DE1013133B - Fluessigkeitsdichtung - Google Patents
FluessigkeitsdichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsdichtungen und insbesondere auf Flüssigkeitsdichtungen zur Verwendung an rotierenden Wellen.
Bei einer derartigen Flüssigkeitsdichtung ist gewöhnlich ein die Welle umfassender Aufbau vorgesehen.
Er bewirkt eine Dichtung zwischen der Welle und einer festen Dichtungsfläche, welche die Welle
umgibt, und bildet einen Teil· des Gehäuses oder des Wellenlagers. Da die Welle unter dem Einfluß von
Druckkräften begrenzte Axialbewegungen ausführt, ist bei der Entwicklung von Dichtungen eine Anordnung
wichtig, welche eine Relativbewegung zwischen den beiden Dichtungsflächen zuläßt.
Eine übliche, in der oben beschriebenen Weise wirksame Flüssigkeitsdichtung für umlaufende Wellen besteht
aus einer federnden. Buchse mit einem die Welle alidichtenden Teil, einem äußeren, in axialer Richtung
davon entfernt liegenden Teil sowie einem ein- oder
mehrfach gefalteten Verbindungsteil. Die Buchse wird mittels eines absperrenden Bundes in dichtender Verbindung
mit der Welle gehalten. Ein drehbarer Dichtungsring, der durch Reibung mit einem festen, die
Welle umgebenden Dichtungselement in Eingriff kommen kann, ist innerhalb eines kragenförmigen
Gliedes angeordnet, welches in Triebverbindung· mit dem Bund steht. Der äußere Teil des elastischen
Elementes wird in dichtender Verbindung gehaltenmit dem drehbaren Dichtungsring, und es wird eine
Feder benutzt, um den Eingriff zwischen dem rotierenden Dichtungsring und dem festen Dichtungselement
sicherzustellen.
Die beschriebene Einrichtung weist eine Anordnung auf zum Ausgleich einer Relativbewegung zwischen
dem kragenförmigen Teil und dem Bund, die verursacht wird durch Druckkräfte, die in Richtung der
Längsachse der Welle wirken. Diese Anordnung umfaßt eine Serie von Nuten, die an dem Ende des
Kragens vorgesehen sind, welches dem mit dem Dichtungsring in Eingriff kommenden Ende abgewandt
ist, und ferner eine Vielzahl von Ansätzen, die sich an einem Ende des Bundes befinden. Die Ansätze
können sich, in axialer Richtung der Einrichtung innerhalb der Nuten bewegen und bewirken somit, daß
die kragen- und bandförmigen Glieder mehr oder weniger teleskopartig verbunden sind.
Es haben sich bisher bedeutende Schwierigkeiten ergeben beim Einbau solcher Einrichtungen um die
Welle einer Pumpe oder eines Kompressors. Diese Schwierigkeiten bestehen in dem Mangel einer angemessenen
Anordnung, welche sicherstellt, daß eine begrenzte relative Längsbewegung zwischen den kragen-
und bandförmigen Teilen ausgeglichen wird. Wenn die Einrichtung gleitbar über ein Ende der Welle eingesetzt
wird, wird die Druckfeder, welche um den Flüs sigkeits dichtung
Anmelder:
Carrier Corporation,
Syracuse, N. Y. (V. St A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 43
Hamburg 36, Neuer Wall 43
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. November 1953
V. St. v. Amerika vom 2. November 1953
Hugh Richmond Goodfellow, Syracuse, N. Y. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
Umfang der Einrichtung vorgesehen ist und an einem Ansatz oder einem anderen die Feder zurückhaltenden
Element auf der Welle anliegt, zusammengedrückt. Diese Teile sind so angeordnet, daß der Rand des
kragenförmigen Gliedes, welcher an die Nuten angrenzt, in Berührung ist mit der Feder, so daß eine
auf das äußere Ende des Kragens wirkende Kraft direkt auf die Feder übertragen wird. Wenn die Einwärtsbewegung
des Kragens einen elastischen Widerstand findet, wie oben erwähnt wurde, werden die Ansätze
auf dem Bund gezwungen, sich entsprechend nach auswärts zu bewegen .in bezug auf das innere
Ende des Kragens, bis der Boden der Nuten im Kragen direkt mit den Ansätzen in Eingriff kommt.
