DD208071A5 - Verfahren und vorrichtung zum entgraeten von fischen - Google Patents
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Abstract
IN EINER ENTGRAETVORRICHTUNG FUER GEKOEPFTE UND KOPFSCHNITTFLAECHE VORAUS UNTER ANGRIFF AN IHREM RUECKEN GEFOERDERTE HERINGS- UND/ODER MAKRELENARTIGEN FISCHE WIRDEIN ENTGRAETVERFAHREN PRAKTIZIERT, WELCHES DURCH VORBEREITENDES EINSCHNEIDEN DES SCHWANZTEILES DES FISCHES LAENGS DER BEIDEN SEITEN DES RUECKGRATES BIS IN DEN BEREICH DER RUECKENSPEICHEN VOR DEM ENTGRAETSCHNITT GEKENNZEICHNET IST. DER SCHWANZTEIL WIRD ZU DIESEM ZWECK IN LEDIGLICH BEIM PASSIEREN DISES TEILES DES FISCHES FREIGEGEBENE BAUFILETIERMESSER 2 EINGESTEUERT, SO DASS AUCH IN DEM SCHWANZTEIL DES FISCHES DAS RUECKGRAT SPARSAM HERAUSGESCHNITTEN WERDEN KANN.
Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entgraten von mit ihrer KöpfSchnittfläche voraus in Schuimmlage durch Angriff an ihrem Rücken geförderten, insbesondere Herings- und Makrelenfischen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung Beim Filetieren won kleinen bis mittelgroßen Massenfischen wird aufgrund der fortschreitenden Verknappung und Verteuerung des Verarbeitungsgutes zunehmend Uert darauf gelegt, daß die zur Verarbeitung kommenden Fische unter geringstmöglichem Verlust an für den menschlichen Verzehr geegnetem Ffschfleisch bearbeitet uerden. Dies hat zur Voraussetzung, daß das angewendete Verfahren zum Entfernen des Grätengerüstes eine Schnittfolge vorsieht, die exakte und sparsamste Schnittführung gestattet. Uird die Gesamtkonzeption einer derartigen Vorrichtung auf die Erfüllung dieser Erfordernisse ausgerichtet, so zeigt sich, daß für die Förderung der Fische lediglich der Rückenbereich für den Angriff der Fördermittel zur Verfugung steht, da insbesondere der Flankenbereich den verschieden sten Führungslementen zugänglich bleiben muß. Die hier zugrunde gelegte Vorrichtung ist demgemäß mit einem an dem Rücken des Fisches angreifenden Förderer ausgerüstet;
Aus der DE-PS 11 54 913 ist eine Filetiervorrichtung mit einem den Fisch Kopfende voraus unter Angriff an desen Rücken fördernden Förderer bekannt. Uie aus der genannten Schrift ersichtlich^, uird "'der Arbeitstrum des Förderers mittels in Richtung auf die Fischbahn federnd ausueichlicher Andrückrollen mit dem Ziel geführt, seine mit prismatischen Ausnehmungen versehenen Greifer mit dam Rücken des Fisches in Kontakt zu halten. Uie sich beim Einsatz dieser Vorrichtung zeigt, ueiet'der Förderer jedoch
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nicht die zwecks Anpassung an die Rückenkontur des Fisches eruünschte Flexiblität auf. Vielmehr ist zu beobachten, daß der Fördergurt dazu neigt, zuischen den einzelnen Stützrollen den kürzesten V/erlauf, d. h. die Lage der verbindenden Tangente an je zwei einander folgende Stützrollen einzunehmen. Dies macht sich bei der Bearbeitung von Heringen, insbesondere aber bei Makrelenfischen nachteilig bemerkbar, deren Gestalt stark spindelförmig ist, und wirkt sich vor allem in unsauberer Schnittführung aus, da es nicht gelingt, auch den Schwanzbsreich des Fisches nieder- und damit geführt zu halten, so daß die Bauchfiletiermesser diesen Bereich nicht zu bearbeiten ermögen. Das hat dann zur Folge, daß die diesem Werkzeug nachgsschaltetan, auf das Vorhandensein von Bauchfiletierschnittsn abgestellten Führungen den Schuanzbereich nicht führend erfassen können, so daß dar nachfolgende Entgrätschnitt nicht in der gewünschten Ueise vollzogen werden kann. Dabei liegen die auftretenden Mängel