CH671990A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Schalungsstein mit zwei auf Abstand voneinander liegenden Längswänden, mit einem dazwischenliegenden Hohlraum zur Betonverfüllung, und mit zwei Stirnwänden, die mit Aussparungen versehen sind, wobei die beiden Längswände jeweils mit wenigstens einer Versteifungsrippe auf der Innenseite versehen sind.
Zur Kosteneinsparung werden zunehmend im Hausbau sogenannte Schalungssteine, insbesondere für den Kellerbau, verwendet. Es ist jedoch auch möglich, die Mauern eines Hauses vollständig mit Schalungssteinen zu erstellen. Schalungssteine besitzen den Vorteil, dass sie auch von Nichtbaufachleuten verarbeitet werden können. Hierzu wird im allgemeinen lediglich die erste Steinschicht in Mörtel gesetzt und der Rest der Wand wird trocken, wie bei einem Baukasten, hochgezogen. Aus diesem Grunde müssen derartige Schalungssteine relativ massgenau sein, weshalb sie im allgemeinen nach ihrer Herstellung noch gefräst werden. Sind die Schalungssteine geschosshoch im Verband übereinander gelegt worden, werden deren Hohlräume mit Beton verfüllt. Damit lässt sich auf relativ einfache Weise eine sehr stabile Wand erstellen. Aus Stabilitätsgründen gegen die auftretenden Drücke und Biegungen, insbesondere bei der Betonverfüllung, ist bereits vorgeschlagen worden, die beiden Längswände jeweils auf ihren Innenseiten mit Versteifungsrippen zu versehen, welche im allgemeinen in vertikaler Richtung verlaufen.
Es hat sich nun herausgestellt, dass diese Versteifungsrippen mitunter zu Problemen führen können. Dies gilt insbesondere für Steine mit geringen Steindicken, welche für Zwischenwände verwendet werden. Ebenso wurde festgestellt, dass bei Schalungssteinen mit derartigen Versteifungsrippen die beiden Längswände nicht exakt parallel zueinander verlaufen, vielmehr sind sie mitunter um ein geringes Mass nach innen gekrümmt. Bei schmalen Schalungssteinen ergibt sich auch durch die Versteifungsrippen eine spürbare Verringerung des Hohlraumes, was ggf. Probleme bei der Verfüllung mit Beton ergeben kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Schalungsstein der eingangs erwähnten Art derart zu verbessern, dass er weitgehend massgenau hergestellt werden kann und der auch für geringe Steindicken geeignet ist.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Versteifungsrippen der beiden Längswände versetzt zueinander liegen.
Erstaunlicherweise hat sich gezeigt, dass durch die erfin-dungsgemässe Versetzung der Versteifungsrippen die Massgenauigkeit der Schalungssteine deutlich verbessert wird. So treten keine Einschnürungen bzw. Einziehungen der beiden Längs wände mehr auf ; vielmehr bleiben diese exakt parallel zueinander. Auf diese Weise können die Wände, insbesondere die beiden Längswände relativ dünnwandig ausgebildet werden, was eine Materialersparnis darstellt. Trotzdem bleiben die Längswände in der Produktion ziemlich genau in der Flucht stehen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Ausgestaltung besteht darin, dass durch die Vertiefung der Versteifungsrippen die Innenseite mehr verdichtet wird, wodurch die Wandung besser stehen bleibt.
Durch die seitlich versetzte Anordnung der Versteifungsrippen wird der Hohlraum zwischen den beiden Längswänden auch nicht zu sehr eingeengt. Dies bedeutet, dass sich der von oben eingefüllte Beton leichter verteilen kann und insbesondere auch in und durch die seitlichen Aussparungen fliessen kann. Auf diese Weise wird eine Verbindung mit benachbart zueinander liegenden Schalungssteinen erreicht. Dies bedeutet, dass man auf diese Weise ein tragendes Wandsystem schaffen kann und zwar für eine Steindicke, bei der man bisher noch nicht die hierfür geforderten Werte erreicht hatte. Unterstützt wird dies noch dadurch, dass man ggf. Armierungsstäbe einlegen kann, welche durch die Aussparungen geschoben werden können und auf diese Weise eine noch höhere Festigkeit ergeben.
Der erfindungsgemässe Schalungsstein lässt sich nicht nur für einfache tragende Wände in der sogenannten Sparbauweise, sondern auch für doppelt eingesetzte Wände, z. B. in einem Abstand von 4 cm bis 7 cm - als Wohnungstrennwände oder für andere Trennwände - einsetzen.
