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DE10106945A1 - Vorrichtung zum Führen und Ergreifen umlaufender Transportbänder - Google Patents

Vorrichtung zum Führen und Ergreifen umlaufender Transportbänder

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Publication number
DE10106945A1
DE10106945A1 DE2001106945 DE10106945A DE10106945A1 DE 10106945 A1 DE10106945 A1 DE 10106945A1 DE 2001106945 DE2001106945 DE 2001106945 DE 10106945 A DE10106945 A DE 10106945A DE 10106945 A1 DE10106945 A1 DE 10106945A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
endless conveyor
deflecting
heads
deflection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001106945
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Barbier
Herve Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goss International Montataire SA
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority to DE2001106945 priority Critical patent/DE10106945A1/de
Publication of DE10106945A1 publication Critical patent/DE10106945A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/02Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by belts or chains, e.g. between belts or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Transport von flächigen Exemplaren in Faltapparaten von Rotationsdruckmaschinen mit Transportbändern, die über eine Antriebswelle (15) angetrieben sind. Die Transportbänder laufen über an Traversen (4, 6) aufgenommene Umlenkelemente (11, 13) in Umlaufrichtung 14 um. Ein eine Fangeinrichtung (50) passierendes, angetriebenes Endlostransportband (30) ist in Transportbandeinzelsträngen (30.1, 30.2...30.n) über Umlenkelemente (11, 13) und Umlenkköpfe (33) geführt, die das Endlostransportband (30) zwischen den Transportbandeinzelsträngen (30.1-30.n) umlenken.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Führen und Ergreifen umlaufender Transportbänder, zum Beispiel für flächige Exemplare in Falzapparaten, die bahnverarbei­ tenden Rotationsdruckmaschinen nachgeordnet sind.
EP 0 318 853 betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern von Maschinenschäden in Rota­ tionsdruckmaschinen. Es ist eine nach einem Druckwerk angeordnete, einen Durchlauf­ schlitz aufweisende Bahnklemm- und/oder Bahntrenneinrichtung vorgesehen, die mittels einer einen Bahnriß erkennenden Bahnabtasteinrichtung betätigbar ist. Es werden eine er­ höhte Bedienungsfreundlichkeit und Funktionsicherheit gewährleistet, indem die Bahnab­ tasteinrichtung wenigstens einen auf Bahnberührung ansprechenden Bahnrißschalter ent­ hält, der mit der zugeordneten Bahnklemm- und/oder Bahntrenneinrichtung zusammenge­ baut ist. Der Bahnrißschalter ist in dieser, mit Abstand gegenüber der bei störungslosem Betrieb geltenden Transportebene der Materialbahn, an einer Stelle angeordnet, an der im Falle eines Bahnrisses eine, von einem eine spannungslose Bahn mitnehmenden Zylinder, bewirkte Winkelauslenkung der Bahn stattfindet.
EP 0 476 437 A1 bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fangen einer gerissenen Bedruckstoffbahn. Zur Erzielung einer hohen Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Ergreifen einer gerissenen Bedruckstoffbahn, die hinter einem Druckwerk, vorzugs­ weise hinter dem letzten Druckwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine, zwischen einer angetriebenen Walze und wenigstens einem, auf Befehl eines Bahnrißschalters an die Wal­ ze anschwenkbaren Rotor eingeklemmt wird, ist die angetriebene Walze mit Voreilung gegenüber der Bahngeschwindigkeit angetrieben. Anschließend wird die wirksame Ge­ schwindigkeit der Walze der Bahngeschwindigkeit angeglichen, indem eine Antriebsein­ richtung mit wenigstens einer nachgiebigen Stelle Verwendung findet. Das an der nachgie­ bigen Stelle übertragbare Drehmoment wird frühestens ab dem Aufsetzen des Rotors auf die angetriebene Walze unter die Bahnrißgrenze reduziert.
DE 44 08 713 A1 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Führen einer Mate­ rialbahn. Die Materialbahn oder ein Streifen derselben bewegt sich um ein sich bewegen­ des Leitelement. Bei der Anwendung einer Pressenpartie einer Papiermaschine wird ein Streifen der Papierbahn in die Nähe einer rotierenden Leitwalze gebracht. Dort sorgt ein etwa tangential auf die Leitwalze ausgerichteter Luftstrahl einer Blasdüsenvorrichtung für den Transport zu einer nachfolgenden Einheit.
