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DE1015774B - Filtereinrichtung zur Entfernung von Verunreinigungen aus Loesungsmitteln von Reinigungsvorrichtungen - Google Patents

Filtereinrichtung zur Entfernung von Verunreinigungen aus Loesungsmitteln von Reinigungsvorrichtungen

Info

Publication number
DE1015774B
DE1015774B DEP10175A DEP0010175A DE1015774B DE 1015774 B DE1015774 B DE 1015774B DE P10175 A DEP10175 A DE P10175A DE P0010175 A DEP0010175 A DE P0010175A DE 1015774 B DE1015774 B DE 1015774B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
compartment
wall
solvent
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP10175A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Davis
Russell D Mccallum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Prosperity Co Inc
Original Assignee
Prosperity Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prosperity Co Inc filed Critical Prosperity Co Inc
Publication of DE1015774B publication Critical patent/DE1015774B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/20Vibrating the filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/23Supported filter elements arranged for outward flow filtration
    • B01D29/27Filter bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • B01D29/52Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in parallel connection
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    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/66Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/70Regenerating the filter material in the filter by forces created by movement of the filter element
    • B01D29/72Regenerating the filter material in the filter by forces created by movement of the filter element involving vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/02Precoating the filter medium; Addition of filter aids to the liquid being filtered

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Filtereinrichtung zur Entfernung von Verunreinigungen aus Lösungsmitteln von Reinigungsvorrichtungen Die Erfindung betrifft eine Filtereinrichtung zur Entfernung von Verunreinigungen aus Lösungsmitteln von Reinigungsvorrichtungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Filtereinrichtung besonders zweckmäßig und so auszubilden, daß ihr Betrieb, insbesondere hinsichtlich der Arbeitszeiten, keine Rückwirkungen auf die Reinigungsvorrichtung, der die Filtereinrichtung zugeordnet ist, ausübt.
  • Gemäß der Erfindung ist die Filtereinrichtung so ausgebildet, daß in dem Gehäuse ein Abteil vorgesehen ist, in dessen unteren Teil die verschließbare Zuführungsleitung für das Lösungsmittel mündet und in dem die aufrecht stehenden Filtertaschen im Abstand nebeneinander angeordnet sind, deren eine Stirnseite je in ein durch eine im Gehäuse vorgesehene Stauwand gebildetes zweites, unten gegen ein drittes Abteil offene Zwischenabteil mündet, und daß das Lösungsmittel unter Druck einer Pumpe od. dgl. durch die Zuführungsleitung an die Außenseite der Filtertaschen, durch die Taschenwände hindurch an die offenen Stirnseiten derselben und von da um das untere Ende der Stauwand herum in die an der Oberseite des dritten Abteils mündende Rückflußleitung fließt.
  • Das vor der Stauwand befindliche Abteil des Gehäuses ist so unter Druckluft setzbar, daß das Lösungsmittel um das untere Ende der Stauwand herum nach oben in die Filtertaschen, durch deren offene Stirnseiten unter Mitnahme der den Filterkuchen bildenden Verunreinigungen zurückfließt und durch eine weitere verschließbare, im unteren Teil des die Filtertaschen aufnehmenden Abteils mündende Abfluß leitung abfließt.
