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CH623740A5 - - Google Patents

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CH623740A5
CH623740A5 CH1387076A CH1387076A CH623740A5 CH 623740 A5 CH623740 A5 CH 623740A5 CH 1387076 A CH1387076 A CH 1387076A CH 1387076 A CH1387076 A CH 1387076A CH 623740 A5 CH623740 A5 CH 623740A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hair
weight
diphosphonic acid
bleaching
parts
Prior art date
Application number
CH1387076A
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English (en)
Inventor
Guenter Dr Reese
Erwin Dr Weinrich
Edgar Lieske
Original Assignee
Henkel Kgaa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Henkel Kgaa filed Critical Henkel Kgaa
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/55Phosphorus compounds
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    • Y10S424/00Drug, bio-affecting and body treating compositions
    • Y10S424/03Hair bleach

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Description

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2
PATENTANSPRÜCHE 1. Mittel zur Verminderung der Schädigung von Haaren beim Bleichen und Färben mit Aktivsauerstoff abgebenden Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass es als aktive Komponente Aminoalkandiphosphonsäuren der Formel
R
In
N -
r;
CH2 " CH2
P0^H2
I 3 2
C - OH
I
P°3H2
zesse in verkürzten Zeitabständen eine weitere Herabsetzung der Haarschädigungen angestrebt werden.
Es wurde nun gefunden, dass sich eine weitere wesentliche Verminderung der Haarschädigungen über das bekannte Mass hinaus erreichen lässt, wenn man als Mittel zur Verminderung der Schädigung von Haaren beim Bleichen und Färben mit Aktivsauerstoff abgebenden Verbindungen solche verwendet, die als aktive Komponente Aminoalkandiphosphonsäuren der Formel xo in der Rj und R2 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1—3 C-Atomen bedeuten, is oder deren wasserlösliche Salze oder Ester enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 3-Amino-l-hydroxypropan-l,l-diphosphonsäure beziehungsweise deren wasserlöslichen Salzen.
3. Mittel nach Anspruch Ì oder 2, dadurch gekennzeichnet, 20 dass es als wasserlösliche Salze die Natrium-, Kalium-, Ammonium* oder Äthanolaminsalze enthält.
4. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die aktive Komponente in einer Menge von 0,01-10 Gew.%, vorzugsweise 0,1—2 Gew.%, bezogen auf das gesamte 25 Mittel, enthält.
5. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem Wasserstoffperoxid oder dessen Anlagerungsprodukte enthält.
6. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 30 es zusätzlich Verdickungsmittel, Netzmittel und andere kosmetische Zusätze enthält.
7. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich Oxidationsfarbstoffe enthält.
35
Zum Bleichen und Färben von Haaren werden in der Pra- 40 xis Mittel eingesetzt, die Oxidationsmittel, wie Wasserstoffperoxid, Perborat, Persulfat, Percarbamid, Melaminperhydrat und andere Aktivsauerstoff abgebende Verbindungen, enthalten. Bei dieser oxidativen Behandlung der Haare erfolgt neben der Zerstörung der Pigmente auch ein mehr oder minder star- 45 ker Angriff auf die Fasersubstanz der Haare. Die hierbei auftretende Haarschädigung äussert sich in einer Verschlechterung verschiedener Eigenschaften der Haare, wie zum Beispiel einer erhöhten Alkalilöslichkeit, einer Verminderung der Reissfestigkeit, ungünstiger Beeinflussung von Griff und Glanz 50 sowie in einer zunehmenden Brüchigkeit.
Es hat daher nicht an Versuchen gefehlt, diese nachteiligen Nebenwirkungen der Bleich- und Färbemittel durch verschiedene Zusätze abzuschwächen. So wurde bereits vorgeschlagen, den Bleich- und Färbemitteln l-Hydroxyalkan-l,l-diphos- 55 phonsäuren beziehungsweise l-Aminoalkan-l,l-diphosphon-säuren, wie zum Beispiel l-Hydroxyäthan-l,l-diphosphonsäu-re, 1-Aminoäthan-1,1-diphosphonsäure, l-Aminobenzyl-1,1-diphosphonsäure, l-Hydroxyhexan-l,l-diphosphonsäure, zuzusetzen. Weiterhin wurden bereits als Zusatz Aminopolyphos- 60 phonsäuren mit mindestens 3 Phosphonsäureresten im Molekül, wie zum Beispiel Aminotri-(l-äthylphosphonsäure), Äthylendiamintetra-( 1 -äthylphosphonsäure), Aminotri-( 1 -propyl-phosphonsäure), Aminotri-(isopropylphosphonsäure), empfohlen. Wenn auch diese bisher vorgeschlagenen Produkte 65 bereits eine beachtliche Verminderung der Haarschädigungen erbracht haben, so muss im Hinblick auf die steigende Verbreitung und häufigere Anwendung der Bleich- und Färbepro-
FL
R.
