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CH683925A5 - Vorrichtung zum Absaugen von Fasermaterial, Flusen oder dgl. an Textilmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen von Fasermaterial, Flusen oder dgl. an Textilmaschinen. Download PDF

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Publication number
CH683925A5
CH683925A5 CH295691A CH295691A CH683925A5 CH 683925 A5 CH683925 A5 CH 683925A5 CH 295691 A CH295691 A CH 295691A CH 295691 A CH295691 A CH 295691A CH 683925 A5 CH683925 A5 CH 683925A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
suction
flute
channels
delivery roller
tab
Prior art date
Application number
CH295691A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Oehy
Andre Lattion
Original Assignee
Rieter Ag Maschf
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Publication date
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/64Rollers or aprons with cleaning surfaces
    • D01H5/645Rollers or aprons with cleaning surfaces in cooperation with suction or blowing means
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

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CH 683 925 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Absaugen von Fasermaterial, Flusen od.dgl. an einer Textilmaschine, insbesondere an einem von Supporten gehaltenen Arbeitszylinder bzw. einer Lieferwalze einer Ringspinnmaschine, welche zum Führen eines Fadens mit einem Streckwerk zusammenwirkt, wobei zwischen der Lieferwalze und einer Absaugeinrichtung ein Absaugkanal mit einer zur Lieferwalze hin gerichteten Ansaugmündung und einem zur Absaugeinrichtung hin gerichteten Auslass angeordnet ist.
Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise zum Ansaugen eines Faserbündels bei einem Fadenbruch oder zum Ansaugen von beim Spinnen entstehenden Flusen od.dgi. Verunreinigungen benutzt.
Beispielsweise ist in der CH-PS 257 367 eine Fangdüse zur Abführung des Fadens bei Fadenbruch aufgezeigt, wobei sich diese Fangdüse zu einer Walze hin trichterförmig erweitert.
Auch die CH-PS 292 039 zeigt eine Anlage zum Absaugen von gerissenen Garnfäden, Staub und Flaum auf Spinnmaschinen und Flyern, welche unter der Bezeichnung «Fadenbruch-Absauganlage» bekannt geworden ist und an eine zentrale Luftfördereinrichtung angeschlossene Absaugrohre verwendet, wobei jedem Faserbündel - Faden oder Lunte - ein solches Absaugrohr zugeordnet ist.
Mit der Erzeugung besonderer Luftströmungen für ein Fadenbruch-Einzelabsaugrohr befasst sich die DE-OS 3 642 820. Hierbei weist das Rohr beidseitig der Ansaugöffnung seitlich diese überragende Wangen auf, welche in eine sich schräg nach unten erstreckende Zunge übergehen.
Alle diese Vorrichtungen haben zum einen den Nachteil, dass in einer Textilmaschine jedem Faden ein entsprechendes Absaugrohr zugeordnet ist, welches auch einzeln eingesetzt wird und nicht immer seine ideale Position beibehält. Ferner weisen die gezeigten Absaugrohre bezüglich der Ansaugströmungen wesentliche Nachteile auf, die zu einer Verminderung der gewünschten Absaugleistung führen. Beispielsweise unterbindet gerade ein Absaugrohr nach der DE-OS 3 642 820 eine Seitenströmung, so dass seitlich von einer Mündung sich befindliche Flusen od. dgl. nicht entfernt werden. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass sich gerade seitlich infolge der Changierung des Fadens auf der Lieferwalze Flusenstreifen ausbilden, welche beseitigt werden sollten.
Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, eine Vorrichtung der oben genannten Art zu entwickeln, welche in der Herstellung sehr günstig und in der Handhabung sehr einfach ist. Ferner sollen die Luftströmungen in die Ansaugmündung gezielt verbessert werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass mehrere Ansaugkanäle zu einer Absaugflöte verbunden sind, welche seitlich von den benachbarten Supporten gehalten ist.
Hierdurch erübrigt sich die Herstellung einzelner Absaugrohre mit den Kanälen, sondern es können eine Mehrzahl von Absaugkanälen für eine Mehrzahl von Lieferwalzen bzw. Fäden in einer Absaugflöte zusammengefasst werden. Durch die Benutzung der bereits vorhandenen Supporte erübrigen sich zusätzliche Halteeinrichtungen für die Absaugflöte.
