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DE1000255B - Maschine zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflaechen eines kontinuierlich bewegten Glasbandes - Google Patents

Maschine zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflaechen eines kontinuierlich bewegten Glasbandes

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Publication number
DE1000255B
DE1000255B DEP10694A DEP0010694A DE1000255B DE 1000255 B DE1000255 B DE 1000255B DE P10694 A DEP10694 A DE P10694A DE P0010694 A DEP0010694 A DE P0010694A DE 1000255 B DE1000255 B DE 1000255B
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DE
Germany
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glass ribbon
hollow
roller
drive
shaft
Prior art date
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Pending
Application number
DEP10694A
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English (en)
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Pilkington Group Ltd
Original Assignee
Pilkington Brothers Ltd
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Publication date
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Publication of DE1000255B publication Critical patent/DE1000255B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B7/24Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Maschine zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflächen eines kontinuierlich bewegten Glasbandes Die Erfindung betrifft eine Maschine zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflächen eines kontinuierlich bewegten Glasbandes.
  • Die Werkzeuge zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflächen eines Glasbandes sind schon in Doppelpaaren so angeordnet worden, daß ihre Achsen in vertikalen und schräg zur Glasbandrichtung stehenden Ebenen liegen, mit dem Ziel, eine möglichst gleichförmige Oberflächenbehandlung über die gesamte Glasbandbreite zu erreichen.
  • Das Glasband wird bei den vorbekannten Einrichtungen mittels paarweise angeordneter, quer über das Glasband reichender Förderrollen gezogen, wobei eine Rolle jedes Paares oberhalb, die andere Rolle unterhalb des Glasbandes angeordnet ist; die Achsen des zusammengehörigen Rollenpaares liegen dabei senkrecht zur Glasbandbewegungsrichtung.
  • Hierdurch wird jedoch die Längenausdehnung der Einrichtung auf Grund der zwischen der hinsichtlich der Glasbandlängsrichtung schrägen Werkzeuggruppierung und der senkrechten Förderwalzenanordnung entstehenden freien Dreiecke unnötig vergrößert. Damit entsteht größerer Raumbedarf für die Maschine mit höheren Anlage- und Unterhaltungskosten. Gleichzeitig kann das Glas bei der durch die freiliegenden Sektoren bewirkten unhomogenen Kräfteverteilung auf den Glasoberflächen leicht brechen.
  • Die Hauptaufgabe der Erfindung liegt darin, die vorstehend erwähnten Nachteile zu vermeiden. Hierzu wird das Glasband durch auf beide Glasbandoberflächen einwirkende Förderrollen, die zwischen den in Längsrichtung des Glasbandes aufeinanderfolgenden Schleifwerkzeug-Doppelpaaren angeordnet sind, vorgeschoben. Die Fördervorrichtungen bestehen jedoch erfindungsgemäß aus einer unterhalb und einer oberhalb des Glasbandes angeordneten Anzahl kurzer Förderrollen, die an einem schräg zur Glasbandrichtung über die gesamte Glasbandbreite führenden Hohlbalken angebracht sind. Die Förderrollen sind dabei gestaffelt quer über die Breite des Glasbandes verteilt; ihre Achsen stehen rechtwinklig zur Glasbandlängsrichtung, so daß die Gesamtheit der Förderrollen das Glasband gleichmäßig zwischen zwei aufeinanderfolgenden, schräg zur Glasbandrichtung liegenden Schleifwerkzeug-Doppelpaaren abstützt.
