DE1001303B - Strassendeckenfertiger mit auf einem motorangetriebenen Fahrzeug angebrachtem Vorratsbehaelter fuer das Strassenbaumaterial - Google Patents
Strassendeckenfertiger mit auf einem motorangetriebenen Fahrzeug angebrachtem Vorratsbehaelter fuer das StrassenbaumaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Straßendeckenfertiger mit auf einem motorangetriebenen Fahrzeug angebrachtem
Vorratsbehälter für Straßenbaumaterial und einem zu dessen Verteilung in der Querrichtung
der Maschine dienenden, über die Arbeitsbreite der Maschine reichenden Zuführungstrichter mit Verteiler.
Solche Straßendeckenfertiger werden sowohl für den Bau neuer Straßen als auch für die Ausbesserung
alter Straßen verwendet. Der Vorratsbehälter der Maschine ist mit Straßenbaumaterial gefüllt, das
durch den Zuführungstrichter über die Straße ausgebreitet und auf dieser verdichtet und geglättet wird.
Zur Ausführung dieser Verdichtung und Glättung werden vorzugsweise Schienen oder Platten verwendet,
die über die Straßendecke geschleift und gleichzeitig hart gegen diese gedrückt werden. Es
sind auch Maschinen bekannt, bei denen eine sich frei drehende Walze mit vorgeschaltetem Abstreifblech
zum Planieren und Glätten des vorher aufgetragenen Straßenbaumaterials von einem über seitlich der
Straße verlegte Schienen rollenden Wagen über die Straße bewegt wird oder bei denen vibrierende
Walzen über das Material gefahren werden. Ferner sind Maschinen mit mehreren angetriebenen Walzen
mit unregelmäßigem Querschnitt und einer nachfolgenden zylindrischen Walze sowie Maschinen mit
aus gegeneinander versetzten Exzenterscheiben bestehenden Walzen bekannt, die mit großer Geschwindigkeit
entgegen der Fortbewegungsrichtung der Maschine gedreht werden.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Straßendeckenfertigers der angegebenen Art mit einer
das Verdichten und Glätten des Straßenbaumaterials bewirkenden Walze, der in der Lage ist, eine
höchsten Anforderungen genügende Straßendeckenschicht herzustellen, welche eine erheblich größere
Ebenheit und Porenfreiheit aufweist, als sie mit bekannten Maschinen erreicht werden kann. Dies wird
gemäß der Erfindung in erster Linie dadurch erreicht, daß die als Trommelwalze ausgebildete Walze unmittelbar
hinter dem Zuführungstrichter angebracht ist und teilweise in diesen hineinragt, durch das Gewicht
des Straßendeckenfertigers belastet wird und mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit als der Fortbewegungsgeschwindigkeit
des Straßendeckenfertigers in der Fortbewegungsrichtung des Straßendeckenfertigers
angetrieben wird. Umfassende Versuche haben gezeigt, daß man mit einer solchen Maschine
erreicht, daß bei großer Dichte der Straßendecke die Unebenheiten in der behandelten Straßendecke etwa
zehnmal so klein werden wie bei auf bekannte Art und Weise behandelten Straßendecken. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß die kraftangetriebene Trommelwalze gleichzeitig in der Lage ist, das Material mit
Straßendeckenfertiger mit auf einem motorangetriebenen Fahrzeug angebrachtem Vorratsbehälter
für das Straßenbaumaterial.
Anmelder:
Mads Marius Pedersen, Ferritslev,
Ullerslev (Dänemark)
Ullerslev (Dänemark)
Vertreter: Dr.-Ing. M. Louis, Patentanwalt,
Essen, Stubertal 1
Essen, Stubertal 1
Beanspruchte Priorität:
Dänemark vom 3. November 1951
Dänemark vom 3. November 1951
Mads Marius Pedersen, Ferritslev, Ullerslev
(Dänemark),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
großer Kraft zu verdichten und eine kräftige, ausschmierende Wirkung auszuüben, und dabei trotzdem
mit erheblich kleinerer Friktion arbeitet, als wenn Schienen oder Platten verwendet werden. Gegenüber
den bekannten Maschinen ist der erfindungsgemäße Straßendeckenfertiger unkompliziert in seinem Aufbau
und gestattet mit einfachen Mitteln die Herstellung einer Straßendecke von hoher Güte.