In einem Ausführungsbeispiel kann eine Absaugflöte aus einem Kastengehäuse bestehen, welches von mehreren Absaugkanälen durchzogen ist. Andererseits ist es aber auch denkbar, dass mehrere Rohre mit den in ihnen vorhandenen Absaugkanälen zu einer Absaugflöte verbunden werden, was durch entsprechende Stege oder Streifen geschieht. Hier soll dem Erfindungsgedanken keine Grenze gesetzt sein.
Bevorzugt sollen die Ansaugmündungen nebeneinanderliegender Absaugkanäle durch die seitlichen Schürzen nicht miteinander verbunden werden, damit dazwischen Luft angesaugt werden kann. Diese seitliche Schürze ist hohlkehlenartig ausgebildet und dem Radius des Arbeitszylinders bzw. der Lieferwalze angepasst, so dass immer ein bestimmter Abstand von diesem/dieser eingehalten wird.
Eine derartige erfindungsgemässe Schürze bewirkt eine starke seitliche Strömung, so dass gerade Flusen, welche sich seitlich der Ansaugmündung befinden, eingesogen bzw. von der Lieferwalze abgenommen werden. Aus diesem Grunde sollte auch die Ansaugmündung eine Breite aufweisen, welche in etwa der Breite eines Bereiches entspricht, der von Flusenstreifen des entlang der Lieferwalze wandernden Fadens begrenzt ist. Durch die starke seitliche Strömung wird dieser Flusenstreifen beseitigt.
Ferner soll in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel jeder Ansaugmündung auch eine Frontschürze vorgesetzt sein. Diese Frontschürze steht etwa in einem rechten Winkel von der Absaugflöte ab und verstärkt die Hauptströmung von vorne in Richtung Ansaugmündung. Insbesondere wird unterbunden, dass Luft von unterhalb der Absaugflöte angesaugt wird.
Der Absaugflöte können ferner Drucklippen angeformt sein, welche der Verbesserung der Handhabung der Absaugflöte dienen. Beispielsweise kann die Absaugflöte mittels Druck auf diese Drucklippen aus ihrer weiter unten beschriebenen Gebrauchslage geschwenkt werden.
Auch bezüglich der Verbindung der Absaugflöte mit der Absaugeinrichtung und der Befestigung der Absaugflöte an den Supporten hat sich der Erfinder Verbesserungen einfallen lassen. Je nachdem, wie die Absaugflöte ausgebildet ist, sitzt sie mit einem Ende oder aber mit entsprechenden Rohrenden in Öffnungen der Absaugeinrichtung, wobei diese Öffnungen über elastische Dichtungen abgedichtet sind.
Erfindungsgemäss sollen diese Dichtungen aber auch als ein Widerlager gegen ein Verschieben des Endes bzw. der Rohrenden in den Öffnungen dienen. Dieses Widerlager wird gerade bei der weiter unten beschriebenen Halterung der Absaugflöte an den Supporten benötigt.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sitzt die Dichtung in einer Gehäusemulde am Ende der
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Absaugflöte und stützt sich dort gegen eine Schulter ab. Diese Ausführungsform ist ebenso auch auf Rohrenden übertragbar. Bei letzteren kann sich aber auch ein dem Rohrende aufgeschobener Tellerring anbieten, der sich gegen einen elastischen Wulstanschlag an der Absaugeinrichtung abstützt. Wesentlich dabei ist, dass die Widerlager einem Verschieben der Absaugflöte in der Öffnung der Absaugeinrichtung entgegenwirken.
Mit dem eben beschriebenen Widerlager wirkt ein Kniehebelgelenk zusammen, über das die Absaugflöte beidseits jeweils mit einem Support verbunden ist. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht das Kniehebelgelenk im wesentlichen aus einer Lasche, welche um einen Stift dreht, der wiederum der Absaugflöte angeformt ist. Für die Anordnung des Stiftes seitlich an der Absaugflöte gibt es keine bevorzugte Position. Da allerdings das Kastengehäuse der Absaugflöte nicht wesentlich dicker ausgebildet sein wird, als der Durchmesser des Absaugkanals zzgl. der entsprechenden Wandstärken ist, dürfte der Stift etwa auf der Höhe der Längsachse des Absaugkanals liegen.