darin, daß entweder das Grätengerüst im Schwanzbereich des Fisches nicht vollständig herausgeschnitten wird, oder die Filets unter er-: heblichern Ausbautav/erlust freigeschnitten werden, weil eine Ausbreitung der Filets in diesem Bereich nicht erfolgen kann, so daß die Entgrätmesser einen Teil des Flankenfleisches mit entfernen. Darüberhinaus ist insbesondere im ersteren Fall ein sicheres maschinelles Enthäuten des gewonnenen Doppelfilets nicht zu gewährleisten, da das hierbei erforderliche Flachlegen der Filets infolge der fehlenden Einschnitte im Schwanzberai-ch nicht möglich ist.
Ziel der Erfindung:
Es ist daher das Ziel der Erfindung, Filets hoher Qualität und Ausbeute herzustellen und ihre ökonomische Weiterverarbeitung zu ermöglichen
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Entgrätverfahren anzugeben, welches das Heraustrennen des Grätengerüstes unter exakter und sparsamster Schnittführung ermöglicht.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Entgrätverfahren anzugeben, welches das Heraustrennen des Grätengerüstes unter exakter und sparsamster Schnittführung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schuanzteil des Fisches unmittelbar nach dem Offnen der Bauchhöhle mittels eines Paares von der Bauchseite geführter Filetierschnitte bis in den Bereich der Rückenspeichen freigeschnitten und anschließend da-s Grätengerüst mittels eines Paares unmittelbar oberhalb der mit den Bauchlappen ausgebreitet geführten Rippen angesetzter, keilförmig verlaufender und sich im Bereich der Flossenhalter der Rückenflossen treffender Entgrätschnitt herausgetrennt uird.
Die damit erzielbaren l/orteile bestehen insbesondere darin, daß der Schuanzteil des Fisches durch Eingriff in die Filetierschnitte bis in den Bereich der Flossehalti der Rückenflossen während des Entgrätschnittes seitlich unausweichlich geführt werden kann, wodurch eine hohe Ausbeute erreichbar ist, weil einerseits eine symmetrische Bearbeitung sichergestellt ist und andererseits ermöglicht wird, daß die freigeschnittenen Filetteile über die Entgrätemesser ohne Wirksamkeit derselben hinueggeführt werden.
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Für die Durchführung dieses Verfahrens ist eine Vorrichtung verwendbar, welche in bekannter Ueise mit Paaren von Bauchfiletisrmessern und keilförmig zueinander gestellten Entgrätmessern ,mindestens im Bereich der ' BauchfiletiBrmesser angeordneten Bauchführungen für die Fische und einem der Fischförderbahn zugekehrten, mit prismatischen Mitnehmern versehenen Förderer für den
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griff an dem Rücken des Fisches, mindestens den Filatiarwerkzaugan zugeordneten, gegenüber der Fischförderbahn gegen die Kraft einer Feder ausueichlichen Andrückmitteln für den Arbeitstrum des Förderers, souie mindestens einem die Position das jeweils zu bearbeitenden Fisches überwachenden Taster. Eine bevorzugte Ausführung einer solchen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bauchführungen im Bereich der Bauchfiletiermesser des Bauchfiletiaruerkzeuges ein vor diesen angeordnetes FUhrungssystem umfaßt, welches besteht aus einer unter der Kraft einer Feder ausweichlichen, in Ruhestellung mindestens die vorauslaufenden Schneiden der Bauchfiletiermesser abdeckenden Bauch Innsnführungen und einem Paar mittensyiTimetrisch synchron gesteuerter, federnd auswaichlicher Bauch-Außenführungen, welche eine dam Förderer zugekehrte prismatische Führung bilden, durch deren Grund dia Bauch-InnenfUhrung aufragt.
