Die Erfindung betrifft eine Einfassung für plattenförmige Körper, insbesondere Glasscheiben, mit mindestens je einem senkrechten und waagrechten Paar von Profilstangen, deren Enden zu einem viereckigen Rahmen miteinander verbunden sind.
Solche Einfassungen werden insbesondere für Schaufensterscheiben, sowie für Zwischenwände und Fassaden aus Glas verwendet, wobei man aus senkrechten und waagrechten Profilstangen eine oder mehrere nebeneinander und/oder aufeinander stehende Einfassungen zusammensetzt, in welche z.B. Glasscheiben montiert werden.
Bekannte Ausführungen solcher Einfassungen werden in einer Öffnung an einem Gebäude oder in einem Raum, z.B.
zwischen Wänden oder Pfeilern, befestigt, wobei die erforderlichen Profilstangenlängen aufgrund von Messungen am Bauplatz bereits im Werk des Lieferanten abgeschnitten und dabei die Einfassungen dort zusammengesetzt werden, wonach die fertige Einfassung zum Bauplatz transportiert wird.
Da die Öffnungen in Bauten im allgemeinen mit einer Genauigkeit von +20 mm hergestellt werden, kann der Lieferant nicht die Einfassungen nach den Bauzeichnungen anfertigen, sondern die Masse müssen am Bauplatz genommen werden. Der Transport der sperrigen Einfassung zum Bauplatz ist umständlich und kostspielig.
Zweck der Erfindung ist es, eine Einfassung zu schaffen, welche die Nachteile der bestehenden Ausführungen nicht aufweist.
Die erfindungsgemässe Einfassung für plattenförmige Körper, insbesondere Glasscheiben, der eingangs genannten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens am einen Paar, an den Verbindungsstellen mit dem anderen Paar, Aussparungen vorhanden sind, derart, dass jeder Endteil der Profilstangen des anderen Paares in der Längsrichtung verstellbar in den entsprechenden Aussparungen angeordnet ist, wobei jeder Endteil des anderen Paares bis in die Profilstange des einen Paares hineinreicht.
Zweckmässigerweise ist an jeder Verbindungsstelle, zwischen der senkrechten und der waagrechten Profilstange die eine Profilstange, z.B. die waagrechte, derart einstellbar, dass sie mit ihrem Endteil etwa, z.B. um die Toleranz der Öffnung von 20 mm, in die andere Profilstange z.B. in die senkrechte reicht. Aus diesem Grunde ist die relative Lage der Profilstange in bezug aufeinander im Voraus nicht völlig bestimmt, weil die innerhalb der anderen Profilstange verlegte Profilstange in ihrer Längsrichtung im Verhältnis zur erstgenannten Profilstange um den oben genannten Abstand verschoben werden kann, ohne dass sie noch aus ihrem Griff mit dieser Profilstange gleitet.
Somit können die waagrechten Profilstangen im Werk, entsprechend den Bauzeichnungen, abgeschnitten oder, wenn erwünscht, in einem Stück zum Bauplatz geliefert und erst dort nach Mass abgeschnitten werden, weil diese Ausführung die erforderliche Nacheinstellung zulässt. Die Aussparungen der senkrechten Profilstangen können im Werk nach der Bauzeichnung ausgeführt, und die Profilstangen überlang abgeschnitten werden, wobei die endgültige Längeneinstellung der Profilstangen nach Messungen an der Baustelle vorgenommen wird. Dann können die einzelnen Profilstangen als separate Bestandteile zum Bauplatz geliefert und erst dort zusammengesetzt werden, ohne dass besondere Arbeitszeichnungen mit genauen Massen der Öffnung im Gebäude benötigt werden.
Bei der vorliegenden Einfassung ist, auch nach deren Montage in der Öffnung, ein Ausdehnen und ein Schrumpfen der Profilstangen im Verhältnis zueinander möglich, ohne dass an den Verbindungsstellen Spalten entstehen.
Es ist vorteilhaft, wenn jede Profilstange an wenigstens einer Seite je eine Längsnut aufweist, die so dimensioniert ist, dass jeder plattenförmige Körper bzw. jede Glasscheibe zunächst, z.B. mit der oberen Kante in die Längsnut der oberen, waagrechten Profilstange eingesetzt, und dann die untere Kante in die Längsnut der unteren, waagrechten Profilstange eingesetzt wird. Danach wird eine Seitenkante des plattenförmigen Körpers in die Längsnut einer senkrechten Profilstange eingesetzt und die zweite, senkrechte Profilstange zur zweiten Seitenkante des Körpers hin verschoben. An der gegenüberstehenden, senkrechten Profilstange kann zum Schluss eine Leiste befestigt werden, welche den genannten Körper schliesslich in seiner Lage sichert.