Bei heutigen, bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschinen nachgeordneten Falzapparaten oder Querschneidern kommen Transportbandsysteme zum Einsatz, die eine Vielzahl par­ allel angeordneter Transportbänderzüge umfassen. Die Einzelbänder können je nach An­ ordnung über die Breite des Exemplarförderpfades unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt sein, so daß einzelne Bänder eine erhöhte Längung erfahren, verglichen mit an­ deren, wobei die sich einstellende Längung alterungsabhängig unterschiedlich ausfallen kann. Es wurde versucht, das unterschiedliche Längungsverhalten von Einzelbändern eines Transportbandsystems durch jedem Einzelband jeweils individuell zugeordnete Spannein­ richtungen auszugleichen, was jedoch eine recht aufwendige Lösungsmöglichkeit darstellt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Transportbandeinrichtung mit einer gleichmäßigen Beanspruchung der Transportbänder und höherer Standzeit bei leichter Auswechselbarkeit derselben anzugeben.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung sind vor allem darin zu erblicken, daß bei Einsatz eines angetriebenen Endlostransportbandes, welches die Transportbandeinzelsträn­ ge bildet, der technische Zustand hinsichtlich Abnutzung, Spannungsverhalten sowie Alte­ rung des Transportbandmaterials in allen Einzelsträngen identisch ist. Im Falle einer nor­ malen Auswechslung ist lediglich ein einziger Auswechselvorgang sowie ein Wiederver­ binden eines neuen Endlostransportbandes lediglich an einer Stelle notwendig, um die Ge­ samtheit aller Transportbandeinzelstränge herzustellen. Anstelle der bisherigen Lösungen ist lediglich eine einzige, alle Transportbandeinzelstränge des Endlostransportbandes be­ aufschlagende Spanneinrichtung vorzusehen. Damit läßt sich der bisher betriebene Auf­ wand zur Erzielung einer möglichst einheitlichen Transportbandspannung erheblich redu­ zieren. Eine sich allmählich im Endlostransportband während des Betriebes einstellende Längung kann durch die dem Endlostransportband zugeordnete, einzige Spanneinrichtung allmählich kompensiert werden und wirkt sich bei allmählicher Zunahme der Längung, da alle Transportbandeinzelstränge gleich betroffen sind, nicht auf die Produktqualität während der Produktion flächiger Exemplare, wie zum Beispiel mehrseitiger Falzexemplare, aus. Da alle Transportbandeinzelstränge gleichermaßen von der Längung des Endlostrans­ portbandes betroffen sind, kommt es nicht zu sich ausbildender Asymmetrie durch über­ mäßige Längung eines Einzeltransportbandes, wie dies bei den bisher bekannten Einzel­ transportbandsystemen oftmals der Fall war.
In vorteilhafter Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens sind die das angetriebene Endlostransportband umlenkenden Umlenkköpfe an Haltern einer Traver­ se, die einen Falzapparat zur Herstellung flächiger Exemplare senkrecht zur Umlaufrich­ tung des Endlostransportbandes durchsetzt, aufgenommen. Somit sind alle das End­ lostransportband umlenkenden Umlenkköpfe an einer Stelle angeordnet, so daß die Um­ lenkköpfe in ihrer Gesamtheit leicht zugänglich sind. Die Umlenkköpfe umfassen in be­ vorzugter Ausgestaltungsform jeweils zwei Umlenkfinger, die an einer Aufnahmefläche befestigt sind. Bevorzugt ist die Aufnahmefläche als Schrägfläche in bezug zur die Um­ lenkköpfe aufnehmenden Traverse ausgebildet. Die Aufnahmefläche ist z. B. in bezug auf die Traverse um einen Winkel von 45° schräggestellt. Durch die um den Winkel schrägge­ stellte Aufnahmefläche sind die daran befestigten Umlenkfinger so geneigt, daß dem die Umlenkfinger eines Umlenkkopfes passierenden Endlostransportband bei Passage eines der beiden Umlenkfinger eines Umlenkkopfes eine exakt 90°-Umlenkung aufgeprägt wird.
Zur Herbeiführung eines spurgetreuen Ablaufs des Endlostransportbandes in exakt recht­ winkliger Lage in bezug auf die die Umlenkköpfe sowie weitere Umlenkelemente aufneh­ mende Traversen, läuft das Endlostransportband beim Übergang von einem Umlenkkopf von dessen ablaufseitigem Umlenkfinger auf den in Umlaufrichtung des Endlostransport­ band einlaufseitig vorgesehenen Umlenkfinger des nächsten Umlenkkopfes auf.
Zur Vornahme von Feinjustagen bzw. zum Ausgleich von Lageungenauigkeiten im För­ derpfad von Transportbandeinzelsträngen kann die Aufnahmefläche, an welcher die Um­ lenkfinger des Umlenkkopfes aufgenommen sind, um ihre Flächennormale justiert werden.
