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CH700513A2 - Paneele. - Google Patents

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Publication number
CH700513A2
CH700513A2 CH00360/09A CH3602009A CH700513A2 CH 700513 A2 CH700513 A2 CH 700513A2 CH 00360/09 A CH00360/09 A CH 00360/09A CH 3602009 A CH3602009 A CH 3602009A CH 700513 A2 CH700513 A2 CH 700513A2
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
groove
locking element
locking
panel according
projection
Prior art date
Application number
CH00360/09A
Other languages
English (en)
Inventor
Muehlebach Moritz
Original Assignee
Innovaris Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Innovaris Ag filed Critical Innovaris Ag
Priority to CH00360/09A priority Critical patent/CH700513A2/de
Priority to PCT/EP2010/001243 priority patent/WO2010102735A1/de
Priority to EP10002052A priority patent/EP2228503A1/de
Publication of CH700513A2 publication Critical patent/CH700513A2/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/01Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship
    • E04F2201/0138Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship by moving the sheets, plates or panels perpendicular to the main plane
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04F2201/01Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship
    • E04F2201/0153Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship by rotating the sheets, plates or panels around an axis which is parallel to the abutting edges, possibly combined with a sliding movement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04F2201/05Separate connectors or inserts, e.g. pegs, pins, keys or strips
    • E04F2201/0523Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Paneele (1) zur Verwendung im Boden-, Wand- und Deckenbereich, mit an gegenüberliegenden Kanten vorgesehenen komplementären ersten und zweiten Verbindungsbereichen (3, 4) zur Verbindung mit benachbarten Paneelen (1), wobei am ersten Verbindungsbereich (3) eine Nut (5) und wenigstens ein in der Nut (5) befindliches, mit der Nut (5) unverbundenes, gegenüber der Nut (5) bewegbares und langgestrecktes Verriegelungselement (6) vorgesehen ist, wobei am zweiten Verbindungsbereich (4) ein Vorsprung (10) zum Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement (6) derart vorgesehen ist, dass beim Zusammenfügen der Vorsprung (10) gegen oder auf das Verriegelungselement (6) wirkt und das Verriegelungselement (6) einen Hinterschnitt (11) des zweiten Verriegelungsbereichs (4) hintergreift, so dass sich eine Verriegelung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung ergibt. Erfindungsgemäss ist im Bereich der Nut (5) wenigstens ein Anschlag zur Arretierung des Verriegelungselementes (6) in Längsrichtung der Nut (5) vorgesehen.

Description


  [0001]    Die Erfindung betrifft Paneelen nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1, 6, 10 und 11.

  

[0002]    Paneelen der vorgenannten Art sind zur Verwendung im Boden-, Wand- oder Deckenbereich. Die bekannten Paneelen sind mit an gegenüberliegenden Seiten vorgesehenen, komplementären ersten und zweiten Verbindungsbereichen zur Verbindung mit benachbarten Paneelen versehen. Dabei ist am ersten Verbindungsbereich eine Nut und wenigstens ein in der Nut befindliches, mit der Nut unverbundenes, gegenüber der Nut bewegbares und langgestrecktes Verriegelungselement vorgesehen, wobei am zweiten Verbindungsbereich ein Vorsprung zum Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement derart vorgesehen sind, dass beim Zusammenfügen der Vorsprung gegen oder auf das Verriegelungselement wirkt und das Verriegelungselement einen Hinterschnitt des zweiten Verriegelungsbereichs hintergreift, so dass sich eine Verriegelung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung ergibt.

   Die vorgenannte Kantenprofilierung kann bei einem Paneel, das üblicherweise in Draufsicht eine langgestreckte Rechteckform aufweist, sowohl an den Lang- als auch an den Kurzseiten vorgesehen sein. Üblicherweise sind die vorgenannten ersten und zweiten Verbindungsbereiche mit dem Verriegelungselement an den Kurzseiten des Paneels vorgesehen. Beispiele für Paneelen der vorgenannten Art mit Verriegelungselementen sind im vorliegenden Text in den Fig. 1 bis 10(aus der WO 2007/008 139), Fig. 11 (aus der DE 10 138 285 A1), Fig. 12 und 13 (aus der US 2007/0 028 547 A1) oder Fig. 14 und 15 (aus der DE 20 2006 019 869 U1) dargestellt.

  

[0003]    Hinsichtlich der Art und Weise der Ausbildung der Paneelen mit den Verriegelungselementen und der Funktionsweise zur Verriegelung wird zur Vermeidung von Wiederholungen ausdrücklich auf den vorstehenden Stand der Technik verwiesen und dieser insofern zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gemacht.

  

[0004]    Bei den bekannten Paneelen ist es so, dass die in die Nut des ersten Verbindungsbereichs eingesetzten Verriegelungselemente sich nach dem Einfügen des betreffenden Verriegelungselements in die Nut wieder aus der Nut herausbewegen können. Dies kann bereits während des Herstellungsprozesses, insbesondere aber auch bei der Flandhabung zur Verlegung der Paneele passieren.

  

[0005]    Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, hier Abhilfe zu schaffen.

