, die durch die Gegenstromschlangen
strömt, ergibt sich ein Verlust der Sauer-Stoffgewinnung bei begrenzten Kühlbedingungen.
Andererseits ist, wenn eine ausreichende Kühlung verfügbar ist, der Kraftverbrauch pro behandelter
Luftmengeneinhe.it größer als bei Systemen mit chemischer Reinigung, bei welchen die Lufttemperatur
am kalten Ende des GegenstiOmwärmeaustauschers niedriger ist.
Es sind daher die Hauptziele der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beseitigung
von Kohlendioxyd- und anderen Verunreinigungen aus der zu rektifizierenden Luft zu schaffen,
durch welche die Notwendigkeit einer chemischen oder vorherigen adsorptiven Entfernung des Kohlendioxyds
aus der behandelten Luft oder die Notwendigkeit einer zumindest teilweisen vorherigen Entfernung
des Kohlendioxydgehaltes entfällt, durch welche ferner die bei der Abscheidung festen Kohlendioxyds
in den für die Kühlung der Luft auf niedrige Temperaturen verwendeten Gegenstromwärmeaustauschern
auftretenden Schwierigkeiten beseitigt werden und durch welche schließlich solche Bedingungen für
den Betrieb von Gegenstromwärmeaustauschern, welche die Luft durch Wärmeaustausch mit Trennungsprodukten
kühlen, geschaffen werden, daß das Kohlendioxyd nicht in einem solchen Wärmeaustau-
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zogen wird; ζ. B. wird sie durch Filter und/oder
adsorbierende Stoffe geleitet, worauf die gereinigte Flüssigkeitsfraktion der Rektifikation zugeführt wird.
Während bei einigen der Lufttrennungssysteme nur ein einziger Hochdruckluftstrom Anwendung findet,
benutzen andere leistungsfähige Systeme auch einen Strom niedrigeren Druckes, im wesentlichen gleich
oder nur wenig höher als- der Druck einer ersten Rektifikationsstufe, nämlich zwischen 4,2 und
verflüssigender Wärmeaustauscher getrennt von der Skrubberkammer vorgesehen wurde, und
Fig·. 3 ein Strömungsdiagramm einer abgewandelten Ausführungsform nach der Erfindung.
Nach der Erfindung wird atmosphärische Verunreinigungen
einschließlich Kohlendioxyd enthaltende Luft auf einen verhältnismäßig hohen Druck
komprimiert und ausreichend behandelt, z. B. gekühlt,
scher abgeschieden wird, während zugleich ein Verlust an Leistung und in der Gewinnung der gewünschten
Bestandteile nicht auftritt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind aus den Darstellungen von Ausführungsbeispielen sowie aus
der folgenden Beschreibung zu ersehen. Es zeigt
Fig. 1 ein Strömungsdiagramm eines Systems zur Zerlegung von Luft gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 ein Strömungsdiagramm eines Systems ahn- io 8,4 kg/cm2. Ein solcher Luftstrom niedrigeren Druckes
Hch demjenigen der Fig. 1, in welchem jedoch ein wird nach der Kühlung auf eine niedrige Temperatur
in einen zweiten Skrubber eingeführt, so daß sein Kohlendioxydgehalt und Verunreinigungen ausgewaschen
werden und in der zum Waschen verwendeten flüssigen Fraktion verbleiben. In einem dieser
leistungsfähigen Systeme, das zur Gewinnung von flüssigem Sauerstoff eine erhebliche Kühlung auf
niedrige Temperatur erfordert, wird ein Teil der vorgekühlten und feuchtigkeitsfreien komprimierten Luft
damit im wesentlichen der gesamte Wasserdampf 20 unter Gewinnung äußerer Arbeit expandiert, um den
kondensiert und entfernt wird. Ein Strom dieser Luft Niederdruckstrom zu bilden; dieser arbeitsexpanwird
dann gegenläufig mindestens durch das Stick- dierte Luftstrom wird der zweiten Skrubbervorrichstoffprodukt
der Zerlegung auf eine Temperatur von tung zugeführt. Soll das Sauerstoffprodukt im gasetwa
—140° C, jedoch nicht unter —155° C, gekühlt. förmigen Zustand mit etwa Raumtemperatur abge-Bei
diesen Druck- und Temperaturbedingungen, d. h. 25 geben werden, wird es durch gesonderte Kanäle im
einem Druck über 38,6 kg/cm2 und nahe bei, jedoch Wärmeaustauschsystem geführt, um seine Kühlnieht
unter —155° C, wurde festgestellt, daß das wirkung zurückzugewinnen; in diesem Fall braucht
Kohlendioxyd ungelöst in der Luft verbleibt und nicht entweder gar kein oder nur ein kleinerer Teil der
abgeschieden wird. Wenn diese Luft auf einen mitt- behandelten Gesamtluftmenge bei Erzeugung äußerer
leren Druck von ungefähr 19 kg/cm2 gedrosselt wird, 30 Arbeit in Abhängigkeit vom anfänglichen Luftdruck
wird sie mit einer Fraktion flüssiger Luft gewaschen, expandiert zu werden.
die sich aus der Expansion des Stromes auf mittleren Nach der Fig. 1 wird Luft in einem vielstufigen
Druck ergibt und durch die Flüssigkeit vermehrt Kompressor 10 auf einen Druck von ungefähr
werden kann, die beim Wärmeaustausch zwischen 210 kg/cm2 komprimiert und die Kompressionswärme
einem Teil der gewaschenen Luft und einer kälteren 35 durch einen wassergekühlten Kühler 11 entfernt.