Erfindungsgemäß ist dem Endlostransportband eine Fangeinrichtung zugeordnet, bei wel­ cher das die Transportbandeinzelstränge bildende Endlostransportband einen Spalt zwi­ schen einem federbeaufschlagten, anstellbaren Fangelement und einem ortsfest angeord­ neten Anschlagkörper passiert. In bevorzugter Ausgestaltung wird im Normalbetrieb des Endlostransportbandes das anstellbare Fangelement - bevorzugt ausgestaltet als frei um­ drehende Andrückrolle - durch die dem Endlostransportband innewohnende Normalspan­ nung entgegen der Vorspannung eines die Andrückrolle beaufschlagenden Vorspannele­ mentes ausgelenkt. Dadurch ist gewährleistet, daß bei einem plötzlichen Spannungsabfall im Endlostransportband, d. h. dem Auftreten eines Risses, stets die zum Fangen des End­ lostransportbandes erforderliche Vorspannung ansteht.
Im bevorzugter Ausgestaltung der erfindungsgemäß ebenfalls vorgeschlagenen Fangein­ richtung sind das anstellbare, durch ein Spannelement vorgespannte Fangelement und der ortsfest angeordnete Anschlagkörper unter einem Winkelversatz in bezug auf die durch die Drehachse des drehbar aufgenommenen Andrückelementes verlaufende Flächennormale zueinander positioniert.
Der Anschlagkörper, an welchen im Störungsfall ein Ende des Endlostransportbandes durch die vorgespannte, frei drehbar gelagerte Andrückrolle angestellt wird, ist bevorzugt in Umlaufrichtung des Endlostransportbandes gesehen, zwischen zwei Umlenkstellen auf­ genommen.
Der mit dem bevorzugt als frei drehbare Andrückrolle ausgebildeten Fangelement zusam­ menarbeitende, ortsfest in bezug auf die Umlaufrichtung des Endlostransportbandes ange­ ordnete Anschlagkörper kann einerseits als Rundstab ausgebildet sein, andererseits kann der Anschlagkörper auch als ein gerundeter Bereich an einer Traverse ausgebildet sein, welche sich senkrecht zur Umlaufrichtung des Endlostransportbandes erstreckt und unter­ halb dessen die erfindungsgemäß vorgeschlagene Fangeinrichtung vorzugsweise aufge­ nommen ist.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausgestaltung von Transportbandeinzelsträngen aus einem endlosen Transportband sowie die diesem zugeordnete Fangeinrichtung kann bevor­ zugt in Kombinationsfalzapparaten, punkturlosen Falzapparaten oder konventionellen Falzapparaten eingesetzt werden, die bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschinen, seien es Akzidenzrollenrotationsdruckmaschinen oder Zeitungsrollenrotationsdruckmaschinen nachgeordnet sind.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine einem exemplarführenden Zylinder zugeordnete Transportbandkonfigura­ tion,
Fig. 2 die Transportbandkonfiguration gemäß der Darstellung in Fig. 1 in Einzel­ bandanordnungen mit gemeinsamem Antrieb und voneinander unabhängigen Einzelbandführungen,
Fig. 3 die Transportbandkonfiguration gemäß Fig. 1 unter Einsatz eines Endlos- Transportbandes, welches an Umlenkköpfen umgelenkt wird,
Fig. 4 ein in den Umlenkpfad eines Endlos- oder Einzeltransportbandes integrierte Fangeinrichtung mit ortsfestem Anschlagkörper, dargestellt in inaktiver Positi­ on,
Fig. 5 die Fangeinrichtung gemäß Fig. 4 in aktiviertem Zustand und
Fig. 6 eine unterhalb einer Traverse mit gerundeter Anschlagfläche angeordnete Fangeinrichtung für ein Endlos- oder für Einzeltransportbänder.
Der Darstellung gemäß Fig. 1 ist eine einem exemplarführenden Zylinder an einem Falzapparat zugeordnete Transportbandkonfiguration zu entnehmen.
Aus der stark schematisierten Darstellung gemäß Fig. 1 geht ein exemplarführender Zy­ linder 1 hervor, dessen Mantelfläche 2 mehrere, voneinander senkrecht zur Zeichenebene beabstandete Einzeltransportbänder 9 zugeordnet sind. Die Umlaufrichtung der Einzel­ transportbänder 9 ist durch den mit Bezugszeichen 14 versehenen Pfeil gekennzeichnet; die Umlaufrichtung 14 der Einzeltransportbänder 9 korrespondiert zur Transportrichtung 3 des exemplarführenden Zylinders 1, so daß sich zwischen der Oberseite der Einzeltransport­ bänder 9 und der Mantelfläche 2 des exemplarführenden Zylinders 1 ein relativgeschwin­ digkeitsfreier, einen schonenden Transport flächiger Exemplare ermöglichender Transport einstellt.