Es ist zweckmäßig, den Zuführungstrichter und die Walze am Vorderende des Fahrzeugs anzubringen, indem
das Fahrzeug mit dem Vorratsbehälter durch hinter der Trommelwalze angebrachte Trag- und
Treibwalzen unterstützt ist, die in einer solchen Anzahl verwendet werden, daß der Druck gleichmäßig
über die Straßendecke verteilt wird, ohne daß die Treibwalzen in diese Spuren eindrücken. Man erreicht
hierdurch, daß die Trag- und Treibwalzen auf der soeben ausgelegten und schon geglätteten Straßendecke
zu fahren kommen und daher die Trommelwalze mit weit größerer Genauigkeit und ohne Schwingungen
vorwärts zu bewegen, als wenn diese Walzen, wie es sonst gebräuchlich ist, über die unebene, vor der
Trommelwalze liegende Straßenoberfläche vorgeführt würden. Hierdurch wird die Wirkung der Trommelwalze
sehr erheblich verbessert. Ferner wird erreicht, daß die Trag- und Treibwalzen eine Nachglättungswirkung
auf die ausgelegte Straßendecke ausüben.
6091767/22
Bei der Vorwärtsbewegung der Maschine auf diese Weise mit Hilfe von Walzen ist es ein Nachteil, daß
die gegen die Straßendecke sich stützendem Flächen der Treiborgane während der Bewegung von der Straßenfiäche
abgehoben werden, weil Teile des soeben ausgelegten Straßendeckenmaterials hierdurch unvermeidlich
an diesen Flächen festhaften und mit herumgeführt und an einer neuen Stelle der Straßendecke
abgelegt werden, was dazu Anlaß gibt, daß diese uneben und fleckig wird.
Es ist daher vorteilhaft, einen Treibmechanismus zu verwenden, bei dem die an der Straßendecke anliegenden
Treiborgane ständig mit der Straßendecke in Berührung gehalten werden, so daß dieser Nachteil
vermieden wird.
Diesen Zweck erreicht man erfindungsgemäß durch Verwendung einer Anzahl von quer zur Fortbewegungsrichtung
nebeneinandergestellten, gegen die Straßendecke sich abstützenden Fußplatten, die alle
Straßenbaustoffen verwendeten Lastkraftwagen über die neu angelegte Straßendecke an das Fahrzeug herangefahren
werden können und nicht, wie bei bekannten Maschinen, an deren Vorderende herangefahren
werden müssen, wo sie über die eventuell mit Klebematerial vorbehandelte Straße vorfahren
müssen, wodurch das Klebevermögen teilweise zerstört wird.
Gemäß der Erfindung ist das A^orderende des Fahrzeugs
durch an der einen Seite der Maschine laufende Vorderräder unterstützt, die so weit vor der angetriebenen
Glattwalze angebracht werden, daß sie zu einem wesentlichen Grade eine Ausgleichung der Unebenheiten
der Straße bewirken. Es ist zweckmäßig, zwei oder mehr nacheinanderfolgende Vorderräder zu
verwenden, wodurch man eine noch größere Ausgleichung erzielt. Da die Vorderräder an der Seite der
Maschine außerhalb des Arbeitsbereiches der Maschine laufen, werden sie beim Auslegen von bitu-
in der Längsrichtung verlaufende Stützschienen für 20 minösen Straßenbaustoffen das vor dem eigentlichen
eine im Gestell drehbar gelagerte Querstützwelle auf- Straß en fertiger ausgespritzte bituminöse Klebeweisen,
welche Stützwelle gegenüber den Stütz- material nicht zerstören.
schienen längs eines Teils ihres Umfanges verlaufende Um den Fertiger zur Behandlung von Straßen verAussparungen
hat, die gegeneinander derart versetzt wenden zu können, deren Querprofil krumm ist, ist es
sind, daß die Stützwelle während ihrer Drehbewegung 25 zweckmäßig, daß die Trommel walze aus zwei oder
wechselweise mit einigen der Stützschienen in Berührung ist und mit dem nicht ausgesparten Teil auf
diesen ruht und von ihnen während der Zeit unterstützt wird, in der sie von den übrigen Fußplatten
und deren Stützschienen frei ist, weil die entsprechenden Aussparungen diesen zugekehrt sind.