Dabei können die Bauch-Außsnführungen mit mit dem Taster für die Position das zu bearbeitenden Fisches in Uirkverbindung stehenden Vsrstallmitteln v/ersahan sein, welche die Bauch-Außenführungen bis unmittelbar nach Eintritt des Fisches zwischen dieselben ausgesteuert halten. Auch können die Verstellmittel für die Bauch-AußenfUhrungan mit dem dem Bauchfiletieruerkzeug zugeordneten AndrUckmittal für dan Förderer derart wirkverbundan sein9 daß dessen,zunächst gegenüber dar Kraft dar Fader der Bauch-InnanfUhrung annähernd gleiche Niederhaltakraft bei Einsteuarung dar Bauch-Außanführungan erhöht wird. Damit wird der üblicherweise anzutreffende Nachteil vermieden, daß der mit der stumpfen KöpfSchnittfläche vorauslaufende Fisch-
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rumpf die in ihrer engsten Stellung befindlichen, d. h. praktisch aneinanderliegenden Außenführungen unter unvermeidlicher Bremswirkung verdrängen muß, ua» zu Stockungen führen kann. Gleichzeitig wird erreicht, daß die Bauchfiletiermesser erst dann aktiviert uerden, uenn die Bauchhöhle des Fisches bereits Über diese hinueggelaufen ist, so daß die Gefahr des Abschneidens der Rippen nicht gegeben ist, andererseits aber die erwünschte Trennung der Filets im Schuanzteil bis in den Bereich der Rückenspeichen sicher durchführbar·- ist.
' Mindestens im Bereich der Bauchfiletiermesser kann ein mit der Rückenkontur des Fisches in Kontakt tretender, federnd ausueichlicher Andrücker angeordnet sein, welcher mit den Bauch-Außenführungen in Uirkverbindung steht.
Zwecks Führung der Unterseite des Rückgrates im Bauchhöhlenbereich und des die Bauchspeichen enthaltenden Grätenstreifens im Schwanzteil des Fisches bzw. des Rückenflossen-Streifens können die dem Fisch zugekehrten Seiten der Bauch-Innenführung und dee Andrückers je mit einer nutenförmigen Ausnehmung versehen sein.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
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Es zaigt
Fig. 1 Bine ausschnittueisa Ansicht einer Entgratvorrichtung in axonometrischer Darstellung mit aus Gründen der Übersichtlichkeit überhöht gezeigtem Rükkenförderer mit prismatischen Greifern
Fig. 2 eine ausschnittueise Seitenansicht der Entgrätvorrichtung vor Ankunft des Bauchhöhlenendes des Fisches
Fig. 3 eine Ansicht entsprechend Fig. 2 bei Ankunft des Bauchhöhlenendes.