Sofern in der vorhergehenden und nachfolgenden Beschreibung von Einzeltransportbän­ dern die Rede ist, so sind hiermit die einzelnen Transportbandabschnitte bezeichnet, wel­ che durch eine entsprechende mehrfache Umlenkung und Parallelführung des einzelnen, endlos umlaufenden Transportbandes oder Endlostransportbandes in erfindungsgemäßer Weise erhalten werden.
An einer ersten Traverse 4 sind einzelne, den Einzeltransportbändern 9 jeweils zugeordnete erste Umlenkrollen 11 mit einer Vorspannkraft beaufschlagt, gelagert. Von den an der er­ sten Traverse 4 aufgenommenen ersten Umlenkrollen 11 laufen die Einzeltransportbänder 9 entsprechend der Krümmung der Mantelfläche 2 des exemplarführenden Zylinders 1, einen Förderspalt bildend und werden an dritten Umlenkrollen 13, die an Spannarmen 10 an einer dritten Traverse 6 aufgenommen sind, um 180° umgelenkt, bevor sie zweite Um­ lenkrollen 12 passieren, die an Spannarmen 10 befestigt sind, die um eine sich senkrecht zur Umlaufrichtung 14 der Einzeltransportbänder 9 erstreckende zweite Traverse 5 aufge­ nommen sind. Der Antrieb der Einzeltransportbänder 9 erfolgt über den Einzeltransport­ bändern 9 jeweils zugeordnete Antriebsscheiben 7. Die Einzeltransportbänder 9 umschlin­ gen den Umfang der Antriebsscheiben 7 in einem Umschlingungswinkel gemäß des Dop­ pelpfeils in der Seitenansicht des Einzeltransportbandpfades gemäß Fig. 1.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 2 geht die Transportbandkonfiguration gemäß Fig. 1 in Einzelbandanordnungen mit gemeinsamem Antrieb und voneinander unabhängigen Ein­ zelbandführungen näher hervor.
Aus der im Vergleich zur Darstellung in Fig. 1 in die Zeichenebene geklappten Position der Einzeltransportbänder 9 geht hervor, daß jedem Einzeltransportband 9 drei Spannarme 10 bzw. drei Umlenkrollen 11, 12, 13 zugeordnet sind. Die an der erstem Traverse 4 im Spannarm 10 aufgenommenen ersten Umlenkrollen 11 sind mit seitlichen Stegen oder Vorsprüngen 21 versehen, um einen möglichst rechtwinkligen, bzw. zentrierten Umlauf der Einzeltransportbänder 9 um die Umlenkrollen 11, 12 und 13 in bezug auf die Traversen 4, 5 und 6 zu ermöglichen. Bei dieser aus dem Stand der Technik bekannten Anordnung be­ darf es einer Vielzahl von Spannarmen, an denen zur Kompensation von Längungen in den Einzeltransportbändern 9 jeweils individuell pro Einzeltransportband vorzunehmende Ju­ stagen notwendig sind.
Der Antrieb der Einzeltransportbänder 9 erfolgt gemäß der in die Zeichenebene geklappten Wiedergabe der Transportbandkonfiguration nach Fig. 1 vorzugsweise über eine gemein­ same Antriebswelle 15. An der gemeinsamen Antriebswelle 15 sind einzelne Antriebs­ scheiben 7 drehfest aufgenommen, über welche das Antriebsmoment in die Einzeltrans­ portbänderzüge 9 eingeleitet wird. Die Antriebswelle 15 ist in Wälzlagern 17 in den Sei­ tenwänden 16, z. B. eines Falzapparates, gelagert. Von den Seitenwänden 16 des Falzappa­ rates ist in der Darstellung gemäß Fig. 2 lediglich die antriebsseitige Seitenwand wieder­ gegeben. Das Wälzlager 17 ist in einer Bohrung 18 in der antriebsseitigen Seitenwand 16 aufgenommen. Am Zapfen der Antriebswelle 15 ist eine Drehmomenteinleitung 19 mittels eines Antriebszahnrades 20, welches mit einer Geradverzahnung oder einer Schrägverzah­ nung versehen sein kann, möglich. Daneben ist zur Antriebseinleitung 19 am Zapfen der Antriebswelle 15 auch eine Riemenscheibe denkbar; ferner kann auf dem Zapfen der Antriebswelle 15, welcher die antriebsseitige Seitenwand 16 durchsetzt, auch ein Einzelan­ triebsmotor aufgenommen sein.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 3 geht die Transportbandkonfiguration gemäß Fig. 1 in in die Zeichenebene aufgeklappter Darstellung unter Einsatz eines Endlostransportbandes hervor, welches an Umlenkköpfen umgelenkt wird.
