[go: up one dir, main page]

CH651117A5 - Traegerplatte fuer scheibenbremsenreibbloecke, insbesondere fuer schienenfahrzeuge. - Google Patents

Traegerplatte fuer scheibenbremsenreibbloecke, insbesondere fuer schienenfahrzeuge. Download PDF

Info

Publication number
CH651117A5
CH651117A5 CH6393/80A CH639380A CH651117A5 CH 651117 A5 CH651117 A5 CH 651117A5 CH 6393/80 A CH6393/80 A CH 6393/80A CH 639380 A CH639380 A CH 639380A CH 651117 A5 CH651117 A5 CH 651117A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cover
molded part
plate according
carrier plate
back surface
Prior art date
Application number
CH6393/80A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Stahl
Original Assignee
Kurt Stahl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2935943A external-priority patent/DE2935943C2/de
Priority claimed from DE19803030003 external-priority patent/DE3030003A1/de
Application filed by Kurt Stahl filed Critical Kurt Stahl
Publication of CH651117A5 publication Critical patent/CH651117A5/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D69/00Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
    • F16D69/04Attachment of linings
    • F16D69/0408Attachment of linings specially adapted for plane linings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/092Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D69/00Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
    • F16D69/04Attachment of linings
    • F16D2069/0425Attachment methods or devices
    • F16D2069/0441Mechanical interlocking, e.g. roughened lining carrier, mating profiles on friction material and lining carrier
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D69/00Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
    • F16D69/04Attachment of linings
    • F16D2069/0425Attachment methods or devices
    • F16D2069/045Bonding
    • F16D2069/0466Bonding chemical, e.g. using adhesives, vulcanising
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D69/00Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
    • F16D69/04Attachment of linings
    • F16D2069/0425Attachment methods or devices
    • F16D2069/0483Lining or lining carrier material shaped in situ
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/23Sheet including cover or casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Trägerplatte für den Reibbelag eines Reibblocks für Scheibenbremsen, die aus einem plattenförmigen Formteil aus Hartkeramik besteht, das auf seiner Rückenfläche mit einer Abdeckung versehen ist.
Aus der DE-PS 27 34 585 ist eine Trägerplatte der eingangs bezeichneten Art bekannt, bei der jedoch die Abdeckung der Rückenfläche aus einem Metallblech besteht. Es ist somit nicht nur ein zusätzlicher Formprozess zur Herstellung der Schutzabdeckung aus Metall erforderlich, sondern darüberhinaus müssen noch Massnahmen getroffen werden, um das Keramikformteil fest mit der Schutzabdeckung beispielsweise durch Klebung zu verbinden. Da auf die Vorderfläche des keramischen Formteils der Trägerplatte der Reibbelag aufgepresst werden muss, besteht die Gefahr, dass hierbei die Trägerplatte bricht. Bei der Herstellung von keramischen Formteilen führt das Brennen und/oder Sintern des grünen Formlings zwangsläufig zu gewissen Massoder Formabweichungen durch das sogenannte Schwinden. Ausserdem lassen sich geringfügige Verwerfungen praktisch nicht vermeiden, so dass ein derartiges keramisches Formteil beim Aufpressen des Belagmaterials in der Pressform «hohl liegt» und durch den Pressdruck zerstört werden kann, auch wenn die Rückenfläche mit einer Ummantelung aus Stahlblech versehen ist.
Der Begriff «Hartkeramik» bezieht sich hier insbesondere auf Hartporzellane und Hartkeramiken entsprechend DIN 40685 221, also eine überwiegend Magnesium-Silikat enthaltende, dichte Hartkeramik, ist jedoch im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung nicht auf die vorstehend näher bezeichneten Werkstoffe beschränkt, sondern umfasst auch Glas und Glaskeramiken oder dgl.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Rückenfläche des plattenförmigen keramischen Formteils mit einer Abdek-kung zu versehen, die für die nachfolgende Weiterbearbeitung und für den späteren Betrieb eine ebenflächige Anlagefläche bildet, unabhängig von etwaigen Form- oder Massabweichungen des keramischen Form teils.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst,
dass die Abdeckung aus einem unter Anwendung von Druck und/oder Wärme formbaren Werkstoff besteht und sowohl die Rückenfläche als auch die umlaufende Stirnfläche des plattenförmigen Formteiles umschliesst. Dies hat den Vorteil, dass das keramische Formteil bereits beim Aufbringen der Abdeckung fest mit dieser verbunden wird, wobei das keramische Formteil formschlüssig in die Abdeckung eingebettet ist, da zusätzlich zur Rückenfläche auch die umlaufende schmale Stirnfläche vom Material der Abdeckung umschlossen ist. Da zum Aufbringen der Abdeckung das keramische Formteil in eine entsprechende Form eingelegt werden muss, in die dann der Werkstoff durch Giessen oder Pressen eingebracht wird, ergibt sich für die von der Abdeckung gebildete Rückenfläche einer derart hergestellten Trägerplatte eine durch den bei der Herstellung der Abdeckung erfolgenden Formvorgang eine ebene Fläche. Diese dient für das nachfolgende Aufpressen des Belagmaterials auf die freie Vorderfläche des Keramikformteils als ebene Anlagefläche in der Pressform. Formungenauigkeiten, Verwerfungen oder dgl. des keramischen Formteils sind so durch die Abdeckung ausgeglichen, so dass das nachfolgende, mit sehr hohem Druck erfolgende Aufpressen des Belagmaterials keine Zerstörung des keramischen Formteils bewirken kann.