Die Lasche dreht frei um den Stift. Sobald jedoch die Absaugflöte in ihre Gebrauchslage gebracht wird, soll das freie Ende der Lasche in einer Mulde am Support zu liegen kommen, so dass hier ein weiterer Fixpunkt des Kniehebelgelenkes erzeugt ist. Der andere relative Fixpunkt ist das Widerlager der Absaugflöte an der Absaugeinrichtung. In der Mulde kann im übrigen die Lasche um einen Mittelpunkt drehen. Dieser Mittelpunkt liegt in jedem Fall ausserhalb der Längsachse des Absaugkanals, sofern diese in etwa durch den Stift geht. Hierdurch wird das genannte Kniehebelgelenk erzeugt. Befindet sich der Mittelpunkt unterhalb der Achse bzw. des Stiftes, so wird die Absaugflöte in dieser Lage gehalten. Damit diese Lage genau definiert ist, ist noch ein oberer Anschlag am Support vorgesehen.
Soll die Absaugflöte aus dieser Gebrauchslage, in der die Ansaugmündung der Lieferwalze zugeordnet ist, entfernt werden, so wird ein Druck auf die oben genannten Drucklippen ausgeübt. Damit wandert die Längsachse des Absaugkanals zum Mittelpunkt hin, wobei allerdings die Absaugflöte gegen das Widerlager an der Absaugeinrichtung gedrückt wird, da der Stift in einer Kreisbahn um den Mittelpunkt läuft.
Erst wenn die Längsachse des Absaugkanals, sofern auf ihr auch der Stift liegt, den Mittelpunkt durchfahren hat, vermindert sich wiederum der Druck auf das Widerlager und die Absaugflöte wird zurückgeschoben. Damit nun die Absaugflöte nicht nach unten wegkippt, ist am Support ein unterer Anschlag vorgesehen.
Durch diese Anordnung wird die Handhabung der Absaugflöte wesentlich erleichtert, wobei kaum ein zusätzlicher konstruktiver Aufwand notwendig ist. Bei der Herstellung der Absaugflöte möglicherweise vorhandene Ungenauigkeiten werden durch insbesondere das elastische Widerlager aufgefangen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; diese zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teilbereich einer Ringspinnmaschine;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Teilbereich der Ringspinnmaschine gemäss Fig. 1 entlang Linie II-II;
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verbindung einer erfindungs-gemässen Absaugflöte mit einer Absaugleitung;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Absaugflöte.
In Fig. 1 ist von einer Ringspinnmaschine ein Arbeitszylinder 1 gezeigt, welcher von Trägern 2 gehalten ist. In dem gezeigten Teilausschnitt gemäss Fig. 1 ist nur ein Träger 2 dargestellt. Es versteht sich von selbst, dass entlang der Ringspinnmaschine eine Vielzahl solcher Träger vorgesehen ist, welche jeweils eine Lagerschale 3 für den Arbeitszylinder 1 aufweisen. Der Arbeitszylinder 1 dreht in diesen Lagerschalen 3 und wirkt mit einem nicht näher gezeigten Streckwerk zur Führung des Fadens zusammen. Hierzu drücken entsprechende Gummiwalzen eines Streckwerkes auf geriffelte Lieferwalzen 4 des Arbeitszylinders 1, wobei zwischen der Lieferwalze 4 und dem Gummizylinder der nicht näher gezeigte Faden geführt ist. Jede Lagerschale 3 wird von einem Support 5 gehalten.
Zwischen zwei benachbarten Supporten 5 befindet sich eine erfindungsgemässe Absaugflöte 6. Diese Absaugflöte 6 besteht im wesentlichen aus einem langgestreckten Kastengehäuse 7, welches sich, wie in Fig. 2 gezeigt, in Gebrauchslage von dem Arbeitszylinder 1 schräg nach unten zu einer Absaugeinrichtung 8 erstreckt. Dabei greift das Kastengehäuse 7 mit einem Ende 9 durch eine Öffnung 10 in die Absaugeiririchtung 8 ein und ist im Bereich der Öffnung 10 über eine Lippendichtung
11 abgedichtet. Die Absaugeinrichtung 8 ist im übrigen an eine nicht näher gezeigte Vakuumquelle angeschlossen.