  

[0006]    Bei einer ersten erfindungsgemässen Alternative ist zur Lösung des vorgenannten Problems vorgesehen, dass im Bereich der Nut wenigstens ein Anschlag zur Arretierung des Verriegelungselementes in Längsrichtung der Nut vorgesehen ist. Bevorzugt ist der Anschlag so ausgebildet, dass das Verriegelungselement weder an dem einen noch an dem anderen Ende der Nut in Längsrichtung der Nut aus dieser austreten kann. Bei einer konstruktiv sehr einfachen Ausführungsform sind letztlich zwei Anschläge innerhalb der Nut jeweils an den Enden der Nut vorgesehen, die den Austritt des Verriegelungselementes aus der Nut verhindern.

  

[0007]    Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass sich das Verriegelungselement nur über einen Teilbereich der Länge der Nut erstreckt. In dem Teilbereich, in dem sich das Verriegelungselement befindet, weist die Nut einen zum Querschnitt des Verriegelungselementes komplementären Querschnitt auf. Hierdurch ist die notwendige Verriegelungsbewegung des Verriegelungselementes beim Zusammenfügen von zwei komplementären Verbindungsbereichen gewährleistet.

  

[0008]    Die Nut des ersten Verbindungsbereichs wird üblicherweise dadurch realisiert, dass entsprechende Fräswerkzeuge an der betreffenden Stirnseite des Paneels entlanggeführt werden. Der Anschlag lässt sich nun in besonders einfacher Weise dadurch ausbilden, dass die Nut an ihren beiden Enden einen verringerten Querschnitt zur Bildung des Anschlags in Längsrichtung der Nut aufweist. Herstellungstechnisch ist es dazu lediglich erforderlich, dass ein Bereich des Fräswerkzeugs von der betreffenden Stirnseite wegbewegt wird, so dass sich der verringerte Nutquerschnitt in diesem Bereich ergibt. Diese Ausführungsform hat den wesentlichen Vorteil, dass sie sich ohne weiteres in den Produktionsprozess integrieren lässt und keine zusätzlichen Bauteile zum endseitigen Verschluss der Nut erforderlich sind.

   Dennoch kann alternativ oder ergänzend vorgesehen sein, dass die Nut an wenigstens einem Ende ein Verschlusse-lement zur Bildung eines Anschlags in Längsrichtung der Nut aufweist. Bei dem Verschlusselement handelt es sich dann um ein separates Bauteil, das vorzugsweise an beiden Enden in die Nut eingesetzt wird.

  

[0009]    Alternativ oder ergänzend zur den vorgenannten Ausführungsformen kann im Übrigen vorgesehen sein, dass am Verriegelungselement wenigstens ein quer zur Längsrichtung des langgestreckten Verriegelungselementes verlaufender Schlitz ausgebildet ist, wobei ein im ersten Verbindungsbereich gehaltenes, durch den Schlitz hindurchragendes Arretiermittel vorgesehen ist. Bei dem Arretiermittel kann es sich beispielsweise um einen Nagel, Stift, Schraube oder um einen Bolzen handeln. Bei der Herstellung der Paneele wird das Verriegelungselement in die Nut eingesetzt und anschliessend das Arretiermittel durch den querlaufenden Schlitz in die Nut eingebracht (oder umgekehrt), wobei das Arretiermittel letztlich einen Anschlag in Längsrichtung darstellt, jedoch eine Bewegung des Verriegelungselementes in Verriegelungsrichtung ermöglicht.

  

[0010]    Bei einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Verriegelungselement zu seiner Arretierung in Längsrichtung der Nut reibschlüssig in der Nut gehalten ist. In bevorzugter Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens kann vorgesehen sein, dass in der Nut des ersten Verbindungsbereichs zumindest bereichsweise ein Belag mit einem gegenüber der Oberfläche der Nut erhöhten Reibkoeffizienten vorgesehen ist. Der Belag kann dabei grundsätzlich auch über den komplementären Querschnitt der Nut, der sich durch die Form des Verriegelungselementes ergibt, überstehen.

  

[0011]    Bei einer alternativen Ausgestaltung des vorgenannten Erfindungsgedankens ist am Verriegelungselement ein auf einen Teil der Oberfläche der Nut wirkender Federschenkel vorgesehen, so dass sich bei Bewegung des Verriegelungselementes in Längsrichtung der Nut eine erhöhte Reibkraft ergibt. Im Übrigen versteht es sich natürlich, dass es grundsätzlich auch möglich ist, im Sinne einer "kinetischen Umkehr" einen entsprechenden gegebenenfalls federnden Vorsprung in der Nut vorzusehen, der mit dem Verriegelungselement entsprechend zusammenwirkt. Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Verriege-lungselement auf seiner der Nut zugewandten Aussenseite wenigstens einen Vorsprung zum Eingriff in einen korrespondierenden Schlitz in der Nut aufweist, wobei der Schlitz zumindest im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Nut ausgerichtet ist.

   Schlitz und Vorsprung sind dabei derart ausgebildet, dass die Verriegelungsbewegung beim Einfügen von korrespondierenden Paneelen problemlos möglich ist.

