DD225083A1 - Stabmagazin fuer die automatische beschickung von ringen - Google Patents
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Abstract
DIE ERFINDUNG DIENT ZUM SPANNEN UND MAGAZINIEREN VON RINGEN UND ROTATIONSSYMMETRISCHEN TEILEN MIT INNENBOHRUNG. DAS ZIEL DER ERFINDUNG IST EINE AUFNAHMEVORRICHTUNG FUER SICH ANPASSENDE INNENDURCHMESSER, WOBEI DIE WERKSTUECKE AUTOMATISCH FIXIERT WERDEN. DIE AUFNAHMEVORRICHTUNG HAT ALS GRUNDFORM EINEN STAB, AUF DEM DIE WERKSTUECKE AUFGEREIHT WERDEN. DER STAB SOLL EINEN EINSTELLBAREN AUSSENDURCHMESSER HABEN, OHNE DABEI DIE GRUNDFORM DES KREISQUERSCHNITTS ZU VERLIEREN. NACH DER BEENDIGUNG DER BESCHICKUNG WIRD DIE VERGROESSERUNG DES AUSSENDURCHMESSERS DES STABES DURCH EINEN FEDERBANDSTAHL GROSSER BREITE UND KLEINER STAERKE ERREICHT. ZUR UEBERTRAGUNG DES DREHMOMENTES MUSS INNERHALB DES FEDERBANDSTAHLS EIN STARRES ROHR VORHANDEN SEIN. DAS SPANNEN DER WERKSTUECKE WIRD DURCH HERAUSBILDUNG EINES WULSTES DORF UNTERSTUETZT, WO DER VERGROESSERUNG DES DURCHMESSERS NICHT MEHR DURCH DIE WERKSTUECKE ENTGEGENGEWIRKT WIRD. ANWENDUNGSGEBIET DER ERFINDUNG IST DIE MASSENFERTIGUNG. DAS STABMAGAZIN SOLL SELBST IN GROSSEN STUECKZAHLEN GEFERTIGT WERDEN KOENNEN. SIE SOLLEN LEICHT UND BILLIG SEIN UND SOWOHL BESCHICKT ALS AUCH LEER WIEDER STAPELFAEHIG SEIN IN GROESSEREN EINHEITEN.
Description
Titel der Erfindung:
Stabmagazin für die automatische Beschickung von Ringen
Anwendungsgebiet der Erfindung:
„ Die Erfindung betrifft ein Stabmagazin für die automatische .
v- Beschickung von Ringen sowie für rotationssymmetrische Teile mit' Innenbohrung zwischen zwei Fertigungsabschnitten zur geordneten Zuführung, zur Zwischenlagerung oder auch zum Versand. '
Charakteristik der bekannten technischen Lösung: Es sind verschiedene Aufnahmen für rotationssymmetrische Teile mit Innenbohrung bekannt wie z.B. der Stab oder das Prisma. Die Nachteile beim ,Stab sind, daß nur ein Durchmesser verwendet werden kann und Schwierigkeiten beim Aufschieben auftreten«
Beim Prisma liegt der Nachteil darin, daß die Teile nicht festgehalten werden können. Es gibt aber auch Spannvorrichtungen, wie in der DDR-Patentschrift 47311, die ringförmige Werkstücke "" mit einer futterlosen V/erkstück-Spanneinrichtung spannen. Der Nachteil besteht darin, daß teure hydraulische Drehkolben nebst den zugehörigen Bauteilen aufzubringen sind. In der DDR-Patentsehrift 24721 gibt es einen Stirnspanndorn zum zentrischen und verformungsfreien Spannen dünnwandiger Werkstücke, die auch automatisch betrieben werden können. Der Nachteil dieser Erfindung gegenüber dem Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß sie von ihrer Anlage und Punktion her eine Präzisionsvorrichtung ist, deren Kosten für eine Massenanwendung ökonomisch nicht vertretbar sind. Die oben.beschriebenen Nachteile der bisher bekannten Ein-
richtungen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Spannen mittels Pederbandstahl erfolgt, der sich aufspult und die Werkstücke so fixiert, daß ein lageunabhängiges, stapelbares, magazinierfähiges, versandfähiges System entsteht. Der Vorteil besteht darin, daß die Vorrichtung fur verschiedene Durchmesserbereiche genutzt werden kann. Es ist automatisierbar und für hohe Stückzahlen geeignet, wobei Masse und Preis des Erzeugnisses günstige Relationen aufweisen.
Ziel der Erfindung:
Die Erfindung verfolgt das Ziel, für rotationssymmetrische Teile mit Innenbohrung wie z.B. Hinge, Scheiben, Hülsen u.a. eine Aufnahmevorrichtung zu schaffen für verschiedene Innendurchmesser, wo die Werkstücke automatisch so -fixiert sind, daß ein lageunabhängiges, stapelbares, magazinfähiges, ver-" .sandfähiges' System aus einer größeren Stückzahl der Werkstücke entsteht.
