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CH531270A - Vorrichtung zum Begrenzen eines bei einem Kurzschluss im Sekundärkreis eines Transformators auftretenden und durch eine Sicherheitsleitung fliessenden Stromes - Google Patents

Vorrichtung zum Begrenzen eines bei einem Kurzschluss im Sekundärkreis eines Transformators auftretenden und durch eine Sicherheitsleitung fliessenden Stromes

Info

Publication number
CH531270A
CH531270A CH1536671A CH1536671A CH531270A CH 531270 A CH531270 A CH 531270A CH 1536671 A CH1536671 A CH 1536671A CH 1536671 A CH1536671 A CH 1536671A CH 531270 A CH531270 A CH 531270A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
safety line
current
transformer
event
short circuit
Prior art date
Application number
CH1536671A
Other languages
English (en)
Inventor
Brandt Dietrich
Original Assignee
Brandt Dietrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brandt Dietrich filed Critical Brandt Dietrich
Priority to CH1536671A priority Critical patent/CH531270A/de
Publication of CH531270A publication Critical patent/CH531270A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/02Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Begrenzen eines bei einem Kurzschluss im Sekundärkreis eines Transformators auftretenden und durch eine Sicherheitsleitung fliessenden Stromes
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Begrenzen eines bei einem Kurzschluss im Sekundärkreis eines Transformators auftretenden und durch eine Sicherheitsleitung fliessenden Stromes, wobei der Transformator in einem durch einen Schutzleiter geerdeten Metallgehäuse eines an ein Versorgungsnetz angeschlossenen elektrischen Gerätes angeordnet ist und die Sicherheitsleitung von einem Pol der Sekundärwicklung zum Schutzleiter führt.



   Die erwähnte Sicherheitsleitung ist beispielsweise in transportable elektrische Lötgeräte eingebaut, deren Metallgehäuse an den Schutzleiter angeschlossen ist; der Schutzleiter soll im Falle eines Kurzschlusses im Löttransformator das Auftreten einer gefährlichen Berührungsspannung am Metallgehäuse verhindern, während die Sicherheitsleitung bei einem Wicklungsschluss das Auftreten einer gefährlichen Berührungsspannung im Sekundärkreis verhindert. Beim Einsatz derartiger Lötgeräte im Schiffsbau kommt es mitunter vor, dass ihr Metallgehäuse, das zwar mit isolierenden Rollen oder Auflageklötzen versehen ist, durch herumliegende Metallgegenstände unbeabsichtigt mit dem Schiffsboden, also mit Erde, in Berührung kommt.

  Wenn nun der die Lötung durchführende Arbeiter die Lötzange achtlos auf den Schiffsboden oder einen mit diesem leitend verbundenen Metallgegenstand so ablegt, dass damit die nicht mit der Sicherheitsleitung verbundene Lötelektrode in Berührung kommt, so brennt die Sicherheitsleitung durch, weil ihr Querschnitt dem der Arbeitsspannung entsprechenden Kurzschlussstrom des Sekundärkreises nicht standhält. Das Durchbrennen der Sicherheitsleitung beeinträchtigt zwar nicht die Funktionsfähigkeit des Lötgerätes, setzt jedoch den Benutzer desselben erheblichen Gefahren aus, weil nunmehr im Falle eines Defektes im Löttransformator die volle Netzspannung an den Lötelektroden liegt; zudem ist von aussen nicht ersichtlich, dass die Sicherheitsleitung durchgebrannt ist und dadurch ihre Sicherheitsaufgabe nicht mehr erfüllen kann.



   Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, den geschilderten Nachteil zu vermeiden.



   Diese Aufgabe wird in einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Sicherheitsleitung eine Drossel enthält, die den Strom so weit begrenzt, dass bei einem Kurzschluss die Sicherheitsleitung durch diesen Strom nicht zerstört wird.



   Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung und in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.



   Das in der Zeichnung im vertikalen Längsschnitt schematisch dargestellte elektrische Lötgerät enthält in seinem metallischen Gehäuse 1 den aus der Primärwicklung 2a und der Sekundärwicklung 2b bestehenden Löttransformator 2. Die an die Primärwicklung 2a angeschlossene Netzleitung 3 weist einen Schutzleiter 4 auf, der über einen Anschluss 5 mit dem Metallgehäuse 1 leitend verbunden ist. Vom Anschluss 5 führt die Sicherheitsleitung 6 zur einer Sekundärklemme 7a. Die Sicherheitsleitung 6 enthält eine Drossel 10, deren Induktivität so bemessen ist, dass im Falle eines Kurzschlusses die Sicherheitsleitung nicht zerstört wird.

  An die beiden Sekundärklemmen 7a, 7b ist die Lötzange 8 so angeschlossen, dass die an ihrem Schenkel 8a befestigte Lötelektrode mit der Sekundäreklemme 7a verbunden ist, die an dem   Lötzangenschenkel    8b befestigte Lötelektrode dagegen mit der Sekundärklemme 7b. Die Primärspannung des Löttransformators 2 beträgt beispielsweise 220 V, die Arbeitsspannung im Sekundärkreis beispielsweise 6 V. Das Metallgehäuse 1 ist durch Rollen 9 aus elektrisch nichtleitendem Material gegen den Boden B elektrisch isoliert, der im gezeigten Ausführungsbeispiel der metallene Boden eines Schiffes ist. 

  Im Falle einer Berührung der am Lötzangenschenkel 8b befestigten Lötelektrode mit dem Boden B bei eingeschaltetem Gerät wird der Sekundärkreis nicht geschlossen; wenn jedoch zufällig durch ein herumliegendes Metallstück M das Metallgehäuse 1 mit dem Boden B elektrisch verbunden ist, wird der Sekundärkreis geschlossen, und zwar über 7b-8b-B-M-1-5-10-7a. In diesem Falle würde beim Fehlen der Drossel 10 ein der Arbeitsspannung entsprechender Strom (von etwa 2 bis 3 A) durch die Sicherheitsleitung 6 fliessen und diese durchschmelzen; weil jedoch die Drossel 10 eine entsprechend hohe Induktivität aufweist, kann sich kein so hoher, die Sicherheitsleitung gefährdender Strom ausbilden, so dass die Sicherheitsleitung 6 intakt bleibt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Begrenzen eines bei einem Kurzschluss im Sekundärkreis eines Transformators auftretenden und durch eine Sicherheitsleitung fliessenden Stromes, wobei der Transformator in einem durch einen Schutzleiter geerdeten Metallgehäuse eines an ein Versorgungsnetz angeschlossenen, elektrischen Gerätes angeordnet ist und die Sicherheitsleitung von einem Pol der Sekundärwicklung zum Schutzleiter führt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsleitung (6) eine Drossel (10) enthält, die den Strom so weit begrenzt, dass bei einem Kurzschluss die Sicherheitsleitung (6) durch diesen Strom nicht zerstört wird.
CH1536671A 1971-10-20 1971-10-20 Vorrichtung zum Begrenzen eines bei einem Kurzschluss im Sekundärkreis eines Transformators auftretenden und durch eine Sicherheitsleitung fliessenden Stromes CH531270A (de)

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CH531270A true CH531270A (de) 1972-11-30

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