Ferner ist im Gestell ein Mechanismus gelagert, mit
dem die Stützwelle längs der sie tragenden Stützschienen vorwärts bewegt wird und die Fußplatten,
die jeweils von der Stützwelle frei sind, wechselweise 35 Maschine von der Seite gesehen und
diesen ruht und von ihnen während der Zeit unterstützt wird, in der sie von den übrigen Fußplatten
und deren Stützschienen frei ist, weil die entsprechenden Aussparungen diesen zugekehrt sind.
Ferner ist im Gestell ein Mechanismus gelagert, mit
dem die Stützwelle längs der sie tragenden Stützschienen vorwärts bewegt wird und die Fußplatten,
die jeweils von der Stützwelle frei sind, wechselweise 35 Maschine von der Seite gesehen und
mehr durch Gelenke miteinander verbundenen Teilen besteht.
Ein Ausführungsbeispiel eines Straßendeckenfertigers
gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die Maschine schematisch von der Seite gesehen,
Fig. 2 dieselbe von oben gesehen,
Fig. 3 in großem Maßstab eine Einzelheit der
schrittweise in der Fortbewegungsrichtung verschoben werden.
Durch Verwendung eines solchen Fortbewegungsmechanismus erreicht man ferner den Vorteil gegen
Fig. 4 in großem Maßstab eine abgeänderte Ausführungsform des Fortbewegungsmechanismus im
Längsschnitt.
In der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform
i ib
über der Verwendung von Treibwalzen oder Rädern, 40 besteht die Maschine aus einem motorangetriebenen
Fahrzeug mit Gestellrahmen 1, auf dem ein Motor 2 und ein übersichtshalber in Fig. 2 nicht gezeigter Vorratsbehälter
3 angebracht sind. Der Vorratsbehälter 3 hat einen über die ganze Arbeitsbreite der Maschine
reichenden Zuführungstrichter 4, in welchem ein mit Flügeln versehener Verteiler 5 angebracht ist. Das
Fahrzeug ist auf der Straßendecke durch Trag- und Treibwalzen 6 unterstützt, die auf nicht näher gezeigte
Weise vom Motor angetrieben werden, so daß sie mit
daß die an der Straßendecke anliegende Tragfläche der Fortbewegungsorgane groß ist, so daß der
Druck der Straßenbaumaschine gegen die Straßendecke über eine große Fläche verteilt wird und zu
Eindrücken in die Straßendecke keinen Anlaß gibt.
Die Erfindung umfaßt auch einen besonders einfachen und soliden Mechanismus zur Fortbewegung
der Fußplatten in einer solchen Weise, daß sie ständig über die Straßendecke vorwärts geschleift werden und
dadurch verhütet wird, daß Material von der Straßen- 50 gleicher Umfangsgeschwindigkeit bewegt werden
decke sich daran festsetzt. Dies wird erfindungsgemäß können.
dadurch erzielt, daß der zum wechselweisen Vor- Unmittelbar am Trichter 4 und teilweise in diesen
wartsbewegen von Gestell und Fußplatten bestimmte hineinragend ist gemäß der Erfindung eine Trommel-Mechanismus
aus zusammengehörigen Paaren am Ge- walze 7 angeordnet, die ebenso wie die Walzen 6 vom
stell über jeder Fußplatte an ihrem einen Ende dreh- 55
bar aufgehängter Schwinghebel besteht, zwischen
denen eine auf der Querstützwelle sitzende exzentrische Kurvenscheibe derart angeordnet ist, daß sie
während der Bewegung der Welle wechselweise gegen
bar aufgehängter Schwinghebel besteht, zwischen
denen eine auf der Querstützwelle sitzende exzentrische Kurvenscheibe derart angeordnet ist, daß sie
während der Bewegung der Welle wechselweise gegen
Motor angetrieben wird und mit etwas geringerer Umfangsgeschwindigkeit als die Walzen 6 bewegt
wird. Das aus dem Trichter 4 herunterfallende Material 8 wird von der Trommelwalze 7 verdichtet
und geglättet, so daß es als eine gleichmäßige die beiden Schwinghebel drückt, die so eingerichtet 60 Schicht 9 auf die Straße aufgelegt wird.
sind, daß sie während der hierdurch verursachten Schwingbewegung gegen feste Anschläge auf den
Fußplatten stoßen und hierdurch wechselweise das Gestell im Verhältnis zu der feststehenden Fußplatte
und diese im Verhältnis zum Gestell schieben.