Dabei soll bezüglich Masse und Preis eine günstige Relation zum Erzeugnis angestrebt werden, d.h. die Aufnahmevorrichtung soll billig und leicht sein. Sie selbst soll in großen Stückzahlen Verstellbar sein und sowohl für die Robotertechnik als auch zur manuellen Beschickung geeignet sein. Auch die leeren Vorrichtungen sollen gut und automatisch gestapelt werden können. . ' .
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Werkstücke am Innendurchmesser aufzunehmen. Sie hat die Grundform eines Stabes, auf dem die Werkstücke aufgereiht werden. Der Stab soll einen einstellbaren Außendurchmesser haben, ohne dabei die Grundform des Kreisq.uerschnittes zu verlieren, so daß ein gleichmäßiges Anliegen der Teile gewährleistet ist und auf diese Weise ein Beschädigen der Teile beim Eintritt in die Vorrichtung vermieden wird. Eine nicht zur Erfindung gehörende außerhalb angebrachte Meßstelle signalisiert das Ende der Beschickung und gibt ein Kommando an einen ebenfalls nicht zur Erfindung gehörenden Antrieb. Dieser dreht einen Zapfen an der
erfindiingsgemäßen Vorrichtung, der sich an der Seite der Vorrichtung, die der Beschickung entgegengesetzt ist, befindet.
Die Drehung bewirkt eine Vergrößerung des Außendurchmessers des Stabes derart, daß die sich auf dem Stab befindlichen Teile durch Reibung festgeklemmt werden.
Die Vergrößerung des Außendurchmessers geschieht dadurch, daß Federbandstahl großer Breite und kleiner Stärke, der in Art einer Schraubenfeder mit sich überlappenden Windungen geformt ist, verdreht wird. Zur Übertragung des Drehmomentes von der einen zur anderen Seite des Stabes, der etwa eine Länge von 100 mm bis 2000 mm haben kann, muß innerhalb des verstellbaren aus Pederbandstahl hergestellten Außendurchmessers, noch ein starres aber dünnwandiges Rohr vorhanden sein. Das Pestklemmen der Werkstücke wird noch unterstützt durch'die Herausbildung eines Wulstes dort, wo der Vergrößerung des Durchmessers nicht mehr durch die Werkstücke entgegengewirkt wird.
Wesen der Erfindung:
Zum Wesen der Erfindung gehört auch, daß die Verformung der Vorrichtung durch das Gewicht der Werkstücke nicht durch die Vorrichtung selbst verhindert wird, sondern durch die Werkstücke.
Uach dem Spannen versucht die Feder, ihren ursprünglichen Zustand wieder einzunehmen. Das wird durch eine bekannte technische Einrichtung, z.B. Sperrklinke, verhindert. Das Lösen der Spannung erfolgt durch einen weiteren einfachen Zugriff. Sr kann sowohl eine .axiale Verschiebung, als auch durch Rotation darstellen, letztlich löst er die Sperrklinke. Die Entspannung erfolgt durch Rückdrehung: der Feder.
Ausführungsbeispiel:
An Hand der Figur 1 wird die Erfindung näher erläutert. Wie im Schnitt durch die stabähnliche Vorrichtung dargestellt, ist die den Außendurchmesser darstellende Feder 1 an dem Torsionsrohr 2 befestigt. Die Feder 1 hat im entspannten Zustand den
kleinsten Außendurchmesser, im gespannten Zustand legt sich die Feder an die Werkstücke 3 an. Bei einem eventuell gewollten Überspannen entsteht ein Wulst, der im Sinne der Werkst ückfixierung ausgenutzt werden kann. Zwischen diesem Wulst und der Befestigung entsteht ein konischer Bereich, der für" die Werkstiickmagazinierung nicht genutzt werden kann. Ein weiterer konischer Bereich entsteht. Dort werden einige Werkstükke nicht am Innendurchmesser geklemmt. Sie werden durch die anderen Y/erkstücke axial geklemmt. Die Vorrichtung wird zum Beschicken oder auch zum Lösen der Werkstücke am Außendurchmesser der Muffe δ festgehalten, d.h. gegen Verdrehen und axiale Verschiebung gesichert. Die Feder 1 ist mit der Muffe in geeigneter Weise fest verbunden. Das Torsionsrohr 2 ist
"5Y nicht mit der Zapfenwelle. 5 und dem Lagerring 6 fest verbunden. Der Lagerring 6 ist gegenüber der Muffe 4 axial festge-
: stellt, aber drehbar gelagert.