  

[0012]    Bei einer anderen Alternative ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass das Verriegelungselement mit wenigstens einem am ersten Verbindungsbereich vorgesehenen Arretiermittel lösbar verbindbar ist. Nach der Verbindung mit dem Arretiermittel ergibt sich letztlich auch bei dieser Ausführungsform eine Arretierung des Verriegelungselementes in Längsrichtung der Nut. Im Übrigen wird bei dieser Ausführungsform aber erstmals eine Verriegelung ermöglicht, wobei die Verriegelung über zwei separate Bauteile erfolgt, nämlich zum einen über das Verriegelungselement, das beim Zusammenfügen von zwei Paneelen die Verriegelung realisiert, und zum anderen über das am oder im ersten Verbindungsbereich vorgesehene Arretiermittel. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorgenannten Alternative erstreckt sich das Arretiermittel zumindest über einen Teilbereich der Länge der Nut.

   Bevorzugt entspricht die Länge des Arretiermittels zumindest im Wesentlichen der Länge des Verriegelungselementes, wobei dann am Arretiermittel auch eine Mehrzahl von Verbindungsstellen vorgesehen sein können, die mit einer Mehrzahl von korrespondierenden Verbindungsstellen am Verriegelungselement zusammenwirken. Letztlich handelt es sich bei dem Arretiermittel um eine Art langgestreckter Leiste, die mit dem langgestreckten Verriegelungselement entsprechend zusammenwirkt.

  

[0013]    Um das Arretiermittel im Bereich der Nut des ersten Verbindungsbereichs sicher befestigen zu können, weist das Arretiermittel einen Einsteckbereich zum Einstecken in einen Schlitz in der Nut sowie einen Kopplungsbereich zur lösbaren Verbindung mit dem Verriegelungselement auf. Bei dem Schlitz in der Nut handelt es sich letztlich um einen in Längsrichtung der Nut verlaufenden Schlitz, der bei der Herstellung der Nut mitrealisiert werden kann. Anschliessend wird das Arretiermittel mit dem Einsteckbereich in die Nut eingesteckt, so dass der Kopplungsbereich über die Nut übersteht, wobei mit dem Kopplungsbereich dann das Verbindungselement lösbar zu verbinden ist.

  

[0014]    Zur Erzielung einer guten Verbindung des Arretiermittels mit dem Paneelelement weist der Einsteckbereich einen einsteckbaren Schenkel mit wenigstens einem aussenseitigen Vorsprung, insbesondere in Form einer Lamelle auf. Bevorzugt sind eine Vielzahl von Lamellen vorgesehen, die nach Einstecken des Einsteckbereichs für einen guten Reibschluss sorgen. Alternativ oder ergänzend zu der vorgenannten Ausführungsform kann der Einsteckbereich mit dem längslaufenden Schlitz auch verklebt bzw. in diesen eingeklebt sein.

  

[0015]    Zur Realisierung der lösbaren Verbindung zwischen dem Arretiermittel und dem Verriegelungselement weist der Kopplungsbereich wenigstens einen Kopplungsvorsprung zum Eingriff in einen korrespondierenden quer zur Längsrichtung des Verriegelungselementes verlaufenden Schlitz am Verriegelungselement auf. Durch den querverlaufenden Schlitz im Verriegelungselement ist gewährleistet, dass die Verriegelungsbewegung beim Ineinanderfügen von Paneelen problemlos möglich ist. Bevorzugt ist in diesem Zusammenhang im Übrigen, dass der Kopplungsvorsprung einen den Schlitz übergreifenden Kopf aufweist, wobei der querlaufende Schlitz insbesondere endseitig eine verbreiterte Kopföffnung zum Einsetzen des Kopfes aufweist. Letztlich kann durch die vorgenannte Öffnung zunächst einmal sichergestellt werden, dass der Kopf des Kopplungsvorsprungs in den Schlitz eingesetzt werden kann.

   Die verbreiterte Kopföffnung sorgt dann dafür, dass das Verriegelungselement sicher am Arretiermittel gehalten ist.

  

[0016]    Bevorzugt ist das Arretiermittel streifenförmig ausgebildet und insbesondere aus Flachmaterial hergestellt, so dass eine kostengünstige Herstellung möglich ist.

  

[0017]    Bei einer besonders einfachen Ausführungsform insbesondere in Verbindung mit einem aus Flachmaterial hergestellten Arretiermittel bietet es sich an, den Kopplungsvorsprung T-förmig auszubilden, wobei der querlaufende Schlitz dann entsprechend ausgebildet ist und in diesem Falle einen querlaufenden Einsetzschlitz als Kopföffnung aufweist. Es versteht sich, dass bei einer andersartigen Ausbildung des Kopfes des Kopplungsvorsprungs der Einsetzschlitz entsprechend angepasst ausgebildet ist.

  

[0018]    Die vorgenannte erfindungsgemässe Alternative mit Arretiermittel und Verriegelungselement lässt sich grundsätzlich bei allen Paneelelementen realisieren, unabhängig von der Querschnittsform der Nut. Durch die lösbare Verbindung des Verriegelungselements mit dem Arretiermittel lässt sich nun erstmals eine andersartige Nut-Querschnittsform realisieren. Erfindungsgemäss ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, dass die Nut eine solche für das Verriegelungselement anschlagsfreie Querschnittsform derart aufweist, dass das Verriegelungselement ohne Verbindung mit dem Arretiermittel quer zur Längsrichtung der Nut aus der Nut entnehmbar ist.