Fig, 4 einen Querschnitt durch die Entgrätvorrichtung unmittelbar vor den Bauchfiletiermessern mit Blickrichtung auf diese sowie einem geteilten Rückenförderer in der Arbeitsphase entsprechend Fig·. 3
In einem nicht dargestellten Gestall einer Entgrätmaschine für herings- und makrelenartige Fische ist durch verschiedene Führungselemente eine Fischbahn markiert, in deren Verlauf ein Bauchfiletieruerkzeug 2 aus einem Paar Bauchfiletiermesser 1 und einem Paar ' - ^ keilförmig zueinander gestellter Entgrätmesser 4 versehenes Entgrätuierkzeug 4 angeordnet sind. Unmittelbar vor den einen Spalt zwischen sich belassenden Bauchfiletiermessern 2 befindet sich eine Bauch-Innenführung 6 , welche.durch die Kraft einer Feder 7 in ihrer die Schneiden 3 der Bauchfiletiermesser 2 abdeckenden Position gehalten wird. Die Bauch-Innenführung 6 ist um die
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Umlaufachse 8 der Bauchfiletiermesser 2 schwenkbar gelagert und an ihrer dem Fisch zugekehrten Seite mit einer nutenförmigen Ausnehmung 9 v/ersehen. Unmittelbar vor der Bauch-Innenführung 6 ist ein den Fisch in seiner Bauchhöhle tragendes starres Führungselement 10 und längs der Seitenbereiche derselben 6 ein Paar um vertikale Achsen 13 mittensynchron gegen die Kraft einer Feder 14 mittels eines Stellmittels 15 schwenkbarer Bauch-Außenführungen 12...-^U$$$:,§$y$t. (.FJ..9,· Λ und Fig. 4).·» Letztere bilden mit der zwischen ihnen aufragenden Bauch-Innenführung 6 eine prismatische Führung für den Fisch. Dem Bauchfiletieruerkzeug 1 schließt sich eine Uberleitführung an, deren Leitbleche 11 die rückwärtigen Schneiden 3 der Bauchfiletiermesser 2 abdecken, und welche auf eine bis zwischen die Entgrätmesser 5 des Entgrätwerkzeuges 4 reichende, aus dachförmig unter dem Uinkel der Entgrätmesser 5 angeordneten Flächen bestehende Schnittgegenlage 16 überleitet, welche in der höchsten Stellung den oberen Teil der Schneiden der Entgrätmesser 5 freiläßt. Die Schnittgegenlage 16 ist beidseitig von einzeln angefederten Andrückfingern 17 flankiert, welche eine sich den jeweiligen Flankenkonturen des Fisches anpassende Andrückfläche bilden und unmittelbar vor den Schneiden der Entgrätmesser 5 wirksam sind. Die Schnittgegenlage 16 ist in bekannter Ueise in Abhängigkeit von der Stellung des Fisches steuerbar, so daß die Aktivierung des Entgrätewerkzeuges 4 auf den Zeitabschnitt beschränkt werden kann, in dem die Bauchhöhle des Fisches über dieses Werkzeug hinwegläuft. Dem Entgrätwerkzeug 4 schließt sich eine dachförmige Führung 18 an, welche die rückwärtigen Schneiden der Entgrätmesser 5 abdeckt. Oberhalb der Fischbahn ist ein zu dieser
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parallel geführter Förderer 19 angeordnet, welcher aus einem (Fig. 1) bzw. zwei (Fig. 4) mit prismatischen Mitnehmern 21 bzu. Greiferhälften
22 besetzten Fördergurt bzu. -gurten 20 besteht, und welcher durch als Spurrollen ausgebildete Andrückmittel 23 abgestützt wird, v/on denen jeweils lediglich eines beispielhaft gezeigt ist. Das dem Bauchfiletierwerkzeug 1 zugeordnete Andrückmittel
23 ist an dem freien Ende eines Schwenkhebels 24 gelagert, welcher über einen Lenker 25 federnd mit den Baucta-Außenführungen 12 derart verbunden ist, daß bei deren Einsteuerung durch das Verstellmittel 15 der Andruck des Andrückmittels 23 erhöht wird. Bei Verwendung eines aus zuei Fördergurten 20 bestehendes Förderers 19 ist der Lenker 25 stattdessen mit einem durch den Spalt zwischen den Fördergurten 20 in die Fischbahn ragenden Andrücker 26 in gleicher Weise verbunden .