  • Eine solche Filtereinrichtung eignet sich infolge ihrer Ausgestaltung und der Führung der Flüssigkeit besonders zur Durchführung eines an sich bekannten Filterverfahrens, bei dem man von Zeit zu Zeit den Flüssigkeitsdruck in entgegengesetzter Richtung auf die Filtertaschen so einwirken läßt. daß die Verunreinigungen von ihnen gelöst werden. Dabei werden zweckmäßigerweise das Lösungsmittel und die Filterbeutel so in Schwingungen versetzt, daß die Verunreinigungen in einem dispergierten oder suspendierten Zustand im Lösungsmittel sich befinden. Auf diese Weise wird erreicht, daß alle Verunreinigungen von den Filtertaschen entfernt werden, wenn das Lösungsmittel beispielsweise in ein Nebenfilter zur weiteren Aufbereitung abgezogen wird. Die Rückspülung erfordert also nur kurze Zeit, so daß, infolge der Ausgestaltung der Filtereinrichtung und der Art der Führung der Flüssigkeit durch sie, die Reinigungsvorrichtung, der die Filtereinrichtung zugeordnet ist, keine Stillstände wegen Rückspülens der Filterein- richtung erleidet. Letztere weist ferner den Vorteil auf, daß die Filtertaschen so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie einzeln leicht und schnell ausgewechselt werden können.
  • Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung derselben an Hand der Zeichnungen hervor, die zwei bevorzugte Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise darstellen. Es zeigt Fig. 1 eine: schematische Darstellung einer Trockenreinigungsvorrichtung einschließlich einer Filtereinrichtung, Fig. 2 einen Schnitt einer Ausführungsform einer Filtereinrichtung in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 eine Vorderansicht der Filtereinrichtung nach Fig. 2, wobei die Deckplatte des Gehäuses ausgebrochen ist, Fig. 4 einen Teilschnitt der Filtertaschen und ihrer Befestigungsart in einer Trennwand in vergrößertem Maßstab, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung einer Filtertasche, Fig. 6 eine Teilansicht einer mit Schlitzen versehenen Trennwand, wobei die Filtertaschen mit Ausnahme einer entfernt sind, Fig. 7 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Filtereinrichtung, Fig. 8 eine teilweise geschnittene Ansicht der Filtereinrichtung nach Fig. 7 in vergrößertem Maßstab, Fig. 9 eine Seitenansicht der Filtereinrichtung nach Fig. 7.
  • Grundsätzlich besteht. die Filtereinrichtung aus einem Gehäuse 1, das ein, Abteil 14 aufweist, in dem Filterbeutel oder -taschen 15 aufrecht stehend im Abstand voneinander mit ihren Seitenflächen parallel zu den vertikal verlaufenden Seitenwänden des die Filterbeutel 15 aufnehmenden Gehäuseabteils 14 angeordnet sind. Die Beutel 15 sind alle an denselben Schmalseiten, nämlich an ihrer Stirnseite, offen. Auf diese Weise wird ein rascher Abfluß des Lösungsmittels von den Filterhenteln und eine rasche Rückspülung des Lösungsmittels ermöglicht. Die Rückspülung erfolgt unter Druckluft, so daß das durch die Beutel 15 rückfließende Lösungsmittel die angesammelten Verunreinigungen, die den Beutel 15 verstopfen könnten, entfernt. An den vertikal verlaufenden Seitenwänden sind Hochfrequenzvibratoren 38 angeordnet und in an sich bekannter Weise so auf die Beutel gerichtet, daß die Schwingungen im wesentlichen quer durch das Lösungsmittel auf die Seitenwände der Beutel 15 übertragen werden. Die Vibratoren 38 werden nur während des Rückspülvorganges in Betrieb gesetzt.
  • Die Filtereinrichtung ist im dargestellten Beispiel an eine Trocken reinigungsvorri chtung 3 für Wäsche über eine einen Knopffänger 6 und eine Pumpe 5 aufweisende Zuführungsleitung 2 und eine zu der Trockenreinigungsvorrichtung 3 zurückführende Rückfluß leitung 4 angeschlossen. In die Rückflußleitung 4 ist ein Bedienuugshahn- 7 eingeschaltet. Die Zuführungsleitung 2 wird von dem Abflußventil 2 a der Trockenreinigungsmaschine gesteuert. An dem Gehäuse 1 ist außerdem noch eine Abflußleitung 8 angeschlossen, die von dem unteren Teil des die Filterbeutel 15 aufnehmenden Abteils 14 zu einem Nebenfilter 9 führt. Dieses weist eine zu einer Destilliereinrichtung 11 führende Abzugsleitung 10 auf. Die Abflußleitung 8 ist durch den Hahn 12, die Abzugsleitung 10 durch den Hahn 13 verschließbar.
