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DD141340A5 - Kugelbuchse fuer laengskugelfuehrungen - Google Patents

Kugelbuchse fuer laengskugelfuehrungen Download PDF

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Publication number
DD141340A5
DD141340A5 DD79210617A DD21061779A DD141340A5 DD 141340 A5 DD141340 A5 DD 141340A5 DD 79210617 A DD79210617 A DD 79210617A DD 21061779 A DD21061779 A DD 21061779A DD 141340 A5 DD141340 A5 DD 141340A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
ball
raceway
rows
balls
ball bushing
Prior art date
Application number
DD79210617A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Albert
Original Assignee
Star Kugelhalter Gmbh Dt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2814917A external-priority patent/DE2814917C2/de
Application filed by Star Kugelhalter Gmbh Dt filed Critical Star Kugelhalter Gmbh Dt
Publication of DD141340A5 publication Critical patent/DD141340A5/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings
    • F16C29/06Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load
    • F16C29/068Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track
    • F16C29/0683Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track the bearing body encircles a rail or rod of circular cross-section, i.e. the linear bearing is not suited to transmit torque
    • F16C29/0685Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track the bearing body encircles a rail or rod of circular cross-section, i.e. the linear bearing is not suited to transmit torque with balls
    • F16C29/0688Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track the bearing body encircles a rail or rod of circular cross-section, i.e. the linear bearing is not suited to transmit torque with balls whereby a sleeve surrounds the circulating balls and thicker part of the sleeve form the load bearing tracks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

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Kugelbüchse für Längskuge!führungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Kugelbuchse für eine Längskugelführung für Wellen oder dgl. mit einem mehrere endlose Kugelschleifen enthaltenden Käfig, wobei die radial nach außen weisenden öffnungen der Kugelkanäle der belasteten Kugelreihen jeweils durch Laufbahnen aufweisende Laufbahneinsätze abgedeckt sind, insbesondere mit einem Käfig, bei welchem die belasteten Kugelreihen von je zwei benachbarten Kugelschleifen jeweils paarweise nebeneinander angeordnet und durch einen gemeinsamen, zwei parallele Laufbahnen aufweisenden Laufbahneinsatz abgedeckt sind.
Der Käfig dient im wesentlichen der Aufnahme und Führung der Kugeln sowie der Halterung der Laufbahneinsätze und kann deshalb aus einem leicht formbaren bzw« bearbeitbaren Material geringer Festigkeit hergestellt sein. Die Laufbahneinsätze nehmen die auf die Kugeln wirkenden Kräfte auf und übertragen sie auf die Wand der die Kugelbuchse umgebenden Gehäusebohrung. Sie bestehen im allgemeinen aus gehortetem Stahl.
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Charakteristik der bekannten.technischen Lösungen
Es sind bereits Kugelbuchsen bekannt, bei denen die Laufbahneinsätze als massive Stahlschienen ausgebildet sind. Die bei derartigen Laufbahneinsätzen unvermeidbaren Laufbahnungenauigkeiten (insbesondere durch Härteverzug) führen dazu, daß die Lastverteilung innerhalb der Laufbahn ungleich ist und damit die Tragzahl sowie die Lebensdauer vermindert werden (DE-PS 1 268 442). Insbesondere bei Kugelbuchsen mit paarweise nebeneinander angeordneten Laufbahnen ergibt sich als weiterer Nachteil, daß durch unvermeidbare Fertigungsungenauigkeiten Querschnittshöhendifferenzen bei den Laufbahneinsätzen auftreten, was zu ungleicher Lastverteilung zwischen den beiden Laufbahnen und damit zu weiterer Minderung von Tragzahl und Lebensdauer führt (DE-OS 2 341 046). Durch eine kippbewegliche Lagerung der Laufbahneinsätze in Umfangsrichtung kann zwar die Lastverteilung zwischen zwei Laufbahnen eines Laufbahneinsatzes ausgeglichen werden, die ungleiche Lastverteilung innerhalb der Laufbahnen in Achsrichtung ist jedoch dadurch nicht zu beheben (DE-OS 2 363 033).