   Dabei versteht es sich, dass mit der Entnehmbarkeit ein Vorgang gemeint ist, bei dem das Verriegelungselement beschädigungsfrei und in seiner ursprünglichen Form, also nicht gepresst oder zusammengedrückt, der Nut entnommen werden kann. Die vorgenannte Ausgestaltung bietet sich insbesondere bei einer Ausfülirungsform an, bei der die Nut einen kreisartigen Querschnitt aufweist und sich über einen Bo-genwinkel von kleiner 180[deg.] erstreckt. Hierin liegt ein wesentlicher Unterschied zum Stand der Technik, da dort üblicherweise Nutquerschnitte mit einem Bogenwinkel von mehr als 180[deg.] vorgesehen sind, um das Verriegelungselement in der Nut zu halten. Im Hinblick auf das Arretiermittel ist dies bei der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich.

  

[0019]    Weitere Merkmale, Vorteile und Anmeldungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung und der Zeichnung selbst. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Es zeigt:
<tb>Fig. 1 bis 15<sep>bekannte Paneelen mit Verriegelungselementen,


  <tb>Fig. 16 bis 25<sep>Ansichten mehrerer Ausführungsformen von Paneelen mit unterschiedlich ausgebildeten Verbindungsbereichen und Verriegelungselementen,


  <tb>Fig. 26<sep>eine schematische Ansicht eines Teils einer erfindungsgemässen Paneele,


  <tb>Fig. 27 Fig. 28<sep>eine Ansicht entlang des Schnitts A aus Fig. 26 eine Ansicht entlang des Schnitts B aus Fig. 26


  <tb>Fig. 29 bis 31<sep>Ansichten einer weiteren Ausführungsform entsprechend der Darstellung gemäss den Fig. 26bis 28,


  <tb>Fig. 32 bis 34<sep>Ansichten einer weiteren Ausführungsform entsprechend der Darstellung gemäss den Fig. 26bis 28,


  <tb>Fig. 35 bis 37<sep>Ansichten einer weiteren Ausführungsform,


  <tb>Fig. 38 bis 39<sep>Ansichten einer weiteren Ausführungsform,


  <tb>Fig. 40<sep>eine Ansicht eines Arretierelementes,


  <tb>Fig. 41<sep>eine Seitenansicht des Arretierelementes aus Fig. 40,


  <tb>Fig. 42<sep>eine schematische Querschnittsansicht eines ersten Verbindungsbereichs eines Paneels,


  <tb>Fig. 43<sep>eine der Fig. 42 entsprechende Ansicht mit eingesetztem Arretierelement und


  <tb>Fig. 44<sep>eine schematische perspektivische Ansicht eines Verriegelungselementes zum Einsetzen in einen Verbindungsbereich gemäss Fig. 43.

  

[0020]    In den Fig. 1 bis 15 sind verschiedene Verbindungen von Paneelen mit Verriegelungselementen gezeigt. Wenngleich es sich hierbei um Stand der Technik aus den Veröffentlichungen WO 2007/008 139 A1, DE 10 138 285 A1, US 2007/0 028 547 A1 und DE 20 2006 019 869 U1 handelt, wird daraufhingewiesen, dass die insbesondere in den Fig. 26 bis 39dargestellten Ausfuhrungsformen bzw. die diesbezüglichen Erfindungsgedanken auch bei dem vorgenannten Stand der Technik verwirklicht sein können. Im Übrigen wird aber auf die Fig. 1 bis 15 nicht weiter eingegangen. Der diesbezügliche Offenbarungsgehalt wird hiermit ausdrücklich zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gemacht.

  

[0021]    In Fig. 16 sind zwei Paneelen 1 dargestellt, die zur Verwendung im Boden-, Wand- oder Deckenbereich vorgesehen sind. Jede der Paneelen 1 weist ein Paneelelement 2 als Grundköiper auf, das üblicherweise aus einem Holzwerkstoff besteht. Bei der Darstellung gemäss Fig. 16 ist ein erster Verbindungsbereich 3 des einen Paneels 1 und ein zweiter Verbindungsbereich 4 des anderen Paneels 1 dargestellt. Letztlich ist an einem Paneel 1 auf gegenüberliegenden Seiten bzw. an gegenüberliegenden Kanten jeweils ein erster Verbindungsbereich 3 und ein zweiter Verbindungsbereich 4 vorgesehen. Die Verbindungsbereiche 3, 4 befinden sich also grundsätzlich an einem Paneel 1 auf gegenüberliegenden Seiten, und zwar vorliegend an den jeweiligen Kurzseiten des ansonsten als langgestrecktes Rechteck ausgebildeten Paneelelements 2.

  

[0022]    Am ersten Verbindungsbereich 3 ist eine Nut 5 vorgesehen, in der sich ein Verriegelungselement 6 befindet. Das Verriegelungselement 6 ist mit der Nut nicht verbunden und grundsätzlich gegenüber der Nut bewegbar. In jedem Falle ist eine Bewegung des Verriegelungselementes 6 in und entgegen der Uhrzeigerrichtung möglich. Das Verriegelungselement 6 hat eine kreisartige Aussenkontur, die sich über mehr als 180[deg.] erstreckt. Die Innenkontur der Nut 5 ist ebenfalls kreisartig und der Aussenkontur des Verriegelungselementes 6 zumindest im Wesentlichen angepasst. Im Übrigen weist das Verriegelungselement 6 einen Riegelabschnitt 7 und einen Angriffsabschnitt 8 auf. Die Abmasse des Verriegelungselementes 6 und der Nut 5 sind derart, dass das Verriegelungselement 6 grundsätzlich in Längsrichtung der Nut verschoben werden könnte.