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Ein auf geeignete Ueise maschinell oder manuell geköpfter und an seinem Bauch geöffneter Fisch wird mit der Köpfschnittfläche voraus auf dem Führungselement 10 reitend in dan Wirkungsbereich des Förderers 19 verbracht, der ihn unter Angriff an seinem Rücken zunächst dem Bauchfiletierwerkzeug 1 zuführt. Bei Ankunft des Fisches an diesem Werkzeug ist dessen Wirksamkeit durch,die sich in Ruhestellung , d, h. die vorauslaufenden Schneiden der Bauchfiletiermesaer 2 abdeckenden Position befindende Bauch-InnenfUhrung 6 unterbunden. Ebenso sind durch Aktivierung des Verstellmittels 15 die Bauch-Außenführungen 12 außer Eingriff
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gehalten. Bei Ankunft des Bauchhöhlenendes des Fisches wird das Werstellmittel 15 entlastet, was zur Folge hat, daQ die Bauch-Außenführungen unter der Kraft der Feder 14 in die Fischbahn eingeschwenkt werden und damit in Kontakt mit dem Fisch kommen. Gleichzeitig uird über den Lenker 25 die Andrückkraft des Andrückmittels 23 derart verstärkt, daß der Schuanzteil des Fisches über den Förderer 19 unter Zurückdrängen der Bauch-Innenführung 6 gegen die Feder 7 in die BauchfiletiermesffBr 2 hineingedrückt uird. Dieser Vorgang bewirkt das Einschneiden des Schwanzteiles des Fisches längs beider Seiten des Rückgrates über dieses hinweg bis in den Bereich der Rückenspeichen, so daß der Fisch bis an die Schwanzwurzel eingeschnitten das Bauchfiletierwerkzeug 1 verläßt. Dabei haben die Bauch-Außenführungen 12 dafür Sorge getragen, daß der schlanke Schwanzteil mittensymmetrisch geführt, die empfindlichen Bauchlappen aber nicht strapaziert wurden. Der Vorgang des Niederdrückens des Schwanzteiles kann bei Verwendung zweier, einen Spalt zwischen sich belassender Fördergurte 20 durch einen durch den Spalt in die Fischbahn ragenden Andrücker 26 besorgt werden, was den Vorteil hat, daß dieser Vorgang feinfühliger gesteuert werden kann. Der so vorbereitete Fisch wird nunmehr dem Entgrätwerkzeug, 4 zugeleitet, dessen Schneiden vor dessen Ankunft durch entsprechende Stellung -der Schnittgegenlage 16 freigestellt sind, so daß die Entgrätmesser 5 oberhalb der durch die Andrückfinger 17 flachgedrückten Rippen einschneiden können. Aufgrund" ihrer überhöhten Anordnung in der Fischbahn treffen sich die Schnittebenen der Entgrätmesssr 5 im Bereich der Rückenspeichen,
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d. h, oberhalb des Rückgrates und trennen dieses gleichzeitig mit den Rippen heraus. Bei Ankunft des Bauchhöhlenendes wird die Schnittgegenlage angehoben, wodurch die die Rippen heraustrennenden Teile der Schneiden unwirksam werden, so daß der bereits eingeschnittene Schwanzteil des Fisches lediglich unter Fortführung des das Rückgrat heraustrennenden Schnittes über das Entgrätwerkzeug hinweggdeitet wird.
Das erzielte^Produkt ist ein an seiner Rückennaht zusammenhängendes Doppelfilet, welches sparsam geschnitten ist und einwandfrei maschinell enthäutet werden kann, da es bis in die Schwanzuurzel gespalten ist und sich demzufolge flach ausbreiten läßt. Die Verstellmittel 15 stehen stellvertretend für jedes geeignete Stellglied, dessen Ansteuerung durch einen die Position des zu bearbeitenden Fisches ertastenden Meßtaster erfolgen kann. Bei getaktet, arbeitenden Maschinen kann die Funktion des Stellgliedes durch mechanische Mittal übernommen werden, welche durch den Antrieb der Maschine betätigbar sind.
