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CH658479A5 - Teilchenfoermige, als waschmittelzusatz geeignete textilweichmacher. - Google Patents

Teilchenfoermige, als waschmittelzusatz geeignete textilweichmacher. Download PDF

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Publication number
CH658479A5
CH658479A5 CH6644/83A CH664483A CH658479A5 CH 658479 A5 CH658479 A5 CH 658479A5 CH 6644/83 A CH6644/83 A CH 6644/83A CH 664483 A CH664483 A CH 664483A CH 658479 A5 CH658479 A5 CH 658479A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bentonite
weight
water
mixture
detergent
Prior art date
Application number
CH6644/83A
Other languages
English (en)
Inventor
Pallassana N Ramachandran
Kenneth S Peterson
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of CH658479A5 publication Critical patent/CH658479A5/de

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/002Non alkali-metal soaps
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/001Softening compositions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/02Inorganic compounds ; Elemental compounds
    • C11D3/12Water-insoluble compounds
    • C11D3/124Silicon containing, e.g. silica, silex, quartz or glass beads
    • C11D3/1246Silicates, e.g. diatomaceous earth
    • C11D3/1253Layer silicates, e.g. talcum, kaolin, clay, bentonite, smectite, montmorillonite, hectorite or attapulgite
    • C11D3/126Layer silicates, e.g. talcum, kaolin, clay, bentonite, smectite, montmorillonite, hectorite or attapulgite in solid compositions

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Description

Die Erfindung betrifft einen teilchenförmigen, als Waschmittelzusatz geeigneten Textilweichmacher, der Bentonit sowie eine wasserunlösliche Seife enthält.
Ebenfalls bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung des genannten teilchenförmigen Weichmachers zur Herstellung eines teilchenförmigen, textilweichmachenden Waschmittels, wobei das Waschmittel mit insgesamt 10-40 Gew.-% des Weichmachers aus Bentonit und wasserunlöslicher Seife vermischt wird.
Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung des Textilweichmachers.
Die erfindungsgemässen Waschmittel eignen sich besonders für das Waschen von Hand.
Es ist bekannt, Builder enthaltende Tensidgemische herzustellen, indem man eine Seifenmischung aus Tensid, Buil-dersalz und geeigneten Hilfsstoffen, d.h. Adjuvantien sprühtrocknet. Solche Produkte wurden viele Jahre lang mit Erfolg verkauft. Neuerdings hat man textilweichmachende Substanzen in diese Waschmittel inkorporiert, um ein gleichzeitiges Weichmachen der Wäsche zu gewährleisten. Dadurch wurde die früher notwendige Zugabe von Weichmachern zu dem Spülwasser vermieden. Kationische Weichmacher, wie man sie früher bei der Behandlung der Wäsche mit Spülwasser anwandte, können jedoch bei der Inkorporierung in Waschmitteln nach wiederholtem Waschen der Wäsche eine Vergilbung verursachen. Auch können sie mit anionischen Tensiden reagieren und manchmal inaktivieren sie fluoreszierende Aufheller, die wichtige Bestandteile der Waschmittel sein können. In manchen Handelsprodukten wurden deshalb die
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kationischen Weichmacher, gewöhnlich quaternäre Ammoniumhalogenide, durch Bleichtone ersetzt, die wie die Quell-Bentonite über weichmachende Eigenschaften verfügen. Es hat sich gezeigt, dass solche weichmachende Waschmittel schmutzige Wäsche in zufriedenstellender Weise waschen und die Weichheit der Wäsche verbessern. Es hat sich jedoch auch gezeigt, dass die bete Weichmacherwirkung beim Waschen der Wäsche in der Maschine erzielt wurde und die Weichmacherwirkung geringer ist, wenn die Wäsche mit der Hand gewaschen wird.
Wegen ihrer textilweichmachenden Fähigkeit hat man unlösliche Metallstearate wie Aluminiumstearat und Cal-ciumstearat als Schmiermittel angewandt und in Waschmitteln inkorporiert. Vor der vorliegenden Erfindung wurden jedoch Quellbentonite und unlösliche Seifen nicht zusammen in leistungsstabilen, waschmittelverstärkten Tensidgemischen oder gemeinsam mit solchen Gemischen beim Handwaschen von Wäsche verwendet. Die überraschend vorteilhafte Wirkung, die sich durch die kombinierte Anwendung dieser Substanzen erzielen lässt, war daher bis jetzt nicht bekannt.
Der erfindungsgemässe, teilchenförmige, als Waschmittelzusatz geeignete Textilweichmacher ist gekennzeichnet durch einen Gehalt an Bentonit und wasserunlöslicher Seife.
In einem bevorzugten Weichmacher ist der Bentonit ein quellender Natriumbentonit und die wasserunlösliche Seife ist eine Aluminium-, Calcium-, Magnesium-, Barium- oder Zinkseife von Fettsäuren mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine Mischung derselben und das Gewichtsverhältnis von Bentonit wasserunlöslicher Seife liegt im Bereich von 1:1,5 bis 20:1.
Insbesondere stellt der Weichmacher ein Agglomerat aus dem Bentonit und der wasserunlöslichen Seife mit Teilchengrössen in dem Bereich der Nummern 10 bis 100 der US-Siebreihe dar (lichte Maschenweite von 2,00-0,149 mm).
Vorzugsweise ist die wasserunlösliche Seife ein Stearat und zur Unterstützung der Bindung zwischen dem Bentonit und dem Stearat kann der Weichmacher 0,3 bis 5 Gew.-% Natriumsilikat enthalten.
Die Verwendung des erfindungsgemässen Weichmachers zur Herstellung eines teilchenförmigen, textilweichmachenden Waschmittelgemisches ist dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittel mit insgesamt 10 bis 40 Gew.-% des Weichmachers aus Bentonit und wasserunlöslicher Seife vermischt wird, wobei das Bentonit wasserunlösliche Seife-Gewichts-verhältnis in dem Bereich von 1:1,5 bis 40:1 liegt.
Ein bevorzugtes textilweichmachendes Waschmittel kann 5 bis 35 Gew.-% anionische und/oder nichtionische Tenside, 10 bis 75 Gew.-% Gerüststoff für das Tensid, 2 bis 30 Gew.-% Bentonit und 0,5 bis 10 oder 20 Gew.-% wasserunlösliche Seife, beispielsweise aus der Gruppe aus Aluminium-, Calcium-, Magnesium-, Barium- und Zinkseifen von Fettsäuren mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen und Mischungen derselben enthalten. Es ist bevorzugt, dass der Bentonit ein Quellbento-nit ist, besonders Natriumbentonit wie Wyoming-Bentonit und dass die wasserunlösliche Seife ein Stearat ist, besonders Aluminiumstearat, dass der Bentonit und die unlösliche Seife agglomeriert sind und dass das Agglomerat mit sprühgetrockneten Kügelchen aus Tensid und Builder vermengt wird. Dieses Gemisch kann zum Waschen von Wäsche mit der Hand angewandt werden. Durch Verwendung des beschriebenen teilchenförmigen, textilweichmachenden Waschmittelgemisches kann von Wäsche völlig unerwartet eine bedeutend verbesserte Weichmacherwirkung bei mit der Hand gewaschener Wäsche erzielt werden.
Den erfindungsgemässen Textilweichmacher stellt man her, indem eine wässrige Lösung eines Bindemittels auf oder um die Oberfläche feiner Teilchen einer in Bewegung befindlichen Mischung aus Bentonit und wasserunlöslicher Seife unter Bildung von Agglomeraten mit Teilchengrössen im Bereich der Nrn. 10 bis 100 der US-Siebreihe gesprüht wird.
Die den erfindungsgemässen Textilweichmacher enthaltenden Waschmittelgemische können auf verschiedene Weise hergestellt werden. Es ist besonders bevorzugt, dass der Bentonit und die unlösliche Seife zusammen unter Bildung eines Teilchengemisches agglomeriert werden, das den Teilchen des leistungstabilen Gemisches aus Tensid und Builder zugesetzt wird, um diesem Weichmacher-Eigenschaften zu verleihen. Diese Verbesserung ist beim Waschen mit der Hand besonders wertvoll.
Die Builder-Tensid-Kügelchen, mit denen diese agglomerierten Teilchen aus Bentonit und unlöslicher Seife vermengt werden, können sprühgetrocknete Kügelchen sein, die im allgemeinen anionisches Tensid, Buildersalz, Hilfsstoffe und eine geringe Menge an Wasser enthalten, wobei manchmal anstelle von oder zusätzlich zu dem anionischen Tensid nichtionische und/oder amphotere Tenside anwesend sind. Alternativ dazu kann auch auf sprühgetrocknete anorganische Builder-Basiskügelchen nichtionisches Tensid in flüssigem Zustand aufgesprüht und von diesen absorbiert sein. Beide Arten von Builder-Tensid-Teilchen können auf ihren Oberflächen Agglomerate aus pulverförmigem Bentonit und unlöslicher Seife aufweisen, in manchen Fällen können die Builder-Tensid-Teilchen mit pulverförmigem Bentonit und unlöslicher Seife in nicht agglomeriertem Zustand vermengt sein. Ausserdem kann ein verbessertes Weichmachen der Wäsche dadurch erzielt werden, dass der Verbraucher das Builder-Tensid-Gemisch dem Waschwasser getrennt von den agglomerierten Teilchen aus Bentonit und unlöslicher Seife, von einem pulverförmigen Gemisch dieser Materialien oder gesonderten Pulvern zugibt. Es ist jedoch bevorzugt, dass der Bentonit und die unlösliche Seife zu Teilchen mit einer Partikelgrösse agglomeriert sind, ähnlich der der Tensidgemisch-kügelchen (aus Tensid, Builder, Adjuvantien und Feuchtigkeit) und mit diesen Kügelchen in einem solchen Verhältnis vermischt wird, dass eine weichmachende Wirkung erzielt wird.
Wie bereits erwähnt, umfassen die wesentlichen Komponenten der Builder-Tensid-Kügelchen oder -Granulate vorzugsweise ein Tensid, das ein anionisches, nichtionisches, amphoteres Tensid oder eine Mischung von zwei oder mehr derselben sein kann, einen Builder oder eine Buildermi-schung, eine geringe Menge an Wasser, wobei in vielen Fällen auch verschiedene Adjuvantien anwesend sein können. Gelegentlich können solche Adjuvantien auch den Agglomeraten oder anderen Mischungen von Bentonit oder unlöslicher Seife beigegeben werden. Manchmal, und zwar in beiden Fällen, kann der Builder teilweise durch einen Füllstoff ersetzt werden, wie z.B. Natriumsulfat oder Natriumchlorid oder eine Mischung derselben, oder ein solcher Füllstoff kann sowohl dem Builder als auch dem Tensid zugesetzt werden.
Es können verschiedene anionische Tenside verwendet werden, gewöhnlich als Natriumsalze, manchmal aber als Kalium-, Ammonium- oder Alkanolammoniumsalze. Am meisten bevorzugt sind die Natriumsalze der linearen höheren Alkylbenzolsulfonate. Obwohl die linearen Sulfonate bevorzugt sind, kann man auch die verzweigten ABS-Tenside verwenden, wie die Propylentetramer- und Propylenpenta-mer-Verbindungen. Andere lösliche Alkylbenzolsulfonate, wie die mit 10 oder 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, können ebenfalls verwendet werden und zeigen eine zufriedenstellende waschaktive Wirkung.
