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CH463921A - Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnflankenschleifmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnflankenschleifmaschinen

Info

Publication number
CH463921A
CH463921A CH605568A CH605568A CH463921A CH 463921 A CH463921 A CH 463921A CH 605568 A CH605568 A CH 605568A CH 605568 A CH605568 A CH 605568A CH 463921 A CH463921 A CH 463921A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston rod
tool slide
bearing arm
ram
resilient element
Prior art date
Application number
CH605568A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr Brandner
Guenter Dipl Ing Kaltschmidt
Original Assignee
Grossdrehmaschb 7 Oktober Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grossdrehmaschb 7 Oktober Veb filed Critical Grossdrehmaschb 7 Oktober Veb
Publication of CH463921A publication Critical patent/CH463921A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders
    • B23F23/1262Grinding disc holders; Disc-type milling-cutter holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/002Modifying the theoretical tooth flank form, e.g. crowning
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/02Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding
    • B23F5/08Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding the tool being a grinding disc having the same profile as the tooth or teeth of a rack

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erzeugung von     breitenballigen    Zahnrädern an im       Teilwälzverfahren    arbeitenden     Zahnflankenschleifinaschinen       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeu  gung von     breitenballigen    Zahnrädern an im     Teilwälzver-          fahren    arbeitenden     Zahnflankenschleifmaschinen,    mit  einem im Stössel angeordneten und durch dessen Hubbe  wegung     betätigbaren    Getriebe, dessen     Abtriebsglied    auf  den Werkzeugschlitten einwirkt, und einem Getriebezug  für den     Werkzeugschlittenrückzug    sowie die Zustellung  beim Teilvorgang,

   bestehend aus     einem    Arbeitszylinder,  der ein Zylindergehäuse und eine Kolbenstange aufweist  und zwischen einem am Werkzeugschlitten befestigten       Lagerarm    und dem Stössel angeordnet ist.  



  Es ist eine Vorrichtung der genannten Art bekannt.  Bei dieser besteht das auf den Werkzeugschlitten zum  Zwecke der Erzeugung der Zusatzbewegung einwirkende  Getriebe aus einem Exzenter, der im Stössel drehbar  gelagert ist. An seiner Drehachse ist ein Rollenhebel  befestigt,. dessen Rolle an Kurvenstücke anliegt. Die  Kurvenstücke sind am den Stössel führenden Drehteil       ver-    und feststellbar angeordnet.  



  Am Exzenter liegt weiterhin ein Schenkel eines  Winkelhebels an, dessen anderer Schenkel an einem  Bund der Kolbenstange des     im    Stössel befestigten Ar  beitszylinders angreift. An der anderen Seite des gleichen  Bundes der Kolbenstange liegt eine     Druckfeder    zur  Sicherung der Anlage des Winkelhebels an den Exzenter  an.  



  Die Kolbenstange weist an ihrem unteren Ende ein  Gewinde auf, welches in das     Innengewinde    eines Lager  armes eingreift. Der Lagerarm ist mit dem Werkzeug  schlitten fest verbunden. Der Werkzeugschlitten trägt  den Schleifkörper für das Schleifen der     Zahnflanken.    Er  weist weiterhin eine unter einem Winkel zur     Stösselfüh-          rung    verlaufende Führung für die Aufnahme am Stössel  auf.  



  Beim Schleifen der Zahnflanken eines Zahnrades       führt    der Stössel schnelle Hubbewegungen aus. Sofern  das Zahnrad     breitenballige    Zahnflanken .aufweisen soll,  fährt bei jedem Hub die Rolle des Rollenhebels an den    entsprechend eingestellten Kurvenstücken     entlang,    so  dass dem Exzenter eine der Kurvenform gemässe Teil  drehung erteilt wird. Diese äussert sich als eine     Ver-          schwenkung    des am Exzenter anliegenden Winkelhebels,  die eine Verschiebung der Kolbenstange hervorruft.

   Die  Verschiebung der Kolbenstange wird über die Gewinde  verbindung dem Lagerarm und damit dem Werkzeug  schlitten übertragen, wodurch entsprechend der Form  der Kurvenstücke der Schleifkörper jeweils an den  Enden der Zahnflanken des zu schleifenden Zahnrades  diesem um einen geringen Betrag genähert wird. Die  Zahnflanken werden dadurch     breitenballig    geschliffen.  