Eine andere Lösung für den Ausgleich der Lastverteilung zweier auf einem Laufbahneins at ζ angeordneter Laufbahnen ist ebenfalls in der letztgenannten Druckschrift beschrieben, und zwar ist der Laufbahneinsatz so gestaltet, daß die Laufbahnen unter Last federnd ausweichen. Abgesehen davon, daß dadurch die Steifigkeit der Kugelbuchse und damit die Präzision der Führung erheblich verringert werden, kann auch mit dieser Konstruktion eine ungleiche Lastverteilung innerhalb der Laufbahnen in Achsrichtung nicht kompensiert werden.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Lösungen, insbesondere mit paarweise auf einem Laufbahneinsata angeordneten Lauf-
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bahnen, wird noch darin gesehen, daß durch die erforderliche große Querschnittshöhe der Laufbahnen der Außendurchmesser der Kugelbuchse sehr groß wird.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, eine Kugelbuchse für eine Längskugelführung für Wellen oder dgl. mit einem mehrere endlose Kugelschleifen enthaltenen Käfig zweckentsprechend so zu gestalten, daß mit relativ einfacher und insbesondere auch kompakter Bauweise eine hohe Lebensdauer erzielt wird, wodurch die Reparatur- und Instandsetzungskosten wesentlich reduziert werden können.
Darlegung; des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kugelbuchse für eine Längskabelführung für Wellen oder dgl., mit einem mehrere endlose Kugelschleifen enthaltenden Käfig, wobei die radial nach außen weisenden öffnungen der Kugelkanäle der belasteten Kugelreihen jeweils durch Laufbahnen aufweisende Laufbahneinsätze abgedeckt sind, insbesondere mit einem Käfig, bei dem die belasteten Kugelreihen von je zwei benachbarten Kugelschleifen jeweils paarweise nebeneinander angeordnet und durch einen gemeinsamen, zwei parallele Laufbahnen aufweisenden Laufbahneinsatz abgedeckt sind, zu schaffen, mit der innerhalb einer Laufbahn bzw, paarweise nebeneinander angeordneten Laufbahnen eine gleiche Lastverteilung und damit eine hohe Iragzahl erreicht wird»
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Laufbahneinsatζ aus einem dünnwandigen, biegeelastischen, in Dickenrichtung unnachgiebigen Material mit vorzugsweise gleicher Querschnittsdicke ausgebildet ist, und er durch die
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Kugeln wenigstens im Bereich der Laufbahn mit seiner, der Laufbahn abgewandten Rückseite unmittelbar an die Wand der die Kugelbuchse umgebenden Gehäusebohrung andrückbar ist. Die Gehäusebohrung ist ohne weiteres mit einer sehr hohen Genauigkeit herstellbar, ebenso die Dickenabmessungen der Laufbahneinsätze. Dadurch, daß die Laufbahneinsätze keine hohe Eigensteifigkeit besitzen, nehmen sie selbst im wesentlichen keine Kräfte auf, sondern geben sie an die Gehäusebohrungswand weiter. Auf diese Weise wird die Genauigkeit der Gehäusebohrung bestimmend für die Genauigkeit der Laufbahnen. Beim Zusammenbau der Längskugelführung werden die eventuell vorhandenen Unebenheiten der Laufbahnen in Achsrichtung dadurch ausgeglichen, daß sich das dünnwandige Material der Laufbahneinsätze an die 7/and der Bohrung anlegt. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Lastverteilung innerhalb und zwischen den Laufbahnen gewährleistet, wodurch höchste Tragzahl bzw. Lebensdauer.und geringste Federung unter Belastung sichergestellt sind.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung weist einen Laufbahneinsatz auf, dessen beide Laufbahnen durch einen Steg miteinander verbunden sind»
Dabei kann nach einem Merkmal der Erfindung der Steg mit einem Schlitz, insbesondere Längsschlitz versehen sein, in welchen wenigstens eine am Kugelkäfig ausgebildete, radial nach außen weisende und mit Haltenasen versehene Befestigungszunge einrastbar ist. Diese Befestigung braucht nicht " zur Aufnahme größerer Kräfte ausgelegt zu sein, da der Laufbahneinsatz sich gegen die Wand der Gehäusebohrung abstützt, wie bereits beschrieben wurde.