Im Kastengehäuse 7 befindet sich eine Mehrzahl von Absaugkanälen 12, wie dies insbesondere in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist. Jeder Absaugkanal
12 mündet einerseits über einen Auslass 13 in die Absaugeinrichtung 8 ein, während er sich andererseits zum Arbeitszylinder 1 hin trichterförmig zu einem Ansaugstutzen 14 erweitert. Eine Ansaugmündung 15 ist jeder geriffelten Lieferwalze 4 zugeordnet und erlaubt den Eintritt von Flusen bzw. Fasermaterial in den Absaugkanal 12. Die Breite b der Ansaugmündung 15 ist bevorzugt so gewählt, dass ein von den Flusen 16 begrenzter Bereich 17 an der Lieferwalze 4 abgedeckt wird. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass ein zwischen Gummiwalze des Streckwerkes und Lieferwalze 4 geführter Faden in Richtung x auf der Lieferwalze 4 in dem Bereich 17 hin und her wandert. Dabei bilden sich an den Rändern des Bereichs 17 Streifen, wo Flusen vermehrt an der Lieferwalze 4 hängenbleiben.
Durch den Absaugkanal 12 sollen nicht nur die freifliegenden Flusen, sondern insbesondere die seitlich des Bereichs 17 an der Lieferwalze 4 hängenbleibenden Flusen beseitigt werden.
Das Ansaugen der Flusen durch die Ansaugmün-
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dung 15 wird noch dadurch verbessert, dass diese Ansaugmüridung 15 parallel zum Arbeitszylinder 1 seitlich offen ist und durch je eine seitliche Schürze 18 erweitert wird, welche von einer benachbarten Schürze 18' durch einen Schlitz 33 getrennt und hohlkehlenartig ausgebildet ist. Dabei halten die Schürzen 18 und 18' von dem Arbeitszylinder 1 einen Abstand a ein.
Ausser der seitlichen Schürze 18 ist jeder Ansaugmündung 15 noch eine Frontschürze 19 (siehe Fig. 2) zugeordnet. Diese Frontschürze 19 dient vor allem dazu, dass eine Luftströmung von der Unterseite der Absaugflöte 6 her in die Ansaugmündung 15 vermindert wird. Die Frontschürze 19 bewirkt eine Verstärkung der Ansaugströmung und damit eine Verbesserung der Abnahme der Flusen von der Lieferwalze 4.
Des weiteren können dem Kastengehäuse 7 noch zumindest beidseitig Drucklippen 20 angeformt sein, welche der Verbesserung der Handhabung der Absaugflöte 6 dienen, wie weiter unten beschrieben wird.
Der Absaugflöte ist beidseitig je ein Stift 21 angeformt, der als Drehgelenk für eine Lasche 22 dient. In der in Fig. 2 gezeigten Gebrauchslage der Absaugflöte 6 stützt sich die Lasche 22 im Bereich ihrer Verbindung mit dem Stift 21 gegen einen oberen Anschlag 23 ab, welcher durch eine Ausnehmung 24 in dem Support 5 ausgebildet ist. In dieser Mulde 25 kann die Lasche 22 um einen Mittelpunkt M drehen, wobei dann der Stift 21 auf einer Kreisbahn 26 mit dem Radius r um den Mittelpunkt M läuft und die strichpunktiert angedeutete Lage einnehmen kann. Der Bewegungsbereich einer Längsachse A des Absaugkanals 12 liegt zwischen den Endlagen A1 und A2.
In dieser Anordnung bildet die Lasche 22 und der Stift 21 eine Art Kniehebelgelenk für die Absaugflöte 6. Einerseits ist die Lasche 22 in der Mulde 25 gefangen und gehalten, andererseits liegt das Ende 9 der Absaugflöte 6 in der Absaugeinrichtung 8 über die Lippendichtung 11 fest und kann nur über einen entsprechenden Druck in Richtung der Längsachse A des Absaugkanals 12 gegen die Lippendichtung 11 verschoben werden. Diese Längsachse A geht im übrigen durch den Stift 21, während der Mittelpunkt M ausserhalb der Längsachse A angeordnet ist. Hierdurch bildet die Lasche 22 zusammen mit der Absaugflöte 6 ein Kniehebelgelenk, durch welches die Absaugflöte 6 in der in Fig. 2 gezeigten Gebrauchslage gehalten wird.