Es ist bevorzugt, dass die höhere Alkylgruppe 12 bis 15 Kohlenstoffatome, z.B. 12 oder 13 aufweist und dass das Sul-fonat ein Natriumsalz ist. Zusätzlich zu den Alkylbenzolsul-fonaten oder anstelle einiger oder sämtlicher Alkylbenzolsulfonate können auch höhere Alkylsulfonate und höhere Fettal-
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koholpolyethoxylatsulfate angewandt werden. Das Alkylsul-fat ist vorzugsweise ein höheres Fettalkylsulfat mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen, besonders 12 bis 16 Kohlenstoffatomen, z.B. 12, und kann ebenfalls als Natriumsalz angewandt werden. Die höheren Fettalkoholpolyethoxylatsulfate besitzen vorzugsweise auch 10 oder 12 bis 18 Kohlenstoffatome, z.B. 12, in dem höheren Alkyl, das vorzugsweise ein Fettalkyl ist, wobei der Gehalt an Ethoxygruppen normalerweise zwischen 3 und 30 Ethoxygruppen pro Mol, vorzugsweise 3 oder 5 bis 20 liegen wird. Die Natriumsalze sind auch hier bevorzugt. Die Alkyle sind also vorzugsweise lineare oder fette höhere Alkyle mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen, das Kation ist bevorzugt Natrium, wobei bei Vorhandensein einer Polyethoxy-kette sich das Sulfat gewöhnlich an deren Ende befindet. Zu weiteren wertvollen anionischen Tensiden dieser aus Sulfonat und Sulfat bestehenden Gruppe gehören die höheren Olefin-sulfonate und Paraffinsulfonate, beispielsweise die Natriumsalze, wobei die Olefin- oder Paraffingruppen in der Regel 10 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisen. Spezielle Beispiele für die bevorzugten Tenside sind Natriumtridecylbenzolsulfonat, Natriumtalgfettalkoholpolyethoxy(3 ETO)sulfat und das Natriumsulfat des hydrierten Talgfettalkohols. Zusätzlich zu den erwähnten bevorzugten anionischen Tensiden können auch andere dieser bekannten Gruppe anwesend sein, vor allem wenn es sich nur um geringe Mengen in bezug auf die oben beschriebenen handelt. Es können auch deren Mischungen angewandt werden und in manchen Fällen können solche Mischungen den einzelnen Tensiden überlegen sein. Dem Fachmann sind zahlreiche wertvolle Tenside bekannt, die ausführlich beschrieben sind auf den Seiten 25 bis 138 von Band II eines von Schwartz, Perry und Berch 1958 von Interscience Publishers, Inc., veröffentlichten Aufsatzes mit dem Titel Surface Active Agents and Detergents.
Es können geringe Mengen an wasserlöslichen Seifen, z.B. Natriumseifen von Fettsäuren mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 14 bis 18 Kohlenstoffatomen, z.B. die Natriumseifen von hydrierten Talgfettsäuren in der Seifenmischung angewandt oder nachher hinzugefügt werden, und zwar als Mittel zur Schaumdämpfung oder Schaumregulierung (Schauminhibitoren), wenn in der Waschmaschine weniger Schaum auftreten soll.
Obwohl zahlreiche nichtionische Tenside mit zufriedenstellenden physikalischen Eigenschaften angewandt werden können, einschliesslich den Kondensationsprodukten von Ethylenoxid und Propylenoxid miteinander und mit hydrox-ylgruppenhaltigen Basen, wie Nonylphenol und Alkoholen vom Oxotyp, ist es besonders bevorzugt, dass das nichtionische Tensid ein Kondensationsprodukt von Ethylenoxid mit einem höheren Fettalkohol ist. In solchen Produkten besitzt der höhere Fettalkohol gewöhnlich 10 bis 20 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 12 bis 16 Kohlenstoffatome, und das nichtionische Tensid kann 3 bis 20 oder 30 Ethylenoxidgrup-pen pro Mol, vorzugsweise von 6 bis 12, enthalten. Am meisten bevorzugt ist ein nichtionisches Tensid, bei dem der höhere Fettalkohol etwa 12 bis 13 oder 15 Kohlenstoffatome aufweist und das 6 bis 7 oder 11 Mole Ethylenoxid enthält. Solche Tenside werden von der Shell Chemical Company hergestellt und sind unter den Handelsnamen Neodol 23-6,5 und 25-7 erhältlich. Zu ihren besonders attraktiven Eigenschaften, zusätzlich zu der guten Reinigungskraft gegenüber Ölflecken auf dem Waschgut, gehört ein verhältnismässig niedriger Schmelzpunkt, der jedoch noch deutlich über Zimmertemperatur liegt, so dass sie als Flüssigkeit, die sich dann verfestigt, auf Basiskügelchen aufgesprüht werden können. Zu den amphoteren Tensiden oder waschaktiven Substanzen gehören die verschiedenen Miranole wie Miranol C2M, Mira-nol CM, Miranol DM und Miranol DS.
Der bevorzugt angewandte wasserlösliche Builder kann eine oder mehrere der für diesen Zweck bekannten oder vorgeschlagenen Substanzen sein. Dazu gehören insbesondere anorganische und organische Builder sowie deren Mischungen. Unter den anorganischen Buildern sind die verschiedenen Phosphate bevorzugt, besonders bevorzugt sind die Poly-phosphate, z.B. Tripolyphosphate und Pyrophosphate wie Pentranatriumtripolyphosphat und Tetranatriumpyro-phosphat. Trinatriumnitrilotriacetat (NTA), das vorzugsweise als Monohydrat angewandt wird, und andere Nitrilotriace-tate, wie das Dinatriumnitrilotriacetat sind ebenfalls wertvolle wasserlösliche Builder. Natriumtripolyphosphat, Natri-umpyrophosphat und NTA liegen vorzugsweise in hydrati-sierter Form vor. Carbonate wie Natriumcarbonat sind natürlich wertvolle Builder und können, je nach Wunsch, allein oder in Verbindung mit Bicarbonaten wie Natriumbicarbonat eingesetzt werden. Zu anderen wasserlöslichen Buildern oder Gerüststoffen, die als wirksam angesehen werden, gehören verschiedene anorganische und organische Phosphate,
Borate, z.B. Borax, Zitrate, Gluconate, EDTA (Ethylendi-amintetraessigsäure bzw. deren Natriumsalz) und Iminodi-acetate. Die verschiedenen Builder liegen vorzugsweise in Form ihrer Alkalimetallsalze vor, entweder als Natrium oder als Kaliumsalz oder einer Mischung derselben, wobei die Natriumsalze normalerweise die bevorzugten sind. Natriumsilikate mit einem NaiOiSiOî-Verhâltnis in dem Bereich von 1:1,6 bis 1:2,8, vorzugsweise 1:2,0 bis 1:2,4, z.B. 1:2,35 oder 1:2,4, sind wertvoll als Buildersalze und als Bindemittel für die Tensidgemischkügelchen und die Agglomerate aus Bentonit und unlöslicher Seife. Natriumsilikat verleiht dem Tensid-gemisch auch antikorrosive Eigenschaften, was von Bedeutung ist, wenn das Waschmittel in Kontakt mit Aluminium oder anderen Metallen angewandt wird, die der Korrosion unterliegen.
Man kann auch zusätzlich zu den erwähnten wasserlöslichen Buildern wasserunlösliche Builder verwenden wie die Zeolithe. Diese Substanzen entsprechen im allgemeinen der Formel
(Na20)x ■ (Ah03)y • (Si02)z • w H2O)
worin x= 1, y = 0,8 bis 1,2, vorzugsweise etwa 1, z= 1,5 bis 3,5, vorzugsweise 2 bis 3 oder etwa 2, und w = 0 bis 9, vorzugsweise 2,5 bis 6.
Der Zeolith soll vor allem ein einwertiger kationenaustauschender Zeolith sein, d.h. er soll ein Aluminosilikat mit einem einwertigen Kation sein, wie Natrium, Kalium, Lithium, oder einem anderen Alkalimetall oder Ammonium. Vorzugsweise ist das einwertige Kation des Zeolith-Molekül-siebs ein Alkalimetall, besonders Natrium oder Kalium,
wobei Natrium am meisten bevorzugt ist. Die am meisten bevorzugten Zeolithe sind die, die mit A, X, Y bezeichnet sind, wobei der Typ 4A bevorzugt ist. Bevorzugte Zeolithe sind solche, die bis zu 5 bis 30% hydratisiert sind, wobei ein Wassergehalt von 15 bis 25% bevorzugt ist, insbesondere wenn sie gute Calciumionenaustauscher sind, vorzugsweise mit über 200 mg äquivalenten Calciumcarbonat pro Gramm.
In der Seifenmischung, aus dem das Waschmittelgemisch oder die Basiskügelchen gesprüht werden, können verschiedene Hilfsstoffe oder Adjuvantien anwesend sein oder später zugegeben werden, was oft von den physikalischen Eigenschaften dieses Hilfsstoffes abhängt, seiner Wärmewiderstandsfähigkeit, seiner Beständigkeit gegenüber Abbau in dem wässrigen Seifenmedium und seiner Flüchtigkeit. Manche Hilfsstoffe oder Adjuvantien wie fluoreszierende Aufheller, Pigmente, z.B. Ultramarinblau, Titandioxid und anorganisches Füllsalz können in die Seifenmischung zugegeben werden. Andere, wie Duftstoffe, Enzyme, Bleichmittel, einige Farbstoffe, Bactericide, Fungicide und Mittel zur Erhöhung
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der Fliessfähigkeit können oft aufgesprüht werden und/oder unabhängig davon, in anderer Weise vermischt werden mit den Basiskügelchen oder dem sprühgetrockneten Waschmittelgemisch, dem irgendein nichtionisches Tensid zugesetzt werden soll, so dass diese Stoffe nicht beeinträchtigt werden durch die erhöhten Temperaturen beim Sprühtrocknungsvorgang und dass ferner ihre Anwesenheit in den sprühgetrockneten Kügelchen die Absorption der nichtionischen waschaktiven Substanz nicht hindert, wenn diese nachher auf die Kügelchen aufgesprüht wird. Bei bevorzugter Verwendung stabiler und normalerweise fester Hilfsstoffe jedoch ist das Vermischen mit der Ausgangsseifenaufschlämmung im allgemeinen zweckmässig. Daher sollen die gegebenenfalls angewandten Pigmente und fluoreszierenden Aufheller normalerweise bereits in der Seifenmischung anwesend sein, aus der das Tensidgemisch oder die Basiskügelchen gesprüht werden. Bei Anwendung eines kationischen Weichmachers wie einer quaternären Ammoniumverbindung, z.B. Cetyltrimethylam-moniumbromid oder Distearyldimethylammoniummethylsul-fat, ist es höchst vorteilhaft, dieselbe nachträglich aufzubringen oder in das Agglomerat aus Bentonit und unlöslicher Seife zu geben.