  • Die die Förderrollen tragenden Hohlbalken können mit einer Anzahl hohler Stützen mit Lagern für die Rollen versehen sein, wobei in den Stützen auch die Antriebsmittel für die Rollenwellen angeordnet sind.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung enthält vorzugsweise in jedem Hohlbalken eine zum Antrieb der Rollenreihe dienende horizontale Antriebswelle mit längs der Welle verstellbaren Kegelrädern und eine in jeder Stütze rechtwinklig zur genannten Antriebswelle angeordnete Antriebsspindel, die über ein am unteren Spindelende sitzendes, in das Kegelrad der horizontalen Antriebswelle eingreifendes Kegelrad von der horizontalen Welle angetrieben wird und die über eine am oberen Ende angebrachte Schnecke, die mit einem auf der entsprechenden Rollenwelle befestigten Schnekkenrad im Eingriff steht, die entsprechende Rolle antreibt, sowie Mittel zum synchronen Antrieb der ober-und unterhalb des Glasbandes angeordneten horizontalen Antriebswellen. Die einzelnen Rollen der Rollenreiben können Doppelrollen sein, indem je eine Rolle an den beiden Enden der Rollenwelle befestigt ist.
  • Statt der horizontalen Antriebswelle und den dazugehörigen Kegelrädern können in den Hohlbalken zum Antrieb der entsprechenden Rollenwellen Elektromotoren angeordnet sein, deren Stromzuführungen in den Hohlbalken verlegt sind.
  • In der zuerst dargestellten Ausführungsform enthält jeder Rollensatz zwei Reihen mit einzeln angetriebenen Doppelrollen; diese werden entweder über Kegelräder oder direkt von einem Elektromotor angetrieben. Bei dieser Ausführungsform .ist es daher im Gegensatz zu einer später beschriebenen Ausführungsform nicht notwendig, daß alle Rollen der einzelnen Rollensätze angetrieben werden. Die Erfindung umfaßt also staffelförmig angeordnete Reihen von Förderdoppelrollen, die entweder nur teilweise oder aber in ihrer Gesamtheit angetrieben werden.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist jeder der die Förderrollen tragenden Hohlbalken mit einer Reihe hohler Stützen mit Lagern für die Rollenwellen versehen; in den Stützen sind die Antriebsmittel für die Rollenwellen -untergebracht. Von einer Seite des Hohlbalkens aus betrachtet wird jede folgende Rollenwelle über in den Stützen angeordnete Stirnräder von der vorgeordneten Welle angetrieben, In jeder Stütze laufen die Stirnräder zweier aufeinanderfolgender Rollenwellen und ein dazwischenliegendes, mit den Stirnrädern im Eingriff stehendes Umkehrrad. Das vordere Stirnrad der ersten Rollenwelle auf der einen Seite des Hohlbalkens wird durch besondere Mittel angetrieben.
  • Bei etwaigen Reparaturen der Förderrollen ist es natürlich notwendig, den oberen Hohlbalken zu heben oder den unteren Hohlbalken zu senken. Danach muß der Hohlbalken, wieder in seine Arbeitsstellung zuwerden, so daß der zur Erreichung der Glasbandförderung in der gewünschten Richtung erforderliche Druck auf das Glasband ausgeübt wird. Demgemäß sind Mittel zum Heben und Senken der Hohlbalken vorgesehen, bei deren Betätigung der Antrieb der entsprechenden Förderrollen durch eine vertikale Welle und die entsprechenden Kegelräder aufrechterhalten bleibt. Die mit den vertikalen Antriebswellen im Eingriff stehenden horizontalen. Antriebswellen werden auf dieser als Antriebsseite bezeichneten Seite der Maschine in den Enden der Hohlbalken gelagert; die auf den vertikalen Antriebswellen angeordneten Kegelräder können auf diesen nach oben und unten gleiten und werden durch Nuten an einer Relativdrehung zur Welle gehindert, so daß der Antrieb während einer Höhenveränderung der Kegelräder aufrechterhalten bleibt. Außerdem umfaßt die Erfindung Mittel zur Höhenverstellung der Hohlbalken, wozu die Enden der oberhalb des Glasbandes angebrachten Hohlbalken mit vertikal angeordneten, durch ein Handrad verstellbaren Spindeln und die Enden der unterhalb des Glasbandes angebrachten Hohlbalken mit vertikal angeordneten, von einem zweiten Handrad verstellbaren Spindeln verbunden sind, so daß die Hohlbalken durch Drehen der Handräder entweder einzeln oder zusammen gehoben oder gesenkt werden können, um die Förderrollen in die richtige Höhenlange relativ zum Glasband einzustellen.