   Im Übrigen weist der erste Verbindungsbereich 1 an seinem unteren Ende noch einen überstehenden Vorsprung 9 auf.

  

[0023]    Der zweite Verbindungsbereich 4 ist einerseits korrespondierend zum ersten Verbindungsabschnitt 3 und im Übrigen zum Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement 6 ausgebildet. Im Einzelnen weist der zweite Verriegelungsbereich einen Vorsprung 10 auf, der zum Einwirken auf den Angriffsabschnitt 8 vorgesehen ist. Werden die beiden Paneelen 1 zusammengefügt, führt die Anlage des Vorsprungs 10 am Angriffsabschnitt 8 dazu, dass sich bei der dargestellten Ausführungsform das Verriegelungselement 6 im Uhrzeigersinn dreht und der Riegelabschnitt 7 einen Hinterschnitt 11 am zweiten Verbindungsbereich 4 hintergreift.

   Im Übrigen hintergreift der Vorsprung 10 des zweiten Verbindungsbereichs 4 den Vorsprung 9 des ersten Verbindungsbereichs, so dass sich im zusammengefügten Zustand, der in Fig. 17 dargestellt ist, eine formschlüssige Verbindung in horizontaler und vertikaler Richtung ergibt.

  

[0024]    Die Fig. 18 bis 25 zeigen alternative Ausführungsformen, wobei die jeweiligen Verriegelungselemente 6 jeweils eine abweichende Form aufweisen. Gleiches gilt für die Konturausbildung des ersten und zweiten Verbindungsbereichs 3, 4. Funktional ergeben sich jedoch keine Unterschiede zu der zuvor beschriebenen Ausführungsform.

  

[0025]    Hinzuweisen ist darauf, dass die nachfolgend in den Fig. 26 bis 39 beschriebenen Alternativen bei den Ausführungsformen der Fig. 16bis 25 ebenfalls vorgesehen sein können.

  

[0026]    In Fig. 26 ist eine erste Alternative einer erfindungsgemässen Paneele 1 dargestellt. Aus einem Vergleich der Fig. 27und 28, die jeweils einen Schnitt A bzw. B aus Fig. 26 zeigen, ergibt sich, dass die Nut 5 im Bereich A einen grösseren Querschnitt aufweist als im Bereich B. Das nicht dargestellte Verriegelungselement befindet sich lediglich in dem Bereich der Nut 5 mit dem vergrösserten Querschnitt. Der Bereich B mit dem verkleinerten Querschnitt wirkt als Anschlag und verhindert ein Herausbewegen des Verriegelungselements aus der Nut 5 heraus.

  

[0027]    Die in Fig. 29 bis 31 dargestellte Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der Ausführungsform gemäss den Fig. 26 bis 28, wobei im Endbereich, das heisst im Bereich des Schnitts B, jeweils ein Verschlusselement 12 als Anschlag vorgesehen ist. Bei dieser Ausführungsform hat die Nut 5 über ihre gesamte Länge den gleichen Querschnitt.

  

[0028]    Die Ausführungsform gemäss den Fig. 32bis 34entspricht im Wesentlichen der Ausführungsform gemäss den Fig. 29 bis 31, wobei auch hierbei die Nut 5 über die gesamte Breite des Paneelelements 2 bzw. über die Länge des ersten Verbindungsbereichs 3 den gleichen Querschnitt hat. Allerdings ist es im Bereich der Schnitte B so, dass dort jeweils ein Stift 13 als Arretiermittel vorgesehen ist, der in die Nut 5 hineinragt. Nicht dargestellt ist, dass am Verriegelungselement 6 ein quer zur Längsrichtung des Verriegelungselementes 6 und damit auch quer zur Längsrichtung der Nut 5 verlaufender Schlitz vorgesehen ist, durch den der Stift 13 hindurchragt. Der Schlitz ermöglicht eine Bewegung des Verriegelungselementes 6 in Ver- und Entriegelungsrichtung in und entgegen der Uhrzeigerrichtung.

  

[0029]    In Fig. 35 ist eine Darstellung entsprechend Fig. 32gezeigt. Die Fig. 36und 37zeigen zwei Schnitte mit möglichen alternativen Ausführungsformen, bei denen das Verriegelungselement 6 zu seiner Arretierung in Längsrichtung der Nut 5 reibschlüssig in der Nut 5 gehalten ist. Hierzu ist bei der in Fig. 36dargestellten Ausführungsform in der Nut 5 bereichsweise - bezogen auf den Umfang bzw. den Querschnitt der Nut 5 - ein Belag 14 mit einem gegenüber der Oberfläche der Nut 5 erhöhten Reibkoeffizienten vorgesehen. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 37ist ebenfalls ein entsprechender Belag 14 vorgesehen, dieser befindet sich jedoch an etwa gegenüberliegenden Stellen innerhalb der Nut. Es versteht sich, dass es grundsätzlich auch möglich ist, an weiteren als den gezeigten Stellen entsprechende Beläge vorzusehen.