Der angewandte Bentonit ist ein cholloidaler Ton (Aluminiumsilikat), der Montmorillonit enthält. Montmorillonit ist ein hydratisiertes Aluminiumsilikat, in welchem etwa Vé der Aluminiumatome durch Magnesiumatome ersetzt werden kann und mit welchem verschiedene Mengen an Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und anderen Metallen sowie Wasserstoff lose kombiniert werden können. Der zweckmäs-sigste Bentonit-Ton zur Herstellung des erfindungsgemässen Textilweichmachers ist der, der als Natriumbentonit (oder Wyoming oder Western-Bentonit) bekannt ist. Er ist normalerweise ein helles bis cremefarbenes sehr feines Pulver, das in Wasser eine colloidale stark thixotrope Suspension bildet. Die Quell-Kapazität des Tons liegt gewöhnlich in dem Bereich von 3 bis 20 ml/g, vorzugsweise 7 bis 15 ml/g und seine Viskosität, bei einer Konzentration von 6% im Wasser, normalerweise in dem Bereich von 3 bis 30 10-3 Pa-s, vorzugsweise 8 bis 30 10-3 Pa-s. Bevorzugte quellende Betonite dieses Typs werden unter dem Handelsnamen Mineral Col-loid als industrielle Bentonite von der Benton Clay Company, einer Tochtergesellschaft von Georgia Kaolin Co., und als Volclay Special Purpose Powder von der American Colloid Company verkauft. Die Mineral Colloid Tone sind die gleichen, wie die, die früher unter dem Handelsnamen Thixo-Jel verkauft wurden, selektiv abgebaute und verwertete Bentonite, wobei die zweckmässigsten diejenigen sind, die als Mineral Colloid Nr. 101 usw., verkauft werden, entsprechend den Thixo-Jel-Nrn. 1,2, 3 und 4. Diese Materialien haben bei einer Konzentration von 6% in Wasser pH-Werte in dem Bereich von 8 bis 9,4, einen maximalen Gehalt an ungebundenem Wasser von etwa 8% und ein spezifisches Gewicht von etwa 2,6, und gehen in pulverisierter Form mindestens zu 85% und vorzugsweise zu 100% durch ein 200 Maschensieb der US-Siebreihe. Besonders bevorzugt ist ein Bentonit, bei dem im wesentlichen alle Teilchen (über 90%, vorzugweise über 95%) durch ein Sieb Nr. 325 gehen und am meisten bevorzugt ist ein Bentonit, bei dem über 99% oder alle Teilchen durch ein solches Sieb gehen. Als Bestandteil des erfindungsgemässen Textilweichmachers ist Western oder Wyoming-Bentonit bevorzugt, jedoch sind andere quellende Bentonite ebenfalls wertvoll, besonders wenn sie nur einen geringen Anteil des angewandten Bentonits darstellen.
Wenn es auch erwünscht ist, den maximalen Gehalt an ungebundenem Wasser zu begrenzen, so ist es doch wichtiger, dass der Bentonit eine ausreichende Menge an freiem Wasser enthält, wobei man annimmt, dass sich der grösste Teil desselben zwischen den aneinander grenzenden Schichten des
Bentonits befindet, damit eine schnelle Trennung von dem Agglomerat aus Bentonit und unlöslicher Seife oder Bentonit erleichtert wird, wenn solche, das Agglomerat enthaltende Teilchen oder Waschmittelgemische in Kontakt mit Wasser, z.B. Waschwasser gebracht werden. Es wurde gefunden, dass mindestens etwa 2 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 3 Gew.-% und in ganz besonders bevorzugter Weise mindestens etwa 4 Gew.-% oder mehr Wasser in dem Bentonit zuerst, bevor er agglomeriert wird, enthalten sein sollen, und ein solcher Anteil soll auch nach jedem Trocknen verbleiben. Mit anderen Worten, ein Übertrocknen bis zu dem Punkt, an dem der Bentonit seine «innere» Feuchtigkeit verliert, kann die Brauchbarkeit der erfindungsgemässen Textilweichmacher beträchtlich verringern. Wenn der Wassergehalt des Bentonits zu gering ist, bewirkt dieser keine ausreichende Trennung oder Disintegration (disintegrating) des Agglomerats in dem Waschwasser. Wenn der Bentonit einen ausreichenden Wassergehalt aufweist, kann er über einen effektiven Prozentsatz an austauschbarem Calciumoxid in dem Bereich von etwa 1 bis 1,8 verfügen, wobei dieser Prozentsatz gegenüber Magnesiumoxid oft in dem Bereich von 0,04 bis 0,41 liegt. Die typischen Analysenwerte eines solchen Materials sind 62 bis 73% SÌO2,14 bis 22% AI2Q3,1,6 bis 2,9% MgO, 0,5 bis 3,1% CaO, 2,3 bis 3,5% Fe203, 0,8 bis 2,8% Na2Q und 0,4 bis 7,0% K2O.
Anstatt die Thixo-Jel oder Mineral Colloid-Bentonite anzuwenden, kann man auch gleichwertige Konkurrenzprodukte einsetzen, z.B. das von der American Colloid Company Industriai Division, verkaufte Allzweck-Bentonitpulver, mit einer Korngrösse von 325 Maschen, wobei mindestens 95% feiner als 325 Maschen oder 44 um im Durchmesser (Feucht-partikelgrösse) sind und ein Minimum von 96% feiner als 200 Maschen oder 74 (im Durchmesser (Trockenpartikelgrösse) sind. Ein solches wasserhaltiges Aluminiumsilikat besteht hauptsächlich aus Montmorillonit (Minimum 90%) mit geringeren Anteilen an Feldspat, Biotit und Selenit. Typische Analysenwerte auf «wasserfreier» Basis sind 63,0% Siliciumoxid, 21,5% Aluminiumoxid, 3,3% Eisen-III-ion (als Fe2Û3), 0,4% Eisen-II-ion (als FeO), 2,7% Magnesium (als MgO), 2,6% Natrium und Kalium (als Na2Û), 0,7% Calcium (als CaO), 5,6% Kristallwasser (als H2O) und 0,7% Spurenelemente.
Obwohl die Westernbentonite bevorzugt sind, ist auch die Anwendung synthetischer Bentonite möglich, wie sie durch Behandlung italienischer oder ähnlicher Bentonite hergestellt werden können, die verhältnismässig geringe Mengen an einwertigen Metallen (Natrium und Kalium) enthalten, die mit alkalischen Substanzen wie Natriumcarbonat austauschbar sind, um die Calciumionenaustauschkapazitäten dieser Produkte zu erhöhen. Die Analyse eines typischen italienischen Bentonits nach der Alkalibehandlung ergibt folgende Werte: 66,2% SÌO2,17,9% AI2O3,2,80% MgO, 2,43% NaiO, 1,26% Fe203, 1,15% CaO, 0,14% TÌO2 und 0,13% K2O, auf Trockenbasis. Für die Zwecke der Erfindung soll der Na20-Gehalt des Bentonits mindestens etwa 0,5% betragen, vorzugsweise mindestens 1% und besonders bevorzugt sind mindestens 2% (wobei äquivalente Mengen an K2O ebenso in Betracht gezogen sind), damit der Ton in wässriger Suspension über ausreichende Quellfähigkeit, gute Weichmacherwirkung und dis-pergierende Eigenschaften verfügt. Bevorzugte synthetische Quellbentonite werden unter den Handelsnamen Laviosa und Winkelmann verkauft, z.B. Laviosa AGB und Winkelmann G 13. Andere anwendbare Tone, oft nur zum teilweisen Ersatz der erwähnten Bentonite, umfassen die unter den folgenden Handelsnamen verkauften: Brock; Volclay BC; Gel White GP; Ben-A-Gel; Veegum F; Laponite SP und Barasym LIH 200.
Das Bindemittel, das zur Unterstützung des Zusammenhaltes des feinteiligen Bentonits und des unlöslichen Seifenpulvers in agglomerierte Form angewandt werden kann, ist
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vorzugsweise ein Natriumsilikat, wie das oben als Builder oder Gerüststoff beschriebene. Statt des Silikats kann man andere Bindemittel verwenden, wie die natürlichen und synthetischen Gummis, z.B. Xanthan, Carrageenan, Guar, CMC, PVA, PVP, die ebenfalls erwünschte unterstützende Wirkung anzeigen können. Obwohl Bindemittel verwendbar sind,
erhält man in manchen Fällen durch Übersprühen mit Wasser allein eine ausreichende Bindung.
Die für den erfindungsgemässen Textilweichmacher anwendbaren wasserunlöslichen Seifen sind insbesondere die mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen, bevorzugt mit 10 oder 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und am meisten bevorzugt mit 18 Kohlenstoffatomen und gesättigt.
Zu solchen Seifen gehören vor allem die Octoate, Decanoate, Laurate, Myristate, Palmitate, Oleate (ungesättigt) und Stearate von Aluminium, Calcium, Magnesium, Barium und Zink sowie Mischungen derselben. Solche Seifen können entweder durch Schmelzen oder Ausfällen hergestellt werden. Bei der Schmelzmethode wird in der Regel ein geeignetes Metalloxid, Hydroxid oder Salz einer schwachen Säure direkt mit der gewählten Fettsäure bei erhöhter Temperatur umgesetzt. Bei der Ausfällmethode kann zuerst eine verdünnte Seifenlösung hergestellt werden durch Umsetzen von Natriumhydroxid (kaustischer Soda) mit der gewählten Fettsäure und dann kann mit einer getrennt hergestellten Salzlösung des gewünschten Metalls zur Reaktion gebracht werden, wobei die Metallseife ausgefällt wird. Die beschriebenen Seifen, die normalerweise genügend feinteilig sind, so dass sie im wesentlichen gänzlich durch ein Sieb Nr. 200 (US-Serie) gehen, gehen in vielen Fällen im wesentlichen, d.h. über 95 oder 99%, durch ein Sieb Nr. 325. Unter entsprechenden Umständen können zwar etwas gröbere Pulver ebenfalls wertvoll sein, z.B. solche, die durch ein Sieb Nr. 100 gehen, aber im allgemeinen sind die Pulver um so besser, je feiner sie sind. Solche Seifen enthalten normalerweise sehr geringe Mengen, wenn überhaupt, an wasserlöslichen Salzen oder Feuchtigkeit, und alle sind bei Zimmertemperatur pulverför-mige Festkörper. Alle erwähnten Seifen sind weiss und beeinträchtigen damit das Aussehen des Waschmittels nicht. Sie können in der Tat dazu beitragen, die Farbe des Bentonits zu verbessern, die, obwohl er normalerweise weiss ist, manchmal leicht lohfarben oder cremig erscheint. Die verschiedenen Aluminiumseifen können einen höheren Gehalt an freien Fettsäuren aufweisen als die von Calcium, Magnesium, Barium und Zink, deren Prozentgehalt an freien Fettsäuren normalerweise zwischen 2 und etwa 30 liegt. Das stört jedoch nicht die Funktionsweise dieser Substanzen in dem erfindungsgemässen Textilweichmacher. Als Aluminiumseifen kann man das di- oder tri-Salz anwenden, z.B. Aluminium-distearat oder Aluminiumtristearat, wobei jedoch eine Mischung solcher Seifen bevorzugt ist, und zwar in Anteilen in dem Bereich von 1:3 bis 3:1, z.B. etwa 1:1. Es können andere unvollständig umgesetzte unlösliche Seifen der anderen erwähnten Metalle (und Aluminium) und der zwei- und mehrwertigen Metalle und deren vollständig umgesetzte Seifen in verschiedenen Mengen angewandt werden sowie Mischungen der verschiedenen Seifen.
Die verschiedenen erwähnten wasserunlöslichen Seifen sind beschrieben in einem Aufsatz mit dem Titel Witco Metallic Stearates, ihre Eigenschaften und Verwendungen, vom September 1974, der von der Witco Chemical Corporation, New York, New York 10017 veröffentlicht wurde und auf den hier Bezug genommen wird.
Das Wasser, das zum Herstellen der Seifenmischung verwendet werden kann, aus welcher bevorzugt die Basiskügelchen oder Builder-Tensid-Kügelchen sprühgetrocknet werden sowie zum Herstellen agglomerierter Spray's, ist vorzugsweise von geringerer Härte und besitzt einen geringen Gehalt an anoranischem Salz. Jedoch kann gewöhnliches Stadtwasser verwendet werden. Die Härte solchen Wassers, wiedergegeben im Gehalt an Carbonaten, ist im allgemeinen geringer als 300 Teile pro Million als Calciumcarbonat, vorzugsweise geringer als 150 Teile pro Million und besonders bevorzugt geringer als 50 oder 100 Teile pro Million.