  • Um die Erfindung klarer zu veranschaulichen, wird eine vorzugsweise Ausführungsform in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. I ist eine Draufsicht auf einige paarweise angeordnete Polierwerkzeuge, deren Achsenverbindungsebene schräg zum Glasband liegt; gleichzeitig wird die Anordnung von drei Reihen kleiner Förderdoppelrollen für das Glasband gemäß der Erfindung dargestellt; Fig. 2 ist ein Schnitt längs Linie II-II der Fig. I mit Blickrichtung in der Bewegungsrichtung des Glasbandes; Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine der in Fig. 2 dargestellten Förderdoppelrollen, jedoch in größerem Maßstab, und veranschaulicht die Antriebselemente für jede derartige Doppelrolle; Fig. 4 ist ein Schnitt längs Linie IV-IV der Fig. 3; Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine Anordnung gemäß der Fig. 3; Fig. 6 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, längs Linie VI-VI der Fig. 2 und zeigt in stark vergrößertem Maßstab die Anordnung der Handräder zur Höhenverstellung der die Förderrollen tragenden Hohlbalken; Fig. 7 und 8 sind Schnitte längs der Linien VII-VII bzw. VIII-VIII der Fig. 2 und dienen ebenfalls zur Veranschaulichung der Verbindung zwischen den Handrädern und den Vorrichtungen zur Höhenverstellung der Hohlbalken; Fig. 9 ist ein Schnitt längs Linie IX-IX der Fig. 2 und zeigt die Mittel zur Führung der Hohlbalkenenden auf der Bedienungsseite der Maschine; als Bedienungsseite wird die Seite bezeichnet, auf der die Handräder montiert sind; Fig. Io ist ein Schnitt längs Linie X-X der Fig. 2 und zeigt die Mittel zur Führung der Hohlbalkenenden auf der anderen Seite der Maschine und veranschaulicht außerdem die Anordnung der Kegelräder für den Antrieb der Rollensätze, die es gestatten, den Antrieb während einer Höhenverstellung der Hohlbalken fortzusetzen; Fig. II ist ein Schnitt ähnlich der Fig. 4, jedoch unter Verwendung eines besonderen Elektromotors für jede Doppelrolle der von dem Hohlbalken getragenen Rollenreihe; Fig. 12 zeigt in Draufsicht und im Schnitt eine abgeänderte Ausführung für Anordnung und Antrieb der kurzen Förderrollen; Fig. 13 ist ein Schnitt durch Fig. 12 mit Blickrichtung in der Bewegungsrichtung des Glasbandes; Fig. 14 ist ein Schnitt längs Linie XIV-XIV der Fig. 13; Fig. 15 ist ein Schnitt durch eine Vorrichtung zur Aufhängung der Hohlbalken auf der Bedienungsseite der Maschine.
  • Nachfolgend wird zuerst die Ausführungsform gemäß den Fig. I bis Io beschrieben.
  • Ein Flachglasband I wird in der durch den Pfeil 2 angezeigten Richtung zwischen koaxialen Polierwerkzeugen, deren Achsen mit 3 bezeichnet sind, vorgeschoben. Die Polierwerkzeuge sind so angeordnet, daß sie in zusammenwirkenden Paaren beide Seiten des Glasbandes bearbeiten. Die Achsen eines Polierwerkzeug-Doppelpaares liegen in einer senkrechten, durch die Linien IV-IV angezeigten Ebene, die zur Längsrichtung des Glasbandes schräg steht. Jedes Polierwerkzeug enthält einen mit 5 bezeichneten Führungsrahmen, an den filzbedeckte Polierscheiben 6 befestigt sind. Diese gesamte Anordnung ist an sich bekannt. Die Polierwerkzeuge werden in zusammenwirkenden Paaren durch die Motoren 7 fortlaufend gedreht.