Die Konstruktion kann ferner in der Weise ausgebildet werden, daß der Vorratsbehälter zum Füllen
aus Lastkraftwagen von hinten eingerichtet ist, wodurch man erzielt, daß die für das Heranfahren von 70 Pfeils A fortbewegt werden.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist der Vorratsbehälter so angebracht, daß er sich über die ganze Längsrichtung
des Fahrzeugs erstreckt und am hinteren Ende eine Öffnung 10 aufweist, durch die er leicht von
vorwärts 65 hinten mit neuem Material gefüllt werden kann, z. B. durch Kippen der Ladefläche eines hinter dem Fahrzeug
herangefahrenen Lastwagens.
Der in Fig. 4 gezeigte Mechanismus soll während der Auslegung des Straßenbelags in der Richtung des
Im Gestell 1 ist eine quer durchgehende Welle 11 gelagert, die vom Motor 2 angetrieben wird.
Unter der Welle 11 liegen lose auf Straße eine Anzahl Fußplatten 12, von denen nur eine in der Zeichnung
ersichtlich ist, indem vorausgesetzt wird, daß z. B. vier Fußplatten verwendet werden, die nebeneinander
in der Querrichtung der Maschine angebracht sind und quer über die ganze Straße oder den
Teil derselben, auf den neues Straßendeckenmaterial auszulegen ist, reichen, so daß sie in der Zeichnung
hintereinander verdeckt liegen. Jede dieser Fußplatten
hat eine oder mehrere in der Längsrichtung der Maschine verlaufende, nach oben kehrende Stützschienen
13 sowie zwei nach oben gerichtete Anschläge 14 und 15, von denen sich der Anschlag 14 am
vorderen Ende der Fußplatte und der Anschlag 15 am hinteren Ende der Fußplatte befindet.
Die Welle 11 verläuft quer über sämtliche Stützscihienen
13 hinweg. Sie hat gegenüber jeder Stützschiene eine Aussparung 16, die ungefähr über die
Hälfte des Umfanges der Welle verläuft, und die Teile sind so angebracht und bemessen, daß der kreisförmige
Teil 17 der Welle 11 während deren Umdrehung sich auf die Oberseite der Stützschiene 13
hebel 21 mitbewegt, so daß er seine Anlage gegen die Nockenscheibe 18 beibehält, wodurch die Rolle 23 an
einem nicht drückenden Teil der Nockenscheibe anzuliegen kommt. Während der weiteren Bewegung wird
der kreisförmige Teil 17 der Welle 11 der Stützschiene 13 zugekehrt werden, wodurch das Gewicht
des Straßenfertigers, das, während die Aussparung 16 der Stützschiene zugekehrt war, von einigen der
anderen Fußplatten aufgenommen wurde, nun auf diese Stützschiene und die zu ihr gehörende Platte
übertragen wird, so daß diese fest gegen die Straße gedrückt wird. Gleichzeitig wird der drückende Teil
der Nockenscheibe 18 gegen die Stützrolle 23 gedreht werden, und da der Schwinghebel 21 seiner Rolle 25
nun gegen den von der festgeklemmten Fußplatte 12 festgehaltenen Anschlag 15 ruht, wird die Nockenscheibe
den Schwinghebel 21 nicht nach hinten drücken können, sondern der Druck zwischen der
Nockenscheibe und der Rolle 23 wird bewirken, daß die Welle 11 über die Stützschiene 13 vorwärts rollt,
wodurch sie gezwungen wird, das ganze Gestell 1 mit sich zu nehmen. Auf diese Weise wird das Gestell
1 während dieses Teils der Bewegung im Verhältnis zur Fußplatte 12 um einen Schritt vorwärts
abstützt und zwischen dieser und der Welle 11 Spiel- 25 bewegt,
raum ist, wenn die Aussparung 16 der Welle der Wenn die Aussparung 16 wieder der Stützschiene
Stützschiene zugekehrt ist. zugekehrt wird, wird die Fußplatte 12 wieder frei und
Die Welle 11 trägt ferner eine Nockenscheibe 18, wird nun von dem Schwinghebel 22 in der oben an-
die neben der Stützschiene 13 angebracht ist oder, gegebenen Weise vorwärts bewegt, während gleich-
wenn auf jeder Fußplatte 12 mehrere Stützschienen 30 zeitig auch die Welle 11 durch die Wirkung der in
verwendet werden, zwischen diesen.