  Sobald ein Zahn     fertig    geschliffen ist, wird der  Schleifkörper ausser     Eingriff    gebracht und das  Zahnrad um eine Zahnteilung weitergeteilt. Die Zu  rückziehung     und    Zustellung des Schleifkörpers ge  schieht durch den Arbeitszylinder, dessen Kolben jedoch  auch     während    des Schleifvorganges beiderseits mit     Hy-          drauliköl        beaufschlagt    ist.  



  Es hat sich gezeigt, dass bei der beschriebenen  bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art der  Werkzeugschlitten und damit auch der     Schleifkörper    bei  jedem Hub des Stössels nicht wieder in die genau gleiche  Ausgangsstellung, die durch den vorher ausgeführten  Hub bestimmt sein soll, zurückkehrt. Dieses führt dazu,  dass die vom Werkzeugschlitten ausgeführte kleine Zu  satzbewegung unregelmässig und unkontrollierbar ist,  d. h. die Zahnflanken werden fehlerhaft     breitenballig     geschliffen. Eine Wiederholungsgenauigkeit ist nicht  gegeben. Damit ist jedoch nicht der angestrebte Vorteil  eines     breitenballigen    Zahnrades - eine verbesserte  Tragfähigkeit infolge     Vermeidens    des Kantentragens   erreicht.  



  Hervorgerufen wird diese ungenaue Bewegung des  Werkzeugschlittens durch die Tatsache, dass bei jedem  durch die Verdrehung des Exzenters bewirkten Zusatz  hub des Werkzeugschlittens die Kolbenstange mit dem      beiderseits     beaufschlagten    Kolben des Arbeitszylinders  relativ zu dessen Zylindergehäuse um den entsprechen  den, äusserst geringen Betrag mit bewegt werden  muss.  



  Dieses erklärt sich, weil die Kolbenstange mit dem  Lagerarm des Werkzeugschlittens und das Zylinderge  häuse mit dem Stössel starr sind.  



  Der Bewegung des Kolbens relativ zum Zylinderge  häuse steht die Trägheit der den Kolben     beaufschlagen-          den    Ölsäule genauso gegenüber wie die relativ grossen  Reibkräfte zwischen Kolben und     Zylinderwand    sowie  Kolbenstange und     Zylinderdichtung.    Diese Gegenkräfte,  die infolge des Sprunges zwischen den Reibwerten der  Ruhe und der Bewegung ausserdem noch unstetig sind,  verursachen unregelmässige     Verformungen    der Kolben  stange und alle übrigen bewegten Teile, deren Gesamtbe  trag     in    der Grössenordnung der Zusatzbewegung des  Werkzeugschlittens liegt.

   Die     auftretenden    Verformun  gen und Bewegungssprünge     führen    somit zu einer Ver  fälschung der dem Werkzeugschlitten aufgegebenen Zu  satzbewegung, wodurch die oben erläuterten Unge  nauigkeiten entstehen. Durch die Erfindung wird be  zweckt, Zahnräder mit hoher     Genauigkeit    und Wieder  holgenauigkeit     breitenballig    zu schleifen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Vorrichtung zur Erzeugung von     breitenballigen    Zahnrä  dern an im     Teilwälzverfahren    arbeitenden     Zahnflanken-          schleifmaschinen    zu schaffen, bei der der Arbeitszylinder  relativ zum Stössel oder zum Lagerarm des Werkzeug  schlittens eine der Grösse der Zusatzbewegung entspre  chende Bewegungsfreiheit besitzt.  



  Dieses wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  in dem Getriebezug, mit Stössel, Arbeitszylinder und  Lagerarm des Werkzeugschlittens, ein     federndes    Ele  ment vorgesehen ist, durch dessen Federkraft der Werk  zeugschlitten in Richtung auf das zu schleifende Zahnrad       beaufschlagt    ist.  



  Bei einer Vorrichtung, bei der das Zylindergehäuse  des Arbeitszylinders am Lagerarm des Werkzeugschlit  tens befestigt ist und dessen Kolbenstange sich gegen den  Stössel abstützt, ist es dabei     vorteilhaft,    dass die Kolben  stange relativ zum Stössel axial verschiebbar ist und das       federnde    Element zwischen Kolbenstange und einer  Anlagefläche am Stössel sitzt.  