Im allgemeinen wird jeweils eine Versteifungsrippe pro Längswand ausreichend sein. Im Bedarfsfalle können jedoch selbstverständlich auch noch mehrere Versteifungsrippen pro Längswand vorgesehen sein.
In vorteilhafter Weise wird man den Schalungsstein so ausgestalten, dass die Versteifungsrippen ausserhalb der Steinmittelebene liegen.
Bei dieser Ausgestaltung haben sich nämlich bezüglich der Massgenauigkeit die besten Werte gezeigt.
Dabei wird man im allgemeinen vorsehen, dass die Versteifungsrippe einer Längswand auf einer Seite der Steinmittelebene und die Versteifungsrippe der anderen Längswand auf
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der anderen Seite der Steinmittelebene liegt.
Die Versteifungsrippen kann man über die gesamte Höhe der Steine anordnen. Im allgemeinen wird es jedoch ausreichend sein, wenn die Versteifungsrippen vom unteren Bereich der-Längswände aus sich wenigstens annähernd bis in den Höhenbereich der Aussparungen erstrecken.
Diese Ausgestaltung hat auch den weiteren Vorteil, dass dabei der Durchfluss bzw. die horizontale Verteilung des einzufüllenden Betons über die Aussparungen in den Stirnwänden hinaus noch leichter möglich ist.
Zur Vermeidung von Kerbspannungen und zur Durchflusserleichterung des Betons kann vorgesehen sein, dass die Versteifungsrippen an ihren Seiten abgerundet oder abgekantet sind.
Die Schalungssteine kann man an den Stirnseiten mit spiegelbildlich angeordneten Nuten und Federn versehen, womit eine baukastenartige Verlegung möglich ist.
In einer anderen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Stirnwände mit seitlichen Vorsprüngen versehen sind, die eine Aussparung, eine Nut, o. dgl. zwischen sich bilden.
Auf diese Weise werden die Schalungssteine lediglich stumpf aneinander gestossen, aber durch die Betonverfüllung wird trotzdem eine hohe Stabilität bzw. Festigkeit erreicht, denn in die durch zwei aneinander stossende Aussparungen bzw. Nuten von benachbarten Steinen entstehende Öffnung fliesst ebenfalls Beton, so dass eine sichere Verbindung hergestellt werden kann.
Die Ausgestaltung der Schalungssteine mit seitlichen Vorsprüngen ergibt auch eine deutliche Herstellungsvereinfachung und Verbilligung. So können nämlich bei dessen Herstellung mindestens zwei Steine gleichzeitig geformt werden, wobei sie durch einen sich fast über die gesamte Steinlänge erstreckenden Schlitz voneinander getrennt bzw. nur durch kurze Reststege miteinander verbunden sind und in Längsrichtung versetzt nebeneinander liegen.
Dies bedeutet, dass in einer Form wenigstens zwei Schalungssteine hergestellt werden, welche lediglich leicht miteinander verbunden sind. Da die Schalungssteine, wie erwähnt, im allgemeinen nach deren Herstellung zur Erhöhung der Massgenauigkeit noch gefräst werden, können auf diese Weise wenigstens zwei Steine gleichzeitig die Fräseinrichtung durchlaufen. Beim anschliessenden Paketieren werden die Steine zwischen Platten geklemmt, wobei sie dann an ihren Verbindungsstellen auseinandergeschert werden. Dies wird durch den Schlitz sichergestellt, welcher lediglich noch geringe Reststege als Verbindung zwischen den beiden Steinen übrig gelassen hat.
Im Bedarfsfalle kann man auch mehr als zwei Steine auf diese Weise nebeneinander anordnen; möglich sind z. B.
drei, vier oder noch mehr Steine. Dies richtet sich nach den zur Verfügung stehenden Raumverhältnissen und der Steinbreite.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Trennschlitz in vorteilhafter Weise eine derartige Länge besitzt, dass er sich seitlich annähernd bis in den Grund der Nut bzw. Aussparung erstreckt.
Der verbleibende Restquerschnitt, welcher im wesentlichen auf jeder Seite auf den Vorsprung beschränkt ist,
reicht aus, während des Fräsvorganges die Steine zusammenzuhalten. Andererseits lassen sie sich anschliessend sauber und exakt voneinander trennen.
Wenn der erfindungsgemässe Schalungsstein im Inneren eines Gebäudes eingesetzt werden soll, kann in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Wände des Schalungssteines jeweils aussenseitig umlaufend mit einer Fase, einem Rücksprung, einer Fuge oder dgl. versehen sind.