\
1
/
n - ch - ch_ -
?°3H2 c - oh t
po3h2
in der Ra und R2 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen bedeuten, oder deren wasserlösliche Salze oder Ester, enthalten.
Besondere Bedeutung kommt dabei der 3-Amino-l-hy-droxypropan-l,l-diphosphonsäure und deren wasserlöslichen Salzen zu, da mit diesen die besten Wirkungen zu erzielen sind.
Die beschriebenen Aminoalkandiphosphonsäuren können durch Umsetzen von ß-Alanin oder am Stickstoffatom alky-liertem ß-Alanin mit Phosphortrichlorid und phosphoriger Säure erhalten werden. Die Umsetzung kann in Gegenwart oder in Abwesenheit eines organischen Verdünnungsmittels erfolgen.
Als in den erfindungsgemässen Mitteln als aktive Komponente zur Verminderung der Haarschädigung einzusetzende Aminoalkandiphosphonsäuren sind zum Beispiel 3 - Amino-1 -hydroxypropan-1,1 -diphosphonsäure, 3 -Dimethylamino-1 -hydroxypropan-1,1 -diphosphonsäure, 3 -Dipropylamino-1 -hydroxypropan-1,1 -diphosphonsäure, 3 -Methylamino-1 -hydroxypropan-1,1 -diphosphonsäure, 3-Äthylamino-l-hydroxypropan-l,l-diphosphonsäure, 3 -i-Propylamino-1 -hydroxypropan-1,1 -diphosphonsäure zu nennen. Sie können als freie Säure zum Einsatz gelangen, aber zweckmässigerweise häufig in Form der entsprechenden Alkalisalze, wie Natrium-, Kaliumsalze oder Ammoniumsalze, und Äthanolaminsalze. Ebenso sind deren wasserlösliche Ester, die durch teilweise Veresterung der Hydroxylgruppen erhältlich sind, geeignet.
Die im erfindungsgemässen Mittel als aktive Komponente enthaltenen Substanzen können sowohl einer Trägersubstanz als auch einer Lösung, einem Gel, einer Creme oder einem Pulver beigemischt oder auch in Kombination mit dem Oxidationsmittel eingesetzt werden. Weiterhin kann das erfindungs-gemässe Mittel auch in Kombination mit einem Behandlungsmittel, wie einem Spül- oder Waschmittel, verwendet werden. Die beschriebenen Verbindungen kommen beispielsweise in einer Konzentration von 0,01—10 Gew.%, vorzugsweise 0,1—2 Gew. %, bezogen auf das Mittel, zur Anwendung. Gewünsch-tenfalls kann man noch grössere Mengen einsetzen, jedoch bringt dies praktisch keine Vorteile.
Das erfindungsgemässe Mittel kann gewünschtenfalls auch weitere Zusätze in üblichen Mengen, wie Parfümöle, Farbstoffe, Verdickungsmittel, Fettalkohole und Netzmittel, enthalten. Als Verdickungsmittel kommen insbesondere Cellulosederiva-te, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylate, Alginate sowie gegebenenfalls Fettalkohole, in Betracht. Geeignete Netzmittel sind Fettalkoholsulfate, Fettalkoholäthersulfate, Alkylsulfate und Kondensationsprodukte von Fettalkoholen mit Äthylenoxid, wobei der Alkylrest jeweils eine Kettenlänge von 12 bis 18 Kohlenstoffatomen aufweist. Weiterhin kommen auch Sub-
3
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stanzen wie Alkylbenzolsulfonate und Alkylpyridiniumsalze in Frage.
Die mit dem erfindungsgemässen Mittel behandelten Haare zeichnen sich durch hohen Glanz, besseren Griff und besonders gute Elastizität nicht nur gegenüber Haaren aus, die in herkömmlicher Weise, jedoch unter somit gleichen Bedingungen mit Aktivsauerstoff abgebenden Verbindungen gebleicht wurden, sondern auch gegenüber Haaren, bei denen die Bleichung unter Zusatz von bekannten, für die Verminderung der Haarschädigung vorgeschlagenen Substanzen, wie l-Hydroxyäthan-l,l-diphosphonsäure, vorgenommen wurde. Die unterschiedliche Haarschädigung wird zahlenmässig durch eine unterschiedliche Alkalilöslichkeit deutlich. Aber auch der Blondiereffekt und die Grauabdeckung bei Ausfärbungen auf dem grauem Haar gestalten sich günstiger bei einem Einsatz des erfindungsgemässen Mittels gegenüber Mitteln ohne Zusatz oder Zusatz der aus dem Stand der Technik bekannten Verbindungen.