Solche Leisten sollten somit, z.B. bei Fassadenverglasung, nur an jeder zweiten, senkrechten Profilstange benötigt werden, was die Zahl der erforderlichen Profilstangen vermindert und die Festigkeit der Einfassung wesentlich erhöht.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einfassung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schrägbildliche Darstellung einer Einfassung gemäss einer ersten Ausführungsform, mit getrennten Profilstangenteilen,
Fig. 2 eine Darstellung ähnlich Fig. 1, jedoch im zusammengesetzten Zustand,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich Fig. 3, jedoch mit abgeänderter Einstellung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3, und
Fig. 6 eine schrägbildliche Darstellung einer Einfassung, jedoch gemäss einer weiteren Ausführungsform.
In den Figuren 1 und 2 ist eine Einfassung für ein Schaufenster dargestellt, die zwei senkrechte Profilstangen 1 und 2 und zwei waagrechte Profilstangen 3 und 4, alle aus Metall, aufweist. Die Profilstangen werden an ihren Enden paarweise zu einer rechtwinkligen Fenstereinfassung zusammengefügt (Fig. 2).
An den Enden der senkrechten Profilstangen 1 und 2 sind an den Verbindungsstellen jeweils Aussparungen 5 und 6 vorhanden, in dem ein Teil mit dem Profil der waagrechten Profilstangen aus den senkrechten Profilstangen ausgefräst wurde. Dies ist am deutlichsten in den Figuren 3-5 ersichtlich.
Von der senkrechten Profilstange 2 sind aus zwei Kastenprofilen 2a und 2b zwei L-förmige Platten abgefräst, so dass an der Seite der Profilstange Aussparungen 6a und 6b entstehen.
Somit kann das Ende der waagrechten Profilstange 4 in die Aussparung 6 der senkrechten Profilstange, entweder bis zu einem Profilteil 2c (Fig. 3 und 5) oder nur ein Stück weit (Fig. 4) eingeschoben werden.
Weil die Masse der Fensteröffnung des Gebäudes um +20 mm von denjenigen in der Bauzeichnung abweichen können, werden die senkrechten Profil stangen im Werk auf das grösstmögliche Mass abgeschnitten, wobei ferner die für die waagrechten Profilstangen vorgesehenen Aussparungen an den erwünschten Stellen bereits gefräst sind. Die waagrechten Profilstangen werden gemäss den Massen in der Bauzeichnung oder erst nach Massnahme an der Baustelle abgeschnitten. In beiden Fällen können die Profilstangen in Teilen zum Bauplatz geliefert und dort zusammengebaut werden, weil die Einstellung der waagrechten Profilstangen in den Aussparungen der senkrechten Profilstangen eine Kompensation von eventuellen Abweichungen der tatsächlichen Masse der Fensteröffnung von denjenigen in der Bauzeichnung ermöglicht.
Die Profilstangen 1, 2, 3 und 4 sind jeweils mindestens auf der einen Seite mit einer Längsnut ld, 2d, 3d und 4d für eine Glasscheibe 7, z.B. aus Wärmeschutzglas, versehen. Die Glasscheibe 7 ist dabei derart dimensioniert, dass ihre Breite dem Abstand zwischen den senkrechten Profilstangen 1 und 2 entspricht, während die Höhe etwas grösser ist als der Abstand zwischen den waagrechten Profilstangen 3, 4. Die Glasscheibe wird so eingesetzt, dass die obere Kante der Glasscheibe zunächst in die Längsnut 3d der oberen Profilstange eingeschoben und dann die untere Kante der Glasscheibe in die Längsnut 4d der unteren Profilstange gesenkt wird, worauf die Glasscheibe mit ihrer Seitenkante in die Längsnut 2d der senkrechten Profilstange 2 verschoben, und dann eine die Glasscheibe festhaltende Leiste an der anderen, senkrechten Profilstange 1 befestigt wird.
Zur Ableitung von Wasser aus der Längsnut 4d der unteren Profilstange 4 weist deren Kastenprofil ein Loch 8 (Fig. 2) auf.
