CH653865A5 - Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren von stabfoermigen artikeln der tabakverarbeitenden industrie. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überführen von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie von einer die Artikel längsaxial zufördernden Förderbahn zu einer die Artikel queraxial abfördernden Förderbahn.
Die Erfindung betrifft ausserdem eine Vorrichtung zum Überführen von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie, mit einem die Artikel längsaxial zuführenden Zuförderer, einem die Artikel queraxial abführenden Abförderer und einem die Artikel vom Zuförderer zum Abförderer transportierenden Überführungsförderer.
Unter «stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie» werden Strangabschnitte in Form von Filterstäben oder Tabakstücken verstanden, welche üblicherweise im Strang verfahren auf einer Strangmaschine hergestellt und zwecks Weiterverarbeitung aus der Strangformation heraus in eine neue, für die Weiterverarbeitung geeignetere Formation überführt werden.
Entsprechende Verfahrensweisen und Vorrichtungen für Einstrang-Maschinen der genannten Art sind seit langem bekannt. Bei Mehrstrang-Maschinen hingegen, bei denen beispielsweise Mehrfachstränge im Extrudierverfahren hergestellt werden, führen die bekannten Mittel nicht weiter.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für mehrere eine Strangmaschine gleichzeitig verlassende Strangabschnitte eine Möglichkeit zu schaffen, diese zu erfassen, zu Weiterverarbeitungseinrichtungen bzw. deren Fördermittel oder Zwischenfördermittel zu überführen und dabei neu zu formieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass gleichzeitig jeweils mehrere eine Gruppe von Artikeln bildende Artikel von der Zuförderbahn abgenommen und die Artikel dieser Gruppe einzeln nacheinander queraxial auf die Abförderbahn übergeben werden.
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Die Überführung der Artikel gestaltet sich am einfachsten, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung jeweils mehrere, in im wesentlichen paralleler Ausrichtung zugeführte, eine Gruppe bildende Artikel gleichzeitig von der Zuförderbahn abgenommen werden.
Bei einem durch hohe Stranggeschwindigkeiten erzielten relativ starken längsaxialen Ausstoss von Artikeln ist eine entsprechende Überführungskapazität erforderlich, was am einfachsten durch eine dichte Aufeinanderfolge von abgenommenen und überführten Artikelgruppen gewährleistet ist. Um eine gegenseitige Behinderung von Artikeln zwischen den auf einer Kreisbahn aufeinanderfolgenden Gruppen auszuschliessen, gibt eine Weiterbildung der Erfindung die Anweisung, dass die Artikel während ihrer Überführung einen Förderabschnitt durchlaufen, welcher zwischen der Abnahmeposition der Artikel an der Zuförderbahn und der Abgabeposition an der Abförderbahn einen Niveauunterschied aufweist, wobei die Artikel zweckmässigerweise während ihrer Überführung von der Zuförderbahn auf die Abförderbahn von einem niedrigeren Niveau ihrer Abnahmeposition auf ein höheres Niveau ihrer Abgabeposition angehoben werden.
Eine den Artikeln einen ausreichenden Freiraum gewährende Staffelung wird vorschlagsgemäss dadurch erzielt,
dass die Artikelgruppen während der Überführung in horizontaler Ausrichtung gehalten werden.
Um auch bei hohen Überführungsgeschwindigkeiten eine schonende Behandlung der Artikel zu gewährleisten und starke Fliehkräfte zu vermeiden, wird ausserdem vorgeschlagen, dass die Artikel aufeinanderfolgender Artikelgruppen während ihrer Überführung in gleichbleibender paralleler Ausrichtung zueinander gehalten werden. Auf diese Weise bleibt die Orientierung der Artikel vom Moment der Abnahme aus der längsaxialen Strangbahn bis zur Abgabe an die queraxiale Abförderbahn unverändert erhalten.