In den nachfolgenden Beispielen sind Prozentangaben ge-wichtsmässig.
Beispiele
1. Als Blondierlösung wurde eine 6%ige Wasserstoffperoxidlösung verwendet, deren pH-Wert kurz vor der Anwendung mit Ammoniak auf 10 eingestellt wurde. Naturbraunes Haar wurde dreimal nacheinander jeweils 30 Minuten lang mit der Blondierlösung ohne Zusatz und zum Vergleich dreimal nacheinander mit Blondierlösung, die weiterhin einen Zusatz von 0,1% 3-Amino-1-hydroxypropan-1,1-diphosphonsäure (erfin-dungsgemäss) beziehungsweise l-Hydroxyäthan-l,l-diphos-phonsäure oder Äthylendiamintetramethylenphosphonsäure (Vergleich) enthielt, behandelt. Die Alkalilöslichkeit in Gewichtsprozenten wurde jeweils nach der Methode von H. Freytag (Parfümerie und Kosmetik 41, Nr. 10, 1960, S. 405) bestimmt. Die dabei erhaltenen Werte sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
Blondierlösung Alkali- Zunahme der löslichkeit Alkalilöslich-
keit in %
ohne Zusatz
16,8%
10,2%
+ 0,1 % 3-Amino-l-hydroxy-
propan-1,1 -diphosphonsäure
10,2%
3,6%
+ 0,1% 1-Hydroxyäthan-
1,1 -diphosphonsäure
12,8%
6,2%
+ 0,1 % Äthylendiamintetra-
methylenphosphonsäure
12,4%
5,8%
Unbehandeltes Haar
6,6%
5,8%
Wie den vorstehenden Zahlen zu entnehmen ist, ergibt der Einsatz des erfindungsgemässen Mittels mit 3-Amino-l-hy-droxypropan-1,1 -diphosphonsäure als aktive Komponente gegenüber der 1-Hydroxyäthan-1,1-diphosphonsäure des Standes der Technik eine Wirkungssteigerung um 42% und gegenüber der Äthylendiamintetramethylenphosphonsäure eine Wirkungssteigerung um 38%.
2. Zur Bestimmung des Blondiereffektes wurde naturbraunes Haar einmal 30 Minuten lang jeweils mit den in Beispiel 1 genannten Blondierlösungen behandelt, anschliessend gewaschen und getrocknet. Der eingetretene Blondiereffekt wurde dabei visuell begutachtet und mit Noten versehen. Dabei bedeutet
Note 1 = geringe Aufhellung Note 10 = starke Aufhellung.
Die dabei gefundenen Werte sind nachstehender Tabelle zu entnehmen.
Blondierlösung Blondiereffekt ohne Zusatz 4
+ 0,1% 3-Amino-l-hydroxypropan-1,1-diphosphonsäure 8
+ 0,1% 1-Hydroxyäthan-1,1-diphosphonsäure 5 + 0,1 % Äthylendiamintetramethylen-phosphonsäure 6
Die Verwendung des erfindungsgemässen Mittels bietet demnach nicht nur einen verbesserten Schutz der Haare gegen Schädigungen durch Oxidationsmittel, sondern sie ergibt darüber hinaus auch noch einen verbesserten Blondiereffekt. Um den gleichen Blondiereffekt zu erreichen, kann hierdurch die Menge an Oxidationsmittel herabgesetzt beziehungsweise die Einwirkungsdauer verkürzt werden, was wiederum zu einer weiteren Verminderung der Haarschädigungen führt.
3. Für die Durchführung des Versuches wurden zu 90% ergraute Haare eingesetzt, um den Einfluss des erfindungsgemässen Mittels auf die Grauabdeckung festzustellen. Die erfolgte Grauabdeckung wurde wiederum visuell begutachtet und mit Noten versehen. Dabei bedeutet
Note 1 = geringe Grauabdeckung Note 10 = vollständige Grauabdeckung.
Zum Färben der ergrauten Haare wurden 100 Gewichtsteile einer Färbecreme auf Basis der gebräuchlichen Oxida-tionsfarbstoffe kurz vor der Anwendung mit 30 Gewichtsteilen 6%igen Wasserstoffsuperoxids und für die vergleichenden Versuche jeweils zusätzlich mit einer Lösung von 0,2 Gewichtsteilen der verschiedenen Phosphonsäuren verrührt. Die mit diesen Mitteln gefärbten Haare wurden anschliessend auf die Grauabdeckung beurteilt. Das Ergebnis ist nachstehender Tabelle zu entnehmen.