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die Fig. 2, die vorstehend beschrieben wurde, Bezug genommen. Die an der erste Traverse 4 aufgenommenen Spannarme und Umlenkrollen gemäß Fig. 3 sind im wesentlichen identisch zur in Fig. 2 dargestellten ersten Traverse 4. Ferner sind die an der dritten Traverse 6 aufgenommenen Spannarme samt der daran aufgenommenen dritten Umlenkrollen 13 identisch zu den in Fig. 2 darge­ stellten Elementen.
Die Anordnung gemäß Fig. 3 unterscheidet sich signifikant durch die Umlenkköpfe 33, welche in Haltern 40 voneinander beabstandet an der zweiten Traverse 5 aufgenommen sind.
Die einzelnen, voneinander beabstandet an der zweiten Traverse 5 aufgenommenen Um­ lenkköpfe 33 umfassen zwei an einer geneigt orientierten Aufnahmefläche 36 angeordnete Umlenkfinger 33.1 bzw. 33.2. Die Umlenkfinger 33.1 bzw. 33.2 sind an einer um einen Winkel 37 in bezug auf die zweiten Traverse 5 geneigten Aufnahmefläche 36 aufgenom­ men. Die Aufnahmefläche 36 kann am Halter 40 entweder starr ausgebildet sein oder sie kann in bezug auf ihre Flächennormale verdrehbar sein, um den einzelnen Umlenkfingern 33.1 bzw. 33.2 des Umlenkkopfes 33 eine Feinpositionierungsmöglichkeit zu verleihen. Die Mantelfläche 34 der beiden Umlenkfinger 33.1 bzw. 33.2 ist die Fläche, auf der das Endlostransportband 30 abläuft. Die Umlenkfinger 33.1, 33.2, die an der Aufnahmefläche 36 befestigt sind, können auch als blasluftbeaufschlagte Umlenkfinger ausgebildet werden, deren Mantelfläche 34 jeweils mit einer Vielzahl von Blasluftaustrittsöffnungen versehen ist.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 3 geht hervor, daß das Endlostransportband 30 der Ein­ laufseite 31 auf den Umlenkkopf 33 aufläuft. Das Endlostransportband 30 läuft an der in der Zeichenebene gemäß Fig. 3 hinten liegenden Seite auf den ersten Umlenkfinger 33.1 des Umlenkkopfes 33 auf und verläßt den ersten Umlenkfinger 33.1 an der Ablaufseite 39 in Richtung auf die an der Antriebswelle 15 aufgenommene Antriebsscheibe 7. Nach einem Umlauf über die Antriebsscheibe 7, das erste Umlenkelement 11 sowie das dritte Umlen­ kelement 13, gelagert im Spannarm 10 an der dritten Traverse 3, läuft das den Transportbandeinzelstrang 30.1 bildende Endlostransportband 30 an der Einlaufseite 38 auf die Oberseite der Mantelfläche 34 des zweiten Umlenkfingers 33.2 auf, wird an der Mantelflä­ che 34 um 90° umgelenkt und läuft auf den Umlenkfinger 33.1 des zweiten Transportband­ einzelstrangs 30.2 ab, von dort in analoger Weise über die Antriebsscheibe 7, das erste Umlenkelement 11 an der ersten Traverse 4, auf das dritte Umlenkelement 13 aufgenom­ men mittels des Spannarms 10 an der dritten Traverse 6 u. s. w., bis alle Transportbandein­ zelstränge 30.n durchlaufen sind und das Endlostransportband 30 an der Ablaufseite 32 seinen Umlauf durch die Anordnung gemäß Fig. 3 beendet hat, an der Ablaufseite 32 aus der Anordnung gemäß Fig. 3 austritt und bei Position 31 wieder in diese eintritt.