Am Gestell 1 sind auf festen Zapfen 19 und 20 zwei mach unten gerichtete Schwinghebel 21 und 22
vorgesehen, die je eine Rolle 23 bzw. 24 tragen, die an der Nockenscheibe 18 anliegen. Jeder Schwinghebel
trägt außerdem eine Druckrolle 25 bzw. 26, die an den Anschlägen 15 bzw. 14 der Fußplatte anliegen.
Die Konstruktion ist ferner so vorgenommen, daß die Aussparungen 16 längs der Welle 11 gegenein
ander versetzt sind, so daß in jeder Stellung der Welle 40 Weise rückwärts.
diesem Augenblick festgehaltenen Fußplatten vorwärts bewegt wird. Auf dieselbe Weise bewegt sich
die Maschine gleichmäßig voran, wobei die Fußplatten fortwährend abwechselnd auf der Straßendecke
vorwärts geschleift werden, ohne von dieser abgehoben zu werden, oder das Gewicht der Maschine
während der Vorwärtsbewegung tragen. Wenn die Welle 11 in umgekehrter Richtung gedreht wird, bewegt
sich das Maschinengestell auf entsprechende
11 einige Aussparungen den entsprechenden Stützschienen 13 zugekehrt sind, während gleichzeitig
andere ihren entsprechenden Stützschienen 13 abgekehrt sind. Verwendet man z. B. vier Fußplatten, so
werden die Aussparungen so angeordnet, daß die Welle 11 in jeder ihrer Stellungen immer auf den
Stützschienen von zwei Fußplatten aufruht und diese Fußplatten das Gewicht der Straßenbaumaschine aufnehmen
und es auf die Straßendecke 9 übertragen, während gleichzeitig die beiden anderen Fußplatten 50 gebaut,
entlastet sind. Die Fußplatten werden also während der Umdrehung der Welle wechselweise belastet und
entlastet.
Die Nockenscheibe 18 ist in einer solchen Weise ausgebildet, daß sie in allen ihren Drehstellungen
gegen beide Rollen 23 und 24 ruht, und besitzt einen drückenden Teil, der in der in der Zeichnung gezeigten
Stellung der Druckrolle 24 zugekehrt ist.
Dieser Mechanismus wirkt in folgender Weise: Wenn die Welle 11 in der durch einen Pfeil B gezeigten
Richtung gedreht wird, wird die Nockenscheibe 18, wenn die Aussparung 16, so wie in der
Zeichnung gezeigt, der Stützschiene 13 zugekehrt ist und die Fußplatte 12 infolgedessen frei ist, ihren
drückenden Teil der Stützrolle 24 zukehren, und die Nockenscheibe wird daher während ihrer Bewegung
den Schwinghebel 22 um seinen Drehzapfen20 drehen, was bewirkt, daß die Rolle 26 gegen den Anschlag 14
der Fußplatte 12 drückt und diese über die Straßendecke vorwärts schleift. Hierdurch wird der Schwing-Zum
Lenken des Fahrzeugs in Kurven ist das Vorderende des Fahrzeugs durch an der einen Seite
der Maschine laufende lenkbare Vorderräder 27 unterstützt.
