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CH462055A - Sanitäres Einbauelement - Google Patents

Sanitäres Einbauelement

Info

Publication number
CH462055A
CH462055A CH910566A CH910566A CH462055A CH 462055 A CH462055 A CH 462055A CH 910566 A CH910566 A CH 910566A CH 910566 A CH910566 A CH 910566A CH 462055 A CH462055 A CH 462055A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sanitary
support plate
installation element
element according
opening
Prior art date
Application number
CH910566A
Other languages
English (en)
Inventor
Anklin-Steiner Paul
Original Assignee
Keramische Ind Ag F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keramische Ind Ag F filed Critical Keramische Ind Ag F
Priority to CH910566A priority Critical patent/CH462055A/de
Priority to AT573867A priority patent/AT278669B/de
Publication of CH462055A publication Critical patent/CH462055A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/32Holders or supports for basins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description


      Sanitäres        Einbauelement       Die vorliegende Erfindung betrifft ein sanitäres  Einbauelement     mit    einem Rahmen, welcher eine waag  rechte Tragplatte und in dieser mindestens eine Öff  nung zur     Aufnahme    eines sanitären Apparates aufweist.  



  Unter  sanitärem Apparat  werden in der vorlie  genden Beschreibung und in den Ansprüchen sämtliche  aus Keramik, Kunststoff,     emailliertem    Blech     etc,    her  gestellten, vorwiegend     sanitären    Zwecken dienende  Apparate wie z. B. Spültische,     Abtropfbretter,    Wasch  becken, sowie deren. Kombination, verstanden.  



       Derartige    sanitäre Einbauelemente sind heute allge  mein bekannt und werden auch in den meisten Haus  haltungen und teilweise auch in der Industrie verwen  det. Die üblichen Ausführungen weisen jedoch immer  noch beträchtliche Nachteile auf. So     erfreut    sich der       Ganzmetall-Spültisch    einerseits zwar steigender Be  liebtheit, andererseits verursacht er der Hausfrau  jedoch ein beträchtliches Mass an Arbeit, da schon  kleine Wasserspritzer sehr deutlich sichtbar sind und  nur ein gut und gründlich abgetrockneter     Ganzstahl-          Spültisch    einen sauberen Eindruck hinterlässt.

       Ausser-          dem    ist das Spülen in einem Stahltrog relativ geräusch  voll und kann bei schlechter Schallisolierung der  Küchenwände sehr störend wirken. Eine farbliche  Anpassung des     Ganzstahl-Spültisches    an dessen Umge  bung ist überdies nicht möglich.  



  Auch     Feuerton-Spültische    haben ihre Nachteile.  Sie sind verhältnismässig schwer und daher nicht leicht  zu transportieren.  



  Die bekannten Kombinationen von Einbauteilen  aus Stahl, Keramik     etc.    mit Stützrahmen aus Holz  oder anderen Werkstoffen sind unpraktisch, weil sie  entweder keinen flachen Übergang zum Ablauf des  Wassers ins Spülbecken aufweisen oder aber schwer  zugängliche Ecken und Nischen bilden, in denen sich  leicht Schmutz ansammelt.  



  Durch die vorliegende Erfindung werden diese  Nachteile dadurch behoben, dass der sanitäre Apparat  mit seinem Oberteil durch die in der     Tragplatte    vorge  sehene Öffnung ragt, so dass die Oberkante des sanitä-         ren    Apparates mit der Oberfläche der Tragplatte bün  dig ist, und dass die Tragplatte mindestens in der  Umgebung der genannten Öffnung einen     feuchtigkeits          abweisenden    Belag aufweist, welcher auch den Oberteil  des sanitären Apparates überdeckt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes    veranschau  licht.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf einen mit zwei sanitä  ren Apparaten, d. h. einem Spülbecken und einem  Tropfbrett, versehenen Spültisch mit Klebverbindung ;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie     II-II    in     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Draufsicht auf eine weitere Ausfüh  rungsform mit Schraubverbindung;       Fig.4    ist ein Schnitt nach der Linie     IV-IV    in       Fig.    3 und       Fig.    5 ist ein Schnitt nach der Linie     V-V    in     Fig.    3.