Auf diese Weise können im Bedarfsfalle mit den erfin-dungsgemässen Schalungssteinen Sichtmauerwerke erstellt werden. Nach dem Einfüllen des Betones in den Hohlraum werden die umlaufenden Fasen, Rückspriinge bzw. Fugen entsprechend mit Mörtel ausgefugt. Auf diese Weise ergibt sich ein sauberes Bild und es ist lediglich noch erforderlich, die Wand zu streichen. Auf diese Weise werden mehrere Arbeitsgänge eingespart.
Die Schalungssteine können im Bedarfsfalle auch noch mit einer Isolierungseinlage zur Erhöhung der Wärmeisolierung versehen sein. Hierzu kann sie in den Hohlraum des Schalungssteines angeordnet werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmässig dargestellt.
Fig. 1 : eine Draufsicht auf den erfindungsgemässen Schalungsstein ;
Fig. 2: einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 ;
Fig. 3 : eine Draufsicht auf mehrere in einer Form hergestellte und noch miteinander verbundene Schalungssteine.
Der erfindungsgemässe Schalungsstein weist zwei auf Abstand und parallel zueinander liegende Längswände 1 und 2 auf, welche durch zwei Stirnwände 3 und 4 miteinander verbunden sind. Auf diese Weise ergibt sich ein dazwischenliegender Hohlraum 5, welcher nach Erstellung der Wand mit Beton verfüllt wird. Ggf. kann noch auf der Innenseite der der Hausaussenseite zugewandten Längswand eine Isolierungseinlage angeordnet sein.
Die beiden Längswände 1 und 2 sind jeweils auf ihrer Innenseite mit einer Versteifungsrippe 6 bzw. 7 versehen. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, liegen sich die beiden Versteifungsrippen 6 und 7 nicht gegenüber und befinden sich auch nicht in der Steinmittelebene 8 (bezogen auf die Länge des Steines). Vielmehr sind sie versetzt zueinander angeordnet und liegen ausserhalb der Steinmittelebene. Dabei befindet sich die Versteifungsrippe 6 der Längswand 1 auf einer Seite der Steinmittelebene 8 und die Versteifungsrippe 7 der Längswand 2 auf der anderen Seite der Steinmittelebene 8. Die beiden Stirnwände 3 und 4 sind im oberen Bereich jeweils mit einer Aussparung 9 versehen, welche eine umgekehrte Tunnelform aufweist. Selbstverständlich sind jedoch im Rahmen der Erfindung auch noch andere Aussparungsformen möglich. Ebenso wie diese auch auf der unteren Seite der Stirnwände angeordnet sein können.
Die Versteifungsrippen 6 und 7 erstrecken sich, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, von unterem Bereich der Längswände 1 und 2 aus wenigstens annähernd bis in den Höhenbereich der Aussparungen 9. Weiterhin sind sie an ihren Seiten abgerundet bzw. abgekantet, womit sich eine Trapezform ergibt, wobei die grössere Seite jeweils an der Innenwand der dazugehörigen Längswand liegt.
Die beiden Stirnwände 3 und 4 sind mit seitlichen Vorsprüngen 10 versehen, welche gleich ausgebildet sind. Zwischen den seitlichen Vorsprüngen 10 entsteht auf diese Weise eine Vertiefung bzw. Aussparung 11. Beim Verlegen der erfindungsgemässen Schalungssteine ergibt sich auf diese Weise zwischen benachbart zueinander liegenden Steinen eine Hohlkammer, welche ebenfalls wie der Hohlraum 5 und die Aussparung 9 mit Beton verfüllt wird.
Aus der Fig. 3 ist die vorteilhafte gemeinsame Herstellung von mehreren Schalungssteinen ersichtlich. Wie dargestellt, werden mit einer Form vier nebeneinander liegende Schalungssteine in einem Arbeitsgang geformt, wozu im allgemeinen Leichtbeton verwendet wird. Die Steine sind dabei durch Trennschlitze 12 voneinander getrennt. Die Trennschlitze 12 erstrecken sich dabei fast über die gesamte Steinlänge. Sie enden seitlich neben den Aussparungen 11 im
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Bereich des Grundes der Aussparung. Dies bedeutet, dass lediglich zwei Reststege 13 zur Verbindung zwischen benachbart liegenden Schalungssteinen vorhanden sind, deren Breite bzw. Dicke ungefähr der Länge eines über die Stirnwände 3 bzw. 4 vorragenden Vorsprunges 10 entspricht.