Die Aufgabe wird in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung dadurch gelöst, dass die Abdeckung aus Metall besteht und im Druckgussverfahren aufgebracht wird. Wie bereits erwähnt, spielen beim Druckgussverfahren Mass- oder Formabweichungen des Keramikformteils keine Rolle, da das flüssige Metall den zu ummantelnden Bereich beim Einbringen in die Giessform vollständig umschliesst und es dadurch zu einer allseitigen, dichten Anlage der metallischen Abdeckung am Formteil kommt. Darüberhinaus stehen für die Auswahl des Mantelwerkstoffes eine Reihe von unterschiedlichen Legierungen auf der Basis von Zink, Aluminium, Magnesium, Kupfer, Blei und Zinn zur Verfügung, die hinsichtlich ihrer Festigkeit, chemischen Beständigkeit, Spanbarkeit und Oberflächenbehandlung vielfältigen Ansprüchen und Wünschen genügen. Durch das Umgiessen des entsprechenden Bereichs des keramischen Formteils entsteht eine feste Verbindung zwischen dem keramischen Formteil und der metallischen Abdeckung, die spielfrei ist, da durch das Schrumpfen des Metalls beim Abkühlen der Metallmantel mit einer gewissen Vorspannung auf dem keramischen Formteil gehalten ist. Andererseits ist die Druckfestigkeit der hier in Betracht kommenden keramischen Werkstoffe so hoch, dass die Schrumpfspannung der Metallummante-lung aufgenommen wird. Insbesondere durch die von der vollständigen Ummantelung der umlaufenden Stirnfläche in der ebenen Erstreckung der Platte wirksamen Vorspannung wird die Widerstandsfähigkeit der spröd-harten Keramikplatte gegenüber Biegebeanspruchungen quer zur Plattenebene erheblich verbessert. Durch die Metallabdeckung der Rückenfläche des plattenförmigen Formteils ergibt sich insbesondere ein gegen punktförmig wirkende mechanische Beanspruchungen wirksamer Schutz. Des weiteren werden selbst bei einem Bruch der Keramikplatte die einzelnen Bruchstücke durch die Druckguss-ummantelung gehalten, insbesondere durch den die umlaufende Stirnfläche umfassenden Teil. Die Abdeckung der Rückenfläche kann erheblich dünner als die Plattendicke gewählt werden, so dass die wärmedämmenden Eigenschaften des Keramikmaterials durch eine möglichst grosse Plattendicke genutzt werden kann. Die Dicke der so ausgebildeten Trägerplatte übersteigt trotzdem nicht die Dicke der herkömmlichen, aus Stahl hergestellten Trägerplatten. Ein Reibblock mit einer erfindungsgemässen Trägerplatte kann daher ohne weiteres im Austausch gegen einen herkömmlichen Reibblock mit einer Trägerplatte aus Stahl verwendet werden. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der die Rückenfläche der Platte bedeckende Teil der metallischen Abdeckung wenigstens eine Öffnung, vorzugsweise eine schlitzförmige Öffnung aufweist. Hierdurch wird beim Herstellen der Druckgussummantelung vermieden, dass bei der anschliessenden Abkühlung aufgrund der unterschiedlichen Wärmedehnungen von Keramik und Metall die Keramikplatte bricht. In vorteilhafter Ausgestaltung ist hierbei vorgesehen, dass die Rückenfläche der Platte Vorsprünge aufweist, die durch die metallische Abdeckung hindurchragen.
Diese Formgebung für plattenförmige Keramikteile hat den Vorteil, dass durch die Vorsprünge, die vorzugsweise in Form von durchgehenden Stegen ausgebildet sind, eine Verbesserung der mechanischen Festigkeit der Platte erreicht wird und zum anderen gleichzeitig die zur Verhinderung von Plattenbrüchen bei der Druckgussummantelung vorgesehenen Öffnungen bereits beim Druckguss entstehen, so dass das Herstellungsverfahren wesentlich vereinfacht wird. In gleicher Weise ist es von Vorteil, wenn der die umlaufende Stirnfläche der Platte bedek-kende Teil der metallischen Abdeckung eine im wesentlichen gleiche Dicke aufweist, so dass auch hier vom Abkühlungsvorgang herrührende Spannungsunterschiede in der Abdeckung weitgehend vermieden werden.
In Ausgestaltung der Erfindung ist es ausserdem zweckmässig, wenn die Aussenkante der Vorderfläche der Platte eine Ab-fasung aufweist, die von der metallischen Abdeckung umfasst ist.
651117
Hierdurch ergibt sich eine formschlüssige Verbindung zwischen Abdeckung und Platte. Anstelle einer Abfasung ist es auch möglich, die umlaufende Stirnfläche in bezug auf die Vorderfläche der Platte leicht konisch zulaufend auszubilden.
In vorteilhafter weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die freiliegende Vorderfläche der Platte Vertiefungen aufweist. Durch derartige Vertiefungen ist beim Aufpressen des Reibmaterials zusätzlich zu der herkömmlichen Verbindung zwischen Reibbelag und Trägerplatte durch Klebung eine formschlüssige Verankerung des Reibmaterials auf dem Keramikformteil gegeben. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Vertiefungen der Vorderfläche in ihrem Verlauf in etwa den Vorsprüngen der Rückenfläche entsprechen. Hierdurch erhält die Keramikplatte eine im wesentlichen gleiche Materialstärke über die ganze Fläche, so dass Spannungen im Keramikmaterial, die durch die mehrfache Erhitzung im Verlaufe des Herstellungsprozesses des Keramikformteils, beim Aufbringen der Abdeckung und dem Aufbringen des Reibbelags vermieden werden.
