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CH566767A5 - Jawbone fracture compression plate - screw holes elongated in directions at right angles to each other - Google Patents

Jawbone fracture compression plate - screw holes elongated in directions at right angles to each other

Info

Publication number
CH566767A5
CH566767A5 CH807473A CH807473A CH566767A5 CH 566767 A5 CH566767 A5 CH 566767A5 CH 807473 A CH807473 A CH 807473A CH 807473 A CH807473 A CH 807473A CH 566767 A5 CH566767 A5 CH 566767A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
holes
clamping
pair
right angles
Prior art date
Application number
CH807473A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Synthes Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Synthes Ag filed Critical Synthes Ag
Priority to CH807473A priority Critical patent/CH566767A5/de
Publication of CH566767A5 publication Critical patent/CH566767A5/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/56Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
    • A61B17/58Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
    • A61B17/68Internal fixation devices, including fasteners and spinal fixators, even if a part thereof projects from the skin
    • A61B17/80Cortical plates, i.e. bone plates; Instruments for holding or positioning cortical plates, or for compressing bones attached to cortical plates
    • A61B17/8004Cortical plates, i.e. bone plates; Instruments for holding or positioning cortical plates, or for compressing bones attached to cortical plates with means for distracting or compressing the bone or bones
    • A61B17/8014Cortical plates, i.e. bone plates; Instruments for holding or positioning cortical plates, or for compressing bones attached to cortical plates with means for distracting or compressing the bone or bones the extension or compression force being caused by interaction of the plate hole and the screws

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Surgery (AREA)
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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description


  
 



   Wie für die gewöhnliche Osteosynthese, so gibt es auch für die Kieferchirurgie Kompressionsplatten. Diese sind im Prinzip gleich ausgebildet wie die übrigen Kompressionsplatten, jedoch in ihren Abmessungen den Abmessungen des Kiefers angepasst. Unter diesen bekannten Kompressionsplatten befinden sich auch solche, die mindestens zwei zur Erzeugung eines in der Plattenlängsrichtung wirkenden Kompressionsdruckes dienende Spannlöcher aufweisen. Zwar lassen sich mit solchen Platten verschiedene Kieferfrakturen erfolgreich behandeln, aber bei anderen Frakturen und Kiefern ist der Nutzen solcher Platten ungenügend, da es nicht möglich ist, mit ihnen den Frakturspalt auf seiner ganzen Länge zu schliessen, weil die erzeugte Druckkraft im wesentlichen nur auf einen Spaltteil. meistens den unteren Drittel des Frakturspaltes, einwirken.



   Zur Beseitigung dieses Nachteiles wurde nun die erfindungsgemässe Kompressionsplatte geschaffen, die ebenfalls mindestens zwei zur Erzeugung eines in der Plattenlängsrichtung wirkenden Kompressionsdruckes dienende Spannlöcher aufweist, jedoch durch mindestens ein weiteres Spannlochpaar gekennzeichnet ist, von welchen sich je ein Spannloch in jeder Plattenhälfte befindet und deren Spannrichtung zueinander parallel, aber senkrecht zur Plattenlängsrichtung verläuft.   Zweckmässigerweise    sind die Löcher dieses zusätzlichen Spannlochpaares ebenso wie die zur Erzeugung des in der Plattenlängsrichtung wirkenden Kompressionsdruckes dienenden Spannlöcher symmetrisch zur Plattenmitte angeordnet.



   Nachfolgend werden anhand der Zeichnung drei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 durch eine erste erfindungsgemässe Kompressionsplatte,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in der Fig. 1 dargestellte Kompressionsplatte und
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine weitere erfindungsgemässe Kompressionsplatte.



   Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte, als Ganzes mit 1 bezeichnete Kompressionsplatte weist zwei zur Erzeugung eines in der Plattenlängsrichtung wirkenden Kompressionsdruckes dienende Spannlöcher 2 und 3 auf. An sich kann die Ausgestaltung dieser Löcher beliebig sein. Besonders zweckmässig ist es jedoch, wenn sie so ausgebildet sind, wie das in der schweizerischen Patentschrift Nr. 462 375 beschrieben ist.