  • Das Glasband I wird von Fördervorrichtungen kontinuierlich vorgeschoben. Die Fördervorrichtungen sind in geeigneten Abständen zwischen den Polierwerkzeugen angeordnet und enthalten zwei zusammenwirkende Reihen kurzer Förderdoppelrollen 8, die in gleicher Weise ober- und unterhalb des Glasbandes I angeordnet sind. Alle Doppelrollen werden erfindungsgemäß von höhlen Balken 9 rechteckigen Querschnitts (vgl. Fig. 4), die schräg zum Glasband angeordnet sind, getragen. In der dargestellten Ausführungsform liegen die Balken 9 parallel zu den senkrecht stehenden, die Achsen der zusammenwirkenden Polierwerkzeuge enthaltenden Ebenen 4-4; die Achsen der Doppelrollen stehen jedoch alle in rechten Winkeln zur Bewegungsrichtung des Glasbandes.
  • Wie besonders aus Fig. I ersichtlich, sind die kurzen Förderrollen erfindungsgemäß innerhalb jeder Reihe als Doppelrod.len ausgebildet und hintereinander gestaffelt quer über die Glasbandoberfiäche sowohl vor als auch hinter den beiden zusammenwirkenden koaxialen Polierwerkzeugpaaren angeordnet, Gemäß der in Fig. i dargestellten Anordnung ist eine ähnliche Färderrollenreihe zwischen den beiden Polierwerkzeu;gpaaren quer über das Glasband gestaffelt. Diese Rollen können ebenfalls zur Förderung des Glasbandes iienen. Es ist jedoch im allgemeinen nicht erforderlich, daß alle Rollensätze angetrieben werden. In diesem Falle laufen die nicht getriebenen Rollen frei und stützen nur das Glasband zwischen den entsprechenden zusammenwirkenden Polierwerkzeugpaaren ab.
  • Die Hohlbalken 9 werden in nachfolgend beschriebener Weise von hohlen Trägern Io an beiden Enden getragen. Wie besonders ans Fig. 2 ersichtlich, ist für jeden Rollensatz, d. h. die beiden zusammengehörigen Rollenreihen oberhalb und unterhalb des Glasbandes, ein Motor II vorgesehen. Der Motor treibt eine vertikale Antriebswelle 12, die mit einem Kegelrad 13 versehen ist. Das Kegelrad 13 steht mit einem Kegelrad 14 auf einer horizontalen, in dem entsprechenden Hohlbalken 9 angeordneten Antriebswelle 15 im Eingriff.
  • Auf der Welle 15 sind axial verstellbare Kegelräder 16 angebracht (vgl. Fig. 3), und zwar ein Kegelrad 16 für jede Doppelrolle. Die Kegelräder I6 liegen unter-bzw. oberhalb jeweils einer Stütze 17 für jede Doppelrolle 8. Jede Stütze 17 isst mit einem Lager 18 für eine Rollenwelle I9 versehen, auf deren beiden Enden je eine Rolle befestigt ist. An jeder Rollenwelle ist ein Schneckenrad 2o befestigt, das mit einer auf einer Antriebsspindel 22 befestigten Schnecke 21 im Eingriff steht. Die Antriebsspindel 22 ist mit einem Kegelrad 23 versehen, das mit dem entsprechenden Kegelrad 16 der horizontalen Antriebswelle 15 im Eingriff steht. Die Antriebsspindel 22 läuft in einem Lager 24 in der entsprechenden Stütze 17. Wie besonders aus Fig. 4 ersichtlich, sind die Stützen 17 mittels der Schraubenbolzen 25 au den entsprechenden Hohlbalken 9 befestigt.
  • Jeder Motor II, von denen jeweils einer für jeden aus zwei Rollenreihen bestehenden Rollensatz vorgesehen ist, überträgt also die Bewegung über die entsprechende vertikale Antriebswelle I2 auf die beiden zugehörigen horizontalen Antriebswellen 15, die wiederum über die Kegelräder 16 die zugeordneten Antriebsspindeln 22 und damit die Schneckenräder 2o und somit die auf den Enden der durch die Schneckenräder laufenden Rollenwellen I9 befestigten Doppelrollen 8 antreiben. Nach der in den Fig. I bis 5 dargestellten Anordnung werden also die Doppelrollen innerhalb der Rollensätze von den horizontalen Wellen 15 gleichlaufend angetrieben. Die Rollen sind mit Gummi überzogen, so daß das Glasband I zwischen den beiden Rollenreihen durch Reibungskräfte angetrieben wird.