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In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeder Laufbahneinsatz an seinen quer zu den Laufbahnen sich erstreckenden Querseiten mit je einem in Verlängerung des Steges ausgebildeten Fortsatz versehen ist, wobei die Fortsätze jeweils unter auf die beiden Enden der Kugelbüchse aufschiebbare Halteringe oder dgl. ragen* Diese Ausbildung erlaubt eine sehr einfache Bauweise des Käfigs, da die Befestigungszungen entfallen können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Befestigungsringe als auf die Enden der Kugelbuchse aufsetzbare, mit einer Kreisöffnung zum Durchtritt der Welle versehene Kappen ausgebildet. Die Kappen dienen beispielsweise dazu, die Kugelbüchse gegen Eindringen von Schmutz oder dgl. zu schützen« Sie können dazu auch Dichtringe aufnehmen, die in entsprechende Innenabsätze des Kugelkäfigs eingesetzt sind und auf der Welle aufsitzen.
Bei der Verwendung von Käfigen mit radial nach außen offenen Kugelkanälen für die unbelasteten, rücklaufenden Kugelreihen ist weiterhin erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Laufbahneinsätze sich in Umfangsrichtung der Kugelbüchse jeweils über die Kugelkanäle der belasteten Kugelreihen hinaus erstrecken und die jeweils zugehörigen Kugelkanäle der rücklaufenden Kugelreihen wenigstens teilweise abdecken. Diese können dann eine sehr einfache, nach außen nicht verengte Form haben, welche das Einlegen der Kugeln sehr vereinfacht. Sie werden durch die Laufbahneinsätze soweit abgedeckt, daß die verbleibende öffnung schmaler als der Kugeldurchmesser ist, so daß die Kugeln nicht herausfallen können*
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In einer anderen Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, daß die Lauf bahneinsät ze in TJinf angsri chtung der Kugelbuchse im wesentlichen mit den Kugelkanälen der belasteten Kugelreihen abschließen und daß die Kugelkanäle der unbelasteten Kugelreihen radial nach außen geschlossen und radial nach innen offen sind, wobei die öffnungen mit Randlippen versehen sind, welche die Kugeln innerhalb der Innenkonturen der Kugelbuchse halten. Es ergeben sich damit insbesondere auch in Verbindung mit den weiter vorne beschriebenen Kappen nach außen völlig geschlossene Kugelbuchsen, welche gegen Eindringen vom Schmutz oder dgl. sehr gut geschützt sind.
Die Laufbahneinsätze bestehen vorzugsweise aus einem dünnen Stahlblech und ihre Querschnittsform ist durch spanlose Formung, beispielsweise durch Prägen, gebildet. Der. Kugelkäfig kann in an sich bekannter Weise aus Kunststoff oder einem anderen, leicht formbaren bzw. bearbeitbaren Werkstoff hergestellt sein.