  

[0030]    In den Fig. 38 und 39 ist eine alternative Ausführungsform der reibschlüssigen Arretierung dargestellt, bei der am Verriegelungselement 6 ein auf ein Teil der Oberfläche der Nut 5 wirkender Federschenkel 15 vorgesehen ist, so dass sich bei Bewegung des Verriegelungselementes 6 in Längsrichtung der Nut 5 eine erhöhte Reibkraft ergibt. Im dargestellten Fall wird die Federkraft des Federschenkels 15 durch einen Vorsprung 16 erzeugt bzw. erhöht, der den Federschenkel 15 weiter von der Oberfläche der Nut 5 wegdrückt. Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, dass im ausgefederten Zustand das Verriegelungselement 6 einen grösseren Querschnitt aufweist als die Nut 5, also von dieser nur aufgenommen werden kann, wenn das Verriegelungselement 6 entsprechend zusammengedrückt ist.

  

[0031]    Bei einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform weist das Verriegelungselement 6 auf seiner der Nut 5 zugewandten Aussenseite wenigstens einen Vorsprung auf, der in Querschnittsansicht dem Vorsprung 16 entsprechen kann, der jedoch kaum eine Längserstreckung aufweist. Dieser Vorsprung ist zum Eingriff in einen korrespondierenden Schlitz in der Nut 5 vorgesehen, wobei der Schlitz zumindest im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Nut 5 ausgerichtet ist. Im eingesetzten Zustand des Verriegelungselementes 6 verhindert der in den Schlitz eingreifende Vorsprang eine Bewegung des Verriegelungselementes 6 in Längsrichtung, ermöglicht jedoch eine Bewegung in und entgegen Uhrzeigerrichtung zur Verriegelung des Verriegelungselementes 6.

  

[0032]    In den Fig. 40 bis 44 sind Teile einer weiteren alternativen Ausführungsform dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist es so, dass das Verriegelungselement 6, das beispielsweise in Fig. 44dargestellt ist, mit einem am ersten Verbindungsbereich 3 vorgesehenen Arretiermittel 17 lösbar verbindbar ist. Das Verriegelungselement 6 kann eine relativ einfache kreisartige Querschnittsform aufweisen. Es versteht sich, dass aber auch davon abweichende Querschnittsformen möglich sind. Bei dem Arretiermittel 17 handelt es sich um ein Bauteil, dass sich zumindest über einen Teilbereich der Länge der Nut 5 erstreckt. Bevorzugt erstreckt sich das Arretiermittel zumindest im Wesentlichen über die gesamte Länge der Nut 5.

  

[0033]    Das Arretiermittel 17 ist im Einzelnen in den Fig. 40 und 41dargestellt. Es weist vorliegend einen Einsteckbereich 18 zum Einstecken in einen Schlitz 19 in der Nut 5 und im Übrigen einen Kopplungsbereich 20 zur lösbaren Verbindung mit dem Verriegelungselement 6 auf. Bei dem Schlitz 19 handelt es sich um einen längslaufenden Schlitz, dessen Länge der Länge der Nut 5 entsprechen kann. Der Einsteckbereich 18 weist vorliegend einen einsteckbaren Schenkel 21 auf, an dem aussenseitig eine Mehrzahl von Lamellen 22 vorgesehen sind. Statt der Lamellen können auch Vorsprünge vorgesehen sein. Wie sich aus Fig. 43ergibt, ist der Einsteckbereich 18 in den Schlitz 19 eingesteckt. Er kann darin auch eingeklebt sein.

  

[0034]    Im Übrigen verdeutlicht die Fig. 40, dass der Kopplungsbereich 20 eine Mehrzahl von Kopplungsvorsprüngen 23 aufweist, die zum Eingriff in korrespondierende, quer zur Längsrichtung des Verriegelungselementes 6 verlaufende Schlitze 24 am Verriegelungselement 6 vorgesehen sind. Jeder der Kopplungsvorsprünge 23 weist einen Kopf 25 auf, dessen Breite grösser ist als die Breite des Schlitzes 24, so dass der Kopf 25 den Schlitz 24 im gekoppelten Zustand übergreift. Damit die einzelnen Köpfe 25 überhaupt in die Schlitze 24 eingesetzt werden können, weist jeder der Schlitze 24 endseitig eine verbreiterte Kopföffnung 26 auf. Die Kopföffnung 26 korrespondiert mit den Abmassen des Kopfes 25.

   Bei der dargestellten Ausführungsform sind die einzelnen Köpfe der Kopplungsvorsprünge 23 T-förmig ausgebildet, während die Kopföffnungen 26 als zu den Schlitzen 24 quer laufende Einsetzschlitze ausgebildet sind.

  

[0035]    Weiterhin verdeutlicht die Fig. 41, dass es sich bei dem Arretiermittel 17 um ein streifenförmiges Bauteil handelt, das aus einem Flachmaterial aus Kunststoff - wie das Verriegelungselement 6 auch - hergestellt ist.