  • Die Hohlbalken 9 sind derartig angeordnet, daß sie nach oben und unten in ihrer gegenseitigen Lage und in ihrer Lage zur gesamten Maschine durch Mittel, die in den hohlen Trägern Io angeordnet sind, verstellt werden können. Hierzu sind in einem der hohlen Träger Io Handräder 26, 27 angebracht. Zur Vereinfachung wird die mit dein Handrädern versehene Seite der Maschine nachfolgend als »Bedienungsseite«, die andere Seite der Maschine als »Antriebsseite« bezeichnet.
  • Der obere Teil des hohlen Trägers Io auf der Bedienungsseite ist mit einer abnehmbaren Platte 28 versehen. Die Platte 28 bildet gleichzeitig eine Lagerschale 29 für eine Hülse 30, durch die eine mit dem Handrad 26 verbundene Welle 3I führt. Das Handrad 27 ist mit der Hülse 30 verbunden. Bei Drehung des Handrades 26 wird daher die Welle 31 gedreht, während bei Drehung des Handrades 27 die Hülse 30 auf der Walle 31 gedreht wird. Die Welle 31 ist mit einem Stirnrad 32 und die Hülse 3o mit einem Stirnrad 33 versehen. Das Stirnrad 32 steht mit einem Zahnrad 34, das Stirnrad 33 mit einem Zahnrad 35 im Eingriff. Die Zahnräder sind auf den abgeschwächten Endstücken 36 und 37 parallel laufender Wellen 38 und 39 befestigt; die Wellen 38 und 39 sind in einem Hohlträger 4o, der die oberen Enden der Träger Io verbindet, angeordnet.
  • Auf den Enden 36 und 37 der Wellen 38 und 39 sind Kegelräder 41 und 42 angebracht, die mit den zu vertikal angeordneten Spindeln 45 und 46 auf der Bedienungsseite der Maschine gehörigen Kegelrädern 43 und 44 im Eingriff stehen. In die Spindeln 45 und 46 sind Gewinde eingeschnitten; die Spindel 45 ist mit dem unteren Hohlbalken 9, die Welle 46 mit dem oberen Hohlbalken 9 verschraubt.
  • Auf der Antriebsseite der Maschine sind die Wellen 38 und 39 mit Kegelrädern 47 und 48 versehen, die mit Kegelrädern 49 und 5o auf den vertikal angeordneten Spindeln 51 und 52 im Eingriff stehen. Die Spindel 51 ist mit dem unteren Hohlbalken, die Spindel 52 mit dem oberen Hohlbalken verschraubt.
  • Auf diese Weise wird der untere Hohlbalken 9 durch Drehung der Spindeln 45 und 51 infolge Betätigung des Handrades 26, der obere Hohlbalken 9 in ähnlicher Weise durch Drehung der Spindeln 46 und 52 infolge Betätigung des Handrades 27 gehoben bzw. gesenkt.
  • Auf der Bedienungsseite der Maschine sind die Enden der Hohlbalken 9 mit Führungsblöcken 53 versehen. Die Führungsblöcke haben Bohrungen, um an den Führungsstäben 54, die in geeigneter Weise auf Platten 55 in den Hohlträgern Io befestigt sind, gleiten zu können. Auf der Antriebsseite der Maschine weisen die Enden der Hohlbalken Gehäuse 56 auf, deren Seitenwände mit Nuten 57 (vgl. Fig. 10) versehen sind. Die Nuten gleiten auf Führungsschienen 58, die in den entsprechenden Hohlträgern Io befestigt sind. Die Gehäuse 56 tragen außerdem die Lager für die von der vertikalen Welle 12 angetriebenen Kegelräderpaare 13, I4; die Kegelräder I3 sind auf der Welle I2 längs verschieblich. Auf diese Weise wird der Antrieb der beiden Rollenreiben auch während einer Verstellung der Hohlbalken 9 durch Betätigung der Handräder 26 und 27 aufrechterhalten.