Mit der in Fig. 3 wiedergegebenen Anordnung eines Endlostransportbandes 30 zum Durchlauf einer Vielzahl von einander beanstandeten Transportbandeinzelsträngen 30.1 bis 30.n läßt sich eine leichte Auswechselbarkeit in einem Transportbandsystem realisieren; ferner kann die Anzahl der Spanneinrichtungen signifikant reduziert werden. Schließlich ist bei Auswechseln des Endlostransportbandes lediglich ein Zusammenfügen oder Verbin­ dungsvorgang erforderlich.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 4 geht eine in den Umlaufpfad eines Endlos- oder Ein­ zeltransportbandes integrierte Fangeinrichtung mit ortsfest aufgenommenem Anschlagkör­ per, hier in aktiver Position dargestellt, näher hervor.
Aus der in Fig. 4 schematisch wiedergegebenen Anordnung geht hervor, daß eine Fang­ einrichtung 50 zwischen zwei ein Endlostransportband 30 oder ein Einzeltransportband 9 umlenkenden Rotationskörpern 11 bzw. 13 angeordnet ist. In der Darstellung gemäß Fig. 4 ist das Endlostransportband 30 bzw. das Einzeltransportband 9 im Normalbetriebszu­ stand 58 gezeigt, d. h. dem Transportband 9 bzw. 30 wohnt eine Eigenspannung T, Bezugs­ zeichen 59, inne. Durch die im Endlostransportband 30 bzw. im Einzeltransportband 9 vorherrschende Spannung drückt das Transportband 9 bzw. 30 ein an einem verschwenk­ baren Fangarm 51 aufgenommenes Fangelement 52 entgegen der Wirkung eines Vorspan­ nelementes 53 um ein hier nur schematisch wiedergegebenes Festlager 54 nach unten. Oberhalb des durch die dem Endlostransportband 30 bzw. dem Einzeltransportband 9 inne­ wohnende Spannung 59 ausgelenkten Fangelementes 52 ist ein ortsfest aufgenommener Anschlagkörper 56 dargestellt. Der Anschlagkörper 56 kann in einfachster Form als ein sich quer zur Umlaufrichtung 14 des Endlostransportbandes 30 bzw. des Einzeltransport­ bandes 9 erstreckender Rundstab ausgebildet sein. In Bezug auf die Normale 57, verlau­ fend durch den Drehpunkt des als rotierende Fangrolle 52 ausgebildeten Fangelementes, ist der Mittelpunkt des als Rundstab konfigurierten Anschlagkörpers 56 gemäß der Darstel­ lung in Fig. 4 um einen Winkel α (Bezugszeichen 55) versetzt angeordnet. Der in Fig. 4 dargestellte Zustand entspricht dem Normalbetrieb eines störungsfrei um die erste Um­ lenkrolle 11 bzw. die dritte Umlenkrolle 13 umlaufenden Endlostransportbandes 30 oder auch eines Einzeltransportbandes 9.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 5 geht die Fangeinrichtung gemäß Fig. 4 in aktiviertem Zustand hervor.
Durch eine Störung in form eines Risses oder einer hier übertrieben dargestellten unzuläs­ sigen Längung im Endlostransportriemen 30 bzw. im Einzeltransportband 9 ist in diesem die Transportbandspannung T, Bezugszeichen 59, vor der Fangeinrichtung 50 zusammen gebrochen. Durch den Spannungsabfall im Endlostransportband 30 bzw. im Einzeltrans­ portband 9 reicht die diesem innewohnende Spannung nicht mehr aus, die vorgespannte Fangrolle 52 entgegen der Federvorspannung des Vorspannelementes 53 in einem defi­ nierten Abstand vom Anschlagkörper 56 zu halten. Bei Spannungsabfall im Einzeltrans­ portband 9 bzw. im Endlostransportband 30 schwenkt daher die Fangrolle 52, bewirkt durch das Vorspannelement 53, am Fangarm 51 das Festlager 54 nach oben und klemmt das spannungslose Ende des Einzeltransportbandes 9 bzw. des Endlostransportbandes 30 im Spalt zwischen dem Anschlagkörper 56 und der Mantelfläche der Fangrolle 52 fest. In sich vom Spalt zwischen der angestellten Fangrolle 52 und dem ortsfest angeordneten An­ schlagkörper 56 erstreckenden Abschnitt des Endlostransportbandes 30 bzw. des Einzel­ transportbandes 9 zum dritten Umlenkelement 13 ist die Spannung noch auf Normalniveau, verdeutlicht durch Bezugszeichen 59 und durch den Pfeil T. Im vor dem Fangspalt zwi­ schen Fangrolle 52 und Anschlagkörper 56 befindlichen Abstand hat die Spannung im spannungslosen Bereich des gerissenen Endlostransportbandes 30 bzw. des gerissenen Ein­ zeltransportbandes 9 auf den mit t bezeichneten Wert abgenommen.