So kann Wasser waagrecht in der Profilstange und durch die nächste, senkrechte Profilstange abfliessen, aus welcher das Entfernen des Wassers, von der Profilstange geschützt, erfolgt.
Somit sind nach aussen keine unschönen Wasserablauflöcher oder -rinnen ersichtlich.
Zur starren Befestigung der waagrechten Profilstangen an den senkrechten Profilstangen werden Platten 9 verwendet, in welche Schrauben 10 eingreifen, welche die Wand der waagrechten Profilstange zwischen der Platte und der Wand der senkrechten Profilstange festpressen.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführung gezeigt, die sich z.B.
für Glasfassaden eignet. Dabei ist die Einfassung aus mehre ren, senkrechten und waagrechten Profilstangen zusammenge setzt, die aus ästethischen Gründen aus unterschiedlichen
Profilen bestehen. An den senkrechten Stangen sind dabei für jede waagrechte Profilstange eine deren Profil entsprechende
Aussparung vorgesehen.
Wenn man beide, senkrechte Profilstangen in der oben beschriebenen Weise an beiden Enden mit je einer Ausspa rung für die waagrechte Profilstange ausrüstet, erreicht man, dass man immer eine Glasscheibe normierter Höhe für eine
Einfassung verwenden kann. Es ist aber möglich, dass jede, senkrechte und waagrechte Profilstange mit je einer Ausspa rung an nur einem Ende versehen wird, wobei das gegenüber liegende Ende der Profilstange dazu vorgesehen ist, in die entsprechende Aussparung der anderen Profilstange eingesetzt zu werden.
Die beschriebene Einfassung ist nicht nur für Glasscheiben aller Art, sondern auch für Wandplatten geeignet.
The invention relates to an enclosure for plate-shaped bodies, in particular glass panes, with at least one vertical and one horizontal pair of profile bars, the ends of which are connected to one another to form a square frame.
Such frames are used in particular for shop windows, as well as for partition walls and facades made of glass, one or more frames standing next to and / or on top of each other being assembled from vertical and horizontal profile bars, in which e.g. Glass panes are mounted.
Known designs of such enclosures are used in an opening in a building or in a room, e.g.
between walls or pillars, with the required profile rod lengths already cut off in the supplier's factory based on measurements on the construction site and the bezels assembled there, after which the finished edging is transported to the construction site.
Since the openings in buildings are generally made with an accuracy of +20 mm, the supplier cannot make the surrounds according to the construction drawings, but the measurements must be taken on site. Transporting the bulky enclosure to the construction site is cumbersome and expensive.
The purpose of the invention is to create an enclosure which does not have the disadvantages of the existing designs.
The enclosure according to the invention for plate-shaped bodies, in particular glass panes, of the type mentioned at the beginning is characterized in that at least one pair, at the connection points with the other pair, has recesses such that each end part of the profile rods of the other pair is adjustable in the longitudinal direction is arranged in the corresponding recesses, each end part of the other pair extending into the profile rod of the one pair.
Appropriately, at each connection point, between the vertical and the horizontal profile rod, one profile rod, e.g. the horizontal, adjustable in such a way that its end part e.g. by the tolerance of the opening of 20 mm, in the other profile bar e.g. in the vertical reaches. For this reason, the relative position of the profile bar with respect to each other is not completely determined in advance, because the profile bar laid inside the other profile bar can be shifted in its longitudinal direction relative to the first-mentioned profile bar by the above-mentioned distance without it being out of its grip slides with this profile rod.
This means that the horizontal profile bars can be cut off in the factory according to the construction drawings or, if desired, delivered to the construction site in one piece and only cut to size there, because this design allows the necessary readjustment. The recesses of the vertical profile rods can be made in the factory according to the construction drawing, and the profile rods can be cut to length, with the final length adjustment of the profile rods being made after measurements on the construction site. The individual profile bars can then be delivered to the construction site as separate components and only assembled there without the need for special working drawings with precise dimensions of the opening in the building.
With the present enclosure, expansion and shrinkage of the profile bars in relation to one another is possible, even after they have been installed in the opening, without gaps being created at the connection points.