  • Statt des vorstehend beschriebenen mechanischen Antriebes der Doppelrollen 9 kann in jeder Stütze 17 ein Elektromotor angebracht werden, der in Antriebsverbindung mit der entsprechenden Rollenwelle I9 steht. Die Stromzuführung für die Motoren erfolgt durch Drahtleitungen, die in den entsprechenden Hohlbalken angeordnet sind, und zwar derart, daß alle Doppelrollen in einer für den Fachmann leicht verständlichen Weise auf elektrischem Wege synchron angetrieben werden.
  • In Fig. II ist die Verwendung eines besonderen Elektromotors 59 für jede Antriebsspindel 22 dargestellt. Der Motor ist im Hohlbalken 9 angeordnet und durch nicht dargestellte Mittel an der Stütze 17 befestigt, und zwar in koaxialer Lage mit der Antriebsspindel 22. Die in Fig. II dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich also von der Ausführungsform gemäß Fisg.4 durch Verkürzung der Antriebsspinde122 und Fortfall der Kegelräderpaare 16 und 23; statt dessen ist der Motor 59 direkt mit der verkürzten Antriebsspiudel22 verbunden. Die Stromzuführungen des im Hohlbalken angeordneten Motors werden ebenfalls im Hohlbalken verlegt.
  • Nachfolgend wird auf die Fig. 12, i3,und 14 Bezug genommen, in denen eine weitere Ausfühnungsform der Erfindung, bei der die quer über die Glasbandbreite staffelförmig angeordneten Förderrollen in Serie angetrieben werden, dargestellt ist.
  • Der Antrieb der Rollen geschieht auf mechanischem Wege; die Bewegung wird, auf die erste Rolle am einen Ende einer staffelförmig angeordneten Rollenreihe übertragen und setzt sich über alle nachfolgenden Rollen bis zum anderen Ende der Rollenreihe fort. Hierzu ist ein Hohlbalken 9 mit Stützen 17 versehen, die in geeigneten Abständen längs des Hohlbalkens 9 derartig angebracht sind, daß zwischen ihnen die Förderrollen 8 Platz finden. Jede Förderrolle 8 ist auf einer Rollenwelle I9 befestigt, deren mit Stirnrädern 6o versehene Enden in zwei aufeinander folgende Stützen 17 führen. In jeder Stutze 17 befindet sich zwischen den beiden Stirnrädern 6o zweier benachbarter Rollen 8 ein Umkehrrad 61, so daß alle Wellen I9 mit gleicher Drehrichtung angetrieben werden.
  • Wie in der früher beschriebenen Ausführungsform treibt ein Motor II über eine vertikal angeordnete Antriebswelle 12 und die miteinander im Eingriff stehenden Kegelräder 13 und 14 eine kurze, horizontal angeordnete Antriebswelle 15. Zu dieser Ausführungsform der Erfindung wird in den Fig. 13 und 14 nur die kurze, horizontal angeordnete Welle 15 gezeigt.
  • Der auf die kurze Welle 15 ausgeübte Antrieb wird auf das erste Stirnrad 6o übertragen und pflanzt sich dann über das Umkehrrad auf das zweite Stirnrad 6o in der ersten Stütze 17 fort. Auf diese Weise wird die erste Förderrolle 8 durch die Zahnräder in der ersten Stütze angetrieben. In entsprechender Weise bildet die Rollenwelle I9 mit dem Stirnrad 6o am anderen Ende der ersten Rolle 8 (vgl. Fig. 12) über das dazwischenliegende Umkehrrad das Antriebsmittel der nächsten Förderrolle 8. In gleicher Weise überträgt jede Rolle innerhalb der gesamten Rollenreihe den Antrieb in der nachfolgenden Stütze 17 auf die nachfolgende Förderrolle.