Weitere Merkmale der Erfindung sind, daß die Kugelkanäle der rücklaufenden Kugelreihen nach außen nicht verengt sind und durch die Lauf bahne insätze wenigstens soweit abgedeckt v/erden, daß die verbleibende öffnung schmaler als der Kugeldurcbmesser ist. Die Laufbahneinsätze bestehen aus Stahlblech und ihre Querschnittsform ist durch spanlose Formgebung, z.B. durch Prägen, gebildet. Desweiteren weist der die Laufbahn bildende und der daran anschließende, die rücklaufende Kugelreihe abdeckende Teil jedes Laufbahneinsatzes im Querschnitt etwa S-Form auf. Der Kugelkäfig besteht aus Kunststoff. Die Wandstärke der Laufbahneinsätze besteht zumindest im Bereich der belasteten Kugelreihen weniger als 50 %, vorzugsweise weniger als 40 % des Kugeldurchmessers, während
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die Wandstärke der Laufbahneinsätze zumindest im Bereich der belasteten Kugelreihen weniger als 10 %, vorzugsweise weniger als 8 % des Wellendurchmessers beträgt. Die Wandstärke der Laufbahneinsätze weist zumindest im Bereich der belasteten Kugelreihen weniger als 2,5 mm, vorzugsweise weniger als 1,5 im auf. Weiterhin sind die Laufbahneinsätze zumindest im Bereich der Laufbahnen der belasteten Kugelreihen derart biegeweich, daß sich die den Laufbahnen gegenüberliegenden Außenflächen der Laufbähneinsätze am jeweiligen Ort jeder einzelnen Kugel unter der durch die Kugel übertragenen Stütz*- kraft an die Wand der die Kugelbuchse umgebenden Gehäusebohrung anlegen. Die Laufbahneinsätze, welche benachbarten beiästeten Kugelreihen benachbarter Kugelschleifen gemeinsam sind, sind derart biegeelastisch, daß sie sich unter Last im Bereich beider belasteter Kugelreihen an die Gehäusebohrung anlegen, und zwar vorzugsweise auf der ganzen Länge der belasteten Kugelreihen, während die Laufbahneinsätze im Bereich der Stege im Hinblick auf erhöhte Biegeweichheit der Laufbahnen relativ zueinander, geschwächt sind. Ein anderes Merkmal der erfindungsgemäßen Lösung ist, daß der Käfig aus mehreren Segmenten besteht, welche an ihren aneinanderstoßenden Rändern so geformt sind, daß.sie auf,ihrer ganzen radialen Dicke aneinander anliegen. Der Käfig kann auch aus einer Mehrzahl von Segmenten bestehen, welche an sämtlichen Stoßstellen bis auf eine vorzugsweise im Außenbereich des Umfangs durch angeformte, dünne und biegsame Scharnierstege zusammenhängen. Die Segmente sind an ihren aneinanderstoßenden Rändern so geformt, daß sie im wesentlichen auf ihrer ganzen radialen Dicke aneinander anliegen. Die Wand des Käfigs ist aus einem flachen Band formbar, welches aus mehreren nebeneinanderliegenden, durch dünne und biegsame Scharnierstege zusammenhänsenden Segmenten besteht und zu einem Kreisquerschnitt zusammenbiegbar ist. Die Laufbahneinsätze weisen
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eine überall gleiche Querschnittsdicke auf.
Ausführungsbeispiel· .
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels nachfolgend näher erläutert werden. In der augehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Kugelbüchse; .
Fig. 2: den Schnitt II-II nach Fig. 1; Fig. 3i einen Laufbahneinsatz mit Befestigungsfortsätzenj Fig. 4: den Schnitt IV-IV nach Fig. 3; Fig. 5J einen Laufbahneinsatz mit Befestigungsschlitz} Fig. 6: den Schnitt VI-VI nach Fig. 5;
Fig. 7* einen Schnitt durch eine andere Ausführungsvariante einer Kugelbuchse.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Kugelbuchse 2 umfaßt einen Käfig 4 mit sechs endlosen Kugelschleifen 6. Jede Kugelschleife 6 besteht aus einem Kugelkanal 8 für die belastete Kugelreihe 10, einem Kugelkanal 12 für die unbelastete Kugelreihe 14- sowie je einem an den Enden der Kugelkanäle 8; 12 angeordneten Umlenkbogen 16; 18.
Die Kugelkanäle 8 sind radial nach innen offen, so daß die Kugeln der belasteten Kugelreihen 10 nach innen über die Kontur 20 des Käfigs 4 hervorschauen. Sie sind auch radial nach außen offen. Die Laufbahnen je zweier benachbarter, belasteter Kugelreihen 10 werden durch einen gemeinsamen Laufbahneinsatz 22 gebildet. Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Kugelkanäle 12 der unbelasteten Kugelreihen 14 radial nach innen geschlossen, jedoch radial nach außen offen.