It is advantageous if each profile rod has a longitudinal groove on at least one side which is dimensioned such that each plate-shaped body or each pane of glass initially, e.g. with the upper edge inserted into the longitudinal groove of the upper, horizontal profile rod, and then the lower edge is inserted into the longitudinal groove of the lower, horizontal profile rod. Then a side edge of the plate-shaped body is inserted into the longitudinal groove of a vertical profile bar and the second, vertical profile bar is moved towards the second side edge of the body. At the end, a bar can be attached to the opposite, vertical profile bar, which ultimately secures the named body in its position.
Such strips should thus, e.g. in the case of facade glazing, only every second vertical profile rod is required, which reduces the number of profile rods required and significantly increases the strength of the enclosure.
In the following, exemplary embodiments of the enclosure according to the invention are explained in more detail with reference to the drawing.
Show it:
1 shows an oblique representation of an enclosure according to a first embodiment, with separate profile rod parts,
FIG. 2 shows a representation similar to FIG. 1, but in the assembled state,
3 shows a section along the line III-III in FIG. 2,
4 shows a section similar to FIG. 3, but with a modified setting,
Fig. 5 shows a section along the line V-V in Fig. 3, and
6 shows an oblique representation of an enclosure, but according to a further embodiment.
In Figures 1 and 2, an enclosure for a shop window is shown, which has two vertical profile bars 1 and 2 and two horizontal profile bars 3 and 4, all made of metal. The profile bars are joined in pairs at their ends to form a right-angled window frame (Fig. 2).
At the ends of the vertical profile bars 1 and 2, there are recesses 5 and 6 at the connection points, in which a part with the profile of the horizontal profile bars was milled out of the vertical profile bars. This can be seen most clearly in Figures 3-5.
Two L-shaped plates are milled off from the vertical profile bar 2 from two box profiles 2a and 2b, so that recesses 6a and 6b are created on the side of the profile bar.
Thus, the end of the horizontal profile bar 4 can be pushed into the recess 6 of the vertical profile bar, either up to a profile part 2c (FIGS. 3 and 5) or only a little way (FIG. 4).
Because the dimensions of the window opening in the building can deviate by +20 mm from those in the construction drawing, the vertical profile rods are cut to the largest possible size in the factory, with the recesses provided for the horizontal profile rods already milled at the desired points. The horizontal profile bars are cut according to the dimensions in the construction drawing or only after the measures have been taken at the construction site. In both cases, the profile rods can be delivered in parts to the construction site and assembled there, because the adjustment of the horizontal profile rods in the recesses of the vertical profile rods makes it possible to compensate for any deviations in the actual dimensions of the window opening from those in the construction drawing.
The profile bars 1, 2, 3 and 4 are each provided at least on one side with a longitudinal groove 1d, 2d, 3d and 4d for a glass pane 7, e.g. made of heat-insulating glass. The glass pane 7 is dimensioned such that its width corresponds to the distance between the vertical profile bars 1 and 2, while the height is slightly greater than the distance between the horizontal profile bars 3, 4. The glass sheet is inserted so that the upper edge of the The glass pane is first pushed into the longitudinal groove 3d of the upper profile rod and then the lower edge of the glass pane is lowered into the longitudinal groove 4d of the lower profile rod, whereupon the side edge of the glass pane is moved into the longitudinal groove 2d of the vertical profile rod 2, and then a strip holding the glass pane is attached to the other, vertical profile bar 1.
To drain water from the longitudinal groove 4d of the lower profile rod 4, the box profile has a hole 8 (FIG. 2).
In this way, water can flow horizontally in the profile rod and through the next vertical profile rod, from which the water is removed, protected by the profile rod.
This means that no unsightly water drainage holes or channels are visible to the outside.
For rigid attachment of the horizontal profile rods to the vertical profile rods plates 9 are used, in which screws 10 engage, which press the wall of the horizontal profile rod between the plate and the wall of the vertical profile rod.
In Fig. 6 there is shown a further embodiment, e.g.
suitable for glass facades. The edging is made up of several vertical and horizontal profile rods, which for aesthetic reasons are different
Profiles exist. On the vertical bars there is a profile corresponding to each horizontal profile bar
Recess provided.
If you equip both vertical profile rods in the manner described above at both ends with a recess for the horizontal profile rod, you achieve that you always have a glass pane of normalized height for one
Can use edging. However, it is possible that each vertical and horizontal profile rod is provided with a recess at only one end, the opposite end of the profile rod being intended to be inserted into the corresponding recess in the other profile rod.
The enclosure described is not only suitable for glass panes of all types, but also for wall panels.