  • Die Hähne 12 und 13 sind im Normalbetrieb geschlossen. das Lösungsmittel strömt also im Kreislauf von der Zuführungsleitung 2 durch das Gehäuse 1 und über die Abflußleitung 4 zurück zur Arbeitsstelle. Der Bedienungshahn 7 ist im Normalbetrieb offen.
  • Das Gehäusel weist ein Filterbeutelabteil 14 auf, in dem eine Reihe von Filterbeutein 15 horizontal im Abstand voneinander aufrecht stehend angeordnet sind. Die Beutel 15 erstrecken sich dabei bis in die Nähe des Bodens 16 des Filterbeutelabteils 14. Sie sind jedoch vom Boden 16 noch in einem derartigen Abstand angeordnet, daß eine Abzugskammer 17 für das Lösungsmittel und den in dem Lösungsmittel enthaltenen Schlamm gebildet wird. Ebenso sind die Filterbeutel 15 so im Abstand von der Decke 18 des Abteils angeordnet, daß während des Rückspül- und Filterreinigungsvorganges ein Luftraum 19 über den Beuteln 15 verbleibt.
  • Das Filterbeutelabteil 14 ist während des Normalbetriebs mit Lösungsmittel gefüllt. Während des Rückspülvorganges wird das Lösungsmittel jedoch unter den Spiegel der oberen Kanten der Beutel 15 abgezogen, indem der Hahn 12 und ein der Entlüftung des Oberteiles des Abteils 14 dienender Hahn 12a geöffnet werden.
  • In dem Gehäuse 1 ist außerdem an der Stirnseite -des Filterbeutelabteils 14 ein Zwischenabteil 20 vorgesehen. Der obere Teil des Zwischenabteils 20 ist von dem Luftraum 19 über den Beuteln 15 durch eine undurchlässige Scheidewand 21 abgeteilt. Der Teil des Abteils 14, in dem die Filterbeutel 15 angeordnet sind, ist mit einer Wand 22 versehen, die vertikale Schlitze 23 aufweist. Die Wand 22 ist mittels der Befestigungsglieder 24 und 24A mit ihren Rändern an den Wänden des Filterbeutelabteils 14 befestigt.
  • Die Filterbeutel 15 können an und für sich in verschiedenster Weise ausgebildet sein. Sie bestehen im allgemeinen aus Gewebe oder aus einem mit einem feinen Drahtgeflecht 25 bewehrten Drahtgeflecht. An ihren Stirnseiten sind die Beutel 15 mit Metallrahmen 26 versehen, die, wie in Fig. 4 dargestellt, aus einem Wi nkelprofileisen bestehen. Die Winkeleisen können dabei mit einem Steg in die Schlitze 23 teleskopartig eingeschoben werden, während der andere Steg den Umschlagsrand 27 an der offenen Stirnseite jedes der Filterbeutel 15 an die Ränder der um die Schlitze 23 verlaufenden Wände anlegt.