In dem den erfindungsgemässen Textilweichmacher enthaltenden Waschmittel wird die Tensidkomponente gewöhnlich in ausreichender Menge angewandt, um bei normalen Konzentrationen des Gemisches im Waschwasser die Wäsche in zufriedenstellender Weise zu reinigen. So werden insbesondere 5 bis 35 Gew.-% Tensid angewandt, vorzugsweise 10 bis 25, besonders bevorzugt 12 bis 22, z.B. 17 Gew.-% (bezogen auf das Endprodukt). Zwar ist das Natriumsalz der linearen Tridecylbenzolsulfonsäure ein bevorzugtes anionisches Tensid, doch können andere Tenside und Mischungen derselben verwendet werden. Wenn z.B. ein nichtionisches Tensid auf vorgefertigte Basiskügelchen aus anorganischem Buildersalz aufgesprüht werden soll, liegen bevorzugte Mengen in dem Bereich von 15 bis 22 oder 25 Gew.-%, z.B. 20 Gew.-%. Die Gesamtmenge des in dem Waschmittel anwesenden Builder-salzes soll das Tensid in ausreichender Weise stärken und damit wirksamer machen. Eine solche Menge liegt normalerweise in dem Bereich von 5 bis 75 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 60 Gew.-°/o, wobei der Bereich von 40 bis 50 Gew.-% am meisten bevorzugt ist. Wenn z.B. das vorwiegend anwesende Buildersalz Natriumtripolyphosphat ist, liegt seine Menge vorzugsweise in dem Bereich von 10 bis 50 Gew.-%, besonders 20 bis 30 Gew.-%, z.B. bei etwa 24 Gew.-%. Wenn Natriumcarbonat und Natriumsilikat die anderen hauptsächlich anwesenden Gerüststoffe sind, liegen ihre Mengenanteile normalerweise in dem Bereich von 2 bis 20 Gew.-% Carbonat, vorzugsweise 10 bis 15 Gew.-%, und 2 bis 12 Gew.-% Silikat, vorzugsweise 6 bis 10 Gew.-%, z.B. jeweils 12 und 8 Gew.-%.
Der Bentonitgehalt des fertigen Waschmittels liegt normalerweise in dem Bereich von 2 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-%, wobei der Bereich von 8 bis 25 Gew.-%, z.B. etwa 18 Gew.-% besonders bevorzugt ist. Der Gehalt an unlöslicher Seife liegt normalerweise in dem Bereich von 0,5 bis 10 oder 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 15 Gew.-%, wobei der Bereich von 1 bis 5 Gew.-% besonders bevorzugt ist, z.B. etwa 2 Gew.-%. Der Gehalt an Wasser ist normalerweise 3 bis 15 Gew.-°/o, vorzugsweise 7 bis 12 Gew.-%, z.B. etwa 10 Gew.-%. Bei Anwesenheit eines Füllsalzes (wobei solche Salze ersetzt werden können durch Hilfsstoffe und Gerüststoffe), ist es gewöhnlich in einer Menge von 0 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 25 Gew.-%, z.B. etwa 8 Gew.-% anwesend.
Wenn der bevorzugte Quellbentonit und die wasserunlösliche Seife miteinander agglomeriert werden, kann das Verhältnis von Bentonit zu wasserunlöslicher Seife in dem Bereich von 1:1,5 bis 20:1 oder 40:1 liegen, im allgemeinen jedoch innerhalb des Bereichs von 1:1 bis 15:1, vorzugsweise in dem Bereich von 6:1 bis 12:1, z.B. 9:1. Die Agglomerate, die normalerweise Teilchengrössen in dem Bereich der Nr. 10 bis 100, US-Siebreihe, manchmal in dem Bereich der Nr. 30 bis 100, besitzen, enthalten oft 20 oder 40 bis 80 Gew.-% Bentonit und 20 bis 40 oder 50 Gew.-% wasserunlösliches Stearat. Wasser wird im allgemeinen in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-%, z.B. 8 oder 10 Gew.-% anwesend sein, ein Bindemittel, wie Natriumsilikat in einer Menge von 0,3 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 3 Gew.-%, z.B. 0,5 oder 1 Gew.-%, während andere Hilfsstoffe den Rest ausmachen, wie weitere Weichmacher, Farbstoffe, Duftstoffe, fluoreszierende Aufheller, Enzyme und Bleichmittel.
Wie oben angegeben, ist es bevorzugt, dass der Bentonit und die wasserunlösliche Seife eines zwei oder mehrwertigen Metalls in die beschriebenen Waschmittelgemische als gesondertes Agglomerat inkorporiert werden, das nicht in die
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sprühgetrockneten Tensidgemischkügelchen bzw. die sprühgetrockneten tensidhaltigen Trägerkügelchen integriert ist, es können diese Substanzen auch in nichtagglomerierter Form anwesend sein (beispielsweise als Pulver, als Bentonitagglo-merat mit einem getrennten unlöslichen Seifenpulver sowie als Bentonit und agglomerierte unlösliche Seife auf Tensidkü-gelchen). Besonders bevorzugt ist jedoch, dass der Bentonit und die unlösliche Seife unter Bildung von Teilchen koagglo-meriert sind, die den sprühgetrockneten Substanzen zugegeben werden können und sich von diesen nicht wesentlich wegen verschiedener Dichten und Teilchengrössen absondern.
Die beschriebenen Agglomerate, die hergestellt und gelagert werden können, eignen sich als Zusatz zu verschiedenen Waschmitteln, wenn weichmachende Zusätze erwünscht sind, und sie werden vorzugsweise durch das Verfahren und mit der Vorrichtung hergestellt, die in der US-Patentschrift Nr. 4 488 972 von Barry M. Weinstein vom 8. April 1982 beschrieben sind. Das in dieser Patentanmeldung beschriebene Verfahren wird so modifiziert, dass nicht nur Bentonit allein, sondern Bentonit und unlösliches Seifenpulver agglomeriert werden. Bei solchen Verfahren wird die Mischung aus Bentonit und unlöslichem Seifenpulver in Bewegung gehalten, z.B. durch Umwälzen in einer geneigten Trommel, die mit einer Reihe von Brecherstangen ausgerüstet ist, so dass die Teilchen in einer ununterbrochenen Bewegung gehalten werden und einen «Schleier» oder «Schirm» bilden (was ein gewöhnliches Fallen bzw. Absinken ist), auf den ein Sprühstrahl der agglomerierenden Flüssigkeit gerichtet werden kann. Die angewandte agglomerierende Flüssigkeit kann manchmal Wasser allein sein, vorzugsweise jedoch enthält das Medium ein geeignetes Bindemittel, wie oben beschrieben, zusammen mit Hilfsstoffen wie Farbstoffen usw. und ist auf die sich bewegenden Oberflächen des mit der unlöslichen Seife vermischten Bentonits gerichtet, wobei das Sprühen und die Bewegung der Teilchen so gesteuert werden, dass Agglomerate des gewünschten Teilchengrössenbereichs gebildet werden, nämlich der Nr. 10 bis 100, vorzugweise 30 bis 100 und in besonders bevorzugter Weise 40 bis 100 oder 40 bis 80 US-Siebreihe. Wenn das regelmässig geformte Agglomerat in der gewünschen Grösse hergestellt ist (wobei die gewünschte Messdichte oft in dem Bereich von 0,7 bis 0,9 g/ml liegt),
wird die Agglomerierung gewöhnlich gestoppt und die Kügelchen werden getrocknet, wenn erwünscht, auf einen geeigneten Wassergehalt, z.B. 10 Gew.-% (was etwa der Gleichgewichts-Wassergehalt des Bentonits ist), gegebenenfalls gesiebt, und als Zusatzstoff für Waschmittelkügelchen gelagert. Der Feststoffgehalt des wässrigen Sprühbindemittels sollte in geeigneter Weise eingestellt werden und liegt gewöhnlich in dem Bereich von 2 bis 20 Gew.-%, bevorzugt von 4 bis 10 Gew.-% und besonders bevorzugt von 6 bis 9 Gew.-%, z.B. 7,5 Gew.-%. Der Wassergehalt der agglomerierten Teilchen vor dem Trocknen beträgt oft 20 bis 35 Gew.-%, z.B. etwa 25 Gew.-%. Wenn sich daher bei den Agglomeraten ein solcher höherer Wassergehalt ergibt, wird Trocknen erwünscht sein, was nicht besagt, dass geringere Mengen an Wasser beim Agglomerierungsvorgang nicht angewandt werden könnten, so dass das Trocknen überflüssig wird. Es mag oft bevorzugt oder vorteilhaft sein, dass der agglomerierende Spray eine erhöhte Temperatur aufweist, beispielsweise in dem Bereich von 50 bis 90 °C, vorzugsweise 60 bis 80 °C und es ist vorteilhaft, den Spray durch eine derart ausgebildete Sprühdüse zu erzeugen, dass ein feines flaches Spraymuster gebildet wird, das senkrecht auf den in dem Agglomerator erzeugten Teilchenschleier gerichtet ist.
Anstatt Bentonit und unlösliche Seife, wie oben beschrieben, herzustellen, ist es auch möglich, jeden von beiden oder vorzugsweise beide dieser Materialien auf den Tensidkügel-
chen oder Basiskügelchen zu agglomerieren, beispielsweise nach dem Verfahren der US-Patentschrift Nr. 4 526 702, betreffend ein Verfahren zum Herstellen eines Bentonit enthaltenden teilchenförmigen textilweichmachenden Waschmittelgemisches von Parr, Ramachandran, Grey und Reinish, vom 25. August 1982). Es können im wesentlichen dieselbe Art Sprühlösung und derselbe Mischertyp angewandt werden, jedoch werden der Bentonit und die unlösliche Seife auf den Oberflächen sprühgetrockneter Kügelchen agglomeriert. In einer besonderen Ausführungsweise des beschriebenen Verfahrens können der Bentonit und die unlösliche Seife auf den Tensidgemischkügelchen in einer grösseren Konzentration agglomeriert werden, als für das Endprodukt erwünscht ist und dann können solche Agglomerate mit weiteren Tensidgemischkügelchen vermischt werden. Obwohl bei solchen Agglomerierungsverfahren die Anwendung eines Bindemittels vorteilhaft ist, wobei Silikat wegen seiner Wirksamkeit und Verwendbarkeit als Tensidgerüststoff bevorzugt ist, kann man in manchen Fällen das Bindemittel weglassen und die Agglomerierung mit Wasser allein oder mit Wasser und einem anderen geeigneten Lösungsmittel oder flüssigen Medium durchführen.
Wenn die agglomerierten Teilchen aus Bentonit und unlöslicher Seife hergestellt sind, können sie mit dem teilchenförmigen Waschmittelgemisch vermengt werden, z.B. einem Builder-Tensid-Gemisch, das z.B. aus einer Seifenmischung durch Sprühtrocknen hergestellt wurde, oder mit einem Gemisch aus Builder und nichtionischem Tensid, bei dem die Basiskügelchen aus dem anorganischen Buildersalz sprühgetrocknet wurden und das nichtionische Tensid auf solche sich bewegende Kügelchen gesprüht wurde (vorzugsweise beim Umwälzen der Kügelchen) und von ihnen absorbiert wurde. Der Anteil an Agglomerat in einem Gesamtwaschmittelgemisch beträgt in der Regel 10 bis 40 Gew.-% desselben, vorzugsweise 15 bis 30 Gew.-% und besonders bevorzugt etwa 17 bis 25 Gew.-%. Die Teilchengrössen des Waschmittelgemisches und des Agglomerats werden etwa gleich sein, innerhalb des Bereichs der Nr. 10 bis 100 (US-Siebreihe), manchmal 30 bis 100 oder 40 bis 80. Obwohl die Teilchendichten des Agglomerats und der Waschmittelkügelchen verschieden sein können, trennt sich das Agglomerat von den anderen Kügelchen nicht wesentlich beim Transport oder während der Lagerung. Natürlich können nachträglich andere Bestandteile dem Waschmittelgemisch zugegeben werden, wie hydratisiertes Silikat, Enzyme, Duftstoffe, Farbstoffe, Bleichmittel, z.B. Natriumpentaborat und Stoffe, die die Fliessfähigkeit fördern (obwohl Stoffe zur Verbesserung der Fliessfähigkeit nicht notwendig sind).