Soll die Absaugflöte 6 von dem Arbeitszylinder abgehoben werden, so muss auf die Drucklippen 20 eine Kraft nach unten aufgebracht werden. Da der Stift 21 seiner Kreisbahn 26 mit dem Radius r folgen muss, ist es notwendig, dass die Absaugflöte 6 bzw. deren Ende 9 tiefer in die Absaugeinrichtung 8 hineingedrückt wird, wobei sie sich über die Lippendichtung 11 elastisch gegen diese Absaugeinrichtung 8 abstützt. Da die Lippendichtung 11 am Ende 9 des Kastengehäuses 7 in einer Gehäusemulde 28 sitzt und sich dort über eine Schulter 29 abstützt, wirkt diese Anordnung als ein elastisches Widerlager gegen ein Verschieben der Absaugflöte 6 in der Öffnung 10. Sobald die Achse A durch den Mittelpunkt M gewandert ist, vermindert sich der Druck auf das Widerlager 27 wieder und die Lasche 22 trifft auf einen unteren Anschlag 31 auf. In dieser Stellung der Absaugflöte 6 ist dann der Arbeitszylinder 1 frei zugänglich.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist gezeigt, dass unterer und oberer Anschlag 23 bzw. 31 sowohl von einer Ausnehmung 24 als auch von beispielsweise aufgesetzten Rippen gebildet sein kann. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für die Mulde 25.
Das Einsetzen bzw. Verbringen der Absaugflöte 6 in Gebrauchslage geschieht folgendermassen:
Die Absaugflöte 6 wird von vorne, d.h. von dem Arbeitszylinder 1 her, zwischen zwei Supporte 5 geschoben und mit ihrem Ende 9 in die Absaugeinrichtung 8 eingesetzt. Dabei stützt sich die Lippendichtung 11 von aussen her gegen die Absaugeinrichtung 8 ab und bildet so das elastische Widerlager 27.
Der Stift 21 wird zusammen mit der Lasche 22 zwischen die Mulde 25 und den unteren Anschlag 31 bzw. in die Ausnehmung 24 eingeführt und das dem Stift 21 jenseitige Ende der Lasche 22 mit dem Mittelpunkt M in die Mulde 25 eingesetzt. Sodann wird die Absaugflöte 6 durch einen entsprechenden Angriff an den Drucklippen 20 gegen den Arbeitszylinder 1 hin gedrückt, wobei infolge der Kniehebelwirkung der in der Mulde 25 festliegenden Lasche 22 die Absaugflöte 6 entgegen dem Druck der Dichtlippen 11 in die Absaugeinrichtung 8 geschoben wird. Dies geschieht so lange, bis die Achse A des Absaugkanals 12 den Mittelpunkt M durchfahren hat, da danach die als Widerlager 27 dienende Lippendichtung 11 die Absaugflöte 6 zurückdrückt, bis die Lasche 22 ihren oberen Anschlag 23 erreicht. In dieser Lage wird die Absaugflöte 6 unter dem Druck der Lippendichtung 11 an dem oberen Anschlag 23 sowie in der Mulde 25 gehalten.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Widerlagers 27a ist in Fig. 3 aufgezeigt. Hierbei durch-stösst nicht die gesamte Absaugflöte 6 die Öffnung 10 in der Absaugeinrichtung 8, sondern der Absaugflöte 6 sind Rohrenden 33 angeformt, in denen sich das Ende des Absaugkanals 12 befindet, bzw. sie besteht nur aus einzelnen miteinander verbundenen Absaugrohren. Diese Rohrenden 33 durch-stossen die Öffnung 10, wobei sie sich mit einem Tellerring 34 gegen einen elastischen Wulstanschlag 35 abstützen. Dieser elastische Wulstanschlag 35 bildet das oben beschriebene Widerlager 27a und ist unter Druck in geringem Umfang deformierbar. Gleichzeitig dient er als Abdichtung für die Öffnung 10.