  • In dem Abteil 20 ist des weiteren eine Stauwand oder Scheidewand 28 so angeordnet, daß ein vertikaler, oben und an den Seiten geschlossener Kanal 29 gebildet wird, der lediglich unten offen ist. Die Stauwand 28 ist an der Stirnseite der Filterbeutel 15 im Abstand von den offenen Stirnseiten derselben, d. h. also im Abstand von der mit den Schlitzen 23 versehenen, WR7and 22, angeordnet. Die Stauwand 28 ist mittels der Befestigungsglieder 24 mit ihrem Rand an der Wand 22 befestigt. Die am unteren Rand der Wand 22 angeordneten drei Befestigungsglieder 24A dienen nicht zur Befestigung der Stauwand 28 (Fig. 2 und 3'). Zwischen der Stauwand 28 und der mit Schlitzen 23 versehenen Stirnwand 22 sind Abstandshalter 30 angeordnet. Die Abstandshalter 30 sitzen auf den Enden der quer über die Te,ilwand 22 verlaufenden Schienen 22,4 auf und legen diese an die Außenstege der Winkeleisenrahmen 26 an, so daß die Rahmen 26 gegen die Ränder der Schlitze23 an die Wand 22 angedrückt werden und daß die Umschlagsränder 27 der Filterbeutel 15 zwischen den äußeren Stegen der Metallrahmen 26 und den Rändern der um die Schlitze 23 verlaufenden Wände 22 eingespannt werden. Die Schienen 22=4 sind zwischen ihren Enden an der Wand 22 mittels Schrauben 22B befestigt. Die Enden der Schienen 22A sind frei und nicht an der Wand 22 befestigt, so daß die Abstandshalter 30 von der Wand 22 entfernt werden können und die Filterbeutel 15 mit ihren Rahmen 26 aus den Schlitzen 23 der Wand 22 herausgenommen werden können.
  • Das Abteil 20 ist mit einer abnehmbaren Stirnwand oder einem Deckel 31 versuchen, der durch Schrauben 32 festgehalten wird. Nach Abnahme des Deckels 31 sind die Befestigungsglieder 24 zugänglich, so daß die Stauwand 28 und die Filterbeutel 15 von der Wand 22 entfernt werden können. Wenn erwünscht, können durch Lösen der drei Befestigungsglieder 24A zusammen mit den Befestigungsgliedern 24 die Stirnwand 22 und die Filterbeutel 15 als Einheit entfernt werden.
  • Im Betrieb wird nun das Lösungsmittel durch die Pumpe 5 über die Zuführungsleitung 2 in das Filterbeutelabteil 14 getrieben, das so gefüllt wird. Das Lösungsmittel strömt durch die Filterbeutel 15 und tritt aus den offenen Stirnseiten derselben aus. Von dort aus strömt es gegen die Stauwand 28 in das Zwischenabteil 20 und von dort durch die Rückflußleitung 4 zurück in die Trockenreinigungsvorrichtung 3. Die Verunreinigungen, die Ablagerungen, das Filterhilfsmittel, das von Zeit zu Zeit in die Trocken reinigungsvorrichtung eingebracht wird, sammeln sich an den Außenseiten der Filterbeutel 15 an. Die Rückflußl'eitung 4 weist einen vertikal nach oben gegebogenen, in ein oben am Gehäuse 1 angeordnetes Schauglas 400 mündenden Rohrstutzen auf. Das Lösungsmittel steigt unter dem Druck der Pumpe 5 in dem Abteil 20 in das Schauglas 400 und fließt in den nach oben gebogenen Rohrstutzen der Rückfluß leitung 4 über. Durch die Rückflußleitung 4 gelangt das Lösungsmittel wieder in die Trockenreinigungsvorrichtung 3. Der nach oben abstehende Rohrstutzen bildet mit der Abfluß leitung 4 einen siphonfölrmigen Durchhang. Der größere Teil der Rückflußleitung 4 verläuft horizontal in Höhe der Mündung des Rohrstutzens in das Schauglas 400. Das in den Rohlrstutzen überfließende Lösungsmittel fließt also durch die Abfluß leitung 4 im wesentlichen längs einer Horizontalen in die Trockenreinigungsvorrichtung 3.
  • Um die Filterbeutel 15 von den Ansammlungen zu reinigen, wird über ein Ventil 33 und ein Einführungsrohr 34, das am oberen Ende des Abteils 20 mündet, Druckluft in das Gehäuse 1 geleitet.