Flüssigkeit des Systems, z. B. dem stickstoffreichen Niedrigere Anfangsdrücke, z. B. 140 kg/cm2, lassen
Zerlegungsprodukt vor seiner Verwendung zur Küh- sich wahlweise verwenden, wenn außerdem ein durch
lung der Luft im Gegenstromwärmeaustauscher, ge- ein von außen zugeführtes Kühlmittel gekühlter Luftwonnen
wird. Durch dieses Hilfsmittel wird die ver- vorkühler verwendet wird. Die Luft wird dann durch
flüssigte Luft von ihrem Kohlendioxydgehalt befreit, 40 einen Kanal 12 eines Wärmeaustauschers A geleitet,
so daß keine Ausfällung von Kohlendioxyd auf den welcher die Luft ausreichend abkühlt, damit der
Oberflächen des Wärmeaustauschers des Verflüssi- meiste Wasserdampf beseitigt wird. Dieser Ausgungsapparates
auftritt. Diese Erwärmung des Stick- tauscher^ wird vorteilhafterweise doppelt mit entstoffes
vor seinem Durchgang durch den Gegenstrom- sprechenden Leitungsverbindungen vorgesehen, so daß
wärmeaustauscher verhindert eine Kühlung der Luft 45 der eine Austauscher aufgetaut werden kann, während
auf unter —-140° C sogar in den Fällen, in welchen der andere in Betrieb ist, wobei das Wasser aus dem
der kleinere optimale Verhältnisanteil der Luftzufuhr warmen Ende über eine Leitung 13 abgezogen wird,
durch den Gegenstromwärmeaustauscher geleitet wird. Aus dem gekühlten Ende des Kanals 12 führt eine
Beim Erwärmen des Stickstoffes im Verflüssigungs- Zweigleitung 14 einen erheblichen Teil der Luft zu
apparat wird seine Temperatur nahe den —140° C der 50 dem warmen Ende eines Kanals 15 in einem Gegen-
Luftauslaßtemperatur gehalten, um auf diese Weise den großen thermodynamischen Verlust auszuschalten,
den ein unter großem Temperaturunterschied stehender Wärmeaustauscher für Produkt und Kühlmittel
mit sich bringt.
Der gesamte zuvor im Skrubber gewaschene Luftstrom einschließlich des Kohlendioxyd enthaltenden
flüssigen Teiles wird dann weiter über eine Drosselstelle expandiert und in einen als zweiten Skrubber
Stromwärmeaustauscher B. In diesem Austauscher B
wird der Luftstrom auf ungefähr —140° C gekühlt
und tritt dann aus ihm durch die Leitung 16 aus,
welche ihn in den unteren Teil einer Skrubberkammer 17 führt.
wird der Luftstrom auf ungefähr —140° C gekühlt
und tritt dann aus ihm durch die Leitung 16 aus,
welche ihn in den unteren Teil einer Skrubberkammer 17 führt.
Die Skrubberkammer 17 arbeitet vorteilhafterweise
bei einem Druck von ungefähr 19 kg/cm2, aus welchem Grunde eine Drossel oder ein Expansionsventil
18 in die Leitung 16 eingesetzt ist. Der untere Teil
bei einem Druck von ungefähr 19 kg/cm2, aus welchem Grunde eine Drossel oder ein Expansionsventil
18 in die Leitung 16 eingesetzt ist. Der untere Teil
dienenden Teil der Vorrichtung geleitet. Die zweite 60 der Skrubberkammer 17 weist in ihm angeordnete
Expansion verursacht ein stoßartiges Verdampfen Gas- und Flüssigkeitskontaktvorrichtungen auf, z. B.
eines Teiles der Flüssigkeit, worauf dieser Dampf gelochte Platten 19, sowie ein Überlaufgefäß 20, mit-
durch die flüssige Fraktion gewaschen wird, so daß tels dessen der Flüssigkeitsspiegel mindestens ober-
dieseKohlendioxyd enthält und ebenfalls einige andere halb der Platten 19 gehalten wird. Die Platten 19
Verunreinigungen höherer Siedepunkte. Der Dampf- 65 bewirken einen Skrubberkontakt zwischen dem ein-
teil kann dann der Rektifizierkolonne zum weiteren tretenden Dampf und der flüssigen Luft in der Kam-
Wärmeaustausch und zur Rektifikation zugeführt mer. Der entweder ganz oder größtenteils flüssige
werden, während die flüssige Fraktion von den Ver- Luftstrom wird dann aus dem Gefäß 20 durch eine
unreinigungen gereinigt wird, indem sie einem Ver- Leitung 21 zu dem unteren Teil einer zweiten Skrub-
fahren zum Beseitigen dieser Verunreinigungen unter- 70 berkammer 22 geführt.
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Die zweite Skrubberkammer weist ebenfalls Kon- ten Ende eines Kanals 50 im Wärmeaustauscher A,
taktplatten 23 und ein Überlaufgefäß 24 auf, wobei worauf der erwärmte Stickstoff aus dem Kanal 50
ein Expansionsventil 25 in die Leitung 21 eingesetzt durch eine Leitung 51 abgegeben wird,
ist, welches den Druck des Luftstromes von ungefähr Für die Erzeugung einer Kühlung auf niedrige
19 kg/cm2 auf ungefähr 5,3 bis 6,3 kg/cm2 herabsetzt. 5 Temperatur und zur Schaffung eines unter Konden-Aus
der Druckherabsetzung ergibt sich ein stoßartiges sationsdruck stehenden kalten Luftstromes wird ein
Verdampfen eines Teiles der Flüssigkeit, worauf der erheblicher Luftanteil aus der Leitung 14 abgezweigt
Dampf von der flüssigen Fraktion in der Kammer 22 und durch eine Zweigleitung 53 einer Expansionsgewaschen
wird. Diese Skrubberflüssigkeitsfraktion maschine 54 zugeführt. Diese Maschine kann in
wird dann aus dem Überlaufgefäß 24 über eine Lei- io üblicher Weise ausgebildet sein und z. B. mit Krafttung
26 zu Mitteln zur Entfernung der Verunreini- absorptionsmitteln gekuppelt werden, so daß die Exgungen,
z. B. Filtern 27, geführt; in die Leitung 26 pansion zusammen mit der Erzeugung äußerer Arbeit
ist ein Ventil 28 eingesetzt. Nach dem Entfernen der stattfindet und die Luft durch eine solche Expansion
festen Verunreinigungen einschließlich Kohlendioxyd auf eine Temperatur nahe ihrer Kondensationstempedurch
die Filter 27 wird die flüssige Fraktion durch 15 ratur bei vermindertem Druck gekühlt wird. Dieser
die leitung 29 einem mittleren Abschnitt einer Rekti- verminderte Druck entspricht vorzugsweise demfizierkolonne
30 zugeführt, welche den zweiten oder jenigen der zweiten Skrubberkammer 22 zwischen
Niederdruckabschnitt der Rektifikation der Luft be- 4,2 und 8,4kg/cm2; die expandierte Luft wird durch
wirkt. Der in der Skrubberkammer 22 aufsteigende eine Leitung 55 dem unteren Teil der Kammer 22 zu-Dampftei'l
des Luftstromes wird aus dem oberen Ende 20 geführt, in welchem sie gewaschen wird. Der Dampf
dieser Kammer durch eine Leitung 31 dem unteren des im Skrubber gewaschenen zweiten Stromes ver-Teil
einer Rektifizierkolonnenkammer 32 zugeführt, einigt sich mit dem Dampf des ersten Stromes, und
die eine Rektifikationsstufe höheren Druckes bildet. beide werden der Hochdruckstufe 32 durch die Lei-
Die Rektifizierkolonne kann in üblicher Weise aus- tung 31 zugeleitet.
