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DD213751A1 - Abdichtung fuer drehrohre - Google Patents

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Publication number
DD213751A1
DD213751A1 DD24780683A DD24780683A DD213751A1 DD 213751 A1 DD213751 A1 DD 213751A1 DD 24780683 A DD24780683 A DD 24780683A DD 24780683 A DD24780683 A DD 24780683A DD 213751 A1 DD213751 A1 DD 213751A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
sealing
rotary tube
sealing body
rotary
item
Prior art date
Application number
DD24780683A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Winter
Bernd Dahm
Juergen Froelich
Original Assignee
Dessau Zementanlagenbau Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dessau Zementanlagenbau Veb filed Critical Dessau Zementanlagenbau Veb
Priority to DD24780683A priority Critical patent/DD213751A1/de
Publication of DD213751A1 publication Critical patent/DD213751A1/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft die Abdichtung des Ueberganges zwischen Drehrohren, beispielweise Drehrohroefen, Drehrohrkuehlern oder Trockentrommeln, gegenueber den feststehenden Gehaeusen. Ziel der Erfindung ist es, den Falschlufteintritt sowie einen Materialaustritt weitgehend zu vermeiden und gleichzeitig den Aufwand fuer die verschleissgefaehrdeten Teile erheblich zu verringern. Aufgabe der Erfindung ist es, bei gleichbleibender Abdichtung des Dehrohres sowohl die radialen und axialen als auch die Ovalitaetsschwankungen des Drehrohres aufzunehmen. Erfindungsgemaess wird dieses dadurch erreicht, dass als Dichtkoerper zwischen Drehrohr und Gehaeuse ein einseitig abgeschraegter zylindrischer Hohlkoerper angeordnet ist. Eine Dichtkoerperflaeche ist senkrecht zur Ofenachse angeordnet und liegt an der Stirnflaeche des Drehrohres an. Die schraege Dichtkoerperflaeche liegt an der geneigten Gehaeuseflaeche an.