  • Während dieses Reinigungsvorganges bleiben der Hahn 7 und das Ventil 12a geschlossen. Vor der Reinigung wird der Hahn 12 in der Abfluß leitung 8 geöffnet. ebenfalls wird ein in eine oben in das Filterbeutelabteil 14 mündende Entlüftungsleitung eingeschalteter Hahn 12a geöffnet, so daß das in dem Filterbeutelabteil vorhandene Lösungsmittel center Atmosphärendruck kommt. Der Lösungsmittelspiegel sinkt so auf den Spiegel der oberen Enden der Filterbeutel 15 al). In die Entlüftungsleitung ist zwischen dem Velltil 12a und der Kammer ein Druckmeßgerät 36 eingeschaltet, das den Luftdruck anzeigt.
  • Dieser kann so während des Rückspülvorganges auf einem bestimmten Punkt gehalten werden. Wenn der Hahn 33 in der Luftleitung 34 geöffnet wird, drückt die Druckluft das Lösungsmittel in dem Zwischen abteil 20 nach unten und in den Kanal 29. Das Lösungsmittel drückt so von rückwärts auf die Filterbeutel und entfernt die Ansammlungen von diesen.
  • Die Ansammlungen werden in den unteren Teil der Filterbeutelkammer 14 befördert und durch die Abfluß leitung 8 abgezogen. In dem unteren Teil des Filterbeutelabteils 14 ist eine entsprechende Schütteleinrichtung angeordnet, die von einem elektrischen Vibrator 38 betätigt wird und die die Abführung des Lösungsmittels mit den gelösten Ansammlungen in das Nebenfilter 9 erleichtert.
  • Damit bei Normalbetrieb des Filters die Filterbeutel 15 nicht unter dem Druck des Lösungsmittels zusammengedrückt werden, sind diese versteift. Bei Normalbetrieb wirkt der Druck auf die Filterbeutel 15 von außen nach innen. Die Versteifung der Beutel wird zweckmäßigerweise durch horizontal verlaufende Äletallstreifen 40 vorgenommen, die mit ihren Stirnenden an den Metallrahmen 26 befestigt, beispielsweise bei 41 angeschweißt sind. Damit sich die Filterbeutel 15 während des Rückspülvorganges nicht aufblähen und nicht aneinander anlegen und so die Entfernung des an den Außenwänden der Beutel 15 angesammelten Schlammes stören, sind zwischen den Beuteln Abstandshalter 42 angeordnet. Bei den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen sind die Abstandshalter 42 als Paare von horizontal verlaufenden Stäben ausgebildet. die mit ihren Stirnenden hei 43 an der Wand 22 zwischen den Schlitzen 23 angeschweißt sind. Die horizontalen Stäbe sind dabei im Abstand voneinander übereinander angeordnet. Des weiteren sind von oben; nach unten verlaufende Stäbe 44 vorgesehen, die die horizontalen Stäbe kreuzen und an den Kreuzungspunkten 45 mit diesen verschweißt sind.
  • Durch die Ausbildung der Filterbeutel mit ihren offenen Stirnseiten und durch die Anordnung der Stauwand 28 wird erreicht, daß Lösungsmittelfluß in Vorwärtsrichtung bei Normalbetrieb der Vorrichtung verhältnismäßig ungehemmt ist. Während des Rückspülvorganges ergibt sich infolge der offenen Stirnseiten der Beutel ebenfalls ein freier Durchfluß.
  • Durch die Anordnung und Befestigung der Filterbeutel in der mit Schlitzen 23 versehenen Stirnwand 22 desFilterbeutelabteils 14, durch die Anordnung der Stauwand 28 und der Metallrahmen 26 und durch die Abdichtung der Ränder 27 der Filterbeutel ergibt sich, daß die Filterbeutel leicht zugänglich sind und leicht ersetzt oder entfernt werden können.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 7 bis 9 zeigt, wie bei der Filtereinrichtung gemäß der Erfindung Hochfrequenzvibratoren 210 an den vertikalen Seitenwänden 220 des Filterbeutelabteils 14 besonders zweckmäßig angeordnet werden können. Die schwingungserzeugenden Glieder 230 strahlen dabei in das Filterbeutelabteil 14 ab. Die Glieder 230 stehen den Seitenwänden der Filterbeutel 15 gegenüber, so daß die Schwingungen durch das Lösungsmittel im wesentlichen quer auf die Seitenwände der Filterbeutel 15 übertragen werden.