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Diese öffnungen sind nicht verengt, so daß die Kugeln leicht eingelegt werden können. IM zu verhindern, daß die Kugeln aus den Kugelkanälen 12 herausfallen, ist der Laufbahneinsat ζ 22 in Umfausrichtung so weit verbreitert, daß er wenigstens teilweise die Kugelkanäle 12 abdeckt, so daß die Kugeln an einem Herausfallen gehindert sind» Im Bereich der Umlenkbögen 16; 18 können die Kugelkanäle 12 soweit verengt sein, daß die Kugeln in ihnen festgehalten werden. Die Laufbahneinsätze 22 entsprechen in ihrer axialen Länge wenigstens annähernd der Länge der geradlinigen Abschnitte der Kugelschleifen 6.
Der Laufbahneinsatζ 22 ist an seinen quer zur Richtung der Kugelkanäle 8 bzw, 12 verlaufenden Querkanten mit Fortsätzen 24| 26 versehen, welche jeweils unter auf die Enden der Kuggelbuchse 2 aufgesetzte Kappen 28; 30 ragen* Auf diese Y/eise werden die Laufbahneinsätze 22 am Käfig 4 fixiert. Wie Fig.1 zeigt, sind an beiden Enden des Käfigs 4 Innenabsätze 32; 34 ausgebildet, in denen Dichtungen 36; 38 angeordnet sind. Die Kappen 28; 30 in Verbindung mit den Dichtungen 36; 38 verschließen die Kugelbuchse 2 in axialer Richtung gegen Eindringen von Schmutz oder dergleichen.
Der Laufbahneinsatz 22 besteht aus einem dünnwandigen} biegeelastischen Blechteil und ist durch Stanzen und Prägen geformt. An den sich in Längsrichtung erstreckenden Steg 40 schließen sich in ümfangsrichtung die Laufbahnen 42; 44 an, welche dem Radius der Kugeln angepaßt sind. An die Laufbahnen 42; 44 schließen sich weiter in Ümfangsrichtung die die . unbelasteten Kugelreihen abdeckenden Teile 46; 48 an. Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, haben die Laufbahnbereiehe sowie die daran anschließenden Abdeckbereiche im Querschnitt je-
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weils etwa S-Porm. Die Portsätze 24; 26 haben jeweils einen kreisbogenförmigen Querschnitt, deren Mittelpunkt auf der Kugelbuchsenachse liegt, so daß sie sich jeweils dem Rand der.Kappen 28; 30» der die Portsätze 24; 26 festhält, anpassen.
Bei der Montage der Kugelbuchse 2 werden die Kugelschleifen. 6 zunächst mit der erforderlichen Anzahl der Kugeln gefüllt. Sodann werden die Laufbahneinsätze 22 aufgesetzt und durch die Kappe 30 befestigt. Jetzt können die Kugelbuchsen 2 in die Gehäusebohrung 50 des Gehäuses, welches die Kugelbuchse aufnehmen soll, eingesetzt werden. Beim Einführen der Welle 52 in die Kugelbuchse 2 werden die jeweils tragenden Kugelreihen 10 radial nach außen gedrückt. Ba die Laufbahneinsätze 22 biegeelastisch ausgebildet sind, nehmen sie.selbst keine Kräfte auf, sondern.weichen bis zur Anlage an die "fand der Gehäusebohrung ^O aus. Da diese Gehäusebohrung 50 mit einfachen Mitteln sehr präzise ausgebildet werden kann, sind auch die Laufbahnen 42; 44 sehr präzise, so daß eine hohe iragzahl erreicht wird. Da das Material der Laufbahneinsätze 22 gegen Materialkompression sehr hart ist, gibt es in Dickenrichtung nicht nach, so-daß keine schädliche Federung in radialer Richtung auftritt.