Description

Abdichtung für Drehrohre Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Abdichtung des Überganges zwischen Drehrohren, beispielsweise Drehrohröfen, Drehrohrkühler oder Trockentrommel·!! gegenüber dem feststehenden Gehäuse·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekanntlich sind Dichtungen wie Anpreßdichtungen, Labyrinthdichtungen und, Dichtungen mit Luft- und Ringkammern entwickelt worden» Sie sollen möglichst vollständig das Austreten von Staub und Gasen aus dem Drehrohrofen und das Ansaugen von Falschluft verhindern, welches sich wärmewirtschaftlich z» B· für den Brennprozeß des Gesamtsystems nachteilig auswirkt» Außerdem müssen die Dichtungen die radialen, axialen Ofenbewegungen und die OvalitätsSchwankungen des Drehrohres ermöglichen bzw, ausgleichen, ohne daß die Dichtwirkung nachläßt.
Beispielsweise ist in dem WP 142 470 eins Dichtung beschrieben, bei. der in einem Labyrinthraum des Dichtungsgehäuses zwei feststehende Begrenzungsringe und ein beweglicher drehender Sing in Verbindung mit einem axial verschiebbaren Doppelzylinder für die Abdichtung zwischen Gehäuse und Drehrohr sorgt· Der bewegliche, drehende Sing muß durch Mitnehmer geführt werden. Nachteilig hierbei ist, daß eine Vielzahl von Einzelteilen für die Abdichtwirkung eingesetzt werden müssen, die alle dem Verschleiß unterliegen,
Eine weitere DichtungsVariante wird in der DE-OS 2424 868 beschrieben, bei der eine Doppelzylinderhülse auf den Sndschaß des Drehrohres befestigt ist» Am Umfang der Doppelzylinderhülse ist eine Vielzahl von ringartigen Dichtungen und Metallringen angeordnet, die in ein mit dem Gehäuse verbundenes Eingglied einmünden» Die ringartigen Dichtungen und Metallringe bilden das eigentliche Dichtungselement, das durch zusätzliche Schrauben und Federn axial beweglich ist und somit den längsbewegungen des Drehrohres folgen kann. Sine Schmiervorrichtung einschließlieh Schmiernippe1 vervollständigen den Dichtungsmeehanismus, Der Haehteil dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie neben dem komplizierten Aufbau ebenfalls aus vielen Einzelteilen besteht und somit in der betrieblichen Prasis recht störanfällig sein dürfte.
In der DE-OS 2741 738 wird das Dichtungsproblem durch Packungen gelöst, die an sich radial üind asial erstreckende Dichtungsflächen anliegen, wobei diese Packungen von axialen und radialen Dichtungsringelementen aufgenommen werden. Diese Dichtungsringelemente werden mit über Federn vorgespannte Zuganker gegen dta Diehtungsgegenflachen angepreßt« Nachteilig ist wiederum der komplizierte Aufbau» Außerdem werden diese Packungen aus gleit'ifähigem Material schnell aushärten, so daß damit die Dichtwirkung nachläßt oder beseitigt· wird»
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den falschlufteintritt sowie einen Materialaustritt bei Drehrohren weitgehend zu vermeiden und gleichzeitig den Aufwand für die verschleißgefährdeten Teile erheblich zu verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abdichtung für die Sin- oder Auslaufseite von Drehrohren zu schaffen, mit der bei gleichbleibender Abdichtung sowohl die radialen und axialen als auch die Ovalitatsschwankungen des Drehrohres aufgenommen werden.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß zwischen dem feststehenden Gehäuse und dem Endschuß des Drehrohres ein Dichtkörper mit zylindrischer Innen- und Außenkontur als Dichtelement angeordnet wird. Der Innendurchmesser des Dichtkörpers, ist im allgemeinen kleine,r als der Innendurchmesser des Drehrohres, während der Außendurchmesser vorzugsweise größer als der Außendurchmesser des Drehrohres ist.
Die senkrechte Fläche des Dichtungskörpers drückt gegen die entsprechende Stirnwandfläche des Drehrohres, während die schräge Fläche die unter gleichem Winkel verlaufende Gehäusewand abdichtet.
Der Dichtkörper ist über Seilzug und Laufrollen mit einem Gegengewicht verbunden, um eine senkrechte Bewegung des Dichtkörpers infolge der axialen Pendelbewegungen des Drehofens zu erleichtern. Die axialen Bewegungen des Drehrohres werden durch die entsprechenden Auf— und Abwärtsbewegungen des Dichtkörpers unter Beibehaltung der Eeibverbindung der Dichtflächen ausgeglichen. Hierzu muß die Massendifferenz zwischen dem Gegengewicht und dem Dichtkörper so bemessen sein, daß bei den Längsbewegungen des Drehrohres der Dichtkörper jeweils nach oben oder unten bewegt wird. Der Vorteil dieser erfindungsgemäßen keilförmigen Dichtung besteht darin, daß keine zusätzlichen störanfälligen Einzelelemente wie Dichtringe, Packungen, Zuganker, Bolzen, Federn und Spannbänder erforderlich sind,, Sin einziges Bauelement sorgt mit seiner geometrischen Gestaltung für die erforderliche Abdichtung.
Um einen möglichen Staubaustrag und damit eine Umweltverschmutzung zu vermeiden, umschließt ein Dichtungsge— häuse den Bndschuß des Drehofens, den Dichtkörper und das feststehende Gehäuse ο Im unteren Teil des Dichtungsgehäuses sind Auslaßöffnungen zum Staubaustrag angeordnet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der dazugehörigen Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Abdichtung als Längsschnitt schematisoh dargestellt.
Zwischen dem feststehenden Gehäuse 1 und dem Drehrohr 2 ist ein Dichtkörper 3 als Dichtelement angeordnet. Als Dichtkörper 3 dient ein einseitig abgeschrägter zylindrischer Hohlkörper. Dichtflächen zwischen dem feststehenden Dichtkörper 3 und dem Drehrohr 2 bilden somit die senkrechte Dichtkörperfläche 4 und die Stirnfläche 5.
Ovalitäts- und Sadialschwankungen des Drehrohres werden dadurch ausgeglichen, daß die senkrechte Dichtkörperfläche 4 des Dichtkörpers 3 im Durchmesser größer ausgebildet ist als die Stirnfläche 5 des Drehrohres 2. Deshalb ist der Innendurchmesser des Dichtkörpers 3 gleich, vorzugsweise kleiner als der Innendurchmesser des Drehrohres und der Außendurchmesser gleich, vorzugsweise größer als der Außendurchmesser des Drehrohres.
Axiale Verschiebungen des Drehrohres 2 werden jeweils durch die Auf- und Abwärtsbewegungen des Dichtkörpers 3 ausgeglichen, die durch das Gegengewicht β erleichtert werden^ Dichtkörper 3 und Gegengewicht 6 sind über ,Seilzug 7 und laufrollen 8 miteinander verbunden.
Die Massendifferenz- zwischen dem Gegengewicht 6 und dem Dichtkörper 3 ist so bemessen, daß bei entsprechender Längsbewegung des Drehrohres der Dichtkörper 3 jeweils nach oben oder unten bewegt wird und somit eine freie Bewegung des Drehrohres gewahrleistet ist, ohne daß die Diohtwirkung vermindert wird. Der Vorteil dieser erfindungsgemäßen -Vorrichtung besteht darin, daß stets die Eeibverbindung zwischen der Dichtkörperfläche 4 und der Stirnfläche 5 bzw, der schrägen Dichtkörperfläche 9 und der Gehäusefläche 10 erhalten bleibt und somit eine kraftschlüssige Dichtwirkung hergestellt wird« Zugleich liegt durch die Beweglichkeit des Dichtkörpers 3 eine, sich auch bei Verschleiß der Dichtflächen 4 und 5 bzw, 9 und 10 (z, B, Materialabrieb infolge Staubeinwirkung) selbständig nachstellende Dichtung vor. An der Dichtkörperfläche 4 und Stirnfläche 5 des Drehrohres können auswechselbare Versehleißelemente angeordnet werden.
Seitlich vom Dichtkörper (3) sind Mihrungsschienen angeordnet, mit denen eine seitliche Verschiebung, Verdrehen oder Verkanten des Dichtkörpers verhindert und gleichzeitig eine vertikale Bewegung ermöglicht wird» Die seitlichen Flächen der Dichtkörperfläche 9 und der Gehäusefläche 10 werden zusätzlich in bekannter Weise mit einer Labyrinthdichtung oder Labyrinthschiene abgedichtet. Zur Verminderung der Gleitreibung können Kugeln, Rollen oder Walzen in der Labyrinthschiene eingesetzt werden.
Ein Dichtungsgehäuse 11 sorgt für eine Abdeckung des gesamten Dichtungsbereiches, so daß ein möglicher Staubaus tr ag in die Umwelt vermieden wird. Aus laß öffnungen 1.2 dienen zum Staubaustrag»