Mit dem in Fig. 4 bzw. Fig. 5 gezeigten Fangeinrichtungskonzept läßt sich das Abwic­ keln eines Endlostransportbandes 30 über mehrere Umlenkstellen hinweg bei dessen Riß wirksam vermeiden. Ein Anstellen der Fangrolle 52 gegen einen ortsfest aufgenommenen Anschlagkörper 56 der möglichen Federkraft wird durch die im Endlostransportband 30 bzw. dem Einzeltransportband 9 innewohnende Spannkraft aufgebracht, so daß das An­ stellkraftpotential nötigenfalls sofort zur Verfügung steht. Da im Spalt zwischen der Fan­ grolle 52 und dem Anschlagkörper 56 der spannungslose Bereich 61 des Endlostransport­ bandes 30 bzw. des Einzeltransportbandes 9 positioniert bleibt, läßt sich vor der Fangein­ richtung 50 auch ein Zusammenfügen eines gerissenen Endlostransportbandes 30 vorneh­ men.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 6 geht eine alternative Ausführungsmöglichkeit einer erfindungsgemäß konzipierten Fangeinrichtung 50 näher hervor.
Gemäß dieser Darstellung bewegt sich ein Einzeltransportband 9 bzw. ein Endlostrans­ portband 30 zwischen einer ersten Umlenkrolle 11 und einer dritten Umlenkrolle 13 in Umlaufrichtung 14 durch eine Fangeinrichtung 50. Die Fangeinrichtung 50 umfaßt einen schwenkbaren Fangarm 51, der mit einer frei drehbar gelagerten Fangrolle 52 bewährt ist und mittels eines Vorspannelementes 53 an die Unterseite des Endlostransportbandes 30 bzw. des Einzeltransportbandes 9 angestellt ist. Der Fangarm 51 ist in einem Festlager 54 schwenkbar aufgenommen und ständig durch das Vorspannelement 53 beaufschlagt. In einem Winkelversatz 55 in bezug auf die Normale 57 durch den Anlenkpunkt der Fangrolle 52 am Fangarm 51 ist ein Anschlagkörper vorgesehen. Im Unterschied zur in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführung des Anschlagkörpers 56 als sich senkrecht zur Umlaufrichtung 14 erstreckender Rundstab ist an einer senkrecht zur Umlaufrichtung 14 an einem Falzapparat beispielsweise aufgenommene Traverse 62 ein gerundeter Bereich 63 ausgebildet. Der ge­ rundete Bereich 63 der Traverse 62 kann zum Beispiel an die Stelle eines separat vorzuse­ henden Anschlagkörpers 56 wie eines Rundstabes treten. Durch den Winkelversatz 55 zwi­ schen der um das Festlager 54 schwenkbaren Fangrolle 52 und dem gerundeten Bereich 63 der Traverse 62 ist ein Ergreifen analog zur Darstellung gemäß Fig. 5 eines spannungslo­ sen Bereiches 61 eines gerissenen Einzeltransportbandes 9 bzw. eines gerissenen End­ lostransportbandes 30 problemlos möglich.
Der Antrieb der Einzeltransportbänder 9 bzw. des Endlostransportbandes 30 in den vorste­ hend beschriebenen Konfigurationen erfolgt über Reibung durch Antrieb über die an der Antriebswelle 15 aufgenommenen Antriebsscheiben 7. Bei Spannungsabfall im Einzel­ transportband 9 bzw. im Endlostransportband 30 durch Abriß erfolgt an den Antriebsschei­ ben 7 ebenfalls ein Spannungsabfall, so daß kein Zug mehr im gerissenen Teil des End­ lostransportbandes 30 auftritt.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung der Ausbildung von Transportbandeinzel­ strängen 30.1 bis 30.n als Endlostransportband 30 findet bevorzugt in plano- Querschneidern, Querschneidern, Falzapparaten, Kombinationsfalzapparaten oder punk­ turlos arbeitenden Falzapparaten, die Akzidenz- oder Zeitungsrotationsdruckmaschinen nachgeordnet sind, ihr Verwendungsfeld.