    Der in den     Fig.    1. und 2 dargestellte Spültisch weist  einen Rahmen 1 auf, welcher bei einer     bevorzugten     Ausführungsform aus Holz gefertigt ist, aber auch  ohne weiteres aus einem anderen     bearbeitbaren    Mate  rial, z. B. einem geeigneten Metall, hergestellt sein  kann. Der Rahmen besteht aus einer waagrechten obe  ren Tragplatte 2 und vier sich an diese Tragplatte     an-          schliessenden    vertikalen Seitenwänden und bildet somit  einen nach unten offenen flachen Kasten, welcher  durch eine vertikale Zwischenwand 3 in zwei Abteile       unterteilt    ist.

   Die waagrechte Tragplatte 2 weist zwei  im wesentlichen rechteckige Öffnungen 4 und 5 auf,  deren Form den Umrissen zweier sanitärer Apparate 6  und 7 angepasst ist.  



  Der Apparat 6 ist bei dem vorliegenden Ausfüh  rungsbeispiel ein Tropfbrett aus Keramik, der Apparat  7 ein Spülbecken.  



  Das Tropfbrett 6 und das Spülbecken 7 weisen an  ihrem ganzen     Umfang        einen    Stützrand 6a bzw. 7a auf,  während aus dem Rand der in der Tragplatte 2 vorge  sehenen Öffnungen 4 und 5 jeweils ein den vorgenann  ten Stützrändern in Form und Grösse angepasster Ab  satz 4a bzw. 5a herausgearbeitet ist. Die Stützränder      6a und 7a einerseits und die Absätze 4a und 5a der  Öffnungen andererseits sind so aufeinander abge  stimmt, dass die Oberkante des Tropfbrettes und des  Spülbeckens nach deren Einsetzen in die genannten       Öffnungen    mit der waagrechten Oberfläche der Trag  platte 2 bündig ist.  



  Die von aussen sichtbaren Flächen des     Rahmens     sind mit einem feuchtigkeitsabweisenden Belag 8 über  zogen, der sich im Bereich der Öffnungen 4 und 5 bis  über die Oberkanten der beiden Apparate 6 und 7 er  streckt.  



  Der Zusammenbau des Spültisches ist sehr einfach.  Der Schreiner setzt die beiden Einbauteile 6 und 7 in  den     vorgefertigten,    den vorliegenden Verhältnissen in  Form und Grösse angepassten Rahmen 1 ein und ver  klebt oder verkittet die     Berührungsstellen    zwecks Er  zielung einer wasserdichten Verbindung. Erst     dann     wird der roh zugeschnittene feuchtigkeitsabweisende  Belag     aufgepresst    und schliesslich der Form der Trag  platte und der beiden Öffnungen genau     angepasst.     



  Die Befestigung des sanitären Apparates am Rah  men muss jedoch keinesfalls immer durch Verkleben  erfolgen, sondern es können nach Belieben auch an  dere Befestigungsarten     heranbezogen    werden. Bei dem  in     Fig.    3 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wurde  eine Befestigung mittels     Holzschrauben        gewählt.     



       Fig.    3 zeigt wiederum einen aus Holz bestehenden  Rahmen 1, in welchem eine Öffnung 9 ausgespart ist.  In diese Öffnung ragt von unten ein beispielsweise aus       Keramik    bestehendes Waschbecken 10, an dessen  Umfang ein radial nach aussen ragender Flansch 11  angebracht ist. Der Flansch 11 hat in jedem Falle  einen grösseren Durchmesser als die Öffnung 9, so  dass er von unten her auf dem die Öffnung umgeben  den Rahmenteil aufliegt     (Fig.    4). Die     Befestigung    des       Flansches    11 geht aus     Fig.    5 hervor.

   Der Flansch weist  mehrere an seinem Umfang symmetrisch verteilte  Löcher oder auch nach aussen     offene        Schlitze    auf,  durch welche Holzschrauben 12 hindurchgesteckt und  in das     Holz    des Rahmens 1 eingeschraubt werden. Bei  Waschbecken aus Keramik werden für die Schrauben  12 vorzugsweise     Unterlagscheiben    13 aus Kunststoff,  beispielsweise Nylon, verwendet.  



  Die sichtbaren Flächen, insbesondere die Oberflä  che, des Rahmens 1 sind auch hier     wiederum    mit  einem feuchtigkeitsabweisenden Belag 14 verkleidet,  der sich im Bereich der Öffnung 9 über die Oberkante  des Waschbeckens 10 erstreckt und damit das Eindrin  gen von Feuchtigkeit und Schmutz in den zwischen  Rahmen und Waschbecken bestehenden Spalt verhin  dert.  