  

[0036]    Die Herstellung des Paneels 1 entsprechend der Ausführungsform gemäss den Fig. 40bis 44 erfolgt derart, dass nach entsprechender Profilierung des ersten und zweiten Verbindungsbereichs 3, 4 mit Erstellung der Nut 5 und dem Schlitz 19 das Arretiermittel 17 in den Schlitz 19 eingesetzt wird. Anschliessend wird das Verriegelungselement 6 mit dem Arretiermittel 17 verbunden, wobei die Köpfe 25 durch die Kopföffnungen 26 gesteckt werden. Anschliessend kann das Verriegelungselement 6 entsprechend verschwenkt werden.

  

[0037]    Ein wesentlicher Vorteil, der sich bei der zuletzt genannten Ausführungsform ergibt, ist zeichnerisch nicht dargstellt. Aufgrund der Verbindung des Verriegelungselements 6 mit dem Arretiermittel 17 ist es möglich, dass die Nut 5 zwar grundsätzlich einen kreisartigen Querschnitt aufweist, deren Bogenwinkel jedoch kleiner als 180[deg.] sein kann, so dass es grundsätzlich möglich ist, das Verriegelungselement, wenn es mit dem Arretiermittel 17 nicht verbunden ist, quer zur Längsrichtung der Nut aus der Nut 5 zu entnehmen, ohne dass es einer Verformung des Verriegelungselementes 6 bedarf.

Bezugszeichenliste:

  

[0038]    
<tb>1<sep>Paneele


  <tb>2<sep>Paneelelement


  <tb>3<sep>erster Verbindungsbereich


  <tb>4<sep>zweiter Verbindungsbereich


  <tb>5<sep>Nut


  <tb>6<sep>Verriegelungselement


  <tb>7<sep>Riegelabschnitt


  <tb>8<sep>Eingriffsabschnitt


  <tb>9<sep>Vorsprung


  <tb>10<sep>Vorsprung


  <tb>11<sep>Hinterschnitt


  <tb>12<sep>Verschlusselement


  <tb>13<sep>Stift


  <tb>14<sep>Belag


  <tb>15<sep>Federschenkel


  <tb>16<sep>Vorsprung


  <tb>17<sep>Arretiermittel


  <tb>18<sep>Einsteckbereich


  <tb>19<sep>Schlitz


  <tb>20<sep>Kopplungsbereich


  <tb>21<sep>Schenkel


  <tb>22<sep>Lamelle


  <tb>23<sep>Kopplungsvorsprung


  <tb>24<sep>Schlitz


  <tb>25<sep>Kopf


  <tb>26<sep>Kopföffnung

Claims (21)