Nach der Anordnung der Einrichtung auf der Welle und dem Aufhören der Einfügungskraft zwingt die
Wirkung der Federkraft den äußeren Endteil der Einrichtung nach auswärts. Dadurch wird die Bodenfläche
der Nut bezüglich der Ansätze auf dem Bund nach auswärts gedrückt. Jedoch zwingt der nachfolgende
Aufbau der Deckelplatte das kragenförmige Glied nochmals einwärts, so daß die Nutenböden
wiederum in Eingriff mit den Ansätzen kommen. Ersichtlich wird also bei einer solchen Anordnung jeder
axiale, im allgemeinen auswärts gerichtete Druck, der durch die Welle erzeugt wird, direkt von dem Ansatz
auf dem Ringelement auf den Kragen übertragen und ferner auf das drehbare, mit ihm zusammengebaute
Dichtungselement. Diese Kraft wird dann auf die Vorderfläche des -festen Dichtungselementes in solcher
Weise übertragen, daß die Wirksamkeit der Dichtung
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zwischen den beiden letzteren Elementen beeinträchtigt wird. Es ergibt sich also, daß für die auswärts gerichtete
Axialbewegung praktisch keine Vorsorge getroffen worden ist.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bekannten Ausführungen dadurch, daß· die Flüssigkeitsdichtung
mit einer Hülse versehen ist, an deren Enden radial zur Welle gerichtete Widerlager für die Feder angeordnet
sind. Durch diese Ausführung ergibt sich eine zusammenhängende Baueinheit, die in einer Stellung
der Teile zueinander nicht zusammendrückbar und in einer anderen Stellung der Teile teleskopartig ineinander
verschiebbar ist. Die Hülse drückt zugleich den an der Welle anliegenden Teil der elastischen Dichtungsmanschette
an, so daß dieser Teil bezüglich der Welle festgelegt ist und bei dem Ausgleich eines
Axialspiels keine Reibungskräfte an der Welle verursacht.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf ein Verfahren
zum Einbau einer Flüssigkeitsdichtung in der Weise, daß der Einbau ohne Belastung der zu der Flüssigkeitsdichtung
gehörenden Feder erfolgen kann und die Einführung der Dichtung mit Sicherheit so durchgeführt
wird, daß im Betrieb eine begrenzte Axialbewegung der Welle in jeder Richtung aufgenommen
werden kann, ohne die Wirksamkeit der Dichtung zu beeinträchtigen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 ist die Ansicht zum Teil im Aufriß und zum Teil im Querschnitt einer Anordnung, welche eine verbesserte
Flüssigkeitsdichtung nach der Erfindung aufweist;
Fig. 2 ist eine Ansicht teils im Aufriß, teils im Querschnitt, die der Fig. 1 entspricht, welche die
Flüssigkeitsdichtung bei einer Welle zeigt;
Fig. 3 ist ein Teilquerschnitt, welcher die relative Lage der einzelnen Elemente der Dichtung beim Zusammenbau
mit der Welle gemäß einem Teil der Erfindung zeigt;
Fig. 4 und 5 sind Einzeldarstellungen, und sie zeigen die Lage der Ansätze und Nuten während des
Einbaues der Dichtung;
Fig. 6 ist ein Teilquerschnitt einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
In den Figuren ist ein Gehäuse 10 gezeigt, das zu einer rotierenden Welle in einem Kältekompressor gehört
und in einer öffnung 14 eine rotierende Welle 12 trägt. Die Öffnung ist mit einer Lagerbuchse 16 ausgekleidet.
Das Gehäuse ist mit einer Ausnehmung 18 versehen, die eine Erweiterung der Öffnung 14 bildet
und zur Aufnahme einer Flüssigkeitsdichtung nach der Erfindung dient. Eine Deckelplatte 20, die eine
feste Dichtungsfläche 22 besitzt, ist derart mit einer Öffnung 24 versehen, daß diese konzentrisch zur Welle
12 liegt. Die Deckelplatte wird mit der äußeren Fläche des Gehäuses verbunden, nachdem die Dichtung an
der Welle angebracht ist.