  Demgegenüber ist es bei einer Vorrichtung, bei der  das Zylindergehäuse des Arbeitszylinders im Stössel  befestigt ist und dessen Kolbenstange sich am Lagerarm  des Werkzeugschlittens abstützt,     vorteilhaft,    dass der am  Werkzeugschlitten befestigte Lagerarm relativ zur Kol  benstange begrenzt axial verschiebbar ist und das federn  de Element zwischen Kolbenstange und Lagerarm  sitzt.  



  Zweckmässig ist dabei als federndes Element eine  vorgespannte     Schraubendruckfeder    vorgesehen, welche  einerseits an einem an der Kolbenstange angeordneten  Bund und andererseits an einem mit dem Lagerarm  verbundenen Flansch anliegt.  



  Als     federndes    Element ist weiterhin auch eine  Biegefeder günstig, die an der Kolbenstange befestigt ist  und deren freies Ende spitzwinklig zur Achse der  Kolbenstange abgebogen ist sowie an einem mit dem  Lagerarm verbundenen     Bolzen    anliegt.  



  Durch eine solche Ausbildung der Vorrichtung zur  Erzeugung von     breitenballigen    Zahnrädern wird ermög  licht, dass die für das Schleifen der     Breitenballigkeit     erforderliche Zusatzbewegung des Werkzeugschlittens  diesem unmittelbar übertragen wird, ohne dass zwischen    dem Kolben und dem Zylindergehäuse des Arbeitszylin  ders eine entsprechende Relativverschiebung eintritt.  Damit ist auch die vorgespannte Ölsäule von dieser  Bewegung nicht betroffen. Dieses ergibt sich dadurch,  weil der Arbeitszylinder insgesamt diese Zusatzbewegung  mit ausführen kann oder insgesamt von dieser ausge  schlossen bleibt.

   Das zwischengeschaltete federnde Ele  ment ermöglicht dabei die Relativbewegung unter Auf  rechterhaltung einer kraftschlüssigen Verbindung des  Arbeitszylinders mit dem Stössel bzw. dem Lagerarm des  Werkzeugschlittens. Somit sind die grossen und unsteti  gen     Gegenkräfte,    hervorgerufen durch Reibung und  Trägheit, von den bewegten Teilen ferngehalten, so dass  die grösseren Verformungen und Bewegungssprünge ver  mieden sind. Die geringeren Zusatzbewegungen des  Werkzeugschlittens, die in der Grössenordnung von  einigen Hundertstel Millimetern sind, werden somit       fehlerfrei    dem Schleifkörper übertragen.  



  Dieser führt bei jedem Hub eine entsprechende  Bewegungsbahn mit hoher     Wiederholgenauigkeit    aus.  Mit der Vorrichtung gemäss der Erfindung lassen sich  deshalb     breitenballig    geschliffene Zahnräder mit grosser  Genauigkeit herstellen.  



  Die Erfindung wird nachstehend an einigen Ausfüh  rungsbeispielen erläutert.  



  In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:       Fig.    l: Die Vorderansicht des Drehteiles mit Stössel  einer senkrecht arbeitenden     Zahnflankenschleifmaschi-          ne,    teilweise in     schematischer    Darstellung,       Fig.    2 die Seitenansicht, wobei der Arbeitszylinder  im Stössel befestigt ist, ebenfalls teilweise schematisch  dargestellt,       Fig.    3 die Seitenansicht, analog der     Fig.    2, jedoch  mit einer Biegefeder als elastisches Element,       Fig.    4: die Seitenansicht analog zu     Fig.    2, wobei der  Arbeitszylinder am Lagerarm des Werkzeugschlittens  befestigt ist.  



  Eine im     Teilwälzverfahren    arbeitende Zahnflanken  schleifmaschine weist einen Ständer 1 auf     (Fig.    1 und 2),  an dem einen Drehteil 2 angeordnet ist. Das Drehteil 2  hat Führungen 2.1 für die Aufnahme eines Stössels 3.       ser    ist mit einem im Drehteil 2 und im Ständer 1 vorgese  henen, auf der Zeichnung nicht sichtbaren Hubgetriebe       verbunden.    Weiterhin sind am Stössel 3 Führungen 3.1  angeordnet, deren Führungsrichtung senkrecht zur Rich  tung der Führungen 2.1 verläuft und in denen ein  Werkzeugschlitten 4 aufgenommen ist. Im Werkzeug  schlitten 4 ist ein Schleifkörper 5 für die Schleifen der       Zahnflanken    eines Zahnrades Z gelagert.