Bei dem oben angegebenen Verfahren zur Herstellung des Agglomerats aus Bentonit und wasserunlöslicher Seife wird vorzugsweise eine vergleichsweise verdünnte wässrige Lösung von Natriumsilikat oder einem anderen Bindemittel auf die sich bewegenden Oberflächen des Gemisches aus feinteiligem Bentonit und feinteiliger wasserunlöslicher Seife während einer geeigneten Zeitspanne zum Herstellen des erwünschten Agglomerats gesprüht. Normalerweise wird die durchschnittliche Durchlaufzeit durch den Agglomerator 3 bis 30 Minuten betragen, oft 5 bis 15 Minuten. Am unteren Ende der geneigten Agglomerierungstrommel kann manchmal Wärme zugeführt werden, um überschüssige Feuchtigkeit aus dem Produkt während des Agglomerierens zu entfernen und den Feuchtigkeitsgehalt dem Bereich für das Endprodukt näher zu bringen.
Der Bentonit und die unlösliche Seife können vor dem Eintritt in den Agglomerator vorgemischt werden oder sie können beide dem Agglomerator an seinem oberen Ende zugegeben werden, wobei Wasser oder die Bindemittellösung auf einen sich bewegenden Schleier der gemischten Substan-
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zen in etwa der Mitte der Trommellänge gesprüht wird. Es können mehrere Sprühdüsen verwendet werden und das Sprühen kann kontinuierlich oder nicht kontinuierlich erfolgen. Aus dem Agglomerator entfernte Feinteile können in denselben zurückgegeben werden, Teilchen mit Übergrösse, die ausgesiebt werden können, können aufgebrochen und dann zur Agglomerierung zurückgegeben werden. Wenn man auch erwarten könnte, dass die unlösliche Seife aufgrund ihrer wachsartigen Beschaffenheit mit dem Bentonit in nicht zufriedenstellender Weise agglomerieren würde, werden bei dem vorliegenden Verfahren doch zufriedenstellend agglomerierte Kügelchen hergestellt. Ein fertiges Agglomerat der am meisten bevorzugten Art enthält als Bentonit eine Wyoming-Bentonit, als wasserunlösliches Stearat Aluminiumstearat, als Natriumsilikat ein solches mit einem NazOrSiCh-Verhältnis von 1:2,4, wobei das Agglomerat etwa 70 bis 90 Gew.-% Bentonit enthält, 4 bis 15 Gew.-°/o unlösliche Seife (vorzugsweise als Stearat), 0,5 bis 3 Gew.-% Natriumsilikat, vorzugsweise 75 bis 85 Gew.-%, 6 bis 10 Gew.-°/o, 0,8 bis 1,5 bzw. 8 bis 12 Gew.-% Wasser bei den jeweiligen Komponenten. Besonders bevorzugt ist, dass die agglomerierten Teilchen etwa 81 Gew.-% Bentonit, etwa 8 Gew.-% Aluminiumstearat (Di- und Tri-Stearat), etwa 0,5 oder 1 Gew.-% Natriumsilikat und 8 oder 10 Gew.-% Wasser enthalten und Teilchengrössen in dem Bereich der Nr. 10 bis 100, z.B. 30 bis 100, der US-Sie-breihe aufweisen.
Beim Waschen und Weichmachen von Wäsche in der Maschine ist die Konzentration des leistungsstabilen Gemisches aus Tensid und Gerüststoff im Waschwasser gewöhnlich in dem Bereich von 0,05 bis 0,5%. Diese Konzentration ist vorzugsweise in dem Bereich von 0,07 bis 0,2%, in besonders bevorzugter Weise etwa 0,15% für Maschinen, die wie in Amerika üblich von oben beladen werden, während für seitlich zu beladende Maschinen oft etwa der halbe Prozentsatz angewandt wird. In Europa, wo im allgemeinen die Temperatur des Waschwassers höher ist und mehr Waschmittel verwendet wird, liegen die Waschmittelkonzentrationen in dem Bereich von 0,2 bis 0,6%, z.B. bei 0,4%. Beim Waschen/ Weichmachen von Wäsche mit der Hand, wobei Waschge-fässe angewandt werden können, die kleiner sind als Maschinenbottiche, kann die Waschmittelkonzentration in dem Bereich 0,2 bis 1%, vorzugsweise 0,3 bis 0,7% liegen. Die angegebenen Zahlenwerte berücksichtigen das Bentonitagglo-merat nicht. Die Konzentration an in den verschiedenen Waschwassern anwesendem Bentonit liegt gewöhnlich bei etwa 0,005 bis 0,3%, bevorzugt bei 0,03 bis 0,2% und besonders bevorzugt bei 0,06 bis 0,14% (der letzte Bereich gilt für Handwäsche). Die Konzentration an unlöslicher Seife kann von 0,01 bis 0,2%, bevorzugt von 0,03 bis 0,02% und besonders bevorzugt (bei Handwäsche) von 0,006 bis 0,014% reichen. Die Konzentrationen der beschriebenen Waschmittel in dem Waschwasser reichen gewöhnlich von 0,06 bis 1,4%, bevorzugt von 0,1 bis 1% und besonders bevorzugt (bei Handwäsche) von 0,4 bis 0,9%. Obwohl es bevorzugt ist, dass Bentonit und die unlösliche Seife koagglomeriert sind, beziehen sich die angegebenen Konzentrationen auf verschiedene Produkte und Komponenten, vorausgesetzt, dass der Bentonit und die unlösliche Seife dem Waschwasser zugesetzt werden und dass dieses Wasser zum Waschen der Wäsche mit der Hand verwendet wird.
Es wurde erwähnt, dass in hartem Wasser eine gewisse Menge an unlöslichen Seifen durch die Reaktion wasserlöslicher Seifen (wenn anwesend) mit harten Kationen gebildet werden kann. Zwar können solche «in situ» unlöslichen Seifen die Verbesserung der Weichmacherwirkung vom Bentonit in dem anwesenden Medium unterstützen, besonders bei Handwäsche, sie sind jedoch nicht so zufriedenstellend wie die dem Waschmittel zugesetzten unlöslichen Seifen. Auch müssen die Waschmittel in Wasser aller Härtegrade brauchbar sein. Man kann sich nicht darauf verlasen, dass das angewandte Waschwasser immer ausreichend hart ist, um die gewünschte Menge und die Art an unlöslicher Seife zu bilden, die die Wäsche ausreichend weich macht. Wenn lösliche Salze harter Kationen wie Calciumchlorid oder Aluminiumchlorid dem Waschwasser mit einer wasserlöslichen Seife wie der Natriumseife von hydriertem Talgfett zugegeben werden, vorzugsweise in stöchiometrischen Mengen, kann in situ unlösliche Seife gebildet werden und wirksamer sein als eine durch normales kaltes Wasser gebildete Seife. Dies ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung.
Obwohl der erflndungsgemässe Textilweichmacher sowie auch das in enthaltende Waschmittel freifliessende, attraktive, nicht zum Entmischen neigende, effektive Produkte sind, die das Gewebe der mit ihnen gewaschenen Wäsche weich machen, wodurch die Notwendigkeit vermieden wird, dem Spülwasser einen eigenen Weichmacher zuzusetzen, und obwohl die Produkte ausserordentlich zufriedenstellende Waschmittelweichmacher sind, liegt die wesentliche Verbesserung, die sich mit diesen Produkten erzielen lässt in der Weichmacherwirkung beim Waschen von Wäsche mit der Hand. Obwohl automatische Waschmaschinen weit verbreitet sind und die Tests zum Prüfen der Waschmittel im allgemeinen in diesen Maschinen durchgeführt werden, waschen viele Verbraucher in der ganzen Welt einschliesslich in den entwik-kelten und industrialisierten Ländern Wäsche mit der Hand. Es hat sich gezeigt, dass bei solchem Waschen von Wäsche mit der Hand keine gute Weichmacherwirkung beim Inkorporieren von Bentonit in Waschmittel erzielt wird, weder wenn der Bentonit mit dem Waschmittelgemisch sprühgetrocknet wird, noch wenn er agglomeriert und nachträglich zugegeben wird. Es wurden verschiedene Theorien entwickelt, was die Ursache dieser geringeren Weichmacherwirkung von Bentonit in Waschmitteln ist, wenn das Waschen der Wäsche mit der Hand erfolgt. Es gibt eine Theorie, die besagt, dass in normalen Waschmaschinen das Wasser durch die Wäsche gezogen wird, wenn der Bottich entleert wird, wodurch der Bentonit in innigen Kontakt mit der Wäsche gebracht wird, die als Filter dient und die Bentonitteilchen zurückhält. Im Gegensatz dazu kann dieser «Filter»-Effekt beim Waschen mit der Hand nicht auftreten und deshalb wird nicht so viel Bentonit auf der Wäsche zurückgehalten. Nach dieser Theorie hilft die unlösliche Seife - durch einen nicht bekannten Mechanismus - den Bentonit auf den Fasern des Wäschegewebes festzuhalten. Vieles spricht für diese Theorie - eine Beschränkung der Erfindung kann sie nicht sein. Was auch immer die Erklärung ist, es ist erwiesen, dass die Kombination von unlöslicher Seife und Bentonit Waschmitteln wesentlich verbesserte Weichmachereigenschaften verleiht. Diese Produkte sind auch zufriedenstellend beim Maschinewaschen, bei solchen Anwendungen ist der Unterschied in der Weichmacherwirkung zwischen Bentonit allein und Bentonit in Kombination mit der unlöslichen Seife jedoch verhältnismässig gering. Ein modifiziertes Produkt aus den oben beschriebenen Gemischen, das z.B. in Stangen- oder Kuchenform vorliegt und bei dem manchmal 10 bis 70% des enthaltenen Tensids ersetzt sind durch Natriumseifen höherer Fettsäuren, vorzugsweise durch ein Gemisch aus einer Kokosnussölseife und einer Seife einer hydrierten Talgfettsäure, ist besonders zweckmässig zum Waschen von Wäsche mit der Hand. In manchen Fällen kann so eine Stange oder ein Kuchen kombiniert werden mit einer Schwamm- oder geschäumten Kunststoffoberfläche, wie in der US-Patentschrift 4 203 857 (Dugan) beschrieben. Es können geeignete Weichmacher und/oder Bindemittel, z.B. Seifen, höhere Fettsäuren, und/oder natürliche und synthetische organische Gummis anwesend sein. Die Stangen oder Kuchen können durch Strangpressen, Stampfen und/
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Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern. In den Beispielen und in der Beschreibung sind die Temperaturen in °C angegeben und alle Teilangaben und Prozentsätze gewichtsbezogen, wenn nicht anders angegeben.
Beispiel 1
Bestandteile Gew.-%
Natriumtridecylbenzolsulfonat (lineares Alkyl) 21,3
Pentanatriumtripolyphosphat 30,0
Natriumcarbonat (wasserfrei) 6,3
Natriumsilikat (NaîO :SiC>2 = 1:2,4) 8,8
Optischer Aufheller (Tinopal 5BM Conc.) 0,4
Duftstoff 0,4
Natriumsulfat (wasserfrei) 22,8 Wasser (Stadtwasser mit einem Gehhalt von 100 Teilen pro Million CaCÛ3) 10,0
100,0
Waschmittelkügelchen der obigen Formulierung mit Teilchengrössen in dem Bereich der Nr. 10 bis 100 US-Siebreihe werden hergestellt durch Sprühtrocknen einer 50%igen wäss-rigen seifigen Mischung der verschiedenen Bestandteile mit Ausnahme des Duftstoffs, wobei ein normaler Gegenstrom-sprühturm und an sich bekannte Trockenbedingungen angewandt werden. Der Duftstoff wird dem periförmigen Waschmittelgemisch später zugesetzt, nach dem Abkühlen auf etwa Zimmertemperatur, und zwar durch Aufsprühen des Duftstoffs auf die Kügelchen während des Mischens.
Pulverförmiger Wyoming-Bentonit (Thixo-Jel Nr. l)und Aluminiumstearat, die beide zunächst in feinteiliger Form vorliegen, so dass über 95% durch ein Sieb Nr. 325 (US-Sieb-reihe) gehen, werden in einer geneigten Umwälztrommel, wie sie in der erwähnten US-Patentschrift Nr. 4 488 972 beschrieben ist, während etwa 12 Minuten agglomeriert mit Hilfe eines wässrigen Sprays von Natriumsilikat mit einem Na2Û: Si02-Verhältnis von etwa 1:2,4. Zuerst werden gleiche Gewichtsmengen des quellenden Natriumbentonits und des Aluminiumstearats (das eine Mischung etwa gleicher Teile von Distearat und Tristearat ist) miteinander in der Umwälztrommel vermischt, die mit Brecherstangen ausgerüstet ist, wonach die wässrige Natriumsilikatlösung (etwa 7,5% Feststoffgehalt) auf die Oberflächen der sich bewegenden Teilchen gesprüht wird, die einen fallenden Schleier oder Teilchenschleier bilden. Das Vermischen wird fortgesetzt bis zum Erreichen der gewünschten Teilchengrössen (etwa Sieb-Nr. 10 oder 30 bis 100), was etwa 12 Minuten in Anspruch nimmt. Während dieser Zeit wird der Silikatgehalt des Agglomerats auf etwa 1% und der Feuchtigkeitsgehalt auf etwa 20 bis 25% erhöht. Die Teilchen werden dann bis zu einem Wassergehalt von etwa 10% getrocknet und zur Erzielung des gewünschten Siebbereichs von 30 bis 100 gesiebt.
In einem üblichen Mischgerät für Waschmittel, z.B. einem Day-Mischer, dessen Mischflügel sich mit verhältnimässig geringen Geschwindigkeiten bewegen, so dass die Waschmittel- und Weichmacheragglomerat-Kügelchen nicht zerstört und damit verkleinert werden, werden 10 Teile des Waschmit-telgemischs und 2,8 Teile des Agglomerats aus Quellbentonit und Aluminiumstereat miteinander vermischt. Diese Mischung enthält somit 10 Teile Waschmittelgemisch, 1,25 Teile Quellbentonit und 1,25 Teile Aluminiumstearat plus Wasser und Silikat in den Agglomeratkügelchen.
Das den Bentonit und das Aluminiumstearat enthaltende weichmachende Waschmittelgemisch wird dem Waschwasser zugesetzt, das eine Temperatur von 25 °C aufweist und eine
Härte von 100 Teilen pro Million Calciumcarbonat (genau ein Gemisch von Calcium und Magnesium im Verhältnis von etwa 2:1), und zwar in einer Konzentration von 3,6 g pro Liter sowie die Wäsche, die Teile aus Baumwolle, Polyester und 5 Baumwolle/Polyestergemischen enthält. Es wird mit der Hand gewaschen, gespült und auf einer Wäscheleine an der freien Luft getrocknet. Nach dem Trocknen wurde die Weichheit der Wäsche von einer Jury von Fachleuten begutachtet und als höchst zufriedenstellend bewertet. Bei ähnlichen io Tests, bei denen die Konzentration des weichmachenden Waschmittels nur die Hälfte betrug, wurde ein zwar geringerer aber immer noch guter Weichheitsgrad festgestellt. Das weichmachende Waschmittel ist freifliessend, von ansprechendem Aussehen und entfernt in zufriedenstellender Weise 15 sowohl Verschmutzungen aus Erde und Öl (Sebum) von normaler und Testwäsche. Zum Vergleich wurde ein weichmachendes Waschmittelgemisch aus 4 Teilen des verwendeten Tensidgemisches (ohne das Agglomerat aus Bentonit und unlöslicher Seife) und einem Teil Bentonit-Agglomerat bei 20 derselben Konzentration und denselben Arbeitsbedingungen verwendet. Die Testjury stellt fest, dass die mit den letzteren Gemischen gewaschene Wäsche zwar weicher ist als die nur . mit dem Tensidgemischteil gewaschene Wäsche, jedoch nicht so weich wie die mit dem neuen Produkt gewaschene Ver-25 gleichswäsche, die etwa jeweils 10% an Bentonit bzw. Aluminiumstearat enthält. Wenn ferner die 20% Bentonit in dem beschriebenen Vergleichsprodukt durch 20% Aluminiumstearat ersetzt werden und das hierbei entstehende Produkt derselben Behandlung und derselben Prüfung unterworfen wird, 30 ergibt sich, dass der erzielte Wäscheweichmachereffekt ebenfalls geringer ist als mit dem neuen Produkt. Wenn statt des Aluminiumstearats andere Aluminiumseifen wie Aluminium-palmitat, Aluminiummyristat oder Aluminiumlaurat angewendet werden, wobei alle etwa gleiche Mischungen der Di-35 und Trialkanolate darstellen, werden ähnliche Ergebnisse erhalten. Solches ist ebenfalls der Fall mit dem entsprechenden Oleat und mit Mischungen der Seifen, z.B. Mischungen des Stearats und Oleats, Mischungen des Laurats und Myris-tats sowie Mischungen von Laurat, Myristat, Palmitat, Oleat 40 und Stearat. Wenn ferner anstelle der Aluminiumseifen solche von Calcium, Magnesium, Barium oder Zink in den oben beschriebenen Tests verwendet werden, erhält man ähnliche Ergebnisse, allerdings ist keine der anderen Seifen so wirksam wie die des Aluminiums.
45 Ähnliche Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man die Mischungen aus Tensidkomponente und Weichmacheragglomerat zu einer Stangen-, Kuchen- oder Brikettform kompak-tiert, oder sie in schwammförmige Waschmittelkuchen inkorporiert, und wenn man die Stangen- oder blockförmigen so Gemische dazu verwendet, die besonders verschmutzten Wäschestellen wie Krägen und Manschetten zu reiben, lässt sich ein besseres Reinigen und Weichmachen dieser Stellen feststellen. Bei solchen Stangen oder Blöcken können auch verschiedene weichmachende Komponenten anwesend sein 55 wie 10% des Endproduktes an Natriumseife, z.B. Natrium-stearat, oder ein Weichmacher wie ein höherer Fettalkohol, z.B. Cetylalkohol, oder eine höhere Fettsäure, z.B. Stearinsäure oder ein Gemisch von Kokosnuss- und hydrierter Talg-ölfettsäure. In manchen Fällen kann ein wasserlösliches Salz, 6o das zur Bildung einer unlöslichen Seife mit dem löslichen Stearat oder dem Fettsäurespender imstande ist, in dem Gemisch in einer solchen Menge anwesend sein, dass die unlösliche Seife in dem Waschwasser in der gewünschten Konzentration gebildet wird. Alternativ dazu kann nur ein 65 Teil der unlöslichen Seife in dem textilweichmachenden Waschmittelgemisch durch ein oder mehrere wasserlösliche Salze von Aluminium, Calcium, Magnesium, Barium oder Zink ersetzt sein, z.B. durch Aluminiumsulfat, Calciumchlo-
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rid, Magnesiumsulfat, Bariumchlorid oder Zinkchlorid und es kann nur ein Teil, z.B. 10%, 50%, der unlöslichen Seife durch lösliche Seife ersetzt sein. Solch ein teilweiser Ersatz der unlöslichen Seife durch stöchiometrische Anteile von Materialien, die zur Bildung einer solchen Seife in situ befähigt sind, kann auch bei den teilchenförmigen Waschmitteln ebenso wie bei den kuchenförmigen Produkten vorgenommen werden. Die Gegenstände und Gemische, die diese Substanzen inkorporieren, die unter in situ Bildung unlöslicher Seifen reagieren, zeigen eine verbesserte weichmachende Wirkung bei Handwäsche in der oben beschriebenen Weise.
Obwohl es zweckmässiger ist, die in den erfindungsgemässen Textilweichmacher enthaltenden Waschmittelgemische zu verwenden, ist es ebenfalls vorteilhaft und im Rahmen der Erfindung, den Quellbentonit und die unlösliche Seife getrennt dem das Tensidgemisch enthaltende Waschwasser zuzusetzen. Eine solche Zugabe kann vor oder nach der Zugabe des Tensidanteils erfolgen, obwohl die nachfolgende im allgemeinen bevorzugt ist. Es kann also entweder das Produkt aus Bentonit und unlöslicher Seife oder es können die Komponenten getrennt dem Waschwasser zugegeben werden. Pulverförmige unlösliche Seifen können in dem Ben-tonitagglomerat in dem weichmachenden Waschmittel anwesend sein, ebenso wie pulverförmiger Bentonit mit einem Agglomerat aus unlöslicher Seife in dem Waschmittel sein kann. Das Waschmittelgemisch kann zuerst entweder den Bentonit oder die unlösliche Seife enthalten und der andere Bestandteil kann mit einem solchen Gemisch in das Waschwasser zugegeben werden. Es kann auch die wasserunlösliche Seife in situ in dem Waschwasser gebildet werden durch Zugeben von wasserlöslicher Seife, Fettsäure oder anderen Fettsäurespendern und dem die unlösliche Seife bildenden Metallsalz. Die Fettsäureseife oder der Fettsäurespender wird vorzugsweise in Emulsion und/oder Lösung angewandt, und das die unlösliche Seife bildene Metallsalz vorzugsweise in wässriger Lösung. In all diesen Fällen ist das Waschwasser, das die weichmachende Kombination enthält, sowohl in seiner Wasch- als auch in seiner weichmachenden Wirkung signifikant besser als Waschwasser, die das Tensidgemisch enthalten, und in denen die Konzentration entweder des Bentonits oder der unlöslichen Seife gleich ist der experimentellen Konzentration dieser beiden Substanzen bei dem Verfahren gemäss der Erfindung.
Beispiel 2
Um Vergleichswerte für die Weichmacher-Wirkung der • den erfindungsgemässen Textilweichmacher enthaltenden Waschmittel bei genau reproduzierbaren Waschbedingungen zu erhalten, wurde ein Laborverfahren ausgearbeitet, das Vergleichswerte für das Waschen mit der Hand liefert. Bei einem solchen Verfahren wird in ein 4 Liter Becherglas 1 Liter Wasser mit einer Temperatur von 25 °C und einer Härte von 100 Teilen pro Million als CaC03 gegeben, das Tensidgemisch mit den Mengen der Formulierung, Quellbentonit (Mineral Colloid Nr. 101) und wasserunlösliche Seife zugesetzt. Es wird ein Frotteehandtuch (Gesichtstuchgrösse) in das Wasser gegeben und es wird 30 Sekunden gerührt. Danach lässt man das Handtuch 10 Minuten einweichen und dann wird weitere 30 Sekunden mit der Hand gewaschen. Das Handtuch wird anschliessend in 1 Liter Wasser gespült und an der Leine getrocknet. Wenn das Waschmittelgemisch das von Beispiel 1 ist, seine Konzentration 2,8/Liter beträgt (ohne Anwesenheit von Bentonit und unlöslicher Seife) bewertet eine Jury das handgewaschene und an der Leine getrocknete Frotteehandtuch mit einem Weichheitsgrad von nur 1 unter Zugrundelegung einer Skala von 1 bis 10 zur Beschreibung der steigenden Weichheitsgrade. Wenn dasselbe Verfahren wiederholt wird, jedoch unter Verwendung von 0,7 g/1 Mineral Colloid
101 in agglomerierter oder pulverisierter Form, steigt der Weichheitsgrad auf 5. Wenn jedoch derselbe Test durchgeführt wird unter Anwesenheit von 0,35 g/1 Quellbentonit und 0,35 g/1 Metallstearat entweder als Agglomerat oder als 5 getrennt zugegebene Pulver, und zwar mit der gleichen Waschmittelkonzentration, steigen die Weichheitsgrade auf jeweils 8,6 und 6 für Aluminiumstearat, Calciumstearat und Bariumstearat. Ähnliche Ergebnisse sind erzielbar mit Magnesiumstearat, Zinkstearat und mit entsprechenden Lau-io raten, Myristaten, Palmitaten, Oleaten, Mischungen derselben und Mischungen von solch unlöslichen Seifen mit einem Gemisch von Kokosnuss- und hydrierten Talgfettsäuren. Ähnliche Ergebnisse sind auch erzielbar, wenn die Konzentrationen der Gemische aus Bentonit und unlöslicher Seife 15 auf die Hälfte oder ein Drittel verringert werden, wobei die erzielten Weichheitsgrade zwar geringer sind, aber immer noch besser als die für den Bentonit allein mit verdoppelter «Weichmacher»-Konzentration. Wenn die Konzentration des Agglomerats aus Bentonit und unlöslicher Seife um die 20 Hälfte erhöht oder verdoppelt wird, ist das Ergebnis eine weitere Verbesserung der Weichmacherwirkung. Zu solchen Verbesserungen kommt es auch, wenn die Bentonitkonzentration geändert wird auf 0,35 oder 0,7 g/1 und der Gehalt an unlöslicher Seife verringert wird auf 0,07 bis 0,18 g/1.
25 Wenn man ähnliche Tests durchführt mit 0,7 g/1 von jedem der angegebenen unlöslichen Stearate, 2,8 g/1 Waschmittelgemisch im Waschwasser, ohne Anwesenheit von Bentonit, erzielt man Weichheitsgrade von jeweils 4,1 und 3 für die Gemische, die jeweils Aluminiumstearat, Calciumstearat 30 und Bariumstearat enthalten. In ähnlicher Weise erhält man eine geringere Weichheit, wenn man Magnesiumstearat und Zinkstearat anwendet und andere der erwähnten unlöslichen Seifen und Mischungen derselben mit den doppelten Konzentrationen verwendet. Im allgemeinen erhält man auch die-35 selben Vergleichsergebnisse, wenn man die Gesamtkonzentrationen an Waschmittel- und Weichmacherzusatz in dem Waschwasser auf die Hälfte oder ein Drittel verringert oder entsprechend erhöht.
Die obigen Ergebnisse zeigen, dass man überraschend 40 vorteilhafte Verbesserungen beim Weichmachen von Textilien erzielt, wenn man in der beschriebenen Weise den Quellbentonit und die wasserunlösliche Seife, vorzugsweise als Agglomerat, in eine Waschmittel inkorporiert.
45 Beispiel 3
Es wird das Verfahren von Beispiel 2 durchgeführt, wobei jedoch nur Aluminium- und Calciumstearate verwendet werden, und zwar bei niedrigeren Konzentrationen. Es werden Textilstücke beurteilt, die mit Waschmitteln gewaschen sind, so die Bentonit und diese unlöslichen Seifen enthalten und direkt Textilien gegenübergestellt, die mit Waschmitteln gewaschen sind, die die doppelte Konzentration am Bentonit, aber keine unlösliche Seife enthalten. So ist in Versuch A dieses Beispiels die Konzentration des Basiswaschmittels 2,8 g/1 55 und die des Bentonitagglomerats 0,7 g/1. In Versuch B wird der Waschmittelanteil in derselben Konzentration angewendet, die Bentonitkonzentration ist verringert auf 0,35 g/1, 0,18 g/1 Aluminiumstearat sind ebenfalls anwesend. In Versuch C bleibt die Konzentration des Waschmittelanteils 60 2,8 g/1, die des Bentonits und des Stearats sind dieselben wie in Versuch B, aber das Stearat ist Calciumstearat.
Eine Jury aus sieben Gutachtern verglich die mit Versuch A erzielten Handtücher bezüglich ihrer Weichheit mit den Handtüchern der Versuche B und C. Alle sieben Gutachter 65 bevorzugten die Ergebnisse der Versuche B und C gegenüber dem von Versuch A. Man erhält ähnliche Ergebnisse, wenn man eine Mischung aus 0,09 g/1 Aluminiumstearat und 0,09 g/1 Calciumstearat anwendet, statt der 0,18 g/1 unlösli-
11
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cher Seife. Ebenfalls ähnliche Ergebnisse erzielt man, wenn man anstelle der unlöslichen Seife(n) in den obigen Versuchen Magnesiumstearat, Bariumstearat oder Zinkstearat verwendet.
Ähnliche Vergleichs-Ergebnisse erhält man, wenn man die Versuche A, B und C wiederholt, jedoch 0,07 g/1 Aluminiumstearat in dem einen Fall und denselben Anteil an Calciumstearat in dem anderen anstelle der oben angewandten Konzentrationen von 0,18 g/1 verwendet.
Ergebnisse wie in diesem Beispiel erhält man unabhängig davon, ob der Bentonit und die unlösliche Seife koagglome-riert sind, in Pulverform vorliegen, oder ob der eine Bestandteil agglomeriert und der andere in Pulverform anwesend ist. Solche Ergebnisse sind auch erhältlich, wenn die unlösliche Seife mit dem Rest des Waschmittelgemisches sprühgetrocknet wird, mit Ausnahme des Bentonits, der vorzugsweise agglomeriert wird. In manchen Fällen kann auch der Bentonit in dem sprühgetrockneten Gemisch sein, wobei jedoch Sorge getragen werden muss, dass eine übermässige Entwässerung desselben verhindert wird. Agglomerate aus Bentonit und unlöslicher Seife sind aber besonders bevorzugt, weil die unlösliche Seife in engem Kontakt mit dem Bentonit gehalten wird, was dessen Weichmacherwirkung effektiv werden lässt und weil die Agglomerate leicht anwendbar sind mit und leicht inkorporierbar sind in verschiedenen Arten von Waschmittelgemischen und diesen textilweichmachende Eigenschaften verleihen. Z.B. wenn in das teilchenförmige Waschmittel auf Basis nichtionischer Tenside von Beispiel 5 der belgischen Patentschrift Nr. 896 477 Bentonit-unlösliche Seife-Agglomerate von Aluminiumstearat und/oder Calciumstearat (aus 81 Teilen Bentonit, 8 Teilen unlöslicher Seife, 1 Teil Silikat und 10 Teilen Wasser) inkorporiert sind, so dass das Agglomerat etwa 23% des Endgemisches ausmacht, erhält man verbesserte Weichmacherwirkung, verglichen mit nur Bentonit enthaltenden Produkten, auch wenn der Gehalt an Bentonit in den Vergleichsprodukten verdoppelt wird und entsprechend mehr an Waschmittelgemisch verwendet wird. Der Waschmittelanteil von Beispiel 5 der belgischen Patentschrift Nr. 896 477 enthält 22 Teile Natriumcarbonat, 16 Teile Natriumbicarbonat, 32 Teile Zeolith A (hydratisiert auf einem Feuchtigkeitsgehalt von 20%), 1,5 Teile fluoreszierenden Aufheller, 0,5 Teile Duftstoffe, 9 Teile Feuchtigkeit und 19 Teile nichtionisches Tensid (Neodol 23-6.5). Wie in der belgischen Patentschrift Nr. 896 477 beschrieben, wird dieser Waschmittelanteil hergestellt, indem die 60% Feststoff-Seifenmischung aller Bestandteile mit Ausnahme des Duftstoffs und des nichtionischen Tensids sprühgetrocknet wird, dann auf die sich in Bewegung befindlichen Kügelchen-Oberflächen nichtionisches Tensid gefolgt von dem Duftstoff gesprüht wird (obwohl es in gewissen Fällen erwünscht sein kann, den Duftstoff auf das Endprodukt zu sprühen, nach dem Vermischen des Waschmittels mit dem Agglomerat aus Bentonit und unlöslicher Seife).
Beispiel 4
Gemischbezeichnung
D E F G Bestandteile Gew.-%
Natriumsalz der linearen
Tridecylbenzolsulfonsäure
17
17
17
17
Pentanatriumtripolyphosphat
24
24
24
24
Natriumcarbonat (wasserfrei)
15
15
15
15
Quellbentonit (American Colloid
Company Spezialzweckpulver
AEG-325)
0
20
20
20
Aluminiumstearat (Witco Chemical
Gemischbezeichnung D E F G
Bestandteile
Gew.-%
5 Corporation # 18)
0
0
2
5
Natriumsilikat (Na20:SiC>2= 1:2,4)
7
7
7
7
Optischer Aufheller
0,3
0,3
0,3
0,3
Duftstoff
0,2
0,2
0,2
0,2
Natriumsulfat (wasserfrei) ~
26,5
6,5
4,5
1,5
io Feuchtigkeit
10
10
10
10
100,0 100,0
100,0
100,0
Die obigen Gemische wurden nach dem in Beispiel 1 i5 beschriebenen Verfahren hergestellt, wobei die Agglomerate aus Bentonit und unlöslicher Seife auf dieselbe Weise erhalten wurden und die Gemische wurden im wesentlichen nach der in Beispiel 2 beschriebenen Methode geprüft. Darüber hinaus wurden die verschiedenen Waschmittelgemische auf 20 ihre Schaumhöhe beim Waschen geprüft, die sich als im wesentlichen gleich zeigt, was bedeutet, dass der Gehalt an Bentonit und unlöslicher Seife das Schäumverhalten nicht nachteilig beeinflusst. Die Gemische D, E und F wurden auf ihre Weichheit, d.h. Weichmacherwirkung bei Handwäsche 25 im wesentlichen gemäss dem Verfahren von Beispiel 2 geprüft. Hierzu wurden diese Produkte Leitungswasser bei Zimmertemperatur unter Bildung von drei verschiedenen Waschlösungen mit Konzentrationen von 1,5, 3,5 und 7,0 g/1 zugegeben. In jeder der Waschlösungen wurden zwei Baum-3o wollhandtücher in einem Wascheimer mit der Hand gewaschen, in Leitungswasser gespült, mit der Hand ausgedrückt und an der Leine getrocknet. Nach dem Trocknen wurden die Handtücher auf ihre Weichheit von 9 Jurymitgliedern geprüft. In jedem Fall (bei allen drei Konzentrationen) befanden 7 der 35 9 Jurymitglieder die mit dem Gemisch F gewaschenen Handtücher besser als die mit den Gemischen D und E gewaschenen Handtücher. Auch hat sich gezeigt, dass die bei allen drei Konzentrationen in der «Lösung» von Gemisch E gewaschenen Handtücher weicher waren als die mit dem Gemisch B 40 behandelte Handtücher.
Die Ergebnisse dieser Vergleiche der Weichmacherwirkung von drei verschiedenen Waschmittel-Weichmacher-Mischungen auf Handtücher zeigen, dass der Bentonitgehalt allein zwar die Baumwolle weich macht, dass die Zugabe der 45 unlöslichen Seife die Weichheit unter den Bedingungen der Handwäsche jedoch deutlich verbessert. Bei ähnlichen Tests unter Verwendung von Waschmaschinen ist der Unterschied der Weichmacherwirkung zwischen den Gemischen F und E nicht so gross. Alle Produkte erwiesen sich als gute Wasch-5o mittel.
Zur Bestätigung der Ergebnisse der Jurytests wurde die Weichheit der mit den Gemischen D, E, F und G in einer Konzentration von 3,5 g/1 gewaschenen Handtücher von einem Fachmann überprüft. Diese Prüfung erfolgte unter Ver-55 wendung einer die steigenden Weichheitsgrade angebenden Skala von 1 bis 10, gemäss der 10 weicher ist als 1. Den mit dem Gemisch D gewaschenen Handtüchern wurde eine Weichheit von 1 zugeordnet, den mit dem Gemisch aus E gewaschenen Handtüchern eine Weichheit von 4. Die mit den 60 Gemischen F und G gewaschenen Handtücher wurden mit 8 klassifiziert, was der vollkommenen Weichheit (10) nachkommt und die Waschmittelgemische mit Erfolg als weichmachende Waschmittel vermarkten lässt. Bei ähnlichen Tests, bei denen der Bentonit weggelassen und durch Natriumsulfat 65 ersetzt wurde, wobei in der Formulierung 2% Aluminiumstearat anwesend sind und 3,5 g/1 die angewandte Konzentration ist, war die Weichheit etwa 3 und sogar die Anwendung viel höherer Konzentrationen an Aluminiumstearat, von 10 bis
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12
50%, führte nicht zu einer Weichmacherwirkung, die über 4 eingeordnet wurde.
Ähnlich Ergebnisse wie die bisher beschriebenen erhält man, wenn in den Gemischen D, E, F und G andere anionische Tenside wie Laurylalkoholsulfat, verzweigte höhere Alkylbenzolsulfonate, z.B. Natriumdodecylbenzolsulfonat und Natriumtridecylbenzolsulfonat, Natriumlaurylpolyethoxysulfat mit 7 Ethoxygruppen pro Mol, das Natriumsalz einer höheren Paraffinsulfonsäure und Natriumolefinsulfat, jeweils mit etwa 14 Kohlenstoffatomen, angewandt werden anstelle des LAS anionischen Tensides, wenn Tetranatriumpyrophosphat (TSPP) angewandt wird anstelle von STPP, wenn Natriumcarbonat ersetzt wird durch Natriumbicarbonat oder Natriumsesquicarbonat, wenn Aluminiumstearat ersetzt wird durch Calciumstearat, Zinkmyris-tat, Bariumpalmitat, Magnesiumoleat oder Mischungen derselben, wenn Natriumsilikat ersetzt wird durch nachträglich hinzugefügtes hydratisiertes Natriumsilikat oder weggelassen wird und wenn Natriumsulfat ersetzt wird durch Natriumchlorid. Ähnliche Ergebnisse erhält man auch, wenn die verschiedenen beschriebenen Hilfstoffe in begrenzter Menge, gewöhnlich bis zu 20%, bevorzugt bis zu 10% und besonders bevorzugt 1% oder weniger, verwendet werden.
Ähnliche Verbesserungen der Weichmacherwirkung lassen sich auch erzielen, wenn man Waschmittel herstellt auf Basis nichtionischer oder amphoterer Tenside durch Ersatz der LAS durch ein Kondensationsprodukt eines höheren Fettalkohols, beispielsweise einer Mischung von Laurin- und Myristinalkoholen mit Ethyloxid, z.B. 6 bis 7 Molen Ethylenoxid, wobei man das nichtionische Tensid auf die sprühgetrockneten Basiskügelchen aus anorganischen Gerüstsalzen und wärmefesten Zusätzen sprüht, oder wenn die LAS zumindest teilweise durch ein amphoteres Tensid ersetzt wird wie z.B. durch eines der erwähnten Miranole.
Es wird darauf hingewiesen, dass in den Produkten von Beispiel 4 der jeweilige Gehalt an Bentonit grösser ist als in 5 den Produkten der Beispiele 1 bis 3 und dass der jeweilige Gehalt an unlöslicher Seife in den dieselbe enthaltenden Gemischen auch relativ geringer ist. Jedoch, wenn 20% Bentonit ohne unlösliche Seife angewandt werden, ist die Weichmacherwirkung nach der Wäsche mit der Hand viel geringer io (siehe die Auswertungen von Versuch E). Wenn 20% Bentonit in denselben Zusammensetzungen ohne unlösliche Seife verwendet werden und die Handtücher mit diesem Produkt in der Maschine gewaschen werden, erzielt man jedoch eine ausreichende Weichheit. Die Verwendung von 20% Bentonit 15 in dem erfindungsgemässen Textilweichmacher als auch in dem Waschmittel ermöglicht die Anwendung derselben sowohl für das Waschen mit der Hand als auch mit der Maschine, ohne dass ein Risiko besteht, dass zu wenig Bentonit anwesend ist, um die Wäsche genügend weichzumachen. 20 Zusätzlich zu der Verwendung der Agglomerate aus Bentonit und unlöslicher Seife im Waschmittel und im Waschwasser kann alternativ ein solches Agglomerat dem Spülwasser zugesetzt werden, unabhängig davon, ob es auch in dem angewandten Waschmittel anwesend war oder nicht. Bei Ver-25 Wendung im Spülwasser sollte insgesamt etwa dieselbe Menge an Weichmacheragglomerat oder dessen weichmachenden Bestandteilen anwesend sein, wie man im Waschwasser mit dem Waschmittel verwenden würde. Die einer solchen Spülwasserbehandlung unterzogenen Produkte sind im 30 wesentlichen ebenso weich wie die, die mit dem Weichwaschmittel der Erfindung gewaschen wurden, in manchen Fällen sogar weicher.

Claims (18)

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    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Teilchenförmiger, als Waschmittelzusatz geeigneter Textilweichmacher, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Bentonit und wasserunlöslicher Seife.
  2. 2. Weichmacher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bentonit ein quellender Natriumbentonit und dass die wasserunlösliche Seife eine Aluminium-, Calcium-, Magnesium-, Barium- oder Zinkseife von Fettsäuren mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine Mischung derselben ist und dass das Gewichtsverhältnis von Bentonit: wasserunlöslicher Seife in dem Bereich von 1:1,5 bis zu 20:1 liegt.
  3. 3. Weichmacher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Agglomerat aus dem Bentonit und der wasserunlöslichen Seife mit Teilchengrössen in dem Bereich der Nummern 10 bis 100 der US-Siebreihe ist.
  4. 4. Weichmacher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserunlösliche Seife ein Stearat ist und dass das Gemisch zur Unterstützung der Bindung zwischen Bentonit und Stearat 0,3 bis 5 Gew.-% Natriumsilikat enthält.
  5. 5. Weichmacher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bentonit ein Wyomingbentonit und die unlösliche Seife Aluminiumstearat ist und dass das Gewichtsverhältnis derselben in dem Bereich von 1:1 bis 15:1 liegt.
  6. 6. Weichmacher nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch 70 bis 90 Gew.-% Bentonit, 4 bis 15 Gew.-% Aluminiumstearat, 0,5 bis 3 Gew.-% Natriumsilikat mit einem Na20:SiCh Gewichtsverhältnis in dem Bereich von 1:1,6 bis 1:2,8 und 5 bis 15 Gew.-% Wasser.
  7. 7. Weichmacher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bentonit ein Wyomingbentonit und die wasserunlösliche Seife Aluminiumstearat ist, dass Natriumsilikat mit einem Na20:SiC>2-Gewichtsverhältnis von 1:2,4 anwesend ist und die agglomerierten Teilchen etwa 81 Gew.-% Bentonit, etwa 8 Gew.-% Aluminiumstearat, etwa 1 Gew.-% Natriumsilikat und etwa 10 Gew.-% Wasser enthalten.
  8. 8. Verwendung eines Weichmachers gemäss einem der Ansprüche 1-7, zum Herstellen eines teilchenförmigen, textil-weichmachenden Waschmittelgemisches, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittel mit insgesamt 10 bis 40 Gew.-% des Weichmachers aus Bentonit und wasserunlöslicher Seife vermischt wird, wobei das Bentonit wasserunlösliche Seife-Gewichtsverhältnis in dem Bereich von 1:1,5 bis 40:1 liegt.
  9. 9. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das weichmachende Waschmittelgemisch aus 5 bis 35 Gew.-% waschaktiver Substanz der Gruppe aus anionischen und nichtionischen Tensiden, 5 bis 75% Gew.-% Gerüststoff oder Waschmittelverstärker sowie dem Zusatz, nämlich 2 bis 30 Gew.-% Bentonit und 0,5 bis 20 Gew.-% der wasserunlöslichen Seife besteht.
  10. 10. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Waschmittelgemisches sprühgetrocknet ist und dass der Bentonit in von dem sprühgetrockneten Teil des Gemisches gesonderten Teilchen vorliegt.
  11. 11. Verwendung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bentonit zu Teilchen der gleichen Grösse wie die des sprühgetrockneten Teils des Gemisches agglomeriert ist.
  12. 12. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bentonit und die wasserunlösliche Seife in den agglomerierten Bentonitteilchen anwesend sind.
  13. 13. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Waschmittelgemisch 10 bis 25 Gew.-% anionisches Tensid, 10 bis 50 Gew.-% eines Phosphatgerüststoffs für das Tensid, 5 bis 30 Gew.-% Bentonit, 0,5 bis 15 Gew.-% der unlöslichen Seife, 0 bis 40 Gew.-% Füllsalz und 3 bis 15 Gew.-% Wasser anwesend sind.
  14. 14. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittelgemisch ein anionisches Tensid enthält, welches ein höheres Alkylbenzolsulfonat ist, dessen höhere Alkylgruppe 12 bis 18 Kohlenstoffatome aufweist, dass es ein Phosphat enthält, welches Natriumtripoly-phosphat ist, dass der Bentonit ein Natriumbentonit ist, dass die unlösliche Seife ein Stearat ist und dass es ein Füllsalz enthält, welches Natriumsulfat ist.
  15. 15. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittelgemisch ein Alkylbenzolsulfonat enthält, welches ein Natriumsalz des linearen Dodecylbenzol-sulfonats, des linearen Tridecylbenzolsulfonats oder eine Mischung derselben ist und 12 bis 22 Gew.-% des Waschmittelgemisches ausmacht, dass es ferner 20-30 Gew.-% Natri-umtripolyphosphat, 8 bis 25 Gew.-% Bentonit, 1 bis 5 Gew.-% unlösliche Seife, 5 bis 25 Gew.-% Natriumsulfat, 7 bis 12 Gew.-°/o Wasser, 3 bis 20 Gew.-% Natriumcarbonat und 2 bis 12 Gew.-% Natriumsilikat enthält.
  16. 16. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittelgemisch etwa 17 Gew.-% des Natriumsalzes der linearen Tridecylbenzolsulfonsäure, etwa 24 Gew.-% Natriumtripolyphosphat, etwa 18 Gew.-% Wyomingbentonit, etwa 2 Gew.-% Aluminiumstearat, etwa 12 Gew.-% Natriumcarbonat, etwa 8 Gew.-% Natriumsilikat mit einem Gewichtsverhältnis von Na20:SiC>2 von 1:2,4, etwa 8 Gew.-% Natriumsulfat, etwa 10 Gew.-% Wasser und etwa 1 Gew.-% Hilfsstoffe enthält.
  17. 17. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittelgemisch als Block bzw. Stange oder Kuchen hergestellt wird.
  18. 18. Verfahren zum Herstellen eines Weichmachers gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine wässrige Lösung eines Bindemittels auf oder um die Oberfläche feiner Teilchen einer in Bewegung befindlichen Mischung aus Bentonit und wasserunlöslicher Seife unter Bildung von Agglomeraten mit Teilchengrössen im Bereich der Nrn. 10 bis 100 der US-Siebreihe gesprüht wird.
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