Die Pig, 5 und 6 zeigen eine andere Ausführungsvariante eines Laufbahneinsatzes 60» Er weist im wesentlichen die gleiche Querschnittsform auf wie der Laufbahneinsatζ 22 gemäß den Pig. 3 und 4. Im Steg 62 ist ein Schlitz 64 ausgebildet. In diesen ist eine am Kugelkäfig 66 angeformte, mit Haltenasen 68 versehene Befestigungszunge 70 einrastbar, wie Insbesondere Pig. 6 zeigt. Portsätze 24; 26 entsprechend dem in den Pig.- 3 und 4 gezeigten Laufbahneins at z 22 können entfallen.
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Fig, 7 zeigt im Schnitt eine andere Ausführungsvariante einer Kugelbuchse 80. Der Käfig 82 weist wiederum sechs endlose . Kugelschleifen 84 auf, von denen nur zwei dargestellt sind. Die Kugelkanäle 86 der belasteten Kugelreihen 87 sind radial nach innen sowie nach außen offen. Nach außen werden sie durch einen gemeinsamen Laufbahneinsatz 88 abgedeckt, welcher sich wiederum begieelastisch an die Wand der die Kugelbüchse 80 umgebenden Gehäusebohrung 90 anlegt. Die Laufbahneinsätze 88 weisen beiderseits des Steges 92 in Umfangs- . richtung Bereiche auf, welche die Laufbahnen 94; 96 bilden. Sie schließen im wesentlichen mit den Kugelkanälen 86 der belasteten Kugelreihen 87 ab. Die Kugelkanäle 98 der unbelasteten Kugelreihen 100 sind im Gegensatz zur vorbeschriebenen Ausführungsvariante radial nach innen offen und radial nach außen geschlossen. Die radial nach innen weisenden öffnungen sind jeweils mit Randlippen 102; 104 versehen, welche die Kugeln innerhalb der Wanddicke des Käfigs 82 festhalten, so daß sie keine Berührung mit der Welle haben.
Die Befestigung des Laufbahneinsatzes 88 kann in der gleichen Weise erfolgen, wie anhand der Fig. 3; 4 bzw. 5» 6 beschrieben, und ist deshalb nicht näher dargestellt.
Die in Pig. 7 dargestellte Kugelbuchse 80 ist an ihrem Außenumfang vollkommen.geschlossen und gegen Eindringen von Schmutz geschützt. Wie zu erkennen ist, besteht der Käfig 82 aus drei jeweils einen Bogen von 120 ° umfassenden Segmenten 108·, 110; 112. Das Segment 110 hängt mit den Segmenten 108 , bzw. 112 jeweils über dünne, biegsame Scharnierstege 114 bzw. 116 zusammen. Auf diese Weise kann der Käfig 82 als flaches Band gefertigt und bei der Montage su einer Kreisringform gebogen werden. Die Formhaltung sowie die Zentrierung des
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Käfigs 82 erfolgt beispielsweise über Kappen 28; 30, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Scharnierstege 114; 116 fortfallen zu lassen und denJKäfig 82 bei der Montage durch drei getrennte Segmente 108; 110; 112 aufzubauen, welche an ihren aneinanderstoßenden Rändern so geformt sind, daß sie auf ihrer ganzen radialen Dicke aneinander anliegen.

Claims (22)

210 617-13- Erfindungsanspruch .