Die Verwendung eines keramischen Trägerkörpers für den Reibbelag eines Reibblocks einer Scheibenbremse ist an sich aus der DE-AS 27 34 585 bekannt. Der besondere Vorteil der Druckgussummantelung einer derartigen keramischen Trägerplatte für den Reibbelag besteht jedoch darin, dass die metallische Abdek-kung mit den erforderlichen seitlichen Laschen zur Befestigung des Reibblocks am Bremssattel in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann und dass die für das Druckgussverfahren geeigneten Metalle bzw. Metallegierungen aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften die Keramikplatte gegen stossartige und/oder punktförmige Belastungen im Bereich der Anlage der Stirnflächen am Bremssattel und der Rückenfläche am Druckzylinder schützen. Ausserdem gibt die metallische Abdeckung der Keramikplatte eine zusätzliche Sicherheit, falls durch unvorhergesehene äussere Einflüsse die Keramikplatte brechen sollte, da die Bruchstücke von der umlaufenden Stirnfläche her und vom Rücken fest zusammengehalten werden, während andererseits der auf die Vorderfläche der Keramikplatte aufgebrachte Reibbelag hier ein Herausfallen der Bruchstücke verhindert, so dass auch in einem solchen Fall die Keramikplatte ihre Hauptaufgabe erfüllen kann, nämlich aufgrund ihrer geringeren Wärmeleitfähigkeit als Metall die notwendige Erwärmung des Reibbelags schon kurz nach Einleitung des Bremsvorganges und bei geringer Bremskraft zu bewirken.
In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Abdeckung der Rückenfläche und der umlaufenden Stirnfläche aus einem Kunststoff. Die heute zur Verfügung stehenden Kunststoffe sind auch bei hohen Temperaturen stabil und weisen die nötige mechanische Festigkeit auf. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, dass das Keramikformteil wärmedämmend wirkt und so die Erhitzung der Abdeckung beim Bremsvor- • gang vermindert wird.
In einer bevorzugten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, dass in den Kunststoff der Abdek-kung eine vorzugsweise gitterförmig ausgebildete Verstärkung eingebettet ist. Hierdurch wird insbesondere bei der Verwendung von duroplastischen Kunststoffen die Festigkeit der Abdek-kung erhöht, wobei durch die gitterförmige Struktur der Verstärkung diese vollständig in die Kunststoffmasse eingebettet werden kann. Vorteilhaft ist es gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, dass die Verstärkung sich bis in den Bereich von wenigstens zwei sich gegenüberliegenden Stirnflächen erstreckt. Dies sind vorzugsweise diejenigen Stirnflächen, die im späteren Betrieb beim Bremsen die in den Reibblock eingeleiteten Reaktionskräfte auf die Zange übertragen. Die Verstärkung wird vorteilhaft durch ein Gewebe aus Draht, Glas- oder Kunststofffasern gebildet. Wenn auch die geringe Wärmeleitfähigkeit der Hartkeramik die beim Bremsvorgang auftretende Erhitzung in nur geringem Masse in die Abdeckung der Rückenfläche gelangen lässt, müssen gleichwohl der Kunststoff für die Abdeckung
3
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
651117
als auch bei der Verwendung von Kunststoffasern das hierfür verwendete Material in den hier in Frage kommenden Temperaturbereichen noch stabil sein, d. h. sie dürfen nicht schmelzen oder sich zersetzen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass 5 in der Abdeckung die Stirnfläche überragende Befestigungselemente verankert sind. Diese Befestigungselemente weisen in der Regel die Form von Ösen auf, mit deren Hilfe die fertigen Reibblöcke über Steckstifte an der zugehörigen Zange festgelegt und gesichert werden. Diese Befestigungselemente können im 10 vorliegenden Fall durch gebogene oder gestanzte Metallteile gebildet werden, die in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung formschlüssig mit der Verstärkung verbunden sind.
In Ausgestaltung der Erfindung ist schliesslich vorgesehen,
dass der Kunststoff der Abdeckung dem Bindemittel des aufzu- 15 bringenden Reibbelagmaterials entspricht. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der Reibbelag einerseits und die Kunststoffab-deckung andererseits in etwa das gleiche Dehnungs- und Druckfestigkeitsverhalten aufweisen. Sind in dem keramischen Formteil aus fertigungstechnischen Gründen Durchbräche vorgese- 20 hen, so hat dies darüberhinaus den Vorteil, dass beim Aufbringen des Belagmaterials und der Abdeckung die betreffenden Materialien von beiden Seiten durch die Durchbrüche hindurchtreten können und in diesem Bereich eine feste Verbindung miteinander eingehen können und die Festlegung des Reibbelags auf der Trägerplatte noch verbessert ist.
Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Reibblock mit einer Trägerplatte für Scheibenbremsen an Schienenfahrzeugen,
wobei das keramische Formteil mit seiner Rückfläche, der umlaufenden Stirnfläche und auch der Vorderfläche durch vollständige Einbettung mit Reibmaterial abgedeckt ist. während bisher derartige Reibblöcke als homogene, nur aus Reibmaterial bestehende Formteile bekannt waren, erlaubt es die erfindungs-gemässe Ausgestaltung, die mit einer im wesentlichen aus Hartkeramik bestehenden Trägerplatte erzielbaren Verbesserungen hinsichtlich der Bremsleistung auch für Scheibenbremsen an Schienenfahrzeugen nutzbar zu machén. Einerseits erlaubt die wärmedämmende Wirkung des in das Reibmaterial eingebetteten plattenförmigen Keramikformteils die Verwendung eines Reibmaterials mit höherer Temperaturfestigkeit, wobei bereits kurz nach Einleitung des Bremsvorganges auch schon bei geringer Bremskraft eine entsprechende Erwärmung des Reibmaterials erzielt wird und dieses daher sehr viel schneller die erforderliche Betriebstemperatur erreicht und somit die volle Reibleistung des verwendeten Belagmaterials praktisch bereits mit Anlegen an den Bremsscheiben erzielt wird. Gleichzeitig schützt die geringe Wärmeleitfähigkeit der Hartkeramik den Bremsenmechanismus gegen Aufheizung. Ein weiterer Vorteil gegenüber den herkömmlichen, nur aus Reibmaterial bestehenden Reibblöcken liegt darin, dass die Reibblöcke durch das eingelegte Hartkeramikformteil praktisch biegesteif sind. Hierdurch wird eine bis in den Randbereich des Reibblockes vollflächige Anlage an der Bremsscheibe auch bei längerdauerndem Bremsvorgang erreicht, da durch die Steifigkeit des in das Reibmaterial eingebetteten keramikformteils ein «Hochbiegen» des Reibblockes im 55 Randbereich aufgrund unterschiedlicher Temperaturdehnungen an der Anlagefläche und im Bereich der Rückenfläche unterbunden wird.