  • Auch bei dieser Ausführungsform befinden sich die Förderrollen in staffelförmiger Anordnung, jedoch stehen auch hier die Wellen der Rollen rechtwinklig zur Richtung des vorrückenden Glasbandes I. Die staffelförmigen Reihen sind schräg zur Richtung des Glasbandes angeordnet und, wie bereits oben ausgeführt, vorzugsweise parallel zu der senkrecht stehenden Ebene der Achsen der Polierwerkzeuge, denen die Förderrollen zugeordnet sind.
  • Um bei Betätigung des Handrades 27 zur Einstellung der Förderrollen 8 in Arbeitsstellung zur oberen Fläche des Glasbandes I Beschädigungen des Bandes. zu vermeiden, sind die Spindeln 46 mit den Enden 53, 56 der entsprechenden Hohlbalken g in der in Fig. 15 dargestellten Art verbunden. Hieraus ist ersichtlich, daß das mit einem Gewinde versehene Ende der Spindel in einer Mutter 62 geführt wird, die mittels eines Keilstückes 63 im Endteil des Hohlbalkens g gegen Drehung gesichert ist. Bei einer derartigen Anordnung kann die auf der Spindel sitzende Mutter im Hohlbalken gleiten. Wenn also der Hohlbalken bis zur Berührung der Rollen 8 mit der oberen Fläche des Glasbandes gesenkt wird, bewirkt eine weitere Betätigung des Handrades 27 eine Verschiebung der Mutter 62 längs des Keiles 63, und es wird kein weiterer abwärts gerichteter Druck auf den Hohlbalken ausgeübt. Die Spindel 46 ist mit einem Anschlagstück 64 verseben, um ein vollständiges Abschrauben der Mutter von der Spindel auszuschließen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Maschine zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflächen eines kontinuierlich bewegten Glasbandes mit ober- und unterhalb des Glasbandes koaxial angeordneten Schleif- oder Polierwerkzeug-Doppelpaaren, deren Achsen in vertikalen, zur Glasbandlängsrichtung schräg stehenden Ebenen liegen, wobei an beiden Glasbandoberflächen Fördervorrichtungen zwischen den in Längsrichtung des Glasbandes aufeinanderfolgenden Schleifwerkzeug-Doppelpaaren wirken, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fördervorrichtung aus einer unterhalb und einer oberhalb des Glasbandes (I) angeordneten Anzahl kurzer Förderrollen (8) besteht, die an einem schräg zur Glasbandrichtung über die gesamte Glasbandbreite führenden Hohlbalken (g) derartig angebracht sind, daß die Förderrollen (8) gestaffelt quer über das Glasband (I) reichen und ihre Wellen (I9) rechtwinklig zur Glasbandlängsrichtung stehen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlbalken (9) eine Anzahl hohler Stützen (I7) aufweisen, welche Lager und Antriebsmittel für die Wellen (I9) der Förderrollen (8) enthalten.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen I und 2, gekennzeichnet durch eine in jedem Hohlbalken (9) angeordnete Antriebswelle (I5) mit Kegelrädern (I6) und eine Spindel (22), die über ein Kegelrad (23) und ein Schneckengetriebe (2I, 2o) die Rollenwelle (I9) antreibt.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Rolle an beiden Enden der Rollenwellen (I9) befestigt ist.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen I, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Antrieb der Rollenwellen (I9) dienenden Elektromotoren (59) und ihre Stromzuführungen im Hohlbalken (g) untergebracht sind.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, .daß jede folgende Rollenwelle (ig) von der ihr vorgeordneten Welle (i9) über in den Stützen (i7) angeordnete Stirnräder (60) und Umkehrräder (6i) angetrieben wird.
  7. 7. Maschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame oder getrennte Höhenverstellung der oberen und unteren - Hbhlbalken durch Handräder (26, 27) über Spindeltriebe (45, 51 bzw. 46, 52) bewirkt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 885:243.
DEP10694A 1952-11-17 1953-10-26 Maschine zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflaechen eines kontinuierlich bewegten Glasbandes Pending DE1000255B (de)

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DEP10694A Pending DE1000255B (de) 1952-11-17 1953-10-26 Maschine zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Oberflaechen eines kontinuierlich bewegten Glasbandes

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DE (1) DE1000255B (de)
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