  • Die Schwingungen verlaufen auch um die Filterbeutel 15 und zwischen denselben zu den abliegenden Seit,enwänden der Beutel. Im allgemeinen werden nur einige wenige Filterbeutel 15 vorgesehen, beispielsweise zwei, so daß die Beutel 15 gründlich von den Schwingungen geschüttelt werden, um die Ansammlungn an der Außenseite derselben zu entfernen. Die Ansammlungen können sich dann in den Schlammsumpf absetzen. Die Vibratoren werden im allgemeinen eleltrisch angetrieben. Sie sind dabei zweckmäßigerweise so geschaltet, daß, wenn die entsprechenden Hähne zur Einleitung des Rückspülvorganges bedient werden, dler Stromkreis der Vibratoren selbsttätig geschlossen wird. Die Filterbeutel können auf diese Weise während des Rückspülvorganges rasch gereinigt werden, ohne daß dadurch der Waschvorgang der Trockenreinigungsvorrichtung 3 gestört werden würde oder daß Betriebszeit derselben verlorenginge. Die Zeit zum Füllen und Entleeren der Trockenreinigungsvorrichtung 3 reicht im allgemeinen aus, um den Rückspülvorgang vorzunehmen.
  • Diese Zeitersparnis wird im wesentlichen durch die Anordnung der Hochfrequenzvibratoren 210 erreicht.
  • Bei Trockenreinigungsvorrichtungen der in Rede stellenden Art wurden allerdings Hochfrequenzvibratoren schon früher angewendet. Diese saßen jedoch im Schlammsumpf. um den Schlamm in Bewegung zu halten und um den Abfluß des Schlammes durch eine Abflußleitung, wie hier beispielsweise 8, zu erleichtern. Eine solche Anordnung der Vibratoren hat sehr wenig. wenn überhaupt. Einfluß auf die Filterbeutel 15.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Filtereinrichtung zur Entfernung von Verunreinigungen aus Lösungsmitteln von Reinigungsvorrichtungen mit einem durch eine Zuführungsleitung und eine Rückflußleitung mit der Reinigungsvorrichtung verbundenen Gehäuse, in dem mehrere von dem von der Reinigungsvorrichtung zugeführten Lösungsmittel in einer Richtung durchflossene Filtertaschen senkrecht nebeneinander angeordnet sind, an deren entgegen der Strömungsrichtung des Lösungsmittels befindlichen Seiten sich die Verunreinigungen ablagern und einen Filterkuchen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (1) ein Abteil (14) vorgesehen ist, in dessen unteren Teil die verschließbare Zuführungsleitung (2) für das Lösungsmittel mündet und in dem die aufrecht stehenden Filtertaschen (15) im Abstand nebeneinander angeordnet sind, deren eine Stirnseite je in ein durch eine im Gehäuse (1) vorgesehene Stauwand (28) gebildetes zweites, unten gegen drittes Abteil (20) offenes Zwischenabteil mündet, und daß das Lösungsmittel unter dem Druck einer Pumpe (5) od. dgl. durch die Zuführungsleitung (2) an die Außenseite der Filtertaschen (15), durch die Taschenwände hindurch an die offenen Stirnseiten derselben und von da um das untere Ende der Stauwand (28) herum in die an der Oberseite des dritten Abteils (20) mündende Rückflußleitung (4) fließt.