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderfläche einer Trägerplatte eines Reibblockes für eine Scheibenbremse;
Fig. 2 die Rückseite der Trägerplatte gemäss Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Linie III-III in Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt gemäss der Linie IV-IV in Fig. 1 ;
Fig. 5 einen Schnitt durch einen fertigen Reibblock entsprechend der Linie III-III in Fig. 1;
25
30
35
40
45
50
60
65
Fig. 6, 7 eine Ausführungsform mit Dehnungssicke;
Fig. 8 eine Ansicht der Rückseite einer Trägerplatte mit teilweise entfernter Kunststoffabdeckung
Fig. 9 einen Schnitt gemäss der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 einen Schnitt gemäss der Linie X-X in Fig. 8;
Fig. 11 eine Aufsicht auf die Rückenfläche eines Reibblocks mit einer Trägerplatte für eine Scheibenbremse an Schienenfahrzeugen;
Fig. 12 einen Schnitt gemäss der Linie XII-XII in Fig. 11.
In Fig. 1 und 2 ist als Ausführungsbeispiel eine Trägerplatte für den Reibbelag eines Reibblocks einer Scheibenbremse für ein Kraftfahrzeug in einer Vorderansicht (Fig. 1) und in einer Rückansicht (Fig. 2) sowie in entsprechenden Schnitten (Fig. 3, Fig. 4, Fig. 5) dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein plattenförmiges Keramikteil 11 mit einer Druckgussummantelung 12 in der Weise verbunden, dass die Vorderfläche A des Keramikteils vollständig freiliegt, während die umlaufenden Stirnflächen 4 der Keramikplatte vollständig ummantelt sind, und die Rückenfläche 3, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nur teilweise von Metall ummantelt ist. An einer Seite ist die Druckgussummantelung 12 mit Augen 13 versehen, über die die Trägerplatte am Bremssattel festgelegt werden kann.
Auf der Rückenfläche 3 der Trägerplatte ist die Druckgussummantelung mit schlitzförmigen Öffnungen 14 versehen, die verhindern, dass beim Abkühlen nach dem Umgiessen durch die Metallummantelung 12 die Keramikplatte 11 bricht.
Wie aus den Schnittdarstellungen gemäss Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, ist die Keramikplatte 11 auf ihrer Rückseite mit stegförmigen Vorsprüngen 15 und 16 versehen, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel etwa H-förmig verlaufen. Diese Vorsprünge 15 und 16 sind in ihrer Dicke so bemessen,
dass sie mit der Druckgussummantelung auf der Rückseite der Trägerplatte flächengleich abschliessen, und somit durch die schlitzförmigen Öffnungen 14 hindurchragen und diese gleichzeitig begrenzen.
Auf der Vorderfläche ist die Keramikplatte mit Vertiefungen 17 versehen, die in ihrem Verlauf etwa den Vorsprüngen 15,16 der Rückenfläche entsprechen, so dass auch in diesen Bereichen die Stärke der Platte etwa gleichbleibend ist. Die Aussenkante 18 der Vorderfläche der Keramikplatte 11 weist eine Abfasung auf, so dass beim Umgiessen durch den entsprechenden Teil des Metalls in diesem Bereich die Keramikplatte formschlüssig umklammert wird. Die durchgehenden Löcher 19 dienen lediglich dazu, bei der Herstellung der Druckgussummantelung die Keramikplatte in der Druckgussform zu halten. Beim Aufpressen des Reibbelags wird jedoch ein Teil des Belagmaterials eingepresst, so dass sich eine weitere Erhöhung der Formschlüs-sigkeit ergibt.
In der Schnittdarstellung gemäss Fig. 5, die entsprechend der Linie III-III in Fig. 1 geführt ist, ist ein vollständiger Reibblock, also eine druckgussummantelte Trägerplatte mit aufgebrachtem Reibbelag20 dargestellt. Wie der Schnitt erkennen lässt, ist der Reibbelag 20 in die H-förmige Vertiefung der Vorderfläche der Keramikplatte 11 eingedrückt, so dass sich in bezug auf die in der Ebene der Trägerplatte verlaufende Belastung beim Bremsvorgang zusätzlich eine formschlüssige Abstützung des Reibbelages auf der Trägerplatte ergibt.
Bei dem in Fig. 1,2 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Keramikformteils mit profilierter Rückenfläche ist von wesentlicher Bedeutung, dass wenigstens eine, vorzugsweise als Schlitz ausgebildete Öffnung 14 in der Druckgussummantelung 12 quer zur grössten Formteillänge verläuft. Hierbei ist es wichtig, dass die Druckgussform so ausgebildet wird, dass diese schlitzförmige Öffnung schon beim Druckgussvorgang frei bleibt, d.h. also kein flüssiges Metall in diesen Bereich einlaufen kann, so dass von vorneherein in diesem Bereich die Druckgussummantelung unterbrochen bleibt. Hierdurch werden sich nachteilig auf das Keramikteil auswirkende Verformungen aufgrund der Material-
Schrumpfungen beim Erkalten vermieden. Die Zahl, die Lage und der Verlauf der schlitzförmigen Öffnungen richtet sich hierbei jedoch nach der Geometrie des betreffenden Formteils.