  Der Belag 14 besteht vorzugsweise aus einem       Kunststoff,    beispielsweise     Formica,        Textolite,        Argolite,          Renowite,        Kelco        etc.    und wird in diesem Falle mit  einem Spezialleim aufgeklebt. Es können aber auch  ohne weiteres Beläge aus Glas, Marmor oder sonstigen  zweckentsprechenden     Werkstoffen    gewählt werden.

      Auch der Rahmen 1 muss selbstverständlich kei  neswegs     immer    aus Holz bestehen, sondern kann je  nach den     vorliegenden    Verhältnissen und Wünschen  aus     Kunststoff    oder einem sonstigen Material herge  stellt sein.  



  Die Oberfläche des beschriebenen Einbauelemen  tes, welche ja ständig mit Wasser in     Berührung    kommt  und meist mehrmals täglich abgewaschen bzw. getrock  net werden muss, ist vollkommen flach und weist kei  nerlei Vorsprünge, Einkerbungen oder sonstige Hinder  nisse auf. Der sanitäre Apparat ist leicht auswechselbar  und kann, ebenso wie der feuchtigkeitsabweisende Be  lag der Tragplatte, in beliebigen, zum Umgebung pas  senden Farben hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sanitäres Einbauelement mit einem Rahmen, wel cher eine waagrechte Tragplatte und in dieser minde stens eine Öffnung zur Aufnahme eines sanitären Apparates aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der sanitäre Apparat mit seinem Oberteil durch die in der Tragplatte vorgesehene Öffnung ragt, so dass die Oberkante des sanitären Apparates mit der Oberfläche der Tragplatte bündig ist, und dass die Tragplatte min destens in der Umgebung der genannten Öffnung einen feuchtigkeitsabweisenden Belag aufweist, welcher auch den Oberteil des sanitären Apparates überdeckt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sanitäres Einbauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der sanitäre Apparat mit einem an seinem Umfang vorgesehenen Stützrand auf einen im Rand der genannten Öffnung ausgespar ten Absatz abstützt. 2. Sanitäres Einbauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der sanitäre Apparat an seinem Umfang einen radial abstehenden Rand auf weist, der sich von unten gegen den die genannte öff- nung umgebenden Teil der Tragplatte anlegt. 3.
    Sanitäres Einbauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der sanitäre Apparat aus Keramik besteht. 4. Sanitäres Einbauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feuchtigkeitsabwei sende Belag aus Kunststoff besteht. 5. Sanitäres Einbauelement nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der sanitäre Apparat mit der Trag platte verklebt ist. 6. Sanitäres Einbauelement nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der sanitäre Apparat an der Trag platte angeschraubt ist. 7.
    Sanitäres Einbauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte aus Holz besteht.
CH910566A 1966-06-23 1966-06-23 Sanitäres Einbauelement CH462055A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH910566A CH462055A (de) 1966-06-23 1966-06-23 Sanitäres Einbauelement
AT573867A AT278669B (de) 1966-06-23 1967-06-20 Mit einer Öffnung zur Aufnahme von eine Abflußöffnung aufweisenden Spülbecken, Waschtischen, beckenartig vertieften Abtropfblechen od.dgl. versehene Abdeckung

Applications Claiming Priority (1)

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CH910566A CH462055A (de) 1966-06-23 1966-06-23 Sanitäres Einbauelement

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CH462055A true CH462055A (de) 1968-08-31

Family

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CH910566A CH462055A (de) 1966-06-23 1966-06-23 Sanitäres Einbauelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2819016A1 (de) * 1978-04-29 1979-10-31 Werner R Herbold Geraeteeinbau in arbeitsplatten, insbesondere einbau von spuelbecken o.dgl. in kunststoffbeschichtete arbeitsplatten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2746697C3 (de) * 1977-10-18 1984-04-26 Franke GmbH, 7880 Bad Säckingen Spüle

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DE2819016A1 (de) * 1978-04-29 1979-10-31 Werner R Herbold Geraeteeinbau in arbeitsplatten, insbesondere einbau von spuelbecken o.dgl. in kunststoffbeschichtete arbeitsplatten

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AT278669B (de) 1970-02-10

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