Die Vorrichtung zur Durchführung des eingangs bezeichneten Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass der Überführungsförderer mit wenigstens einem Aufnahmeteller versehen ist, welcher mehrere jeweils eine Gruppe von gleichzeitig durch den Zuförderer bereitgestellten Artikeln aufnehmende und die aufgenommenen und überführten Artikel einzeln nacheinander queraxial an den Abförderer abgebende Aufnahmemulden aufweist.
Ein relativ grosser Durchsatz von Artikeln während der Überführung und eine problemlose Übernahme in die Aufnahmemulden der Aufnahmeteller ist gemäss einer Ausgestaltung der Erfindung dadurch möglich, dass der Überführungsförderer mehrere äquiangulär an einem rotierend angetriebenen Träger angeordnete, im wesentlichen horizontal bzw. parallel zur Zuführebene des Zuförderers ausgerichtete Aufnahmeteller aufweist, welche jeweils mit einer Gruppe von parallel zueinander angeordneten Aufnahmemulden versehen sind.
Um eine gegenseitige Behinderung der in dichter Aufeinanderfolge auf einer Kreisbahn überführten, beidseitig die Aufnahmemulden der Aufnahmeteller überragenden Enden der Artikel zu vermeiden, müssen diese aufihrer Kreisbahn einen genügenden Freiraum erhalten, was dadurch erzielt wird, dass der die mit horizontal ausgerichteten Aufnahmemulden versehenen Aufnahmeteller tragende Träger rotierend um eine gegen die Senkrechte geneigte Drehachse angeordnet ist.
Auf diese Weise werden die einzelnen, aufeinanderfolgenden Artikelgruppen in der Höhe gestaffelt überführt. Zweckmässigerweise verläuft dabei die Trägerdrehachse derart geneigt gegen den Zuförderer, dass die Aufnahmeteller auf ihrer Kreisbahn ein niedrigeres Niveau im Bereich des Zuförderers und ein höheres Niveau im Bereich des Abför-derers durchlaufen.
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Infolge der Schrägstellung des Überführungsförderers bzw. des die Aufnahmeteller tragenden Trägers des Überführungsförderers durchlaufen die Aufnahmeteller in der Projektion der Trägerbahn in die Rotationsebene der Muldentrommel eine elliptisch gekrümmte Überführungsbahn, wodurch sich in der Abgabeposition zwischen den Mulden der Muldentrommel und den Aufnahmemulden des Überführungsförderers unterschiedliche Abstände ergeben. Um auch bei den grösseren Abständen die Artikel sicher an die Muldentrommel übergeben zu können, müsste an ihren Mulden eine entsprechend stark ausgelegte Saugluftströmung vorgesehen sein, was wiederum einen unnötig hohen Energieaufwand bedeuten würde.
Gemäss einer vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung wird dieses Problem dadurch gelöst, dass die Aufnahmemulden in einer konkav gewölbten Ebene des Aufnahmetellers parallel zueinander verlaufend angeordnet sind, so dass im Idealfall, bei dem die Krümmung der Ebene der Ellipsenkrümmung im Übergabebereich entspricht, alle Aufnahmemulden des Überführungsförderers beim Durchlaufen der Abgabeposition den gleichen Abstand von der Muldentrommel aufweisen.
Um eine unbehinderte, abstandsgerechte Förderfolge von Artikeln aufeinanderfolgender Artikelgruppen im Übergabebereich der Muldentrommel zu gewährleisten, wird ausserdem vorgeschlagen, dass die Muldentrommel in Förderrichtung der Artikel versetzt zum Überführungsförderer angeordnet und die konkave Ebene des Aufnahmetellers asymmetrisch gewölbt ist. Zweckmässigerweise entspricht die Asymmetrie dem Mass der seitlichen Versetzung der Muldentrommel. Zur Vermeidung unnötig starker Fliehkräfte und damit zur schonenden Überführung der Artikel wird weiterhin vorgeschlagen, dass die Aufnahmeteller um parallel zur Trägerdrehachse verlaufende Drehachsen drehbar am Träger gelagert sind, wobei die zu den Längsachsen der zugeführten Artikel parallel verlaufenden Aufnahmemulden der Aufnahmeteller parallel zu sich selbst haltende Ausrichtmittel vorgesehen sind, welche Antriebsmittel umfassen, die die Aufnahmeteller gegenläufig zum Träger mit der Trägerdrehzahl antreiben. Damit bleibt die aus der Strangbahn erhaltene längsaxiale Orientierung der Artikel bis zur Übergabe an den Abförderer erhalten.