gebildet sein, bei welcher die zweite, die Niederdruck- 25 Das System nach der Fig. 2 unterscheidet sich von
stufe oberhalb der Hochdruckstufe angeordnet ist, dem nach der Fig. 1 in der Weise, daß der Skrubber
wobei ein den Dampf aus der Kammer 32 aufnehmen- 117 für höheren Druck in seinem oberen Abschnitt
der Kondensator 33 innerhalb der Kammer 34 am keine Wärmeaustauschschlange 45 aufweist, statt
Boden der oberen Kolonne 30 angeordnet ist, so daß dessen aber ein gesonderter Verflüssigungswärmeausder
Kondensator durch den in der Kammer 34 gesam- 30 tauscher 145 vorgesehen ist, dessen eines Ende mit
melten flüssigen Sauerstoff gekühlt wird zur Ver- der Leitung 44 für das Stickstoffprodukt und dessen
dampfung eines Teiles des Sauerstoffes, um Dampf anderes Ende über die Leitung 47 mit dem Gegenfür
den Betrieb der Rektifizierkolonne 30 zu erzeugen Stromwärmeaustauschkanal 48 (Fig. 1) verbunden ist.
und um eine Verflüssigung des im wesentlichen reinen Ein Kondensationselement oder Schlange 60 im
Stickstoffdampfes zu bewirken, der den Rückstrom 35 Wärmeaustauschkanal 145 ist mit seinem oberen
für die untere Kolonne 32 bildet und flüssigen Sauer- Ende mit dem oberen Ende der Kammer 117 durch
stoff erzeugt, welcher auf einem ringsherum laufenden eine Leitung 61 verbunden zwecks Aufnahme und
Trog 35 gesammelt und durch die Leitung 36 dem Kondensation gewaschenen Dampfes aus dem Skruboberen
Ende der Kolonne 30 zugeführt wird. Die im ber 117. Das Flüssigkeitsauslaßende der Schlange 60
unteren Teil der Kolonne 32 erzeugte und gesammelte 40 ist mit verzweigten Leitungen 62, 63 und 64 verbun-Flüssigkeit
wird durch eine Leitung 37 einem mitt- den, die mittels Ventile 65 bzw. 66 bzw. 67 gesteuert
leren Teil der oberen Kolonne 30 zugeführt. Die Lei- werden. Die Zweigleitung 62 steht mit der Kammer
tungen 36 und 37 werden durch Expansionsventile 38 117 in Verbindung; werden die Ventile 66 und 67
bzw. 39 gesteuert. Das flüssige Sauerstoffprodukt geschlossen, so wird die gesamte kondensierte Flüswird
aus der Kammer 34 durch eine ventilgesteuerte 45 sigkeitsfraktion in den Skrubber 117 geführt, so daß
Leitung 40 abgezogen. Wird ein gasförmiges Sauer- die Betriebsweise ähnlich der nach der Fig. 1 ist.
Stoffprodukt gewünscht, kann dieses aus dem An- Wenn, wie später beschrieben wird, die gesamte
Schluß 57 an einem oberen Punkt der Kammer 34 ab- oder ein Teil der kondensierten Flüssigkeitsfraktion
gezogen werden. direkt in den Skrubber 22 geschickt werden soll, wird
Das stickstoffreiche Rektifikationsprodukt in der 50 das Ventil 66 geöffnet und das Ventil 65 entweder geoberen
Kolonne 30 wird oben aus dieser durch die schlossen oder so eingestellt, daß die kondensierte
Leitung 41 abgezogen und beim Durchgang durch Flüssigkeit durch die Leitung 63 in den Skrubber 22
einen Wärmeaustauscher 42 erwärmt, der einen geführt wird, mit welchem die Leitung verbunden ist.
Wärmeaustausch mit dem durch die Leitung 36 züge- Die Flüssigkeit wird mittels des Ventils 66 auf den
führten flüssigen Stickstoff bewirkt, wobei ein Kanal 55 Druck der Kammer 22 gedrosselt. Die Leitung 64 ist
des Austauschers 42 in die Leitung 36 eingesetzt für eine weitere abgewandelte Betriebsweise vorgeist.