   Der Schleifkör  per 5 ist über ein nicht gezeichnetes Getriebe mit einem  ebenfalls nicht dargestellten Antriebsmotor verbunden.  Am Werkzeugschlitten 4 ist ein Lagerarm 6 befestigt,  der im ersten Ausführungsbeispiel eine parallel zur  Führung 3.1 des Stössels 3 verlaufende, abgesetzte  Bohrung 6,1 enthält. In dieser Bohrung 6.1 ist eine  Kolbenstange 7.1 eines Arbeitszylinders 7 durch Absätze  axial verschiebbar geführt. Das Zylindergehäuse 7.2 des  Arbeitszylinders 7 ist dabei im Stössel 3 befestigt, sein  Kolben 7.3 ist beiderseits mit Hydrauliköl     beaufschlag-          bar.     



  Von der Bohrung 6.1 des Lagerarmes 6 ist weiterhin  eine vorgespannte     Schraubendruckfeder    8 aufgenom  men. Diese liegt einerseits an einem am Ende der  Kolbenstange 7.1 vorgesehenen Bund 7,11 und anderer  seits an einem Flansch 9, an der mit dem Lagerarm 6  verschraubt ist.  



  Oberhalb der     Bohrung    6.1 ist im Lagerarm 6 ein      Exzenter 10 drehbar gelagert. Seine Mantelfläche liegt  an einer schrägen Anlagefläche 11 an, welche im Stössel  3     ver-    und feststellbar angeordnet ist. Die Sicherung der  Anlage des Exzenters 10 an der Anlagefläche 11 ist  durch die Druckfeder 8 gewährleistet.  



  An der Drehachse des Exzenters 10 ist ein einarmi  ger Hebel 12 befestigt, der von einer Druckfeder 13       beaufschlagt    ist. Das Ende des Armes des Hebels 12  liegt auf einer Gleitfläche 14.1 auf, welche sich parallel  zur Führungsrichtung der Führung 3.1 erstreckt und das  Ende eines     doppelarmigen    Hebels 14 bildet. Dieser ist  im Stössel 3 schwenkbar gelagert. Sein anderer Arm  trägt eine Kurvenrolle 15, die auf einem     trapezförmigen     Kurvenstück 16 aufliegt. Das Kurvenstück 16 ist am  Drehteil 2 verstellbar befestigt und weist eine der  geforderten     Breitenballigkeit    des zu schleifenden Zahn  rades Z entsprechende Form auf.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung arbeitet wie  folgt:  Beim Schleifen der Zahnflanken des Zahnrades Z  werden dem Stössel 3 durch das Hubgetriebe schnelle  Hubbewegungen und dem Schleifkörper 5 ein Drehan  trieb erteilt.  



  Während der Hubbewegung des Stössels 3 rollt die  Kurvenrolle 15 an dem Kurvenstück 16 entlang, so dass  dem Hebel 14 eine Schwenkbewegung entsprechend der  Kurvenform vermittelt wird. über die     Gleitfläche    14.1  wird die Schwenkbewegung dem Hebel 12 und damit  dem Exzenter 10 übertragen. Infolge der Anlage der  Mantelfläche des Exzenters 10 an der feststehenden  Anlagefläche 11 ruft die Verdrehung des Exzenters 10  eine Verschiebung des Lagerarmes 6 und damit auch des  Werkzeugschlittens 4 und des Schleifkörpers 5 hervor.  Die Verschiebung geschieht in der Weise, dass sich der  Schleifkörper 5 gegen die Enden der Zahnflanken des zu  schleifenden Zahnrades Z hin diesem jeweils um einen  geringen Betrag nähert. Damit werden die Zahnflanken       breitenballig    geschliffen.  



  Da die Kolbenstange 7.1 des Arbeitszylinders 7 nicht  starr mit dem Lagerarm 6 verbunden ist, kann dieser die  geringen Verschiebebewegungen allein ausführen, d. h.  Kolbenstange 7.1 und Kolben 7.3 sowie die     COlsäule    im  Arbeitszylinder 7 bleiben relativ zum Zylindergehäuse  7.2 in Ruhe. Es treten keine zusätzlichen und unstetigen  Gegenkräfte auf. Das ist möglich durch die entspre  chende Dimensionierung der     Schraubendruckfeder    B.