In den Fig. 6,7 ist eine andere konstruktive Lösung des Problems der beim Abkühlen auftretenden Materialschrumpfungen des Druckgussmantels dargestellt. Als Ausführungsbeispiel ist auch hier wiederum die Trägerplatte eines Reibblocks für eine Scheibenbremse gewählt. Das vorgeschlagene Prinzip lässt sich auch hier jedoch grundsätzlich vor allem für flächenhafte Formteile einsetzen. Wie insbesondere aus der Schnittdarstellung gemäss Fig. 7 ersichtlich, weist die Druckgussummantelung 12 wenigstens eine Verformungssicke 21 auf, die auch hier wieder vorzugsweise quer zur grössten Formteillänge verläuft. Zweckmässig ist es hierbei, wenn die Wandstärke des Druckgussmantels im Bereich der Verformungssicke etwas geringer ist als in den übrigen Bereichen, so dass während des Schrumpfvorganges beim Abkühlen durch eine entsprechende Dehnung der Sicke quer zu ihrem Verlauf eine ausreichende Materialnachgiebigkeit gegeben ist, ohne dass in diesem Bereich die Druckgussummantelung einreisst. Diese Ausführungsform ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn für den vorgesehenen Anwendungsbereich die Rückenfläche des Keramikformteils durch den Druckgussmantel abgeschlossen sein soll. Auch hier richtet sich wieder die Grösse, die Zahl und die Ausrichtung derartiger Verfor-mungssicken im wesentlichen nach der Geometrie des betreffenden Formteils.
Die in den Fig. 8,9 und 10 dargestellte Trägerplatte für einen Reibblock einer Kraftfahrzeugscheibenbremse besteht aus einem Keramikformteil 1, das als glattflächige Platte ausgebildet sein kann oder aber auf seiner Vorderfläche 2 und/oder seiner Rückenfläche 3 mit Erhöhungen und/oder Vertiefungen versehen sein kann. Die Rückenfläche 3 sowie die umlaufende Stirnfläche 4 des Keramikformteils 1 ist mit einer einstückigen Abdek-kung 5 aus einem Kunststoff versehen, so dass die Rückenfläche
3 und die Stirnflächen 4 von dieser Abdeckung vollständig umschlossen sind. Durch eine Anfasung der umlaufenden Kante zwischen Vorderfläche 2 und Stirnfläche 4 oder aber durch eine zur Vorderfläche 2 hin geneigt umlaufende Stirnfläche 4, wie dargestellt, ist das Keramikformteil 1 formschlüssig in der Abdeckung 5 gehalten.
In den Kunststoff der Abdeckung ist eine gitterförmig ausgebildete Verstärkung 6 eingebettet, die sich vorzugsweise bis in den Bereich der sich gegenüberliegenden schmalen Stirnflächen
4 (Fig. 10) erstreckt. Diese gitterförmige Verstärkung wird vorzugsweise durch ein Gewebe gebildet, das aus Draht, Glasoder Kunststoffasern besteht. Dieses Gewebe muss so strukturiert sein, dass beim Aufbringen der Abdeckung das Kunststoffmaterial durch das Gewebe hindurchtreten kann und dieses vollständig in sich einbettet. Das Aufbringen der Abdeckung
651 117
erfolgt durch einen dem gewählten Kunststoff entsprechenden Pressvorgang. Bevorzugt werden hierbei duroplastische, temperaturstabile Kunststoffe bzw. Kunststoffmischungen, die dem Bindemittel des aufzubringenden Reibbelagmaterials entsprechen.
Je nach den gewählten Materialien für Reibbelag und Abdek-kung bzw. der verwendeten Verfahren wird im Anschluss an die Aufbringung der Abdeckung 5 oder aber auch gleichzeitig damit auf die Vorderfläche 2 des Keramikformteils 1 der gestrichelt angedeutete Reibbelag 7 aufgepresst.
Die üblicherweise erforderlichen Ansätze 13 an der Trägerplatte, mit der der fertige Reibblock in der Bremse festgelegt wird, werden bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch Befestigungselemente, beispielsweise gestanzte Metallteile 22 gebildet, die in die Abdeckung 5 mit eingepresst sind und zweckmässigerweise formschlüssig mit der Verstärkung 6 verbunden sind.
In Fig. 11 ist in kleinem Massstab ein Reibblock für eine Scheibenbremse an Schienenfahrzeugen dargestellt. Fig. 12 zeigt einen entsprechenden Querschnitt. Ein derartiger Reibblock ist auf seiner Rückenfläche 8 mit einem Befestigungssteg 9 versehen, der einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweist, durch den der Reibblock von der Bremsmechanik gehalten wird. Der Reibblock wird einschliesslich des Befestigungssteges 9 vollständig aus Reibmaterial geformt. Entsprechend der Erfindung ist jedoch zur Verbesserung des Temperaturverhaltens und zur Verbesserung der Formsteifigkeit in den Reibblock ein plattenförmiges Formteil 1XJ aus Hartkeramik mit eingeformt. Das Formteil 10 weist zweckmässigerweise auf seiner der Rük-kenfläche 8 zugekehrten Seite im Bereich des Befestigungssteges 9 einen stegförmigen Vorsprung 23 auf, so dass die parallel zur Ebene der Rückenfläche 8 am Reibblock angreifenden Reibkräfte, die vom Befestigungssteg 9 auf die Bremsenhalterung übertragen werden, auch von dem in das Reibmaterial eingebetteten keramischen Formteil aufgenommen werden. Aus herstellungstechnischen Gründen ist es zweckmässig, im Bereich des Vorsprungs 23 auf der der Rückenfläche 8 abgekehrten Seite des Keramikformteiles 10 eine entsprechende Vertiefung 24 vorzusehen, so dass das Keramikformteil in allen Bereichen eine etwa gleiche Wandstärke aufweist.
Sowohl bei der Trägerplatte gemäss Fig. 8 als auch bei dem Reibblock gemäss Fig. 11 kann der Keramikformkörper Durchbrüche 19, beispielsweise in Form von zylindrischen Bohrungen aufweisen, so dass beim gleichzeitigen Aufpressen von Reibbelag und Kunststoffabdeckungen hier entsprechende Materialmengen hindurchtreten können und so ausser im Randbereich auch in den übrigen Bereichen eine zusätzliche Einbindung des keramischen Formteils zwischen Reibbelag und Abdeckung bewirkt wird.
5
5
10
15
20
25
30
35
40
45
M
3 Blatt Zeichnungen