  2. 2. Filtereinrichtung nach Anspruch 1. bei der der sich an den Wänden der Filtertaschen bildende Filterkuchen durch zeitweises Rückspülen des Lösungsmittels mittels Druckluft entfernbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das vor der Stauwan.d (28) befindliche Abteil (20) des Gehäuses (1) so unter Druckluft setzbar ist, daß das Lösungsmittel um das untere Ende der Stauwand (28) herum nach oben in die Filtertaschen (15), durch deren offene Stirnseiten unter Mitnahme der den Filterkuchen bildenden Verunreinigungen zurückfließt und durch eine weitere verschließbare, im unteren Teil des die Filtertaschen (15) auf nehmenden Abteils (14) mündende Abflußleitung (8) abfließt.
  3. 3. Filtereinrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (1) eine das Filtertaschenabteil (14) und das Zwischenabteil voneinander trennende, vertikal verlaufende Schlitze (23) aufweisende Wand (22j angeordnet ist und daß die Filtertaschen (15) mit ihren offenen Stirnseiten in den Schlitzen (23) so befestigt sind, daß sie nur von der Wand (22) gehalten werden, daß an der Wand (22) vor den offenen Stirnseiten der Filtertaschen (15) und im Abstand von diesen die Stauwand (28) so ange ordnet ist, daß ein vorn und seitlich geschlossener, mit seinem unteren Ende in das dritte Abteil (20) mündender Kanal (29) gebildet wird.
  4. 4. Filtereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Schlitzen (23) versehene Wand (22) mit der Stauwand (28) so lösbar in dem Gehäuse (1) befestigt ist, daß beide als Einheit aus dem Gehäuse (1) herausnehmbar sind, und daß die Stauwand (28) an der mit Schlitzen (23) versehenen Wand (22) mittels in die Ränder der Stauwand (28) eingreifender Befestigungsglieder (24) lösbar befestigt ist.
  5. 5. Filtereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Filtertaschen (15) mit einem Winkelprofilrahmen (26) versehen ist, dessen einer Steg mit der über ihn gezogenen Filtertasche (15) in dem zugeordneten Schlitz (23) sitzt, während der andere Steg, der von dem Rand (27) der Filtertasche (15) überlappt wird, an den Rändern des Schlitzes (23) anliegt.
  6. 6. Filtereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand (28) an ihren oberen und seitlichen Kanten Flansche aufweist, mit denen sie den Rand der mit Schlitzen (23) versehenen Wand (22) überlappt.
  7. 7. Filtereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite der die Schlitze (23) aufweisenden Wand.(22) quer über die äußeren Stege der Metallrahmen (26) verlaufende Schienen(22,4) so befestigt sind, daß ihre Enden frei stehen.
  8. 8. Filtereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des dritten Abteils (20) durch eine abnehmbare Deckplatte (31) verschlossen ist, die mindestens ebenso groß wie die Stauwand (28) ist, so daß diese herausnehmbar ist.
  9. 9. Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem mit den Filtertaschen (15) versehenen Gehäuse (1) ein Nebenfilter (9) zur weiteren Aufarbeitung des aus dem Gehäuse (1) abgezogenen, mit Verunreinigungen durchsetzten Lösungsmittels nachgeschaltet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 672 410; deutsche Patentanmeldungen P 6728 IVb/ 12 d, Sch 8066 IVb!12d.
DEP10175A 1952-07-28 1953-07-25 Filtereinrichtung zur Entfernung von Verunreinigungen aus Loesungsmitteln von Reinigungsvorrichtungen Pending DE1015774B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111587B (de) * 1958-09-13 1961-07-27 Boehler & Weber Kommanditgesel Verfahren und Vorrichtung zum Ausfaellen und Rueckgewinnen der Loesungsmittel in Chemisch-Reinigungsmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672410C (de) * 1934-06-28 1939-03-02 Fraembs & Freudenberg Verfahren zum Betriebe von Filtern fuer Fluessigkeiten

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