1. Paneele (1) zur Verwendung im Boden-, Wand- und Deckenbereich, mit an gegenüberliegenden Kanten vorgesehenen komplementären ersten und zweiten Verbindungsbereichen (3, 4) zur Verbindung mit benachbarten Paneelen (1), wobei am ersten Verbindungsbereich (3) eine Nut (5) und wenigstens ein in der Nut (5) befindliches, mit der Nut (5) unverbundenes, gegenüber der Nut (5) bewegbares und langgestrecktes Verriegelungselement (6) vorgesehen ist, wobei am zweiten Verbindungsbereich (4) ein Vorsprung (10) zum Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement (6) derart vorgesehen ist, dass beim Zusammenfügen der Vorsprung (10) gegen oder auf das Verriegelungselement (6) wirkt und das Verriegelungselement (6) einen Hinterschnitt (11) des zweiten Verriegelungsbereichs (4) hintergreift, so dass sich eine Verriegelung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung ergibt, dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Nut (5) wenigstens ein Anschlag zur Arretierung des Verriegelungselementes (6) in Längsrichtung der Nut (5) vorgesehen ist.
2. Paneele nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Verriegelungselement (6) nur über einen Teilbereich der Länge der Nut (5) erstreckt und dass die Nut (5) in dem Teilbereich einen zum Querschnitt des Verriegelungselementes (6) komplementären Querschnitt aufweist.
3. Paneele nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) an ihren beiden Enden einen verringerten Querschnitt zur Bildung eines Anschlags in Längsrichtung der Nut (5) aufweist und/oder dass die Nut (5) an wenigstens einem Ende ein Verschlusselement (12) zur Bildung eines Anschlags in Längsrichtung der Nut (5) aufweist.
4. Paneele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Verriegelungselement (6) wenigstens ein quer zur Längsrichtung des Verriegelungselementes (6) verlaufender Schlitz vorgesehen ist und dass ein im ersten Verbindungsbereich (3) gehaltenes, durch den Schlitz hindurchragendes Arretiermittel vorgesehen ist.
5. Paneele nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretiermittel als Nagel, Stift (13), Schraube oder Bolzen ausgebildet ist.
6. Paneele (1) zur Verwendung im Boden-, Wand- und Deckenbereich, mit an gegenüberliegenden Kanten vorgesehenen komplementären ersten und zweiten Verbindungsbereichen (3, 4) zur Verbindung mit benachbarten Paneelen (1), wobei am ersten Verbindungsbereich (3) eine Nut (5) und wenigstens ein in der Nut (5) befindliches, mit der Nut (5) unverbundenes, gegenüber der Nut (5) bewegbares und langgestrecktes Verriegelungselement (6) vorgesehen ist, wobei am zweiten Verbindungsbereich (4) ein Vorsprung (10) zum Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement (6) derart vorgesehen ist, dass beim Zusammenfügen der Vorsprung (10) gegen oder auf das Verriegelungselement (6) wirkt und das Verriegelungselement (6) einen Hinterschnitt (11) des zweiten Verriegelungsbereichs (4) hintergreift, so dass sich eine Verriegelung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung ergibt,
insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (6) zu seiner Arretierung in Längsrichtung der Nut (5) reibschlüssig in der Nut (5) gehalten ist.
7. Paneele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nut (5) zumindest bereichsweise ein Belag (14) mit einem gegenüber der Oberfläche der Nut (5) erhöhten Reibkoeffizienten vorgesehen ist.
8. Paneele nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (14) über den komplementären Querschnitt der Nut (5) übersteht.
9. Paneele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Verriegelungselement (6) ein auf einen Teil der Oberfläche der Nut (5) wirkender Federschenkel (15) vorgesehen ist, so dass sich bei Bewegen des Verriegelungselementes (6) in Längsrichtung der Nut (5) eine erhöhte Reibkraft ergibt.
10. Paneele (1) zur Verwendung im Boden-, Wand- und Deckenbereich, mit an gegenüberliegenden Kanten vorgesehenen komplementären ersten und zweiten Verbindungsbereichen (3, 4) zur Verbindung mit benachbarten Paneelen (1), wobei am ersten Verbindungsbereich (3) eine Nut (5) und wenigstens ein in der Nut (5) befindliches, mit der Nut (5) unverbundenes, gegenüber der Nut (5) bewegbares und langgestrecktes Verriegelungselement (6) vorgesehen ist, wobei am zweiten Verbindungsbereich (4) ein Vorsprung (10) zum Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement (6) derart vorgesehen ist, dass beim Zusammenfügen der Vorsprung (10) gegen oder auf das Verriegelungselement (6) wirkt und das Verriegelungselement (6) einen Hinterschnitt (11) des zweiten Verriegelungsbereichs (4) hintergreift, so dass sich eine Verriegelung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung ergibt,
insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (6) auf seiner der Nut (5) zugewandten Aussenseite wenigstens einen Vorsprung zum Eingreifen in einen korrespondierenden Schlitz in der Nut (5) aufweist, wobei der Schlitz zumindest im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Nut (5) ausgerichtet ist.
11. Paneele (1) zur Verwendung im Boden-, Wand- oder Deckenbereich, mit an gegenüberliegenden Kanten vorgesehenen komplementären ersten und zweiten Verbindungsbereichen (3, 4) zur Verbindung mit benachbarten Paneelen (1), wobei am ersten Verbindungsbereich (3) eine Nut (5) und wenigstens ein in der Nut (5) befindliches, gegenüber der Nut (5) bewegbares und langgestrecktes Verriegelungselement (6) vorgesehen ist, wobei am zweiten Verbindungsbereich (4) ein Vorsprung (10) zum Zusammenwirken mit dem Verriegelungselement (6) derart vorgesehen ist, dass beim Zusammenfügen der Vorsprung (10) gegen oder auf das Verriegelungselement (6) wirkt und das Verriegelungselement einen Hinterschnitt (11) des zweiten Verriegelungsbereichs (4) hintergreift, so dass sich eine Verriegelung in horizontaler und/oder in vertikaler Richtung ergibt, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (6) mit wenigstens einem am ersten Verbindungsbereich (3) vorgesehenen Arretiermittel (17) lösbar verbindbar ist.
12. Paneele nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Arretiermittel (17) zumindest über einen Teilbereich der Länge der Nut (5) erstreckt.
13. Paneele nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretiermittel (17) einen Einsteckbereich (18) zum Einstecken in einen Schlitz (19) in der Nut (5) und einen Kopplungsbereich (20) zur lösbaren Verbindung mit dem Verriegelungselement (6) aufweist.
14. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckbereich (18) einen einsteckbaren Schenkel (21) mit wenigstens einem aussenseitigen Vorsprung, insbesondere in Form einer Lamelle (22) aufweist.
15. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckbereich (18) in den Schlitz (19) eingeklebt ist.
16. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungbereich (20) wenigstens einen Kopplungsvorsprung (23) zum Eingriff in einen korrespondierenden, quer zur Längsrichtung des Verriegelungselementes (6) verlaufenden Schlitz (24) am Verriegelungselement (6) aufweist.
17. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungsvorsprung (23) einen den Schlitz (24) übergreifenden Kopf (25) aufweist und dass der Schlitz (24) insbesondere endseitig ein verbreiterte Kopföffnung (26) zum Einsetzen des Kopfes (25) aufweist.
18. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungsvorsprung (23) T-förmig ausgebildet ist und der Schlitz (24) einen querlaufenden Einsetzschlitz als Kopföffnung (26) aufweist.
19. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretiermittel (17) streifenförmig ausgebildet und insbesondere aus Flachmaterial hergestellt ist.
20. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) eine solche für das Verriegelungselement (6) anschlagsfreie Querschnittsform aufweist, dass das Verriegelungselement (6) ohne Verbindung mit dem Arretiermittel (17) quer zur Längsrichtung der Nut (5) aus der Nut (5) entnehmbar ist.
21. Paneele nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) einen kreisartigen Querschnitt aufweist und sich über einen Bogenwinkel von kleiner 180[deg.] erstreckt.
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