Eine Leitung 44 führt den ausströmenden Stick- sehen und vorzugsweise mit einer im Sammelbehälter
stoff aus dem Wärmeaustauscher 42 zu einer Wärme- oder unteren Abschnitt der Kammer 32 vorgesehenen
auistauschschlange 45, die im oberen Teil der Skrub- Wärmeaustauschschlange 68 verbunden. Aus der
berkammer 17 angeordnet ist. Die Schlange 45 er- So Schlange 68 führt eine Leitung 69 die Flüssigkeitswärmt
den ausströmenden Stickstoff von ungefähr fraktion zur oberen Kolonne 30, wobei in die mit der
•— 180 auf etwa —160° C, wobei dieser Wärmeaus- Leitung 29 verbundene Leitung 69 ein Drosselventil
tausch eine Verflüssigung der gewaschenen Luft be- 69o eingesetzt ist. Auf diese Weise wird die Flüssigwirkt,
die von der Schlange 45 herabfällt, um sich keitsfraktion, wenn die Ventile 65 und 66 geschlossen
mit der Flüssigkeit im Skrubber zu vereinigen. Nach 65 sind und das Ventil 67 geöffnet ist, auf die Tempedem
Anwärmen in der Schlange 45 wird der ausströ- ratur der Flüssigkeit im Sammelbehälter der Kolonne
mende Stickstoff durch die Leitung 47 dem kalten 32 gekühlt und mittels des Ventils 69α in die obere
Ende eines Kanals 48 im Gegenstromwärmeaus- Kolonne drosselexpandiert. Gegebenenfalls kann die
tauscher B zugeführt. Eine Verbindungsleitung 49 Menge der durch die Zweigleitungen 62, 63 und 64
führt den teilweise erwärmten Stickstoff zu dem kai- 70 geleiteten flüssigen Fraktionen zueinander so bemessen
werden, wie zur Aufrechterhaltung der gewünschten Flüssigkeitsspiegel und zur Regulierung der von
der Kammer 117 durch die Kammer 22 und die Filter 27 strömenden Skrubberflüssigkeit erforderlich ist.
Auf diese Weise zirkuliert nur eine ausreichende Flüssigkeitsmenge für die gewünschte Skrubbertätigkeit,
so daß der Skrubber 22 und die Filter 27 keine überschüssige Flüssigkeit verarbeiten müssen.
Ergibt sich durch die Drosselexpansion an den
Ventilen 18 und 25 genügend Skrubberflüssigkeit, kann die gesamte Flüssigkeitsfraktion durch die Leitung
64 geführt werden. Wird für das Waschen in der Kammer 117 genügend Flüssigkeit durch Drosseln
des Ventils 18 erzeugt, jedoch nicht genügend für das zweite Waschen der zusätzlichen Luft in der
Kammer 22, so wird der Kammer 22 durch die Leitung 63 eine flüssige Fraktion in erforderlicher Menge
zugeleitet, wobei ein etwaiger Überschuß durch die Leitung 64 geführt wird. Die Anordnung sorgt ferner
für eine Regulierung der in der Schlange 60 kondeiisierten
Menge der Flüssigkeitsfraktion und damit für eine Steuerung zur Gewährleistung der Erwärmung
des Stickstoffproduktes auf die gewünschte Temperatur.
Eine weitere Abwandlung kann dadurch bewirkt werden, daß eine mit der Leitung 21 vor dem Ventil
25 verbundene Leitung 70 vorgesehen wird. Die Leitung 70 steht mit Vorrichtungen zur Entfernung der
Verunreinigungen in Verbindung, z. B. mit in Reihe angeordneten Filtern 71 und Adsorptionsabscheidern
72, aus welchen eine Leitung 73 die gereinigte Skrubberflüssigkeit
zu der Kühlschlange 68 führt, vor der Drosselexpansion mittels des Ventils 69 a in die obere
Kolonne 30. Diese abgewandelte Ausführungsform wird angewendet, wenn sich aus der Expansion mittels
des Ventils 18 genügend Flüssigkeit ergibt, um den Hochdruckluftstrom zu waschen, z. B. wenn der
Scheiteldruck hoch genug ist. In einem solchen Fall werden die Ventile 25, 65 und 67 geschlossen, und die
erste Skrubberflüssigkeit strömt durch die Leitung 70 zum Filter 71, Adsorber 72 und dann durch die Leitung
73 zur Kühlschlange 68. Schließlich wird die gekühlte Flüssigkeit mittels des Ventils 69 a in der Leitung
69 in die obere Kolonne 30 drosselexpandiert. Dem Skrubber 22 wird gereinigte, kondensierte Luft
durch das Ventil 66 und die Leitung 63 zugeführt, um im Gegenstromverfahren den durch die Leitung 55
eintretenden, unter Kondensationsdruck stehenden Luftstrom zu waschen. Vorzugsweise ist das Ventil
28 geschlossen, und die benutzte Skrubberflüssigkeit wird am Boden des Skrubbers 22 durch eine mit
einem Expansionsventil 76 versehene und mit der Leitung 26 verbundene Leitung 76 abgezogen, so daß
die zweite Skrubberflüssigkeit bei 27 gereinigt und der Kolonne 30 zugeführt werden kann. Falls erwünscht,
kann die gereinigte erste Skrubberflüssigkeit der unteren Kolonne 32 zugeleitet werden, indem die
Leitung 73 direkt mit der Kolonnenkammer 32 anstatt mit der Verdampfungsschlange 68 verbunden wird.