Färbelösung Grauabdeckung ohne Zusatz 4
+ 0,1 % 3-Amino-l-hydroxypropan-1,1 -diphosphonsäure 9
+ 0,1% 1 -Hydroxyäthan-1,1-diphosphonsäure 6
+ 0,1 % Äthylendiamintetramethylen-phosphonsäure 7
Neben der verbesserten Grauabdeckung zeichneten sich die unter Zusatz von 3-Amino-l-hydroxypropan-l,l-diphosphon-säure gefärbten Haare durch einen besonders schönen Glanz und guten Griff aus.
4. Es wurden 8 Gewichtsteile Fettalkohol-C16_18 sowie 7 Gewichtsteile eines FettalkohoI-C16_18-sulfats und 1 Gewichtsteil Fettalkohol-C12_14 durch Erhitzen auf 80° C zusammengeschmolzen und mit 34 Gewichtsteilen Wasser der gleichen Temperatur emulgiert. Die nach dem Erkalten erhaltene Creme wurde zur Einstellung auf einen pH-Wert von 10,0 mit 4 Gewichtsteilen konzentrierter Ammoniaklösung versetzt und mit Wasser auf 100 Gewichtsteile aufgefüllt. Zum Blondieren naturbrauner Haare wurden 100 g der so erhaltenen Creme mit 30 g einer Mischung von 28 g Melaminperhydrat von 2 g 3-Amino-l-hydroxypropan-l,l-diphosphonsäure in Form des Natriumsalzes verrührt und gleichmässig auf dem Haar verteilt. Nach einer Einwirkungsdauer von 30 Minuten wurde das Haar gewaschen und getrocknet. Die Haare waren völlig gleichmässig blondiert und zeichneten sich durch einen schönen Glanz und guten Griff aus.
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5. Ein Blondiermittel in Pastenform wird erhalten, indem man 30 Gewichtsteile des Umsetzungsproduktes von 1 Mol Stearylalkohol mit 8 Mol Äthylenoxid, 20 Gewichtsteile Paraf-finöl, 10 Gewichtsteile Glycerin, 4 Gewichtsteile konzentrierte Ammoniaklösung und 36 Gewichtsteile Wasser zusammen löst. Zum Blondieren wird die so erhaltene transparente hochviskose Paste mit 5 g Natriumperborat und 0,2 g 3-Amino-1-hydroxypropan-1,1-diphosphonsäure vermischt. Das gebleichte Haar besitzt einen schönen Glanz, einen guten Griff und gute Elastizität.
6. Ein Bleichmittel für Haare in Pulverform wird durch Mischen von 25 Gewichtsteilen Alkylsulfat, 50 Gewichtsteilen Soda, 20 Gewichtsteilen Natriumpersulfat und 5 Gewichtsteilen des Natriumsalzes der 3-Amino-1-hydroxypropan-1,1-diphosphonsäure erhalten.
Die Schädigung der Haare beim Bleichen mit diesem Produkt ist erheblich geringer als mit einem gleichen Bleichmittel ohne Zusatz an 3-Amino-1-hydroxypropan-1,1-diphosphonsäure, aber auch noch wesentlich geringer als bei Verwendung eines Zusatzes nach dem Stand der Technik.
7. Ein Bleichmittel in flüssiger Form wird durch Lösen von 1 Gewichtsteil des Monoäthanolaminsalzes der 3-Amino-1-hydroxypropan-1,1-diphosphonsäure in 80 Gewichtsteilen 10%igem Wasserstoffsuperoxid erhalten. Durch Zusatz von 5 Monoäthanolamin wird auf pH-Wert 10,0 eingestellt und mit Wasser auf 100 Gewichtsteile aufgefüllt. Die Schädigung der Haare beim Bleichen mit diesem Mittel ist wesentlich geringer als mit einem gleichen Mittel ohne Zusatz beziehungsweise einem Zusatz nach dem Stand der Technik.
io Vor dem Bleichen wurden die Haare mit einer Lösung, die 10 Gewichtsteile des Ammoniumsalzes der 3-Amino-1-hydro-xypropan-l,l-diphosphonsäure und 10 Gewichtsteile Cetyl-trimethylammoniumchlorid auf 100 Gewichtsteile Wasser enthielt, vorgespült. Anschliessend wurde die Blondierung mit einer ls Wasserstoffperoxidlösung in üblicher Weise vorgenommen. Die so behandelten Haare zeigten wesentlich bessere Eigenschaften im Hinblick auf Elastizität, Glanz und Griff als Haare, die ohne Vorspülung behandelt worden waren.
20
s
CH1387076A 1975-11-04 1976-11-03 CH623740A5 (de)

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