Claims (5)

  1. rfindungsansprach
    , Abdichtung für Drehrohre, zum Beispiel Drehrohrofen, Drehrohrkühler, Trockentrommeln und dergl. am Ein- und/oder Auslaufendes gekennzeichnet dadurch, daß als Dichtkörper (3) ein einseitig abgeschrägter zylindrischer Hohlkörper dient, dessen Innendurchmesser gleich, vorzugsweise kleiner als der Innendurchmesser des Dreh— rohres (2) ist, dessen Außendurchmesser gleich, vorzugsweise größer als der Außendurchmesser des Drehrohres (2) ist, dessen Dichtkörperfläche (4) senkrecht zur Ofenachse an der Stirnfläche (5) des Drehrohres (2) und die schräge Dichtkörperfläche (9) an der Gehäusefläche (10) anliegt,
  2. 2» Torrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Dichtkörper (3) über einen Seilzug (7) und Laufrollen (8) mit einem Gegengewicht (6) verbunden ist, dessen Masse gleich oder kleiner als die des Diehtkörpers (3) ist,
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch? daß seitlich vom Diohtkörper (3) Führungen für eine 7ertikalbewegung des Diehtkörpers angeordnet sind«
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß an
    der Dichtkörperfläche (4) und Stirnfläche (5) des Drehrohres auswechselbare Verschleißelemente angeordnet sind»
  5. 5. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 4? gekennzeichnet dadurch, daß der Diehtungsbsreich von einem Dichtungsgehäuse (11) mit Auslaßöffnungen (12) umschlossen ist»
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD24780683A 1983-02-09 1983-02-09 Abdichtung fuer drehrohre DD213751A1 (de)

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