Das System nach der Fig. 3 unterscheidet sich von demjenigen nach der Fig. 1 in der Weise, daß der
zweite Skrubber 22 als unabhängige Kammer entfällt und unten in die Hochdruckkammer der Rektifizierkolonne
eingebaut wird. Die Merkmale, die denen der Fig. 1 entsprechen, sind mit denselben Bezugsziffern
gekennzeichnet. In Fig. 3 ist die untere Kolonnenkammer 132 nach unten verlängert, um einen Skrubberabschnitt
122 mit darin befindlichen Gas- und Flüssigkeitskontaktplatten 123 und einem Überlaufgefäß
124 zu bilden. Nach seiner Expansion mittels des Ventils 125 wird der Flüssigkeitsstrom vom
ersten Skrubber 117 durch die Leitung 155 in den unteren Teil des Abschnittes 122 geführt. Ein zweiter
unter Kondensationsdruck stehender Luftstrom, der vorzugsweise durch regenerativen oder umschaltbaren
Wärmeaustausch mit ausströmendem Stickstoff auf im wesentlichen Kondensationstemperatur mit gleichzeitiger
Beseitigung der Feuchtigkeit und des größten Teiles Kohlendioxyd gekühlt wurde, wird ebenfalls
durch die Leitung 155 in den unteren Teil des Skrubberabschnittes
122 geführt. Die gewaschenen Dämpfe steigen in der Kolonne 132 im Kontakt mit absteigender
Rückstromflüssigkeit, so daß eine Stickstofffraktion mittels des Kondensators 133 verflüssigt wird,
wobei ein Teil des Stickstoffes den Rückstrom für die Kolonne 132 bildet und der Rest aus einem ringförmigen
Trog 135 zur Weiterleitung in die obere Kolonne gesammelt wird. Die nach der Expansion durch
das Ventil 125 verbleibende Flüssigkeitsfraktion vereinigt sich mit der sauerstoffreichen Flüssigkeit, die
in der Kolonne 132 erzeugt wurde, worauf das Gemisch, das ausgefälltes Kohlendioxyd und Verunreinigungen
enthält, durch die mittels des Expansionsventils 128 gesteuerte Leitung 126 den Vorrichtungen
127 zur Beseitigung der Verunreinigungen zugeleitet wird, welche ähnlich den Vorrichtungen 27 der Fig. 1
sein können. Die gereinigte Flüssigkeit wird dann durch die Leitung 129 in einen mittleren Teil der
oberen Kolonne 130 geführt.
Das System nach der Fig. 3 kann als Doppeldruckkreislauf
bezeichnet werden, da ein Luftstrom unter Kondensationsdruck von ungefähr 4,2 bis 8,4 kg/cm2
durch die Leitung 155 frei von Feuchtigkeit und dem meisten Kohlendioxyd, wie zuvor erwähnt, zugeführt
wird. Der Rest der Luft, der einen Hochdruckluftstrom bildet, wird durch einen. Hochdruckkompressor
110 unter Drücken zwischen 35 und 210 kg/cm2 je nach den Erfordernissen zugeführt. Vorzugsweise beträgt
der Druck 140 kg/cm2, wenn der Vorkühler 80 verwendet wird. Die Luft wird durch einen Kanal
112 eines Wärmeaustauschers geführt und dann durch die Leitung 113 zu einem Wärmeaustauscherkanal 8G,
der einen Teil eines Vorkühlers bildet, welcher durch ein entsprechendes, durch den Wärmeaustauschkanal
81 strömendes Kühlmittel gekühlt wird. Der Wärmeaustauschkanal 112 und der Vorkühler 80 kühlen den
Hochdruckluftstrom ausreichend, um die Feuchtigkeit zu beseitigen. Von dem Vorkühler 80 wird der Hochdruckstrom
durch Gegenstromwärmeaustauschkanäle
115 geführt und auf eine Temperatur von etwa — 140° C gekühlt. Vom Kanal 115 führt eine Leitung
116 den Hochdruckstrom zum unteren Teil des Skrubbers 117, nachdem er durch das Ventil 118 gedrosselt
wurde.
Die Skrubberflüssigkeit im Hochdruckskrubber 117
kann durch Kondensation eines Teiles oder aller gewaschener Luft vermehrt werden. Zu diesem Zweck
ist ein Wärmeaustauschkanal 160 vorgesehen, der über die Leitung 161 mit dem oberen Ende der Kammer
117 und über die Leitung 163 mit einem entsprechenden
Bereich innerhalb der Kammer 117 verbunden ist. Der Wärmeaustauscher 160 wird mittels eines Wärmeaustauschkanals
82 gekühlt, durch welchen eine kalte Flüssigkeit des Systems geleitet wird.
Die kalte Flüssigkeit des Systems kann ein Dampf sein, der erwärmt werden soll, so daß er zugleich mit
Gewinnung äußerer Arbeit in zweckmäßiger Weise zur nützlichen Kühlung expandiert werden kann.
Dieser Dampf kann aus der unteren Kolonnenkammer durch eine Leitung 83 abgezogen werden, welche
ίο
die Kammer 132 und den Kanal 82 miteinander verbindet.
Von dem wärmeren Ende des Kanals 82 führt eine Leitung 84 den erwärmten Dampf zu einer Expansionsturbine
85, von deren Auslaß eine Leitung 86 den expandierten kalten Dampf durch eine Leitung 87
zur oberen Kolonnenkammer 130 führt oder durch eine Zweigleitung 88 zu der Leitung 144 für ausströmenden,
nicht benötigten Stickstoff, wobei die Zweigleitungen 87 und 88 mittels in ihnen angeord-
bindung, während eine Leitung 148 c die gekühlte S tickstoffnebenschluß leitung zur Vereinigung mit dem
Hauptstickstoffstrom 149 im Kanal 150 anschließt, um die eintretende Luft im Kanal 112 zu kühlen. Die
expandierte Luft kann durch die Leitung 86 a zur Leitung 86 geführt werden, wenn die Expansion auf
den Druck der oberen Kolonnenkammer 130 erfolgt, oder der Dampf kann durch eine Zweigleitung 86b
zum Einlaß des Expanders 85 geführt werden, in wel-
neter Ventile gesteuert werden. Eine ventilgesteuerte io chem Fall die Expansion durch den Expander 85 a
Nebenleitung 89 kann zwischen den Leitungen 83 auf den Kondensationsdruck zwischen 4,2 und
und 84 vorgesehen sein zur Einregekmg der Tempe- 8,4 kg/cm2 erfolgen würde.
ratur des zum Expander 85 strömenden Dampfes. Die Arbeitsweise des Systems dürfte aus der vor-
Falls erwünscht, kann der im Wärmeaustauschkanal stehenden genauen Beschreibung klar hervorgehen.