    Diese weist aus diesem Grunde eine     Federkennlinie    mit  einem relativ kleinen Anstieg auf, so dass auch bei der  Zusatzbewegung des Lagerarmes 4, die einer geringen       zusätzlichen    Spannung und Entspannung der Schrauben  druckfeder 8 gleichkommt, der     Absolutwert    der Feder  kraft kleiner als die vom Arbeitszylinder herrührenden       Gegenkräfte    (Reibung, Trägheit) bleibt.  



  Somit ist eine Verschiebung der Kolbenstange 7.1  ausgeschlossen.  



  Sobald ein Zahn des Zahnrades Z fertig geschliffen  ist, wird der Schleifkörper 5 ausser Eingriff gebracht und  das Zahnrad Z um     einen    Zahn weitergeteilt. Zu diesem  Zweck wird der linke Zylinderraum der Zylindergehäu  ses 7.2 mit Hydrauliköl     beaufschlagt.    Die einsetzende  Verschiebung der Kolbenstange 7.1 wird vermittels des  Bundes 7.11 auf den Lagerarm 6 und damit dem Werk  zeugschlitten 4 übertragen, wobei die     Schraubendruckfe-          der    8 teilweise entspannt wird.  



  Nach Beendigung des Teilvorganges erfolgt der  Rücktransport des Werkzeugschlittens 4 mittels des  Arbeitszylinders 7. Dabei ist die genaue Lage des    Werkzeugschlittens 4 durch die Anlage des Exzenters 10  an der Anlagefläche 11 bestimmt. Der Verschiebeweg  des Kolbens 7.3 des Arbeitszylinders 7 ruft     nunmehr     wieder die anfangs vorhandene     Vorspannung    der       Schraubendruckfeder    8 hervor.  



  Im zweiten Ausführungsbeispiel     (Fig.    3) sind grund  sätzlich die im     Stössel    3 angeordneten Bauteile analog  denen des ersten     Ausführungsbeispieles.    Sie brauchen  deshalb nicht noch einmal erläutert zu werden. Unter  schiedlich ist lediglich, dass als federndes Element  nunmehr eine Biegefeder 17 vorgesehen ist. Diese ist an  der Kolbenstange 7:1 befestigt, während ihr freies Ende  17.1 spitzwinklig zur Achse der Kolbenstange 7.1  abgebogen ist und an einem Bolzen 18 anliegt. Der  Bolzen 18 ist dabei am Lagerarm 6 angebracht.  



  Auch die Wirkungsweise dieses zweiten     Ausfüh-          rungsbeispieles    entspricht der anfangs erläuterten:     Die     durch die Kurvenstücke 16 bewirkte Verdrehung des  Exzenters 10 ruft die Zusatzbewegung des Werkzeug  schlittens 4 hervor, wobei infolge der elastischen Verbin  dung des Lagerarmes 6 mit der Kolbenstange 7.1 des  Arbeitszylinders 7 der Lagerarm 6 die geringen Ver  schiebebewegungen allein ausführt. Eine Relativbewe  gung der Kolbenstange 7.1 gegenüber dem Zylinder  gehäuse 7.2 tritt nicht ein. Dabei gilt für die     Dimensio-          nierung    der Biegefeder 17 wieder das für die Schrauben  druckfeder 8 des ersten     Ausführungsbeispieles    gesag  te.  



  Das dritte     Ausführungsbeispiel        (Fig.    4) weicht inso  fern von dem bereits erläuterten ab, als dass das  Zylindergehäuse 7.2 des Arbeitszylinders 7     nunmehr    am  Lagerarm 6 befestigt ist. Die äussere Stirnfläche des  Zylindergehäuses 7.2 weist eine Anlagefläche 19 auf,  welche unmittelbar an der Mantelfläche des nunmehr im  Stössel 3 gelagerten Exzenters 10 anliegt. Dieser ist über  ein nicht gezeichnetes Getriebe mit den Kurvenstücken  16 verbunden.  



  Die Kolbenstange 7.1 des     Arbeitszylinders    7 trägt  einen Ring 20, der die Anschlüsse für in der Kolbenstan  ge 7.1 angeordnete Ölkanäle aufweist. Am Ring 20 liegt  eine vorgespannte     Schraubendruckfeder    21 an, die sich  andererseits an     einer    Anlagefläche am Stössel 3 abstützt.  Hinsichtlich der Dimensionierung dieser Schrauben  druckfeder 21 gelten die im ersten Ausführungsbeispiel  zur     Schraubendruckfeder    8 gemachten Ausführungen.  



  Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung:  Durch die Kurvenstücke 16 wird eine Verdrehung  des Exzenters 10 hervorgerufen, wodurch die Zusatzbe  wegung über die Anlagefläche 19, das Zylindergehäuse  7.2. und dem Lagerarm 6 dem Werkzeugschlitten 4       übertragen    wird. Da nunmehr die Kolbenstange 7.1 des  Arbeitszylinders 7 elastisch über die     Schraubendruckfe-          der    21 mit dem Stössel 3 verbunden ist, kann auch die  Kolbenstange 7.1 die Bewegung des Zylindergehäuses  7.2 mit ausführen. Eine Relativbewegung der Kolben  stange 7.1 gegenüber dem Zylindergehäuse 7.2 ist bei  Beachtung einer entsprechenden Dimensionierung der       Schraubendruckfeder    21 nicht möglich.

   Damit treten  auch bei diesem Ausführungsbeispiel die erläuterten  Vorteile ein.  



  Erwähnt sei noch, dass der Erfindungsgedanke hin  sichtlich der Wahl des elastischen Elementes, dessen  Anordnung bezüglich des Arbeitszylinders und auch der  Anordnung des Arbeitszylinders selbst in dem Getriebe  zug Stössel, Arbeitszylinder und Lagerarm des Werk  zeugschlittens nicht an vorstehende Ausführungsbeispie  le gebunden ist. Es sind demgegenüber noch andere      Anordnungen     möglich,    die jedoch prinzipiell die gleichen  Auswirkungen hervorrufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahn flankenschleifmaschinen, mit einem im Stössel angeord neten und durch dessen Hubbewegung betätigbaren Getriebe, dessen Antriebsglied auf den Werkzeugschlit ten einwirkt, und einem Getriebezug für den Werkzeug schlittenrückzug sowie die -zustellung beim Teilvorgang, bestehend aus einem Arbeitszylinder,
    der ein Zylinderge häuse und eine Kolbenstange aufweist unf zwischen einem am Werkzeugschlitten befestigten Lagerarm und dem Stössel angeordnt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Getriebezug mit Stössel (3), Arbeitszylinder (7) und Lagerarm (6) des Werkzeugschlittens (4), ein federndes Element (8; 17; 21) vorgesehen ist, durch dessen Federkraft der Werkzeugschlitten (4) in Richtung auf das zu schleifende Zahnrad (Z) beaufschlagt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der das Zylindergehäuse des Arbeitszylinders im Lagerarm des Werkzeugschlittens befestigt ist und dessen Kolbenstange sich gegen den Stössel abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (7.1) relativ zum Stössel (3) axial verschiebbar ist und das federnde Element (21) zwischen der Kolbenstange (7.1) und einer Anlagefläche am Stössel (3) sitzt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der das Zylindergehäuse des Arbeitszylinders im Stössel befestigt ist und dessen Kolbenstange sich am Lagerarm des Werkzeugschlittens abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass der am Werkzeugschlitten (4) befestigte Lagerarm (6) relativ zur Kolbenstange (7.1) begrenzt axial ver schiebbar ist und das federnde Element (8) zwischen Kolbenstange (7.1) und Lagerarm (6) oder das federnde Element (17) an der Kolbenstange (7.1) sitzt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als federndes Element eine vorge spannte Schraubendruckfeder (8) vorgesehen ist, welche einerseits an einem an der Kolbenstange (7.1) angeord neten Bund (7.11) und andererseits an einem mit dem Lagerarm (6) verbundenen Flansch (9) anliegt. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als federndes Element eine Biegefe der (17) vorgesehen ist, die an der Kolbenstange (7.1) befestigt ist und deren freies Ende (17.1) spitzwinklig zur Achse der Kolbenstange (7.1) abgebogen ist sowie an einem mit dem Lagerarm (6) verbundenen Bolzen (18) anliegt.
CH605568A 1967-05-12 1968-04-24 Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnflankenschleifmaschinen CH463921A (de)

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CH605568A CH463921A (de) 1967-05-12 1968-04-24 Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnflankenschleifmaschinen

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CH639305A5 (de) * 1979-06-20 1983-11-15 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Teilwaelzverfahren und vorrichtung zum schleifen von verzahnungen mit evolventenfoermigem zahnflankenprofil.

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DE1627373B2 (de) 1973-06-28
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