Die Flüssigkeitsdichtung weist eine elastische Dichtungsmanschette
26 auf, die aus Gummi oder einem anderen dichtenden Material für die rotierende Welle
besteht. Die Manschette 26 besitzt einen mit der Welle in Eingriff kommenden Teil 28, einen äußeren Endteil
30 von größerem Durchmesser als der Teil 28 und einen Zwischenteil 32, der eine oder mehrere Falten
für den später zu erläuternden Zweck hat. Eine Hülse besitzt einen inneren Flansch 36, einen Bodenteil
38 und einen Absatz 40, der durch den einwärts gerichteten
Teil 42 gebildet wird, welcher völlig mit dem Bodenteil verbunden ist. Der Abschnitt 42 endet in
einer Reihe sich radial nach außen erstreckender Ansätze 43 und hält den mit der Welle in Eingriff kommenden Teil 28 der Manschette 26 in dichtender Vel1- ·
bindung mit der Welle 12. Der Absatz 40 bildet eine ■'
Unterstützung für ein Ende der elastischen MaH- J
schette 26, wie im einzelnen in Fig. 2 gezeigt wird.
Zwischen dem inneren Flansch 36 und den Anstfas€||4
43 befindet sich eine Druckfeder 44, deren Wirkung!-*
weise später beschrieben wird. : ,Ilf'i
Am äußersten Ende der Flüssigkeitsdichtung ist eifjjjjjj
drehbarer Dichtungsring 46 vorgesehen, der eine Nase 48 aufweist, die mit der festen Dichtungsfläche 22 auf |
der Deckelplatte 20 in Reibverbindung kommen kann, um mit ihr eine Dichtung zu bilden. Dieser drehbare,-Dichtungsring
ist in einem Abstand um die Welle 12 angeordnet. Ein Stützkragen 50 ist um die Welk ,angeordnet
und enthält eine Reihe von axialen Zahnring-to
52, welche mit einer Reihe von Rillen 54 auf dir Peripherie des drehbaren Dichtungsringes 46 zusammenarbeiten.
Der Kragen 50 weist einen Ansatz 56 auf, der als Abstützung für die Unterlagscheibe 58
dient. Wie deutlicher in Fig. 2 gezeigt ist, ist die Unterlagscheibe in einem Abstand vom inneren Ende ;
des drehbaren Dichtungselementes angeordnet, um zwischen sich den äußeren Teil 30 der elastischen
Manschette einzuschließen. Im inneren Endteil des Kragens 50 ist eine Reihe von axialen Nuten 60, Und
zwar in Abständen voneinander über den Umfang verteilt, angeordnet. „t;\:V ,
Wie im einzelnen in Fig. 3 gezeigt wird, wird die Flüssigkeitsdichtung, die ein Ausführungsbeispiel naefa
der Erfindung darstellt, anfangs so zusammengebaut,;
daß sich der innere Rand 62 des Kragens 50 «in die'
äußeren Flächen der Ansätze 43 auf dem. Gehäuseteil anlegt. Dabei sind die Nuten 60 nicht mit den Ansätzen 43 in Verbindung, und die Manschette 26 hat
sich ausgedehnt. In diesem Zustand wird die Dichtung über das freie Ende der Welle bis zu einer vorgegebenen Lage längs der Welle geschoben, wobei eine solche
Lage dadurch bestimmt wird, daß der innere Flansch 36 des Gehäuseteiles 34 mit einem Absatz 66 der Welle
in Berührung kommt. Das Kragenglied 50 wird dann
relativ zur Hülse 34 gedreht, bis die Ansätze 43 'PiIt
den Nuten 60 in Verbindung kommen. An diesem Punkt wird jeder Ansatz das Bestreben haben, sick in·* folge
der Verbindung zwischen der Hülse und dsm Kragenglied durch das elastische Manschettenglied in
dem durch jede Nut bestimmten Bereich zu bewegt*:.
da das letztere bestrebt ist, in seine entspaÄete; Normallage zurückzukehren. In dieser Lage wird.; eifert
innere Rand 62 des Kragens im Eingriff mit dsr:
Feder 44 sein. Die Teile sind so konstruiert, daß ohne :
äußere Kraft eine weitere Bewegung des Ansatzes in der Nut 60 dadurch verhindert wird, daß Kragen und
Feder im Eingriff stehen, wobei die Stärke der Feder derart gewählt ist, daß die Fähigkeit, einer weiteren ■;
Bewegung des Ansatzes in der Nut entgegenzuwirken,,»
größer ist als die Tendenz der Manschette 26, eine:
solche Bewegung zu bewirken. Die Deckelplatte wird dann über der Ausnehmung 18 angeordnet, und - zwM;,,,:
so, daß die feste Dichtungsfläche 22 mit der drehbaren Dichtungsfläche 48 in dichtender Verbindung ist. Der
zum Zusammenbau der Deckelplatte erforderliohe:■'■
Druck bewirkt gegen die Kraft der Feder 44 giii&j
leichte Einwärtsbewegung des Kragens 50 in bezug":
auf die Hülse 34, so daß der Ansatz jetzt in die Httty
eintritt. Der Zwischenteil der nachgiebigen MaÄÄi
schette nimmt eine zusammengedrückte Form an, iw|ii|
deutlicher in Fig. 2 gezeigt ist.