82 zu erwärmende Dampf stickstoffreicher Dampf aus 15 Bei den Kreisläufen zur Gewinnung flüssigen Sauerdem
Kondensator 133 oder aus dem oberen Ende der stoffes nach der Fig. 1, die jedoch ohne die Vorteile
Kammer 132 sein, welcher durch eine mit der Leitung der vorliegenden Erfindung arbeiten, liegt die Luft-
83 in Verbindung stehende Leitung 90 geführt wird, temperatur außerhalb der Wärmeaustauscher bei unwobei
Ventile 91 und 92 in den Leitungen 83 und 90 gefähr ■— 140° C, wenn die Einlaßtemperatur des
zur Wahl des gewünschten Dampfes vorgesehen sind. 20 Stickstoffes —180° C beträgt. Die Abscheidung von
Um die Temperatur der ausströmenden Produkte CO2 auf den Rohrwandungen des Gegenstromwärrnezu
erhöhen, so daß die einströmenden Luftströme vor austauschers wird durch die Temperatur der Rohrder
Expansion und dem Waschen im Skrubber nicht wandungen beeinflußt, die zwischen — 140 und
zu tief gekühlt sind, ist ein Verflüssigungsapparat 93 —180° C liegt, wahrscheinlich bei etwa —160° C.
mit der unteren Kolonnenkammer 132 vereinigt. Dieser 25 Durch Versuche hat sich gezeigt, daß sich bei einem
Verflüssigungsapparat 93 erhält durch die Zweig- Kreislaufverfahren mit Anwendung der vorliegenden
leitung 94 Dampf aus der Kammer 132 und gibt den Erfindung ausgezeichnete thermische Bedingungen erkondensierten
Luftdampf durch eine Verbindungslei- geben; der Stickstoff tritt dann in den Wärmeaustung
95 an den Skrubberabschnitt 122 der Kammer tauscher bei einer Temperatur von — 160° C ein, woab.
Der ausströmende Stickstoff wird durch die Lei- 30 bei die sich hieraus ergebende Temperatur der Rohrtung
144 zur Wärmeaustauschschlange 93 a im Ver- wandungen bei ungefähr —150° C liegt. Demzufolge
flüssigungsapparat 93 geführt, aus welchem eine Lei- wird die theoretische Abscheidungstemperatur von
tung 96 den angewärmten ausströmenden Stickstoff CO2 von ·—155° C bei einem Druck von 84,3 bis
den anfangs wirkenden Wärmeaustauschern zuführt. 210 kg/cm2 vermieden und die tatsächliche Abschei-Das
gasförmige Sauerstoffprodukt wird durch die Lei- 35 dung auf eine vernachlässigbar geringe Menge herabtung
97 aus dem oberen Abschnitt der Verdampfungs- gesetzt.
kammer 34 abgezogen und der Wärmeaustausch- Zusätzlich zur Erzielung dieser A^orteile wird eine
schlange 93 b im Verflüssigungsapparat 93 zugeleitet. optimale Menge Hochdruckluft behandelt und ohne
Von der Schlange 93 6 führt eine Leitung 98 das an- die Schwierigkeiten einer C O2-Abscheidung im ersten
gewärmte Sauerstoffprodukt zu dem kalten Ende des 40 Skrubber auf eine optimale Temperatur von ■— 155° C
Wärmeaustauschkanals 99 im Wärmeaustausch mit bei einem Druck von etwa 19 kg/cm2 gekühlt. Das
dem Gegenstromkanal 115. Ein entsprechender Teil C O2 kann dann ohne weitere Abscheidungsschwierigdes
ausströmenden Stickstoffes wird der Leitung 96 keiten durch weitere Expansion und Reinigung bei
durch eine Zweigleitung 147 entnommen, die mit dem niedrigem Druck entfernt werden. In jedem Kreiskalten Ende eines Wärmeaustauschkanals 148, eben- 4-5 laufverfahren der Skrubberverflüssiger ist die Menge
falls im Wärmeaustausch mit einem Gegenstromkanal 115, in Verbindung steht. Von dem wärmeren Ende
des Kanals 148 führt eine Leitung 149 den ausströmenden
Stickstoff zu einem Wärmeaustauschkanal 150
der Hochdruckluft, die gegen ausströmenden Stickstoff gekühlt wird, diejenige, die ungefähr —140° C
im Gegenstromwärmeaustauscher erreicht, wobei das gesamte Kühlgleichgewicht durch Wahl des entspre-
im Wärmeaustausch mit dem Kanal 112 für die ein- 50 chenden Scheiteldruckes und/oder durch Kühlung
tretende Luft. Falls erwünscht, kann die Temperatur eines Teiles der Luft mittels Regeneratoren bei nieddes
austretenden Stickstoffes für den Wärmeaus- rigerem Druck als im System nach der Fig. 3 befrietauschkanal
148 durch Abzweigen einer gewünschten digt wird.
Menge durch die Wärmeaustauschschlange 45 a ge- Die Reinigung der Skrubberflüssigkeit vor der Wei-
regelt werden, die über Leitungen 45 & und 45 c mit 55 terleitung zur Rektifikation kann auf verschiedene
Weise bewirkt werden, wie z.B. mittels Hindurchleiten durch poröse keramische Filter oder mittels
Hindurchleiten durch Adsorptionsstoffe, wie Silicagel
der Leitung 147 zu beiden Seiten eines darin liegenden Steuerventils 147 a verbunden sind.