Claims (6)
- 235897 OVerfahren und Vorrichtung zum Entgräten von FischenErfindunqsansprüche1. Verfahren zum Entgräten von mit ihrer Köpfschnittfläche voraus in Schuirnmlage durch Angriff an ihrem-Rücken geförderten, insbesondere Heringsund Flakrelenfischen, dadurch g e kennzeic hn et , daß der Schuanzteil des Fisches unmittelbar nach dem Öffnen der Bauchhöhle mittels eines Paares von der Bauchseite geführter Filetierschnitte bis in den Bereich der Rückenspeichen freigeschnitten und anschließend das Grätengerüst mittels eines Paares unmittelbar oberhalb der mit den Bauchlappen ausgebreitet geführten Rippen angesetzter, keilförmig verlaufender und sich im Bereich der Flossenhalter der' Rückenflossen treffender Entgrätechnitt herausgetrennt uird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 mit Paaren von Bauchfiletiermessern und keilförmig zueinander gestellter Entgrätmesser, mindestens im Bereich der Bauchfiletiermesser angeordneten Bauchführungen für die Fische und einem der Fischförderbahn zugekehrten, mit prismatischen Mitnehmern versehenen, endlos umlaufenden Förderer für den fördernden Angriff an dem Rücken 'des Fisches, mindestens den Filetieruerkzeugen zugeordneten,gegenüber der Fischförderbahn gegen die Kraft einer Feder235897ausweichlichen AndrückmitteJn für dan Arbeitstrum des Förderers sowie mindestens einem die Position des jeweils zu bearbeitenden Fisches überwachenden Taster, dadurch gekennzeichnet , daß die BauchführungBn im Bereich der Bauchfiletiermesser (2) des Bauchfiletiarwerkzeuges (1) ein uor diesen angeordnetes Führungssystem umfaßt, welches besteht aus einer unter der Kraft einer Feder (7) ausweichlichen, in Ruhestellung mindestens die vorau'slaufenden Schneiden (3) der Bauchfiletiermesser (2) abdeckenden Bauch-Innenführungen (6) und einem Paar mittensymmetrisch sychron gesteuerter, federnd ausweichlicher Bauch-Außenführungen (12) , welche eine dem Förderer (19) zugekehrte prismatische Führung bilden, durch deren Grund die Bauch-Innenführung (6) aufragt.
- 3. Vorrichtung nach Punkt 2, dadurch, gekennzeichnet , daß die Bauch-Außenführungen (12) mit mit dem Taster für die Position des zu bearbeitenden Fisches in Uirkv/erbindung stehenden Verstellmitteln (15) versehen sind, welche die Bauch-Außenführungen (12) bis unmittelbar nach Eintritt des Fisches zwischen dieselben ausgesteuert halten.
- 4. Vorrichtung nach den Punkten 2 und- 3 . , dadurch. gekennzeichnet , daß die Verstellmittel (15) für die Bauch-Außenführungen (12) mit dem dem Bauchfiletierwerkzeug (1) zugeordneten Andrückmittel (23) für den Förderer (19) derart wirkuerbunden sind,235897daß dessen (23) zunächst gegenüber der Kraft der Feder (7) der Bauch-Innenführung (6) annähernd gleiche Niederhaltekraft bei Einsteuerung der Bauch-Außenführungen (12) erhöht uird.
- 5. Vorrichtung nach Punkt 4 , dadurch gekennzeichnet , daß mindestens im Bereich der Bauchfiletiermesser (2) ein mit der Rückenkontur des Fisches in Kontakt tretender, federnd ausueichlicher Andrücker (26) angeordnet'-ist, welcher mit den Bauch-Außenführungen (12) in Uirkuerbindung steht.
- 6. Vorrichtung nach den Punkten 1 und 5 , dadurch gekennzeichnet , daß die dem Fisch zugekehrten Seiten der Bauch-Innenführung (6) und des Andrückers (26) je mit einer nutenförmigen Ausnehmung (9) versehen sind.
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