Dichtungen dieser besonderen Art werden infolge der innigen Verbindung zwischen der Manschette und
der Welle und der Antriebsverbindung zwischen der Hülse und dem Kragen drehbar gebaut; dabei versteht
sich, daß die Hülse und die nachgiebige Manschette als Einheit rotieren.
Wie ersichtlich, kann sich die Welle axial nach auswärts bewegen wegen des Spiels, das zwischen dem
Ansatz 43 auf der Hülse 34 und der äußeren oder
Einheit um die Welle aufgebaut und die Deckelplatte am Gehäuse befestigt worden ist. Ehemals hat der vom
gasförmigen Kältemittel im Kompressor erzeugte Druck nach auswärts auf das innere Ende der Man-5
schette gewirkt allein gegen den atmosphärischen Druck in dem Bereich, der durch den gefalteten Verbin-dungsteil
32 der Manschette bestimmt ist. Unter Umständen überwiegt der Gasdruck, und die Manschette
mit dem sperrenden Ring und den Ansätzen
Bodenfläche 68 der Nut 60 im Kragen 50 besteht. Eine io darauf würde sich axial nach auswärts bewegen, so
begrenzte, im allgemeinen einwärts gerichtete Axial- daß die Ansätze auf den Boden der Nuten gelangen,
bewegung bewirkt eine erweiterte Ausdehnung des Bei der vorliegenden Erfindung wird der Tendenz
Zwischenteiles 32 der Manschette 26. In dieser Weise zum »Kriechen« entgegengewirkt durch die Wirkung
wird ein Axialdruck in beliebiger Richtung der Welle der Feder gegen den Flansch 36, während das andere
12 unter allen Bedingungen ausgeglichen. Die Druck- 15 Ende der Feder gegen den inneren Rand 62 des
wirkung, welche die erwähnte Axialbewegung ver- Kragens 50 drückt, so daß eine· kontinuierliche Kraft
ursacht, wird durch die Druckänderungen hervor- gegen die Dichtungsfläche zwischen den Teilen 46
gerufen, die während des Normalbetriebes des Korn- und 22 entsteht. Unterstützend wirkt hierbei das
pressors auftreten. Vorhandensein der sicheren mechanischen Verbindung
Eines der wichtigeren Merkmale der Erfindung be- 20 zwiSchen dem Absatz 40 der Hülse und dem inneren
zieht sich auf die Beseitigung jeder Einwirkung auf Ende der Manschette 26, welche jede Relativbewegung
den Federteil 44 während des Aufbaues der Dichtung zwischen diesen Teilen verhindert,
um die Welle. Die erste Aufgabe dieser Feder ist es, Obwohl die Dichtungsekiheit in der beschriebenen
- ständig eine auswärts gerichtete Kraft auf den dreh- Weise zusammengebaut werden kann, hat sich gezeigt,
baren Dichtungsteil 46 auszuüben, so daß dieses Glied 25 daß man zweckmäßiger zu einem Ergebnis kommt,
in dichtender Verbindung mit der festen Dichtungs- wenn die Einheit so auf die Welle gebracht wird, daß
fläche 22 gehalten wird, die an der inneren Flache der die Nuten am Kragen kreisförmig mit Abstand von
Deckelplatte 20 vorgesehen ist. den Ansätzen auf der Hülse angeordnet sind und
Die Vorkehrungen zur Aufnahme der Axialbewe- Kragen und Hülse infolgedessen relativ zueinander
gungen, welche durch Druck oder Längskräfte erzeugt 30 gedreht werden.
werden, sind naturgemäß auf die Länge der Nut, ver- " In einigen Fällen werden die Dichtungseinheiten
mindert um die Dicke des Ansatzes, beschränkt, weil vor ihrer Benutzung eine beträchtliche Zeit gelagert,
nur innerhalb dieser Grenzen eine praktische Kon- Es empfiehlt sich, die federnde Manschette 26 keinen
struktion vorgesehen werden kann, durch welche eine Drehkräften der Art auszusetzen, welche eine Verfortdauernde
Kraft auf das drehbare Dichtungs- 35 drehung der Manschette und des Kragens mit sich
element ausgeübt wird. bringt, so daß die Ansätze außer" Eingriff mit den
Bei manchen Anwendungen der verbesserten Nuten sind, bis die Dichtungseinheiten verwendet
Flüssigkeitsdichtung kann es möglich sein, die Einheit werden.