Bezugszeichenliste
1
exemplarführender Zylinder
2
Mantelfläche
3
Transportrichtung
4
1
. Traverse
5
2
. Traverse
6
3
. Traverse
7
Antriebsscheiben
8
Umschlingungswinkel
9
Einzeltransportband
10
Spannarm
11
1
. Umlenkrolle
12
2
. Umlenkrolle
13
3
. Umlenkrolle
14
Umlaufrichtung
15
Antriebswalze
16
antriebsseitige Seitenwand
17
Wälzlager
18
Lagerbohrung
19
Antriebseinleitung
20
Antriebszahnrad
21
Führungssteg
30
Endlostransportband
31
Einlaufseite
32
Ablaufseite
33
Umlenkkopf
33.1
1
. Umlenkfinger
33.2
2
. Umlenkfinger
34
Mantelfläche
35
Stirnseite
36
Aufnahmeschräge
37
Neigungswinkel
38
Einlaufseite
39
Ablaufseite
40
Halter
50
Fangeinrichtung
51
Fangarm
52
Fangrolle
53
Vorspannelement
54
Festlager
55
Winkelversatz
56
Anschlagkörper
57
Normale
58
Normalbetriebszustand
59
Transportbandspannung T
60
Anstellzustand
61
spannungsloser Riemenbereich
62
Traverse
63
Kopfrundung

Claims (14)

1. Einrichtung zum Transport von flächigen Exemplaren, insbesondere von bedruckten Signaturen im Falzapparat von Rotationsdruckmaschinen, wobei die Exemplare durch angetriebene, im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Transportband­ einzelstränge (30.1, 30.2, . . ., 30.n) gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportbandeinzelstränge (30.1, 30.2, . . ., 30.n) durch ein einzelnes End­ lostransportband (30) gebildet werden, welches über zugeordnete Umlenkköpfe (33) geführt ist, wobei das Endlostransportband (30) zwischen zwei Transportbandeinzel­ strängen (30.1, 30.2, . . ., 30.n) im Wesentlichen in Querrichtung zu diesen umgelenkt wird.
2. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkköpfe (33) an Haltern (40) einer Traverse (5) aufgenommen sind.
3. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkköpfe (33) Umlenkfinger (33.1, 33.2) umfassen, die an einer Aufnahmefläche (36) aufgenom­ men sind.
4. Einrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmefläche (36) als Schrägfläche beschaffen ist.
5. Einrichtung gemäß der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf­ nahmefläche (36) in bezug auf die Traverse (5) um einen Winkel (37) von 45° schräggestellt ist.
6. Einrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkfinger (33.1, 33.2) der Umlenkköpfe (33) dem Endlostransportband (30) an dessen Einlauf­ seite (38) und an dessen Ablaufseite (39) eine 90°-Umlenkung aufprägen.
7. Einrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Endlostransport­ band (30) beim Übergang von einem Umlenkkopf (33) von dessen ablaufseitigem Umlenkfinger (33.2) auf den, in Umlaufrichtung (14) des Endlostransportbandes (30) gesehen, einlaufseitigen Umlenkfinger (33.1) des nächsten Umlenkkopfes (33) auf­ läuft.
8. Einrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmefläche (36) der Umlenkköpfe (33) um ihre Flächennormale bewegbar ist.
9. Einrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkfinger (33.1, 33.2) der Umlenkköpfe 33 nach dem Prinzip blasluftbeaufschlagter Wende­ stangen ausgebildet sind.
10. Vorrichtung zum Ergreifen eines Transportbandes (30), insbesondere eines End­ lostransportbandes (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche in einem Falzap­ parat einer Rotationsdruckmaschine, gekennzeichnet durch ein das Transport­ band (30) kontaktierendes, durch federelastische Mittel beaufschlagtes Fangele­ ment (52), sowie einen mit dem Fangelement (52) zusammenwirkenden, auf der dem Fangelement (52) gegenüberliegenden Seite des Transportbandes (30) während des Normalbetriebs (58) des Transportbandes (30) in geringem Abstand zu letzterem an­ geordneten ortsfesten Anschlagkörper (56, 62).
11. Fangeinrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangelement (52) im Normalbetrieb (58) des Endlostransportbandes (30) durch die diesem inne­ wohnende Normalspannung (59) T entgegen der Vorspannung eines Vorspannele­ mentes (53) ausgelenkt ist.
12. Fangeinrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das anstellbare Fangelement (52) und der ortsfest angeordnete Anschlagkörper (56) unter einem Winkelversatz (55) in bezug auf die Normale (57) durch den Drehpunkt des anstell­ baren Fangelementes (52) positioniert sind.
13. Fangeinrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkör­ per (56) als Rundstab ausgebildet ist, der zwischen zwei Umlenkstellen (11, 13) des Endlostransportbandes (30) aufgenommen ist.
14. Fangeinrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste An­ schlagkörper als eine Rundung (63) an einer Traverse (62) ausgebildet ist, die sich senkrecht zur Umlaufrichtung (14) des Endlostransportbandes (30) erstreckt.
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