Claims (19)

  1. 651117
    io
    25
    30
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Trägerplatte für den Belag eines Reibblocks für Scheibenbremsen, die aus einem plattenförmigen Formteil aus Hartkeramik besteht, das auf seiner Rückenfläche mit einer Abdek- 5 kung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5,12) aus einem unter Anwendungvon Druck und/oder Wärme formbaren Werkstoff besteht und sowohl die Rückenfläche (3)
    als auch die umlaufende Stirnfläche (4) des plattenförmigen Formteils (1,10, 11) umschliesst.
  2. 2. Trägerplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abdeckung (12) des plattenförmigen Formteils (11) aus Metall besteht und im Druckgussverfahren aufgebracht ist.
  3. 3. Trägerplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    dass der die Rückenfläche (3) des Formteils (11) bedeckende Teil15 der metallischen Abdeckung (12) wenigstens eine Öffnung (14), vorzugsweise eine schlitzförmige Öffnung aufweist.
  4. 4. Trägerplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Rückenfläche (3) des Formteils (11) Vorsprünge (15,16) aufweist, die durch die metallische Abdeckung (12) hindurch- 20 ragen.
  5. 5. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die umlaufende Stirnfläche (4) des Formteils (11) bedeckende Teil der metallischen Abdeckung (12) eine im wesentlichen gleiche Dicke aufweist.
  6. 6. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkante der Vorderfläche (A) des Formteils (11) eine Abfasung (18) aufweist, die von der metallischen Abdeckung (12) abgedeckt ist.
  7. 7. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die freiliegende Vorderfläche (A) des Formteils (11) Vertiefungen (17) aufweist.
  8. 8. Trägerplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Vertiefungen (17) der Vorderfläche (A) in ihrem Verlauf in etwa den Vorsprüngen (15,16) der Rückenfläche (3) entspre- 35 chen.
  9. 9. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmig ausgebildeten Öffnungen (14) in der metallischen Abdeckung (12) im wesentlichen quer zur grössten Formteillänge verlaufen.
  10. 10. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Abdeckung (12) derRük-kenfläche (3) wenigstens eine Verformungssicke (21) aufweist, die vorzugsweise quer zur grössten Formteillänge verläuft.
  11. 11. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch 43 gekennzeichnet, dass die metallische Abdeckung (12) im Randbereich nach aussen weisende Ansätze (13), insbesondere Ansätze für Befestigungszwecke aufweist.
  12. 12. Trägerplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abdeckung (5) aus einem Kunststoff besteht.
  13. 13. Trägerplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
    dass in den Kunststoff der Abdeckung (5) eine vorzugsweise gitterförmig ausgebildete Verstärkung (6) eingebettet ist.
  14. 14. Trägerplatte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verstärkung (6) sich bis in den Bereich von wenigstens zwei sich gegenüberliegenden Stirnflächen (4') erstreckt.
  15. 15. Trägerplattenach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (6) durch ein Gewebe aus Draht, Glas- oder Kunststoffasern gebildet ist.
  16. 16. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch 60 gekennzeichnet, dass in der Abdeckung (5) die Stirnfläche (4) überragende Befestigungselemente verankert sind.
  17. 17. Trägerplatte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Befestigungselemente (14) mit der Verstärkung (6) formschlüssig verbunden sind.
  18. 18. Reibblock mit einer Trägerplatte nach einem der Ansprüche 12 bis 17, für Scheibenbremsen an Schienenfahrzeugen,
    dadurch gekennzeichnet, dass das keramische Formteil (10) mit seiner Rückenfläche, der umlaufenden Stirnfläche und auch der Vorderfläche durch vollständige Einbettung mit Reibbelagmaterial abgedeckt ist.
  19. 19. Reibblock nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff der Abdeckung die gleiche Zusammensetzung aufweist wie das Bindemittel des aufzubringenden Reibbelagmaterials.
    40
    50
    55
    65
CH6393/80A 1979-09-06 1980-08-25 Traegerplatte fuer scheibenbremsenreibbloecke, insbesondere fuer schienenfahrzeuge. CH651117A5 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2935943A DE2935943C2 (de) 1979-09-06 1979-09-06 Trägerplatte für Scheibenbremsen-Reibblöcke
DE19803030003 DE3030003A1 (de) 1980-08-08 1980-08-08 Traegerplatte fuer scheibenbremsenreibbloecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH651117A5 true CH651117A5 (de) 1985-08-30