an der Welle anzuordnen, ohne den Kragen relativ Deshalb empfiehlt es sich, bei manchen Anwendungen
zur Hülse zu drehen. Unter diesen Umständen erfolgt 40 die Einrichtung über das Ende der Welle zu schieben
der Zusammenbau der Einheit in der bei bekannten m;t zusammengebauten hülsen- und kragenförmigen
Einrichtungen üblichen Weise, wobei die Ansätze auf Teilen, wobei die Ansätze auf der Hülse und die
der Hülse in Fluchtlinie mit den Nuten im Kragen Nuten auf dem Kragen im Eingriff stehen. Eine Reigebracht
werden und die Einsetzkraft auf den Kragen f,ung zwischen Manschette und Welle wird auftreten
ausgeübt und auf die Hülse übertragen wird. Wie er- 45 uncj die Anwendung einer Kraft nötig machen, um die
sichtlich, wird die Feder 44 infolge der Lageverände- Bewegung der Einrichtung längs der Welle f-ortzurung
des inneren Randes 62 des Kragens relativ zu setzen. Wenn die Reibung so weit wächst, daß die zu
den Ansätzen bzw. den Ansatzenden in der Nut unter ;hrer Überwindung notwendige Kraft ein Zusammen-Druck
sein. Die einwärts gerichtete Bewegung setzt drücken der Feder verursacht, dann werden Kragen
sich fort, bis der Absatz 66 berührt wird. Die Längs- 50 und Hülse gedreht, sofern die Ansätze außerhalb der
lage des Dichtungsteiles 28 der Manschette wird so Nuten sind, und die auf den Kragen ausgeübte Kraft
bestimmt, und die Einsetzkraft wird aufgehoben. Die wjr)j direkt auf die Hülse übertragen. Eine weitere
Wirkung der Feder 44 wird dann den Kragen 50 und Bewegung längs der Welle wird fortgesetzt, bis die
den äußeren Teil 30 der Manschette nach auswärts Einheit in der Endlage ist, zu welcher Zeit die Teile
drücken und sich selbst gegen die innere Oberfläche 55 gedreht sind und die Ansätze wieder mit den Nuten
der Ansätze legen. Diese Wirkung der Feder wird fluchten.
nicht den mit der Welle im Eingriff stehenden Teil 28 um ejne Konstruktion zu schaffen, die anwendbar
der Manschette 26 veranlassen, längs der Welle 12 zu ;st; wenn die die Dichtung aufnehmende Muffe 18 ver-
»kriechen«, weil der gegen die Ansätze wirkenden hältnismäßig flach ist, werden die kragen-und hülsen-Kraf-t
eine gleiche, gegen den Flansch 36 wirkende 60 förmigen Teile so abgeändert, wie es Fig. 6 zeigt. In
Kraft entgegenwirkt. Diese Bedingung besteht, weil dieser Ausführungsform hat die Hülse 34' einen Fußdie
Feder 44 um ein einheitliches Gebilde, die Hülse teji 35' einen Mittelteil 38' und einen genuteten
34, gelegt ist. Alsdann befinden sich die Ansätze am Flanschteil 42'. Eine absperrende Leiste 70 ist an der
inneren oder offenen Ende der Nuten, so daß der inneren Fläche des Teiles38'befestigt. Der Kragen50'
durch die Deckelplatte ausgeübte Druck einen ein- 65 ist mit einem nach innen gerichteten Flansch 72, einem
wärts gerichteten Lauf des Kragens nur so weit be- Teil 74 und einem sich radial nach auswärts erwirkt,
bis die Ansätze inmitten der Nut liegen. streckenden Teil 76 versehen. Der auswärts gerichtete
Eine andere, durch die Erfindung beseitigte Schwie- Teil 76 weist ein Endstück 78 auf, das parallel zum
rigkeit besteht darin, daß auf Seiten der Manschette Teil 74 verläuft und eine Mehrzahl von axialen
das »Kriechen« vermieden werden muß, nachdem die 70 Nuten aufweist, welche Ansätze aufnehmen, die durch
den genuteten Flansch der Hülse 34' gegeben sind. In dieser Weise ergibt sich eine Konstruktion mit einem
Kragenglied verhältnismäßig geringer Länge, bei welcher der äußere Endteil der elastischen Buchse mit
dem drehbaren Dichtungsglied in dichtender Verbindung gehalten wird, ohne eine Unterlagscheibe verwenden
zu müssen.