1, Kugelbuchse für eine Längskugelfuhrung für Wellen oder dgl,, mit einem-mehrere endlose Kugelschleifen enthaltenden Käfig, wobei die radial nach außen weisenden Öffnungen der Kugelkanäle der belasteten Kugelreihen jeweils durch Laufbahnen aufweisende Laufbahneinsätze abgedeckt sind, insbesondere mit einem Käfig, bei welchem die belasteten Kugelreihen von je zwei benachbarten Kugelschleifen jeweils paarweise nebeneinander angeordnet und durch einen gemeinsamen, zwei parallele Laufbahnen aufweisenden Laufbahneinsatζ abgedeckt sind, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Laufbahneinsatζ (22; 60; 88) aus einem dünnwandigen, biegeelastischen, in £>ickenrichtung unnachgiebigen Material ausgebildet ist, und daß er durch die.Kugeln wenigstens im Bereich der Laufbahn (42; 44 bzw, 94; 96) mit seiner der Laufbahn (42; 44 bzw, 94; 96) abgewandten Rückseite unmittelbar an die Wand der die Kugelbuchse (2; 80) umgebenden Gehäusgbohrung (50; 90) andrückbar ist,
2, Kugelbuchse nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Laufbahneinsatζ (22; 60; 88) zwei durch einen Steg (40; 62; 92) miteinander verbundene Laufbahnen (42; 44 bzw. 94; 96) aufweist,
3* Kugelbüchse nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Steg (62) mit einem Schlitz (64)·, insbesondere einem Längsschlitz versehen ist, in welchen wenigstens eine am Kugelkäfig (66) ausgebildete, radial nach außen weisende und mit Haltenasen (68) versehene Befestigungszunge (70) einrastbar ist,
4, Kugelbuchse nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Laufbahneinsatz (22) an seinen quer zu den Laufbah-
5, Kugelbuchse nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Halteringe als auf die Enden der Kugelbuchse (2) aufsetzbare, mit einer Kreisöffnung zum Durchtritt der-Welle (52) versehene Kappen (28; 30) ausgebildet sind.
6, Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 5» gekennzeichnet dadurch, •daß die Laufbahneinsätze (22; 60) sich in Umfangsriortung der Kugelbuchse (2) jeweils über die Kugelkanäle (8) der belasteten Kugelreihen (10) hinaus erstrecken und die zugehörigen, radial nach außen offenen Kugelkanäle (12) der rücklaufenden Kugelreihen (14) wenigstens teilweise -abdecken.
7e Kugelbuchse nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die offenen Kugelkanäle (12) der rücklaufenden Kugelreihen (14) nach außen nicht verengt sind und durch die Laufbahneinsätze (22) wenigstens soweit abgedeckt werden, daß die verbleibende Öffnung schmaler, als der Kugeldurchmesser ist.
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neu (42; 44) sich erstreckenden Querseiten mit je einem in Verlängerung des Steges (40; 62; 92) ausgebildeten Fortsatz (24; 26) versehen ist, welcher jeweils unter auf die beiden Enden der Kugelbüchse (2) aufschiebbare Halteringe oder dgl. ragt.
8. Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Laufbahneinsätze (88) in Umfangsrichtung der Kugelbuchse (80) im wesentlichen mit den Kugelkanälen (86) der belasteten, Kugeireihen (87) abschließen und daß die Kugelkanäle (98) der unbelasteten Kugelreihen (100) radial nach außen geschlossen und radial nach innen offen sind, wobei die öffnungen mit Handlippen (102; 104) versehen sind,ν welche die Kugeln innerhalb der Wanddicke
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des Käfigs (82) halten,
9, Kugelbüchse nach Punkt 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Laufbahneinsätze (22; 60; 88) aus Stahlblech bestehen und daß ihre Querschnittsform durch spanlose Formung, z.B. durch Prägen, gebildet ist.
10, Kugelbuchse nach Punkt 6 oder 7, gekennzeichnet dadurch, daß der die Laufbahn (42; 44) bildende und der daran anschließende, die rücklaufende Kugelreihe (14) abdekkende Teil (46; 48) jedes Laufbahneinsatzes (22) im Querschnitt etwa S-^orm aufweist.
11, Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Kugelkäfig (4;.82) in an sich bekannter Weise aus Kunststoff besteht.
12, Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Wandstärke der Laufbahneinsätze (22; 60; 88) zumindest im Bereich der belasteten Kugelreihen (10; 87) weniger als 50 %, vorzugsweise weniger als 40 % des Kugeldurchmessers beträgt.
13, Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Wandstärke der Laufbahneinsätze (22; 60; 88) zumindest im Bereich der belasteten Kugelreihen (10; 87) weniger als 10 %t vorzugsweise weniger als 8 % des Wellendurchmessers beträgt.
14, Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch," daß die Wandstärke der Laufbahneinsätze (22; 60; 88) zumindest im Bereich der belasteten Kugelreihen (10; 87) weniger als 2,5 mm, vorzugsweise weniger als 1,5 mm aufweist.
15· Kugelbüchse nach Punkt 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß die Laufbahneinsätze (22; 60; 88) zumindest im Bereich der Laufbahnen (4-2; 44 bzw. 94; 96) der belasteten Kugelreihen (10; 87) derart biegeweich sind, daß sich die den Laufbahnen (42; 44 bzw» 94; 96) gegenüberliegenden Außenflächen der Laufbahneinsätze (22; 60; 88) am jeweiligen Ort jeder einzelnen Kugel unter der durch die Kugel übertragenen Stützkraft an die Wand der die Kugelbuchse (2; 80) umgebenden Gehäusebohrung (50; 90) anlegen.
16. Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 15». gekennzeichnet dadurch, daß Laufbahneinsätze (22; 60; 88), welche benachbarten belasteten Kugelreihen(10; 87) benachbarter Kugelschleifen (6; 84) gemeinsam sind, derart biegeelastisch sind, daß sie sich unter Last im Bereich beider belasteter Kugelreihen (10; 87) an die Gehäusebohrung (50; 90) anlegen, und zwar vorzugsweise auf der ganzen Länge der belasteten Kugelreihen (10; 87).
17. Kugelbuchse nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß die Laufbahneinsätze (22; 60; 88) im Bereich der Stege (40; 62; 92), im Hinblick auf erhöhte Biegeweichheit der Laufbahnen (42; 44)bzw. 94; 96) relativ zueinander, geschwächt sind.
18. Kugelbuchse insbesondere nach Punkt 1 bis 17» gekennzeichnet dadurch, daß der Käfig (82) aus mehreren Segmenten (108; 110; 112) besteht, welche an ihren aneinan-. derstoßenden Händern so geformt sind, daß-sie auf ihrer ganzen radialen Dicke aneinander anliegen.
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19. Kugelbüchse, nach Punkt 1 bis 17, gekennzeichnet dadurch, daß der Käfig (82) aus einer Mehrzahl von Segmenten (108; 110; 112) besteht, welche an sämtlichen Stoßstellen bis auf eine vorzugsweise im Außenbereich des Ifinfangs durch angeformte, dünne und biegsame Scharnierstege (114; 116) zusammenhängen.
20« Kugelbuchse nach Punkt 19» gekennzeichnet dadurch, daß die Segmente (108; 110; 112) an ihren aneinanderstoßenden Rändern so geformt sind, daß sie im wesentlichen auf ihrer ganzen radialen Dicke aneinander anliegen.
21. Kugelbuchse nach Punkt 20, gekennzeichnet dadurch, daßdie Wand des Käfigs (82) aus einem flachen Band formbar ist, welches aus mehreren nebeneinanderliegenden, durch dünne und biegsame Scharnierstege (114; 116) zusammenhängenden Segmenten (108; 110; 112) besteht und zu einem Kreisquerschnitt zusammenbiegbar ist.
22, Kugelbuchse nach Punkt 1 bis 16 sowie 18 bis 21, gekennzeichnet dadurch, daß die Laufbahneinsätze (22; 60; 88) eine überall gleiche Querschnittsdicke aufweisen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DD79210617A 1978-01-27 1979-01-24 Kugelbuchse fuer laengskugelfuehrungen DD141340A5 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2803615 1978-01-27
DE2814917A DE2814917C2 (de) 1978-04-06 1978-04-06 Kugelbüchse für Längskugelführungen

Publications (1)

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DD141340A5 true DD141340A5 (de) 1980-04-23

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