Solchermassen gestaltete Überführungsmittel könnten beispielsweise durch ein an sich bekanntes Planetengetriebe verwirklicht werden. Besonders geräusch- und verschleiss-arm bzw. funktionssicher und funktionsgenau lässt sich ein erfindungsgemässer Überführungsförderer dadurch gestalten, wenn gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung die Aus-richt- und Antriebsmittel aus an einem achsparallel zum ersten Träger umlaufenden zweiten Träger relativ zu diesem drehbar gelagerten Kurbeltrieben bestehen, welche auch in dem ersten Träger drehbar gelagert und mit den Aufnahmetellern fest verbunden sind.
Zweckmässigerweise entspricht hierbei der Abstand zwischen den Drehachsen eines jeden Kurbel triebes dem Abstand zwischen den Drehachsen des ersten und zweiten Trägers, wobei zusätzlich die Kurbeltriebe ein Drehmoment von einem Träger auf den anderen Träger übertragend ausgebildet sind.
Um die Artikel sicher in die Aufnahmemulden übernehmen und in den Mulden während der Überführung halten zu können, wird weiterhin vorgeschlagen, dass in die Aufnahmeteller Saugluftleitungen einmünden.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, dass eine grosse Anzahl von durch eine Strangmaschine jeweils gleichzeitig abgegebenen Artikeln unmittelbar durch ein in seiner Kapazität angepasstes, sicheres und die Artikel schonendes Überführungsmittel übernommen und der Weiterbehandlung zugeführt werden können.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Hierbei zeigt:
Figur 1 ein erfindungsgemässes Überführungsmittel im Teillängsschnitt,
Figur 2 eine Draufsicht auf das Überführungsmittel und
Figur 3 eine Seitenansicht auf das Überführungsmittel im Bereich des Abförderers in Richtung des Pfeiles III gemäss Figur 1.
Der erfindungsgemässe Überführungsförderer 1 ist zwischen dem Austrittsende einer mehrere Filterstränge 2 im Extrudierverfahren gleichzeitig herstellenden, nicht weiter dargestellten Strangmaschine 3 und einem von den Filtersträngen 2 abgetrennte Filterstäbe 4 queraxial aufnehmenden und abfördernden Abförderer in Form einer Muldentrommel 6 angeordnet. Die im erfindungsgemässen Sinne . den Zuförderer für die Filterstäbe 4 bildende Strangmaschine 3 ist mit einer Schneidvorrichtung 7 versehen, mit deren Hilfe gleichzeitig mehrere in einer gekrümmten Ebene verlaufende Filterstränge 2 durchtrennt werden. Die abgetrennten Filterstäbe 4 sind in Rohren 8 geführt, welche an ihrem Austrittsende im Bereich der Abnahmeposition 9 der Filterstäbe 4 im wesentlichen parallel dicht nebeneinander verlaufen. Mit 11 ist eine Absaugkammer und mit 12 mehrere einer jeden Strangführung der Filterstäbe 4 zugeordnete Blasdüsen bezeichnet, um Filterstäbe aus irgendwelchen Gründen aussondern zu können. Gemäss Figur 2 werden jeweils über insgesamt acht Rohre 8 Filterstäbe 4 längsaxial dicht aufeinanderfolgend herangefördert, so dass jeweils eine Gruppe 13 von acht Filterstäben 4 aus den Rohren 8 herausschiesst.
Der Überführungsförderer 1 weist gemäss Figur 1 einen ersten Träger in Form eines Drehkörpers 14 auf, an dem mittels Schrauben 16 ein Flansch 17 mit einer um eine Achse 18 rotierenden Welle 23 befestigt ist. Die Welle 23 ist in einem Lagergehäuse 19 drehbar gelagert, welches mit einer Neigung gegen die Senkrecht an einem Maschinengestell 21 angeordnet ist, so dass die Welle 23 bzw. der Drehkörper 14 mit einer entsprechenden Neigung relativ zum Filterstrang 2 bzw. zur längsaxialen Zuführbahn der Filterstäbe 4 verlaufen. An einem aus dem Lagergehäuse 19 herausgeführten Wellenstumpf 22 der Welle 23 sitzt ein Antriebsritzel 24, welches mit einem Schneckenrad 26 in Eingriff steht und proportional zur Maschinendrehzahl antreibbar ist. Die Welle 23 ist mittels Kugellager 27 und 28 im Lagergehäuse 19 gelagert.
Der Überführungsförderer 1 ist darüberhinaus mit acht äquiangulär mit gleichen radialen Abständen von der Achse 18 angeordneten Aufnahmetellern 29 versehen. Jeder Aufnahmeteller 29 ist mit acht parallel zueinander verlaufenden Aufnahmemulden 31 versehen, welche horizontal ausgerichtet sind, d.h. in spitzem Winkel zur Oberfläche des Drehkörpers 14 bzw. mit dem Drehkörper 14 in Ebene umlaufen, welche parallel zur Ebene des zugeführten Filterstranges 2 verlaufen.
Durch die Schrägstellung des die Aufnahmeteller 29 tragenden Drehkörpers 14 ergibt sich eine in die Rotationsebene der Muldentrommel hineinprojizierte Ellipsenbahn für die Aufnahmeteller 29 im Übergabebereich. Entsprechend der Krümmung dieser Ellipsenbahn sind die Aufnahmemulden 31 der Aufnahmeteller 29 in einer konkav gewölbten Ebene 52 der Aufnahmeteller 29 angeordnet.
Darüber hinaus sind die Drehachsen des Überführungsförderers 1 bzw. seines Drehkörpers 14 und der Muldentrommel 16 um den Abstand A zueinander versetzt. Entsprechend dieser Versetzung ist die die Aufnahmemulden 31 aufweisende Ebene 52 der Aufnahmeteller 29 asymmetrisch gekrümmt (Fig. 3).
Die Aufnahmeteller 29 sind mittels Kugellager 32,33 um Drehachsen 34 in dem Drehkörper 14 drehbar gelagert. Die
Wellen 36 der Aufnahmeteller 29 sind über jeweils einen Hebel 37 mit jeweils einer Welle 38 verbunden, welche in einem zweiten Träger 39, der ebenfalls als Drehkörper ausgebildet ist, drehbar gelagert sind. Der Drehkörper 39 ist um eine exzentrisch zur Drehachse 18 des ersten Drehkörpers 14 verlaufende Achse 41 drehbar, wozu das Lagergehäuse 19 mit einem exzentrischen Lagerkörper 42 versehen ist, auf dem der Drehkörper 39 mittels Kugellagern 43 gelagert ist. Die parallelen Achsen 18 und 41, um die die Drehkörper 14 und 39 rotieren, sind mit dem gleichen Abstand zueinander versetzt, um den die jeweils einander zugeordneten Drehachsen 34 und 44 von Kurbeltrieben 46, die von den Wellen 36 und 38 sowie den sie verbindenden Hebeln 37 gebildet werden, versetzt sind. Die Kurbeltriebe 46 sind so zueinander justiert, dass sich die Aufnahmemulden 31 der Aufnahmeteller 29, die parallel zu der Achse des zugeführten Filterstranges 2 verlaufen, parallel zueinander erstrecken.
In die Aufnahmemulden 31 eines jeden Aufnahmetellers 29 münden Saugluftanschlüsse 47 ein, welche auf bekannte Weise mittels nicht weiter dargestellter Steuerschlitze mit Saugluftleitungen 48 verbindbar sind, die in dem ortsfesten Lagergehäuse 19 vorgesehen sind.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Überführungsvorrichtung ist wie folgt:
Vom Hauptantrieb der Maschine wird über das Schnek-kenrad 26 und das Antriebsritzel 24 der Drehkörper 14 mit einer Untersetzung angetrieben, so dass die Umfangsgeschwindigkeit der Aufnahmeteller 29 mit der Fördergeschwindigkeit des zugeförderten Zigarettenstranges 2 bzw. der hiervon abgetrennten zugeförderten Filterstäbe 4 übereinstimmt. Die Bewegung wird dabei von dem Drehkörper 14 über die Kurbeltriebe 46 auf den Drehkörper 39 übertragen, wobei die Kurbeltriebe 46 bei einer Umdrehung des Drehkörpers 14 bzw. des Drehkörpers 39 eine Relativbewegung ausführen, so dass sie die Aufnahmeteller 29 bzw. deren Aufnahmemulden 31 bei einem Umlauf in ihren aus Figur 2 ersichtlichen Lagen relativ zueinander und parallel zum Filterstrang 2 halten. Bei einer Umdrehung des Drehkörpers 14 durchläuft jeder Aufnahmeteller 29 die gezeichneten Stellungen aller anderen Aufnahmeteller, wobei sie auf ihrer Bahn in Richtung des Drehpfeils 49 infolge der Schrägstellung des Drehkörpers 14 im Bahnbereich rechts von der Abnahmeposition 9 unterhalb der Ebene des Filterstranges 2 geführt werden und im Bahnbereich links von der Abnahmeposition 9 oberhalb der Ebene des Filterstranges 2 geführt werden. Wenn, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, ein jeweiliger Aufnahmeteller 29 (in Figur 1 der mittlere Aufnahmeteller) mit der Umdrehung des Drehkörpers 14 schräg aufwärts gegen die Bahn der zugeführten Filterstäbe 4 bewegt wird und dabei die Bahn des Aufnahmetellers 29 die Strangbahn tangiert und kreuzt, legen sich die parallel zugeführten, aus den Rohren 8 herausschiessenden Filterstäbe 4 genau in die entsprechend längsaxial zu den einzelnen Filterstäben 4 verlaufenden Aufnahmemulden 31. Auf diese Weise wird gemäss Figur 2 jeweils eine komplette Gruppe 13 von Filterstäben 4 von einem Aufnahmeteller 29 übernommen und zu einer Abgabeposition 51 an die Muldentrommel 6 überführt. Während der Dauer der Überführung von der Abnahmeposition in die Abgabeposition 51 liegt Saugluft zum Halten der Filterstäbe 4 an den Haltemulden 31 an, die bei der Übergabe an die Muldentrommel 6 wieder abgeschaltet wird. Beim Passieren des unteren Bereichs der Muldentrommel 6 werden die Filterstäbe 4 jeder Gruppe 13 in Höhe der Abgabeposition 51 unter Saugluftwirkung der Muldentrommel 6 einzeln nacheinander, queraxial, über die gleiche Distanz an die Muldentrommel 6 abgegeben und von dieser zwecks Weiterverwendung abgefördert.