Claims (7)
1. Flüssigkeitsdichtung, bei der sich, eine Feder
an einem bezüglich der Lage der Dichtung inneren Widerlager abstützt und einen in einem Kragen
eingelegten drehbaren Dichtungsring an eine Dichtungsfläche an einem Gehäuse drückt und ferner
eine elastische Dichtungsmanschette vorgesehen ist, die zwischen ihren Enden, von denen das eine
zwischen dem vorderen Widerlager der Feder und dem Dichtungsring liegt und das andere an der
Welle anliegt, Falten aufweist, so daß sich die Enden der Dichtungsmanschette relativ zueinander
bewegen können, wobei sich Ansätze eines auf dem an der Welle anliegenden Abschnitt der Dichtungsmanschette
angeordneten Teiles in Nuten des Kragens verschieben, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (44) zwischen zwei an den Enden einer Hülse (34) vorgesehenen Widerlagerteilen (36, 43)
angeordnet ist, von denen der innere (36) als Endflansch der Hülse (34) ausgeführt ist, während der
andere in Form mehrerer radial nach außen gerichteter Ansätze (43) ausgebildet ist, die das
andere Endwiderlager für die Feder (44) bilden und zugleich mit dem Kragen (50) in Eingriff
kommen.
2. Flüssigkeitsdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Ansätzen (43) der
Hülse (34) entsprechende, axial verlaufende Nuten (60) in dem Kragen (50) vorgesehen sind.
3. Flüssigkeitsdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hülse (34)
der Teil (28) einer Dichtungsmanschette (26) an die Welle (12) gedrückt wird.
4. Flüssigkeitsdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (34) mit
einem radial nach innen versetzten Abschnitt (42) versehen ist.
5. Verfahren zum Einbau einer Flüssigkeitsdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Dichtungsanordnung
mit den sich gegen den Rand (62) des Kragens (50) anlegenden Ansätzen (43) über die Welle
(12) geschoben und danach die Teile relativ zueinander gedreht werden, bis die Ansätze (43) den
Nuten (60) gegenüberstehen. /■■
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekenn- ;
zeichnet, daß, nachdem die Ansätze (43) und die Nuten (60) zueinander fluchtend ausgerichtet sind,
der Kragen (50) durch Andrücken des festen Dichtungselementes (22) auf der Verschlußplatte
(20) so weit auf die Hülse hin bewegt wird, daß sieh die Ansätze (43) im mittleren BereiQfe,,;der
Nuten (60) befinden.
7. Verfahren zum Einbau einer Flüssigkeitsdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsanordnung auf die Welle (12) aufgebracht wird, während die Ansätze
(43) der Hülse (34) in die Nuten (60) des Kragens (50) eingreifen, und daß die Dichtungsanordnung längs der Welle verschoben wird,, wobei
der Teil (28) der Dichtungsmanschette (26) in Reibungseingriff mit der Welle (12) steht, worauf
durch Zurückziehen des Kragens (50) um ein geringes Maß und eine Drehung des Kragens (50) ,
relativ zur Hülse (34) die Ansätze (43) aus: den'
Nutzen (60) herausgezogen und relativ zu den A Nuten versetzt werden, wenn die entstehende Rei- κ
bung zwischen der Welle und dem Teil (28) zu "! einer Zusammendrückung der Feder (44) führt,
und daß ferner nach dem Einschieben der Dichtungsanordnung bis zu der vorgegebenen lÄffe auf
der Welle (12) der Kragen (50) derart zurückverdreht wird, daß die Ansätze (43) wiederum in
die Nuten (60) eingreifen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 926 947;
britische Patentschrift Nr. 593 413.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 590/192 7.57
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US1013133XA | 1953-11-02 | 1953-11-02 | |
US771254XA | 1953-11-02 | 1953-11-02 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1013133B true DE1013133B (de) | 1957-08-01 |
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ID=29218191
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---|---|---|---|
DEC10138A Pending DE1013133B (de) | 1953-11-02 | 1954-10-21 | Fluessigkeitsdichtung |
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DE (1) | DE1013133B (de) |
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1954
- 1954-10-21 DE DEC10138A patent/DE1013133B/de active Pending
- 1954-11-02 GB GB31725/54A patent/GB771254A/en not_active Expired
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