Um zu ermöglichen, daß die Maschine zur Behandlung von Straßen mit krummem Profil verwendet
werden kann, ist die Trommelwalze 7 in der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform aus zwei durch
ein Gelenk 28 miteinander verbundenen Teilen auf-
Claims (7)
1. Straßendeckenfertiger mit auf einem motorangetriebenen
Fahrzeug angebrachtem Vorratsbehälter für das Straßenbaumaterial, einem zu dessen Verteilung in der Querrichtung der
Maschine dienenden, über die Arbeitsbreite der Maschine reichenden Zuführungstrichter mit Verteiler
und einer das Verdichten und Glätten des aus dem Trichter auf die Straße herunterfallenden
Materials bewirkenden Walze, dadurch gekennzeichnet, daß die als Trommelwalze ausgebildete
Walze (7) unmittelbar hinter dem Zuführungstrichter (4) angebracht ist und teilweise in diesen
hineinragt, durch das Gewicht des Straßendeckenfertigers belastet ist und mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit
als der Fortbewegungsgeschwindigkeit des Straßendeckenfertigers in der Fortbewegungsrichtung
des Straßendeckenfertigers angetrieben wird.
2, Straßendeckenfertiger nach Anspruch 1; da-
kai ikmiäki kl k
trichter (4) und die Walze (7) am vorderen Ende des Fahrzeugs angebracht sind und daß ferner das
Fahrzeug mit dem Vorratsbehälter (3) durch hinter der Trommelwalze (7) angebrachte Trag-
und Treibwalzen (6) unterstützt ist.
3. Straßendeckenfertiger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzahl von quer zur
Fortbewegungsrichtung nebeneinandergestellten, gegen die Straßendecke abgestützten Fußplatten
(12), die alle in der Längsrichtung verlaufende, nach oben gerichtete Stützschienen (13) für eine
im Gestell drehbar gelagerte Querstützwelle (11) aufweisen, wobei die Stützwelle (11) gegenüber
den Stützschienen (13) längs eines Teils ihres Umfanges verlaufende Aussparungen (16) hat, die
gegeneinander derart versetzt sind, daß die Stützwelle (11) während ihrer Drehbewegung wechselweise
mit einigen der Stützschienen (13) in Berührung ist und mit dem nicht ausgesparten Teil
auf diesen ruht und von ihnen unterstützt wird, und zwischen ihr und den Stützschienen (13) der
übrigen Fußplatten (12) Spielraum ist und im Gestell ein Getriebe angeordnet ist, mit dem die
Stützwelle (11) längs der sie tragenden Stützschienen (13) vorwärts bewegt wird und die Fußplatten
(12), die jeweils von der Stützwelle (11) frei sind, wechselweise schrittweise in der Fortbewegungsrichtung
verschoben werden.
4. Straßendeckenfertiger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zum wechselweisen
30
YoiwMsUwegm γοη Gestell undFußpktten (12)
Paaren von Schwinghebeln (21, 22), die am Gestell (1) über jeder Fußplatte (12) an ihrem einen
Ende drehbar aufgehängt sind, und einer zwischen den Schwinghebeln (21, 22) auf der Querstützwelle
(11) sitzenden Kurvenscheibe (18) besteht, die derart angeordnet ist, daß sie während der
Bewegung der Welle (11) wechselweise gegen die beiden Schwinghebel (21, 22) drückt, die so eingerichtet
sind, daß sie während der hierdurch verursachten Schwingbewegung gegen feste Anschläge
(15 bzw. 14) der Fußplatten (12) stoßen.
5. Straßendeckenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Vorratsbehälter (3) am rückwärtigen Ende eine Öffnung (10) aufweist, durch die er mit neuem
Material z. B. durch Kippen der Ladefläche eines Lastwagens gefüllt werden kann.
6. Straßendeckenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Vorderende des Fahrzeugs durch lenkbare Räder (27) unterstützt ist, die an der einen Seite der
Maschine laufen.
7. Straßendeckenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trommelwalze (7) aus zwei oder mehr durch Gelenke miteinander verbundenen Teilen besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1584 385, 1886 748,
897 605, 2 025 703.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 767/22 1.57
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DK311118X | 1951-11-03 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1001303B true DE1001303B (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=8150480
Family Applications (1)
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GB (1) | GB719758A (de) |
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