   Zusätzlich zu diesen Spannlöchern weist die Platte nun noch ein weiteres Spannlochpaar auf, das aus den Löchern 4 und 5 gebildet wird, von denen sich eines in jeder Plattenhälfte. also in der in der Zeichnung rechten und linken Hälfte, befindet und deren Spannrichtung zueinander parallel aber senkrecht zur Plattenlängsrichtung verläuft. Wenn also beispielsweise die in der Fig. 1 mit A und B angedeuteten Kieferfragmente durch Anziehen von in die Spannlöcher 2 und 3 eingeschraubten Schrauben in der Plattenlängsrichtung zusammengedrückt werden, die Frakturstelle aber nach oben auseinanderklafft, so kann man durch in die Spannlöcher 4 und 5 eingeschraubte Schrauben auf die Kieferfragmente ein Drehmoment ausüben, wie das durch die Pfeile 6 und 7 dargestellt ist, und dadurch den Frakturspalt schliessen.



   Während sich im vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel die zur Plattenlängsrichtung senkrecht verlaufenden Spannlöcher 4 und 5 ausserhalb der beiden anderen Spannlöchern 2 und 3 befinden, ist es auch möglich, die Anordnung anders zu treffen, also die beiden Spannlöcher, welche den in der Plattenlängsrichtung wirkenden Kompressionsdruck erzeugen, am Plattenende und die beiden anderen Löcher eher in der Plattenmitte anzuordnen.



   Ein drittes Ausführungsbeispiel ist in der Fig. 3 dargestellt. Die hier als Ganzes mit 10 bezeichnete Platte weist, abgesehen von den zur Kompression in der Plattenlängsrichtung dienenden Spannlöchern 11 und 12 zwei Paare von zusätzlichen Spannlöchern auf, deren Spannrichtung zueinander parallel, aber senkrecht zur Plattenlängsachse verläuft. Es befinden sich dabei die Löcher 13 und 14 des ersten Paares an den Plattenenden, während die Löcher 15 und 16 des zweiten Paares in der Plattenmitte angeordnet sind. Wie man ohne weiteres ersehen kann, sind die Spannrichtungen der Löcher des einen Paares zueinander parallel, jedoch antiparallel zu den Löchern des anderen Paares. Dadurch lässt sich im wesentlichen eine doppelt so grosse Drehbewegung auf die Kieferfragmente ausüben wie mit der einfacheren Platte nach den Fig. 1 und 2.



   Bei der Verwendung der Platte werden natürlich zuerst die Schrauben in die in der Plattenlängsrichtung wirkenden Spannlöcher eingeschraubt und dann, wenn dort eine hinreichende Kompression erreicht ist, die in Schrauben in den dazu senkrecht verlaufenden Löchern eingebracht und eingeschraubt. Etwas anders muss man nur dann vorgehen, wenn die Gefahr besteht, dass beim Anziehen der in den Längslöchern sitzenden Schrauben die Kieferbruchteile gegenein ander verschwenkt werden und dadurch ein Teil des Fraktur spaltes vergrössert wird. In diesem Fall sind vor dem Anziehen der die Längskompression bewirkenden Schrauben die Schrauben in ein weiteres Spannlochpaar einzusetzen und eventuell sogar anzuziehen.



   Beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 wird man jedoch die Schrauben im zweiten der zur Plattenlängsrichtung senkrecht verlaufenden Spannlochpaar erst dann einsetzen, wenn die Schrauben im ersten zur Plattenlängsrichtung senk recht verlaufenden Spannlochpaar angezogen sind. Ob dabei das Lochpaar 13/14 oder das Lochpaar 15/16 als erstes be trachtet wird, hängt von der Beurteilung durch den Chirurgen ab. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Kompressionsplatte für die Kieferchirurgie, die mindestens zwei zur Erzeugung eines in der Plattenlängsrichtung wirken den Kompressionsdruckes dienende Spannlöcher aufweist, gekennzeichnet durch mindestens ein weiteres Spannlochpaar, von welchem sich je ein Spannloch in jeder Plattenhälfte befindet, und deren Spannrichtung zueinander parallel, aber senkrecht zur Plattenlängsrichtung verläuft.
    UNTERANSPRUCH Kompressionsplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei weitere Spannlochpaare aufweist, deren Spannrichtung zueinander parallel, aber senkrecht zur Plattenlängsachse verläuft, wobei sich je ein Spannloch jedes Paares in einer Plattenhälfte befindet, und die Spannrichtung der Löcher des einen Paares antiparallel zur Spannrichtung der Löcher des anderen Paares verläuft und die Anordnung so getroffen ist, dass die Löcher dieses einen Paares die äussersten Löcher der Platte und die Löcher dieses anderen Paares die innersten Löcher der Platte bilden.
CH807473A 1973-06-05 1973-06-05 Jawbone fracture compression plate - screw holes elongated in directions at right angles to each other CH566767A5 (en)

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CH (1) CH566767A5 (de)

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