In Fig. 4 besteht eine erfindungsgemässe Absaugflöte 6a nicht aus einem einheitlichen Kastengehäuse, sondern die einzelnen Absaugkanäle 12 sind über Rippen 36 und 37 miteinander verbunden. Ferner ist den Absaugkanälen 12 und den Rippen 36 und 37 auf der Unterseite eine Querrippe 38 angeformt. Deutlich erkennbar ist hier auch der Schlitz 33 zwischen den seitlichen Schürzen 18 und 18'. Dieser Schlitz 33 soll den Zutritt von Luft
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im Bereich 17 der Riffelung besser ermöglichen und dort eine Längsströmung in axialer Richtung der Lieferwalze 4 erzeugen, welche Ablagerungen in der Riffelung auch ausserhalb des Bereiches der Breite b verhindern.

Claims (14)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Absaugen von Fasermaterial, Flusen od.dgl. an einer Textilmaschine, insbesondere an einem von Supporten gehaltenen Arbeitszylinder bzw. einer Lieferwalze einer Ringspinnmaschine, welche zum Führen eines Fadens mit einem Streckwerk zusammenwirkt, wobei zwischen der Lieferwalze und einer Absaugeinrichtung ein Absaugkanal mit einer zur Lieferwalze hin gerichteten Ansaugmündung und einem zur Absaugeinrichtung hin gerichteten Auslass angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einzelne Absaugkanäle (12) zu einer Absaugflöte (6) verbunden sind, welche seitlich von benachbarten Supporten gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugflöte (6) aus einem Kastengehäuse (7) besteht, welches von mehreren Absaugkanälen (12) durchzogen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugflöte (6) aus mehreren Absaugkanälen (12) besteht, welche untereinander durch Rippen (36, 37 bzw. 38) verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinander liegenden Absaugkanäle (12) durch eine Frontschürze (19) miteinander verbunden sind, welche quer zu den Absaugkanälen (12) liegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass beidseits einer Ansaugmündung (15) seitliche Schürzen (18, 18') vorhanden sind, etwa in einem rechten Winkel von der Absaugflöte (6) abstehen und hohlkehlenartig ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugmündung (15) eine Breite (b) aufweist, welche etwa der Breite eines Bereiches (17) entspricht, der von Flusenstreifen (16) des entlang der Lieferwalze (4) wandernden Fadens begrenzt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugflöte (6) Drucklippen (20) angeformt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugflöte (6) mit einem Ende (9) bzw. mit Rohrenden (33) in Öffnungen (10) in der Absaugeinrichtung (8) sitzt und die Öffnung/en (10) über elastische Dichtungen (11, 35) abgedichtet ist/sind.
9 Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung/en (11, 35) ein Widerlager (27, 27a) für die Rohrenden (33) in den Öffnungen (10) bilden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (11) in einer Gehäusemulde (28) am Ende (9) der Ansaugflöte (6) sitzt und sich dort gegen eine Schulter (29) abstützt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rohrende (33) ein Tellerring (34) aufgeschoben ist, welcher sich gegen einen Wulstanschlag (35) an der Absaugeinrichtung (8) abstützt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung von Absaugflöte (6) und Support (5) mittels eines Kniehebelgelenkes (21, 22) erfolgt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugflöte (6) ein Stift (21) angeformt ist, welcher ein Drehgelenk für eine Lasche (22) bildet, deren anderes Ende in einem benachbarten Support (5) drehbar gelagert ist, wobei der Stift (21) etwa auf der Höhe der Längsachse (A) des Absaugkanals (12) liegt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (22) andernends des Stiftes (21) in einer Mulde (25) am Support (5) liegt und in dieser Mulde (25) um einen Mittelpunkt (M) dreht, wobei der Mittelpunkt (M) in der Mitte des Bewegungsbereichs des Absaugkanals (12) liegt, und dass dem Support (5) ein oberer und/ oder unterer Anschlag (23, 31) für die Lasche (22) an- bzw. eingeformt ist.
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CH295691A 1990-11-08 1991-10-07 Vorrichtung zum Absaugen von Fasermaterial, Flusen oder dgl. an Textilmaschinen. CH683925A5 (de)

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