Family

ID=25780881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6393/80A CH651117A5 (de) 1979-09-06 1980-08-25 Traegerplatte fuer scheibenbremsenreibbloecke, insbesondere fuer schienenfahrzeuge.

Country Status (13)

Country Link
US (1) US4552252A (de)
AT (1) AT385824B (de)
BR (1) BR8005631A (de)
CA (1) CA1161769A (de)
CH (1) CH651117A5 (de)
ES (1) ES8106361A1 (de)
FR (1) FR2465122A1 (de)
GB (1) GB2058259B (de)
IT (1) IT1128172B (de)
MX (1) MX152962A (de)
NL (1) NL186264C (de)
SE (1) SE8006033L (de)
YU (1) YU41942B (de)

Families Citing this family (39)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124527A1 (de) * 1981-06-23 1983-01-05 Textar Gmbh, 5090 Leverkusen Bremsbacke fuer bremsen, insbesondere teilbelagscheibenbremsen
GB2123908B (en) * 1982-07-14 1986-04-23 Automotive Products Plc Disc brake pad
DE8614363U1 (de) * 1986-05-27 1987-10-01 Textar Gmbh, 5090 Leverkusen Bremsbacke für Scheibenbremsen
DE4223417A1 (de) * 1992-07-16 1994-01-20 Krebsoege Gmbh Sintermetall Gesinterter Bremsklotz für Scheibenbremsen
US5388675A (en) * 1994-06-23 1995-02-14 Westinghouse Air Brake Company Backing plate for disc brake pad
US5984055A (en) * 1997-11-21 1999-11-16 Northrop Grumman Corporation Integrated fiber reinforced ceramic matrix composite brake pad and back plate
DE29821482U1 (de) * 1998-12-02 2000-04-13 AlliedSignal Bremsbelag GmbH, 21509 Glinde Bremsbelag für Scheibenbremsen
SE522238C2 (sv) * 2000-07-06 2004-01-27 Volvo Lastvagnar Ab Bromsorgan, skivbroms och trumbroms avsedda att reducera bromsskrik
US6283258B1 (en) * 2000-08-29 2001-09-04 Ford Global Technologies, Inc. Brake assembly with noise damping
DE10063362B4 (de) * 2000-12-19 2005-05-12 Federal-Mogul Friction Products Gmbh Zweigniederlassung Technik-Zentrum Bremsbacke, insbesondere für Scheibenbremsen
US6488131B2 (en) * 2001-01-23 2002-12-03 Meritor Heavy Vehicle Technology, Llc Disc brake friction lining assembly
GB0129302D0 (en) * 2001-12-07 2002-01-23 Meritor Heavy Vehicle Braking Backplates and a method of making backplates
US20030155193A1 (en) * 2002-02-20 2003-08-21 Hays William D. Non-metallic brake plate
JP2003329067A (ja) * 2002-05-16 2003-11-19 Advics:Kk ディスクブレーキ
FR2853378B1 (fr) * 2003-04-02 2006-03-10 Carbone Lorraine Composants Plaquettes de frein a disque ventilees
US7581624B2 (en) * 2005-04-07 2009-09-01 Traxxas Lp Braking pad caliper apparatus for a model vehicle
DE102005037009A1 (de) * 2005-08-05 2007-02-08 Robert Bosch Gmbh Selbstverstärkende elektromechanische Scheibenbremse
DE102005050581B3 (de) * 2005-10-21 2007-06-06 Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Scheibenbremse, insbesondere für ein Nutzfahrzeug
EP2307759B1 (de) * 2008-08-08 2019-06-12 Freni Brembo S.p.A. Verfahren zur herstellung eines keramischen matrixmaterials für reibkomponenten von bremsen und durch solch ein verfahren hergestelltes keramisches matrixmaterial
GB2463479B (en) * 2008-09-12 2012-05-30 Federal Mogul Friction Product A back plate for a brake pad assembly
IT1397971B1 (it) * 2009-09-17 2013-02-04 Consulplast S R L Pastiglia freno per freno a disco di veicolo
CA2778455C (en) 2012-05-29 2019-04-09 Ray Arbesman Bulk textured material sheeting
CA2780397C (en) 2012-06-18 2019-06-11 Nghi Pham Process for making a laminated sheet
DE102012106162A1 (de) * 2012-07-10 2014-01-30 Tmd Friction Services Gmbh Belagträgerplatte für einen Bremsbelag
CA2798303C (en) 2012-12-07 2019-01-08 Nghi Pham Composite disc brake backing plate
CN105008750A (zh) * 2013-03-12 2015-10-28 住友电木株式会社 制动片和卡钳装置
CA2821897C (en) 2013-07-26 2016-08-16 Ray Arbesman Metal and graphite laminate
US9950495B2 (en) 2014-07-24 2018-04-24 Nugripmetal S.A.R.L. System and method for additive manufacturing of a three-dimensional object
CA2865384A1 (en) 2014-09-26 2016-03-26 Ray Arbesman Composite disc brake backing plate
US9856938B2 (en) 2014-09-26 2018-01-02 R.A. Investment Management S.A.R.L. Material with variable height barbs
US9689450B2 (en) 2014-09-26 2017-06-27 R.A. Investment Management S.A.R.L. Composite disc brake backing plate
US9259899B1 (en) 2015-01-09 2016-02-16 R.A. Investment Management S.A.R.L. Thin layer laminate
US9360067B1 (en) 2015-02-05 2016-06-07 R. A. Investment Management S.A.R.L. Hybrid laminate
US9388872B1 (en) 2015-03-26 2016-07-12 Nucap Industries Inc. Friction fusion fastening system
GB2563078A (en) * 2017-06-02 2018-12-05 Meritor Heavy Vehicle Braking Systems Uk Ltd A brake pad
US10010923B1 (en) 2017-09-13 2018-07-03 Nugripmetal S.A.R.L. Textured sheet metal
EP3499073A1 (de) * 2017-12-15 2019-06-19 Meritor Heavy Vehicle Braking Systems (UK) Limited Bremssattel
DE112019001817B4 (de) * 2018-04-06 2025-01-30 Federal-Mogul Motorparts Llc Bremsbelag
DE102020124109B4 (de) * 2020-09-16 2022-04-21 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Reibpad