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Claims (17)
- 653 865PATENTANSPRÜCHE1. Verfahren zum Überführen von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie von einer die Artikel längsaxial zufördernden Förderbahn zu einer die Artikel queraxial abfördernden Förderbahn, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig jeweils mehrere eine Gruppe von Artikeln bildende Artikel von der Zuförderbahn abgenommen und die Artikel dieser Gruppe einzeln nacheinander queraxial auf die Abförderbahn übergeben werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mehrere, in im wesentlichen paralleler Ausrichtung zugeführte, eine Gruppe bildende Artikel gleichzeitig von der Zuförderbahn abgenommen werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel während ihrer Überführung von der längsaxialen in die queraxiale Förderbahn einen Förderabschnitt durchlaufen, welcher zwischen der Abnahmeposition der Artikel an der Zuförderbahn und der Abgabeposition an der Abfôrdérbahn einen Niveauunterschied aufweist.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel während ihrer Überführung von der Zuförderbahn auf die Abförderbahn von einem niedrigeren Niveau ihrer Abnahmeposition auf ein höheres Niveau ihrer Abgabeposition angehoben werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikelgruppen während der Überführung in horizontaler Ausrichtung gehalten werden.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel aufeinanderfolgender Artikelgruppen während ihrer Überführung in gleichbleibender paralleler Ausrichtung zueinander gehalten werden.
- 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-6, mit einem die Artikel längsaxial zuführenden Zuförderer, einem die Artikel queraxial abführenden Abförderer und einem die Artikel vom Zuförderer zum Abförderer transportierenden Überführungsförderer, dadurch gekennzeichnet, dass der Überführungsförderer (1) mit wenigstens einem Aufnahmeteller (29) versehen ist, welcher mehrere Aufnahmemulden (31) aufweist, die jeweils eine Gruppe von Artikeln (4) überführen, welche gleichzeitig vom Zuförderer (3) aufgenommen und einzeln nacheinander queraxial an den Abförderer (6) abgegeben werden.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Überführungsförderer (1) mehrere äquiangulär an einem rotierend angetriebenen Träger (14) angeordnete, im wesentlichen horizontal bzw. parallel zur Zuführebene des Zuförderers (3) ausgerichtete Aufnahmeteller (29) aufweist, welche jeweils mit einer Gruppe von parallel zueinander angeordneten Aufnahmemulden (31) versehen sind.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der die Aufnahmeteller (29) tragende Träger (14) rotierend um eine gegen die Senkrechte geneigte Drehachse (18) angeordnet ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerdrehachse (18) derart geneigt gegen den Zuförderer (3) verläuft, dass die Aufnahmeteller (29) auf ihrer Kreisbahn ein niedrigeres Niveau im Bereich des Zuförderers und ein höheres Niveau im Bereich des Abförderers (6) durchlaufen.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmemulden (31) in einer konkav gewölbten Ebene (52) des Aufnahmetellers (29) parallel zueinander verlaufend angeordnet sind.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der als Muldentrommel (6) ausgebildete Abförderer in Förderrichtung der Artikel (4) versetzt zum Überführungsförderer (1) angeordnet und die konkave Ebene (52) des Aufnahmetellers (29) asymmetrisch gewölbt ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeteller (29) um parallel zur Trägerdrehachse ( 18) verlaufende Drehachsen (34) drehbar am Träger (14) gelagert sind und Ausrichtmittel vorgesehen sind, welche zu den Längsachsen der zugeführten Artikel (4) parallel verlaufenden Aufnahmemulden (31) der Aufnahmeteller parallel zu sich selbst halten, und die Ausrichtmittel Antriebsmittel (39) umfassen, die die Aufnahmeteller gegenläufig zum Träger mit der Trägerdrehzahl antreiben.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausricht- und Antriebsmittel aus Kurbeltrieben (46) bestehen, welche an einem achsparallel zum ersten Träger (14) umlaufenden zweiten Träger (39) relativ zu diesem drehbar gelagert sind, wobei sie auch in dem ersten Träger drehbar lagern und mit den Aufnahmetellern (29)fest verbunden sind.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Drehachsen (34, 44) eines jeden Kurbeltriebes (46) dem Abstand zwischen den Drehachsen (18,41) des ersten und zweiten Trägers (14 bzw. 39) entspricht.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeltriebe (46) ein Drehmoment von einem Träger (14) auf den anderen Träger (39) übertragend ausgebildet sind.
- 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in die Aufnahmeteller (29) Saugluftleitungen (47) einmünden.
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