Eine Kühlung des Systems kann ferner durch direkte Ausdehnungsarbeit des Dampfes aus der
Kammer 117 verwirklicht werden, anstatt diesen 60 gelöster Verunreinigungen als auch fester Teile oder
durch den Wärmeaustauscher 160 zu verflüssigen. Zu durch Rückumlauf von Skrubberflüssigkeit durch FiI-
enthaltende Kammern zur Entfernung sowohl einiger
diesem Zweck wird das gewaschene Gas aus der Kammer 117 durch eine Leitung 84 a einem Turboexpander
85 a zugeführt. Um eine Kondensation in der Turbine zu verhindern, wird dies Gas in einer Turbinenvorheizschlange
84 b durch eine entsprechende Stickstoffnebenschlußleitung 148 α aus dem Kanal 148
des Gegenstromwärmeaustauschers erwärmt. Diese Nebenschlußleitung 148 α steht mit dem Wärmeaus-
ter und Adsorptionskammern. Gegebenenfalls kann ferner vor dem zweiten Waschen ein Filtersatz in die
Leitung 21 oder 121 eingesetzt werden, um die Konzentration von Verunreinigungen zu vermindern, die
aus der zweiten Skrubberflüssigkeit entfernt werden müssen. Dies kann bei einem System zur Gewinnung
gasförmigen Sauerstoffes vorteilhaft sein, bei welchem die Menge der Skrubberflüssigkeit kleiner ist, in wel-
tauschkanal 148 b um die Schlange 84 b herum in Ver- 7° chem Fall die Entfernung der Verunreinigungen
709 957/111
durch Rückumlauf der zweiten Skrubberflüssigkeit durch Adsorptionsstoffe vorteilhaft sein würde.
Hieraus ergibt sich, daß die Einschaltung eines Skrubbers und Verflüssigers, die bei einem Druck von
14bis 21 kg/cm2 in Luftzerlegungskreisläufen arbeiten, nicht nur bedeutende betriebliche Verbesserungen für
die bekannten Arten von Luftzerlegern ermöglichen, wie sie im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 beschrieben
wurden, sondern daß sich anerkannterweise auch ein spezielles System auswählen und entsprechend
den Betriebsbedingungen sowie dem Charakter des oder der abzugebenden Zerlegungsprodukte abwandeln
läßt.
Nach üblicher Praxis werden alle kalten Einheiten der Vorrichtung gut isoliert, um die Auswirkungen ig
von unerwünschten Wärmeverlusten aus wärmeren Bereichen auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
Claims (16)
1. Verfahren zur Zerlegung von atmosphärische Verunreinigungen einschließlich Kohlendioxyd
enthaltender Luft durch Rektifikation bei niedriger Temperatur, bei welchem die Luft zur Rektifikation
durch stufenweise Kühlung einschließlich Wärmeaustausch mit mindestens einem Rektifikationsprodukt
vorbereitet wird, weiter durch Expansion auf niedrigeren Druck und einer mindestens
teilweisen Verflüssigung sowie dadurch, daß die gekühlte Luft einem Verfahren zur Entfernung
der Verunreinigungen ausgesetzt wird, und bei welchem ein unter überkritischem Druck
stehender Luftstrom zur Verwendung gelangt, der auf eine solche Temperatur gekühlt wird, daß im
wesentlichen der gesamte Feuchtigkeitsgehalt beseitigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Ansammlungen
von Kolilendioxyd beim Kühlen auf Vernüssigungstemperaturen vermieden werden, indem
der Luftstrom durch indirekten Gegenstromwärmeaustausch mit mindestens einem Teil eines
Rektifikationsproduktes auf eine Temperatur im Bereich zwischen —140 und —155° C gekühlt
wird, daß weiter der Druck eines auf diese Weise gekühlten Stromes auf einen ersten Zwischendruckbereich
von 14 bis 21 kg/cm2 herabgesetzt wird, um Dampf- und flüssige Teile aus ihm zu
gewinnen, daß ferner die Dampfteile eines solchen Stromes bei dem ersten Zwischendruck mit den
flüssigen Teilen des Stromes im Skrubber gewaschen werden, um Kohlendioxyd und andere
atmosphärische Verunreinigungen aus dem Dampfteil zu entfernen sowie um Kohlendioxyd und andere
Verunreinigungen im Skrubberflüssigkeitsteil zurückzuhalten, wodurch zumindest eine teilweise
Verflüssigung des im Skrubber gewaschenen Dampfteiles eines solchen Stromes unter erstem
Zwischendruck durch indirekten Wärmeaustausch mit einem kälteren Rektifikationsprodukt bewirkt
wird, und wobei zumindest der Skrubberfmssig-' keitsteil des Stromes einer Verfahrensstufe zur
Entfernung der Verunreinigungen ausgesetzt wird vor seiner Weiterleitung zur Rektifikation mit dem
verflüssigten Dampfteil nach Druckverminderung.
2. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verfahrensstufe zur Entfernung der Verunreinigungen
ein weiterer Strom gekühlter Luft unter einem zweiten Zwischendruck zwischen 4,2 und
8,4 kg/cm2 mit mindestens dem Skrubberflüssigkeitsteil gewaschen wird, die Skrubberflüssigkeit
zur Entfernung der in ihr vorhandenen Verunreinigungen behandelt wird und sodann die gereinigte
Skrubberflüssigkeit und die im Skrubber gewaschene Luft unter zumindest teilweiser Verflüssigung
der Rektifikation zugeführt werden.
3. Verfahren zum Zerlegen von Luft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Teil des verflüssigten, im Skrubber gewaschenen Dampfteiles dem Skrubber unter dem zweiten
Zwischendruck zusätzlich zugeführt wird, um die in diesem befindliche Skrubberrlüssigkeit zu vermehren.
4. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch stufenweise Abschnitte,
um den Skrubberflüssigkeitsteil einer Verfahrensstufe zur Beseitigung der Verunreinigungen
zu unterziehen, während er im wesentlichen unter dem ersten Zwischendruck steht, sowie dadurch,
daß die auf diese Weise gereinigte Skrubberflüssigkeit gekühlt und der Rektifikation nach Druckverminderung
zugeführt wird.
5. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Teil des verflüssigten, im Skrubber gewaschenen Dampfteiles dem Skrubber unter dem
ersten Zwischendruck zugesetzt wird, um die Skrubberflüssigkeit für ein solches Waschen zu
vermehren.
6. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
das stickstoffreiche Produkt der Rektifikationsstufe niedrigeren Druckes im Wärmeaustausch mit
einem Produkt der Rektifikationsstufe höheren Druckes geführt wird und weiter im Wärmeaustausch
mit unter dem ersten Zwischendruck stehenden, im Skrubber gewaschenen Luftdampf zwecks
Gewinnung flüssiger Luft für das Waschen unter dem ersten Zwischendruck und zum Erwärmen des
stickstoffreichen Produktes auf eine solche Temperatur, daß der erste Luftstrom nicht unter
— 155° C gekühlt wird.
7. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Teil des verflüssigten, im Skrubber gewaschenen Dampfteiles auf niedrigeren Druck gedrosselt
und der Rektifikation zugeführt wird.
8. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des
verflüssigten, im Skrubber gewaschenen Dampfteiles dem Skrubberflüssigkeitsteil zugesetzt wird
und ein weiterer Teil des verflüssigten, gewaschenen Dampfteiles nach weiterer Kühlung und
Druckverminderung der Rektifikation zugeführt wird.
9. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Teil eines Rektifikationsproduktes durch Wärmeaustausch erwärmt wird, einschließlich indirektem
Wärmeaustausch zur Bewirkung einer Verflüssigung des gewaschenen Dampfteiles.
10. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erwärmte
Rektifikationsprodukt für den indirekten Gegenstromwärmeaustausch mit dem Luftstrom
verwendet wird, wobei das Produkt auf eine solche Temperatur erwärmt wird, daß der Luftstrom auf
eine Temperatur von ungefähr —140° C gekühlt wird.
11. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß das stick-
stoffreiche Rektifikationsprodukt durch Wärmeaustausch mit einer der Rektifikation zuzuführenden
flüssigen Fraktion erwärmt wird sowie durch einen solchen indirekten Wärmeaustausch, daß eine
Verflüssigung des im Skrubber gewaschenen Dampfteiles bewirkt wird, wobei das sich ergebende
erwärmte Stickstoffprodukt für den indirekten Gegenstromwärmeaustausch mit dem Luftstrom
verwendet wird und die Erwärmung des Produktes auf eine solche Temperatur erfolgt, daß der Luftstrom
auf eine Temperatur von ungefähr —140° C gekühlt wird.
12. Verfahren zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck
des flüssigen Anteils auf einen zweiten Zwischendruck von 4,4 bis 8,6 kg/cm2 in der Weise herabgesetzt
wird, daß ein Teil in den Dampfzustand übergeht und der Rest eine flüssige Fraktion aufweist,
wobei der Dampf mit der Flüssigkeit bei dem zweiten Zwischendruck gewaschen und ein
Wärmeaustausch mit wenigstens einem Rektifikationsprodukt bewirkt wird, einschließlich eines
Wärmeaustausches mit gewaschener dampfförmiger Luft zur Erzeugung von flüssiger Luft
und ausreichender Vorwärmung des Rektlfikations-Produktes vor seiner Verwendung zum Kühlen des
eintretenden Luftstromes derart, daß der Luftstrom nur auf die gewünschte Temperatur zwischen
— 140 und — 155° C gekühlt wird und daß die gereinigte flüssige Fraktion und die flüssige
Luft zur Zerlegung in die Rektifikationszone geleitet werden.
13. Vorrichtung zur Zerlegung von Luft durch Rektifikation bei niedriger Temperatur in verbundenen
Rektifizierkolonnen höheren und niedrigeren Druckes nach Verfahren gemäß Ansprüchen
1 bis 12, gekennzeichnet durch Mittel, um die Luft in komprimierten Zustand sowie auf
eine solche Temperatur zu bringen, daß im wesentlichen ihr gesamter Wasserdampf beseitigt
wird, weiterhin durch eine Kombination dieser Mittel mitGegenstromwärmeaustauschmitteln zum
Kühlen des Luftstromes auf Temperaturen zwischen —140 und —155° C, ferner durch erste
Skrubbermittel, die so angeordnet sind, daß sie den so gekühlten Luftstrom aufnehmen und mit
flüssiger Luft im Skrubber waschen, ferner durch Mittel zum Expandieren der flüssigen Luft aus
den ersten Skrubbermitteln auf einen niedrigeren Druck, weiter durch zweite Skrubbermittel, die so
angeordnet sind, daß sie den Dampf einer solchen Expansion aufnehmen und mit der flüssigen Fraktion
nach der Expansion im Skrubber waschen, sodann durch Mittel, welche mit den zweiten
Skrubbermitteln und der Rektifizierkolonne höheren Druckes in Verbindung stehen, um dieser den
im Skrubber gewaschenen Dampf zuzuführen, und schließlich durch Mittel zur Beseitigung der Verunreinigungen,
die so angeordnet sind, daß sie Verunreinigungen aus der flüssigen Fraktion aufnehmen
und beseitigen und die Fraktion an die Rektifizierkolonne niedrigeren Druckes weiterleiten.
14. Vorrichtung zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch mit den ersten
Skrubbermitteln vereinigte Wärmeaustauschmittel zur Bewirkung eines Wärmeaustausches zwischen
einer kälteren Flüssigkeit des Systems und im Skrubber gewaschener Luft aus den ersten
Skrubbermitteln, um flüssige Luft für die Skrubbermittel zu gewinnen.
15. Vorrichtung zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Mittel zur
Bildung eines zweiten Stromes, der unter niedrigerem Druck steht und auf eine Temperatur nahe
seiner Kondensationstemperatur bei diesem niedrigeren Druck gekühlt wird, sowie zum Einführen
dieses zweiten Stromes in die zweiten Skrubbermittel zum Waschen in letzteren.
16. Vorrichtung zur Zerlegung von Luft nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen Expander
zum Expandieren eines zweiten Luftstromes auf den niedrigeren Druck mit Gewinnung
äußerer Arbeit sowie durch Mittel zum Einführen dieses zweiten Stromes in zweite Skrubbermittel
zum Waschen in letzteren.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 634 202.
Deutsche Patentschrift Nr. 634 202.
Entgegengehaltene ältere Rechte:
Deutsches Patent Nr. 935 307.
Deutsches Patent Nr. 935 307.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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