Die Deckscheibe 8 trägt eine oder mehrere Sperrklinken 1, die in das Klinkenrad 9 der Zapfenwelle 5 eingreifen, weil 3ie durch die Tellerfedern 10 in die Sperrposition gedrückt werden. Die Deckscheibe S ist gegenüber der Muffe 4 gegen Verdrehen gesichert, eine axiale Verschiebung ist aber notwendig. Die IeIlerfedem. 1.0 sind nur wegen der Anschaulichkeit gezeichnet. Sie können durch eine geeignete Vorspannung der Feder 1 ersetzt werden. Das Spannen der Teile erfolgt nun durch Drehung am Vierkant 11 der Zapfenwelle 5. Sin Rückdrehen wird durch die Sperrklinke 7 verhindert. Ein Entspannen, d.h. Lösen
/ der Werkstücke, erfolgt durch axiale Verschiebung der Deckscheibe.
Sine zweite Variante der Feststellung des Torsionsrohres 2 . gegenüber der Feder 1 ist in Figur 2 dargestellt.
Der Federbandstahl 1 ist so gewickelt, daß er das Bestreben hat, den kleinsten Durchmesser und die kleinste Länge einzunehmen. Die hier verwendete Muffe 12 ist mit einem kegligen Innensechskant 13 versehen, in den die entsprechend gestaltete Zapfenwelle 14 eingreift. Nach Beendigung des FüllVorganges '. wird die Zapfenwelle 14 am Vierkant 15 gefaßt, nach innen gedrückt und solange gedreht, bis die Feder 1 gespannt am Innen-
durchmesser der Werkstücke 3 anliegt. Danach wird die Zapfenwelle 14 zurückgezogen und freigegeben. Die Peder 1 dreht das Torsionsrohr 2 mit der Muffe 15 etwas auf, aber nur bis der keglige Sechskant greift. Beim Lösen der Spannung wird die Zapfenwelle 14 nur lose am zylindrischen Ansatz 1β gefaßt und nach innen gedruckt. Hun dreht die Peder 1 das Torsionsrohr 2 mit Zapfenwelle 14 auf, die Werkstücke 3 können entnommen werden.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen | Peder |
1 | Torsionsrohr |
2 | Werkstücke |
3 | Muffe |
4 | Zapfenwslle |
5 | Lagerring |
6 | Sperrklinken |
7 | Deckscheibe |
8 | Klinkenrad |
9 | Tellerfedern |
10 | Vierkant |
11 | Muffe |
12 | Innensechskant |
13 | Zapfenwelle |
14 | Tierkant |
15 | Zylindrischer Ansatz |
16 |
Claims (4)
- Erfindungsansprüche:1. Das Stabmagazin für:'die'automatische Beschickung von Ringen ist dadurch gekennzeichnet, daß durch den durch Federbandstahl hergestellten Durchmesser die Aufnahmedurchmesser sich im Bereich von etwa - 20 % der Hennbohrung verschiedener Bohrungsdurchmess er anpassen können. Durch v/eiteres Spannen und Pestklemmen der Werkstücke sowie durch Entstehen eines Wulstes am Ende der Werkstückstange ein Herabgleiten der Seile verhindert wird.
- 2. Das Stabmagazin nach Anspruch.1,dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Spannen der Werkstücke, al3 auch die Entspannungdurch einfache Dreh- oder Translationsbewegungen erfolgen kann, die keine Ansprüche an die Bediengenauigkeit stellen,
- 3. Das Stabmagazin nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Außendurchmesser bildende Feder auch durch geeignete Vorspannung zur Verriegelung und Entriegelung der Sperrvorrichtung benutzt werden kann.
- 4. Das Stabmagazin nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilität des Stabes nicht durch-den. Stab selbst, sondern durch die Werkstückstange gewährleistet wird.Hierzu 1 Saite- Zoichnunacr.to
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DD26232784A DD225083A1 (de) | 1984-04-26 | 1984-04-26 | Stabmagazin fuer die automatische beschickung von ringen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DD26232784A DD225083A1 (de) | 1984-04-26 | 1984-04-26 | Stabmagazin fuer die automatische beschickung von ringen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DD225083A1 true DD225083A1 (de) | 1985-07-24 |
Family
ID=5556463
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DD26232784A DD225083A1 (de) | 1984-04-26 | 1984-04-26 | Stabmagazin fuer die automatische beschickung von ringen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DD (1) | DD225083A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5029313A (en) * | 1988-10-07 | 1991-07-02 | Eastman Kodak Company | Photofinishing apparatus with film information exchange system using dedicated magnetic tracks on film |
-
1984
- 1984-04-26 DD DD26232784A patent/DD225083A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5029313A (en) * | 1988-10-07 | 1991-07-02 | Eastman Kodak Company | Photofinishing apparatus with film information exchange system using dedicated magnetic tracks on film |
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