Wie aus der Fig. 3 weiter ersichtlich ist, ist die Form zur Herstellung der Schalungssteine so ausgebildet, dass jeweils benachbart zueinander liegende Schalungssteine in Längsrichtung leicht versetzt zueinander eingeformt werden,
wobei die Versetzung ungefähr der Länge bzw. Grösse der Vorsprünge 10 entspricht.
Auf diese Weise lässt sich eine sehr kostengünstige Herstellung erreichen. Ihre Trennung in Einzelsteine erfolgt praktisch automatisch während der Paketierung, wobei die Schalungssteine zwischen Klemmplatten 14 und 15 geklemmt werden, wobei sie an den Trennschlitzen 12 bzw. Verbindungsstegen 13 sauber abgeschert werden. Hierzu wird man im allgemeinen, wie dargestellt, eine zweite Reihe zusätzlich mit zwischen die Klemmplatten 14 und 15 einklemmen und dann die Steine gemeinsam auseinanderscheren.
Die Schalungssteine können in beliebiger Breite hergestellt werden. Besonders vorteilhaft ist jedoch die erfindungsgemässe Ausgestaltung bei sehr schmalen Schalungssteinen, wie sie für Trennwände verwendet werden. Hier lassen sich z. B. Schalungssteine mit einer Breite von 12,5 cm herstellen.
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Dabei kann die Wandstärke der beiden Längswände jeweils 25 mm betragen. Auch wenn zusätzlich noch eine Dicke von z. B. 20 mm für die Versteifungsrippen vorgesehen ist, verbleibt noch ein genügend grosser freier Raum in dem Hohl-
5 räum 5 für eine ungehinderte Betonverteilung (Zwangsverfüllung). Im allgemeinen wird man die Schalungssteine in einer Länge von ca. 50 cm herstellen. Im Bedarfsfalle kann jedoch auch aus Rationalisierungsgründen ein Element mit einer grösseren Länge, z. B. von 1 m hergestellt werden. In io diesem Falle wird man jedoch im allgemeinen nicht nur einen einzigen Hohlraum 5 vorsehen, da sonst beim Ver-füllen und Verdichten die Gefahr des Platzens erhöht wird. Vielmehr wird man eine Aufteilung in zwei Hohlräume 5 vorsehen, wobei ein Mittelsteg vorhanden ist, der die beiden 15 Längswände 1 und 2 miteinander verbindet.
Wie aus den Fig. 1 und 2 weiter ersichtlich ist, können die Schalungssteine im Bedarfsfalle auch umlaufend aussenseitig an ihren Rändern mit Rücksprüngen bzw. Fugen 16 ver-20 sehen sein. Auf diese Weise ergibt sich für jeden Stein eine umlaufende Fuge. Nach einer Verfüllung der Schalungssteine mit Beton werden dann die Fugen 16 mit Mörtel ausgefüllt, ähnlich wie Fliesen. Auf diese Weise wird eine saubere und glatte Oberfläche der daraus gebildeten Wand 25 geschaffen, die lediglich noch gestrichen werden muss.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Schalungsstein mit zwei auf Abstand voneinander liegenden Längswänden, mit einem dazwischenliegenden Hohlraum zur Betonverfüllung, und mit zwei Stirnwänden, die mit Aussparungen versehen sind, wobei die beiden Längswände jeweils mit wenigstens einer Versteifungsrippe auf der Innenseite versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (6,7) der beiden Längswände (1,2) versetzt zueinander liegen.
2. Schalungsstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (6,7) ausserhalb der Steinmittelebene (8) liegen.
3. Schalungsstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippe (6) einer Längswand (1) auf einer Seite der Steinmittelebene (8) und die Versteifungsrippe (7) der anderen Längswand (2) auf der anderen Seite der Steinmittelebene (8) liegt.
4. Schalungsstein nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (6,7) vom unteren Bereich der Längswände (1,2) aus sich wenigstens annähernd bis in den Höhenbereich der Aussparungen (9) erstrecken.
5. Schalungsstein nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwände (3,4) mit seitlichen Vorsprüngen (10) versehen sind, die eine Aussparung oder eine Nut (11) zwischen sich bilden.
6. Schalungsstein nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlraum (5) eine Isolierungs-einlage angeordnet ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines Schalungssteins nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Steine gleichzeitig geformt werden, derart, dass sie im fertigen Zustand durch einen sich fast über die gesamte Seitenlänge erstreckenden Trennschlitz (12) voneinander getrennt sind und in Längsrichtung versetzt nebeneinander liegen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass vier Steine bei der Herstellung nebeneinander liegend gleichzeitig geformt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Trennschlitz (12) seitlich annähernd bis in den Grund der Aussparung erstreckt.
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