Family Cites Families (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US85799A (en) * 1869-01-12 Improvement in door-knobs
CA613503A (en) * 1961-01-31 Raybestos-Manhattan Ceramic friction material
CA570864A (en) * 1959-02-17 L. Monette Mark Friction article for brake construction
US780072A (en) * 1903-03-23 1905-01-17 American Brake Shoe & Foundry Brake-shoe.
US996623A (en) * 1910-11-30 1911-07-04 Frank T Dickinson Brake-shoe.
US1402117A (en) * 1919-12-17 1922-01-03 American Brake Shoe & Foundry Brake shoe
US2801714A (en) * 1956-06-29 1957-08-06 Meadville Res Products Corp Heat insulating friction shoe and piston unit
US3064769A (en) * 1958-04-07 1962-11-20 Bendix Corp Fastener construction and processes of mounting metal-ceramic compositions
FR1408036A (fr) * 1964-09-17 1965-08-06 Daimler Benz Ag Garnitures de frein, en particulier pour freins à disques sur des voitures automobiles
GB1188121A (en) * 1966-04-01 1970-04-15 Girling Ltd Improvements in and relating to Disc Brakes
DE6601785U (de) * 1967-01-27 1969-03-27 Teves Kg Alfred Bremsbelagtraeger
DE6601232U (de) * 1967-01-27 1969-02-20 Teves A Gmbh Bremsbelagträger
US3477551A (en) * 1967-01-28 1969-11-11 Teves Gmbh Alfred Brakeshoe construction for disk brakes
DE1600170B2 (de) * 1967-02-17 1973-05-30 Alfred Teves Gmbh, 6000 Fankfurt Metallischer bremsbelagtraeger
US3552526A (en) * 1969-05-23 1971-01-05 Teves Gmbh Alfred Brakeshoe construction for disk brakes
FR2192664A5 (de) * 1972-07-11 1974-02-08 Abex Pagid Equip
JPS5248602B2 (de) * 1973-03-06 1977-12-10
US4033400A (en) * 1973-07-05 1977-07-05 Eaton Corporation Method of forming a composite by infiltrating a porous preform
FR2272966A1 (en) * 1974-05-28 1975-12-26 Toyota Motor Co Ltd Thermally-insulating ceramic sleeves - cast into metal components for internal combustion engines to ensure combustion of exhaust gas
FR2366157A1 (fr) * 1976-09-30 1978-04-28 Abex Pagid Equip Dispositif d'ancrage de garnitures de friction sur des plaquettes de support pour freins a disque
DE2722194A1 (de) * 1977-05-17 1978-11-30 Textar Gmbh Scheibenbremse, insbesondere teilbelagscheibenbremse
FR2406128A1 (fr) * 1977-07-25 1979-05-11 Abex Pagid Equip Procede de fabrication de garnitures pour freins a disques
DE2734585C3 (de) * 1977-08-01 1980-05-14 Kurt 5000 Koeln Stahl Reibblock für eine Scheibenbremse

Also Published As

Publication number Publication date
NL186264C (nl) 1990-10-16
BR8005631A (pt) 1981-03-17
IT1128172B (it) 1986-05-28
ATA427380A (de) 1987-10-15
YU41942B (en) 1988-02-29
CA1161769A (en) 1984-02-07
GB2058259B (en) 1983-07-27
NL8004946A (nl) 1981-03-10
GB2058259A (en) 1981-04-08
US4552252A (en) 1985-11-12
FR2465122A1 (fr) 1981-03-20
YU225980A (en) 1983-02-28
AT385824B (de) 1988-05-25
ES494789A0 (es) 1981-08-16
SE8006033L (sv) 1981-03-07
ES8106361A1 (es) 1981-08-16
MX152962A (es) 1986-07-10
FR2465122B1 (de) 1984-03-16
IT8049614A0 (it) 1980-09-04
NL186264B (nl) 1990-05-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH651117A5 (de) Traegerplatte fuer scheibenbremsenreibbloecke, insbesondere fuer schienenfahrzeuge.
EP0263230B1 (de) Wandelement für Sicherheitsaufbauten
EP0086976B1 (de) Brandschutzelement
DE2734585C3 (de) Reibblock für eine Scheibenbremse
DE2803298C2 (de) Presse zum Expandieren des Querschnitts eines Rohlings aus thermoplastischem Kunststoff
DE19532019C1 (de) Trägerplatte für Reibbeläge
DE2935943C2 (de) Trägerplatte für Scheibenbremsen-Reibblöcke
EP0654578B1 (de) Brandschutz-Bauelement mit einer Glasscheibe
DE2439034B2 (de) Gegen hitzeeinwirkung widerstandsfaehige verglasung
DE3438861C2 (de) Verbundprofil zur Herstellung von Fenster-, Türrahmen, Fassadenkonstruktionen u.dgl.
EP0503625B1 (de) Reibblock für eine Scheibenbremse
EP2506661A1 (de) Elektrische Heizeinrichtung
DE19715540A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines gewölbten Metall-Keramik-Substrates
DE3041102A1 (de) Traegerplatte fuer scheibenbremseinreibbloecke aus hartkeramik
DE3030003A1 (de) Traegerplatte fuer scheibenbremsenreibbloecke
EP1533462B2 (de) Feuerabschlusselement und Verfahren zur Herstellung
DE19826522A1 (de) Kokillenwand einer Stranggießkokille
DE1156214B (de) Feuerbestaendiges Bruestungselement
DE2361643C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung einer Armatur auf einem nichtmetallischen Teil
DE2720142C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Wärmeaustauschers
DE3243780A1 (de) Heizkoerper und verfahren zu seiner herstellung
EP0530933B1 (de) Wärmeisoliertes Elektro-Speicherheizgerät
EP1435424A1 (de) Glaswand
EP0293647B1 (de) Stranggiesskokille zum kontinuierlichen Giessen von Nichteisenmetallen
DE3604273C2 (de) Stranggießkokille zum kontinuierlichen Gießen von Metall

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased